Akkus unter Last – ein Vergleich

Datum: 09.07.2002 Uhrzeit: 13:15:16 Peter Babatz Zum Thema Akkus im Allgemeinen und unter Last im speziellen: Da unser Hauptproblem wohl weniger die Angaben der technischen Daten auf dem Akku, sondern die Daten in der Realität sind, hier mal meine Erfahrungen mit verschiedenen Akkus und verschiedenen Ladegeräten: Die Ladegeräte: – ein Bartec Profi 4+1 (4 Rundschächte und ein 9-Volt Schacht, die Teile sind die Vorgänger der heutigen großen Ansmanns). Das Teil nennt sich Automatik-Lader und lädt an sich nur über die Zeit – in diesem Falle 14 Stunden. Für die heutigen Akkus nicht mehr zu gebrauchen. Wenn man aber noch alte NiCd-Akkus hat, brauch man es nicht wegzuwerfen. – ein ELV ALC 1000 (4 Rundschächte und eine 9-Volt Aufnahme). Das Teil ist relativ teuer (ca. 100,- Euro), bietet aber eine nette Funktion: Zyklus regenerieren. Das hat seinerzeit auch den Kaufentscheid ausgemacht – ich hatte einige Akkus, die nicht mehr funzten, die es wieder zum Leben erweckt hat (war mit dem Energie 16 von Ansmann nicht mehr mö¶glich). Das Teil checkt die Akkus und ermittelt auch die ERREICHBARE Stromabgabe. Auf die Tour habe ich folgende Ergebnisse bekommen: 1. Die Hähnel Akkus mit 1,25 Volt zeigen keinen Unterschied, auch nicht im Spannungsverhalten -> also Fake. 2. Die Ansmänner bringen im Durchschnitt nur 80 % der angegeben Leistung – auch im Neuzustand. 3. Die Sanyos sind die besten – sie liegen meist über der angegebenen Leistung. 4. Friwo und GP liegen knapp drunter, erreichen aber nicht die Angaben. 5. Olympus-Akkus (leider nur 1 Satz) liegen wie die Friwos und GPs gut im Mittelfeld. ABER: kurioserweise hatten die Ansmänner und die Olys den besten Spannungsverlauf, d.h. die Spannung war bei gleicher abgegebener Strommenge hö¶her als bei den anderen Herstellern – ich benutze 7 Sätze Ansmann aus unterschiedlichen Chargen, also scheinbar kein Einfluss unterschiedlicher Zulieferer von wegen Reseller. – ein Ansmann Powerline 4 mit 4 AA oder AAA Schächten. Die meisten dürften das kennen, weil es für unsere Anwendung die besten Ergebnisse liefert. Lustigerweise brachten mit diesem Ladegerät die Ansmanns bessere Leistungswerte und kamen knapp an die Sanyos ran, sie lagen über Friwo und GP. Vom Ladezustand kann man das Gerät absolut empfehlen. – das originale Olympus Ladegerät. Ich weiß nicht, wie dieses Teil funktioniert, aber es ist brachial. Mit keinem der anderen Ladegerät habe ich vergleichbare Ladewerte erreicht, damit habe ich auch die Ansmanns problemlos über Nennwert gebracht. Nachteil: die Akkus werden sehr heiß und halten das auch nicht lange durch – hier ist im Durchschnitt nach 50 Ladezyklen Ende und man kann die Akkus entsorgen. Nur die Oly-Akkus halten bis heute. Resüme: Es kommt offensichtlich auf die Kombination Akku und Ladegerät an. Man muß es ausprobieren – was uns zwar nicht weiterbringt, aber zumindest auch zeigt, das es keine ideale Lö¶sung gibt. Das Oly-Ladegerät ist am besten, das halten die Akkus aber nicht lange aus… Hat übrigens schon mal jemand diese aufladbaren Alkalies in der E-xx ausprobiert? Die konnte ich nämlich nicht testen, da ich keine bei uns bekommen habe… Ich hoffe, ich habe nicht zuviel Verwirrung erzeugt. Grüße Peter Babatz — posted via http://oly-e.de e.zubehoer 1830 —————————————————————————————————————————————— Datum: 09.07.2002 Uhrzeit: 14:46:48 Hermann Brunner Peter Babatz schrieb: > Zum Thema Akkus im Allgemeinen und unter Last im speziellen: > (…..) Herzlichen Dank für Deine Grundlagenforschung” !!!! Für mich ziehe ich daraus das Resümme daß man also mit dem Ansmann Ladegerät und Sanyo / GP / Friwo Akkus akzeptabel dran ist. Das Oly Ladegerät nehme ich ohnehin nur unterwegs und damit recht selten her weil es so schö¶n in die Tasche paßt – das werden die Akkus wohl überleben… > – das originale Olympus Ladegerät. Ich weiß nicht wie dieses > Teil funktioniert aber es ist brachial. Mit keinem der anderen > Ladegerät habe ich vergleichbare Ladewerte erreicht damit habe > ich auch die Ansmanns problemlos über Nennwert gebracht. > Nachteil: die Akkus werden sehr heiß und halten das auch nicht > lange durch – hier ist im Durchschnitt nach 50 Ladezyklen Ende > und man kann die Akkus entsorgen. Nur die Oly-Akkus halten > bis heute. Aha – das ist also keine Ladegerät sondern ein Akku-Kocher (;-) Aber im Ernst: Kann es sein daß es gerade an der übermäßigen Wärme liegt daß sie “voller” werden ??? Alle diese elektro-chemischen Prozesse werden doch durch Kälte gehemmt / behindert aber durch Wärme beschleunigt / intensiviert ??? Gruß Hermann” e.zubehoer 1831 —————————————————————————————————————————————— Datum: 09.07.2002 Uhrzeit: 15:41:54 Heinz Schumacher Hallo leute, ihr habt vielleicht Probleme! Ich verwende das Ladegerät, das bei meiner E100 dabei war und lade ausschließlich 1800er von FRIWO…. und wenn sie Leer sind lade ich sie wieder auf!:-)))) Das passiert bei etwa 100 bis 200 Aufnahmen oder in Spezialfällen auch noch mehr… Gruss Heinz — posted via http://oly-e.de e.zubehoer 1832 ——————————————————————————————————————————————

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Ich bin hier der Chef.

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