Der Versuch

Datum: 08.09.2005 Uhrzeit: 14:18:44 Manfred Paul Karsten Paluschinski schrieb: > http://www.digitalkamera.de/Info/News/29/18.htm > > Sony bringt eine Prosumer mit hauseigenem Sensor, grö¶ßer als 4/3 Dazu läuft schon ein thread unter e-allgemein“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.11.2008 Uhrzeit: 3:07:03 Herbert Pittermann Herbert Pittermann schrieb: > Dummer weise muß dann das Auto 8 mal schneller fahren. verflixt, natürlich nur 4 mal. Herbert 10 — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.11.2008 Uhrzeit: 11:00:38 Reinhard Wagner, oly-e.de Herbert Pittermann schrieb: > Ob die Kamera für den Effekt tauglich ist kann man eigentlich > leicht testen. > Mit einem Rö¶hrenmonitor oder Fernseher. Obs mit LCD auch geht > kann ich jetzt nicht sagen. Tut es nicht… > Einfach mal mit kurzer Verschlußzeit 1/250 – 1/500 den Monitor > abfotografieren (hoch und quer). Sind in beiden Fällen nur > waagrechte Balken zu sehen ist die Kamera nicht tauglich. Varex IIa: tauglich. E-520: tauglich (theoretisch) > Hab mir noch einige Gedanken zu dem Effekt gemacht: > Um einen Solchen zu erhalten ist ein kleiner Schlitz relativ zum > Sensor (Film) nö¶tig und da dürfte die Grö¶ße des Sensor keine > Rolle spielen. Mechanischer Verschluß ist wichtig. Ne, wie wir gesehen haben, geht es auch ganz wunderbar ohne, wenn der Sensor zeilenweise ausgelesen wird. > Der Knackpunkt ist die Synchronzeit. > Wann der Sensor ausgelesen wird dürfte auch egal sein. > Wichtig ist wann er belichtet wurde. Aber nur, im Falle eines mechanischen Verschlusses… > Der Schlitz sollte sich physikalisch von oben nach unten bewegen. > 🙂 Dann dreh ich halt meine Varex… > > Die Zahlen für folgendem Beispiel sind vö¶llig aus der Luft > gegriffen. > Angenommen die Kamera hatte eine Synchronzeit von 1/30 und das > Bild wurde mit 1/250 aufgenommen. Somit gibt der Schlitz 1/8 > Filmfläche zur Belichtung frei. Und genau das ist für den Effekt zu viel. Dieser Schlitz bewegt sich ja und während der Bewegung bewegt sich auch das Motiv. Ein Pixel x wird ja, während der Schlitz über das Pixel hinwegzieht, 1/250 belichtet. Um nun dieses Pixel scharf abzubilden, darf sich das Motiv in dieser Zeit nicht nennenswert bewegen. Mit einer Abdeckung von 1/8 habe ich also über den ganzen Sensor lediglich einen Versatz von 8 Pixeln. Was so gut wie nicht sichtbar ist. Mit einem 1/1000 sind es bereits 32 Pixel – da wird es schon interessanter. Wenn man nun den Zetreuungskreisdurchmesser des Auges berücksichtigt, kann der Versatz auf einem FT-Sensor bis zu einem halben Milimeter betragen, ohne unscharf zu werden – was gut 100 Pixel ausmacht. Ausmachen würde, denn wir haben ja eine Synchronzeit von 1/200 und müssen deshalb mit 1/8000 belichten. Da macht die E-520 nicht mit und die E-3 mit einer noch kürzeren Synchronzeit gerade eben so. Je grö¶ßer wir bei gleichbleibender Synchronzeit den Effekt haben wollen, desto kürzer muß die Belichtungszeit sein oder desto schneller muß´sich das Motiv relativ zum Bild bewegen. Nehmen wir an, das Auto passt genau in ein Bild von 3000 Pixeln Breite und verzerrt sich um 100 Pixel, dann müsste das Auto sich in 1/8000 Sekunde 1/30 seiner Länge von sagen wir 5 Metern fortbewegen. Das sind etwas mehr als Mach 4. bei der Exakta mit einer Synchronzeit von ca 1/50 und 1/1000 Belichtungszeit habe ich noch über 500km/h (auch nicht ohne). Ideal wären Synchronzeiten von 1/10 oder 1/15 mit Belichtungszeiten von 1/1000. Da komme ich in Bereiche, die normale Autos erreichen. (Aber da muß man wohl zu den alten Plattenkameras greifen – oder zu den verschlusslosen CMOS-Handys) > Herbert > imnichtmehrschlafenkö¶nnenmodus Meine Family kann’s schon nicht mehr hö¶ren… 😉 Haben wir jetzt noch irgendwo einen Denkfehler drin? Grüße Reinhard Wagner der endlich den Nachweis hat: früher war alles besser und auch eine Hassy kann nicht alles…. — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.11.2008 Uhrzeit: 12:34:29 Herbert Pittermann Reinhard Wagner, oly-e.de schrieb: >> Angenommen die Kamera hatte eine Synchronzeit von 1/30 und das >> Bild wurde mit 1/250 aufgenommen. Somit gibt der Schlitz 1/8 >> Filmfläche zur Belichtung frei. > > Und genau das ist für den Effekt zu viel. > Das es mit 1/8 Abdeckung nicht geht war mir schon klar. War wieder mal ein schlechtes Beispiel > Haben wir jetzt noch irgendwo einen Denkfehler drin? Ich glaub jetzt haben wir es. Mit moderner Kamera wirds wohl nix. > der endlich den Nachweis hat: früher war alles besser stimmt, sogar die Zukunft. Herbert — posted via https://oly-e.de ——————————————————————————————————————————————