Wochenthema 16/17: Schoenheit und Vergaenglichkeit

Datum: 14.04.2011 Uhrzeit: 10:06:49 Jürgen von Esenwein Hallo und guten Morgen, Klaus Petsch hat mir den Staffelstab für das Wochenthema per Mail geschickt. Ich habe mich sehr darüber gefreut, war aber im ersten Moment unsicher, ob ich der Aufgabe gerecht werden kann. Jetzt versuche ich es halt mal. „Auch das Schö¶ne muß sterben“ dichtete Schiller. Das ist eine Einsicht, die Fotografen eigentlich kennen müßten. Da ist ein Motiv, das zwei Gefühle auslö¶st: Bestürzung oder gar Traurigkeit über seinen augenblicklichen Zustand, weil es noch immer ahnen läßt, wie schö¶n es einmal war und wie häßlich/kaputt/vergänglich es im Moment ist; aber eben auch Freude darüber, die Reste noch sehen und fotografieren (bewahren) zu kö¶nnen. Mit dem Drücken des Auslö¶sers verleihen wir dem Gesehenen Bedeutung und – soweit es unsere Datenträger zulassen, denn auch die sterben irgendwann – Dauer. Damit werden gerade solche Bilder zu einem fragmentarischen Spiegel von Weltsicht. Der Gedanke stammt nicht von mir, sondern von Susan Sontag, aus ihren sehr anregenden Essays „Über Fotografie“. Also: Es geht um noch sichtbare bzw. erahnbare Schö¶nheit kurz vor ihrem endgültigen Verschwinden. Die Bilder kö¶nnen z. B. Ruinen zeigen, verfallende Häuser, gefährdete oder herbstliche Natur, beschädigte Kunstwerke. Euch wird sicher noch manches mehr einfallen. Einstellen bitte ab Montag, d. 18. April. Im Laufe der kommenden Woche stelle ich ein Bild von mir ein, das widerspiegelt, was ich meine. Ich muß es erst vom analogen in den digitalen Zustand transformieren. Und hier noch den üblichen Link zum Wochenthema: http://olypedia.de/Wochenthema VG Jürgen (13! Bö¶ses Omen?!) — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 17.04.2011 Uhrzeit: 12:12:52 Klaus Petsch Hallo, Jürgen, es freut mich, dass du das nächste Thema gestellt hast. Zudem eine wie ich finde interessante Aufgabe. Ich bin schon auf die Beiträge gespannt. Gruß Klaus Jürgen von Esenwein wrote: —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.04.2011 Uhrzeit: 6:51:26 Katharina Noord Bei Deinem Thema ging ich erst auf die Suche nach Insektenlarven. Dann war ich Samstag am Ijsselmeer und beim Sichten der Fotos, sprang mir dieses allerletzte Aufbäumen vor der Dunkelheit auf. Und ich dachte, was gibt es passenderes für Schö¶nheit und Vergänglichkeit als das letzte Aufbäumen des Tages gegen die Nacht? Der Zeitpunkt, wo die Sonne bereits verschwunden ist und nur noch ein allerletzter Schein von ihr zu erhaschen ist. Das alltägliche Sterben: http://home.fotocommunity.de/dajan/index.php?id=1412963&d=24415340 lg, Katharina — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.04.2011 Uhrzeit: 18:52:17 Jürgen von Esenwein Sorry Hans, ich sehe es nicht so. Meine Argumente sind, daß beide Blüten in exakt dem selben Blühzustand sind und sich auch in die selbe Richtung ö¶ffnen. Der unterschiedliche Endruck kommt daher, daß bei der oberen Blüte der Stil verdeckt ist. Aber es ist natürlich eine ganz wundervolle Aufnahme. Mich fasziniert, wie Du die Blume freigestellt hast. Hinzu kommt, daß wirklich nur diese auf den Betrachter wirkt. Auf den meisten Bildern ist ja zu viel drauf, was hier nicht der Fall ist. Gleichzeitig, und das ist große Fotografierkunst, ist der Rest der Bildfläche nicht etwa leer, sondern die unscharf gehaltenen Gräser etc.unterstreichen die Wirkung des Hauptmotives ohne davon abzulenken. Ich bin absolut begeistert!! VG Jürgen — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.04.2011 Uhrzeit: 18:52:17 Jürgen von Esenwein Sorry Hans, ich sehe es nicht so. Meine Argumente sind, daß beide Blüten in exakt dem selben Blühzustand sind und sich auch in die selbe Richtung ö¶ffnen. Der unterschiedliche Endruck kommt daher, daß bei der oberen Blüte der Stil verdeckt ist. Aber es ist natürlich eine ganz wundervolle Aufnahme. Mich fasziniert, wie Du die Blume freigestellt hast. Hinzu kommt, daß wirklich nur diese auf den Betrachter wirkt. Auf den meisten Bildern ist ja zu viel drauf, was hier nicht der Fall ist. Gleichzeitig, und das ist große Fotografierkunst, ist der Rest der Bildfläche nicht etwa leer, sondern die unscharf gehaltenen Gräser etc.unterstreichen die Wirkung des Hauptmotives ohne davon abzulenken. Ich bin absolut begeistert!! VG Jürgen — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.04.2011 Uhrzeit: 20:14:24 Subhash Tod (in Venedig): Neu ausgearbeitet für das Wochenthema. — Subhash Baden bei Wien http://portfolio.subhash.at/ —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.04.2011 Uhrzeit: 20:45:15 Martin W. Subhash schrieb: > Tod (in Venedig): > > > > Neu ausgearbeitet für das Wochenthema. Gut das Gruseln ausgearbeitet! 🙂 — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 20.04.2011 Uhrzeit: 9:21:20 Jürgen von Esenwein Hallo Subhash, JA!; ein weiterer, sehr treffender Beleg für die Umsetzung des WT. Gerade Venedig ist dafür voller Motive. Danke fürs zeigen. HG Jürgen PS: gestern ist das Buch wieder angekommen. Danke. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 24.04.2011 Uhrzeit: 11:10:11 Siegfried Hallo Jürgen, > Einsicht, die Fotografen eigentlich kennen müßten. Da ist ein > Motiv, das zwei Gefühle auslö¶st: Bestürzung oder gar Traurigkeit > über seinen augenblicklichen Zustand, weil es noch immer ahnen > läßt, wie schö¶n es einmal war und wie häßlich/kaputt/vergänglich > es im Moment ist; aber eben auch Freude darüber, die Reste noch > sehen und fotografieren (bewahren) zu kö¶nnen. Da ist mir im letzten Moment etwas dazu eingefallen, dass dem entspricht, auch wenn es im ersten Moment nicht ganz danach aussehen mag: Frank Stronachs Magna Racino” http://homepage.boku.ac.at/shuss/oly-e/vergaenglich.htm Gestern auf einem Hubschrauberrundflug bin ich daran vorbeigekommen. Zur Geschichte: 2002 habe ich die Anfänge dieses großen Komplexes schon fotografiert – die Vision eines ö–sterreich/Kanadischen Industriellen ca. 35 km südlich von Wien eine große Pferdesport Location aus dem Boden zu stampfen. Aber bei uns gibt es zu wenig reiche Wetten kann man mittlerweile (leider) an jedem Hauseck und Wiener setzen sich nicht wirklich sooo gerne zwischendurch mal 45 Minuten ins Auto um “so weit” hinauszufahren – was auch immer. Mittlerweile ist Ernüchterung eingetreten und Veranstaltungen finden nur noch selten statt. Was bleibt sind große Strukturen die wohl nicht so schnell vergehen werden. Die Einen mö¶gen es als gigantomanisches Projekt eines grö¶ßenwahnsinnig Gewordenen abstempeln Andere als versuch eines im Ausland reich gewordenen den ö–sterreichern etwas zurückzugeben und wieder Andere vielleicht eine zur Wirklichkeit gewordene Vision. Wie auch immer: Spielraum für allerlei Wahrheiten und Ansichten gibt es genug aber eines ist jedenfalls gewiss: Scheitern muss man sich auch leisten kö¶nnen – hier war das jedenfalls der Fall! Siegfried posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 24.04.2011 Uhrzeit: 18:02:23 Jürgen von Esenwein Hallo Siegfried, ich denke, Dein Bild paßt gut zu meinem Thema. Im Gegensatz zu einer fast philosophischen Interpretation bei Katharina Noord, Subhash und Hans Sigrist, ist es hier eine sachliche. Immer mehr ursprüngliche Landschaft wird irgendwelchen Projekten geopfert wird, seien sie sinnvoll bzw. notwendig oder, wie in Deinem Beispiel der Gigantomanie geschuldet. Danke fürs zeigen. VG Jürgen — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 25.04.2011 Uhrzeit: 18:43:27 Marie Hallo Jürgen, interessantes Thema. Hier zwei Bilder http://mm-foto.jalbum.net/WT%2016_17/, die Vergänglichkeit zeigen: es war ein schö¶nes Haus, was noch zu erahnen ist, aber jetzt zerfällt bzw. von der Natur zurückerobert wird. Bild 1 soll mein Beitrag sein. Es lädt ein, zu philosophieren: sind die Gefühle desjenigen, der die Wand mit Herzen verziert hat, auch vergänglich oder nicht? herzliche Grüsse Marie — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.04.2011 Uhrzeit: 10:26:24 Jürgen von Esenwein Hallo Marie, ich finde Dein Bild mit Haus und Herz(en)ganz wunderbar! So nebenbei hast Du meinem polar-finalen (ein Neologismus, den’s eigentlich gar nicht gibt,den ich jetzt aber mal schnell erfunden habe)Thema einen weiteren Aspekt angefügt. Nach philosophischen, mysthischen, ästhtischen, floralen, gesellschaftlichen und augenzwinkernden Interpretationen – wobei sich diesen durchdringen – gibt es jetzt auch eine quasi buddhistische: Schö¶nheit und Vergänglichkeit nicht teleologischen sondern als ewig zirkularen Prozeß. Vielen Dank fürs Zeigen und bis morgen Jürgen — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.04.2011 Uhrzeit: 11:07:29 Jürgen von Esenwein Hallo Dirk, Dirk Flackus schrieb: > Hallo Jürgen, > du hast das bestens gemacht. > Vorbildlich. Jetzt übertreib doch nicht so maßlos!!! > > SNIP Sorry, aber was heißt das? Ich habe das Kürzel im http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Abk%C3%BCrzungen_%28Netzjargon%29#S gesucht und nichts gefunden. Bitte kläre mich auf. Dein Bild mit der Kerze trifft das Thema sehr genau. Es ist die Verbindung von Licht, das ja auch eine Metapher für Schö¶nheit sein kann, mit den fließenden Formen verbrennenden Wachses. Mir fällt dazu eine Geschichte aus den Vogelgesprächen des persischen Sufi-Dichters Attar ein. Drei Falter mö¶chten wissen, was Feuer ist. Der erste schaut sich aus sicherer Entfernung eine brennende Kerze an, der zweite fliegt so nahe heran, daß er sich fast die Flügel versengt. Erst der dritte Falter, der direkt in die Flamme fliegt, wird die Erfahrung machen, die er sucht. Danke fürs zeigen und für die Übernahme des Staffelstabes fürs nächst WT. HG Jürgen — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.04.2011 Uhrzeit: 14:29:52 Dirk Flackus Jürgen von Esenwein schrieb: > Hallo Dirk, > > Dirk Flackus schrieb: > >> Hallo Jürgen, >> du hast das bestens gemacht. >> Vorbildlich. > > Jetzt übertreib doch nicht so maßlos!!! > Da bezieht sich auf die Zweifel die du geäußert hast ob du das kannst. Du kannst es, und sogar gut. >> > >> SNIP > > Sorry, aber was heißt das? Ich habe das Kürzel im > > http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Abk%C3%BCrzungen_%28Netzjargon%29#S > > gesucht und nichts gefunden. Bitte kläre mich auf. > Hallo Jürgen, ich habe das aus der News Group de.rec.modelle.bahn wo ich mich ein paar Jahre rumgetrieben habe. Es soll das Geräusch der Schere darstellen, wenn man aus dem Zitat (Quote) die für die Antwort nicht relevanten Teile rauslö¶scht. Bei langen Quotes hilft das dem Leser die Übersicht zu behalten das im Zitat plö¶tzlich Lücken sind. Ich habe auch versucht die Erklärung im Netz zu finden. Hier habe ich es endlich gefunden: http://www.frank-kaden.com/homepage/Inter3/scripte/nquette.pdf Seite 8 des PDF. War aber kein einfacher Treffer. > Dein Bild mit der Kerze trifft das Thema sehr genau. Es ist die > Verbindung von Licht, das ja auch eine Metapher für Schö¶nheit > sein kann, mit den fließenden Formen verbrennenden Wachses. Vielen Dank für deine Kritik. > Mir > fällt dazu eine Geschichte aus den Vogelgesprächen des persischen > Sufi-Dichters Attar ein. Drei Falter mö¶chten wissen, was Feuer > ist. Der erste schaut sich aus sicherer Entfernung eine brennende > Kerze an, der zweite fliegt so nahe heran, daß er sich fast die > Flügel versengt. Erst der dritte Falter, der direkt in die Flamme > fliegt, wird die Erfahrung machen, die er sucht. Manche Erfahrung macht man nur einmal. Gut wenn man dann wenigstens noch davon berichten kann. Wobei einem gerade für diese Dinge dann oft die Worte fehlen. > Danke fürs zeigen und für die Übernahme des Staffelstabes fürs > nächst WT. > Da nich für… Wie man im Norden sagt. > HG Jürgen > Nun steh ich auf dem Schlauch. Was heißt HG ? > Mit besten Grüßen aus Rastatt Dirk Flackus — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.04.2011 Uhrzeit: 14:29:52 Dirk Flackus Jürgen von Esenwein schrieb: > Hallo Dirk, > > Dirk Flackus schrieb: > >> Hallo Jürgen, >> du hast das bestens gemacht. >> Vorbildlich. > > Jetzt übertreib doch nicht so maßlos!!! > Da bezieht sich auf die Zweifel die du geäußert hast ob du das kannst. Du kannst es, und sogar gut. >> > >> SNIP > > Sorry, aber was heißt das? Ich habe das Kürzel im > > http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Abk%C3%BCrzungen_%28Netzjargon%29#S > > gesucht und nichts gefunden. Bitte kläre mich auf. > Hallo Jürgen, ich habe das aus der News Group de.rec.modelle.bahn wo ich mich ein paar Jahre rumgetrieben habe. Es soll das Geräusch der Schere darstellen, wenn man aus dem Zitat (Quote) die für die Antwort nicht relevanten Teile rauslö¶scht. Bei langen Quotes hilft das dem Leser die Übersicht zu behalten das im Zitat plö¶tzlich Lücken sind. Ich habe auch versucht die Erklärung im Netz zu finden. Hier habe ich es endlich gefunden: http://www.frank-kaden.com/homepage/Inter3/scripte/nquette.pdf Seite 8 des PDF. War aber kein einfacher Treffer. > Dein Bild mit der Kerze trifft das Thema sehr genau. Es ist die > Verbindung von Licht, das ja auch eine Metapher für Schö¶nheit > sein kann, mit den fließenden Formen verbrennenden Wachses. Vielen Dank für deine Kritik. > Mir > fällt dazu eine Geschichte aus den Vogelgesprächen des persischen > Sufi-Dichters Attar ein. Drei Falter mö¶chten wissen, was Feuer > ist. Der erste schaut sich aus sicherer Entfernung eine brennende > Kerze an, der zweite fliegt so nahe heran, daß er sich fast die > Flügel versengt. Erst der dritte Falter, der direkt in die Flamme > fliegt, wird die Erfahrung machen, die er sucht. Manche Erfahrung macht man nur einmal. Gut wenn man dann wenigstens noch davon berichten kann. Wobei einem gerade für diese Dinge dann oft die Worte fehlen. > Danke fürs zeigen und für die Übernahme des Staffelstabes fürs > nächst WT. > Da nich für… Wie man im Norden sagt. > HG Jürgen > Nun steh ich auf dem Schlauch. Was heißt HG ? > Mit besten Grüßen aus Rastatt Dirk Flackus — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.04.2011 Uhrzeit: 14:29:52 Dirk Flackus Jürgen von Esenwein schrieb: > Hallo Dirk, > > Dirk Flackus schrieb: > >> Hallo Jürgen, >> du hast das bestens gemacht. >> Vorbildlich. > > Jetzt übertreib doch nicht so maßlos!!! > Da bezieht sich auf die Zweifel die du geäußert hast ob du das kannst. Du kannst es, und sogar gut. >> > >> SNIP > > Sorry, aber was heißt das? Ich habe das Kürzel im > > http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Abk%C3%BCrzungen_%28Netzjargon%29#S > > gesucht und nichts gefunden. Bitte kläre mich auf. > Hallo Jürgen, ich habe das aus der News Group de.rec.modelle.bahn wo ich mich ein paar Jahre rumgetrieben habe. Es soll das Geräusch der Schere darstellen, wenn man aus dem Zitat (Quote) die für die Antwort nicht relevanten Teile rauslö¶scht. Bei langen Quotes hilft das dem Leser die Übersicht zu behalten das im Zitat plö¶tzlich Lücken sind. Ich habe auch versucht die Erklärung im Netz zu finden. Hier habe ich es endlich gefunden: http://www.frank-kaden.com/homepage/Inter3/scripte/nquette.pdf Seite 8 des PDF. War aber kein einfacher Treffer. > Dein Bild mit der Kerze trifft das Thema sehr genau. Es ist die > Verbindung von Licht, das ja auch eine Metapher für Schö¶nheit > sein kann, mit den fließenden Formen verbrennenden Wachses. Vielen Dank für deine Kritik. > Mir > fällt dazu eine Geschichte aus den Vogelgesprächen des persischen > Sufi-Dichters Attar ein. Drei Falter mö¶chten wissen, was Feuer > ist. Der erste schaut sich aus sicherer Entfernung eine brennende > Kerze an, der zweite fliegt so nahe heran, daß er sich fast die > Flügel versengt. Erst der dritte Falter, der direkt in die Flamme > fliegt, wird die Erfahrung machen, die er sucht. Manche Erfahrung macht man nur einmal. Gut wenn man dann wenigstens noch davon berichten kann. Wobei einem gerade für diese Dinge dann oft die Worte fehlen. > Danke fürs zeigen und für die Übernahme des Staffelstabes fürs > nächst WT. > Da nich für… Wie man im Norden sagt. > HG Jürgen > Nun steh ich auf dem Schlauch. Was heißt HG ? > Mit besten Grüßen aus Rastatt Dirk Flackus — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 27.04.2011 Uhrzeit: 9:10:28 Subhash Klaus Petsch wrote: > http://www.gallery.klauspetsch.net/main.php?g2_itemId=21450 Gefällt mir sehr! Die Schö¶nheit der Vergänglichkeit” würde ich dieses Bild nennen. Interessante Farben interessante Struktur. Das erinnert mich daran dass ich in den Jahren wiederholt ein verrostendes Gartentor fotografiert habe. (Hätte auch gut zum Thema gepasst.) Subhash Baden bei Wien http://portfolio.subhash.at/” —————————————————————————————————————————————— Datum: 27.04.2011 Uhrzeit: 17:57:16 Jürgen von Esenwein Hallo Klaus, schö¶nes und interessantes Foto, ganz auf der Linie, wie ich mir die optische Umsetzung des Themas vorgestellt habe. Fatalerweise erinert mich Dein Bild an mein nicht eingelö¶stes Vorhaben, ein eigenes Bild hochzuladen. Es zeigt nämlich ein ähnliches Motiv: ein schö¶nes, aber inzwischen verfallenes Barockportal eines herrschaftliches Hauses auf der Insel Ischia. Leider habe ich das Negativ – ja, ja, es gab in der Fotogtafie mal andere Zeiten – nicht mehr gefunden. Danke fürs zeigen und für den Staffelstab. Mir hat das WT Freude bereitet. Herzliche Grüße Jürgen — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 29.04.2011 Uhrzeit: 21:31:08 Dirk Flackus Jürgen von Esenwein schrieb: > Hallo und guten Morgen, > SNIP > „Auch das Schö¶ne muß sterben“ dichtete Schiller. Das ist eine > Einsicht, die Fotografen eigentlich kennen müßten. SNIP > Also: Es geht um noch sichtbare bzw. erahnbare Schö¶nheit kurz vor > ihrem endgültigen Verschwinden. Die Bilder kö¶nnen z. B. Ruinen > zeigen, verfallende Häuser, gefährdete oder herbstliche Natur, > beschädigte Kunstwerke. Euch wird sicher noch manches mehr > einfallen. SNIP > > VG Jürgen > Hallo, da sonst noch keiner mit dem in seiner Natur vergänglichen Thema Essen” gekommen ist mach ich mal einen weiteren Beitrag. Frei nach dem Motto “Das Auge ißt mit.” Keine echte Foodfotografie eher Fressevents. 😉 250 Jahre St. Alex https://picasaweb.google.com/Alexundzak/2006InDerSeelsorgeeinheit#5066367933579985026 Nachprimiz Sigi Huber https://picasaweb.google.com/Alexundzak/NachPrimizfeierKaplanSiegfriedHuberImPfarrgartenStAlexander#5483416484005602306 Patrozinium St- Alex https://picasaweb.google.com/Alexundzak/PatroziniumStAlexanderMitEmpfangZur925JahrfeierDerStadtRastatt#5337304551239228098 Diakonenweihe Rastatt https://picasaweb.google.com/Alexundzak/Diakonenweihe2008InRastatt#5208147199994450642 Guten Appettit Dirk Flackus Rastatt” —————————————————————————————————————————————— Datum: 29.04.2011 Uhrzeit: 22:45:23 Bruno Gellweiler Hallo zusammen, dann will ich für dieses Thema auch mal wieder was rauskramen. Auch die fast vergangene” Distel hat noch was schö¶nes: http://www.bgellweiler.de/Wochenthema/SchoenheitVergaeng.html Viele Grüße und ein schö¶nes Wochenende Bruno” —————————————————————————————————————————————— Datum: 30.04.2011 Uhrzeit: 9:47:40 Subhash Bruno Gellweiler wrote: > http://www.bgellweiler.de/Wochenthema/SchoenheitVergaeng.html Die Distel ist sehr schö¶n! Auch die Farbe des Bildes finde ich sehr ansprechend. Ein wenig stö¶rt mich der Hintergrund und dass das Hauptmotiv so weit nach rechts gerückt ist. Aber das ist Geschmackssache und man kann sich’s nicht immer aussuchen. Ich glaube, ich würde links noch etwas wegschneiden. — Subhash Baden bei Wien http://portfolio.subhash.at/ —————————————————————————————————————————————— Datum: 30.04.2011 Uhrzeit: 19:17:35 Dirk Flackus Subhash schrieb: > Bruno Gellweiler wrote: > >> http://www.bgellweiler.de/Wochenthema/SchoenheitVergaeng.html > > Die Distel ist sehr schö¶n! Auch die Farbe des Bildes finde ich > sehr ansprechend. > > Ein wenig stö¶rt mich der Hintergrund und dass das Hauptmotiv so > weit nach rechts gerückt ist. Aber das ist Geschmackssache und man > kann sich’s nicht immer aussuchen. Ich glaube, ich würde links noch > etwas wegschneiden. > > — > Subhash Hallo Brumo, Hallo Subhash, ich finde das Bild geradezu poetisch. Diese wehrhaften Stacheln überall die den Verfall aber doch nicht aufhalten kö¶nnen. Ich finde den Hintergrund und die Platzierung 100% ok. Es zeigt den vollommenen” schö¶nen Ursprung der Pflanzen der dann in dem filigranen sich auflö¶seden Rest endet. Subhash Urteil zu den Farben schließe ich mich an. Mit besten Grüßen aus Rastatt Dirk Flackus > Baden bei Wien > http://portfolio.subhash.at/ —————————————————————————————————————————————— Datum: 30.04.2011 Uhrzeit: 19:20:19 Dirk Flackus Rolf Fries schrieb: > Jürgen von Esenwein schrieb: > >> … >> Also: Es geht um noch sichtbare bzw. erahnbare Schö¶nheit kurz vor >> ihrem endgültigen Verschwinden. >> … > > Salut Jürgen und WT-Fans > > Hier noch ein ganz einfaches Blumenbild, das ursprünglich zu > genau diesem Thema aufgenommen wurde: > > http://recordart.ch//ra-LR/ra-Forum/oly.de_Bildkritik_16-17(2011)/content/P7252238_Bearbeitet_large.html > > Herzliche Grüsse > Rolf Fries > > — > posted via http://oly-e.de > Hallo Rolf, fast schon melanconisch dein Bild. Von der alten Schö¶nheit” ist kaum noch etwas zu ahnen die Blütenblätter sind schon bemitleidenswert. Aber der neue ebenfalls der Verwandlung geweihte Zustand hat seine ganz eigene (etwas düstere) Ästetik. Eine gelungene Komposition finde ich. Mit besten Grüßen aus Rastatt Dirk Flackus” ——————————————————————————————————————————————

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