Datum: 21.12.2005 Uhrzeit: 12:23:10 Andreas Borutta Hallo, aktuell ist es ĂŒblich stets mehrere Kopien von einem RAW-Original in diversen Formaten zu archivieren. Und Ebenen noch dazu. Damit die in die Bearbeitung hineingesteckte MĂŒhe nicht verloren ist. Mein Wunsch ist: Ausnahmslos alle Bearbeitungschritte in Photoshop (dem Quasistandard in der Bildbearbeitung), ausgehend vom RAW-Original, werden in Metadaten (nicht zu verwechseln mit EXIF) innerhalb des RAW gespeichert. In menschenlesbarer Textform. (Annahme im Hintergrund: ACR ist vollstĂ€ndig in Photoshop integriert) Aus den Metadaten kann jederzeit das gewĂŒnschte Zielbild berechnet werden. Archiviert wird ausschlieĂlich das RAW-Original mit den inkludierten Metadaten. Die notwendigen Farbprofile sind ebenfalls in den Metadaten inkludiert. Ist Eurer Ansicht nach ein solchen Wunsch prinzipiell erfĂŒllbar? Ist mit der ErfĂŒllung je zu rechnen? Oder sollte man an so etwas keinen Gedanken verschwenden? Weiter in der Vision: Sobald hinreichend Rechenleistung verfĂŒgbar ist, werden keine Vorschaubilder mehr in Zwischenspeichern abgelegt, damit schnell durch Bildermengen gebrowst werden kann. Auch in Bildbetrachtern wird dann ausschlieĂlich mit den RAW-Originalen hantiertâ. Sobald auch hinreichend Bandbreite verfĂŒgbar und ĂŒblich ist gilt fĂŒr Ausbelichtungsdienste: Auch diese erhalten vom Fotograf die RAW-Originale. In den Metadaten sind alle notwendigen Angaben enthalten um das Bild in der gewĂŒnschten Zielgrö¶Ăe auszubelichten. Darum hat sich der Fotograf gekĂŒmmert. Anders: Es wird ausschlieĂlich mit RAW-Originalen mit inkludierten Metadaten hantiert. Andreas http://borumat.de/firefox-browser-tipps http://borumat.de/thunderbird-email-tipps http://borumat.de/openoffice-writer-tipps http://borumat.de/40tude-dialog-newsreader-tippsâ ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ Datum: 21.12.2005 Uhrzeit: 17:05:40 Rolf Hengel Hallo Andreas, bei mir hakt es da vö¶llig aus. Allein schon das Fotografieren in RAW ist in meinen Augen in mindestens 99% der FĂ€lle Unfug. Wichtig ist es allerdings, die manchen Kameras anhaftende Unarten wie ĂberschĂ€rfung etc abzustellen. QualitĂ€tsmĂ€ngel an Aufnahmen haben nie etwas mit der JPG-Komprimierung in SHQ zu tun. Auch der Kontrastumfang ist im RAW nicht besser. Im RAW sind ein paar Zwischentö¶ne mehr drin. Wenn ein Bild aber so daneben belichtet ist, dass man die braucht, wird eh nichts vernĂŒnftiges draus werden. Und kein AussgabegerĂ€t und schon gar nicht unser EingabegerĂ€tâ Auge kann da irgend etwas erkennen. Auch was einem in einem Histogramm ins Auge springt ist in der RealitĂ€t meist nicht sichtbar. Und wenn ich in der Werbefotografie oder Reprografie eine Farbe exakt darstellen muss hilft mir RAW in keiner Weise weiter. Wenn Du RAW z.B. in Photoshop entwickelst kannst Du die Daten fĂŒr die richtige Anzeige in einer getrennten Datei abspeichern. Das geht fĂŒr WeiĂabgleich etc. Wie willst Du aber Metadaten z.B. fĂŒrs NachschĂ€rfen oder Entrauschen abspeichern? Ich bin gestern abend mit jemandem zusammen gesessen der mit einer Sinar fotografiert. Der arbeitet selbst fĂŒr einen Benneton-Katalog nicht mit RAW. Mit freundlichen GrĂŒĂen Rolf Hengel posted via https://oly-e.deâ ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ Datum: 21.12.2005 Uhrzeit: 17:08:21 Andy Rolf! > RAW ist in meinen Augen in mindestens 99% der FĂ€lle Unfug. bist Du wohl ruhig â der Dieter lieĂt doch mit! Andy (dersichdasjetztnichtverkneifenkonnte) ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ Datum: 21.12.2005 Uhrzeit: 17:32:09 Alex Wegel Hallo Ohne Dir komplett widersprechen zu wollen.. Rolf Hengel wrote: > RAW ist in meinen Augen in mindestens 99% der FĂ€lle Unfug. Deswegen verwend ichâs gern und oft;-) > Im RAW sind ein paar Zwischentö¶ne mehr drin. Ein paarâ ist gut đ > Wenn ein Bild aber so daneben belichtet ist dass man die braucht > wird eh nichts vernĂŒnftiges draus werden. Es sei denn man versuchtâs. > Und kein AussgabegerĂ€t und schon gar > nicht unser âEingabegerĂ€tâ Auge kann da irgend etwas erkennen. > Auch was einem in einem Histogramm ins Auge springt ist in der > RealitĂ€t meist nicht sichtbar. Was wieder fĂŒr die brauchbarkeit von âfehlbelichtetenâ RAWs spricht oder? > Und wenn ich in der > Werbefotografie oder Reprografie eine Farbe exakt darstellen > muss hilft mir RAW in keiner Weise weiter. Vielleicht in der Weise dass Du dann unverwandelte Sensordaten hast? > Ich bin gestern abend mit jemandem zusammen gesessen der mit > einer Sinar fotografiert. Der arbeitet selbst fĂŒr einen > Benneton-Katalog nicht mit RAW. Bei âner *inar sind die wahrscheinlich auch grö¶sser als dieser *enneton Kram Wert ist. Ich hab zwar nie wirklich drauf geachtet aber Nuancen gibtâs bei *enetton doch kaum welche!? Schö¶nen Gruss Alexâ ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ Datum: 21.12.2005 Uhrzeit: 18:11:13 Hans Wein Andreas Borutta schrieb: > Ausnahmslos alle Bearbeitungschritte in Photoshop (dem > Quasistandard in der Bildbearbeitung), ausgehend vom RAW-Original, > werden in Metadaten (nicht zu verwechseln mit EXIF) innerhalb des > RAW gespeichert. In menschenlesbarer Textform. Schon seltsam⊠Auf der einen Seite legen sich die Leute bis zum Umfallen fĂŒr alternative Browser und Textverarbeitungen ins Zeug, und auf der anderen soll bei EBV eine einzige Software zum Standard erhoben werden. FĂŒr einen solchen bedarf es schlieĂlich einiger Voraussetzungen; und eine davon sollte die UnabhĂ€ngigkeit von einzelnen Firmen und derer Rechte sein. Andernfalls ist niemals ganz auszuschlieĂen, dass die erzeugten Dateien eines schö¶nen Tages nur nach einer mehr oder weniger mĂŒhsamen Konvertierung verwenden lassen, weil der Urheber inzwischen seine ganze Produktpalette umgeschmissen hat. Just my 2 cents, Hans ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ Datum: 22.12.2005 Uhrzeit: 11:59:39 Klaus Schraeder Da kann ich Dir nur zustimmen. Waste of memoryââŠ. Aber die MĂ€hr vom angeblich grö¶sseren Dynamikumfang ist wohl nicht aus der Welt zu schaffen. Gruss Klaus Schraeder posted via https://oly-e.deâ ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ Datum: 22.12.2005 Uhrzeit: 12:02:22 Andreas Borutta Hans Wein schrieb: >> Ausnahmslos alle Bearbeitungschritte in Photoshop (dem >> Quasistandard in der Bildbearbeitung), ausgehend vom RAW-Original, >> werden in Metadaten (nicht zu verwechseln mit EXIF) innerhalb des >> RAW gespeichert. In menschenlesbarer Textform. > > Schon seltsam⊠Auf der einen Seite legen sich die Leute bis zum > Umfallen fĂŒr alternative Browser und Textverarbeitungen ins Zeug, > und auf der anderen soll bei EBV eine einzige Software zum Standard > erhoben werden. Die ErwĂ€hnung von Photoshop spielt fĂŒr das eigentliche Thema meiner Anfrage keine Rolle. Mir geht es um ein Konzept: die strikte Trennung von Inhalt und Gestaltung. Hier: das RAW-Original als Inhaltâ und /sĂ€mtliche/ Bildbearbeitungsschritte die der Anwender ausgefĂŒhrt hat als âGestaltungâ. Es sollte klar geworden sein dass die Bildbearbeitungsschritte nicht nur protokolliert werden sondern /ausfĂŒhrbar/ sein sollen. Das wĂŒnsche ich mir und wollte erfahren ob eine Aussicht besteht dass dieses Konzept umgesetzt wird? NatĂŒrlich interessiert mich Rahmen einer solchen Anfrage auch Eure Bewertung eines solchen Konzeptes. Im Ideal wĂŒrde jede Bildbearbeitungssoftware dieses Konzept einsetzen. Hier im Thread erwĂ€hnte ich Photoshop nur deshalb weil es mir am wahrscheinlichsten erschien dass wenn eine solche Entwicklung ĂŒberhaupt stattfindet dann vielleicht am ehesten bei einer sehr weit verbreiteten Anwendung. Aber das Thema âWelche BildbearbeitungssoftwareâŠ?â ist hier wie gesagt nebensĂ€chlich. > FĂŒr einen solchen bedarf es schlieĂlich einiger > Voraussetzungen; und eine davon sollte die UnabhĂ€ngigkeit von > einzelnen Firmen und derer Rechte sein. Andernfalls ist niemals > ganz auszuschlieĂen dass die erzeugten Dateien eines schö¶nen Tages > nur nach einer mehr oder weniger mĂŒhsamen Konvertierung verwenden > lassen weil der Urheber inzwischen seine ganze Produktpalette > umgeschmissen hat. Du sprichst dieses Thema vö¶llig zu Recht an. Die Lesbarkeit von Daten wird wohl nie ĂŒber viele Jahrzehnte garantiert werden kö¶nnen. Der Anwender wird um ein regelmĂ€Ăiges âUmspeichernâ als eine Konvertierung in neue Formate nicht herumkommen. In einer Vision findet so etwas natĂŒrlich vö¶llig im âtechnischen Hintergrundâ statt und ein Anwender muss selber fĂŒr so etwas keine MĂŒhe aufwenden. Die Anbieter von Software stellen in ihren Datenbanken stets perfekte Konvertierwerkzeuge bereit. Der Anwender muss diese nicht etwa selbst suchen und herunterladen. Das erledigt entsprechende Software automatisch. All dies erwĂ€hne ich nicht um dem Thread eine neue Richtung zu geben â das wĂŒrde nur ausufern â sondern nur der VollstĂ€ndigkeit halber. Andreas http://borumat.de/firefox-browser-tipps http://borumat.de/thunderbird-email-tipps http://borumat.de/openoffice-writer-tipps http://borumat.de/40tude-dialog-newsreader-tippsâ ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ Datum: 22.12.2005 Uhrzeit: 12:13:46 Andreas Borutta Rolf Hengel schrieb: > Auch der Kontrastumfang ist im RAW nicht besser. Im RAW > sind ein paar Zwischentö¶ne mehr drin. Wenn ein Bild aber so > daneben belichtet ist, dass man die braucht, wird eh nichts > vernĂŒnftiges draus werden. Du sprichst ein ethischesâ Thema an. Ist es wĂŒnschenswert wenn bestimmte Fehler des Fotografen nachtrĂ€glich ausgeglichen werden kö¶nnen oder sollte der Fotograf zur âDisziplinâ angehalten werden indem diese Mö¶glichkeit gar nicht genutzt wird und entsprechende Bilder verworfen werden? Ich mö¶chte in diesem Thread die âEthikâ nicht diskutieren obwohl dies grundsĂ€tzlich ein interessantes Thema ist worĂŒber ich mir auch schon Gedanken gemacht habe. > Ich bin gestern abend mit jemandem zusammen gesessen der mit > einer Sinar fotografiert. Der arbeitet selbst fĂŒr einen > Benneton-Katalog nicht mit RAW. Zu dieser Argumentationsfigur: Ich messe mich als Amateur mit bescheidenen Kenntnissen und FĂ€higkeiten nicht mit professionellen Fotografen. Diesen Thread habe ich begonnen weil mir selber die Trennung von Inhalt und Gestaltung zutiefst sympathisch ist. Ich denke eine solche Trennung wĂŒrde die Ăbersicht beim Archivieren dramatisch verbessern und das Hantieren ebenso deutlich erleichtern. Wie gesagt: Eure Bewertung des Konzeptes interessiert mich. Beachtet bitte dabei dass es um die Bewertung einer âVisionâ geht. Denn noch existieren diese Mö¶glichkeiten nicht. Andreas http://borumat.de/firefox-browser-tipps http://borumat.de/thunderbird-email-tipps http://borumat.de/openoffice-writer-tipps http://borumat.de/40tude-dialog-newsreader-tippsâ ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ Datum: 22.12.2005 Uhrzeit: 12:36:43 Andreas Borutta Alex Wegel schrieb: > Hmm, bei mir haben die allermeisten RAWs nur eine Version, von > daher hab ich da nicht so viele Probleme. Schon, wenn man fĂŒr verschiedene Zielmedien Bilder bearbeitet werden mehrere Bearbeitungspfadeâ nö¶tig: Vorschaubild fĂŒr Display fĂŒr Webgalerie Anzeigebild fĂŒr Display in Webgalerie Bild fĂŒr Tintenstrahldrucker in Format x mal y Bild fĂŒr Ausbelichter im Posterformat Bild als SchwarzweiĂbild fĂŒr Ausbelichter Nur als Beispiele. > Lö¶sungen gibt es aber: > 1) Photoshop verwendet (wenn manâs so einstellt) *.XMP Dateien fĂŒr > Metadaten. Aber sind das nicht reine Protokollinformationen. /AusfĂŒhrbar/ sind doch diese Daten nicht oder? Damit meine ich: Anwendbar auf ein RAW mit dem Ergebnis eines fertig bearbeiteten Bildes im Zielformat. > 2) PSCS2 kennt âsmart objectsâ. Mit deren Hilfe kann man RAW > Dateien in PSDâs einbinden und nachtrĂ€glich die > Entwicklungsparameter noch Ă€ndern (hab ich wo gelesen). Das wĂ€re also: den einen Inhalt (RAW) in einen anderen Inhalt (PSD) einbinden. Ich wĂŒnsche mir dagegen dass ein Bildinhalt nur exakt ein einziges Mal fĂŒr das Archivieren existiert und der Anwender jederzeit ein erwĂŒnschtes Zielformat mit ganz spezifischen Bildbearbeitungsschritten mit Hilfe der Metadaten âberechnen lassen kannâ. > 3) Z.B Apples Aperture zielt in die Richtung ânon-destructive > editingâ und UnterstĂŒtzung mehrerer Versionen von RAW Dateien. > Nicht dass ich von dem Programm in seinem derz. Zustand wirklich > ĂŒberzeugt wĂ€re aber es zeigt dass sich in der Richtung wirklich > was tut. Danke fĂŒr den Hinweis. > Zu den Ausbelichtern: Ein simples standardisiertes Format wie JPEG > wird hier immer im Vorteil sein nicht zuletzt weil die RAW > Formate Herstellerspezifisch und i.A. nicht Dokumentiert sind aber > auch wegen der Effizienz. Vielleicht wird wirklich Adobes DNG die An ein standardisiertes RAW-Format dachte ich. Oder an ein dokumentierte RAW-Format wobei die Ausbelichter mĂŒhelos die Datenbanken der Kamerahersteller automatisiert abfragen kö¶nnen. > Ausnahme aber das sehe ich noch nicht. > Generell wĂŒrde ich sagen dass es nicht viel Sinn macht da RAW > kein Bildbearbeitungsformat ist und nicht die nö¶tige Struktur > mitbringt um komplexere Bearbeitungen (Ebenen âŠ) darzustellen. Das kann ich nicht beurteilen. Wenn es jedoch technisch nö¶tig sein sollte dass Ebenen (das sind ja im engen Sinne Zustandsformen des Inhaltes) gespeichert werden mĂŒsste damit ein âBearbeitungspfadâ abgearbeitet werden kann: Kein Problem. Dann werden eben diese technisch notwendigen Daten ebenfalls in den Metadaten gespeichert. > Die Mö¶glichkeit eine RAW Datei in ein anderes Format einzubinden > scheint mir da interessanter. Ich wĂŒrde mir von der Struktur her genau das Gegenteil wĂŒnschen. Alle Informationen die nö¶tig sind um ein Zielformat aus einem RAW zu erzeugen werden in den Metadaten gespeichert welche in das RAW âeingebundenâ werden. bildname.dng â Rohdaten â Metadaten â ICC-Farbprofil â Exifdaten â Bearbeitungspfad fĂŒr Zielbild 1 â Ebenen falls nö¶tig â alle Bearbeitungsschritte â Bearbeitungspfad fĂŒr Zielbild 2 â Ebenen falls nö¶tig â alle Bearbeitungsschritte Ergebniss fĂŒr das Archivieren: Der Fotograf hantiert mit exakt einem einzigen Objekt pro Bild. Es ist so klein wie es technisch mö¶glich ist. Andreas http://borumat.de/firefox-browser-tipps http://borumat.de/thunderbird-email-tipps http://borumat.de/openoffice-writer-tipps http://borumat.de/40tude-dialog-newsreader-tippsâ ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ Datum: 22.12.2005 Uhrzeit: 12:50:26 Andy Hi Andreas, ich versuchs mal ohne ĂŒber RAW nachzudenken (prinzipiell ist es fĂŒr Deine Idee nĂ€mlich gar nicht wichtig, ob ich RAW oder Jpeg aus der Kamera rauslasse). Generell ist der Ansatz der dahinter steckt nicht schlecht. Aber wozu eigentlich? I.d.R. wirst Du Dir das Ausgangsbild (von mir aus eben auch RAW) und das fertige Bild (hier ist aber ein Jpeg vö¶llig ausreichend!) aufheben â oder? Auch auf dem Weg zum Ausbelichter reicht das Jpeg vö¶llig, es gibt keinen qualitativen Vorteil diesem das RAW-Bild zu schicken, da schon das Jpeg mehr Informationen enthĂ€llt als dann auf das Papier kommt. Gerade fĂŒr RAW-Junkiesâ sollte das bischen Speicherplatz fĂŒr das fertige Jpeg nun wirklich keine Rolle spielen. Solange das Bild eh noch nicht zufriedenstellend fertig ist wird man es sowieso evtl. als .psd Datei auf der Platte haben oder lieber noch mal ganz frisch anfangen. Oder wie oft kommt es bei Dir vor dass Du Ă€ltere Bilder nochmal entwickelst? Ich denke in einer Zeit wo gerade Zeit immer teurer Speicherplatz aber immer billiger wird sollte man in sowas keinen Hirnschmalz stecken. Klar wie immer bei solchen Themen: alles nur meine bescheidene MeinungâŠ.. Andy der sowieso mit Jpeg zufrieden ist.â ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ Datum: 22.12.2005 Uhrzeit: 13:00:52 Andy Nur mal so als Denkansatz â wie groĂ sind die jeweiligen Dateien? > Vorschaubild fĂŒr Display fĂŒr Webgalerie 10 kB (kö¶nnte ich aber jederzeit aus dem nĂ€chsten interpolieren) > Anzeigebild fĂŒr Display in Webgalerie 40..60 kB (kö¶nnte ich aber jederzeit aus dem nĂ€chsten interpolieren) > Bild fĂŒr Tintenstrahldrucker in Format x mal y 0,1..1 MB (aber eigentlich muss das nicht anders sein als das nĂ€chsteâŠ) > Bild fĂŒr Ausbelichter im Posterformat 1..1,5 MB > Bild als SchwarzweiĂbild fĂŒr Ausbelichter < 1 MB Also selbst wenn ich die Bilder alle aufhebe komme ich auf unter 4 MB, aber eigentlich machen in meinen Augen nur die letzten beiden wirklich Sinn - da sind wir dann bei 2..2,5 MB - Ă€h, wie groĂ ist ein RAW-Bild und wie wieviel Prozent sind das dann? Oder anders: wenn ich wirklich sparen will, mache ich eben gleich Jpeg Originale" komme auf 5 MB und damit immer noch weniger als das pure RAW-Ausgangsbild darstellt ;-))) > Der Fotograf hantiert mit exakt einem einzigen Objekt pro Bild. Es > ist so klein wie es technisch mö¶glich ist. in unserer hektischen Zeit ist es aber einfacher wenn der Fotograf im Archiv einfach nur das Bild zieht und fertig â ohne erst wieder per Metadaten irgendwas zu entwickeln. Andyâ ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ Datum: 22.12.2005 Uhrzeit: 13:53:03 Andreas Borutta Andy schrieb: > Also selbst wenn ich die Bilder alle aufhebe komme ich auf unter 4 > MB, aber eigentlich machen in meinen Augen nur die letzten beiden > wirklich Sinn â da sind wir dann bei 2..2,5 MB â Ă€h, wie groĂ ist > ein RAW-Bild und wie wieviel Prozent sind das dann? > Oder anders: wenn ich wirklich sparen will, mache ich eben gleich > Jpeg Originaleâ komme auf 5 MB und damit immer noch weniger als > das pure RAW-Ausgangsbild darstellt ;-))) Es geht mir nur im Nebeneffekt um Sparsamkeit im Verbrauch von Speicherplatz. Es geht mir vor allem um Sparsamkeit der Anzahl von Dateien damit die Ăbersicht verbessert wird. Meine (ungenannte) PrĂ€misse: Aufbewahrung des âNegativsâ des Originals. Wer dies wĂŒnscht verbraucht mit dem zusĂ€tzlichen Speichern der Bilder in anderen Formaten mehr Speicherplatz als das Speichern des RAW allein. >> Der Fotograf hantiert mit exakt einem einzigen Objekt pro Bild. Es >> ist so klein wie es technisch mö¶glich ist. > in unserer hektischen Zeit ist es aber einfacher wenn der Fotograf > im Archiv einfach nur das Bild zieht und fertig â ohne erst wieder > per Metadaten irgendwas zu entwickeln. Wenn dieses Entwickeln sinnvoll in Software integriert ist bemerkt auch der ungeduldige Fotograf keinen Zeitverlust im Hantieren. In der Gesamtzeitbilanz vermute ich wird erheblich Lebenszeit eingespart â eben weil das Hantieren und Archivieren sich vereinfacht. Im Ausgangsposting nannte ich eine Randbedingung die zur Zeit von der aktuellen Rechnergeneration noch nicht erfĂŒllt ist: Geschwindigkeit des Entwickelns aus Rohdaten ist gering. Daher ist zur Zeit mein Konzept mit aktuellen Rechnern nur fĂŒr das Archivieren akzeptabel. FĂŒr das Hantieren jedoch wird der Fotograf das Zwischenspeichern (Caching) der Formate wĂŒnschen weil sonst die Herumrechnerei zu lange dauert. Genau so wie es die besseren Bildbetrachter jetzt sowieso schon erledigen. Nur werden die errechneten Daten eben nicht in das Orignal âeingebettetâ. Ich halte das fĂŒr sehr elegant. Andreas http://borumat.de/firefox-browser-tipps http://borumat.de/thunderbird-email-tipps http://borumat.de/openoffice-writer-tipps http://borumat.de/40tude-dialog-newsreader-tippsâ ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ Datum: 22.12.2005 Uhrzeit: 14:08:24 Andreas Borutta Andy schrieb: > ich versuchs mal ohne ĂŒber RAW nachzudenken (prinzipiell ist es > fĂŒr Deine Idee nĂ€mlich gar nicht wichtig, ob ich RAW oder Jpeg aus > der Kamera rauslasse). Vö¶llig richtig. > Generell ist der Ansatz der dahinter steckt nicht schlecht. > > Aber wozu eigentlich? I.d.R. wirst Du Dir das Ausgangsbild (von mir > aus eben auch RAW) und das fertige Bild (hier ist aber ein Jpeg > vö¶llig ausreichend!) aufheben â oder? Genau. > Auch auf dem Weg zum Ausbelichter reicht das Jpeg vö¶llig, es gibt > keinen qualitativen Vorteil diesem das RAW-Bild zu schicken, Richtig. Aber wenn es auch keinen Nachteil hat, wird der Nutzer seine Zeit nicht mit dem manuellen Verwalten von zig Formaten verschwenden. Kurz: Speicherplatz und Rechenzeit ist weniger wertvoll als Lebenszeit des Nutzers. Die Randbedingungen nannte ich im Ausgangsposting: Weder Speicherplatz, noch Rechenzeit, noch Bandbreite sind /fĂŒr Bilder/ ein knappes Gut. Bis dahin dauert es noch. > da > schon das Jpeg mehr Informationen enthĂ€llt als dann auf das Papier > kommt. Gerade fĂŒr RAW-Junkiesâ sollte das bischen Speicherplatz > fĂŒr das fertige Jpeg nun wirklich keine Rolle spielen. Richtig. Um das Sparen von Speicherplatz geht es mir auch nicht im Kern. Siehe auch meine andere Antwort an Dich hier im Thread. > Solange das Bild eh noch nicht zufriedenstellend fertig ist wird > man es sowieso evtl. als .psd Datei auf der Platte haben oder > lieber noch mal ganz frisch anfangen. In meiner Vision wird es keine psd mehr geben. Sondern nur noch Metadaten die alle Informationen fĂŒr den Bearbeitungspfad enthalten. Logisch betrachtet geht es um einen Wechsel vom /Nebeneinander/ zu einer logischen Hierarchie. Notwendige Daten werden in die Metadaten des RAW eingebettet. > Oder wie oft kommt es bei Dir vor dass Du Ă€ltere Bilder nochmal > entwickelst? Es kommt vor. Das genĂŒgt mir. Ein Anwendungsbeispiel: Wenn in ferner Zukunft das Drucken von SchwarzweiĂbildern auf ânormalemâ dickerem Papier (ich liebe die Textur von solchem Papier fĂŒr SchwarzweiĂbilder â im Gegensatz zu der von Fotopapier) auf Druckern fĂŒr Endbenutzer ansehnlich und wohlfeil werden sollte wenn weiterhin der ganze Huddel mit Farbmanagement ein Klacks geworden ist dann werde ich ganz sicher alte Bilder fĂŒr den SchwarzweiĂdruck bearbeiten. Letzte Woche schmö¶kerte ich zu diesem Thema im Buch âDie digitale Dunkelkammer. Bettina und Uwe SteinmĂŒller.â Fazit: die Bearbeitung ist Ă€uĂerst anspruchsvoll â wenn man hohe AnsprĂŒche an die Schwarzbilder stellt. Andreas http://borumat.de/firefox-browser-tipps http://borumat.de/thunderbird-email-tipps http://borumat.de/openoffice-writer-tipps http://borumat.de/40tude-dialog-newsreader-tippsâ ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ Datum: 22.12.2005 Uhrzeit: 17:36:59 Andy Gut, Andreas, dann sollte als erstes ein wirklich universelles (RAW-) Format eingefĂŒhrt werden. Und dieses Format sollte dann mö¶glichst auch jede Kamera aisgeben kö¶nnen. Hintergrund ist, dass ich sonst das Problem habe nach einer Weiterentwicklung (egal ob vom Hersteller oder von mir â andere Kamera) plö¶tzlich wieder zwei (oder mehr) verschiedene Datenformate vorliegen habe. Hier ist ja der eigentliche Vorteil von Jpeg: es ist praktisch immer gleich aufgebaut, seit Jahren kann jeder damit umgehenâŠ. Wie gesagt: prinzipiell ist die Idee so schlecht nicht. Andy ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ Datum: 22.12.2005 Uhrzeit: 22:05:42 Herbert Pesendorfer Hallo Hans! >> Ausnahmslos alle Bearbeitungschritte in Photoshop (dem >> Quasistandard in der Bildbearbeitung), ausgehend vom RAW-Original, >> werden in Metadaten (nicht zu verwechseln mit EXIF) innerhalb des >> RAW gespeichert. In menschenlesbarer Textform. > > Schon seltsam⊠Auf der einen Seite legen sich die Leute bis zum > Umfallen fĂŒr alternative Browser und Textverarbeitungen ins Zeug, > und auf der anderen soll bei EBV eine einzige Software zum Standard > erhoben werden. Ich sehe den Hinweis auf PS nur als Idee. Es wĂ€re ja toll, wenn z.B. OpenRaw hier einen Kontainer bieten wĂŒrde, der alle Bearbeitungsschritte wie im Protokoll von PS abspeichern kann. Allerdings mĂŒssten dann auch alle Bearbeitungsschritte und wahrscheinloch die dahinter stehenden Algorythmen normiert sein. > FĂŒr einen solchen bedarf es schlieĂlich einiger > Voraussetzungen; und eine davon sollte die UnabhĂ€ngigkeit von > einzelnen Firmen und derer Rechte sein. Andernfalls ist niemals > ganz auszuschlieĂen, dass die erzeugten Dateien eines schö¶nen Tages > nur nach einer mehr oder weniger mĂŒhsamen Konvertierung verwenden > lassen, weil der Urheber inzwischen seine ganze Produktpalette > umgeschmissen hat. Darum wĂ€re hier eine zĂŒgige Weiterentwicklung von OpenRaw sehr zu unterstĂŒtzen. Die grundlegende Idee finde ich auch toll vom OP finde ich aber toll und wĂŒrde mir sehr gefallen. â Liebe GrĂŒĂe Herbert Pesendorfer http://www.pesendorfer.com ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ Datum: 22.12.2005 Uhrzeit: 22:05:42 Herbert Pesendorfer Hallo Hans! >> Ausnahmslos alle Bearbeitungschritte in Photoshop (dem >> Quasistandard in der Bildbearbeitung), ausgehend vom RAW-Original, >> werden in Metadaten (nicht zu verwechseln mit EXIF) innerhalb des >> RAW gespeichert. In menschenlesbarer Textform. > > Schon seltsam⊠Auf der einen Seite legen sich die Leute bis zum > Umfallen fĂŒr alternative Browser und Textverarbeitungen ins Zeug, > und auf der anderen soll bei EBV eine einzige Software zum Standard > erhoben werden. Ich sehe den Hinweis auf PS nur als Idee. Es wĂ€re ja toll, wenn z.B. OpenRaw hier einen Kontainer bieten wĂŒrde, der alle Bearbeitungsschritte wie im Protokoll von PS abspeichern kann. Allerdings mĂŒssten dann auch alle Bearbeitungsschritte und wahrscheinloch die dahinter stehenden Algorythmen normiert sein. > FĂŒr einen solchen bedarf es schlieĂlich einiger > Voraussetzungen; und eine davon sollte die UnabhĂ€ngigkeit von > einzelnen Firmen und derer Rechte sein. Andernfalls ist niemals > ganz auszuschlieĂen, dass die erzeugten Dateien eines schö¶nen Tages > nur nach einer mehr oder weniger mĂŒhsamen Konvertierung verwenden > lassen, weil der Urheber inzwischen seine ganze Produktpalette > umgeschmissen hat. Darum wĂ€re hier eine zĂŒgige Weiterentwicklung von OpenRaw sehr zu unterstĂŒtzen. Die grundlegende Idee finde ich auch toll vom OP finde ich aber toll und wĂŒrde mir sehr gefallen. â Liebe GrĂŒĂe Herbert Pesendorfer http://www.pesendorfer.com ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ Datum: 22.12.2005 Uhrzeit: 24:09:02 Rolf Hengel Hallo Hans, ich sehe das Alles pragmatisch. Bei mir liegen im Archiv ertwa 30.000 DNGs. Das waren einmal meine Dias. Von denen sind vielleicht 3000 fĂŒr andere Leute interessant und 300 sind einen groĂformatigen Ausdruck wert. Dazu kommen noch einige Tausend JPGs in hö¶chster QualitĂ€tsstufe. Alles Zusammen ist weitgehend chronologisch geordnet und in Thumbs Plus relativ leicht zu ĂŒbersehen. Die wenigen hundert die fĂŒr einen grö¶Ăeren Druck in Frage kommen, sind bearbeitet und als JPEG2000 fĂŒr den Ausdruck auf 30Ă45 gespeichert. Alle andern werden ggf. entwickeltâ und auf 1920Ă1280 px heruntergerechnet. Die die fĂŒr VortrĂ€ge etc. von Interesse sind werden dann fĂŒr Bildschirmwiedergabe optimiert und als JPG QualitĂ€tsstufe 10 gespeichert. Davon lassen sich bei Bedarf auch noch sehr gute AbzĂŒge 13Ă18 machen. Schrott wird immer gleich gelö¶scht. Normalerweise ĂŒberlasse ich die âEntwicklungâ meinen Kameras wobei ich aber die interne Bearbeitung minimalisiert habe. Bilder in voller Auflö¶sung zu bearbeiten ist bei den meisten Bildern reine Zeitverschwendung. Die wirklich guten Aufnahmen sollte man als original JPG (oder DNG) speichern. Die Bildbearbeitungsprogramme werden von Jahr zu Jahr besser weswegen Metadaten (die Idee ist ja im ersten Moment bestechend) eigentlich wenig Sinn machen. Alles was ich vor fĂŒnf bis 10 Jahren digital gemacht habe bearbeite ich heute von Grund auf neu bevor ich es ausdrucke. Die Metadaten von vor fĂŒnf Jahren wĂŒrden mir ĂŒberhaupt nichts mehr nĂŒtzen. Das ganze Zeug paĂt ĂŒbrigens locker auf eine 300 GB-Platte mit Sicherheitskopien auf guten CDs (ca. 400 StĂŒck). Das JP2000 brauche ich auch bei meinen groĂen digitalen Bildern. Die sind nĂ€mlich locker 200 MB groĂ. Und da ist Speicherplatz dann schon ein Thema. Und die beschissene 30.000 Pixel-Grenze in Photoshop. Vielleicht kommt da mal eine 64-bit Version âŠ. Jeder hat halt da so seine Spinnerei ⊠Viele GrĂŒĂe Rolf posted via https://oly-e.deâ ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ Datum: 22.12.2005 Uhrzeit: 24:10:05 Andreas Borutta Andreas Borutta schrieb: > Ich wĂŒrde mir von der Struktur her genau das Gegenteil wĂŒnschen. > Alle Informationen die nö¶tig sind, um ein Zielformat aus einem RAW > zu erzeugen, werden in den Metadaten gespeichert, welche in das > RAW eingebundenâ werden. > bildname.dng > â Rohdaten > â Metadaten > â ICC-Farbprofil > â Exifdaten > â Bearbeitungspfad fĂŒr Zielbild 1 > â Ebenen falls nö¶tig > â alle Bearbeitungsschritte > â Bearbeitungspfad fĂŒr Zielbild 2 > â Ebenen falls nö¶tig > â alle Bearbeitungsschritte Die Tabulatoren wurden leider nicht ĂŒbertragen. Ohne die EinrĂŒckungen kommt die logische Struktur nicht rĂŒber. Hier nochmal die EinrĂŒckungen mit Leerzeichen. bildname.dng Rohdaten Metadaten ICC-Farbprofil Exifdaten Bearbeitungspfad fĂŒr Zielbild 1 Ebenen falls nö¶tig alle Bearbeitungsschritte Bearbeitungspfad fĂŒr Zielbild 2 Ebenen falls nö¶tig alle Bearbeitungsschritte Andreas http://borumat.de/firefox-browser-tipps http://borumat.de/thunderbird-email-tipps http://borumat.de/openoffice-writer-tipps http://borumat.de/40tude-dialog-newsreader-tippsâ ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ Datum: 22.12.2005 Uhrzeit: 24:10:23 Andreas Borutta Heiko Kanzler schrieb: > Alle professionellen Audio- und Videolö¶sungen arbeiten schon seit > Jahren non-destruktivâ am besten gefĂ€llt mir hier das Konzept von > Magixâ Samplitude. Programme wie Cubase und Nuendo verfĂŒgen sogar > ĂŒber gezielte Funktionen um aus einer Rohdatei ĂŒber die > Bearbeitungshistorie wieder das gewĂŒnschte File fĂŒr einen Mix zu > erzeugen bzw. Clips und somit das Rohsample/Audiofile > auszutauschen. > Also: So weit hergeholt ist Dein Wunsch nicht er wurde schlicht > nur noch nicht fĂŒr Fotos umgesetzt. Hegst Du (oder andere hier) irgendwelchen Vermutung warum dieses Konzept sich bei Fotos bisher nicht durchsetzen konnte. Welche Voraussetzungen mĂŒssten erfĂŒllt sein damit so ein Konzept Chancen haben kö¶nnte? Hast Du Lust uns grob und skizzenhaft die Struktur fĂŒr eine bearbeitete Audiodatei vorzustellen? Ist es mit meiner Skizze vergleichbar? bildname.dng Rohdaten Metadaten ICC-Farbprofil Exifdaten Bearbeitungspfad fĂŒr Zielbild 1 Ebenen falls nö¶tig alle Bearbeitungsschritte Bearbeitungspfad fĂŒr Zielbild 2 Ebenen falls nö¶tig alle Bearbeitungsschritte Andreas http://borumat.de/firefox-browser-tipps http://borumat.de/thunderbird-email-tipps http://borumat.de/openoffice-writer-tipps http://borumat.de/40tude-dialog-newsreader-tippsâ ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ Datum: 22.12.2005 Uhrzeit: 24:10:23 Andreas Borutta Heiko Kanzler schrieb: > Alle professionellen Audio- und Videolö¶sungen arbeiten schon seit > Jahren non-destruktivâ am besten gefĂ€llt mir hier das Konzept von > Magixâ Samplitude. Programme wie Cubase und Nuendo verfĂŒgen sogar > ĂŒber gezielte Funktionen um aus einer Rohdatei ĂŒber die > Bearbeitungshistorie wieder das gewĂŒnschte File fĂŒr einen Mix zu > erzeugen bzw. Clips und somit das Rohsample/Audiofile > auszutauschen. > Also: So weit hergeholt ist Dein Wunsch nicht er wurde schlicht > nur noch nicht fĂŒr Fotos umgesetzt. Hegst Du (oder andere hier) irgendwelchen Vermutung warum dieses Konzept sich bei Fotos bisher nicht durchsetzen konnte. Welche Voraussetzungen mĂŒssten erfĂŒllt sein damit so ein Konzept Chancen haben kö¶nnte? Hast Du Lust uns grob und skizzenhaft die Struktur fĂŒr eine bearbeitete Audiodatei vorzustellen? Ist es mit meiner Skizze vergleichbar? bildname.dng Rohdaten Metadaten ICC-Farbprofil Exifdaten Bearbeitungspfad fĂŒr Zielbild 1 Ebenen falls nö¶tig alle Bearbeitungsschritte Bearbeitungspfad fĂŒr Zielbild 2 Ebenen falls nö¶tig alle Bearbeitungsschritte Andreas http://borumat.de/firefox-browser-tipps http://borumat.de/thunderbird-email-tipps http://borumat.de/openoffice-writer-tipps http://borumat.de/40tude-dialog-newsreader-tippsâ ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ Datum: 22.12.2005 Uhrzeit: 24:10:23 Andreas Borutta Heiko Kanzler schrieb: > Alle professionellen Audio- und Videolö¶sungen arbeiten schon seit > Jahren non-destruktivâ am besten gefĂ€llt mir hier das Konzept von > Magixâ Samplitude. Programme wie Cubase und Nuendo verfĂŒgen sogar > ĂŒber gezielte Funktionen um aus einer Rohdatei ĂŒber die > Bearbeitungshistorie wieder das gewĂŒnschte File fĂŒr einen Mix zu > erzeugen bzw. Clips und somit das Rohsample/Audiofile > auszutauschen. > Also: So weit hergeholt ist Dein Wunsch nicht er wurde schlicht > nur noch nicht fĂŒr Fotos umgesetzt. Hegst Du (oder andere hier) irgendwelchen Vermutung warum dieses Konzept sich bei Fotos bisher nicht durchsetzen konnte. Welche Voraussetzungen mĂŒssten erfĂŒllt sein damit so ein Konzept Chancen haben kö¶nnte? Hast Du Lust uns grob und skizzenhaft die Struktur fĂŒr eine bearbeitete Audiodatei vorzustellen? Ist es mit meiner Skizze vergleichbar? bildname.dng Rohdaten Metadaten ICC-Farbprofil Exifdaten Bearbeitungspfad fĂŒr Zielbild 1 Ebenen falls nö¶tig alle Bearbeitungsschritte Bearbeitungspfad fĂŒr Zielbild 2 Ebenen falls nö¶tig alle Bearbeitungsschritte Andreas http://borumat.de/firefox-browser-tipps http://borumat.de/thunderbird-email-tipps http://borumat.de/openoffice-writer-tipps http://borumat.de/40tude-dialog-newsreader-tippsâ ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ Datum: 23.12.2005 Uhrzeit: 12:05:20 Hannes Baumann Habe nicht wirklich viel Zeit hier mit zu diskutieren đ gebe aber einmal kurz trotzdem meinen Senfâ dazu ab ;): 1. Picasa verfolgt ja ungefĂ€hr den von dir vorgeschlagenen Weg⊠zwar wird nicht das Bild zusammen mit der Datei abgespeichert aber es gibt eine Datei (ich glaube es war Picasa.ini) die im jeden Ordner liegt wo Bilder bearbeitet wurden⊠An dem Originalbild (egal welches Format (kann ĂŒbrigens auch ORF)) wird nichts geĂ€ndert⊠und in der Picasa.ini steht dann fĂŒr welche Bilder welche Filter und Bearbeitungsschritte angewandt werden mĂŒssen⊠(Nachteil ist natĂŒrlich das Picasa keine professionelle Bildbearbeitungssoftware ist) 2. Photoshop ist auch gar nicht mal so weit davon entfernt denn: 2.1. Du Kannst Adjustment Layers verwenden die du auch spĂ€ter anpassen kannst. Habe auĂerdem irgendwo mal gelesen dass es Annahmen gibt dass in neueren Photoshop Versionen dann auch noch viel mehr (oder waren es sogar alle) Bearbeitungsschritte ânon-destruktivâ werden sollen⊠2.2. Du kannst theoretisch so gut wie alle deine Bearbeitungsschritte (inklusive ö¶ffnen des Bildes) mit Photoshop als Action aufzeichnen⊠spĂ€ter kö¶nntest du dann theoretisch einfach die Action ausfĂŒhren. Bei einigen Bearbeitungsschritte lassen sich auf Wunsch auch beim ausfĂŒhren Dialoge einblenden wo dann die Einstellungen angepasst werden kö¶nnen. Wo dies nicht geht kö¶nntest du theoretisch einfach einen Bearbeitunsschritt lö¶schen (die nun nicht mehr gemacht werden soll) und einen anderen dort hineinziehen⊠(Allerdings weiĂ ich nicht ob man Actionen extra abspeichern bzw. exportieren kann⊠wĂ€re natĂŒrlich blö¶d fĂŒr jedes Bild die Action in Photoshop haben zu mĂŒssen). 2.3. HĂ€tte noch eine andere Idee bzgl. Photoshop wie man sich vielleicht da ein Work-Around basteln kö¶nnte⊠dafĂŒr brĂ€uchte man aber (damit es sinnvoll einsetzbar ist) eh erst noch mal ein selbst gesticktes Programm dafĂŒr⊠und die Idee hier mal schnell zu erklĂ€ren dauert mir jetzt etwas zu lange⊠vielleicht wenn ich mit meiner Diplomarbeit fertig bin⊠3. Es gibt auch Programme wo du graphisch die Beabeitungsschritte anordnen kannst⊠allerdings sind die â zumindest die ich kenne â eher weniger zur Nachbearbeitung von Photos geeignet⊠4. Die Idee ist auf alle FĂ€lle gut (wenn halt auch nicht neu). Als grö¶Ăten Vorteil sehe ich dabei die Mö¶glichkeit im Nachhinein einen bestimmten Bearbeitungsschritt anpassen zu kö¶nnen wenn einem z.B. was schief gelaufen ist (und man es z.B. erst nicht gemerkt hat⊠sondern erst nachdem man noch 20 weitere aufwendige Bearbeitungsschritte durchgefĂŒhrt hatâŠ). Ich verwende z.B. deswegen auch immer nur âAdjustment Layersâ und wende die âAdjustmentsâ nicht direkt auf das Bild an⊠auĂerdem versuche mö¶glichst so zu arbeiten dass wichtige Schritte rĂŒckgĂ€ngig machbar sind⊠sollte ich mal einen Schritt machen der nicht so einfach rĂŒckgĂ€ngig machbar ist (und habe ich mir schon viel Arbeit vorher gemacht) speicher ich das Bild vorher ab und arbeite dann erst weiter⊠5. Denke es wird langfristig sowas kommen⊠und wenn nicht entwickle ich sowas⊠oder auch doch nicht đ GruĂ Hannes posted via https://oly-e.deâ ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ Datum: 23.12.2005 Uhrzeit: 12:29:12 Hannes Baumann Hannes Baumann schrieb: > 2.2. Du kannst theoretisch so gut wie alle deine > Bearbeitungsschritte (inklusive ö¶ffnen des Bildes) mit Photoshop > als Action aufzeichnen⊠spĂ€ter kö¶nntest du dann theoretisch > einfach die Action ausfĂŒhren. Bei einigen Bearbeitungsschritte > lassen sich auf Wunsch auch beim ausfĂŒhren Dialoge einblenden, > wo dann die Einstellungen angepasst werden kö¶nnen. Wo dies nicht > geht kö¶nntest du theoretisch einfach einen Bearbeitunsschritt > lö¶schen (die nun nicht mehr gemacht werden soll) und einen > anderen dort hineinziehen⊠(Allerdings weiĂ ich nicht ob man > Actionen extra abspeichern bzw. exportieren kann⊠wĂ€re > natĂŒrlich blö¶d fĂŒr jedes Bild die Action in Photoshop haben zu > mĂŒssen). Habe eben nochmal geguckt⊠sowas wie Pinseln kann leider nicht aufgenommen werden⊠> 2.3. HĂ€tte noch eine andere Idee bzgl. Photoshop wie man sich > vielleicht da ein Work-Around basteln kö¶nnte⊠dafĂŒr brĂ€uchte > man aber (damit es sinnvoll einsetzbar ist) eh erst noch mal ein > selbst gesticktes Programm dafĂŒr⊠und die Idee hier mal schnell > zu erklĂ€ren dauert mir jetzt etwas zu lange⊠vielleicht wenn > ich mit meiner Diplomarbeit fertig bin⊠Auch die Idee wird dann wohl nichts đ GruĂ Hannes â posted via https://oly-e.de ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ Datum: 23.12.2005 Uhrzeit: 12:46:03 Heiko Kanzler Andreas Borutta wrote: > Hegst Du (oder andere hier) irgendwelchen Vermutung, warum dieses > Konzept sich bei Fotos bisher nicht durchsetzen konnte. Das Produktmanagement von Adobe sieht noch keinen Sinn in diesem Feature? Je lĂ€nger ich darĂŒber nachdenke, desto mehr Beispiele fĂŒr bereits gelungene Umsetzungen fallen mir ein. Sogar im (foto-)grafischen Sektor gibt es (Highend-)Lö¶sungen. Ich mĂŒsste jetzt mal nach Details googlen. > Welche Voraussetzungen mĂŒssten erfĂŒllt sein, damit so ein Konzept > Chancen haben kö¶nnte? Ich wĂŒrde jetzt zwei DenkansĂ€tze zugrunde legen: â Produktmanagement: Lohnt es sich Ressourcen auf dieses Feature zu setzen? â Technische Entwicklung: Wie lĂ€sst sich das System integrieren (InteroperabilitĂ€t etc.) Das Feature wĂŒrde in AnsĂ€tzen ein wenig mit Version-Cue interferieren, liesse sich aber in dieses Konzept der Verwaltung und Versionierung hervorragend integrieren (Rohdaten auf dem Server, Metafile im Versions-System) > Hast Du Lust uns grob und skizzenhaft die Struktur fĂŒr eine > bearbeitete Audiodatei vorzustellen? Ich plappereâ jetzt mal das zusammen was alle Audioprogramme mit denen ich arbeite gemeinsam haben (Acid 5 Pro Cubase 3SX Ableton Live5 und Magix Samplitude v8): â WAV/AIFF-File (zwischen 65 und 300MB MP3 geht auch) liegt in einem Rohdaten-Ordner (verschlagwortet). â Die Grunddaten (Tonhö¶he LĂ€nge Geschwindigkeit etc.) sind als Metainformationen enthalten â Jedes Projekt verwendet âClipsâ/âEventsâ/âPartsâ/âObjekteâ die auf dieses File verweisen. Das ist quasi ein âContainerâ und dieser enthĂ€lt noch mal alle Metadaten (âEXIFâ plus zusĂ€tzliche programmspezifische Informationen) â Jeder Clip kann beliebige Ausschnitte auf das WAV-File zeigen. â Es kann beliebig viele Clips in beliebig vielen Projekten geben die auf das Roh-File verweisen â Jeder Audioeffekt (zu vergleichen mit unseren Filter) kann auf einen Clip angewendet werden natĂŒrlich kann man auch beliebig viele Effekte anwenden Grenzen gibts hier nur bei der RechenkapazitĂ€t. â Jeder Clip speichert nur die Parameter zu diesem Effekt z.B. eine Drumloop die mit einem Echo Hall EQ und Compressor versehen wurden. â Clips kö¶nnen natĂŒrlich kopiert werden und dann mit anderen Parametern wieder ins Projekt eingebunden werden. z.B. obige Drumloop mit neuen Pitchwerten oder einer schö¶nen Hallfahne. â Effekte kö¶nnen auch auf Tracks angewendet werden die wiederum verschiedene Clips enthalten kö¶nnen. Damit wĂ€ren wir bei einer Analogie zu den Ebenen. â Alle Effekte werden bei der Wiedergabe in Echtzeit berechnet bzw. beim Downmix in einer Stereospur in das Export-File geschrieben. â Optional kann man diese Clips (nicht das Audio!) vom Projekt getrennt speichern und wiederverwenden â Reicht die Leistung des Rechners nicht so kann der Clip oder ein ganzer Track âeingeforenâ werden: Alle Effekte werden in ein Freeze-Objekt gerendert und dieses wird anstelle des Originals eingebunden. Der Rechner muss jetzt nicht mehr in Echtzeit diese Effekte berechnen Parameter kö¶nnen auch nicht mehr verĂ€ndert werden. Unfreeze hebt dies wieder auf kostet aber auch wieder Rechenzeit. Das geht vö¶llig transparent fĂŒr den Anwender. Fazit: Nach einem Rip eines Audiotracks bzw. einer Aufnahme wird die original Datei praktisch nicht mehr angefasst und das obwohl ich sie gerne in einem Dutzend anderer Projekte weiterverwurstel. Hier mal die Drums dort mal der ganze Titel in einem Mix dort mal nur ein paar Strophen Gesang. LG Heikoâ ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ Datum: 23.12.2005 Uhrzeit: 16:11:18 Herbert Pesendorfer Hallo Hans! >> Ich sehe den Hinweis auf PS nur als Idee. Es wĂ€re ja toll, wenn >> z.B. OpenRaw hier einen Kontainer bieten wĂŒrde, der alle >> Bearbeitungsschritte wie im Protokoll von PS abspeichern kann. >> Allerdings mĂŒssten dann auch alle Bearbeitungsschritte und >> wahrscheinloch die dahinter stehenden Algorythmen normiert sein. > > Gegen eine Erfassung der Bearbeitungsschritte, die auf dem Weg vom > Raw zum fertigen Bild anfallen in einer Art Makrosprache hĂ€tte ich > auch nichts einzuwenden. Es mĂŒsste aber ein herstellerunabhĂ€ngiger > Befehlssatz sein, im Prinzip also eine Art kleinster gemeinsamer > Nenner. Wobei dieser Nenner gar nicht mal so klein sein muss â > komplexe Operationen wie die Gradationskurvenanpassung sind ohne > weiteres abbildbar, und selbst mit Convolutionmatrizen arbeitende > Filter wĂ€ren mö¶glich. > Sobald aber versucht wĂŒrde, herstellerspezifische Funktionen wie > z.B. die photoshopeigenen Ebenen einzubringen, bekĂ€me ich > Bauchschmerzen. Warum? Ebenen gibts ja auch in Corel Photopaint und sicher auch in Gimp und den meisten anderen. Die Ebenen sind doch auch nur ein Bitmap. > Als Aufzeichnungsformat kommt IMO nur ein von normalen Editoren > lesbarer Quellcode in Betracht; komplexe Strukturen wie bei EXIF > oder IPTC, die nur von spezialisierter Software gelesen werden > kö¶nnen, halte ich fĂŒr wenig geeignet. Insofern wird man wohl auch > nicht umhin kommen, die Daten in einer getrennten Datei zu > speichern. Ja â hier gefĂ€llt mir die Idee von html mit den Tags. Das kö¶nnt doch gehen. Dass die Bearbeitungsschritte in einer extra Datei gespeichert werden mĂŒssten leuchtet mir ein â zumal es schwierig sein kö¶nnte, im Texteditor mal kurz bis ans Ende des aufgenommenen Bildes zu scrollen. >> Darum wĂ€re hier eine zĂŒgige Weiterentwicklung von OpenRaw sehr zu >> unterstĂŒtzen. > > Zu diesem Punkt kann ich nichts beitragen, da ich mich mit OpenRaw > noch nicht weiter befasst habe. Ich muss gestehen, dass ich auch nur die Idee und erste Erfolgeâ mitbekommen habe. Liebe GrĂŒĂe Herbert Pesendorfer http://www.pesendorfer.comâ ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ Datum: 23.12.2005 Uhrzeit: 18:25:40 Hans Wein Andreas Borutta schrieb: > GrundsĂ€tzlich ist natĂŒrlich HerstellerunabhĂ€ngigkeit ein edles > Ziel. Auf dem Weg dahin sehe ich jedoch zunĂ€chst > herstellerabhĂ€ngige Metadaten (oder wie Du es nennst > Makrospracheâ). > Und auch mit herstellerabhĂ€ngigen Metadaten wĂ€re schon viel > gewonnen. Wenn du dich bereits am Anfang eines solchen Vorhabens auf einen einzelnen Hersteller einschieĂt magst du zwar relativ schnell die ersten Erfolge haben aber einmal eingefĂŒhrte AbhĂ€ngigkeiten zu einem spĂ€teren Zeitpunkt wieder loszuwerden ist erfahrungsgemÀà schwierig bis unmö¶glich. > Wenn dies technisch nö¶tig ist dann verwendet man eben als > Container ein Archivformat so wie es bei Openoffice.org > geschieht. Wenn es fĂŒr den Normalnutzer fĂŒr den schon der Begriff âArchivâ ein Fremdwort ist transparent gemacht wird dann ja. MfG Hansâ ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ Datum: 23.12.2005 Uhrzeit: 18:25:42 Hans Wein Herbert Pesendorfer schrieb: > Warum? Ebenen gibts ja auch in Corel Photopaint und sicher auch in > Gimp und den meisten anderen. Die Ebenen sind doch auch nur ein > Bitmap. Corel kennt bei Bitmaps den Begriff der Ebenen nicht, weil er in Draw bereits verwendet wird, und dort hat er die gleiche Bedeutung wie es in der CAD-Welt ĂŒblich ist. Bei Photopaint sind es Objekte; dass dahinter im Prinzip auch Bitmaps stecken, weiĂ nur der Eingeweihte. Ich stelle es mit trotzdem sehr schwierig vor, die Philosophien von Adobe und Corel mit dem gleichen Befehlssatz abdecken zu wollen. Ich kö¶nnte mir aber vorstellen, dass auf lĂ€ngere Sicht beide von Microsoft in das gleiche Boot gezwungen werden, Stichwort Dotnet. MfG Hans ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ Datum: 25.12.2005 Uhrzeit: 10:38:54 Andreas Borutta Hannes Baumann schrieb: > Habe nicht wirklich viel Zeit hier mit zu diskutieren đ gebe > aber einmal kurz trotzdem meinen Senfâ dazu ab ;): Ich kann mich auch erst wieder ausfĂŒhrlicher im neuen Jahr zu Wort melden. Hier daher nur ein kurzer Kommentar. > 1. Picasa verfolgt ja ungefĂ€hr den von dir vorgeschlagenen Weg⊠> zwar wird nicht das Bild zusammen mit der Datei abgespeichert Das macht Aperture von Apple leider auch nicht wie ich gerade lese. IMO wird damit auf ein groĂen Vorteil im Handling verzichtet. âEine Box ein Dateiname ein Bildâ In einem anderen Posting sagte ich ja schon dass ich mit âin der Datei speichernâ nicht meine dass Textdaten in ein binĂ€res Format umgewandelt werden sollen. Mir ist die Diskussion um die genaue technische Umsetzung hier in diesem Thread ĂŒber wĂŒnschenswerte Hilfen im Workflow jedoch nicht wichtig. Angedacht war das Konzept welches OOo anwendet um diverse Daten in einer Box zu sammeln: ein Archiv. Das Archivieren findet fĂŒr den Nutzer komplett im Hintergrund statt. FĂŒr ihn besitzen die Dateien einfach die Endung ODT. In dieser âBoxâ sind âalle nö¶tigen Dateienâ enthalten. Wer mö¶chte kann ODTs mit einem Standardwerkzeug zum Entpacken auf den Grund gehen. > aber es gibt eine Datei (ich glaube es war Picasa.ini) die im > jeden Ordner liegt wo Bilder bearbeitet wurden⊠An dem > Originalbild (egal welches Format (kann ĂŒbrigens auch ORF)) wird > nichts geĂ€ndert⊠und in der Picasa.ini steht dann fĂŒr welche > Bilder welche Filter und Bearbeitungsschritte angewandt werden > mĂŒssen⊠(Nachteil ist natĂŒrlich das Picasa keine > professionelle Bildbearbeitungssoftware ist) Daran krankt wohl auch Aperture von Apple. Kommentar in der aktuellen cât 1/2006 S. 71: âin puncto BildqualitĂ€t kann Aperture etablierten Konvertern wie Adobe Camera Raw oder Capture One noch nicht das Wasser reichenâ > 2. Photoshop ist auch gar nicht mal so weit davon entfernt denn: > 2.1. Du Kannst Adjustment Layers verwenden die du auch spĂ€ter > anpassen kannst. Habe auĂerdem irgendwo mal gelesen dass es > Annahmen gibt dass in neueren Photoshop Versionen dann auch > noch viel mehr (oder waren es sogar alle) Bearbeitungsschritte > ânon-destruktivâ werden sollen⊠Bin gespannt auf die Entwicklung. Das Erscheinen von Aperture auf dem Markt scheint ja zumindest ein Indiz zu sein dass Profis (und andere Fotografen) weniger Lebenszeit fĂŒr Bildbearbeitung aufwenden wollen. Die Unzahl an Schritten und Schrittchen ruft nach AusdĂŒnnung. > 2.2. > 2.3. Die Punkte hattest Du in Deiner anderen Antwort wieder verworfen. > 4. Die Idee ist auf alle FĂ€lle gut (wenn halt auch nicht neu). Eben. > Als grö¶Ăten Vorteil sehe ich dabei die Mö¶glichkeit im > Nachhinein einen bestimmten Bearbeitungsschritt anpassen zu > kö¶nnen wenn einem z.B. was schief gelaufen ist (und man es z.B. > erst nicht gemerkt hat⊠sondern erst nachdem man noch 20 > weitere aufwendige Bearbeitungsschritte durchgefĂŒhrt hatâŠ). > Ich verwende z.B. deswegen auch immer nur âAdjustment Layersâ und > wende die âAdjustmentsâ nicht direkt auf das Bild an⊠auĂerdem > versuche mö¶glichst so zu arbeiten dass wichtige Schritte > rĂŒckgĂ€ngig machbar sind⊠sollte ich mal einen Schritt machen > der nicht so einfach rĂŒckgĂ€ngig machbar ist (und habe ich mir > schon viel Arbeit vorher gemacht) speicher ich das Bild vorher > ab und arbeite dann erst weiter⊠Sobald der Fotograf sich Gedanken machen muss âkann dieser Schritt rĂŒckgĂ€ngig gemacht werden oder doch nicht ist er wichtig genug dass ich einen âLayerâ anlege âŠâ besteht noch Verbesserungspotential. Diese Entscheidungen sollten wĂ€hrend des Bearbeitens vollstĂ€ndig ĂŒberflĂŒssig werden. Es soll einfach der vollstĂ€ndige âBearbeitungspfadâ aufgezeichnet werden. Andreas http://borumat.de/firefox-browser-tipps http://borumat.de/thunderbird-email-tipps http://borumat.de/openoffice-writer-tipps http://borumat.de/40tude-dialog-newsreader-tippsâ ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ Datum: 25.12.2005 Uhrzeit: 10:42:09 Andreas Borutta Heiko Kanzler schrieb: >> Hast Du Lust uns grob und skizzenhaft die Struktur fĂŒr eine >> bearbeitete Audiodatei vorzustellen? > > Ich plappereâ jetzt mal das zusammen was alle Audioprogramme mit > denen ich arbeite gemeinsam haben (Acid 5 Pro Cubase 3SX Ableton > Live5 und Magix Samplitude v8): > â WAV/AIFF-File (zwischen 65 und 300MB MP3 geht auch) liegt in > einem Rohdaten-Ordner (verschlagwortet). > â Die Grunddaten (Tonhö¶he LĂ€nge Geschwindigkeit etc.) sind als > Metainformationen enthalten > â Jedes Projekt verwendet âClipsâ/âEventsâ/âPartsâ/âObjekteâ die > auf dieses File verweisen. Das ist quasi ein âContainerâ und dieser > enthĂ€lt noch mal alle Metadaten (âEXIFâ plus zusĂ€tzliche > programmspezifische Informationen) â Jeder Clip kann beliebige > Ausschnitte auf das WAV-File zeigen. â Es kann beliebig viele Clips > in beliebig vielen Projekten geben die auf das Roh-File verweisen > â Jeder Audioeffekt (zu vergleichen mit unseren Filter) kann auf > einen Clip angewendet werden natĂŒrlich kann man auch beliebig > viele Effekte anwenden Grenzen gibts hier nur bei der > RechenkapazitĂ€t. â Jeder Clip speichert nur die Parameter zu diesem > Effekt z.B. eine Drumloop die mit einem Echo Hall EQ und > Compressor versehen wurden. â Clips kö¶nnen natĂŒrlich kopiert werden > und dann mit anderen Parametern wieder ins Projekt eingebunden > werden. z.B. obige Drumloop mit neuen Pitchwerten oder einer > schö¶nen Hallfahne. â Effekte kö¶nnen auch auf Tracks angewendet > werden die wiederum verschiedene Clips enthalten kö¶nnen. Damit > wĂ€ren wir bei einer Analogie zu den Ebenen. > â Alle Effekte werden bei der Wiedergabe in Echtzeit berechnet bzw. > beim Downmix in einer Stereospur in das Export-File geschrieben. > â Optional kann man diese Clips (nicht das Audio!) vom Projekt > getrennt speichern und wiederverwenden > â Reicht die Leistung des Rechners nicht so kann der Clip oder ein > ganzer Track âeingeforenâ werden: Alle Effekte werden in ein > Freeze-Objekt gerendert und dieses wird anstelle des Originals > eingebunden. Der Rechner muss jetzt nicht mehr in Echtzeit diese > Effekte berechnen Parameter kö¶nnen auch nicht mehr verĂ€ndert > werden. Unfreeze hebt dies wieder auf kostet aber auch wieder > Rechenzeit. Das geht vö¶llig transparent fĂŒr den Anwender. > Fazit: > Nach einem Rip eines Audiotracks bzw. einer Aufnahme wird die > original Datei praktisch nicht mehr angefasst und das obwohl ich > sie gerne in einem Dutzend anderer Projekte weiterverwurstel. Hier > mal die Drums dort mal der ganze Titel in einem Mix dort mal nur > ein paar Strophen Gesang. *seufz* Das hö¶rt (im wahrsten Sinne des Wortes) sich /sehr gut/ an. Vielen Dank fĂŒr dieses konkrete Beispiel. Andreas der sich im neuen Jahr wieder meldet. http://borumat.de/firefox-browser-tipps http://borumat.de/thunderbird-email-tipps http://borumat.de/openoffice-writer-tipps http://borumat.de/40tude-dialog-newsreader-tippsâ ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ