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17.06.2009 |
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Kurzer Hands-On-Bericht zur E-P1
Wir konnten in Berlin die E-P1 in verschiedenen Situationen testen - bei schlechtem Licht in Innenräumen, draußen bei hellem Sonnenschein und sogar auf schwankendem Boden auf einem Schiff. Natürlich konnten nicht alle Aufnahmesituationen abgedeckt werden und selbst die Innenräume waren mit Fotolampen brauchbar ausgeleuchtet. Trotzdem konnten wir in der kurzen, zur Verfügung stehenden Zeit, die Kamera ganz gut testen.
Autofokus: Beim Autofokus konnte bei einem einzigen Motiv (das sich bewegte) keine einwandfreie Lage der Schärfeebene erzielt werden. Bei einem zweiten Versuch ohne Änderung an der Kamera klappte das dann. Alle anderen Bilder waren einwandrei fokussiert. Ob der Grund nun vor, in oder hinter der Kamera lag, konnte nicht einwandfrei geklärt werden. Beteiligt war auf jeden Fall ein altes 50-200.
Autofokus-Geschwindigkeit: Als Purist habe ich als erstes die Gesichtserkennung abgeschaltet. (die bei anderen ausgezeichnet und schnell funktioniert hat). Die AF-Geschwindigkeit mit dem mFT 14-42 lag meiner Meinung nach im Bereich "E"s mit Drei-Punkt-Phasen-AF. Die AF-Zeiten bei guten Lichtverhältnissen bewegten sich im Bereich einer halben Sekunde, bei schlechterem Licht etwas länger. Mit den getesteten 11-22, 14-54 (alt) und 50-200 (alt) waren die AF-Zeiten kaum länger. Vor allem die Fokussierung beim 50-200 konnte absolut überzeugen: schnell und exakt. Beim direkten Wechsel zwischen E-P1, E-620 und E-3 mit den gleichen Objektiven am gleichen Motiv war die E-P1 zwar langsamer, aber nicht viel.
Schönheitsfehler: bei einem Bild zeigte die kamerainterne Bildanzeige eine Objektivbrennweite von etwa einem tausendstel Millimeter an. Das konnte nicht wiederholt werden, die Datei geht zur Analyse nach Japan.
Video: Die HD-Videos sind von sehr guter Qualität. Will man jedoch das Video gleich bei der Aufnahme mit einem Artfilter versehen, so fängt das Video an zu "stottern". Da muss man wohl auf die nächste Prozessorgeneration warten.
Sound: der Stereo-Sound ist erstaunlich gut, das Mikrofon ist aber windempfindlich.
RAW: Die RAWs werden von Picasa 3.0, neueste Version, bereits einwandfrei gelesen.
Bildergebnisse: Einwandfrei. Bei den Gelegenheiten, bei denen fotografiert wurde, gab es keine Probleme mit Rauschen oder mit dem Weißabgleich- trotz Mischlicht. Der automatische Weißabgleich ist vermutlich der Beste, der je bei einer Oly-E eingebaut wurde.
Goodie: beim manuellen Scharstellen sprungt automatisch eine Sucherlupe an, die das Scharfstellen extrem erleichtert. Und sie hat die elektronische Wasserwaage der E-30. Und beide Optionen kann man im Menü an- oder abschalten.....
Ergonomie: Nach kurzer Eingewöhnungszeit ist die Kamera blitzschnell zu bedienen, die zwei Drehräder und das Menü funktionieren klasse, alle Tasten liegen da, wo sie hingehören, Einhandbedienung ist kein Problem. Einziger Kritikpunkt für jemanden wie mich: die Markierung am Moduswahlrad ist mir zu klein.
Displayhandling: Ich habe mich mehrmals dabei erwischt, wie ich den nicht existierenden Sucher ans Auge gerissen habe. Das ist aber eine Sache der Gewohnheit. Das Display selbst ist auch bei Sonne verblüffend gut zu verwenden und sehr farbtreu. Problematisch wird es mit langen Telebrennweiten. Da muss man sich eine Haltung suchen, bei der man die Kamera näher an den Körper bekommt, Kurzsichtige sind da im Vorteil: Brille abnehmen und ran damit. Trotz der Wackelei bekommt man auch mit 200mm noch knackscharfe Fotos, der Stabi ist beeindruckend gut (traut man dem winzigen Kästchen irgendwie nicht zu....)
Kompatibilität: Wir haben alles angeschlossen und angeschraubt, was wir so an Gemeinheiten dabeihatten. Alles hat funktioniert. Und zwar einwandfrei.
Fazit: noch ist die E-3 schneller und hat ein paar Goodies mehr. Die Luft wird aber langsam dünn da oben. Im Vergleich zur E-620: der Phasen-AF ist noch schneller. Bei hellem Licht ist der Sucher der E-620 besser, mit langen Brennweiten wird das Halten der Objektivkombi schwierig. Die Bildergebnisse sind aber ohne Fehl und Tadel, der Stabilisator funktioniert sehr gut und....ich habe kein Surren mehr beim Ausschalten gehört.
Die Produktfotos der E-P1 können die Wertigkeit dieser Kamera nicht transportieren. Die E-P1 fühlt sich enorm robust an, man hat das Gefühl, eine "richtige" Kamera in der Hand zu halten, die man gerade aus Opas Vitrine bekommen hat und zu der man sich die Geschichte anhören darf, als er damals mit der Kamera in Hamburg im Starclub war und da war doch diese Gruppe.... (rw)
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16.06.2009 |
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Olympus sellt erste Micro-Four-Thirds-Kamera vor.
Im Rahmen eines internatonalen Presseevents in Berlin stellte Olympus seine erste Micro-Four-Thirds-Kamera und die beiden ersten Objektive für den Micro-Fourthirds-Standard vor.
Die neue Kamera hört auf den Namen "E-P1" und ist unübersehbar an das Design der legendären Olympus-PEn aus den 60er Jahren angelehnt.
Zusammen mit der Kamera wurden zwei neue Objektive vorgestellt: ein Standardzoom mit einem Brennweitenbereich von 14-42 Millimetern und einer Lichtstärke von f/3.5 bis f/5.6 und und Weitwinkel-Pancake mit 17mm und f/2.8.
Die Kamera besitzt keinen optischen Sucher, sondern wird komplett über einen 3 Zoll großen Bildschirm bedient. Beim DZ-Kit mit beiden Objektiven wird allerdings ein optischer Aufstecksucher VF-1 mitgeliefert, der den Bildwinkel des Weitwinkel-Pancake zeigt.
Anstatt des Aufstecksuchers kann der Blitzschuh auch den im Design angepassten Blitz FL14 beherbegen, ein Gadget, mit dem die Kamera vollends aussieht, wie aus einem Zeitloch gefallen. Die weiteren technischen Daten, wie 12 Megapixel-Sensor, maximal ISO 6400, TruePic V-Prozessor und HD-Video mit Stereoton sind auf der Olympus-Website zu bewundern.
Hands-On
Auf den ersten Blick sieht die E-620 neben der E-P1 unförmig und klobig aus, die in weiß oder silber gehaltene E-P1 is definitiv handtaschentauglich. Ein Drittel des Gehäuses verbraucht allein der BLS-1-Akku.
Die Kompatibilität der neuen Geräte zum "großen" FT ist ohne Tadel. Der FL14 funktioniert anstandslos an der E-3 und ein SC-Metz 54MZ-4i ließ sich auf die E-P1 setzen. Die Kombination war dann zwar "etwas" toplastig, und man vermisste am Metz einen vernünftigen Handgriff, aber die Bilder sind in Ordnung. Ein Wermuthstropfen sei nicht verschwiegen: die E-P1 hat keinen internen Blitz und damit auch nicht die Möglichkeit, RC-Blitze zu steuern. Dafür kann man den Kabelfernauslöser anschließen.
Die nächste Frage: wie laut ist die Kamera? Gar nicht. Sie macht beim Auslösen leise "klick" und ist deutlich leiser als selbst die E-1.
Im Video-Modus bietet die Kamera C-AF, auch nach Schwenks und Zooms führt die Kamera den Fokus schnell nach, und mit Umstellen auf MF
kann man sogar per Hand am Objektiv fokusieren. Ob der Stereoton brauchbar ist, konnten wir noch nicht testen, die Video-Funktion jedenfalls ist es. Auch der 11-Punkt-Kontrast-Autofokus selbst ist absolut alltagstauglich. Mit den beiden neuen Objektiven war der AF selbst bei schlechtem Licht schnell und treffsicher. Die Steigerung gegenüber dem Kontrast-AF der E-520 mit dem 14-42 liegt bei einem geschätzten Fakor vier.
Laut Olympus können über den FT-Adapter auch sämtliche "großen" Ft-Optiken betrieben werden - inklusive Autofokus. Wie gut und schnell das geht, werden wir heute testen.
Die Kamera liegt verblüffend gut in der Hand, das Vollmetalgehäuse vermittelt Solidität und das neue, zusätzliche Menü ist nach etwas Eingewöhnung schnell zu bedienen. Wer vom E-System kommt, kennt sich schnell aus und viele Parameter liegen dort, wo man sie erwartet.
Wie sich die Kamera mit den beiden (!) Drehrädern bedienen lässt, wird sich im Laufe des Tages heraussstellen.
Bisher: ein "Must Have". Sehr gut gemacht, Olympus. Ach ja - weil's ja fast selbstverständlich ist: die Kamera hat natürlich Staubschutz und Bildstabilisierung.
Erste Bilder des Events und der Kamera sind in der Galerie "Freestyle" zu finden. (rw)
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03.06.2009 |
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Website zur Olympus PEN
Seit einigen Tagen ist eine Website zur Olympus PEN Online, auf der Infos und Werbevideos zur Olympus-PEN abrufbar sind. Die Website enthält auch ein Forum und eine Plattform für Bilder. Die Website ist mit dem Flickr-API gestaltet und wartet auf User-Input.
Die Links zur PEN sind mittlerweile auch bereits bemerkenswert vollständig. Good Work! (rw)
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19.05.2009 |
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Firmware-Update für Zuiko-Objektive
Ab sofort sind für folgende Zuiko-Objektive neue Firmware-Updates verfügbar:
8mm Fisheye Version 1.1
18-180 Version 1.2
70-300 Version 1.3
90-250 Version 1.2
Das Firmware-Update soll bei den betroffenen Objektiven an E-3 und E-30 den C-AF verbessern, so dass der Serienbildmodus besser arbeitet. (rw)
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12.05.2009 |
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Picasa-Update
Für Picasa gibt es ein Update: Build 71.43 mit folgenden Neuerungen:
- RAW-Support für weitere Kameras.
- Unterstützung von Farbprofilen
- Die Grnze für Uploads von Videos ins Web-Album liegt nun bei 1GB
- Verbesserte Filtervorschau
- Verschiedene Bug-Fixes
Das Update wird in den nächsten Wochen automatisch ausgeliefert, man kann es aber auch manuell von picasa.google.com laden. (rw)
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Olympus E-P1 mit Olympus -Pen
(Nachbearbeitung & Retusche)
von Reinhard Wagner
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Wochenthema
Unser Hobby
Thema: Michael Marschner
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