Technik & Ästhetik

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    • #86714

      Also damit meine ich (primär) jedwede Technik als ästhetisches Sujet, nicht (ausschließlich) das eigene technische Fotografiervermögen. 😉  Frei drauflos.

      Das hier ist ein Teil einer alten Lok im Mannheimer Technoseum. So mit Nebelimitat Weißrandeffekt und Weichzeichner. Fehlt nur (noch) der gelbe Lichterglanz in der Lampe…

       

    • #86773

      Ach ja: Die 18316. Gelegentlich besuche ich die alte Dame auf ihrem Abstellgleis am Technoseum Mannheim.

    • #86774

      Strenggenommen ist eine Brücke auch Technik – gelle?Brücke Stahl
      Eine von vielen in der Art – diese hier steht in Talavera/Spanien und ist die „mittelalte“ – die alte Römerbrücke existiert leider nur noch als Ruine. Wobei ich finde diese Stahlbogenkonstruktionen haben durchaus was ästhetisches.
      Ich fand partielle Farbe passend bei dem Motiv.

      Andy
      imbrückenmodus

      PS: wenn ich mal mehr Zeit habe, schaue ich mal, was mir noch so zu dem Thema einfällt.

      • #86775

        Natürlich ist eine Brücke Technik. Und so eine ganz besonders.

        PS: Ich wünsche mir hier natürlich bevorzugt Aufnahmen, die über eine bloße Dokumentation hinausgehen. Also: Gerne die Technik in Szene setzen!

    • #86776

      Du meinst etwa so:Schmalspurbahn Zittau
      Zittau – aufgenommen beim Usertreffen LOFT.

      Andy
      imdampflockmodus

      PS: Tom meinte immer: mehr Drama bitte!

      • Diese Antwort wurde vor 4 Monaten, 2 Wochen von Andy geändert.
      • #86778

        Das ist schon mal eindrucksvoll in Szene gesetzt. Ich hoffe mal, Du stehst nicht auf dem Gleis?!?

         

        • #86779

          Nein natürlich nicht, auch wenn es so aussieht – das liegt am Tele (120mm). Würde ich auch nie machen, mein Cousin ist Lockführer …. und Reinhard war auch dabei und der hätte mir was gehustet.
          Allerdings steht man an der ganzen Bahnlienie recht ungefährdet nahe neben dem Gleis, die Bahn ist jetzt nicht so schnell….. im Gleis trotzdem nicht!
          Hier stehe ich aber tatsächlich auf dem Bahnsteig, der hier einen Bogen beschreibt.

          Andy
          imvorsichtsmodus

          • Diese Antwort wurde vor 4 Monaten, 2 Wochen von Andy geändert.
          • #86781

            Da bin aber beruhigt und muß auch nicht husten.  😉

             

          • #86783

            Sehr schöne Perspektive vom Gleis. Toll.

    • #86782

      Technik, die der bloßen menschlichen Unterhaltung dient.

      Pinball Station – Interactive Pinball Museum (Warschau).

      Aufgenommen letzten November, mit analogem Zeugs (Mju I) und richtigem schwarz weiß Film und so.

      • #86784

        Gutes Erzähl-Bild. Und gut in Szene gesetzt. Und dazu das Thema interessant ausgelotet.   😉

         

      • #86832
        rwadmin
        Cheffe

          Flipper muss für mich farbig…. Tommy ist auch in Farbe gedreht worden.

      • #86807

        Pferdebahn auf Spiekeroog…

        Einfach nur, damit hier was passiert.

        lg, Martin

        • #86808

          Sehr schön. Ein Bild mit Charme, feiner Ironie und Witz, Technik & Ästhetik. Danke Dir!

          • #86811

            Der Betreiber spricht übrigens liebevoll von der „Haferlok“.

            🙂

             

            Er hat drei „Loks“, für jede der täglich drei Fahrten eine, und einen Azubi (seine Worte).

      • #86809

        Ästhetisches Gleiten am Himmel. Mit raffinierter Technik.

         

      • #86814

        Eine Doppelbelichtung steuere ich bei. Basisbild ist eine Reihe von riesigen Kabelrollen, die in die Erde verlegt werden aufgenommen (FishEye) und mit Motiven verknüpft.

        • #86815

          Schöne Idee. Lediglich der große helle Bereich links oben trübt den Gesamteindruck dann doch etwas.

          • #86816

            Mit dem hellen wollte ich die Leichtigkeit der Pusteblume unterstreichen. Dein Argument ist auch stimmig.
            Da habe ich noch eine andere mehr technische Variante…

            • #86817

              Ja.  Kabel und Stadt passen auch gut zusammen.

      • #86823

        Teile der Anlagen im alten Holz- und Fabrikenhafen
        (High Resolution Shot mit Laowa 6mm und den Bildaussnitt gewählt.

        • Diese Antwort wurde vor 3 Monaten, 2 Wochen von Thomas N geändert. Grund: Bild nachjustiert
        • #86825

          Hat was. Gut gesehen, Thomas. Und so gar keine Menschen drauf. Gefällt mir gut.

          • #87048

            Ja  hat was, ich könnte es mir gut in knackigem sw look vorstellen, evtl daramtic ton sw mit digitalem rotfilter, oder auch mit optischen.
            Die Diagonalen erzielen ihre Wirkung. Die Wagerechten im unteren Bereich bilden dazu auch ne Art Kontrast.

      • #86826

        Immer wieder schön, diese Netze…

        • #86833

          Hat seinen eigenen Scharm, seine eigene Welt. Würde es eher auf die oberen beiden Felder beschränken, unten links ist nicht viel los.

        • #86962
          rwadmin
          Cheffe

            Eigentlich ein Musterbeispiel: Licht gegen die Kamera lässt die Netze leuchten. Hintergrund ist im Schatten und liefert den dunklen Hintergrund, den die Netze brauchen. Andererseits ist das Licht aber so ausgefinkelt, dass die Vorderseite des Gitters noch gut beleuchtet ist.

            ich würde mal versuchen, das Bild um 90° nach links zu kippen. Aus dem Mittagslicht wird dann ein Morgenlicht. Eventuell noch den Weißabgleich etwas wärmer stellen. (Nur so zum Ausprobieren) Nur um die Kritik wegen der Felder zu begegnen, meiner Meinung nach fällt das dann gar nicht mehr auf, weil dann die drei Spinnennetze eine aufsteigende Diagonale bilden.

            Nochmal: Das Licht ist Klasse.

            • #86965

              Das hat mich interessiert. Also habe ich mal entsprechendes draus gemacht. Denn: Versuch macht kluch.

               

              • #86966
                rwadmin
                Cheffe

                  Und? Ich find’s gefälliger.

                  • #86967

                    Ja, insbesonders empfinde ich die dadurch diagonal aufsteigenden Netze gestaltungsmäßig als definitive Aufwertung.

                     

          • #87032

            Früher war nicht alles besser, wie dieses Fundstück in mehreren Punkten zeigt.

            • #87033

              Früher war manches gut genug.

              • #87037

                Piekst Euch bitte nicht mit den Speichen, die haben bereits viel Lebenserfahrung.
                Das Bild hat durchaus sehr viel Potential. Mich mal mit beschäftigt und es auf 16:9 beschnitten, daß das Loch des Felgenbandes zu sehen ist, so eben gerade drüber etwas rot des Tisches. Dann geht auch die dritte Speiche von unten genau ins Eck. Klasse Foto.
                Auch eine Variante in SW mit harten Kontrasten wird – das ist mein Geschmack – ein klasse Foto.
                Ich bin so frei und zeige meinen Gedanken. Hoffe es ist in Ordnung?

                LG Thomas

                • #87038

                  Absolut. Her mit allen Gedanken! Aber: Lasst auch fotografische Taten sprechen! 😉 Also, die Speichenanordnung im Vordergrund finde ich bei dem Foto am allerwenigsten spannend. Da kannst Du auch mit 16:9 ect. nix retten. Nochmal: Meine Kritik bezieht sich hier auf „Technik und Ästhetik“. Da geht mir das Bild einfach zu sehr am Thema vorbei. Speziell die ästhetische Darstellung des technischen Bildinhaltes.

            • #87034

              Korrekt. Alles nicht. Fahrräder z.B. waren so von ca. Mitte der 1950er bis Anfang der 1980er oftmals hart am Rande des Attributes „fabrikneuer Sperrmüll“. Gibt’s allerdings heute auch noch. Aber die Auswahl an ordentlichen Qualitätsrädern ist vergleichsweise hoch.

              Zu Deinem Bild: Fotoästhetisch sehe ich da schon noch eine gewisse Luft nach oben. Ist mir zu dokumentarisch und suboptimal drapiert. Unspannend.

              • #87035

                Zur Bildkritik „zu dokumentarisch“: gut erkannt! Das Bild hatte ich für ein Fahrradforum gemacht und erst im Nachhinein hier eingestellt. Was wären denn Tipps bitte? Die Felge mehr als Diagonale ins Bild bringen? Einige Nippel aus dem Hintergrund näher an den Speichengewinden plazieren, damit Laien deren Zweck besser erkennen können? Auch noch die ausgespeichte Nabe ins Bild für mehr Chaos (versuche ich auf der Werkbank meist zu vermeiden)

                Zu „nicht besser“ versus „war gut genug“: Mir war das Preisschild auf der Felge aufgefallen, 33 DM war zur geschätzen Zeit der Reparatur viel Geld. 1998, gut 20 Jahre später, gab es dafür ordentliche Alufelgen. Die rosten nicht, aber das ist nur ein kosmetisches Problem und liesse sich mit etwas Pflege vermeiden. Aber verchromte Stahlfelgen haben bei Nässe mit Felgenbremsen nahezu Null Bremswirkung. Das ist alles andere als „gut genug“.  Von der Stempelbremse auf den Vorderreifen aus den 50ern ganz zu schweigen. Auch Gammel der verzinkten Speichen ist nur ein kosmetisches Problem, aber die brechen gern wegen Wasserstoffversprödung. Beides hat man heute mit Edelstahlspeichen nicht.  Und die Zoll Angabe bei Fahrradreifen ist potentielles Ärgernis und Fehlerquelle beim Ersatzreifenkauf. Je nach Größe gibt es da bei gleicher Zoll Angabe 2 bis 6 verschiedene Durchmesser in Millimer, das passt dann nicht.

                Um das abzuschliessen, „Neuschrott“ gab es tendentiell von den 70ern bis weit in die 90er, und zwar nur im Billigbereich. Das kommt dabei raus, wenn ein Rad maximal 300 Währungseinheiten kosten darf (hielt sich bis zur Euro-Einführung). Räder der 50er und 60er waren qualitativ schon OK, nur halt funktionell überwiegend primitiv.

                • #87036

                  Also meine Bildkritik bezieht sich ja direkt auf „Technik & Ästhetik“. Da ich diesen Thread angezettelt habe, fließen da natürlich gewisse Vorstellungen meinerseits ein. In einem anderen Kontext würde ich das Bild auch anders bewerten. Ein bisschen mehr Kreativität bei der Bildgestaltung fände ich gut, ja. Könntest Du da nochmal mal was machen? Würde mich freuen! Und natürlich möchte ich da keine Vorschriften machen, wie Du das en Detail zu gestalten hast.

                  PS, zum Reifengrößenwirrwar: Nimm z.B. statt der Zollbezeichnung 28×1,75“ einfach die ETRTO-Nr. 47-622. Steht ja immer auch mit auf den Reifen ect. Und den höherpreisigen Bereich/bessere Qualität gab es natürlich auch in den von mir angesprochenen Dekaden. In verhältnismäßig geringen Stückzahlen. Z.B. im radsportlichen Sektor (aber nicht nur). Das Bauer Rad „Modell des Weltmeisters 1957“ war so eines. Rahmen und Gabel aus doppelt konifiziertem, nahtlos gezogenem legierten Stahl (Reynolds 531) mit geschmiedeten Ausfallenden und einer Klasse Geometrie. Hach….

          • #87043

            Faszination Radsport. Zweier Composite.

          • #87044

            Fender Stratocaster. *1954.  Die wahrscheinlich bekannteste E-Gitarre des Planeten. Aktuell läuft eine juristische Auseinandersetzung um die Einstufung des Bodydesigns: Kunst oder Handwerk? Copyright oder nicht? (Bei Interesse: Mehr dazu auf PAT).

          • #87047

            Freiheit…
            Ansich soweit is sw jpg fotografiert, bisl Regler habe ich trotzdem geschubst um den look an meine Vorstellungen anzupassen. Und natürlich die Dateigrössenanpassung für web.
            Den Look habe ich so in der Cam nicht auf Anhieb hinbekommen. mea culpa
            Freiheit

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