Olympus: Bilanzskandal – so sieht’s derzeit aus.

Datum: 08.11.2011 Uhrzeit: 10:54:27 Reinhard Wagner Es ist durch die News (Spiegel, ö¶sterreichischer Rundfunk etc): Der Aufsichtsrat von Olympus hat die ersten Ergebnisse der Prüfung bekanntgegeben: Seit den 90er Jahren wurden Verluste im Investementgeschäft dadurch verschleiert, dass Übernahmekosten anderer Firmen zu hoch ausgewiesen wurden. Dies war auch bei der Übernahme von Gyrus der Fall. Das ist natürlich illegal und die ersten Verantwortlichen wurden bereits von ihren Posten entfernt. Es ist anzunehmen, dass im weiteren Verlauf der Untersuchungen noch einige Personen ihre Stühle werden räumen müssen. Die Aktie von Olympus wurde vom Handel ausgesetzt. Der Aufsichtsrat von Olympus ist in ständigem Kontakt mit den Großaktionären, damit hier nichts anbrennt. Da Olympus liquide ist, wird der Bilanzskandal nicht zu einem Zusammenbruch wie bei WorldCom führen, so schockierend die Nachricht auch ist, eine unmittelbare Gefahr für Olympus als Unternehmen besteht nach meinen Informationen nicht. Woodford steht das Verdienst zu, den Stein ins Rollen gebracht zu haben, auch wenn er den falschen Baum angebellt hat. Es geht hier anscheinend nicht um Bestechung oder pesö¶nliche Bereicherung, Mafia oder dergleichen Unsinn, sondern schlicht um Bilanzkosmetik” in Folge von Fehlspekulationen- so schlimm das auch ist. Sobald ich offizielle Statements von Olympus erhalte berichte ich sofort. Grüße Reinhard Wagner” —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.11.2011 Uhrzeit: 11:35:01 Subhash Reinhard Wagner wrote: > Woodford steht das Verdienst zu, den Stein ins Rollen gebracht zu > haben … Na, das meine ich aber auch! Immer wieder schockierend, *wie* da mit riesigen Geldbeträgen hantiert wird, während man die Arbeiter und Angestellten drückt, wo es nur geht. (Und es geht! Was ja noch schlimmer ist.) Dieses Wirtschaftssystem ist durch und durch verrottet. — Subhash Baden bei Wien http://portfolio.subhash.at/ —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.11.2011 Uhrzeit: 11:37:56 WolfgangPe Reinhard Wagner” schrieb im Newsbeitrag news:1d3kqc4atp37j$.120fgf3jiqj8y$.dlg@40tude.net… > Die Aktie von Olympus wurde vom Handel ausgesetzt. > Grüße > Reinhard Wagner In Frankfurt wird gehandelt. Grüße Wolfgang” —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.11.2011 Uhrzeit: 12:07:53 Oliver Ge.ibel Subhash schrieb: > > Dieses Wirtschaftssystem ist durch und durch verrottet. > Wir Verbraucher kö¶nnten es an einem einzigen Tag kippen: Einfach Abzug sämtlicher Ersparnisse bzw. Guthaben aus sämtlichen Kreditinstituten und Anlageformen. Aber wer will das schon, was dann passiert? 😉 — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.11.2011 Uhrzeit: 12:12:52 Karl B. http://www.olympus-global.com/en/corc/ir/tes/pdf/nr111108_2.pdf — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.11.2011 Uhrzeit: 12:12:52 Karl B. http://www.olympus-global.com/en/corc/ir/tes/pdf/nr111108_2.pdf — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.11.2011 Uhrzeit: 12:33:13 Reinhard Wagner Am Tue, 08 Nov 2011 11:17:46 +0100 schrieb WolfgangPe: > Karl B.” schrieb im Newsbeitrag > news:4eb9007c8d602.3f@oly-e.de… >> http://www.olympus-global.com/en/corc/ir/tes/pdf/nr111108_2.pdf > Gabs da nicht in Japan was mit Harakiri? Seit 40 Jahren nicht mehr… http://de.wikipedia.org/wiki/Seppuku grüße Reinhard Wagner” —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.11.2011 Uhrzeit: 13:07:03 Oliver Ge.ibel Hi Wolfgang, WolfgangPe schrieb: > Ich kann mich ja täuschen, aber die Leute die immer das System > kippen wollen, kö¶nnten hö¶chstens ihre Schulden zurückzahlen. > da ich mir nicht anmaße, selber wirtschaftspolitische Taktiken zu entwickeln, empfahl ich einfach, das Vorgehen von 1929 zu wiederholen. Sofern wir denn wirklich das System ändern” wollen. Die Rahmenbedinungen sind ja seit ein paar Jährchen sehr ähnliche. 😉 http://de.wikipedia.org/wiki/Weltwirtschaftskrise LG Oliver posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.11.2011 Uhrzeit: 13:48:32 WolfgangPe Reinhard Wagner” schrieb im Newsbeitrag news:badsfp0zejcj$.1mwo3vpzql7hv$.dlg@40tude.net… > in Frankfurt geht es heftig ab. Na ja bis jetzt so rund 60000 Stück grö¶ßte Order 10000 Stück. Das sind Taschengeld Zocker. Grüße Wolfgang” —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.11.2011 Uhrzeit: 13:48:32 WolfgangPe Reinhard Wagner” schrieb im Newsbeitrag news:badsfp0zejcj$.1mwo3vpzql7hv$.dlg@40tude.net… > in Frankfurt geht es heftig ab. Na ja bis jetzt so rund 60000 Stück grö¶ßte Order 10000 Stück. Das sind Taschengeld Zocker. Grüße Wolfgang” —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.11.2011 Uhrzeit: 19:31:33 Thorsten Hofmann Am 08.11.11 11:17, schrieb WolfgangPe: > Gabs da nicht in Japan was mit Harakiri? Die machen das in Japan kollektiv mit ihren Atommeilern. Woanders würde man das Russisch Roulette nennen, aber Harakiri klingt halt gut. Thorsten —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.11.2011 Uhrzeit: 22:30:34 Claus Reinhard Wagner schrieb: > Das ist natürlich illegal und die ersten Verantwortlichen wurden > bereits von ihren Posten entfernt. Es ist anzunehmen, dass im > weiteren Verlauf der Untersuchungen noch einige Personen ihre > Stühle werden räumen müssen. > > Die Aktie von Olympus wurde vom Handel ausgesetzt. > (…) > > Woodford steht das Verdienst zu, den Stein ins Rollen gebracht zu > haben, auch wenn er den falschen Baum angebellt hat. Aha, er ist also weiter ein Kläffer:-) Man wird sehen, warum denn diese schlicht(e) … ‘Bilanzkosmetik'” (sic!) erfolgte. Vielleicht kann man ja tatsächlich am (natürlich rein fiktionalen) Tatort-Drehbuch ‘Keizai Olympus’ weiterschreiben… Schö¶nen Gruß aus Berlin Claus. PS: Was ist eigentlich das Antonym zu ‘reißerisch’ im Journalismus? posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.11.2011 Uhrzeit: 23:10:54 CHRISTIAN J00STEN Moin Reinhard. Reinhard Wagner beschrieb am 08.11.2011 : > Woodford steht das Verdienst zu, den Stein ins Rollen gebracht zu > haben, auch wenn er den falschen Baum angebellt hat. Ach was, kürzlich war er doch noch ein Erpresser. http://oly-e.de/forum/e.allgemeines/40687.htm —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.11.2011 Uhrzeit: 23:21:16 Reinhard Wagner Am Tue, 08 Nov 2011 22:10:54 +0100 schrieb CHRISTIAN J00STEN: >> Woodford steht das Verdienst zu, den Stein ins Rollen gebracht zu >> haben, auch wenn er den falschen Baum angebellt hat. > > Ach was, kürzlich war er doch noch ein Erpresser. > http://oly-e.de/forum/e.allgemeines/40687.htm Und, hat sich was daran geändert? Meine Aussage gilt – nur mit dem Unterschied, dass er mit nun definitiv falschen Anschuldigungen Druck ausgeübt hat. Eventuell hätte er, wenn er sorgfältiger gearbeitet hätte, zum gleichen Ergebnis kommen kö¶nnen, für das die externe Firma gerade eine Woche benö¶tigt hat. Und dann hätte er ausmisten kö¶nnen, ohne das ganze Bohei aussenrum. Trotzdem muss man anerkennen, dass er den Stein ins Rollen gebracht hat, auch wenn er eigentlich an einem anderen Stein in eine andere Richtung geschoben hat. Grüße Reinhard Wagner PS: wenn ich mich irre, gebe ich das zu: ich verdächtigte die M%A-Firma Olympus über den Tisch gezogen zu haben, anscheinend waren es Investment-Banker. —————————————————————————————————————————————— Datum: 09.11.2011 Uhrzeit: 9:48:10 Reinhard Wagner Am Wed, 09 Nov 2011 00:03:15 +0100 schrieb Michael Gerstgrasser: > > NunJa – zumindest sind nun einige der Eckpfeiler der ganzen chose > doch inzwischen etwas” deutlicher zutage getreten > – es gibt nur mehr wenig Zweifel *dass* “was faul ist im Staate > Dänemark” Zu dem Thema dürften die Dänen eine eigene Meinung haben. Aber dass bei Olympus die Bilanz falsch war dürfte sicher sein. > – es gibt nur mehr wenig Zweifel dass es ein doch > erkleckliches KaffeGeld betrifft (nicht unbedingt das *untere* Ende > der 12% – 68% vom damaligen Kurswert Gyrus) So wie es jetzt aussieht hat die ganze Chose mit Gyrus selbst gar nichts zu tun. Das war nur die Gelegenheit die Verluste zu verstecken. Die Verluste sind an vö¶llig anderer Stelle angefallen. Es wird sozusagen umgekehrt ein Schuh daraus: man hatte einen fetten Verlust und brauchte eine dazu passende Übernahme. > – es gibt nur mehr wenig Zweifel dass mehr oder weniger das ganze > board in die Sache verstrickt ist / war Da bin ich mir nicht so sicher. Solche Sachen werden normalerweise im sehr kleinen Kreis ausgeheckt und durchgezogen. Hat einen sehr einfachen Grund: die Bilanzierung ist ein absolut trockes und ö¶des Geschäft da drückt sich jeder gerne drum rum (inklusive der Wirtschaftsprüfer deren Job es eigentlich ist.) und wenn irgendwelche Sachen “kreativ gelö¶st” werden dann wird das nicht weiterverbreitet weil sonst irgendwer sich weigert das abzunicken und dann geht erst das richtige Generve los. Natürlich wäre es der Job des Boards gewesen sämtliche Bilanzen auseinanderzunehmen und jeden einzelnen Posten nachzuprüfen. Macht nur keiner weil die Aktienmärkte immer wie die Wilden nach den neuen Zahlen geiern und wehe das dauert drei Tage länger. Das System ist einfach nicht auf Sicherheit ausgelegt….(Einige Weltkonzerne legen ihre testierten Bilanzen mittlerweile drei Wochen nach Abschluss des Geschäftsjahres vor. Das kann nicht funktionieren. Das kann in der Zeit gerade jemand schreiben drucken versenden lesen abstempeln und wieder zurückschicken. Eine Prüfung ist unmö¶glich.) > nixdestotrotz – was wir heute als “Erkenntnis” vorliegend haben ist > erstens für mich nur eine weitere Variante einer mö¶glichen > Wirklichkeit – und andererseits sagen uns auch diese *derzeitigen* > Er- und Bekenntnisse äusserst wenig über die tatsächlich > zugrundeliegende Motivation zum “Warum & Wieso” der Englishmann und > seine Mit-/ Gegenspieler genau so agierten wie sie eben die letzten > Jahre und Wochen agierten Tjo – das ist korrekt. Die persö¶nliche Motivation der Protagonisten bleibt Weihnachtsgebäck… Grüße Reinhard Wagner” —————————————————————————————————————————————— Datum: 09.11.2011 Uhrzeit: 21:13:01 Katharina Noord Georg K. schrieb: > Zudem pervertiert es die Marktwirtschaft” wenn gut > etablierte Lobbygruppen ihre Geschäftsmodelle mit einer > sozialisierten Einkommensgarantie absichern. Da denke ich nicht > nur an die Bänker sondern ebenso an Apotheker Ärzte Anwälte > und andere Berufsgruppen die auch ohne konkreten > Leistungsnachweis jedes Jahr die Hand weiter aufhalten kö¶nnen… Wie bitte? Sorry aber ich kann nur für meine Berufsgruppe sprechen die Ärzte. Bevor ich in die Niederlande ging stand ich vor der Entscheidung ob ich klinisch oder ambulant arbeiten wollte. Ich wollte gern ambulant Patienten langfristig begleiten die chronische Erkrankungen haben. Das wäre in Deutschland so nur in eigener Praxis mö¶glich gewesen. Ich hätte pro _Quartal_ per Patient maximal 70 Euro abrechnen kö¶nnen – Brutto. Sprich vor Abzug der Kosten für die Sprechstundenhilfe vor Abzug der Steuer Vor Abzug der Sozialversicherungen und Altersvorsorge Vor Abzug der Praxiskosten wie Miete etc. Das in einem Fach der Psychiatrie wo es gerade oft Zeit braucht um Menschen überhaupt helfen zu kö¶nnen. Die meisten niedergelassenen Kollegen fangen diese Situation durch 60-70 Stunden Wochen auf – gerade auch weil man nicht einfach schwerkranke Menschen weg schickt. Wollte man ö–konom sein hätte man Wirtschaft studiert. Im März war ich richtig ordentlich krank und musste tatsächlich mal zu meiner Hausärztin. Die hat mich sorgfältig untersucht recepte geschrieben etc. Zeitaufwand gesamt mit Bürokratie drumherum ca. 17 Minuten. Die privatärztliche mit 2 3 fachem Kassensatz (ich hab extra nochmal nachgefragt weil ich dachte die hätte mir _bloß_ den Kassensatz berechnet) waren 21 Euro (und ein paar Zerquetschte). Teile das durch 2 3 ziehe die Sprechstundenhilfe die Praxisunklosten die Sozialversicherungen und die Steuern ab und multipliziere das mit 3 5 dann kommst Du auf den Stundenlohn eines durchschnittlichen Hausarztes. Der liegt irgendwo knapp über 10 Euro. Also bitte in Zukunft nicht mehr diese unsinnigen Pauschalurteile über Berufsgruppen wenn man keine Einsicht in die Materie hat. lg Katharina posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 09.11.2011 Uhrzeit: 21:53:37 Frank Hallo Katharina! 🙂 Eigentlich gehö¶rt das ins smalltalk. :-)) Georgs Kritik kann ich weitesgehend voll unterschreiben. Ich habe auch hier schon vor Jahren immer wieder mal mich aufgeregt über das System. Inzwischen wurden ja einige Trutzburgen geschliffen. Unter anderem auch die Ärzte. Über das wie und den Sinn kann man immer noch trefflich streiten. Georgs Hieb gegen die Ärzte war vielleicht etwas unglücklich, da sie ja in den letzten Jahren tatsächlich ordentlich Federn lassen mussen. Unglücklicher Weise traf es vorallem aber nicht so sehr die Alten” sondern die “Beginner”. Aber nur um mal auf die Situation von damls hinzuweisen auf die Georg sich bezieht: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43020120.html Das sich die Situation inzwischen geändert hat ist wohl zweifelsohne. Und der Prozeß ist ja noch lange nicht abgeschlossen. Grundsätzlich hat Georg aber Punkte angesprochen die auch mich seit Jahrzehnten aufregen. LG Frank” —————————————————————————————————————————————— Datum: 09.11.2011 Uhrzeit: 23:14:10 Reinhard Wagner Am Wed, 09 Nov 2011 20:53:37 +0100 schrieb Frank: > Inzwischen wurden ja einige Trutzburgen geschliffen. Unter anderem > auch die Ärzte. Über das wie und den Sinn kann man immer noch > trefflich streiten. Sorry- es gibt Ärzte, die wirklich fett verdienen. Es gibt Fotografen, die den Models an die Wäsche gehen. Es gibt Hartzer, die Benz fahren. Die Ärzte, Fotografen und Hartzer, die ich persö¶nlich kenne, gehö¶ren nicht zu diesen Kategorien. grüße Reinhard Wagner PS: allerdings kenne ich einen, der mit Pharmareferenten zigfacher Millionär geworden ist. Also bin ich geneigt, zu jeder sich bietenden Gelegenheit auf die Pharmalobby einzudreschen…. jeder hat sein persö¶nliches Feindbild… —————————————————————————————————————————————— Datum: 09.11.2011 Uhrzeit: 23:16:12 Frank WolfgangPe schrieb: > Hallo Frank, > > was hat das alles mit Olympus zu tun? > > Grüße Wolfgang Dies wird ja hier in einigen Threads erö¶rtert. Ich würde die Frage so stellen: Was haben wir als Olympus-User damit zu tun? Wir sind das kleinste Glied in der Kette, die aber brav das System mitfinanzieren. Seis auch nur mit dem Kauf von vielleicht einem Dutzend Artikel aus dem Olympusangebot pro User. Aber wie ich schon in diesem Thread schrieb, eigentlich gehö¶rt es ins e-smalltalk. LG Frank —————————————————————————————————————————————— Datum: 09.11.2011 Uhrzeit: 23:21:47 Reinhard Wagner Am Wed, 09 Nov 2011 18:21:21 +0100 schrieb CHRISTIAN J00STEN: > Ich würde es spannend > finden, wenn Mr. Woodford jetzt auf Wiedereinstellung klagen > würde. Da hat er wenig Chancen – er ist nämlich nach wie vor noch bei Olympus angestellt. > >> PS: wenn ich mich irre, gebe ich das zu: ich verdächtigte die >> M%A-Firma Olympus über den Tisch gezogen zu haben, anscheinend >> waren es Investment-Banker. > > Was beides noch zu beweisen wäre. Lies das Wallstreet-Journal. Da steht ein bisschen” mehr drin als in den deutschen Medien die alle nur den Reuters-Artikel schlecht abgeschrieben haben. Und das WSJ weiß auch noch was das Wort “Recherche” bedeutet. Was die auf die kurze Zeit ausgegraben haben da kann ich nur sagen: Woodford hat sich verdächtig wenig darum bemüht tatsächlich ‘rauszubekommen was da los war. grüße Reinhard Wagner” —————————————————————————————————————————————— Datum: 09.11.2011 Uhrzeit: 24:28:05 Nicolaus C. Koretzky Katharina Noord schrieb: > Nee, der Sündenbock Ärzteschaft ist einfacher. Das kann man immer > mal wieder mit Einzelfällen geschickt in den Medien platzieren > und so die Masse der Schafe geschickt vom eigentlichen Problem > ablenken. > > Ich hö¶r jetzt besser auf, aber dieses Thema regt mich einfach > auf. Ich bin da ganz bei Dir, Katharina. Obwohl ich kein Mediziner bin. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 10.11.2011 Uhrzeit: 2:10:09 Frank Katharina Noord schrieb: > es hat dazu geführt, dass Ärzte in Deutschland inzwischen soviel > schlechter verdienen als in europäischen Nachbarländern, dass > massiv abgewandert wurde. Und das liegt nicht allein am Gehalt, > auch an den Arbeitsbedingungen insgesamt. Erstmals hab ich intensiver mit Ärzten zu tun gehabt, während der ersten Schwangerschaften. Da war ich entsetzt über die Arbeitszeiten und den Gehältern der jungen Ärzte. Bei gleichzeitig äußerst positiven Erfahrungen bzgl. Kompetenz und Zusammenarbeit mit dem Patienten in teils äusserst schwierigen Situationen. Davon zehre ich noch heute, denn später hab ich teils genau gegenteilige Erfahrungen gemacht. > Die Alten traf es nur deshalb nicht, weil die ihre Praxen bereits > abbezahlt hatten. Das meinte ich! > Das Problem im Gesundheitssystem sind nicht die Arztgehälter. Das > Problem liegt vor allem in der Anspruchshaltung der Kunden und in > der Fehlpolitik der KV’en die Gerätemedizin hö¶her entlohnen und > somit dafür sorgen, dass es eine Dichte an Medizintechnik in > deutschen Arztpraxen gibt, die ihresgleichen sucht. Wobei es trotzdem nicht leicht ist (als Kassenpatient) in den Genuß dieser Aparate zu kommen. Da wurde z.B. bei mir erst gerö¶ntgt und dann erst bildgebende Verfahren angewandt. In beiden Fällen vermutete ich bereits bei der ersten Vorstellung beim Arzt was passiert war. Einmal Bandscheibenvorfall , einmal Bänderriß. Im erst Fall dauerte es Monate bis ich mit Trickserei einen CT-Termin bekam (Das Rö¶ntgenbild war damals ohne Befund), und der doppelte Vorfall (HWS) dann selbst für einen Laien sofort zu erkennen, neben einem weiteren Befund der ohne CT auch nicht erkannt worden wäre. Dadurch vorher Monate die ins Land gingen, in denen ich nur” gegen Schmerzen behandelt wurde (Massen an Tabletten und wochenlang Infusionen) und finanziell in der Luft hing da arbeitsunfähig. Bis endlich eine PRT-Behandlung eingetütet war (privat sofort mö¶glich über Kasse ……..:-( ) gingen dann nochmal Wochen ins Land. Dann 1 1/2 Jahre Reha-Maßnahmen. Gesund bin ich heute immer noch nicht und werde es nach dem Neurologen auch nicht mehr 100%. Beim Bänderriß gings schneller dauerte aber immer noch 3 Tage bis nach dem Ereignis. Am ersten Tag und zweiten Tag wurde gerö¶ntgt. Auf meine Frage warum nicht gleich ein CT da klar war dass wohl was gerissen ist und ein CT sowohl Bruch wie gerissene Bänder zeigen würde nur ein Grinsen und der Hinweis so sei halt die Vorgehensweise. In beiden Fällen frage ich mich nach den Kosten bzw. deren Minimierung. > Anstatt dass sich die Politik nun traut tatsächlich was am System > zu verändern geschieht das alte Spiel wie es sich vielfach in > der Geschichte wiederholt hat: Ein Sündenbock wird gesucht. Der > wurde in der Ärzteschaft gefunden denn das war am einfachsten. > Dagegen gibt es noch immer keine Positiv-Liste der Arzneimittel > wie von der Ärzteschaft seit 20 Jahren gefordert was erheblich > (siehe Niederlande) die Arzneimittelkosten senken kann. Warum hat > die Politik das noch nicht beschlossen? Die Politik hat in den letzten Jahren einiges beschlossen (Gesundheitsreform(en) – die ewige Baustelle). Nur die Protagonisten sind halt allesamt ziemlich gut organisiert. Und viele Kö¶che verderben dann den Brei. Solange sich das ganze ja scheinbar finanzieren ließ haben sich Kassen Ärzte wie Pharmaindustrie doch super vertragen erst als es ans Sparen ging wurde der Kampf ja richtig fies. > Nee der Sündenbock Ärzteschaft ist einfacher. Das kann man immer > mal wieder mit Einzelfällen geschickt in den Medien platzieren > und so die Masse der Schafe geschickt vom eigentlichen Problem > ablenken. > Ich hö¶r jetzt besser auf aber dieses Thema regt mich einfach > auf. Hier sowieso! 🙂 Wenn weiter dann in smalltalk. LG Frank” —————————————————————————————————————————————— Datum: 10.11.2011 Uhrzeit: 8:38:55 Reinhard Wagner Am Thu, 10 Nov 2011 05:46:13 +0100 schrieb Michael Gerstgrasser: > spätestens als die Büffel alle auf Augenhö¶he waren (also nach > Berufung des Englishmann) haben sich die Ur-Büffel auch verdächtig > wenig bemührt” die Sache intern zu bereinigen. > Da waren ein paar Ober-Büffel wohl zu sehr im “ur-japanischen > management style” 😉 verhaftet was erwartest Du? Schließlich haben sie erheblichen Aufwand betrieben die toxischen Papiere einzugraben. Warum sollten sie die dann wieder ausbuddeln. Die dachten ja die Sache wäre endlich gegessen… Grüße Reinhard Wagner PS: Das Problem ist: irgendeiner versteckt so eine Bombe in der Bilanz. Und jeder nach ihm weiß dass da eine Bombe ist. Und mit jedem längeren Zuwarten steigt die Chance dass sie irgendwer ausgräbt weil sie ja in jeder Bilanz neu drin ist. irgendwann verliert jemand die Nerven und versucht die Bombe endgültig zu entschärfen womit sie aus der Bilanz draussen ist und solange niemand mehr eine alte Bilanz ausgräbt niemandem mehr weh tun kann. Da eine komplette Entschärfung nicht mö¶glich ist hat der Vorstand die Bombe eben geteilt und die eine Hälfte im eigenen Vorgarten vergraben und die andere Hälfte einem guten Kumpel zur Entschärfung überlassen. Klar ist das alles illegal und verboten. Aber manche Dinge im Wirtschaftsleben sind erlaubt und miese und andere sind verboten und trotzdem besser als die erlaubten. Wenn ich bei einem drohenden Konkurs die Leute rauswerfe ist das erlaubt und richtig. Wenn ich um eine kurze Durststrecke zu überwinden und die Leute im Job halten zu kö¶nnen die Sozialabgaben nicht zahle wandere ich in den Knast. Es ist alles nicht so einfach. grüße Reinhard Wagner” —————————————————————————————————————————————— Datum: 10.11.2011 Uhrzeit: 17:07:24 Georg K. > Also bitte in Zukunft nicht mehr diese unsinnigen Pauschalurteile > über Berufsgruppen, wenn man keine Einsicht in die Materie hat. Als regelmäßiges, langjähriges Opfer dieser Berufsgruppe, habe ich durchaus Einsicht in die Materie. Nachdem die Bevö¶lkerung in den letzten 30 Jahren einen Verlust des Realeinkommens von über 30% hinnehmen muss, kann ich übrigens prima damit leben, wenn auch die auf hohem Niveau jammerenden Ärzte endlich weniger abrechnen dürfen. Außerdem ging es mir nicht wirklich um die Hö¶he der Vergütung, sondern um die Vergütung an sich. Jeder Handwerker kann eine Rechnung nur für erbrachte Leistungen stellen, ein Arzt lässt sich allerdings auch eine vö¶llige Fehldiagnose fürstlich entlohnen. Da kö¶nnte ich Dir anhand meiner Krankengeschichte mal was erzählen, von überheblichen Doktoren, die jegliche Weiterbildungspflicht verweigern und schlimmer als eine betrügerische Autowerkstatt auch ohne Sachkenntnis und sichere Diagnose die Hand aufhalten… Da gibt es dann auch schon ein aktuelles CT und ein EKG aber der nächste Quacksalber will seinen technischen Spielkram ja ebenfalls refinanzieren… Kassieren kö¶nnen die prima – nur verdienen tun die nur allzu oft nichts. Ich habe großen Respekt vor den Chirurgen in den Unfallambulanzen, die wirklich Verantwortung tragen und die wissen, was es heißt unter Zeit- und Kostendruck arbeiten zu müssen. Wirklich Geld kassieren tun dort nur die Betreibergesellschaften. Das kommt dem schon recht nahe, was alle Arbeitnehmer mittlerweile als selbstverständlich hinnehmen müssen: mehr Arbeit und Verantwortung für weniger Geld. Die meisten niedergelassenen Ärzte haben keine Ahnung vom Arbeitstempo und dem Kostendruck in der realen Wirtschaft. Dieser akademische Adel diagnostiziert nur allzu oft nach Bauchgefühl und lässt sich statt der Leistung seinen vermeintlichen Status honorieren. Das haben die übrigens mit den Juristen gemeinsam. Da aber die Pharmaindustrie besser schmiert als die Ärztelobby, verschwindet der grö¶ßte Teil des Transferkuchens wohl auch in Zukunft eher in deren Richtung. Durch die Mitgliedschaft in der FDP sichert man sich ja heutzutage fast automatisch ein finanzielles Vorsorgepaket der Pharmaindustrie… Es gibt sicherlich einige Ärzte, die mit viel Idealismus gute Arbeit machen. Dummerweise gehö¶re ich zu den Unglücklichen, die bisher weniger Glück hatten, bei der Wahl /Empfehlung ihres Arztes. Esoterischer Wunderheiler oder akademischer Mediziner – das Ergebnis unterscheidet sich oft nur in der Hö¶he der Rechnung. Die Zeiten sind glücklicherweise vorbei als man Lehrer und Ärzte allein ob Ihres Standes respektiert hat. Wenn man jetzt noch anfangen würde, nur noch messbare Leistung zu honorieren, dann wäre unser Gesundheitssystem vermutlich schnell saniert… Der Fairness halber muss aber auch ich einräumen, dass bei durchschnittlich 18 Arztbesuchen im Jahr, Ärzte vor allem als Gesprächspartner für vereinsamte Senioren und als der Experten für Sonderurlaub tätig sind. Aber auch hier tragen eigentlich nicht wirklich die Patienten die Schuld… Sorry, abgesehen von Olys Bezug zu Medizintechnik ist das ziemlich OT, aber unkommentiert mö¶chte ich das nicht stehen lassen…. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 10.11.2011 Uhrzeit: 17:07:24 Georg K. > Also bitte in Zukunft nicht mehr diese unsinnigen Pauschalurteile > über Berufsgruppen, wenn man keine Einsicht in die Materie hat. Als regelmäßiges, langjähriges Opfer dieser Berufsgruppe, habe ich durchaus Einsicht in die Materie. Nachdem die Bevö¶lkerung in den letzten 30 Jahren einen Verlust des Realeinkommens von über 30% hinnehmen muss, kann ich übrigens prima damit leben, wenn auch die auf hohem Niveau jammerenden Ärzte endlich weniger abrechnen dürfen. Außerdem ging es mir nicht wirklich um die Hö¶he der Vergütung, sondern um die Vergütung an sich. Jeder Handwerker kann eine Rechnung nur für erbrachte Leistungen stellen, ein Arzt lässt sich allerdings auch eine vö¶llige Fehldiagnose fürstlich entlohnen. Da kö¶nnte ich Dir anhand meiner Krankengeschichte mal was erzählen, von überheblichen Doktoren, die jegliche Weiterbildungspflicht verweigern und schlimmer als eine betrügerische Autowerkstatt auch ohne Sachkenntnis und sichere Diagnose die Hand aufhalten… Da gibt es dann auch schon ein aktuelles CT und ein EKG aber der nächste Quacksalber will seinen technischen Spielkram ja ebenfalls refinanzieren… Kassieren kö¶nnen die prima – nur verdienen tun die nur allzu oft nichts. Ich habe großen Respekt vor den Chirurgen in den Unfallambulanzen, die wirklich Verantwortung tragen und die wissen, was es heißt unter Zeit- und Kostendruck arbeiten zu müssen. Wirklich Geld kassieren tun dort nur die Betreibergesellschaften. Das kommt dem schon recht nahe, was alle Arbeitnehmer mittlerweile als selbstverständlich hinnehmen müssen: mehr Arbeit und Verantwortung für weniger Geld. Die meisten niedergelassenen Ärzte haben keine Ahnung vom Arbeitstempo und dem Kostendruck in der realen Wirtschaft. Dieser akademische Adel diagnostiziert nur allzu oft nach Bauchgefühl und lässt sich statt der Leistung seinen vermeintlichen Status honorieren. Das haben die übrigens mit den Juristen gemeinsam. Da aber die Pharmaindustrie besser schmiert als die Ärztelobby, verschwindet der grö¶ßte Teil des Transferkuchens wohl auch in Zukunft eher in deren Richtung. Durch die Mitgliedschaft in der FDP sichert man sich ja heutzutage fast automatisch ein finanzielles Vorsorgepaket der Pharmaindustrie… Es gibt sicherlich einige Ärzte, die mit viel Idealismus gute Arbeit machen. Dummerweise gehö¶re ich zu den Unglücklichen, die bisher weniger Glück hatten, bei der Wahl /Empfehlung ihres Arztes. Esoterischer Wunderheiler oder akademischer Mediziner – das Ergebnis unterscheidet sich oft nur in der Hö¶he der Rechnung. Die Zeiten sind glücklicherweise vorbei als man Lehrer und Ärzte allein ob Ihres Standes respektiert hat. Wenn man jetzt noch anfangen würde, nur noch messbare Leistung zu honorieren, dann wäre unser Gesundheitssystem vermutlich schnell saniert… Der Fairness halber muss aber auch ich einräumen, dass bei durchschnittlich 18 Arztbesuchen im Jahr, Ärzte vor allem als Gesprächspartner für vereinsamte Senioren und als der Experten für Sonderurlaub tätig sind. Aber auch hier tragen eigentlich nicht wirklich die Patienten die Schuld… Sorry, abgesehen von Olys Bezug zu Medizintechnik ist das ziemlich OT, aber unkommentiert mö¶chte ich das nicht stehen lassen…. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 10.11.2011 Uhrzeit: 18:49:19 Georg K. > Sorry, abgesehen von Olys Bezug zu Medizintechnik ist das > ziemlich OT, aber unkommentiert mö¶chte ich das nicht stehen > lassen…. Dann mache Dir dir die Mühe und beachte die Zeilen, auf die es für Dich ankommt… Was das Off-Topic” an sich betrifft wir befinden uns unter Allgemeines und diskutieren über manipulierte Bilanzen. Ich habe unter meinem Thread bereits darauf hingewiesen das Thema Ärzte und Co. hier nicht weiter erläutern zu wollen insofern finde ich Deinen Stil etwas unangemessen… Darüberhinaus sollte man im Rahmen einer gesellschaftspolitischen Diskussion damit leben kö¶nnen wenn ein Thread mal einen weiteren Bogen spannt. Zudem das hier kein Technikthread ist und einige von uns der moralische Aspekt der Bilanzstory offensichtlich durchaus beschäftigt. Dies ist ein Forum und kein Newsboard oder Wiki. Hier kommunizieren Menschen miteinander. posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2011 Uhrzeit: 18:07:03 Reinhard Wagner Am Fri, 11 Nov 2011 15:57:03 +0100 schrieb CHRISTIAN J00STEN: > Na dann schauen wir doch mal: > http://online.wsj.com/article/SB10001424052970204358004577028814052648838.html?KEYWORDS=olympus > > Hätt ja glatt von mir sein kö¶nnen. Dass eine amerikanische Beteiligungsfirma Woodford zurückhaben will, ist nix Neues. Der Rest will einen vertrauenswürdigen Mann – eine Selbstverständlichkeit. Die meisten Infos sind Selbstverständlichkeiten: wenn Olympus es nicht bis zum 14.12. fertigbringt einen testierten Abschluss auf die Beine zu stellen, fliegen sie von der Bö¶rse. Ganz normale Regel. Das bedeutet natürlich für die Leute in der Zentrale extremen Druck, weil sie die Sch***** von 20 Jahren aufarbeiten müssen. (In denen auch die japanischen Bilanzierungsregeln geändert wurden.) Ansonsten Wenn ein Aktionär einen neuen Chef haben will, dann muss er eine Hauptversammlung einberufen, seinen Antrag stellen und hoffen, dass die anderen auch der Meinung sind. Ich persö¶nlich halte Woodford nicht für geeignet – einfach, weil er zu schnell mit unausgegorenem Zeug an die ö–ffentlichkeit ist. Das darf man nicht machen. Wie ein Aktionär in der WSJ sagt: Woodford soll bleiben, aber nicht als Oberchef. Allerdings, und da mache ich meinen Kotau: so wie ich die Sache jetzt sehe, war Woodfords Reaktion verständlich – wenn auch nicht richtig. Er meinte es gut, ging, seiner Meinung nach, hohes persö¶nliches Risiko und war tatsächlich der Meinung, jemand wolle ihm an den Kragen. Dies vorausgesetzt, hat er sich echt tapfer verhalten. Filmreif. Das einzige Problem an der Sache ist halt, dass er vor seinen selbst erfundenen Schatten davongelaufen ist – aber nachher ist man immer schlauer. Ich weiß nicht, ob ich nicht an seiner Stelle genauso reagiert hätte. Das hat wahrscheinlich auch damit zu tun, dass er zu wenig in Tokio war. Man tickt dann mit den Leuten nicht zusammen. Wenn Woodford die japanische Kultur verinnerlicht hätte, wäre es nie zu diesem Problem gekommen. Das hat nichts damit zu tun, dass man nicht das Bilanzproblem hätte lö¶sen müssen. Aber das hätte man kontrolliert und im Einvernehmen tun kö¶nnen. bei einer internen Revision haben wir entdeckt die verantwortlichen Manager wurden in den Ruhestand versetzt die Bilanz wurde berichtigt.” Fertig. jetzt habe ich genug geschrieben. Danke für den WSJ-Link. War glücklicherweise nix wesentlich Neues nur eine Zusammenfassung der Infos der letzten 24 Stunden. grüße Reinhard Wagner” —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.11.2011 Uhrzeit: 8:37:48 Michael Gerstgrasser Am 11.11.2011, 22:04 Uhr, schrieb Michael Gerstgrasser : > > KatharsisMehrDimensionalis: > 😉 > harakiri” war gestern – der “EnglishMann” ist Heute und Morgen …. vielleicht nur zu 99% ähnlich *Nachhaltig* – aber sicher zu 100% weniger *VollBescheuert* ob der Olly-Phö¶nix natürlich den “Ur-japanischen ManagementStyle” hinter sich zu lassen gedenkt darauf darf man *echt* gespannt sein gruss Michael” —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.11.2011 Uhrzeit: 9:57:30 Michael Gerstgrasser Am 11.11.2011, 15:57 Uhr, schrieb CHRISTIAN J00STEN : >> >> Lies das Wallstreet-Journal. …. > Na dann schauen wir doch mal: > http://online.wsj.com/article/SB10001424052970204358004577028814052648838.html?KEYWORDS=olympus > > Hätt ja glatt von mir sein kö¶nnen. > darf ich hier mal einhängen ? \”What Olympus needs now is a thorough cleanup and we believe Michael Woodford is the best man for the job ” Elaine Morrison a partner at U.K. fund manager Baillie Gifford & Co. wrote in a prepared statement. Baillie Gifford holds around a 4% stake in Olympus. David Herro chief investment officer atChicago-basedHarris Associates LP with a 4% stake said Mr. Woodford should be “strongly considered” as CEO again. Josh Shores a principal at Southeastern Asset Management Inc. stopped short of calling for Mr. Woodford’s reinstatement as CEO but said he should stay “involved.” Mr. Woodford remains a director without executive responsibilities. Olympus needs a leader “with a sterling reputation and character who is going to be accepted by institutions and investors inside Japan and outside of Japan as unassailable ” Mr. Shores said. Southeastern is Olympus’s second-biggest shareholder with roughly a 5% stake. Japan’s Olympus confessed to a decades-long coverup of huge investment losses after a third-party committee discovered the arrangement. WSJ Money & Investing editor Colin Barr has details on Digits. A handful of Olympus employees have begun circulating a letter also calling for Mr. Woodford’s return according to a person familiar with the matter.” Yo schon aber – Ich mein’ irgendwie wichtiger als “der Woolford” ist mMn “der Englishmann” – soll heissen ob Woolford oder FordWool is eigentlich ganz egal schliesslich isses “nur” der aktuelle Fall in dem der Woolford gegenüber einem beliebigen FordWool einen Unterschied macht – aber – im Grossen und Ganzen und bezüglich einer Evolution des “ur-japanischen ManagementStyles” im Laden von Hr. Ollypus würde es uns einen *echten* Quantensprung anzeigen wenn “der Englishmann” (egal ob mit Namen Woolford oder FordWool) nachhaltig (re)installiert würde. gruss Michael” —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.11.2011 Uhrzeit: 9:57:30 Michael Gerstgrasser Am 11.11.2011, 15:57 Uhr, schrieb CHRISTIAN J00STEN : >> >> Lies das Wallstreet-Journal. …. > Na dann schauen wir doch mal: > http://online.wsj.com/article/SB10001424052970204358004577028814052648838.html?KEYWORDS=olympus > > Hätt ja glatt von mir sein kö¶nnen. > darf ich hier mal einhängen ? \”What Olympus needs now is a thorough cleanup and we believe Michael Woodford is the best man for the job ” Elaine Morrison a partner at U.K. fund manager Baillie Gifford & Co. wrote in a prepared statement. Baillie Gifford holds around a 4% stake in Olympus. David Herro chief investment officer atChicago-basedHarris Associates LP with a 4% stake said Mr. Woodford should be “strongly considered” as CEO again. Josh Shores a principal at Southeastern Asset Management Inc. stopped short of calling for Mr. Woodford’s reinstatement as CEO but said he should stay “involved.” Mr. Woodford remains a director without executive responsibilities. Olympus needs a leader “with a sterling reputation and character who is going to be accepted by institutions and investors inside Japan and outside of Japan as unassailable ” Mr. Shores said. Southeastern is Olympus’s second-biggest shareholder with roughly a 5% stake. Japan’s Olympus confessed to a decades-long coverup of huge investment losses after a third-party committee discovered the arrangement. WSJ Money & Investing editor Colin Barr has details on Digits. A handful of Olympus employees have begun circulating a letter also calling for Mr. Woodford’s return according to a person familiar with the matter.” Yo schon aber – Ich mein’ irgendwie wichtiger als “der Woolford” ist mMn “der Englishmann” – soll heissen ob Woolford oder FordWool is eigentlich ganz egal schliesslich isses “nur” der aktuelle Fall in dem der Woolford gegenüber einem beliebigen FordWool einen Unterschied macht – aber – im Grossen und Ganzen und bezüglich einer Evolution des “ur-japanischen ManagementStyles” im Laden von Hr. Ollypus würde es uns einen *echten* Quantensprung anzeigen wenn “der Englishmann” (egal ob mit Namen Woolford oder FordWool) nachhaltig (re)installiert würde. gruss Michael” —————————————————————————————————————————————— Datum: 13.11.2011 Uhrzeit: 9:00:59 Michael Gerstgrasser Am 12.11.2011, 23:02 Uhr, schrieb Reinhard Wagner : > http://investing.businessweek.com/research/stocks/news/article.asp > > Hier ist die Erklärung für den rapiden Absturz der Olympus-Aktie. > Singapur (GIC) hatte 2,17% der Olympus-Aktien und hat diese > innerhalb weniger Tage ohne Rücksicht auf Verluste auf den Markt > geworfen. > > Und hier steht auch die normale” Deadline für den Abschluss: 14. > November. Diese Frist wurde ja bereits auf den 14. Dezember > verlängert. > In einem anderen Artikel der businessweek steht auch etwas über die > interne Struktur des Boards von Olympus. Das waren im Wesentlichen > Techniker und Mediziner und nur drei kannten sich mit Finanzen aus: > Kikukawa Mori und Yamada. Es scheint dass diese drei die Deals > zur Bereinigung der Bilanz auf sich genommen und eingefädelt haben > – ohne den Rest des Boards einzuweihen. (Woodford: wer davon weiß > ist ein Komplize) Yo schon aber – – wer sich in dieser Position *nicht* für Finanzen interessiert und diese auch nicht zu “lesen” imstande ist ist mMn als “Analphabet” dort fehl am Platz Egal wie – der Punkt ist ja wie gesagt für mich (und wohl einige andere) eher nicht die Worthülse des “hiding losses” sondern welcher Art ebendiese wirklich waren. Ich meine – über das ausgeklügelt angelegte Vehikel kann – soweit bislang ersichtlich – simpl *jedes* GeldVersenken vergraben&verscharrt worden sein. :SpekulatiusEnde: Hr Ollypus kann in der jetzigen Situation mMn nur einen einzigen Fehler machen – und das ist : den selben Fehler mit dem Rückzug auf “ur-japanischen Managementstyle” noch einmal zu machen dies mMn hat vor Jahrzehnten genausowenig funktioniert wie vor wenigen Wochen erst. > BTW: Hat irgendjemand eine Info darüber was für eine Ausbildung > Woodford hat? Auch businessweek kennt nur die Daten der > Olympus-Karriere. > grüße > Reinhard Wagner gruss Michael” —————————————————————————————————————————————— Datum: 13.11.2011 Uhrzeit: 9:06:16 Michael Gerstgrasser Am 12.11.2011, 13:00 Uhr, schrieb Reinhard Wagner : > Am Sat, 12 Nov 2011 08:57:30 +0100 schrieb Michael Gerstgrasser: > >> im Grossen und Ganzen und bezüglich einer Evolution des >> ur-japanischen ManagementStyles” im Laden von Hr. Ollypus würde es >> uns einen *echten* Quantensprung anzeigen wenn “der Englishmann” >> (egal ob mit Namen Woolford oder FordWool) nachhaltig >> (re)installiert würde. > Ein ganz interessanter amerikanischer Artikel der noch ein paar > zusätzliche Facts bringt: > http://eideard.wordpress.com/2011/11/11/make-michael-woodford-a-citizen-put-him-in-charge-of-the-sec/ > SEC ist die U.S. Securities and Exchange Commission. Mercie – recht spannende Detalinfos > Interessant im Artikel ist: die Olympus-Abschlüsse wurden über > Jahrzehnte von Andersen testiert. Andersen wurde nachdem die > Betrügereien der Firma zum Aus geführt hatten in einigen Teilen > der Welt von KPMG übernommen – die Olympus dann auch gekickt hat. > Was übrigens Woodford schwer bemängelte! > Wer weiß wie Bilanzen erstellt werden der kann einsortieren was > diese Meldung bedeutet: Es läuft normalerweise nicht so ab dass > die Firma die Bilanz erstellt und dann der Wirtschaftsprüfer seinen > Haken drunter macht sondern die Bilanz wird in Zusammenarbeit und > auf Rat des Wirtschaftsprüfers so erstellt dass dieser seinen > Haken druntermachen kann. Das liegt schlicht daran dass nur die > Wirtschaftsprüfer überhaupt das Fachwissen haben um eine Bilanz > nach den neuesten Vorschriften korrekt zu erstellen. > Wir haben es hier also auch mit einem “Fall Arthur Andersen” zu > tun. Yo schon aber – noch isses doch so dass sich der Auftraggeber den Auftragnehmer aussucht – und nach unserm derzeitigen Wissenstand war die Wahl durchaus “wohlüberlegt” > Und ob der “amerikanische” Style oder der “englische” Style > unbedingt besser ist als der “japanische” Style – da kö¶nnte man > noch drüber diskutieren…. 😉 da bin ich dann wieder ganz bei dir …. mein Punkt ist allerdings ein etwas anderer > grüße > Reinhard Wagner gruss Michael” —————————————————————————————————————————————— Datum: 13.11.2011 Uhrzeit: 21:05:41 Michael Gerstgrasser Am 13.11.2011, 10:22 Uhr, schrieb Reinhard Wagner : > Am Sun, 13 Nov 2011 08:00:59 +0100 schrieb Michael Gerstgrasser: > >> Egal wie – der Punkt ist ja wie gesagt für mich (und wohl einige >> andere) eher nicht die Worthülse des hiding losses” sondern >> welcher Art ebendiese wirklich waren. > Nach den bisherigen Infos sind’s “Investment-Verluste”. Und Anfang > der 90er ging’s da vor allem um rapiden Verfall von eigentlich > sicheren Papieren: Immobilien. > Aber wir werden sehen was bei ‘rauskommt. Klar wir werden sehen was dabei ‘rauskommt – soviel Zeit muss sein 🙂 > grüße > Reinhard Wagner gruss Michael” —————————————————————————————————————————————— Datum: 13.11.2011 Uhrzeit: 21:05:41 Michael Gerstgrasser Am 13.11.2011, 10:22 Uhr, schrieb Reinhard Wagner : > Am Sun, 13 Nov 2011 08:00:59 +0100 schrieb Michael Gerstgrasser: > >> Egal wie – der Punkt ist ja wie gesagt für mich (und wohl einige >> andere) eher nicht die Worthülse des hiding losses” sondern >> welcher Art ebendiese wirklich waren. > Nach den bisherigen Infos sind’s “Investment-Verluste”. Und Anfang > der 90er ging’s da vor allem um rapiden Verfall von eigentlich > sicheren Papieren: Immobilien. > Aber wir werden sehen was bei ‘rauskommt. Klar wir werden sehen was dabei ‘rauskommt – soviel Zeit muss sein 🙂 > grüße > Reinhard Wagner gruss Michael” ——————————————————————————————————————————————

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