Xp: system optimierung

Datum: 22.09.2005 Uhrzeit: 13:13:27 Maikol D. F. Hallo leude: habe, lange zeit her, jemand von einer grafic agentur reden gehoert uber die mogligkeit die sisteme (unix oder microsoft, weiss nicht mehr) auf die benuzte anwendungen zu optimieren. weisst jemand wass mann an xp, fuer digitale photographie, so optimieren kann? also services abschalten oder unnotige dateien wegschaffen…oder so… da wird die machine zu workstation oder? — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.09.2005 Uhrzeit: 9:01:54 nikolaus von bomhard Maikol D. F. wrote: > weisst jemand wass mann an xp, fuer digitale photographie, so > optimieren kann? – mehr RAM 😉 es brigt durchaus noch richtig viel, von 512MB auf 1.5GB oder mehr zu gehen. – eigene Partition, noch besser Festplatte als Photoshop Scratch Volume, FAT32 formatieren (schneller) – evtl. eigene Partition/Festplatte für die Windows-Auslagerungsdatei – Bildschirm kalibrieren/profilieren mindestens mitr Adobe Gamma, besser mit echten Kalibriergeräten (Spyder & Co) > also services abschalten oder unnotige dateien wegschaffen…oder > so… Man kann ein paar Dienste abschalten, ist aber meist unrelevant. Evtl. WMA, dann ist auch die Windows Bildvorschau weg, das kann beim Anpassen der Dateizuordnungen helfen. Ansonsten kann man über das Abschalten automatischer Updates, der Systemwiederherstellung und des Nachrichtendienstes, auch der Firewall (wenn man eine andere hat) nachdenken. Das hat aber mit Bildbearbeitung nix zu tun, eher mit Sicherheit. Die Zeit, die das Umkonfigurieren kostet ist besser in einen zusätzlichen Speicherriegel investiert. Eine alternative Shell statt Explorer kann tatsächlich Performance bringen, aber dann ist Drag&Drop weg. Das einzige was wirklich etwas bringt ist in der Registry (Key: HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows NT\Winlogon Subkey: Shell) direkt Photoshop als shell statt Explorer zu setzen. Dann hast du halt eine reine Photoshop Maschione und sonst gar nbichts. > da wird die machine zu workstation oder? Nein, dadurch daß sie gute Qualität und einsatzgerechte Ausstattung hat … und daß man dran arbeitet, nicht spielt 😉 Gruß Nikolaus — remember guantanamo —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.09.2005 Uhrzeit: 12:03:38 Hans Wein nikolaus von bomhard schrieb: > – eigene Partition, noch besser Festplatte als Photoshop Scratch > Volume, FAT32 formatieren (schneller) > – evtl. eigene Partition/Festplatte für die > Windows-Auslagerungsdatei Eine eigene Partition auf der gleichen Platte bringt in keinem Fall etwas, weil die Daten dann nur innerhalb der gleichen Platte hin und her geschoben werden. Auch der Aufwand, eine Extraplatte für temporäre und Auslagerungsdateien zu spendieren, steht kaum jemals in einem vernünftigen Verhältnis zum Nutzen. Auch zu diesem Thema gibt es Untersuchungen, welche die meisten Tipps, die so überall herumgeistern, als weitgehend wirkungslos entlarvt haben. > Das einzige was wirklich etwas bringt ist in der Registry (Key: > HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows NT\Winlogon Subkey: > Shell) direkt Photoshop als shell statt Explorer zu setzen. Dann > hast du halt eine reine Photoshop Maschione und sonst gar nbichts. Performancemäßig bringt das auch nichts, weshalb eine solche Maßnahme nur dort sinnvoll ist, wo die Anwender daran gehindert werden sollen, andere als die vom Admin vorgeschriebene Software zu nutzen. MfG Hans —————————————————————————————————————————————— Datum: 24.09.2005 Uhrzeit: 10:29:34 nikolaus von bomhard Hans Wein wrote: > nikolaus von bomhard schrieb: > >> – eigene Partition, noch besser Festplatte als Photoshop Scratch >> Volume, FAT32 formatieren (schneller) > >> – evtl. eigene Partition/Festplatte für die >> Windows-Auslagerungsdatei > > Eine eigene Partition auf der gleichen Platte bringt in keinem > Fall etwas, weil die Daten dann nur innerhalb der gleichen Platte > hin und her geschoben werden. Auch der Aufwand, eine Extraplatte > für temporäre und Auslagerungsdateien zu spendieren, steht kaum > jemals in einem vernünftigen Verhältnis zum Nutzen. Auch zu diesem > Thema gibt es Untersuchungen, welche die meisten Tipps, die so > überall herumgeistern, als weitgehend wirkungslos entlarvt haben. Das ist – im Zusammenspiel mit Photoshop – nicht richtig. Adobe rät zu einer eigenen Partition/Platte für Scratch. Das hat mit der Fragmentierung des Scratch Volumes zu tun. Adobe erwartet ca den 5 -10fachen Arbeitsspeicher als kontinuierlich adressierbares Scratch Volume. Idealerweise ein Stripe-Set, dann eine eigen Platte, dann zumindest eine eigene Partition mit FAT32 statt NTFS. Gleiches gilt, wenn auch in weit geringerem Umfang, auch für das Swapfile. >> Das einzige was wirklich etwas bringt ist in der Registry (Key: >> HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows NT\Winlogon Subkey: >> Shell) direkt Photoshop als shell statt Explorer zu setzen. Dann >> hast du halt eine reine Photoshop Maschione und sonst gar nbichts. > > Performancemäßig bringt das auch nichts, weshalb eine solche > Maßnahme nur dort sinnvoll ist, wo die Anwender daran gehindert > werden sollen, andere als die vom Admin vorgeschriebene Software zu > nutzen. Doch, das bringt erhebliches. Denn mit ändern der Shell werden sehr viele ressourcenverbrauchende Funktionen des Explorers (active Desktop etc) abgeschaltet, und zwar erheblich massiver als das über Systemfunktionen mö¶glich wäre. Sicherheit hingegen bringt das noch gar keine, weil sämtliche Admnistrationsfunktionen (Systemeigenschaften, Systemsteuerung, Verwaltung) der Explorer Shell über jeden Dateidialog per Rechtsklick erreichbar bleiben. BTW bevor du sagst das bringt nichts. Versuche mal den Notes Client als Shell. Plö¶tzlich ist mit dem gnadenlosen Ressourcenhunger schluss, er läuft deutlich schneller … 😉 Gruß Nikolaus — remember guantanamo —————————————————————————————————————————————— Datum: 24.09.2005 Uhrzeit: 16:55:54 Hans Wein nikolaus von bomhard schrieb: > Das ist – im Zusammenspiel mit Photoshop – nicht richtig. Adobe rät > zu einer eigenen Partition/Platte für Scratch. Das hat mit der > Fragmentierung des Scratch Volumes zu tun. Adobe erwartet ca den 5 > -10fachen Arbeitsspeicher als kontinuierlich adressierbares Scratch > Volume. Idealerweise ein Stripe-Set, dann eine eigen Platte, dann > zumindest eine eigene Partition mit FAT32 statt NTFS. Ich vermute, diese Aussagen rühren von der Mac-Version her. Auf Windows angewendet würde das bedeuten, dass PS quasi am Betriebssystem vorbei auf die Datenträger zugreift, und das kann ich mir schlechterdings nicht vorstellen. Soweit ich das bei PS 7 nachprüfen konnte, sind die Volumes” jedenfalls nichts anderes als ganz gewö¶hnliche temporäre Dateien. > Gleiches gilt wenn auch in weit geringerem Umfang auch für das > Swapfile. Definitiv nein – es gibt mittlerweile genügend Untersuchungen die diese Behauptungen widerlegen. > BTW bevor du sagst das bringt nichts. Versuche mal den Notes Client > als Shell. Plö¶tzlich ist mit dem gnadenlosen Ressourcenhunger > schluss er läuft deutlich schneller … 😉 Nee so weit geht mein Forscherdrang nun doch nicht zumal dein Registrytipp anscheinend etwas veraltet zu sein scheint (er sieht mir ein wenig nach NT 4.0 aus). Mfg Hans” —————————————————————————————————————————————— Datum: 24.09.2005 Uhrzeit: 17:21:24 Dr. Rolf Hengel Warum Adobe eine eigene Partition für die temporären Dateien empfiehlt, hat glaube ich einen ganz einfachen Grund: Diese Dateien kö¶nnen sehr gross (mehrere Gigabyte) werden. Und wenn der Speicherplatz knapp ist, wachsen Windows-TMP. Photoshop-TMP und womö¶glich noch spool lustig aufeinander zu, bis das System hängt. Ausserdem werden die Dateien auf einer eigenen Partition nicht unnö¶tig fragmentiert. Mehr steckt da wohl nicht dahinter. In den Anfangszeiten von Windows habe ich die notorisch instabile Shell durch andere Programme ersetzt. Auch heute arbeite ich mit dem Total Commander. Der läuft aber als normales Programm, nicht als Shell. Hat den schon einmal jemand als Shell eigesetzt? Für ein flüssiges Arbeiten mit Photoshop sollte man mindestens 1 MB Hauptspeicher haben. Dann geht es sogar auf einer alten 800er-Kiste recht flott. Und aufpassen, dass keine Ressourcenfresser (z.B. Indexdienst, Defragmentierung oder Antivir) im Hintergrund aktiv sind. Es kann sich durchaus lohnen, einmal in den Taskmanager hineinzuschauen, um zu sehen, was da alles im Hintergrund wütet. Viele Grüße Rolf — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 24.09.2005 Uhrzeit: 19:16:53 Michael Hein Am Sat, 24 Sep 2005 17:21:24 +0200 schrieb Dr. Rolf Hengel: > Warum Adobe eine eigene Partition für die temporären Dateien > empfiehlt, hat glaube ich einen ganz einfachen Grund: Diese > Dateien kö¶nnen sehr gross (mehrere Gigabyte) werden. Und wenn > der Speicherplatz knapp ist, wachsen Windows-TMP. Photoshop-TMP > und womö¶glich noch spool lustig aufeinander zu, bis das System > hängt. Ausserdem werden die Dateien auf einer eigenen Partition > nicht unnö¶tig fragmentiert. Mehr steckt da wohl nicht dahinter. > In den Anfangszeiten von Windows habe ich die notorisch instabile > Shell durch andere Programme ersetzt. Auch heute arbeite ich mit > dem Total Commander. Der läuft aber als normales Programm, nicht > als Shell. Hat den schon einmal jemand als Shell eigesetzt? > Für ein flüssiges Arbeiten mit Photoshop sollte man mindestens 1 > MB Hauptspeicher haben. Dann geht es sogar auf einer alten 1 MB Hauptspeicher?? 😉 Gruß Michael —————————————————————————————————————————————— Datum: 24.09.2005 Uhrzeit: 19:37:57 Dr. Rolf Hengel Sorry, GB natürlich — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 24.09.2005 Uhrzeit: 20:40:41 Hans Wein Dr. Rolf Hengel schrieb: > Warum Adobe eine eigene Partition für die temporären Dateien > empfiehlt, hat glaube ich einen ganz einfachen Grund: Diese > Dateien kö¶nnen sehr gross (mehrere Gigabyte) werden. Und wenn > der Speicherplatz knapp ist, wachsen Windows-TMP. Photoshop-TMP > und womö¶glich noch spool lustig aufeinander zu, bis das System > hängt. Bildbearbeitungsprogramme sind nun einmal die grö¶ßten Speicherplatzfresser, die es gibt, und da kann ich durchaus nachvollziehen, wenn sich ein Programmhersteller warm anzieht. Nur: Mit der Arbeitsgeschwindigkeit hat das nicht viel zu tun. Auf die Seitenauslagerung in die Swapdatei hat übrigens ein Anwendungsprogramm keinen Einfluss, diesen Job lässt sich Windows von niemanden abnehmen. > In den Anfangszeiten von Windows habe ich die notorisch instabile > Shell durch andere Programme ersetzt. Auch heute arbeite ich mit > dem Total Commander. Der läuft aber als normales Programm, nicht > als Shell. Hat den schon einmal jemand als Shell eigesetzt? Der XP-Explorer belegt zwar heftig Arbeitsspeicher, ist aber ansonsten bei weitem nicht der grö¶ßte Resourcenfresser. Virenscanner und Firewalls langen da schon ganz anders zu… > Für ein flüssiges Arbeiten mit Photoshop sollte man mindestens 1 > MB Hauptspeicher haben. Dann geht es sogar auf einer alten > 800er-Kiste recht flott. Ack. Eigentlich bräuchte man gar nicht so viel, aber wenn es eine Auszeichnung für schlechtes Speichermanagement gäbe, wäre Photoshop ganz vorn mit dabei. > Und aufpassen, dass keine > Ressourcenfresser (z.B. Indexdienst, Defragmentierung oder > Antivir) im Hintergrund aktiv sind. Es kann sich durchaus > lohnen, einmal in den Taskmanager hineinzuschauen, um zu sehen, > was da alles im Hintergrund wütet. Indexdienst und Defragmentierung sind überflüssig wie ein Kropf, aber mit den Virenscannern ist es so eine Sache. Irgendwie ist mir nicht ganz wohl dabei, einem Anfänger oder PC-Laien zu empfehlen, die Echtzeitsuche abzuschalten. MfG Hans —————————————————————————————————————————————— Datum: 24.09.2005 Uhrzeit: 21:00:23 Dr. Rolf Hengel Hallo Hans, die Echtzeitsuche meine ich damit auch nicht. Aber so timer-gesteuerte Komplettscans … Zum Speichermanagement von Photoshop: Photoshop war das erste Programm wo man schon zu NT-Zeiten, als ein high-end PC noch 128 MB Speicher hatte, schon große Bilddateien am PC bearbeiten konnte. Mit einer allerdings im Vergleich zum Mac beschämenden Geschwindigkeit. Corel und Paintshop und wie sie alle heißen, waren damals Totalversager. Und wenn der Speicher nicht reicht: Swapping ist bei jedem Betriebssystem ein Problem. Bei Windows sollte man übrigens, wenn genug Speicher da ist, die Kernel-Auslagerung deaktivieren. Das bringt einen merkbaren Vorteil. Viele Grüße Rolf — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 24.09.2005 Uhrzeit: 21:45:05 nikolaus von bomhard Hans Wein wrote: > Ich vermute, diese Aussagen rühren von der Mac-Version her. Auf > Windows angewendet würde das bedeuten, dass PS quasi am > Betriebssystem vorbei auf die Datenträger zugreift, und das kann > ich mir schlechterdings nicht vorstellen. Soweit ich das bei PS 7 > nachprüfen konnte, sind die Volumes” jedenfalls nichts anderes als > ganz gewö¶hnliche temporäre Dateien. Mö¶glich daß du Recht hast ich meine nicht bin mir aber unsicher. Da muss ich noch was nachprüfen dann sage ich bescheid – so oder so 😉 >> Gleiches gilt wenn auch in weit geringerem Umfang auch für das >> Swapfile. > Definitiv nein – es gibt mittlerweile genügend Untersuchungen die > diese Behauptungen widerlegen. Und genügend Erfahrungen die es bestätigen. Ist einfach von System zu System verschieden. War ja auch mit evtl. gekennzeichnet. > Nee so weit geht mein Forscherdrang nun doch nicht zumal dein > Registrytipp anscheinend etwas veraltet zu sein scheint (er sieht > mir ein wenig nach NT 4.0 aus). Ah nee. XP SP2 und 2kSP4. Egal. Der Key liegt tatsächlich im ‘NT4 Zweig’. > Mfg > Hans Gruß Nikolaus remember guantanamo” ——————————————————————————————————————————————

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