Frage an die Techniker unter euch …

Datum: 11.08.2012 Uhrzeit: 10:48:18 Okko ten Broek ….. und guten Tag erstmal. Kann man Akkus -in diesem Falle die für die E-3 und die für die E-620- auf ihren Gesundheitszustand” hin ausmessen? Wenn ja wie macht man das? Habe von Elektrokrams keine Ahnung. Darum Dank für eure Hilfe. Frdl. Grüße Okko posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.08.2012 Uhrzeit: 14:15:31 Roland Franz Hallo Okko, > Kann man Akkus -in diesem Falle die für die E-3 und die für die > E-620- auf ihren Gesundheitszustand” hin ausmessen? Ja kann man. Die einfachste Methode ist es den Akku zu laden und mit einer bekannten Last gemäß seiner Leistungsfähigkeit zu entladen. Während dieser dieser Entladedauer in festen Zeitintervallen (z.B. jeder Minute) eine Strom- und Spannungsmessung durchführen. Mit diesen Werten kann sowohl Kapazität als auch Energieinhalt des Akkus bestimmt werden und dami sind Aussagen über seinen “Zustand” mö¶glich. !!! Achtung !!! : Wer mit dieser Methode arbeitet sollte _/*GENAU*/_ wissen was er macht sonst kann es passieren das der Akku in Flammen aufgeht. Komfortabler geht es aber mit einem Ladecomputer (z.B. http://www.schulze-elektronik-gmbh.de/). Akku vorher mit dem Orginalladegerät laden und dann mit einem Entladeprogramm des Ladecomputers entladen. Das Gerät zeigt dir dann die entsprechenden Werte an. Gruß Roland posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.08.2012 Uhrzeit: 11:22:21 Okko ten Broek Danke Franz! MfG, Okko — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.08.2012 Uhrzeit: 11:26:21 Okko ten Broek Okko ten Broek schrieb: > Danke Franz! > > MfG, Okko > > — > posted via http://oly-e.de Entschuldigung! Korrektur: Danke Roland! 🙂 — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 20.08.2012 Uhrzeit: 21:36:12 Subhash Ich als Elektrik-Laie (beinahe DAU) mö¶chte gerne nachfragen um mein Verständnis zu verbessern: Roland Franz wrote: > Die einfachste Methode ist es den Akku zu laden und mit einer > bekannten Last gemäß seiner Leistungsfähigkeit zu entladen. Was kö¶nnte das beispielsweise sein? > Während dieser dieser Entladedauer in festen Zeitintervallen > (z.B. jeder Minute) eine Strom- und Spannungsmessung durchführen. > Mit diesen Werten kann sowohl Kapazität als auch Energieinhalt > des Akkus bestimmt werden und dami sind Aussagen über seinen > Zustand” mö¶glich. Ich kö¶nnte (so ich die richigen Kontakte messe) einen Unterschied zu einem anderen Akku feststellen aber würde nicht wissen ob trotzdem beide schon schlecht sind. > !!! Achtung !!! : Wer mit dieser Methode arbeitet sollte > _/*GENAU*/_ wissen was er macht sonst kann es passieren das der > Akku in Flammen aufgeht. Was müsste man denn dafür tun? Subhash Baden bei Wien “Anschauungen photosophisch”: http://fotoblog.subhash.at/” —————————————————————————————————————————————— Datum: 20.08.2012 Uhrzeit: 24:58:24 Roland Franz Hallo Subhash, > Was kö¶nnte das beispielsweise sein? Den Akku mit einem 1/10 bis 1/5 seiner Kapazität in Amper entladen. Beispiel: Der orginale BLM1 hat eine Kapazität von 1500 mAh. Der Entladestrom läge dann zwischen 150mA und 300mA. Bei einer Akkunennspannung von 7,2 V entspräche das dann Entladewiderstände von 48 Ohm (gewählt 47 Ohm/2W) bei 150mA und 24 Ohm (gewählt 27 Ohm/5W). > Ich kö¶nnte (so ich die richigen Kontakte messe) einen Unterschied > zu einem anderen Akku feststellen, aber würde nicht wissen, ob > trotzdem beide schon schlecht sind. Doch. Wenn du obigen Akku als Beispiel nimmst, muss ein Akku in gutem Zustand bei einem Entladestrom, der einem 1/10 der Kapazität in Amper entspricht, 10 Stunden lang den Strom liefern kö¶nnen (entsprechend 5 Stunden bei 300mA). Die Entladeschlussspannung sollte dabei 6V nicht unterschreiten. > Was müsste man denn dafür tun? Was wofür tun? Gruß Roland — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 21.08.2012 Uhrzeit: 10:10:36 Subhash Danke, Roland, für deinen Nachhilfeunterricht! Dadurch verstehe ich tatsächlich ein wenig besser. Roland Franz wrote: > Den Akku mit einem 1/10 bis 1/5 seiner Kapazität in Amper > entladen. Ok. > Beispiel: Der orginale BLM1 hat eine Kapazität von 1500 > mAh. Der Entladestrom läge dann zwischen 150mA und 300mA. Ja, so weit verstehe ich. Was für Verbraucher hätten denn den erforderlichen Widerstand (abgesehen von der Kamera)? > Bei > einer Akkunennspannung von 7,2 V entspräche das dann > Entladewiderstände von 48 Ohm … Ok, Ohm’sches Gesetz, ja, das kenne ich. > … (gewählt 47 Ohm/2W) … Was bedeutet das in der Klammer? Gewählt”? > … bei 150mA und 24 Ohm (gewählt 27 Ohm/5W). Was bedeutet “SW”? > … Wenn du obigen Akku als Beispiel nimmst muss ein Akku in > gutem Zustand bei einem Entladestrom der einem 1/10 der > Kapazität in Amper entspricht 10 Stunden lang den Strom liefern > kö¶nnen (entsprechend 5 Stunden bei 300mA). Ach ja ok das hätte ich selbst wissen kö¶nnen. > Die > Entladeschlussspannung sollte dabei 6V nicht unterschreiten. Das wusste ich nicht. Subhash wrote: >> Was müsste man denn dafür tun? Roland Franz wrote: > Was wofür tun? Gemeint war bei welchem Fehler würde denn der Akku in Flammen aufgehen? Wenn der Verbraucher zu wenig Widerstand hat und daher “zu schnell” (?) entladen wird? Subhash Baden bei Wien “Anschauungen photosophisch”: http://fotoblog.subhash.at/” —————————————————————————————————————————————— Datum: 21.08.2012 Uhrzeit: 17:29:04 Roland Franz Hallo Subhash, > Ja, so weit verstehe ich. Was für Verbraucher hätten denn den > erforderlichen Widerstand (abgesehen von der Kamera)? Ohmsche Widerstände, z.B. von Reichelt oder Conrad in Deutschland, in ö–sterreich gibt bestimmt ähnliche Anbieter. > Was bedeutet das in der Klammer? Gewählt”? 2 Watt > Was bedeutet “SW”? Nicht SW sondern 5 W -> 5 Watt > Gemeint war bei welchem Fehler würde denn der Akku in Flammen > aufgehen? Wenn der Verbraucher zu wenig Widerstand hat und daher > “zu schnell” (?) entladen wird? Im Prinzip kann das bei fast jeder “Fehlbelastung” passieren. Sowohl LiIonen- als auch LiPolymer-Akkus nehmen jede atypische Belastung übel. Das kann von Verkürzung der Lebensdauer bis hin zur vö¶lligen thermischen Zerstö¶rung gehen. Speziell bei Überladung zu hohem Entladestrom und mechanischer Belastung (z.B. Beschädigung des Gehäuses) kann solch ein Akku in Flammen aufgehen. In der Regel schützt davor die integrierte Schutzelektronik wenn man aber den Akku vermisst hebelt man Schutzmechanismen (durchaus bewusst) aus. Deshalb mein Hinweis das man schon wissen sollte was man macht. Gruß Roland posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 21.08.2012 Uhrzeit: 18:03:58 Subhash Hallo Roland! Subhash wrote: >> Ja, so weit verstehe ich. Was für Verbraucher hätten denn den >> erforderlichen Widerstand (abgesehen von der Kamera)? Roland Franz wrote: > Ohmsche Widerstände, z.B. von Reichelt oder Conrad in > Deutschland, in ö–sterreich gibt bestimmt ähnliche Anbieter. Aha. >> Was bedeutet das in der Klammer? Gewählt”? > 2 Watt Ja schon aber meinst du du hättest für deine Messung einen Verbraucher mit 47 Ohm und 2 W gewählt? Das kann’s doch nicht sein oder? Ich verstehe nicht was du überhaupt in der Klammer angibst. >> Was bedeutet “SW”? > Nicht SW sondern 5 W -> 5 Watt Ach so! > Sowohl LiIonen- als auch LiPolymer-Akkus nehmen jede atypische > Belastung übel. Das kann von Verkürzung der Lebensdauer bis hin > zur vö¶lligen thermischen Zerstö¶rung gehen. Speziell bei > Überladung zu hohem Entladestrom und mechanischer Belastung > (z.B. Beschädigung des Gehäuses) kann solch ein Akku in Flammen > aufgehen. In der Regel schützt davor die integrierte > Schutzelektronik wenn man aber den Akku vermisst hebelt man > Schutzmechanismen (durchaus bewusst) aus. Deshalb mein Hinweis > das man schon wissen sollte was man macht. Danke für deine Geduld in der Erklärung dieser Basics! Ich werde lieber keine Akkus vermessen aber doch versuchen das Ganze zu verstehen. Subhash Baden bei Wien “Anschauungen photosophisch”: http://fotoblog.subhash.at/” —————————————————————————————————————————————— Datum: 21.08.2012 Uhrzeit: 20:04:09 PaulH Roland Franz schrieb: > Doch. Wenn du obigen Akku als Beispiel nimmst, muss ein Akku in > gutem Zustand bei einem Entladestrom, der einem 1/10 der > Kapazität in Amper entspricht, 10 Stunden lang den Strom liefern > kö¶nnen (entsprechend 5 Stunden bei 300mA). Die > Entladeschlussspannung sollte dabei 6V nicht unterschreiten. Das ist aber nicht ganz richtig, denke ich. Erstens wird der Akku an einer ohmschen Last keinen über die Entladedauer konstanten Strom liefern, weil die Klemmenspannung abnimmt; zweitens heißt halber Entladestrom nicht doppelte Dauer bis zur Entladeschlußspannung, sondern mehr als doppelte Dauer. Umgekehrt dauert es bei doppeltem Strom weniger als halb so lange, bis der Akku leer” ist. “Leer” heißt eben daß die Klemmenspannung einen unteren Grenzwert erreicht hat der im Grunde vom Hersteller festgelegt wird (dabei ist er natürlich irgendwie an die Technologie gebunden die er einsetzt). Dieser untere Grenzwert heißt Entladeschlußspannung. Wenn die erreicht ist kann man durch Verringern des Entladestroms die Klemmenspannung übrigens kurzzeitig wieder anheben dann läuft der Akku oder die Batterie noch eine Weile. Wenn zum Beispiel Batterien von einem Blitzgerät leergesaugt wurden kann man sie durchaus noch in TV-Fernbedienungen oder dergleichen verwenden. posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 21.08.2012 Uhrzeit: 20:13:54 Oliver Musch Am 21.08.2012 18:03, schrieb Subhash: >>> Was bedeutet das in der Klammer? Gewählt”? >> 2 Watt > Ja schon aber meinst du du hättest für deine Messung einen > Verbraucher mit 47 Ohm und 2 W gewählt? Das kann’s doch nicht sein > oder? Ich verstehe nicht was du überhaupt in der Klammer angibst. Die andere Seite des Ohmschen Gesetzes stellt ja die Leistung dar. Und bei gegebenen Werten kannst du herausrechnen wieviel Leistung im Betrieb da über den Widerstand abgebaut werden müssen. Nun sind die Widerstände aufgrund Bauform und Materialbeschaffenheit für verschiedene Leistungsklassen einsortiert im Beispiel des 5W hält genannter viel länger durch als das Pendant der 1W-Klasse. Und du kö¶nntest dir an ihm viel schneller die Finger verbrennen Oliver” —————————————————————————————————————————————— Datum: 22.08.2012 Uhrzeit: 8:59:27 Subhash Oliver Musch wrote: > Die andere Seite des Ohmschen Gesetzes stellt ja die Leistung dar. Ja, ich kenne: 1 V = 1 öŽÂ© . 1 A (das Ohmsche Gesetz) und 1 W = 1 V . 1 A Im Beispiel mit den Akkus ist vorerst eines bekannt: die Spannung (7,2 V). MöƒÂ¶chte man nun einen Strom mit 300 mA durchlassen (oder wie man das eben nennt), dann muss der Verbraucher nach dem Ohmschen Gesetz 24 öŽÂ© Widerstand bieten. Das hat ja auch Roland so angegeben. Wenn ich mir dann ausrechnen will, welche Leistung das bringt, so komme ich auf 2,16 W und nicht auf 5 W wie Roland. Was ist hier falsch? — Subhash Baden bei Wien Anschauungen photosophisch”: http://fotoblog.subhash.at/” —————————————————————————————————————————————— Datum: 22.08.2012 Uhrzeit: 9:01:42 Subhash Oh weh! Da hat’s das Ohm-Zeichen verstümmelt! Daher nochmals: Subhash wrote: > 1 V = 1 Ohm . 1 A (das Ohmsche Gesetz) und > 1 W = 1 V . 1 A > > Im Beispiel mit den Akkus ist vorerst eines bekannt: die Spannung > (7,2 V). Mö¶chte man nun einen Strom mit 300 mA durchlassen (oder > wie man das eben nennt), dann muss der Verbraucher nach dem > Ohmschen Gesetz 24 Ohm Widerstand bieten. Das hat ja auch Roland so > angegeben. Wenn ich mir dann ausrechnen will, welche Leistung das > bringt, so komme ich auf 2,16 W und nicht auf 5 W wie Roland. Was > ist hier falsch? — Subhash Baden bei Wien Anschauungen photosophisch”: http://fotoblog.subhash.at/” —————————————————————————————————————————————— Datum: 22.08.2012 Uhrzeit: 10:02:47 Roland Franz Hallo Subhash, > Wenn ich mir dann ausrechnen will, welche Leistung das > bringt, so komme ich auf 2,16 W und nicht auf 5 W wie Roland. Was > ist hier falsch? Gar nichts, aber man sollte elektronische Bauteile nie dauerhaft an den Belastungsgrenzen betreiben, deshalb würde ich einen 5W-Widerstand wählen. Gruß Roland — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 22.08.2012 Uhrzeit: 11:18:38 Subhash Roland Franz wrote: > Gar nichts, aber man sollte elektronische Bauteile nie dauerhaft > an den Belastungsgrenzen betreiben, deshalb würde ich einen > 5W-Widerstand wählen. Danke für die Aufklärung. Schö¶n langsam verstehe ich was. — Subhash Baden bei Wien Anschauungen photosophisch”: http://fotoblog.subhash.at/” ——————————————————————————————————————————————

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