Passbildautomaten in oeffentlichen Einrichtungen/Behoerden

Datum: 11.11.2010 Uhrzeit: 17:57:47 Zauberberg von einem Berufskollegen erhielt ich den Hinweis, dass beim Deutschen Bundestag eine Petition gegen das Aufstellen von Passbildautomaten in ö¶ffentlichen Einrichtungen/Behö¶rden eingereicht wurde. Ich mö¶chten alle bitten, dem nachstehendem Link zu folgen und wenn ihr zustimmen, diese Petition (nach Registrierung) zu unterzeichnen. Die Mitzeichnungsfrist endet am 15.12.2010. https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=14694 — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2010 Uhrzeit: 23:58:41 WolfgangPe Ich mag ja die Passbildautomaten auch nicht. So weit, so gut. Nur brauchte ich mal ganz dringend einen neuen Reisepass, weil ich am nĂ€chsten Tag in die USA musste und mein alter Reisepass abgelaufen war. Festgestellt habe ich das kurz vor Mittag. Also schnell zu Passamt. Ja, ich habe Bilder mit dem Passbildautomaten gemacht. Die netten Damen im Passamt haben extra fĂŒr mich ein paar Minuten lĂ€nger gearbeitet und ich habe meinen Reisepass rechtzeitig bekommen. Gut, das ist sicherlich nicht der Normalfall, aber im Normalfall gehe ich auch nicht zum Passbildautomaten. Ich verstehe ja den Kollegen, der ein paar Euro mehr verdienen mö¶chte, aber bitte nicht auf Kosten meiner Entscheidungsfreiheit. GrĂŒĂŸe Wolfgang —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.11.2010 Uhrzeit: 11:10:05 Okko ten Broek Wieder einmal eine vö¶llig ĂŒberflĂŒssige und auch lĂ€cherliche Petition, mit der nichts erreicht werden wird. Wieso auch? Ich sehe das als Service am BĂŒrger an und kenne diese Dinger in den Stadtverwaltungen seit vielen Jahren. Sie haben keinen einzigen Fotografen arbeitslos gemacht. Vielleicht sollte man den Verkauf von Fotoapparaten an Privatleute verbieten lassen? FĂŒr das Bild von der Oma beim Tortenessen wird dann sicherlich ein Profi beauftragt. Euch allen ein ruhiges Wochenende! Gruß, Okko — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.11.2010 Uhrzeit: 14:10:13 *dp Okko ten Broek schrieb: > Wieder einmal eine vö¶llig ĂŒberflĂŒssige und auch lĂ€cherliche > Petition, mit der nichts erreicht werden wird. Wieso auch? Ich > sehe das als Service am BĂŒrger an und kenne diese Dinger in den > Stadtverwaltungen seit vielen Jahren. Sie haben keinen einzigen > Fotografen arbeitslos gemacht. Nein, sie machen keinen Fotografen arbeitslos, aber sie schmĂ€lern das mittlerweile sehr geringe Einkommen! einer Berufsgruppe, der es bedingt durch Schwarzarbeiter und Selfmadefotografen“ (die mit Dumpingpreisen den Kollegen das Leben sehr schwer machen) immer schlechter geht. > Vielleicht sollte man den Verkauf > von Fotoapparaten an Privatleute verbieten lassen? FĂŒr das Bild > von der Oma beim Tortenessen wird dann sicherlich ein Profi > beauftragt. Jetzt wird es albern! Aber man sollte z.B. „private Hochzeitsfotografen“ ebenso besteuern wie die Berufskollegen. Komisch dass gerade in der Fotografie die Schwarzarbeit so toleriert wird. Jetzt mĂŒssen nur noch Argumente kommen wie: „Dann mĂŒssen sie bessere Fotos machen“. Das ist leider oft die nĂ€chste „Legitimation“ einiger „Steuerhinterzieher“. > Euch allen ein ruhiges Wochenende! > Gruß Okko ebenso *dp posted via https://oly-e.de“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.11.2010 Uhrzeit: 14:26:47 R.Wagner Am Fri, 12 Nov 2010 13:10:13 +0100 schrieb *dp: > Aber man sollte z.B. private Hochzeitsfotografen“ ebenso > besteuern wie die Berufskollegen. Eigentlich geht es nur darum. Es gibt Leute die drĂŒcken ihren Handwerkskammerbeitrag ab und es gibt andere Leute die bezeichnen sich als „Fotodesigner“ und glauben sie kö¶nnen trotzdem PortrĂ€t-Shootings anbieten und sich die Handwerkskamme sparen. Wenn sich ein Fotograf und ein Anwalt mal zusammentun dann kö¶nnen Sie sich innerhalb von zwei Wochen beide finanziell sanieren indem sie nur mal alle abmahnen die Fotodienstleistungen anbieten ohne in der Handwerksrolle zu stehen. Nichts gegen Leute die die Hochzeit ihres Freundes fotografieren – ganz bestimmt nicht. Aber wenn das zur Gewohnheit wird und Geld damit „verdient“ wird sollte man sich tunlichst auch an die dann gĂŒltigen Gesetze halten. Um mehr geht’s nicht. GrĂŒĂŸe Reinhard Wagner“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.11.2010 Uhrzeit: 15:52:24 Detlev Linke Hallo Reinhard, diese Aussagen kann man sicher unterschreiben. R.Wagner schrieb: > Am Fri, 12 Nov 2010 13:10:13 +0100 schrieb *dp: > >> Aber man sollte z.B. private Hochzeitsfotografen“ ebenso >> besteuern wie die Berufskollegen. > Eigentlich geht es nur darum. Es gibt Leute die drĂŒcken ihren > Handwerkskammerbeitrag ab und es gibt andere Leute die bezeichnen > sich als „Fotodesigner“ und glauben sie kö¶nnen trotzdem > PortrĂ€t-Shootings anbieten und sich die Handwerkskamme sparen. Wenn > sich ein Fotograf und ein Anwalt mal zusammentun dann kö¶nnen Sie > sich innerhalb von zwei Wochen beide finanziell sanieren indem sie > nur mal alle abmahnen die Fotodienstleistungen anbieten ohne in > der Handwerksrolle zu stehen. > Nichts gegen Leute die die Hochzeit ihres Freundes fotografieren – > ganz bestimmt nicht. Aber wenn das zur Gewohnheit wird und Geld > damit „verdient“ wird sollte man sich tunlichst auch an die dann > gĂŒltigen Gesetze halten. Um mehr geht’s nicht. > GrĂŒĂŸe > Reinhard Wagner Ich habe (natĂŒrlich subjektiv betrachtet) sowohl gute wie auch weniger gute Aufnahmen von Hochzeiten gesehen. Nicht immer konnte auf die ProfessionalitĂ€t des Fotografen rĂŒckgeschlossen werden. Gleiches gilt fĂŒr Klassenfotos in der Schule. Zumindest bei uns scheint da jeder mal zu dĂŒrfen (es ist ein offizielles Fotostudio). Aber richtig ist auch Schwarzarbeit ist nicht tollerierbar. Und die beginnt da wo mit einem Privatmann eine Bezahlung fĂŒr eine Arbeit vereinbart und geleistet wird ohne Ausstellung einer ordnungsgemĂ€ĂŸen Rechnung die auch versteuert wird. Zum Thema: Eine Petition zum Verbot irgendwelcher Automaten als Konkurenz zu Menschen ist einfach unsinnig zumindest in diesem Fall. Es ist doch sicher fĂŒr jeden vorstellbar dass gute (und nicht nur die) Fotografen nicht von Automaten verdrĂ€ngt werden. Wir lassen unsere Passfotos beim Fotografen machen ist ja nicht so teuer. Wenn ich allerdings sehe wieviele Juxfotos im Kreis der Jugendlichen gerade mit diesen Automaten erstellt werden wĂ€re es ein herber Verlust wenn da ein Aufstellverbot kĂ€me. Und noch eins werden denn dann auch die Produktionsroboter z.B. in den Autofabriken verboten?. Die Arbeiten kö¶nnten zumindest teilweise auch von Menschen ausgefĂŒhrt werden. Da wĂŒrde mir noch viel zu einfallen aber das wĂ€re bei diesem Thema reine Zeitverschwendung. Gruß Detlev posted via https://oly-e.de“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.11.2010 Uhrzeit: 16:38:41 Pit Schö¶ler Am Fri, 12 Nov 2010 14:52:24 +0100 schrieb Detlev Linke: > Wenn ich allerdings sehe, wieviele Juxfotos im Kreis der > Jugendlichen gerade mit diesen Automaten erstellt werden, wĂ€re es > ein herber Verlust, wenn da ein Aufstellverbot kĂ€me. Wie wahr 😉 > Und noch eins, werden denn dann auch die Produktionsroboter z.B. > in den Autofabriken verboten?. Die Arbeiten kö¶nnten zumindest > teilweise auch von Menschen ausgefĂŒhrt werden. Das stimmt schon. Nur: Dann werden die Autos mit der Ausstattung von heute (Klima, Servo usw. auch beim Kleinwagen) deutlich teurer. Und: Arbeite mal am Fließband, mind. 10 Jahre lang und das in 3 Schichten. Dazu ausgesetzt im LĂ€rm, mit Gift (Lackierei und Schweißen). Roboter werden dort so eingesetzt, dass die Arbeiten in der Produktion, wo die Gesundheit der Arbeiter verschont bleiben. Nur: Schichtbetrieb werden immer noch gemacht und so gesund sind sie auch nicht (der Kö¶rper macht den wechselnden Rhytmus nicht immer mit). Gruß Pit —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.11.2010 Uhrzeit: 17:20:29 *dp Detlev Linke schrieb: > Zum Thema: > Eine Petition zum Verbot irgendwelcher Automaten als Konkurenz zu > Menschen ist einfach unsinnig, zumindest in diesem Fall. Es ist > doch sicher fĂŒr jeden vorstellbar, dass gute (und nicht nur die) > Fotografen nicht von Automaten verdrĂ€ngt werden. Es ist der Umstand, dass Automaten in BEHö–RDEN, also dort aufgestellt werden, wo die Ausweise GEORDERT werden. > Wir lassen unsere Passfotos beim Fotografen machen, ist ja nicht > so teuer. Das werden gewiss die Meisten machen. Dennoch sollten sich die BEHö–RDEN aus diesem GeschĂ€ft heraushalten. > > Wenn ich allerdings sehe, wieviele Juxfotos im Kreis der > Jugendlichen gerade mit diesen Automaten erstellt werden, wĂ€re es > ein herber Verlust, wenn da ein Aufstellverbot kĂ€me. Es geht NICHT um die Automaten. Das wird hier offenbar ĂŒbersehen. DIE sollen ja nicht verboten werden! > > Und noch eins, werden denn dann auch die Produktionsroboter z.B. > in den Autofabriken verboten?. Die Arbeiten kö¶nnten zumindest > teilweise auch von Menschen ausgefĂŒhrt werden. > Da wĂŒrde mir noch viel zu einfallen, aber das wĂ€re bei diesem > Thema reine Zeitverschwendung. Das ist in diesem Zusammenhang unsinnig. Es gab und gibt die Fotomatone schon seit Jahrzehnten. Dagegen ist nichts zu sagen. Nur standen sie nicht an offiziellen Orten“. Nach dem Motto „Alles aus einem Hause“. Was sagten wohl die Bestatter wenn die KrankenhĂ€user Ihre „Entsorgung“ gleich mit anbö¶ten? (klar etwas schwarz der Humor) HzG *dp posted via https://oly-e.de“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.11.2010 Uhrzeit: 18:52:32 Zauberberg Detlev Linke schrieb: > Zum Thema: > Eine Petition zum Verbot irgendwelcher Automaten als Konkurenz zu > Menschen ist einfach unsinnig, zumindest in diesem Fall. Es ist > doch sicher fĂŒr jeden vorstellbar, dass gute (und nicht nur die) > Fotografen nicht von Automaten verdrĂ€ngt werden. Um es einmal klar zu stellen: Es geht darum das ö¶ffentliche Einrichtungen/Behö¶rden Fotoautomaten aufstellen wollen, damit die Gemeindekasse aufbessern wollen und im nĂ€chsten schritt sĂ€mtliche Passbilder nur noch von diesem Automaten und zwar direkt im Beisein des Behö¶rdenangestellten anerkannt werden. Wenn das soweit kommt, darf sich keiner mehr beschweren, dass er fĂŒr seinen Personalausweis wie jetzt etwas ĂŒber 40 Euro zahlt, sondern 60, 70, oder 80 Euro. Gleichzeitig bekommt der Kunde“ auch keine Bilder mehr mit denn diese werden digital erstellt und sofort ohne Ausdruck in das System oder wo hin auch immer eingespielt. NatĂŒrlich geht den Kollegen PortrĂ€tfotografen ein Teil je nach Lage des GeschĂ€ftes mehr oder weniger Umsatz verloren. Und selbstverstĂ€ndlich wird jeder GeschĂ€ftsmann oder Frau dafĂŒr kĂ€mpfen. Warum soll eine kleine Gruppe die einiges Investiert hat nun auf einmal ja fast ein Berufsverbot bekommen ? Beispiel: In Frankfurt gibt es einen Kollegen der direkt gegenĂŒber des BĂŒrgeramtes sitzt. TĂ€glich zwischen 30 und 80 Passbildkunden bedient. Selbst bei einem gĂŒnstigen Preis von 10 Euro 
 Gruß PS: Ich selbst fertige ĂŒbrigens keine Passbilder an und trotzdem ich unterstĂŒtze diese Petition ! posted via https://oly-e.de“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.11.2010 Uhrzeit: 20:50:39 Robert Georg Das Problem ist, dass man nicht am Kunden vorbeikommt. Die Mehrzahl der Leute ist gestresst von Arbeit, Familie und und und. Warum bietet man heute in vielen Gemeinden Behö¶rdenzentren an, oft sogar mit Supermarkt, Schwimmhalle etc. Ich gö¶nne jeden Handwerker sein Einkommen. Aber als damals das Gesetz in Deutschland dahingehend geĂ€ndert wurde, dass jeder Hanswurst ohne Fachwissen jetzt seine Dienste als Maler etc. andienen kann, hat keiner gemuckt. Die Regierung Sch
.. in Deutschland hat das auch noch als Fortschritt und Einstieg in die SelbststĂ€ndigkeit verkauft. Was die Photographen betrifft. Ich sehe mir regelmĂ€ssig die Hochzeitsbilder in den Auslagen an. Ehrlich gesagt frage ich mich oft, wo da der Handwerker “ bleibt-eher selten wirklich ĂŒberzeugend. posted via https://oly-e.de“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 13.11.2010 Uhrzeit: 13:31:32 Frank Zauberberg“ schrieb: > von einem Berufskollegen erhielt ich den Hinweis dass beim > Deutschen Bundestag eine Petition > gegen das Aufstellen von Passbildautomaten in ö¶ffentlichen > Einrichtungen/Behö¶rden eingereicht wurde. > Ich mö¶chten alle bitten dem nachstehendem Link zu folgen und > wenn ihr zustimmen diese Petition (nach Registrierung) zu > unterzeichnen. > Die Mitzeichnungsfrist endet am 15.12.2010. Sehe ich das richtig dass es nicht gegen die Automaten selbst geht sondern darum dass die Behö¶rden diese betreiben? Sprich der Betreiber sollte nicht ö¶ffentlich sein? Dem kö¶nnte ich folgen. Aber ich mö¶chte immer noch auch nachts um 3:00 Uhr oder am Sonntag in der Lage sein mir ein Passfoto fĂŒr den Notfall ziehen zu kö¶nnen. z.B. an GrenzĂŒbergangstellen fĂŒr einen vorlĂ€ufigen Pass etc. und dann nicht hö¶ren: „Der Automat hier im Amt ist stillgelegt! Fahren sie bitte in die nĂ€chst grĂ¶Â¶ĂŸere Stadt zum Bahnhof. Da soll es des Hö¶ren-Sagen noch einen Automaten geben.“. Oder werden die Fotografen einen solchen Notdienst anbieten (ohne dass man dabei ein Vermö¶gen los wird)? LG Frank“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 13.11.2010 Uhrzeit: 21:21:57 WolfgangPe Warum machen die PassĂ€mter nicht gleich die Fotos selber? In den meisten Firmen ist es doch so dass die Ausweisstelle auch gleich das Bild fĂŒr den Werksausweis macht, selbst die Metro macht das so bei den Kundenausweisen. GrĂŒĂŸe Wolfgang —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.11.2010 Uhrzeit: 10:07:11 Detlev Linke Pit Schö¶ler schrieb: > Am Fri, 12 Nov 2010 14:52:24 +0100 schrieb Detlev Linke: > >>> >> Und noch eins, werden denn dann auch die Produktionsroboter z.B. >> in den Autofabriken verboten?. Die Arbeiten kö¶nnten zumindest >> teilweise auch von Menschen ausgefĂŒhrt werden. > > Das stimmt schon. Nur: > Dann werden die Autos mit der Ausstattung von heute (Klima, Servo > usw. auch beim Kleinwagen) deutlich teurer. > Und: > Arbeite mal am Fließband, mind. 10 Jahre lang und das in 3 > Schichten. Dazu ausgesetzt im LĂ€rm, mit Gift (Lackierei und > Schweißen). Roboter werden dort so eingesetzt, dass die Arbeiten in > der Produktion, wo die Gesundheit der Arbeiter verschont bleiben. > Nur: Schichtbetrieb werden immer noch gemacht und so gesund sind > sie auch nicht (der Kö¶rper macht den wechselnden Rhytmus nicht > immer mit). > > Gruß Pit Das mit den Gesundheitsgefahren und nicht zuletzt der Arbeitssicherheit ist mir vollkommen klar und findet auch meine volle Zustimmung. Zum Thema: Wenn Automaten in Behö¶rden aufgestellt werden, findet das erst recht meine Zustimmung. Dann kann ich mir sogar den Weg zum Fotografen sparen und die Fotos sind fĂŒr mich auch nicht erhaltenswert. Also brauche ich auch keine AbzĂŒge. Ich gehe nur dann zum Fotografen wenn ich zwischen Aurtomaten und Fotografen wĂ€hlen kann. Allerdings wĂŒrde ich niemandem vorschreiben wollen, wo er seine Fotos machen lĂ€sst. Also mal im Klartext, diese Petition ist Unsinn. Gruß Detlev — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.11.2010 Uhrzeit: 14:08:16 *dp Detlev Linke schrieb: > Zum Thema: > Wenn Automaten in Behö¶rden aufgestellt werden, findet das erst > recht meine Zustimmung. Dann kann ich mir sogar den Weg zum > Fotografen sparen und die Fotos sind fĂŒr mich auch nicht > erhaltenswert. Es lebe der Egoismus! > Also brauche ich auch keine AbzĂŒge. > Ich gehe nur dann zum Fotografen wenn ich zwischen Aurtomaten und > Fotografen wĂ€hlen kann. Allerdings wĂŒrde ich niemandem > vorschreiben wollen, wo er seine Fotos machen lĂ€sst. > Also mal im Klartext, diese Petition ist Unsinn. Unsinn, fĂŒr diejenigen, die es einen Dreck schert, womit manche ihren Lebensunterhalt bestreiten. Ich fertige auch keine Passbilder, dennoch erklĂ€re ich mich mit den Kollegen solidarisch. Ich weiß, wie schwer es heute kleine Betriebe haben, um zu ĂŒberlebven. Da muss eine Behö¶rde, die ja keine Steuern (Gewerbesteuer z.B.) zahlt den kleinen Krautern das Salz vom Brot nehmen. Aber egal. Wir leben offensichtlich in einer ICH ICH ICH Gesellschaft. Nach dem Motto i: Jeder denkt an sich, ich denke an mich und schon ist an alle gedacht. Weiter so! Und wenn es dann keine kleinen Dienstleister mehr gibt, dann stellen wir uns hin und lamentieren ĂŒber fehlende Angebote. In kleinen Orten GIBT es solche Dienstleister schon nicht mehr, da mĂŒssen die Ă€lteren Menschen eine kleine Reise unternehmen, UM zu einem Scheiß-Passbild zu kommen. Die Behö¶rden in den kleinen Gemeinden stellen sich die Dinger nicht hin, WEIL sie in kleineren Orten NICHT abwerfen. Aber, was solls, ich will hier niemanden bekehren – denkt und macht, was ihr wollt. MIR tun die kleinen FachggeschĂ€fte mit Passbildecke sehr leid. Es wird sie nicht mehr lange geben. GEIZ ist eben fĂŒr viele GEIL. HzG *dp — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.11.2010 Uhrzeit: 17:31:51 Uwe R. On Sun, 14 Nov 2010 13:08:16 +0100, *dp wrote: > Detlev Linke schrieb: > >> Zum Thema: >> Wenn Automaten in Behö¶rden aufgestellt werden, findet das erst recht >> meine Zustimmung. Dann kann ich mir sogar den Weg zum Fotografen sparen >> und die Fotos sind fĂŒr mich auch nicht erhaltenswert. > > Es lebe der Egoismus! Das trifft auf den Fotografen, der eine vermeintliche Konkurrenz per Petition vom Markt nehmen lassen will natĂŒrlich nicht zu! Denn solch ein Automat wird ja auch von jemanden hergestellt, eingebaut, gewartet usw.. Oder anders: Vielleicht lasse ich demnĂ€chst solche Automaten herstellen, biete sie dann Behö¶rden und Ämter zur Miete an und ĂŒbernehme die komplette Wartung. Anschließend stelle ich eine Petition, die Fotografen das Erstellen von Paßbildern untersagt, da sie in mein GeschĂ€ftsmodell eingreifen. Da ich jetzt ja auch Unternehmer bin, dĂŒrfte dies Deiner Argumentation nach ja in Ordnung gehen, nehme ich an? Oder zĂ€hlt hier so eine Art Bestandsschutz fĂŒr Fotografen“ wie z.B. fĂŒr Schornsteinfeger oder dem Pharmavertrieb. Vielleicht unterliegt alles aber auch einfach der Marktwirtschaft und dem Prinzip von Angebot und Nachfrage.“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.11.2010 Uhrzeit: 18:30:12 WolfgangPe Ein anderes GeschĂ€ftsmodell: Eine kleine Passbildecke beim Einwohnermeldeamt. 2 Blitze, eine billig DSRL, ein Drucker und ein Langzeitarbeitsloser (ja, kö¶nnen braucht man fĂŒr Passbilder wirklich nichts) den mir das Arbeitsamt zahlt. Als Fotografenmeister bin ich sogar rechtlich auf der sicheren Seite. Mal durchrechnen, kö¶nnte sich lohnen. GrĂŒĂŸe Wolfgang Uwe R. schrieb: > On Sun, 14 Nov 2010 13:08:16 +0100, *dp wrote: > >> Detlev Linke schrieb: >> >>> Zum Thema: >>> Wenn Automaten in Behö¶rden aufgestellt werden, findet das erst recht >>> meine Zustimmung. Dann kann ich mir sogar den Weg zum Fotografen sparen >>> und die Fotos sind fĂŒr mich auch nicht erhaltenswert. >> >> Es lebe der Egoismus! > > Das trifft auf den Fotografen, der eine vermeintliche Konkurrenz > per Petition vom Markt nehmen lassen will natĂŒrlich nicht zu! Denn > solch ein Automat wird ja auch von jemanden hergestellt, eingebaut, > gewartet usw.. > > Oder anders: > Vielleicht lasse ich demnĂ€chst solche Automaten herstellen, biete > sie dann Behö¶rden und Ämter zur Miete an und ĂŒbernehme die > komplette Wartung. Anschließend stelle ich eine Petition, die > Fotografen das Erstellen von Paßbildern untersagt, da sie in mein > GeschĂ€ftsmodell eingreifen. Da ich jetzt ja auch Unternehmer bin, > dĂŒrfte dies Deiner Argumentation nach ja in Ordnung gehen, nehme > ich an? Oder zĂ€hlt hier so eine Art Bestandsschutz fĂŒr > Fotografen“ wie z.B. fĂŒr Schornsteinfeger oder dem > Pharmavertrieb. > Vielleicht unterliegt alles aber auch einfach der Marktwirtschaft > und dem Prinzip von Angebot und Nachfrage. —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.11.2010 Uhrzeit: 10:24:07 Detlev Linke Jetzt wird es aber sehr interesant. Was ist denn mit den anderen Berufsgruppen, die durch technische Entwicklungen und organisatorische Vereinfachungen Einkommensmö¶glichkeiten verlieren. Die mĂŒssen eben gewitzter sein und sich neue Mö¶glichkeiten erschließen oder es wird sie nicht mehr geben. Ob das immer gut ist sei mal dahin gestellt. Das Leben ist nun mal ein VerdrĂ€ngungswettbewerb. Und ja, meine Zeit ist mir tatsĂ€chlich zu schade, erst zum Fotografen und dann zum Einwohnermeldeamt zu laufen, wenn ich beides auf einmal erledigen kann. Optimal wĂ€re es, wenn das Bild gleich digital beim zustĂ€ndigen Sachbearbeiter landet und mein Antrag schneller bearbeitet wird. Davon abgesehen haben auch Fotografen ö–ffnungszeiten und nicht neben jedem Einwohnermeldeamt hat sich ein Fotograf eingerichtet. Und lieber HZG *dp, warum so polemisch. Wenn ich in einer ICH-Gesellschaft lebe, wo lebst Du denn? Zumindest die sprachlichen Entgleisungen lassen mich da auch nicht hoffen. Kennst Du mich denn, weißt Du wo ich meine EinkĂ€ufe erledige? Von mir profitiert durchaus der kleine“ HĂ€ndler aber ich kaufe auch bei Amazon o.Ă€. Und genau so verfahre ich mit Dienstleistungen. Wenn ich Deinen Text so lese sehe ich eigentlich wenig Sachargumente. Und wie geht der schö¶ne Spruch : Was kĂŒmmerts die Eiche wenn sich die Sau dranreibt. Zitat Anfang: „Unsinn fĂŒr diejenigen die es einen Dreck schert womit manche ihren Lebensunterhalt bestreiten. Ich fertige auch keine Passbilder dennoch erklĂ€re ich mich mit den Kollegen solidarisch. Ich weiß wie schwer es heute kleine Betriebe haben um zu ĂŒberlebven. Da muss eine Behö¶rde die ja keine Steuern (Gewerbesteuer z.B.) zahlt den kleinen Krautern das Salz vom Brot nehmen. Aber egal. Wir leben offensichtlich in einer ICH ICH ICH Gesellschaft. Nach dem Motto i: Jeder denkt an sich ich denke an mich und schon ist an alle gedacht. Weiter so! Und wenn es dann keine kleinen Dienstleister mehr gibt dann stellen wir uns hin und lamentieren ĂŒber fehlende Angebote. In kleinen Orten GIBT es solche Dienstleister schon nicht mehr da mĂŒssen die Ă€lteren Menschen eine kleine Reise unternehmen UM zu einem Scheiß-Passbild zu kommen. Die Behö¶rden in den kleinen Gemeinden stellen sich die Dinger nicht hin WEIL sie in kleineren Orten NICHT abwerfen. Aber was solls ich will hier niemanden bekehren – denkt und macht was ihr wollt. MIR tun die kleinen FachggeschĂ€fte mit Passbildecke sehr leid. Es wird sie nicht mehr lange geben. GEIZ ist eben fĂŒr viele GEIL. HzG *dp“ Zitat Ende. Wie die Behö¶rde den Apparat betreibt ist ja wohl gar nicht raus vieleicht kö¶nnen „kleine“ Dienstleister (wie groß ist eigentlich ein kleiner Dienstleister?) das GerĂ€t fĂŒr die Verwaltungen betreiben? Und bekehren das machen andere. Die suchen ĂŒbrigens Personal aber man sollte wohl gut Manieren haben. Hiermit beende ich meine Teilnahme an der „Diskussion“ war auch nicht so nett. Gruß Detlev posted via https://oly-e.de“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.11.2010 Uhrzeit: 10:58:36 Dirk Flackus Zauberberg schrieb: > Detlev Linke schrieb: > > Um es einmal klar zu stellen: > Es geht darum das ö¶ffentliche Einrichtungen/Behö¶rden > Fotoautomaten aufstellen wollen, > damit die Gemeindekasse aufbessern wollen und im nĂ€chsten schritt > sĂ€mtliche Passbilder nur noch von diesem Automaten und zwar > direkt im Beisein des Behö¶rdenangestellten anerkannt werden. > > Wenn das soweit kommt, darf sich keiner mehr beschweren, dass er > fĂŒr seinen Personalausweis wie jetzt etwas ĂŒber 40 Euro zahlt, > sondern 60, 70, oder 80 Euro. > > Gleichzeitig bekommt der Kunde“ auch keine Bilder mehr mit denn > diese werden digital erstellt und sofort ohne Ausdruck in das > System oder wo hin auch immer eingespielt. Hallo Zauberberg wĂ€re die Petition so formuliert dann wĂŒrde ich sie unterschreiben. Weniger wegen Schutz der „Profis“ als vielmehr deshalb weil ich mir mein Recht erhgalten will eine Foto einzureichen das mir gefĂ€llt (weil z.B. eine guter Fotograf es gemacht hat) und nicht einem Automaten ausgeliefert zu sein. Und um z.B. Zeit zu sparen wenn ich schon Fotos habe oder um in allen Papieren das selbe Foto zu haben oder um es auch fĂŒr andere Sachen verwenden zu kö¶nnen
.. Leider weißt der Petionstext: Text der Petition Der Deutsche Bundestag mö¶ge beschließen dass das Recht Lichtbilder fĂŒr Ausweispapiere eine rein privatwirtschaftliche Dienstleistung ist und ausschließlich den Berufsfotografen und dem qualifizierten Fotofachhandel vorbehalten ist. In diesem Zusammenhang ist die Verordnung des Bundesministeriums des Innern „PAuswV“ BR-Drs.240/10 vom 22. April 2010 so zu Ă€ndern dass die MeldeĂ€mter / Personalausweisbehö¶rden rechtlich bindend keine amtlichen Lichtbilder erstellen dĂŒrfen. BegrĂŒndung Mit dieser Regelung greift das BMI massiv in den freien Wettbewerb ein. Tatsache ist dass die Erstellung von Lichtbildern fĂŒr Ausweisdokumente eine privatwirtschaftliche Dienstleistung ist. FĂŒr den Großteil der Berufsfotografen und dem qualifizierten Fotofachhandel stellt die Verordnung des Bundesministeriums des Innern eine massive Existenzbedrohung dar mit der Folge dass ca. 20.000 ArbeitsplĂ€tze gefĂ€hrdet sind. Weiterhin stellt sie einen Verstoss gegen das Gesetz des unlauteren Wettbewerbs dar da hoheitliche Aufgaben und die AusfĂŒhrung privatwirtschaftlicher Dienstleistungen zu einem deutlichen Wettbewerbsnachteil fĂŒhren. In ö–sterreich besteht bereits eine klare Regelung dass die Erstellung von Lichtbildern fĂŒr Ausweisdokumente eine privatwirtschaftlichen Dienstleistung darstellt und ausschließlich von Berufsfotografen und dem qualifizierten Fotofachhandel in der erforderlichen QualitĂ€t ausgefĂŒhrt werden darf. (Dokumente werden schriftlich nachgereicht.) Ende Zitat garnicht in diese Richtung. Der Ließt sich wriklich zunĂ€chst einmal wie Artenschutz. Von der Argumentation „keine AbzĂŒge“ oder „nur noch amtlich bezeugt fotografierte Bilder“ ist nichts zu lesen. Des Weiteren greift Petition nicht ab wenn eine Behö¶rde einem freien Automatenbetreiber lediglich den Aufstellort vermietet und damit verdient ohne selber der Automatenbetreiber zu sein. WĂŒrde ein privater Automatenbetreiber eigentlich unter „Fotofachhandel“ fallen ? PS: Als ich das letzte Mal meinen Reisepass fĂŒr „es ist halt gemacht“ verlĂ€ngern wollte sollte das 80 Euro kosten. Ich habe den Modus auf: „VerlĂ€ngern wenn Auslandsreise mit Visum absehbar wird“ geĂ€ndert. Doof ist natĂŒrlich die extrem lange Lieferzeit. 🙁 Mit besten GrĂŒĂŸen aus Rastatt Dirk Flackus“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.11.2010 Uhrzeit: 21:19:38 Subhash Detlev Linke wrote: > Das Leben ist nun mal ein VerdrĂ€ngungswettbewerb. Ich habe ja viel Geduld, aber jetzt reicht’s mir: Nein, das Leben ist kein VerdrĂ€ngungswettweberb; der Kapitalismus, alias freie Marktwirtschaft“ ist einer. Aber das Leben ist nicht (zwangslĂ€ufig) Kapitalismus. Da besteht noch immer ein Unterschied auch wenn ihn manche am liebsten komplett beseitigen wollen. Subhash Baden bei Wien http://foto.subhash.at/“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.11.2010 Uhrzeit: 22:07:42 Uwe R. On Mon, 15 Nov 2010 20:19:38 +0100, Subhash wrote: > Ich habe ja viel Geduld, aber jetzt reicht’s mir: > > Nein, das Leben ist kein VerdrĂ€ngungswettweberb; NatĂŒrlich nicht! Wir haben uns alle lieb, achten uns, begegnen uns mit gegenseitigem Respekt und betreiben Fairen Handel“! Wer`s glaubt! > Aber das Leben ist nicht (zwangslĂ€ufig) Kapitalismus. Das hat ja auch niemand behauptet! Wir diskutieren hier ĂŒber Konkurrenz. Kennt jeder aus seinem Alltag: im Sportverein der Schule im Beruf.“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.11.2010 Uhrzeit: 22:10:24 Pit Schö¶ler Am Mon, 15 Nov 2010 20:19:38 +0100 schrieb Subhash: > Nein, das Leben ist kein VerdrĂ€ngungswettweberb; der Kapitalismus, > alias freie Marktwirtschaft“ ist einer. Aber das Leben ist nicht > (zwangslĂ€ufig) Kapitalismus. Da besteht noch immer ein Unterschied > auch wenn ihn manche am liebsten komplett beseitigen wollen. Ich sah Nachrichten dass auch Irland den Schuldenberg erklommen hatte nur weil die Banken zu viel riskiert hatten. Ausbaden muss leider das kleine Volk im Lande wĂ€hrend die Regierung das Geld in den Rachen der Bankmanager werfen 🙁 Da sehen wir wer mit dem Kapitalismus ĂŒbertreibt. Gruß Pit“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.11.2010 Uhrzeit: 10:12:55 Andy Hi Subhash, ich bin ja prinzipiell bei Dir – aber so kann ich das nun wieder nicht stehen lassen: > Nein, das Leben ist kein VerdrĂ€ngungswettweberb; Doch! Das Leben (als biologische Erscheinungsform) ist ein VerdĂ€ngungswettbewerb (genannt Evolution). Traurig ist dabei eigentlich nur, dass es dem ach so intelligenten Menschen nicht gelingt sich ĂŒber diese, durch die Evolution vorgegebene Tatsache hinwegzusetzen. Der Mensch will die Krö¶nung der Schö¶pfung“ sein will alles besser machen als es ihm die Natur vorgibt ja er bildet sich sogar ein ganz gezielt auf seine Umwelt einwirken zu kö¶nnen (und langt meistens voll daneben) – aber ausgerechnet in dem Punkt baut er seine Gesellschaftsordnung nach dem Vorbild der biologischen Evolution – ohne das die meisten ĂŒber Alternativen nachdenken. Aber ich glaube das hat jetzt nicht mehr viel mit Passbildautomaten zu tun
.. Andy imevolutionsmodus“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.11.2010 Uhrzeit: 16:38:31 Detlev Linke Subhash schrieb: > Detlev Linke wrote: > >> Das Leben ist nun mal ein VerdrĂ€ngungswettbewerb. > > Ich habe ja viel Geduld, aber jetzt reicht’s mir: > > Nein, das Leben ist kein VerdrĂ€ngungswettweberb; der Kapitalismus, > alias freie Marktwirtschaft“ ist einer. Aber das Leben ist nicht > (zwangslĂ€ufig) Kapitalismus. Da besteht noch immer ein Unterschied > auch wenn ihn manche am liebsten komplett beseitigen wollen. > Subhash > Baden bei Wien > http://foto.subhash.at/ Jetzt muß ich doch noch etwas klarstellen. Die westeuropĂ€ischen LebensumstĂ€nde wie Kapitalismus (VerdrĂ€ngungswettbewerb) sind nicht meine Idee. Es ist allerdings eine Tatsache. Wo wird denn anders verfahren? Im Sozialismus? Davon hat z.B. in allen Ehren Abramowitsch profitiert. Wenn ich einen Auftrag im Wettbewerb zu einem Konkurenten annehme verdrĂ€nge ich doch auch. Und wer macht das nicht? Oder seid ihr Gutmenschen die nur die TĂ€tigkeiten ausĂŒben die kein anderer machen will? Wenn es so ist sehr lobenswert aber nicht glaubwĂŒrdig. Im ĂŒbrigen habe ich durchaus klar beschrieben daß ich eben nicht immer am sogenannten VerdĂ€ngungswettbewerb teilnehme. Allerdings bin ich kein Idealist ich muß eben ganz profan mit dem von mir erwirtschafteten Geld auskommen also profitiert auch schon mal der „gnadenlose“ Wettberwerber von mir. Und meine Geduld ist bei solchen Lappalien noch lange nicht am Ende also bitte den Ball flach halten. Das geschriebene stellt auch nur meine Meinung dar jeder soll nach seiner Fasson leben
 Wir hatten frĂŒher schon schlaue Herrscher oder? Gruß Detlev posted via https://oly-e.de“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.11.2010 Uhrzeit: 22:34:50 Helge Suess Hallo Wolfgang! > Warum machen die PassĂ€mter nicht gleich die Fotos selber? In den > meisten Firmen ist es doch so dass die Ausweisstelle auch gleich > das Bild fĂŒr den Werksausweis macht 
 Wenn auf unseren Firmenausweisen kein Name stehen wĂŒrde kö¶nnte man ihn den Personen nicht zuordnen 🙁 Seit man dort digitale Bilder abgeben kann hat sich die Situation gebessert (wenn man weiss, wie man sie passend aufbereitet). Im Pass ist zum GlĂŒck ja neben den Personendaten auch der Fingerabdruck drin. Da macht es nichts, wenn man die Person auf dem Bild nicht erkennen kann 🙂 Meine Idee zum Passbild: Das Foto digital bei einer dazu befugten Institution erstellen und signiert an die Behö¶rde senden. Es gibt dazu eigene Datenformate, die auch die Biometrie-Infos beinhalten. Das Bild kö¶nnte dann ohne zu arge Abstriche mit vertretbarem Aufwand in den Pass gedruckt werden. FĂŒr den Kunden besteht die Mö¶glichkeit, AbzĂŒge zu erhalten bzw. das Bild mehrfach zu nutzen. Es stimmt zwar, dass man nicht arg viel wissen muss, um ein Passbild zu erstellen, das den EU-Richtlinien entspricht. Der Affe muss aber gut dressiert sein. Mit einer Banane ist man da noch lange nicht dabei. Zumindest in ö–sterreich hat man bei einem zertifizierten Passbildfotograf die Garantie, dass man ein Bild bekommt, das auch angenommen wird. Wenn nicht, muss er’s wiederholen bis es passt. Ein eindeutiger Vorteil gegenĂŒber dem Automaten. Ich mache auch die Passbilder fĂŒr meine engsten Freunde selbst. Gedruckt werden sie dann beim HĂ€ndler um’s Eck auf original Oly Passbildpapier (der soll auch leben). DafĂŒr verschwinde ich auch mal schnell mit Kunden fĂŒr Pass- oder Bewerbungsbilder in seinem Studio wenn der Laden zu voll ist und eine Hand gebraucht wird. Aus meiner Erfahrung dabei kann ich nur sagen: die Auswahl des richtigen Bildes und die FĂŒhrung des Modells macht den wesentlichen Teil der Arbeit aus. Das schafft der Automat nicht (ausser er hat eine Oly-Schokoladenseiten-Erkennung eingebaut). Solange diese Argumente zĂ€hlen sehe ich im Automaten keine echte Konkurrenz fĂŒr Fotografen. Wenn aber immer mehr Leute mit Bildern zufrieden sind, die halb besoffen mit einem Telefon enstanden sind, da kann saubere Handarbeit preislich nicht mithalten. Dann bleibt auch fĂŒr Fotografen nur mehr der Griff zur Flasche und zum Telefon 
 Helge ;-)=) 15 — posted via https://oly-e.de ——————————————————————————————————————————————