[BK] Saxophon-Spieler

Datum: 28.03.2005 Uhrzeit: 16:58:57 Dieter Bethke Hallo Joerg Fimpel-Janning, am Mon, 28 Mar 2005 14:08:39 +0200 schriebst Du: > was haltet ihr von meinem Saxophon-Spieler in einem schö¶nen alten > Prager Jugendstil-Cafö©: http://www.jorgos.info/bk/prag01.jpg Ja, das heisst Sepia. Die Tonung ist sehr schö¶n und unterstützt das Bild tatsächlich. Was mir nicht gefällt ist der riesige freie Raum über dem Kopf des Saxophonspielers, der abgeschnitten wirkende Kopf des Pianisten und die aufrecht stehende CD. Die passt dann auch nicht zur Tonung. 😉 — Allzeit gutes Licht und volle Akkus, Dieter Bethke http://oly-e.de/handbuecher.php4 http://www.fotofreaks.de/galerie/db/index.html —————————————————————————————————————————————— Datum: 28.03.2005 Uhrzeit: 17:11:32 Sabine Tretner Hallö¶chen, meine Meinung ist, dass von dem Saxophonspieler nicht genügend zu sehen ist. Selbst das Saxophon ist teilweise im unteren Bereich verschwunden. Also wenn es um den Spieler und sein Instrument geht, finde ich eine bessere udn vor allem vollständige Abbildung des Instrumentes besser. Der Raum über dem Musiker ist meiner Meinung nach auch zu viel. Die Sephia-Tö¶nung find ich paßt zum Motiv, aber wie schon gesagt wurde, die CD paßt irgendwie nicht da rein. LG Sabine PS: Meine Meinung muß nicht die anderer sein, allso nicht verzweifeln und über das Bild einfach freuen. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 28.03.2005 Uhrzeit: 17:15:47 Joerg Fimpel-Janning Quote [*Dieter Bethke* schrieb am 28.03.2005] Hi Dieter, danke erst mal für deine Rückmeldung. > Ja, das heisst Sepia. Die Tonung ist sehr schö¶n und unterstützt das > Bild tatsächlich. Tonung (also mit o”) ist in dem Fall ein sehr schö¶ner und passender Vertipper 😉 Sepia ist also Alles was nicht b&w ist aber halt auch nicht farbig? Muss die Tö¶nung zwangsläufig ins braune/gelbe/goldene gehen? Laut Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Farben_im_Farbkreis) wahrscheinlich schon. > Was mir nicht gefällt ist der riesige freie Raum über dem Kopf des > Saxophonspielers der abgeschnitten wirkende Kopf des Pianisten und die > aufrecht stehende CD. Die passt dann auch nicht zur Tonung. 😉 OK den Raum oben bestimme ich selbst ich dachte die Lampen verstärken den Eindruck des Bildes ich versuch´s mal mit weniger Raum oben. Den “abgeschnittenen” Kopf des Piano-Players finde ich gerad sehr witzig na ja und die CD wegzustellen hab´ich mich einfach nicht getraut 😉 Bei den Bildkritiken hier im Forum fällt mir immer wieder auf an was man eigentlich alles denken müsste wenn man einen Schnappschuss macht. Hier unterscheiden sich u.a. dann doch die Profis von den Hobby-Knipsern wie mir. Das Schö¶ne daran ist man merkt dass man noch viel dazu lernen darf *ggg* (noch) ö¶sterlichen Gruß Jö¶rg http://www.raphael-schule.de http://www.jorgos.info” —————————————————————————————————————————————— Datum: 28.03.2005 Uhrzeit: 17:24:30 Joerg Fimpel-Janning Hi, ich habe zumindest mal den Raum oben verkleinert, gefällt mir auch besser: http://www.jorgos.info/bk/prag01b.jpg Die anderen Punkte zu berücksichtigen würde mich 1400km hin und zurückj kosten ;-))) Gruß Jö¶rg — http://www.raphael-schule.de http://www.jorgos.info —————————————————————————————————————————————— Datum: 28.03.2005 Uhrzeit: 18:14:06 Timo Meyer Hallo Jö¶rg, erstmal mö¶chte ich mich einem Großteil der Ausführungen meiner Vorrener anschließen: Der CD-Stapel ist wirklich etwas fehl am Platz, der sehr heller Bereich rechts hinter dem Musiker stö¶rt vielleicht den etwas angenehm ruhigen Eindruck, zu Dunkel finde ich es aber nicht… Alles in allem aber dennoch gelungen und stimmungsvoll – nicht nur aufgrund der Tatsache, dass Du den Saxophonspieler sowieso nicht durch den Raum zwecks optimaler Hintergrundsuche hättest schieben kö¶nnen 😉 Noch kurz zu 2 Punkten aus deinem oberen Posting: Das Einbringen einer zweiten Farbe in ein Schwarzweißbild heißt auch Duplex und ist, vorsichtig angewandt, imho ein hervorragendes Mittel, um Stimmungen zu erzeugen, ohne den Schwarweißeindruck zu zerstö¶ren. Während das Beimischen von Gelb-/Brauntö¶nen eher eine warme Stimmung vermittelt, kann man motivabhängig bspw. mit einer leichten Blau- oder Zyan-Tö¶nung eher eine kalte, unfreundliche erzeugen. Das Ganze wurde früher auch zur Qualitätssteigerung bzw. verbesserten Bildwiedergabe im Druckbereich eingesetzt. Ob Schnappschuss oder nicht, ich finde die Kritiken hier, auch wenn ich mich ihnen nicht immer anschließen kann, sehr hilfreich. Ich gebe mir auf jeden Fall, nicht nur in Schnappschusssituationen” mehr Mühe mein Foto bewusster zu gestalten einen guten Ausschnitt zu wählen die Mö¶glichkeiten der Kamera besser zu nutzen usw. – kurzum mich durch Übung zu verbessern. Und: jeder betrachtet und interpretiert ein Foto ein bisschen anders. Auch wenn ich meine Bilder in erster Linie für mich mache so interessiert es mich doch auch welchen Eindruck sie bei anderen hinterlassen. Viele Grüße Timo” —————————————————————————————————————————————— Datum: 29.03.2005 Uhrzeit: 10:57:08 Helge Süß Hi! Joerg Fimpel-Janning schrieb: > Sepia ist also Alles, was nicht b&w ist aber halt auch nicht farbig? > Muss die Tö¶nung zwangsläufig ins braune/gelbe/goldene gehen? Der Begriff Sepia” kommt vom gleichnamigen Tier. Die Tinte der Sepia hat eine fast schwarze ins braunstichig gehende Farbe. Verdünnt bzw. gebleicht kommt dieser “alte” Farbstich zustande. Die Tinte von Sepia wurde früher zum Schreiben und Zeichnen verwendet. Heute setzt man sie in der Homö¶opathie als Arzneimittel und bei einigen italienischen Gerichten (ich erinnere mich da an ein exzellentes Risotto in Venedig für das ich einen Zug versäumte) zum Färben ein. >> Was mir nicht gefällt ist der riesige freie Raum über dem Kopf des >> Saxophonspielers der abgeschnitten wirkende Kopf des Pianisten … Mir gefällt das beschnittene Bild auch besser. Der Pianist wirkt doch etwas enthauptet. Die Lampen hätten gewirkt wenn du etwas weiter rechts und steil von unten auf “schräge Musik” gemacht hättest. Ein Saxophon wirkt in Perspektive auch ganz gut. > … und die CD wegzustellen hab´ich mich einfach nicht getraut 😉 Da hilft Frechheit oder PhotoShop 😉 > … an was man eigentlich alles denken müsste wenn man einen > Schnappschuss macht. Nein. An was man denken muss wenn man einen Schnappschuss herzeigt. Profis unterscheiden sich meist in der Anzahl der Auslö¶sungen und erhö¶hen damit die Trefferwahrscheinlichkeit. Mit der Zeit kommt auch ein Blick für Details dazu. Selbst ein Kontrollblick auf das Display zeigt machmal schon Dinge die in der Eile im Sucher nicht aufgefallen sind. Die wahre Ernüchterung kommt allerdings immer erst am PC 🙁 Helge ;-)=) posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 29.03.2005 Uhrzeit: 18:02:46 Dieter Bethke Hallo Joerg Fimpel-Janning, am Mon, 28 Mar 2005 17:24:30 +0200 schriebst Du: > ich habe zumindest mal den Raum oben verkleinert, gefällt mir auch > besser: http://www.jorgos.info/bk/prag01b.jpg Ja, so find ich’s auch schon viel besser. 🙂 Und Tonung” ist kein Vertipper. Allzeit gutes Licht und volle Akkus Dieter Bethke http://oly-e.de/handbuecher.php4 http://www.fotofreaks.de/galerie/db/index.html” ——————————————————————————————————————————————

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Ich bin hier der Chef.

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