EXIF-Daten

Datum: 30.09.2005 Uhrzeit: 12:24:22 N. Galler Sind die EXIF-Daten wichtig, um interne Einstellungsdaten (Sättigungs usw.) zu liefern, so dass der RAW Converter das Bild so interptretieren kann, als ob es aus der Kamera käme (vgl. jpeg/Tiff)? Und muss man daher die ORF-Daten gleich direkt in den RAW-Converter (C1/Viewer) einspeisen, statt sie vorerst einfach auf Festplatte zu speichern? Mich hat dieser Satz bei der Beschreibung des Programms DxO Optics Pro” irritiert: “Zur korrekten Funktion müssen die unbehandelten Bilddateien direkt von der Speicherkarte in DxO Optics Pro transferiert werden weil das Programm – RAW-Konverter und “Bildveredler” in einem – die EXIF-Metadaten benö¶tigt.” http://www.digitalkamera.de/Software/29/39.htm Ist das vielleicht die Lö¶sung zur Sache? posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 30.09.2005 Uhrzeit: 15:14:06 Hans Wein N. Galler schrieb: > Sind die EXIF-Daten wichtig, um interne Einstellungsdaten > (Sättigungs usw.) zu liefern, so dass der RAW Converter das Bild > so interptretieren kann, als ob es aus der Kamera käme (vgl. > jpeg/Tiff)? Grundsätzlich hängt das davon ab, welche Philiosophie der Kamerahersteller vertritt. Er kann die bei der Aufnahme verwendeten Kameraeinstellungen in den Exifdaten speichern, er kann sie aber genau so gut woanders hin packen. Olympus verwendet nach allen bisherigen Erkenntnissen die Exifdaten, und zwar vorzugsweise den speziellen Bereich der Makernotes, in dem sich jeder Hersteller nach Belieben austoben kann. > Und muss man daher die ORF-Daten gleich direkt in > den RAW-Converter (C1/Viewer) einspeisen, statt sie vorerst > einfach auf Festplatte zu speichern? Nein, Datei ist Datei, und da spielt der Speicherort keine Rolle. > Mich hat dieser Satz bei der Beschreibung des Programms DxO > Optics Pro” irritiert: > “Zur korrekten Funktion müssen die unbehandelten Bilddateien > direkt von der Speicherkarte in DxO Optics Pro transferiert > werden weil das Programm – RAW-Konverter und “Bildveredler” in > einem – die EXIF-Metadaten benö¶tigt.” Als ich das las dachte ich schon: “Es ist schon erstaunlich was manche ‘Experten’ für Blö¶dsinn verzapfen…” aber vielleicht haben die Entwickler andere Kameras im Hinterstübchen gehabt bei denen die Raw- und die Exifdaten in getrennten Dateien liegen (wenn ich mich nicht irre beschreitet entweder Canon oder Nikon diesen Weg). Und wenn dann der unerfahrene User nur das “Bild” und nicht auch noch das vermeintlich unwichtige Beiwerk kopiert ist es schon passiert. Aber egal Oly hat dieses Problem nicht. > http://www.digitalkamera.de/Software/29/39.htm > Ist das vielleicht die Lö¶sung zur Sache? Wohl kaum… MfG Hans” —————————————————————————————————————————————— Datum: 30.09.2005 Uhrzeit: 18:46:44 N. Galler Danke für die Antwort. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 30.09.2005 Uhrzeit: 19:32:43 Michael Pfister Am Fri, 30 Sep 2005 12:24:22 +0200 schrieb N. Galler: Hallo Nath.. > Sind die EXIF-Daten wichtig, um interne Einstellungsdaten > (Sättigungs usw.) zu liefern, so dass der RAW Converter das Bild > so interptretieren kann, als ob es aus der Kamera käme (vgl. > jpeg/Tiff)? Ich bin kein RAW-Profi, beschäftige mich aber z.Zt. sehr intensiv mit dem Thema. Nach meinem derzeitigem Wissensstand ist es so, dass die gängigen RAW-Konverter durchaus die EXIF-Daten auslesen und die Daten verwerten. Anhand der Exif-Daten und des Datei-Formats erkennt der RAW-Konverter dann auch Kamera, Objektiv, Einstellungen etc. und benutzt ein hinterlegtes kameraspezifisches Profil – ein generisches Profil. (aber natürlich vom Software-Hersteller generiert! Die Cam-Hersteller sind da ja gerne mal recht zickig – Nikon verschlüsselt die Exif-Daten sogar teilweise!) Bei den meisten Konvertern kannst Du auch ein eigenes Kamera-Profil erstellen, das macht aber eigentlich nur unter sozusagen ‘genormten’ Studiobedingungen Sinn. Wenn Du nun die ‘typischen Oly-Farben willst, dann musst Du m.E. auch Oly-Software benutzen (Viewer, Studio oder am besten den Kamera-internen Konverter: TIFF?) Ich habe RSE und ACR getestet und bin der Meinung, dass man mit beiden sehr schö¶ne Ergebnisse erzielen kann – weiche Farbe, grelle Farben – was auch immer – da muss man experimentieren. Das es eine 120$-Software geben soll (DxO Optics Pro oder was auch immer), die mal eben alle ‘Fehler’ rausrechnet halte ich für Humbug.. Zum bereinigen der gängigen Fehler wie pincushion/barrel distortion, chromatic aberration und vignetting soll PTLens gut sein (hab’ ich noch nicht getestet, wird aber immer wieder empfohlen und ist Freeware 🙂 http://epaperpress.com/ptlens/ Ob es einen Kamera-Hersteller gibt, der die Exif-Datei von der Bild-Datei getrennt ablegt enzieht sich meiner Kenntnis. schö¶nen Gruß m¡chi —————————————————————————————————————————————— Datum: 30.09.2005 Uhrzeit: 20:54:52 Michael Pfister Am Fri, 30 Sep 2005 20:20:04 +0200 schrieb Ulrich Hochlechner: > Laut Test der Software im letzten Fotomagazin verwendet DxO > Optics Pro für jede Kamera UND JEDES OBJEKTIV eigene > (kostenpflichtige!!) Profile. Von daher werden die EXIF-Daten wohl > für die Identifizierung des verwendeten Objektivs benö¶tigt. > Olympus findet man leider bislang nicht unter der Liste der > unterstützten Kameras. Wenn man aber mal von Profilen für drei > Objektive ausgeht, dann läppert sich der Preis in ganz andere > Regionen hoch. > > Hier die Details: > > http://www.dxo.com/de/photo/optics_pro/cameras_lenses.php Hoppla, hatte ich übersehen… Danke für den Hinweis m¡chi —————————————————————————————————————————————— Datum: 30.09.2005 Uhrzeit: 21:45:38 Ulrich Hochlechner Gern geschehen. Ich habe mir jetzt aufgrund dieses Tread den test nochmal angesehen und meine, wenn die Oly-e unterstützt wird, kö¶nnte das Programm evtl. doch mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen und durchaus interessant sein. Am Fri, 30 Sep 2005 20:54:52 +0200 schrieb Michael Pfister: > Hoppla, > > hatte ich übersehen… > > Danke für den Hinweis > m¡chi —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.10.2005 Uhrzeit: 11:29:26 N. Galler Mich beschäftigt momentan der Unterschied von tiff- und RAW-Qualität – mit tiff lässt es sich unkomplizierter fotografieren… Die Bilder sind so schon gut, während RAW-Daten bei mir eine grö¶ssere Bearbeitung brauchen… Leider kann man das schlecht vergleichen, da man entweder Tiff oder RAW/jpeg schiesst. Wenn man digital soviele Fotos schiesst, ist der schnellste und unkomplizierteste Workflow entscheidend. Ich hoffe, die Software-Hersteller (resp. Olympus) begreifen das einmal… In diesem Sinne ist für die E-2 eine noch verbesserte interne Raw-Engine (die jpegs und tiffs produziert) wünschenswert… — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.10.2005 Uhrzeit: 12:14:01 Michael Pfister Am Sat, 01 Oct 2005 11:29:26 +0200 schrieb N. Galler: > Mich beschäftigt momentan der Unterschied von tiff- und > RAW-Qualität – mit tiff lässt es sich unkomplizierter > fotografieren… Die Bilder sind so schon gut, während RAW-Daten > bei mir eine grö¶ssere Bearbeitung brauchen… Leider kann man > das schlecht vergleichen, da man entweder Tiff oder RAW/jpeg > schiesst. Hi Nath….., ich bin wie gesagt z.Zt. schwer an RAW dran. Das oben genannte Buch (die Kunst der RAW-Kopnvertierung) habe ich bald durch. Da ich mir alles für mich relevante rausschreibe werde ich das Buch die nächsten Tage verkaufen – falls es Dich interessiert schau in der e.fundgrube.. Ich habe jetzt ACR 3.x, RSE, Bibble und Capture One ausprobiert. Mein bisheriger Eindruck ist, dass CO die anderen um Längen schlägt. (ist mit 500,- Euro ja auch nicht gerade billig..) Gerade habe ich gesehen, dass sich bei CO unter ‘Process’ im Pull-Down Menü ‘Color Management Workflow’ die Option ‘Embed Camera Profile’ einstellen läßt. Speichert man das entwickelte RAW als 16bit-Tiff ab und ö¶ffnet es in PS erkennt PS das ‘Olympus E-1 generic V3’ Farbprofil. Die Farben entsprechen meinem Empfinden nach den Oly-Farben recht gut. Bildqualität finde ich einmalig und die Bedienung sehr innovativ.. Die Farben in der CO-Vorschau und in PS CS2 sind nach meinem Empfinden übrigens identisch. In IrfanView weichen sie allerdings ab (flauer…) Batch-Konvertierung habe ich noch nicht wirklich ausprobiert, ich denke mir aber, das wird immer ein Kompromiss sein (Zeitersparnis <-> Bildqualität) Vergleichen kann man Tiff und RAW schon ganz gut. Einfach ein Testchart ab Stativ fotographieren, einmal Tiff und einmal RAW. Ich komme mit RAW zu besseren Ergebnissen – der Zeitaufwand ist natürlich viel hö¶her.. (Als ‘Testchart’ verwende ich übrigens ein Bücherregal 😉 Ob die Kamera-interne RAW-Engine bei E-1 Nachfolger besser wird? Ich glaube kaum, die RAW-Konvertierung ist ein sehr rechen-intensiver Prozess und die Rechenleistung der Kamera halt doch vergleichsweise langsam… schö¶nen Gruß m¡chi —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.10.2005 Uhrzeit: 12:14:01 Michael Pfister Am Sat, 01 Oct 2005 11:29:26 +0200 schrieb N. Galler: > Mich beschäftigt momentan der Unterschied von tiff- und > RAW-Qualität – mit tiff lässt es sich unkomplizierter > fotografieren… Die Bilder sind so schon gut, während RAW-Daten > bei mir eine grö¶ssere Bearbeitung brauchen… Leider kann man > das schlecht vergleichen, da man entweder Tiff oder RAW/jpeg > schiesst. Hi Nath….., ich bin wie gesagt z.Zt. schwer an RAW dran. Das oben genannte Buch (die Kunst der RAW-Kopnvertierung) habe ich bald durch. Da ich mir alles für mich relevante rausschreibe werde ich das Buch die nächsten Tage verkaufen – falls es Dich interessiert schau in der e.fundgrube.. Ich habe jetzt ACR 3.x, RSE, Bibble und Capture One ausprobiert. Mein bisheriger Eindruck ist, dass CO die anderen um Längen schlägt. (ist mit 500,- Euro ja auch nicht gerade billig..) Gerade habe ich gesehen, dass sich bei CO unter ‘Process’ im Pull-Down Menü ‘Color Management Workflow’ die Option ‘Embed Camera Profile’ einstellen läßt. Speichert man das entwickelte RAW als 16bit-Tiff ab und ö¶ffnet es in PS erkennt PS das ‘Olympus E-1 generic V3’ Farbprofil. Die Farben entsprechen meinem Empfinden nach den Oly-Farben recht gut. Bildqualität finde ich einmalig und die Bedienung sehr innovativ.. Die Farben in der CO-Vorschau und in PS CS2 sind nach meinem Empfinden übrigens identisch. In IrfanView weichen sie allerdings ab (flauer…) Batch-Konvertierung habe ich noch nicht wirklich ausprobiert, ich denke mir aber, das wird immer ein Kompromiss sein (Zeitersparnis <-> Bildqualität) Vergleichen kann man Tiff und RAW schon ganz gut. Einfach ein Testchart ab Stativ fotographieren, einmal Tiff und einmal RAW. Ich komme mit RAW zu besseren Ergebnissen – der Zeitaufwand ist natürlich viel hö¶her.. (Als ‘Testchart’ verwende ich übrigens ein Bücherregal 😉 Ob die Kamera-interne RAW-Engine bei E-1 Nachfolger besser wird? Ich glaube kaum, die RAW-Konvertierung ist ein sehr rechen-intensiver Prozess und die Rechenleistung der Kamera halt doch vergleichsweise langsam… schö¶nen Gruß m¡chi —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.10.2005 Uhrzeit: 15:10:11 Michael Pfister Am Sat, 01 Oct 2005 14:46:38 +0200 schrieb N. Galler: > Am liebsten mö¶chte ich mich mehr auf die Fotografie konzentrieren > – und nicht Zeit mit Bildbearbeitung verschwenden… Einfach nur > Fotografieren, hit or miss, und eine nicht hundert-prozentige > Qualität (die evtl. sowieso niemand sieht) in Kauf nehmen… > Ich weiss nur, dass Alex Majoli auch jpeg-mässig wunderbare Fotos > gemacht hat… 😉 > http://www.olympusamerica.com/e1/gal_amajoli.asp Hallö¶ nochmal, natürlich kannst Du mit Jpeg oder Tiff aus der Kamera tolle Fotos machen. (Ich hatte ja 2 Postings weiter oben geschrieben, dass um OLY-Farben zu erhalten die Konvertierung mit OLY-Software zu favorisieren ist…) Mit RAW kann ich halt mehr verändern. Evtl. hast Du das Nashorn-Bild von mir in der Galeria gesehen: http://oly-e.de/alben/showpic.php4?album=freestyle&type=large&photo=_433c3dce83&l=de Das Bild ist in der Mittags-Sonne gemacht und im Original sehr flau und farblos. So eine Nach-Bearbeitung geht mit RAW halt sehr schö¶n und schnell – man kann das auch mit einem Tiff-File machen, aber halt aufwändiger (langsamer) Wenn Du Deine Bilder i.d.R. nicht weiter nachbearbeiten (verfälschen) willst, dann dürfte Tiff aus der Cam doch eigentlich optimal für Dich sein, oder? Mit dem Rauschen der Olympus musst Du halt dann leben, aber wenn Du Bilder im Stile von A. Majoli machen willst stö¶rt das doch nicht wirklich… -> der macht übrigens wirklich tolle Bilder! Hab’ da auch gerade mal gegoogelt, kennste die site schon?: http://www.magnumphotos.com/c/htm/TreePf_MAG.aspx?Stat=Photographers_Portfolio&E=29YL53UIH@2 Einen schö¶nen Gruß m¡chi —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.10.2005 Uhrzeit: 17:45:30 N. Galler Ja, gefällt mir das Bild… Ist das mit ACR entwickelt? Ich mö¶chte schon auch die Tiffs manchmal noch leicht verändern, z.b. Schwarz oder Weiss reinrücken oder wärmere oder kältere Farben… Aber bei Kurvenbearbeitungen verlier ich mich oft in den Mö¶glichkeiten… Auch psychologisch besser, wenn die Bilder schon fast perfekt sind als eine Reihe blasser Bilder… 😉 Die Magnum-Site kenne ich übrigens schon. Danke. Es ist so, man sollte einfach nicht im grellen Tageslicht fotografieren 😉 Dann muss man die Bilder auch nicht extrem nachbearbeiten/manipulieren. Es gehö¶rt halt zum Tiff/jpeg-Workflow, dass man schon versucht, ein perfektes Bild zu machen, auch von der Belichtung… Ich erwische mich dabei, dass ich oft verschiedene Belichtungs-Varianten mach, weil ich mir unsicher bin… Der LCD gibt ja auch nicht viel her. Da steigt die Chance auf einen Treffer. Aber immer noch weniger Aufwand als nachher das ganze zu bearbeiten… Das gleiche gilt übrigens für Fotografen, die mit durchschnittlichen Modellen arbeiten, und dann versuchen, das ganze per Retusche und Manipulation aufzuwerten… (o Gott) Ein nicht genau richtig belichtetes Bild wird übrigens nie die Kraft” und das Volumen eines korrekt belichteten Bildes bekommen weil man nicht die ganze Dynamik einfing… Eine nachträgliche Belichtungskorrektur ist dann nur eine Verlegenheits-Lö¶sung. Auch fotografiert man digital Massen an Fotos wodurch man den einen oder anderen Verlust/Fehler verschmerzt. All das spricht für einen jpeg/Tiff-Workflow… Ich finde also diese Verbindung zur digitalen Fotografie viel logischer aber der Trend geht in eine andere Richtung… posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.10.2005 Uhrzeit: 19:08:58 Michael Pfister Am Sat, 01 Oct 2005 17:45:30 +0200 schrieb N. Galler: > Ja, gefällt mir das Bild… Ist das mit ACR entwickelt? Ne, da habe ich RSE ausprobiert.. > Ich mö¶chte schon auch die Tiffs manchmal noch leicht verändern, > z.b. Schwarz oder Weiss reinrücken oder wärmere oder kältere > Farben… Aber bei Kurvenbearbeitungen verlier ich mich oft in > den Mö¶glichkeiten… Die Kurven lang’ ich auch nur dezent an, sonst wird’s meistens heftig 😉 Mit Jpeg und Tiff hast Du ja auch noch viel Mö¶glichkeiten zur EBV, solange man in der Cam das Schärfen runterregelt und das zum Schluß erst am Rechner macht.. > Ein nicht genau richtig belichtetes Bild wird übrigens nie die > Kraft” und das Volumen eines korrekt belichteten Bildes > bekommen weil man nicht die ganze Dynamik einfing… Eine > nachträgliche Belichtungskorrektur ist dann nur eine > Verlegenheits-Lö¶sung. Das ist schon richtig egal ob RAW Tiff oder Jpeg – richtiges Belichten ist das A und O. Den ‘Expose (to the) Right’-Artikrl kennst Du ja bestimmt… http://www.luminous-landscape.com/tutorials/expose-right.shtml > All das spricht für einen jpeg/Tiff-Workflow… Ich finde also > diese Verbindung zur digitalen Fotografie viel logischer aber > der Trend geht in eine andere Richtung… Ich glaube gar nicht dass RAW so der Trend ist es sind halt unterschiedliche Wege und Philosophien.. Kennst Du eigentlich den Helicon-Filter. Du schriebst dass Du eigentlich kein großen Bock auf EBV hast da kö¶nnte der Helicon evtl. was für Dich sein. Hat folgende Funktionen: Entrauschen Rote Augen Helligkeit Farben Schärfe Objektivfehler Beschneiden/Skalieren Rahmen/Wasserzeichen. Freeware einzelne Funktionen lassen sich überspringen und die Qualität ist ziemlich gut. Die Freeware läuft Stand-Alone gegen Registriergebühr von 50$ gibt’s das Teil als PS PlugIn … http://helicon.com.ua/pages/79.html Einen schö¶nen Gruß m¡chi” —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.10.2005 Uhrzeit: 20:22:03 Dieter Bethke Hallo Michael Pfister, am Sat, 01 Oct 2005 12:14:01 +0200 schriebst Du: > Die Farben in der CO-Vorschau und in PS CS2 sind nach meinem > Empfinden übrigens identisch. In IrfanView weichen sie allerdings > ab (flauer…) Was kein Wunder ist, denn IrfanView beherrscht (noch) kein Farbmanagement (Stand: Version 3.97). Aber wie ich von Irfan weiss, ist er dabei IrfanView zu erweitern. Soweit es meine Mittel zulassen, unterstütze ich ihn dabei. 🙂 — Allzeit gutes Licht und volle Akkus, Dieter Bethke http://oly-e.de/handbuecher.php4 http://fotofreaks.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.10.2005 Uhrzeit: 20:27:12 Michael Pfister Am Sat, 01 Oct 2005 20:22:03 +0200 schrieb Dieter Bethke: > Soweit es meine Mittel > zulassen, unterstütze ich ihn dabei. 🙂 Registriert hab’ ich’s auch, der Mann ist da ja schon seit Jahren mit Enthusiasmus dabei ! Ich hab’s geschrieben, weil Nath da schon länger etwas Probleme hat – Vor allem die Vorschau-Bilder in den verschiedenen RAW-Konvertern weichen bei ihm wohl farblich ab. Ich hab’ da keine Probleme (oder bin halt doch zu einem gewissen Maß farbenblind 😀 …) schö¶nen Gruß m¡chi —————————————————————————————————————————————— Datum: 02.10.2005 Uhrzeit: 11:37:49 N. Galler Ich hab´s ihm dazumals auch geschrieben… (als ich noch auf Win war) 😉 Vor allem sollten wir aber einmal Onkel Bill dazu bewegen, dass er Colourmanagement in den Internet-Explorer einbaut (so wie bei Vista). Hat jemand seine Handy? — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 02.10.2005 Uhrzeit: 11:39:56 N. Galler Wenn ich Viewer starte und durch die Bilder browse, sehen sie ok aus (wie Fertig-Tiffs/jpegs) – wenn ich dann ein Bild im Raw Developper entwickeln will, verändern sich die Farben, das Bild wird blasser, halt wieder raw”… Das ist das Problem… posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 02.10.2005 Uhrzeit: 11:43:11 Rolf-Christian Müller N. Galler schrieb: > Ich hab´s ihm dazumals auch geschrieben… (als ich noch auf Win > war) 😉 > > Vor allem sollten wir aber einmal Onkel Bill dazu bewegen, dass > er Colourmanagement in den Internet-Explorer einbaut (so wie bei > Vista). Hat jemand seine Handy? > Bill hat sicher kein Handy” sondern ein cell phone. Schö¶nen Sonntag noch! Rolf posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 02.10.2005 Uhrzeit: 18:34:32 Michael Pfister Am Sun, 02 Oct 2005 11:39:56 +0200 schrieb N. Galler: > Wenn ich Viewer starte und durch die Bilder browse, sehen sie ok > aus (wie Fertig-Tiffs/jpegs) – wenn ich dann ein Bild im Raw > Developper entwickeln will, verändern sich die Farben, das Bild > wird blasser, halt wieder raw”… Das ist das Problem… Ein erster kurzer Test meinerseits bestätigt das 🙁 der Unterschied läßt sich allerdings über eine Tonwertkorrektur schnell rausrechnen (Tonwerte etwas spreizen und Kontrast erhö¶hen…) Ich mach da morgen nochmal ‘nen vernünftigen Test die Sache ist ja schon interessant da die RAW-Konvertierung in der E-1 ja durchaus sehr schö¶ne Ergebnisse bringt… schö¶nen Gruß m¡chi” —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.10.2005 Uhrzeit: 9:12:21 Helge Süß Hallo! RAW ist dazu da, um nachbearbeitet zu werden. JPEG und TIFF sind dazu da, wenn man gleich ohen viel Aufwand was zum Herzeigen haben mö¶chte. Kleine Korrekturen verkraften TIFF und JPEG auch ohne Probleme. Wenn man an der Dynamik drehen muss sind aber im RAW wegen der vollen 12 Bit (gegenüber den 8 Bit in den anderen Formaten) mehr Reserven. Ich verwende RAW nur dann, wenn ich sehr unsicher (oder total daneben) mit der Farbtemperatur bin bzw. wenn ich weiss, dass ich die extreme Dynamik brauche um was aus der Situation zu machen. Ansonsten verwende ich JPEG in hoher Qualität und keinen stö¶rt’s, selbst bei gross ausbelichteten Bildern. Der Unterschied zwuschen TIFF und hochqualitativem JPEG ist marginal. Nur in ganz feinen Strukturen oder Verläufen finden sich Unterschiede. Den Mehrverbrauch an Speicher ist das nicht wert. Da gleich lieber RAW. Braucht weniger Platz, ist flexibler. Deine Aussage, dass RAW = flau bedeutet ist schlicht falsch. RAW ist nicht flau sondern kann je nach Einstellung des Konverters in verschiedene Darstellungen gewandelt werden. Dabei sind Darstellungen zwischen flau und knachig-satt mö¶glich. Scheint so, als ob du eine Grundeinstellung im Konverter hast die eine flaue Darstellung verursacht. RAW kann man nur durch einen Konverter betrachten. Manche Anzeigen verwenden das im RAW eingebetette JPEG Vorschaubild. Das kann nun, je nach Farbraum auch falsch interpretiert werden und zu veränderter Farbdarstellung führen. Alles nicht so einfach. Schwarz-Weiss ist vom Lieben Gott, die Farben hat uns der Teufel dazugegeben 😉 Ich rate dir, einfach in hochauflö¶sendem JPEG zu arbeiten. Bei bedarf minimal nachkorrigieren und das war’s. Bei extremen Kontrasten mal zur Sicherheit RAW verwenden. Du wirst sehen, dass die Ergebnisse mehr als brauchbar sind und sich die Arbeit vor dem PC in der Regel in Grenzen hält. Helge ;-)=) — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.10.2005 Uhrzeit: 11:29:54 N. Galler Wo verändert man die Grundeinstellungen? Ich würde nicht unbedingt sagen flau (in C1 schon), wie Michi gesagt hat, hat´s eher mit dem Histogramm zu tun… Im Grunde bin ich auch für diesen jpeg/Tiff-Workflow (Tiff, weil´s mir dann halt doch um das letzte Quentchen Qualität geht) – wenn mich dann nicht immer der Gedanke beunruhigen würde, dass das RAW womö¶glich doch mehr Details und Qualität bietet… Danke, Helge! — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.10.2005 Uhrzeit: 13:53:05 Michael Pfister Am Mon, 03 Oct 2005 11:15:49 +0200 schrieb N. Galler: Ich hab’ mal rumprobiert – Testaufnahmen auf’s Bücherregal mit bunten Buchrücken in allen Farben: Jpeg-Aufnahme, Tiff-Aufnahme, ORF einmal in der E-1 und einmal in Viewer konvertiert (im Viewer mit Aufnahmeeinstellungen) Die Bilder dann jeweils in PS CS2 in layers übereinandergelegt und mit ‘Difference’ verrechnen lassen.. Mein Ergebnis? Du hast recht… Die Tiff- und die Jpeg Aufnahme sind fast identisch beide weichen jedoch deutlich sichtbar von der E-1- bzw. Viewer Konvertierung ab – wenn ich das richtig interpretiere, dann hat Tiff/Jpeg-Aufnahme etwas mehr Kontrastumfang und etwas mehr Sättigung. schö¶nen Gruß m¡chi —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.10.2005 Uhrzeit: 14:06:36 Michael Pfister Am Mon, 03 Oct 2005 09:12:21 +0200 schrieb Helge Süß: Hallo Helge, > RAW ist dazu da, um nachbearbeitet zu werden. JPEG und TIFF sind > dazu da, wenn man gleich ohen viel Aufwand was zum Herzeigen > haben mö¶chte. > Kleine Korrekturen verkraften TIFF und JPEG auch ohne Probleme. > Wenn man an der Dynamik drehen muss sind aber im RAW wegen der > vollen 12 Bit (gegenüber den 8 Bit in den anderen Formaten) mehr > Reserven. > Ich verwende RAW nur dann, wenn ich sehr unsicher (oder total > daneben) mit der Farbtemperatur bin bzw. wenn ich weiss, dass > ich die extreme Dynamik brauche um was aus der Situation zu > machen. > Ansonsten verwende ich JPEG in hoher Qualität und keinen stö¶rt’s, > selbst bei gross ausbelichteten Bildern. Ich denke das ist absolut korrekt so, ich hatte halt nur das Nashorn-Bild als Beispiel gebracht, da das m.E. noch ein weiters Feature der RAW-Fotographie ist, ich kann sehr einfach und schnell WB und EV ändern um eben z.B. aus einem farblich flauen Mittagsbild eine warme Abendstimmung zu ‘zaubern’ – Ob man so was machen will ist natürlich eine philosophische Frage und das sowas auch mit Jpeg/Tiff geht ist keine Frage, aber halt nicht so einfach und schnell. > Der Unterschied zwuschen TIFF und hochqualitativem JPEG ist > marginal. Nur in ganz feinen Strukturen oder Verläufen finden > sich Unterschiede. Den Mehrverbrauch an Speicher ist das nicht > wert. Da gleich lieber RAW. Braucht weniger Platz, ist > flexibler. 100%ig richtig – habe ich gerade ausprobiert. Jpeg und Tiff ab Stativ, in PS als layer übereinander und mit ‘Difference’ verrechnen lassen: praktisch Null Unterschied. Auch visuell seh’ ich da nix… > Alles nicht so einfach. Schwarz-Weiss ist vom Lieben Gott, die > Farben hat uns der Teufel dazugegeben 😉 *gg* Merci für Deine Zusammenfassung und Einschätzung zum Thema! schö¶nen Gruß m¡chi —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.10.2005 Uhrzeit: 19:02:57 N. Galler Helge, Michael – ich habe gestern in einem feindlichen Fuji-Forum gelesen, dass es einen drastischen Unterschied macht, wenn man ein 8 bit-jpeg vorher in 16 bit transformiert und dann bearbeitet… Das wurde dort von allen Seiten bestätigt. Was mit einer Finepix S3 geht, sollte doch auch mit einer E-1 gehen… 😉 Auf alle Fälle wäre das sensationell. Leider bin ich nicht der grosse Tester… — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.10.2005 Uhrzeit: 19:07:20 N. Galler Kannst du die Beispiele mal auf eine Website stellen? Interessant auch in Hinsicht sonstiger Qualität (RAW besser?)… Ich verlass mich lieber auf meine Augen… Du meinst wahrscheinlich, mehr Gradation… Wäre toll! — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.10.2005 Uhrzeit: 25:18:07 Dieter Bethke Hallo N. Galler, am Mon, 03 Oct 2005 19:02:57 +0200 schriebst Du: > Helge, Michael – ich habe gestern in einem feindlichen Fuji-Forum > gelesen, Die Formulierung feindlich” finde ich jetzt nicht so glücklich. Mö¶chtest DU gerne von irgendwem als “Feind” angesehen werden nur weil Du evtl. einer anderen Meinung bist oder Dich für eine andere Ausrüstung zur Ausübung Deines Hobbys entschieden hast? > dass es einen drastischen Unterschied macht wenn man > ein 8 bit-jpeg vorher in 16 bit transformiert und dann > bearbeitet… Das wurde dort von allen Seiten bestätigt. Na wo sollen denn plö¶tzlich die zusätzlichen Informationen auf magische Weise herkommen? Als Notbehelf wird eine Interpolation der Helligkeitsinformationen durchgeführt um die in 8 bit fehlenden Zwischenstufen zu “erfinden”. Kann schon sein dass das Endergebnis nachher besser ausschaut als eine Bearbeitung rein im 8 bit Modus aber mit den echten Zwischenstufen aus den 12 bit des RAW hat das nicht viel zu tun. Es ist ein Notbehelf wenn einem halt keine vollwertigen Informationen mehr zur Verfügung stehen. > Leider bin ich nicht der grosse Tester… Faulpelz. 😉 Willst Du Dich immer auf Informationen aus zweiter Hand verlassen? Allzeit gutes Licht und volle Akkus Dieter Bethke http://oly-e.de/handbuecher.php4 http://fotofreaks.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 04.10.2005 Uhrzeit: 12:28:08 N. Galler Das war jetzt echt ironisch gemeint – die Einstellung in diesem – und anderen – Foren scheint ja wirklich in diese Richtung zu gehen… — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 04.10.2005 Uhrzeit: 18:04:49 Michael Pfister Am Mon, 03 Oct 2005 19:02:57 +0200 schrieb N. Galler: > Helge, Michael – ich habe gestern in einem feindlichen Fuji-Forum > gelesen, dass es einen drastischen Unterschied macht, wenn man > ein 8 bit-jpeg vorher in 16 bit transformiert und dann > bearbeitet… Das wurde dort von allen Seiten bestätigt. Kö¶nnte mir schon vorstellen, daß das ein bisschen was bringt.. aber ich bleib’ erstmal bei RAW – ich mach ja keine solchen Massen an Bildern, da ist das noch gut zu machen und mir macht’s Spaß mit RAW 🙂 aber im Winter, wenn ich als Gärtner mehr Zeit habe, da kann ich solche Sachen mal antesten… —————————————————————————————————————————————— Datum: 04.10.2005 Uhrzeit: 18:10:25 Michael Pfister Am Mon, 03 Oct 2005 19:07:20 +0200 schrieb N. Galler: > Kannst du die Beispiele mal auf eine Website stellen? Interessant > auch in Hinsicht sonstiger Qualität (RAW besser?)… Ich mö¶chte meine Anfänger-Versuche als ‘Tester’ noch nicht gleich in’s Web stellen (mit 2 Tageslicht-Funzeln und Streulicht etc…), das fände ich vermessen, besser ist Du machst auch so einen Test für Dich und wir schauen, ob wir auf’s gleiche Ergebniss kommen (redundantes Testen 😉 -> spart auch Mega-Uploads… Es muß ja eh jeder seinen eigenen Workflow finden, der zu seiner Arbeits- und Sichtweise passt.. schö¶nen Gruß m¡chi ——————————————————————————————————————————————

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