Kino

Datum: 29.01.2006 Uhrzeit: 13:10:43 Bruno Gellweiler Hallo Marion, am Montag in Bad Sobernheim im Kino: Die Frau des Leuchtturmwärters – L’ö©quipier Die Liebe, der Tod und die anderen Dinge des Lebens Die Ile d’Ouessant ist eine Insel vor der bretonischen Küste, ein wild-romantisches Eiland am (franzö¶sischen) Ende der Welt. Hierher kehrt Camille (Anne Consigny) zurück, um das Haus ihrer Eltern zu verkaufen, nachdem ihre Mutter verstorben ist. Doch dann bekommt die junge Frau ein Buch zugeschickt, auf dessen Umschlag der Leuchtturm „La Jument“ zu sehen ist, jenen Ort, an dem einst ihr Vater als Leuchtturmwärter arbeitete. Neugierig geworden beginnt sie in dem Buch zu lesen, und sie findet darin eine (wahre) Geschichte aus längst vergangener Zeit, die zugleich ihre Geschichte ist. Während im fernen Algerien der Krieg tobt, kommt im Jahr 1963 ein Fremder namens Antoine Cassendi (Grö©gori Derangö¨re) auf die Insel, um das Team der Leuchtturmwärter rund um Yvon (Philippe Torreton) – Camilles Vater – zu verstärken. Antoine ist von Beruf Uhrmacher, doch nach einer Verletzung im Algerienkrieg ist seines linke Hand verkrüppelt und er kann seiner eigentlichen Profession nicht mehr nachgehen. Der Fremde ist von ganz anderem Schlag als die Inselbewohner, freundlich, charmant und gebildet gewinnt er die Herzen der Frauen auf der Insel, die ihn freilich nur aus der Ferne bewundern. Die Männer hingegen lehnen Antoine ab, zu unterschiedlich ist er und zu unpassend. Besonders Mabö© (Sandrine Bonnaire), die Frau von Yvon, ist sichtlich angezogen von Antoine, mühsam versucht sie ihre Emotionen unter Kontrolle zu halten, zumal Antoine diese durchaus erwidert, doch die verhängnisvolle Mechanik der Liebe hat sich längst in Bewegung gesetzt. Eine Affäre beginnt, die das fragile Gleichgewicht der Insel und ihrer Bewohner nachhaltig erschüttern wird. Und schließlich ist es klar, dass Antoine nicht auf der Insel bleiben kann. Doch sein Aufenthalt hat alles verändert und Spuren hinterlassen, die bis in die Gegenwart von Camille hineinreichen… Mit meisterhafter Verknappung der filmischen Mittel, exzellenten Schauspielern und grandiosen Naturaufnahmen (Kamera: Patrick Blossier) erzählt Regisseur Philippe Lioret von großen Themen wie Liebe, Tod und Leben so präzise und unaufdringlich, wie man es nur selten im Kino findet. Statt weitschweifiger Dialoge und großer Gefühle setzt er auf die Macht der Bilder und die Ausdruckskraft der Akteure – und gewinnt auf der ganzen Linie. Die Frau des Leuchtturmwärters ist ein Drama von existenzialistischer Kraft und bestechender Einfachheit, kongenial dem (einzigen) Handlungsort nachgebildet. Absolut sehenswert! Liebe Grüße, Bruno —————————————————————————————————————————————— Datum: 29.01.2006 Uhrzeit: 13:34:13 Rolf-Christian Müller Bruno Gellweiler schrieb: > Hallo Marion, > am Montag in Bad Sobernheim im Kino: > > Die Frau des Leuchtturmwärters – L’ö©quipier > > Die Liebe, der Tod und die anderen Dinge des Lebens > > Die Ile d’Ouessant ist eine Insel vor der bretonischen Küste, ein > wild-romantisches Eiland am (franzö¶sischen) Ende der Welt. Hierher > kehrt Camille (Anne Consigny) zurück, um das Haus ihrer Eltern zu > verkaufen, nachdem ihre Mutter verstorben ist. Doch dann bekommt > die junge Frau ein Buch zugeschickt, auf dessen Umschlag der > Leuchtturm „La Jument“ zu sehen ist, jenen Ort, an dem einst ihr > Vater als Leuchtturmwärter arbeitete. Neugierig geworden beginnt > sie in dem Buch zu lesen, und sie findet darin eine (wahre) > Geschichte aus längst vergangener Zeit, die zugleich ihre > Geschichte ist. > > Während im fernen Algerien der Krieg tobt, kommt im Jahr 1963 ein > Fremder namens Antoine Cassendi (Grö©gori Derangö¨re) auf die Insel, > um das Team der Leuchtturmwärter rund um Yvon (Philippe Torreton) – > Camilles Vater – zu verstärken. Antoine ist von Beruf Uhrmacher, > doch nach einer Verletzung im Algerienkrieg ist seines linke Hand > verkrüppelt und er kann seiner eigentlichen Profession nicht mehr > nachgehen. Der Fremde ist von ganz anderem Schlag als die > Inselbewohner, freundlich, charmant und gebildet gewinnt er die > Herzen der Frauen auf der Insel, die ihn freilich nur aus der Ferne > bewundern. Die Männer hingegen lehnen Antoine ab, zu > unterschiedlich ist er und zu unpassend. > > Besonders Mabö© (Sandrine Bonnaire), die Frau von Yvon, ist > sichtlich angezogen von Antoine, mühsam versucht sie ihre Emotionen > unter Kontrolle zu halten, zumal Antoine diese durchaus erwidert, > doch die verhängnisvolle Mechanik der Liebe hat sich längst in > Bewegung gesetzt. Eine Affäre beginnt, die das fragile > Gleichgewicht der Insel und ihrer Bewohner nachhaltig erschüttern > wird. Und schließlich ist es klar, dass Antoine nicht auf der Insel > bleiben kann. Doch sein Aufenthalt hat alles verändert und Spuren > hinterlassen, die bis in die Gegenwart von Camille > hineinreichen… > > Mit meisterhafter Verknappung der filmischen Mittel, exzellenten > Schauspielern und grandiosen Naturaufnahmen (Kamera: Patrick > Blossier) erzählt Regisseur Philippe Lioret von großen Themen wie > Liebe, Tod und Leben so präzise und unaufdringlich, wie man es nur > selten im Kino findet. Statt weitschweifiger Dialoge und großer > Gefühle setzt er auf die Macht der Bilder und die Ausdruckskraft > der Akteure – und gewinnt auf der ganzen Linie. Die Frau des > Leuchtturmwärters ist ein Drama von existenzialistischer Kraft und > bestechender Einfachheit, kongenial dem (einzigen) Handlungsort > nachgebildet. Absolut sehenswert! > > Liebe Grüße, Hallo Bruno, was ist denn da schief gegangen? Rolf — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 30.01.2006 Uhrzeit: 13:08:00 Winfried Na, DEN thread kriegen wir doch noch ein bischen länger 😉 Abgesehen davon, habe ich mich auch gefragt, was dieses Teil hier soll, andererseits sind wir hier in smalltalk und da passt das ganz gut rein. Außerdem habe ich gehö¶rt, daß der Film wirklich in jeder Beziehung hervorragend sein soll, mir war es leider nicht gegö¶nnt, ihn zu sehen. Und am Ende passt es doch ganz gut hier rein, weil ja die Bildgestaltung” besonders gelungen sein soll und dann kö¶nnten wir Hobbyfotografen auch noch was lernen gell 😉 Adele Winfried Rolf-Christian Müller schrieb: > Bruno Gellweiler schrieb: >> Hallo Marion >> am Montag in Bad Sobernheim im Kino: >> Die Frau des Leuchtturmwärters – L’ö©quipier >> Die Liebe der Tod und die anderen Dinge des Lebens >> Die Ile d’Ouessant ist eine Insel vor der bretonischen Küste ein >> wild-romantisches Eiland am (franzö¶sischen) Ende der Welt. Hierher >> kehrt Camille (Anne Consigny) zurück um das Haus ihrer Eltern zu >> verkaufen nachdem ihre Mutter verstorben ist. Doch dann bekommt >> die junge Frau ein Buch zugeschickt auf dessen Umschlag der >> Leuchtturm „La Jument“ zu sehen ist jenen Ort an dem einst ihr >> Vater als Leuchtturmwärter arbeitete. Neugierig geworden beginnt >> sie in dem Buch zu lesen und sie findet darin eine (wahre) >> Geschichte aus längst vergangener Zeit die zugleich ihre >> Geschichte ist. >> Während im fernen Algerien der Krieg tobt kommt im Jahr 1963 ein >> Fremder namens Antoine Cassendi (Grö©gori Derangö¨re) auf die Insel >> um das Team der Leuchtturmwärter rund um Yvon (Philippe Torreton) – >> Camilles Vater – zu verstärken. Antoine ist von Beruf Uhrmacher >> doch nach einer Verletzung im Algerienkrieg ist seines linke Hand >> verkrüppelt und er kann seiner eigentlichen Profession nicht mehr >> nachgehen. Der Fremde ist von ganz anderem Schlag als die >> Inselbewohner freundlich charmant und gebildet gewinnt er die >> Herzen der Frauen auf der Insel die ihn freilich nur aus der Ferne >> bewundern. Die Männer hingegen lehnen Antoine ab zu >> unterschiedlich ist er und zu unpassend. >> Besonders Mabö© (Sandrine Bonnaire) die Frau von Yvon ist >> sichtlich angezogen von Antoine mühsam versucht sie ihre Emotionen >> unter Kontrolle zu halten zumal Antoine diese durchaus erwidert >> doch die verhängnisvolle Mechanik der Liebe hat sich längst in >> Bewegung gesetzt. Eine Affäre beginnt die das fragile >> Gleichgewicht der Insel und ihrer Bewohner nachhaltig erschüttern >> wird. Und schließlich ist es klar dass Antoine nicht auf der Insel >> bleiben kann. Doch sein Aufenthalt hat alles verändert und Spuren >> hinterlassen die bis in die Gegenwart von Camille >> hineinreichen… >> Mit meisterhafter Verknappung der filmischen Mittel exzellenten >> Schauspielern und grandiosen Naturaufnahmen (Kamera: Patrick >> Blossier) erzählt Regisseur Philippe Lioret von großen Themen wie >> Liebe Tod und Leben so präzise und unaufdringlich wie man es nur >> selten im Kino findet. Statt weitschweifiger Dialoge und großer >> Gefühle setzt er auf die Macht der Bilder und die Ausdruckskraft >> der Akteure – und gewinnt auf der ganzen Linie. Die Frau des >> Leuchtturmwärters ist ein Drama von existenzialistischer Kraft und >> bestechender Einfachheit kongenial dem (einzigen) Handlungsort >> nachgebildet. Absolut sehenswert! >> Liebe Grüße > Hallo Bruno > was ist denn da schief gegangen? > Rolf posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 30.01.2006 Uhrzeit: 13:11:32 Helge Keller > Na, DEN thread kriegen wir doch noch ein bischen länger 😉 > > Und am Ende passt es doch ganz gut hier rein, weil ja die > Bildgestaltung” besonders gelungen sein soll und dann kö¶nnten > wir Hobbyfotografen auch noch was lernen gell 😉 Bleibt nur die Frage wer Marion ist 😉 Liebe Grüße Helge” —————————————————————————————————————————————— Datum: 30.01.2006 Uhrzeit: 18:18:14 Herbert Pesendorfer Hallo Winfried! > Abgesehen davon, habe ich mich auch gefragt, was dieses Teil hier > soll, andererseits sind wir hier in smalltalk und da passt das > ganz gut rein. Also bei mir scheint der Thread in Bildkritik auf. Smalltalk ist bei mir weiter unten 😉 — Liebe Grüße Herbert Pesendorfer http://www.pesendorfer.com —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.02.2006 Uhrzeit: 20:09:53 Winfried Helge Keller schrieb: >> Na, DEN thread kriegen wir doch noch ein bischen länger 😉 >> >> Und am Ende passt es doch ganz gut hier rein, weil ja die >> Bildgestaltung” besonders gelungen sein soll und dann kö¶nnten >> wir Hobbyfotografen auch noch was lernen gell 😉 > Bleibt nur die Frage wer Marion ist 😉 > Liebe Grüße > Helge Dies werden wir wohl niee erfahren …. 😉 Adele Winfried posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.02.2006 Uhrzeit: 20:12:04 Winfried Herbert Pesendorfer schrieb: Hallo, Herbert, > > > Also bei mir scheint der Thread in Bildkritik auf. Smalltalk ist > bei mir weiter unten 😉 > > Natürlich erscheint der in Bildkritik, wollte Dich ja nur testen… …. deswegen steht ja auch (sinngemäß)am Schluß meiner Anmerkung: wir wollen doch alle fotomäßig was lernen und das gehö¶rt doch in Bildkritik, oder? Adele Winfried — posted via http://oly-e.de ——————————————————————————————————————————————

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