Erste Bilder/Schwierigkeiten mit Weissabgleich

Datum: 21.02.2010 Uhrzeit: 21:22:36 Martin Rüther Hallo allemiteinander. Ich bin absoluter Neuling, habe mich bisher gut mit Büchern über Fotografie auseinander gesetzt und nun meine ersten (vorzeigbaren) Bilder geschossen. Die Bilder sind mit einer E-520, dem Zuiko 40-150 und dem Motivprogramm für Schnee gemacht. Ich fotografiere gern auch schon in den Halb- oder Vollautomatiken, doch bei diesen Bildern hatte ich vorher Probleme mit dem Weißabgleich, Bilder sehr bräunlich-gräulich. Habt ihr vielleicht Tips? Mit manuellem Weißabgleich und erhö¶hen der Celvin-Zahl bin ich irgendwie nicht weit gekommen. Hier erstmal zwei Bilder, die ich Euch zeigen mö¶chte: http://img710.imageshack.us/img710/7493/p2210529.jpg http://img695.imageshack.us/img695/9436/p2210533.jpg — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 21.02.2010 Uhrzeit: 24:03:17 Heiko Hussmann Tja, meiner Erfahrung nach meist kein (oder nicht nur) Problem des Weissabgleichs sondern eher der Belichtungsautoamtik. Schneeprogramm hin, Schneeprogramm her, vielleicht sieht japanischer Schnee auch anders aus als Deutscher. Wenn Du Dir das Histogramm des Bildes anschaust, siehst du im rechten Bereich erstmal nichts, ein Hinweis auf eine Unterbelichtung. Ich hab das Bild mal in Photoshop geladen und die Auto-Funktion genutzt, das ist dabei rausgekommen. Ob dein Feld tatsächlich so ausschaut weiss ich nicht, auf jedenfall sieht der Schnee recht weiss aus bei mir. http://picasaweb.google.de/lh/photo/hvB96dzG3xGLetugEIt7LA?feat=directlink Ich hab mir angewö¶hnt bei Schneeaufnahmen immer eine Überbelichtung von EV +0,3 oder 0,7 einzustellen, das passt meistens, der Rest macht die EBV bei Bedarf. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 21.02.2010 Uhrzeit: 24:45:07 Martin Rüther Naja. also so weiß und so gestochen scharf war die Situation nicht. Ich denke das Bild hatte schon die tatsächlichen Farbwerte – auch wenn’s letztendlich düster/grau ausschaut, aber es war ein bedeckter Himmel. Zum Einen hätte ich halt gern einen Tip gehabt, wie ich generell am Besten bei (solch) schwierigen Lichtverhältnissen arbeiten kann (Einstellungen in Halb- und Vollautomatik). Zum Anderen hätte ich auch gerne einfach eine Bewertung zum Foto. Wegen Deiner Mühe trotzdem erstmal Danke! Ich werd selber auch mal schauen, was ich im Photoshop draus machen kann, doch dafür muss ich mich in das Programm erstmal noch richtig einarbeiten. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 21.02.2010 Uhrzeit: 24:45:07 Martin Rüther Naja. also so weiß und so gestochen scharf war die Situation nicht. Ich denke das Bild hatte schon die tatsächlichen Farbwerte – auch wenn’s letztendlich düster/grau ausschaut, aber es war ein bedeckter Himmel. Zum Einen hätte ich halt gern einen Tip gehabt, wie ich generell am Besten bei (solch) schwierigen Lichtverhältnissen arbeiten kann (Einstellungen in Halb- und Vollautomatik). Zum Anderen hätte ich auch gerne einfach eine Bewertung zum Foto. Wegen Deiner Mühe trotzdem erstmal Danke! Ich werd selber auch mal schauen, was ich im Photoshop draus machen kann, doch dafür muss ich mich in das Programm erstmal noch richtig einarbeiten. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 22.02.2010 Uhrzeit: 17:05:10 Martin Rüther Hallo Patrick! Danke für Deine ausführliche Antwort. Ich glaube an dem Foto fand ich interessant, dass der Tag sehr düster war und diese Kornähren farblich herausstachen. Ein pures” weiß hätte also glaub die Stimmung verfehlt. Dennoch wirkt das Bild trist und kontrastarm das ist richtig. Zum Thema “Raw”. Das ist für mich ein Buch mit sieben Siegeln bisher. Schonmal gehö¶rt Vorteile sind mir bewusst jedoch habe ich keinen Plan von der Umsetzung oder Bearbeitung im Raw-Format. Außerdem mö¶chte ich versuchen die Bildern nicht zu sehr zu verkünsteln daher direkt das “richtige” Fotografieren erlernen. Sind beide Bilder Deiner Meinung nach vom Motiv her denn gelungen? Gruß Martin posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 22.02.2010 Uhrzeit: 17:07:10 Martin Rüther Ich meinte in meiner Anfangsmail übrigens manueller Modus und Halbautomatik. Die verschiedenen anderen Programme nutze ich eher weniger. Bin im manuellen und Zeitautomatik-Modus jedoch nicht weit gekommen. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 22.02.2010 Uhrzeit: 22:24:46 cbartling Martin Rüther schrieb: > Naja. also so weiß und so gestochen scharf war die Situation > nicht. Ich denke das Bild hatte schon die tatsächlichen Farbwerte > – auch wenn’s letztendlich düster/grau ausschaut, aber es war ein > bedeckter Himmel. > Zum Einen hätte ich halt gern einen Tip gehabt, wie ich generell > am Besten bei (solch) schwierigen Lichtverhältnissen arbeiten > kann (Einstellungen in Halb- und Vollautomatik). > Zum Anderen hätte ich auch gerne einfach eine Bewertung zum Foto. > Wegen Deiner Mühe trotzdem erstmal Danke! Ich werd selber auch > mal schauen, was ich im Photoshop draus machen kann, doch dafür > muss ich mich in das Programm erstmal noch richtig einarbeiten. > Hallo Martin, generelle Antworten sind ja immer schwierig. Im Schnee ist es aber fast immer gut, die Belichtungsautomatik (egal ob P A S) mit der +/- Taste zu einer leichten Hellerbelichtung zu veranlassen, da der Automat zunächst immer versucht, im Messbereich eine mittlere Helligkeit (also grau und nicht weiß)zu erreichen. Daher, wie o.e., +0,5 oder sogar +1-Korrektur. Ob das Schneemotivprogramm das automatisch richtig macht? Offensichtlich nicht. Der automatische Weißabgleich ist gar nicht so schlecht, problematisch ist er meistens bei Kunstlicht, bes. wenn sich Glüh- und Tageslicht im Raum mischen. Und dein Bild finde ich ganz schö¶n, ich würde die Helligkeit noch etwas nachregeln und den Rest so lassen, damit die Nebelstimmung erhalten bleibt. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 22.02.2010 Uhrzeit: 22:37:42 cbartling Das mit dem RAW-bearbeiten ist keine Hexerei. Der Witz dabei ist, dass man zahlreiche Parameter, die die Kamera bei der internen Bildverarbeitung zum jpg verwendet, nachträglich ohne Qualitätsverluste selbst anpassen kann, zB Sättigung, Weißabgleich, Rauschunterdrückung, Schärfe, Kontrast, Helligkeit(im Sinne einer Nachbelichtung/Abdunkelung mit Grenzen und gewissen Einschränkungen). Einfachst geht das mit der Olympus-Software (Master), die identische Stellknö¶pfe wie die verwendete Kamera bereithält. Dabei bleibt die RAW-Datei unverändert, man entwickelt” aus diesem “Negativ” einen jpg-“Abzug” (oder mehrere mit unterschiedl. Abstimmungen). Kaputtmachen kann man also nichts. MAn kann die meisten Anpassungen auch aus dem jpg vornehmen aber da dessen Daten schon stark reduziert wurden stö¶ßt man schneller an Grenzen daher speichere ich (und viele andere) immer jpg und ..orf parallel dann kann man (aber muss nicht) bei Bedarf nachbearbeiten. Also nur Mut! Gruß Christian posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.02.2010 Uhrzeit: 9:41:41 Martin Rüther Okay, danke! Also obwohl der Schnee tatsächlich durch das Wetter grau schien ruhig etwas in den weißlichen Bereich nachregeln? Mit der Belichtungsautomatik scheint mir plausibel. Dann werd ich da demnächst drauf achten ;). — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.02.2010 Uhrzeit: 9:46:42 Martin Rüther Gut. Kann ich denn hinterher im Ansichtsmenü oder am PC (außer an den Aufnahmedaten, die mit der Datei bereitgestellt werden) erkennen was RAW ist und was nicht? Werde mich da aber selbst nochmal etwas einlesen. Hab ja auch das Buch vom Reinhard Wagner. Der wird mir da sicher nochmal genauer Auskunft geben kö¶nnen, wenn ich genau nachlese ;). Danke erstmal Euch allen. Ich weiß, die Beiträge sind ein bisschen wirsch, aber wenn man sich grad einfindet gibt’s halt nach und nach auch immer noch viele Fragen. Martin — posted via http://oly-e.de ——————————————————————————————————————————————

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