Outdoor Einsatz mit der E-1

Datum: 08.11.2004 Uhrzeit: 24:21:48 Helmut Wolfgang Schneider Liebe Oly Freunde, wie gestern schon kurz bei einem von mir in die Galerie gestellten Foto erwähnt, hatte ich die Gelegenheit meine beiden E-1 ( 2 Bodys mit dem 14-54 und dem 50-200 + Konverter EC-14 und geliehenem Makro bestückt ), welche ich seit ungefähr einem halben Jahr besitze, in 4 Wochen in Südafrika und Namibia ausgiebig im Outdooreinsatz zu testen. Ich habe in dieser Zeit ca. 4000 bis 4.500 Fotos mit beiden Bodys zusammen gemacht und kann vorab sagen, dass im großen und ganzen meine Entscheidung von Mittelformat auf die E-1 umzusteigen richtig war. Viellleicht interessiert es ja den einen oder anderen von Euch, was mir so beim täglichen Einsatz der Kameras während meines Urlaubs aufgefallen ( gutes und schlechtes ) und widerfahren ist und kann dadurch ein paar Gedanken in seine Kaufüberlegungen einfliessen lassen. Vom Mittelformat kommend bin ich was Gewicht angeht erst einmal einiges gewö¶hnt und verwende auch dort 2 Bodys mit dazugehö¶rigen Zoomoptiken. Da freut man sich natürlich, dass die beiden E-1 mit beiden Zoomoptiken doch weniger wiegen und relativ leicht und unauffällig in einem leichten Rucksack passen. Daher habe ich mir auch nicht das Powerpack“ gegö¶nnt weil —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.11.2004 Uhrzeit: 24:33:57 Scott Schmith Hi Helmut Danke für dein super Beschreibung… Ich werde es Morgen langsamer durchgehen und schauen ob ich ein oder zwei Vorschläge finde… Besonders wegen die langsame Serienbilder. Grüsse Scott — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 09.11.2004 Uhrzeit: 11:56:25 Steffen Stockmeyer Vielen Dank, Helmut, für den tollen, lehrreichen Bericht. Solche Erfahrungen aus dem Alltagsgebrauch finde ich superwichtig und lese ich sehr gerne. Gruss Steffen — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 09.11.2004 Uhrzeit: 19:11:32 Erich Heimann Hallo Helmut, vielen Dank auch von mir zu deinem interessanten Erfahrungsbericht. Zu der Problematik niedrige Bildfrequenz bei AF-C: dies ist vö¶llig normal. Bei AF-C ist die AF-Messung ständig aktiv, man merkt auch, dass der Motor immer in Microschritten vor und zurück arbeitet. Ausgelö¶st wird nur, wenn die Kamera Schärfe feststellt. Abhilfe: Auslö¶sepriorität für AF-C auf Ein stellen. Nachteil: auch unscharfe Bilder dabei. AF-C ist für mich allerdings out, verwende ich fast nicht mehr. Die Software versucht Bewegungsrichtungen zu erkennen und legt dann offensichtlich vor oder nach. Ergebnis: viele unschafe Bilder trotz Auslö¶sepriorität AUS. Bei einer eigentlich einfachen Situation DTM und Formel-Rennen, die Fahrzeuge kommen direkt auf mich zu, war die Ausbeute scharfer Bilder ärmlich. Bei diesem Teil der Software muss Olympus wirklich stark nachbessern um nicht ins Hitertreffen gerade im Profi-Bereich zu geraten. Ich verwende AF-S und habe mich trainiert, immer mal wieder ganz kurz vom Druckpunkt des Auslö¶sers zurückzugehen, dass der AF nachregeln kann. Klappt prima, denn der AF ist eigentlich recht flott. Mich nervt allerdings etwas, dass es nur 3 AF-Punkte gibt, die eigentlich auch nicht gut plaziert sind, zu mittig. Hier ist Canon praxisnäher – grö¶ßere Anzahl, Anzeige aktiv“ ins Sucherbild —————————————————————————————————————————————— Datum: 09.11.2004 Uhrzeit: 20:10:22 Helmut Wolfgang Schneider Hallo Erich, danke für Deine Tipps. Ich hatte im AF-C Modus die Kamera auf Auslö¶sepriorität gestellt und trotzdem nicht mehr Fotos machen kö¶nnen. und diese Variante ausprobieren Trotzdem werde ich bei der nächsten Gelegenheit Deinen Vorschlag einmal aufgreifen und wieder einmal auf AF-S übergehen und diese Variante ausprobieren. Mittlerweile habe ich die 3 besagten Fotos in die Galerie gestellt. Kannst ja selber mal die Daten anschauen. Ich hatte die E-1 mit dem 50-200 bei allen meinen ruckeligen Fahrten sicher – und so glaube ich zumindest ohne Berühungspunkte an Drittmaterialien – auf meinen Schoß gelegt um schnell schußbereit zu sein, da ein jeweiliges Ausschalten und Einschalten der E-1 vollkommen lästig und in der Praxis untauglich is. Ich formatiere ich der Regel meine Karte immer wieder neu, sobald ich die Bilder auf mein Notebook überspielt habe, daran kann es also auf keinen Fall liegen. Mit den nur 3 vorhandenen Autofocus Punkten kann ich dir nur Recht geben, da dieses in der Praxis zu wenig ist. Eine kleine Abhilfe von seitens Olympus wäre es auch schon, wennn man zumindest 2 Autofocuspunkte ( z.B. den linken und den mittleren ) aktivieren kö¶nnte und nicht nur links, rechts oder alle 3 Autofocuspunkte. Aber solche Sachen fallen einem in der Regel erst auf, wenn man viele Fotos unter mitunter extremen bzw. verschiedenen Bedingungen macht. Ich denke, dass in der Digitaltechnik noch viel verbessert werden muß und wird. Ausfälle werden sich trotz alledem sicherlich auch in der Zukunft nicht vermneiden lassen. Mit besten Grüssen Helmut Wolfgang Schneider — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 09.11.2004 Uhrzeit: 20:48:52 Erich Heimann Hallo Helmut, dann gibt es noch eine mö¶gliche Erklärung für die niedrige Frequenz bei AF-C trotz Auslö¶sepriorität EIN Der AF-Motor arbeitet dauernd, damit fehlt Energie für den Rest der Funktionen. Hier im Forum wurde schon fest gestellt, dass AF und auch die Bildfrequenz beim Einsatz des SHLD-2 hö¶her sind als bei Verwndung des kleinen“ Accus. Es wurde gemutmaßt dass die Kamera einen ——————————————————————————————————————————————