TCON300 in US

Datum: 14.03.2002 Uhrzeit: 14:19:22 Gunter Seidel Hallo, was ist so zur Zeit der gängige Preis für ein TCON300 in den USA? Wer kennt Bezugsquellen? Gruss GS e.zubehoer 1290 —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.03.2002 Uhrzeit: 18:21:25 Hermann Brunner Gunter Seidel schrieb: > Hallo, > > was ist so zur Zeit der gängige Preis für ein TCON300 > in den USA? Wer kennt Bezugsquellen? > Da gibts sehr viele, z.B.: http://www.17photo.com/mivastore/merchant.mv? Die suche nach TCON300 ergibt folgendes Ergebnis: Olympus TCON300 3x Telephoto Lens for Camedia E10/E20 $474.89 Oder bemüh’ doch einfach mal die Suchmaschine mit USA” + “Händler” o.ä. Da hier im Forum immer wieder US-Händler erwähnt worden sind Gruß Hermann Brunner” e.zubehoer 1293 —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.03.2002 Uhrzeit: 21:51:35 Gunter Seidel Hermann, da muss ich also doch wieder etwas expliziter sein. Natürlich habe ich die Suchmaschine bemüht, dabei sind aber nur 3 Tipps rausgekommen: Amazon, aktuell für $415.99 17photo, aktuell für $474.89 www.cameta.com – hatte es nicht Meine Frage, etwas expliziter, wer hat in letzter Zeit die aktuellen Preise verfolgt, und etwas günstigeres als $415.99 gesehen, und wo? Gruss GS BTW: Die Suche nach USA” + “Händler” in Webinterface fand nur einen Eintrag nämlich den auf den ich gerade antworte ;-)” e.zubehoer 1294 —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.03.2002 Uhrzeit: 23:44:47 Renö© von Arx Gunter Seidel schrieb: > Hermann, > da muss ich also doch wieder etwas expliziter sein. Natürlich habe > ich die Suchmaschine bemüht, dabei sind aber nur 3 Tipps > rausgekommen: > Amazon, aktuell für $415.99 > 17photo, aktuell für $474.89 > www.cameta.com – hatte es nicht > Meine Frage, etwas expliziter, wer hat in letzter Zeit die > aktuellen Preise verfolgt, und etwas günstigeres als $415.99 > gesehen, und wo? Hallo Gunter, bei Foto 24.de kostet das Tele € 1029.- incl. MWSt. In der Schweiz bei www. s4u.ch ist der Preis CHF 1665.- incl.MWSt. Beide sind nicht für überrissene Preise verschrien. Ich kann nur den Kopf schütteln, dass Dir $ 416.- (ca. € 500.-) immer noch zu teuer ist. Nichts für ungut. Renö© > Gruss > GS > BTW: Die Suche nach USA” + “Händler” in Webinterface fand nur > einen Eintrag nämlich den auf den ich gerade antworte 😉 posted via http://oly-e.de” e.zubehoer 1296 —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.03.2002 Uhrzeit: 25:33:49 Hermann Brunner Renö© von Arx schrieb: >> BTW: Die Suche nach USA” + “Händler” in Webinterface fand nur >> einen Eintrag nämlich den auf den ich gerade antworte 😉 Sonderbar – ich erhalte erheblich mehr Treffer: 19 in e.allgemeines 15 in e.zubehö¶r 40 in e.e10 14 in e.e20 usw… ich gebe allerdings zu daß ich die suchmaschine hier nicht so ganz verstehe: trotz UND – suche der beiden begriffe sind massenhaft treffer dabei wo nur einer der beiden begriffe (“USA” *ODER* “Händler”) vorkommt. Stutz – Hermann B.” e.zubehoer 1299 —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.03.2002 Uhrzeit: 15:10:23 Frank Ledwon Gunter Seidel wrote: > was ist so zur Zeit der gängige Preis für ein TCON300 in den USA? > Wer kennt Bezugsquellen? http://movies.nextag.com/serv/main/buyer/ProductM.jsp?kw=Olympus_E_10_3X&ptitle=3155439&pdir=3&click=n&node=300000&core=&page=1&lgnode=&lgsearch=tcon-300 Frank e.zubehoer 1305 —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.03.2002 Uhrzeit: 25:07:08 Frank Ledwon Gunter Seidel wrote: > was ist so zur Zeit der gängige Preis für ein TCON300 in den USA? > Wer kennt Bezugsquellen? Eine in diesem Zusammenhang vielleicht ganz interessante Info von Olympus America: http://www.olympusamerica.com/cpg_section/cpg_productadvisory.asp Frank e.zubehoer 1316 —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.03.2002 Uhrzeit: 13:06:14 Hermann Brunner Frank Ledwon schrieb: > ….. > Eine in diesem Zusammenhang vielleicht ganz interessante Info von > Olympus America: > > http://www.olympusamerica.com/cpg_section/cpg_productadvisory.asp > > Frank Das halte ich für das typische Säbel-Rasseln, das im Übrigen fast alle Hersteller immer wieder betreiben, um die teilweise oxorbitanten Preisunterschiede in den verschiedenen Ländern irgendwie rechtfertigen zu kö¶nnen. Bzw. um sich diese Praxis zu schützen”. Das einzige wirkliche technische Argument ist NTSC/PAL – und da kann sich ja immer noch der Kunde einfach entscheiden ob der die” e.zubehoer 1318 —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.03.2002 Uhrzeit: 13:14:45 Hermann Brunner Frank Ledwon schrieb: > ….. > Eine in diesem Zusammenhang vielleicht ganz interessante Info von > Olympus America: > > http://www.olympusamerica.com/cpg_section/cpg_productadvisory.asp > > Frank Sorry – aber das halte ich für das typische Säbel-Rasseln, das im Übrigen fast alle Hersteller immer wieder betreiben, um die teilweise oxorbitanten Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Ländern irgendwie rechtfertigen zu kö¶nnen – bzw. um sich diese Praxis zu schützen”. Das einzige wirkliche technische Argument ist NTSC vs. PAL – aber genau da kann sich ja immer noch der Kunde einfach entscheiden ob er diese “important video preview feature” nun benö¶tigt oder ob nicht. Die Geschichte mit dem Entzug der Gewährleistung halte ich schlicht für eine Frechheit – ein Hersteller produziert etwas – und nur weil der Kunde über einen anderen (durchaus vom Hersteller für eine andere Kundengruppe unterstützten) Weg einkauft soll er sich der Gewährleistung entziehen kö¶nnen – sonderbar !!! Ein schö¶nes Beispiel wie sich so etwas aber auch “einfach über Nacht” ändern kann ist die EU: Noch vor ein paar Jahren hätte man dasselbe Theater zwischen zwei Ländern wie Deutschland und ö–sterreich erlebt jetzt gilt auch in Bezug auf Gewährleistungsansprüche EU-Recht und das Thema ist aus der Welt… (ohne daß an den Geräten IRGEND ETWAS geändert wurde…) Ich habe nur wenig Verständnis für diesen “Business-Protektionismus” ! Gruß Hermann PS.: Dieser Beitrag richtet sich NICHT explizit gegen Olympus sondern gegen alle die derartige Methoden am Markt anwenden – egal welche Branche…” e.zubehoer 1319 —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.03.2002 Uhrzeit: 13:16:06 Hermann Brunner Sorry – ist mir entfleucht – der Rest ist im nächsten Beitrag… e.zubehoer 1320 —————————————————————————————————————————————— Datum: 13.12.2003 Uhrzeit: 17:21:20 Hermann Schmitt Korrektur: TCON300 fuehrt natuerlich zu einer Brennweite von 420mm ;- H(2) — posted via http://oly-e.de 0 —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.12.2003 Uhrzeit: 25:05:03 F.K. Hermann Schmitt schrieb: > Korrektur: > TCON300 fuehrt natuerlich zu einer Brennweite von 420mm ;- > H(2) Sorry, habe ich erst jetzt gesehen, dass Du Dich schon korrigiert hattest.. ich bekomme meine Beiträge per Mail und da ist immer der Stand zum Zeitpunkt des Versendens der Mail drin… Ciao Fritz — posted via http://oly-e.de 0 —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.12.2003 Uhrzeit: 9:50:04 Heinz Schumacher An alle! F.K. schrieb: > Hermann Schmitt schrieb: >> Korrektur: >> TCON300 fuehrt natuerlich zu einer Brennweite von 420mm ;- >> H(2) Die Schärfentiefe ist NICHT von der Brennweite anhängig! Verantwortlich sind nur die Blende und der Abbildungsmaßstab… Das bedeutet, mit 9mm Brennweite und f2,0 bekommt man die geringste Schärfentiefe. Man muß nur ausreichend nah genug ran gehen… dann werden die Nasen auch schö¶n groß! Obwohl das so in jedem Lehrbuch steht läßt sich das Brennweitengerücht einfach nicht ausrotten… *tztztz* lg heinz 0 —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.12.2003 Uhrzeit: 10:39:24 F. K. Heinz Schumacher schrieb: > An alle! > F.K. schrieb: >> Hermann Schmitt schrieb: >>> Korrektur: >>> TCON300 fuehrt natuerlich zu einer Brennweite von 420mm ;- >>> H(2) > Die Schärfentiefe ist NICHT von der Brennweite anhängig! > Verantwortlich sind nur die Blende und der Abbildungsmaßstab… > Das bedeutet, mit 9mm Brennweite und f2,0 bekommt man die geringste > Schärfentiefe. Man muß nur ausreichend nah genug ran gehen… dann > werden die Nasen auch schö¶n groß! > Obwohl das so in jedem Lehrbuch steht läßt sich das > Brennweitengerücht einfach nicht ausrotten… *tztztz* > lg heinz Hmmmm, Heinz, das ist halt eine nette Faustformel, es ist zwar nicht wirklich eine Abbildung der Wirklichkeit, aber mit dem Model kann man arbeiten. Gruss Fritz — posted via http://oly-e.de 0 —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.12.2003 Uhrzeit: 19:47:53 Hermann Schmitt Heinz, Schaerfentiefe ist Schaerfentiefe, und Freistellen ist Freistellen. Dem Autor des Threads ging es um das Freistellen. LG, Hermann(2) — posted via http://oly-e.de 0 —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.12.2003 Uhrzeit: 20:57:19 Peter Heckert Hallo F.K. u. Heinz, ich trage meine Theorie mal wieder vor 😉 F. K. wrote: > Heinz Schumacher schrieb: >> An alle! >> F.K. schrieb: >>> Hermann Schmitt schrieb: >>>> Korrektur: >>>> TCON300 fuehrt natuerlich zu einer Brennweite von 420mm ;- H(2) >> Die Schärfentiefe ist NICHT von der Brennweite anhängig! >> Verantwortlich sind nur die Blende und der Abbildungsmaßstab… Das >> bedeutet, mit 9mm Brennweite und f2,0 bekommt man die geringste >> Schärfentiefe. Man muß nur ausreichend nah genug ran gehen… dann >> werden die Nasen auch schö¶n groß! >> Obwohl das so in jedem Lehrbuch steht läßt sich das >> Brennweitengerücht einfach nicht ausrotten… *tztztz* Die Schärfentiefe hängt geringfügig von der Entfernung ab, allerdings sind Bilder aus unterschiedlicher Entfernung wegen der unterschiedlichen Perspektive nicht wirklich vergleichbar. Von der Brennweite hängt sie nur indirekt ab, weil nämlich der wirksame Blendendurchmesser von der Brennweite abhängt. Was aber oft gemeint wird, wenn von Portraits und Schärfentiefe die Rede ist: Der Freistellungseffekt hängt vom wirksamen Durchmesser der Blende ab. Und dieser Durchmesser berechnet sich zu d=f/k. Der wirksame Durchmesser der Blende d” hängt _indirekt_ von der Brennweite ab aber die Brennweite ist nicht das entscheidende Kriterium wenn man unterschiedliche Kameras mit unterschiedlichem Bildkreis vergleichen will. Der Freistellungseffekt ergibt sich aus der maximalen Grö¶sse des Zerstreuungskreises im Hintergrund. Dieser Zerstreuungskreis ist *im Real-World Masstab gemessen* exakt so gross wie der wirksame Blendendurchmesser. Etwas schwer zu verstehen aber dieses Bild zeigt das Prinzip: http://home.arcor.de/peter.heckert/blende.jpg Aufgenommen wurde es mit einer Sony 717 der Vordergrund war ca. 2cm von der Frontlinse entfernt der Hintergrund ca. 5m. (Die Messung ist entfernungsunabhängig ausserdem habe ich das Bild mit den Panotools entzerrt und CA korrigiert weil die 717 bei dieser Entfernung nicht so besonders gut ist) Die Brennweite betrug 9 7mm bei Blende 2 daher ist der wirksame Blendendurchmesser ca. 4 8 mm. Auf der fotografierten Skala kann man genau 4 8 mm ablesen. (In dieser verkleinerten Version des Bildes kann man das nicht ganz genau nachprüfen da man die Skala genau in der Schärfeebene ablesen muss) > Hmmmm Heinz das ist halt eine nette Faustformel es ist zwar nicht > wirklich eine Abbildung der Wirklichkeit aber mit dem Model kann man > arbeiten. Nach meinen bisherigen Messungen und Berechnungen stimmt es exakt solange keine Streuung oder Beugung an der Blende auftritt und solange der Zerstreuungskreis auf dem Film oder CCD grö¶sser als die Lichtwellenlänge ist also im Gültigkeitsbereich der Strahlenoptik. http://home.arcor.de/peter.heckert/unscharf.pdf http://home.arcor.de/peter.heckert/dof.pdf Grüsse Peter” 0 —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.12.2003 Uhrzeit: 21:57:44 F.K. Also das von Heinz ist schon richtig, daraus kann man auch beweisen, dass die Digis wegen ihrer kurzen Brennweite eine grö¶ssere Schärfentiefe haben als die KBs.. Deine Aufstellung verwirrt mich leider ein wenig, evtl. kannst nochmal einfach erklären was Du uns sagen willst? Ciao Fritz — posted via http://oly-e.de 0 —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.12.2003 Uhrzeit: 22:40:33 Peter Heckert Hallo F.K. F.K. wrote: > Also das von Heinz ist schon richtig, daraus kann man auch beweisen, dass > die Digis wegen ihrer kurzen Brennweite eine grö¶ssere Schärfentiefe > haben als die KBs.. Die Digis haben wegen der kleinen Chips kurze Brennweiten. Z.B. hätte eine Blende 2 bei einer E20 denselben wirksamen Durchmesser wie eine Blende 4 bei einer E1 mit der doppelten Brennweite. Freistellungswirkung und Schärfentiefe beider Kameras wären dann gleich, wenn der Bildausschnitt und die Entfernung gleich wären. Weil Linsen eine gekrümmte Oberfläche haben, kann man sie nicht beliebig gross herstellen. Eine E20 mit Blende 1 hätte denselben wirksamen Blendendurchmesser, dieselbe Schärfentiefe und dieselbe Freistellungswirkung wie eine E1 mit Blende 2. (Bei gleichem Bildwinkel, bzw. gleicher Äquivalenzbrennweite) Leider kann man solche Linsen nicht herstellen. Das ist der Grund für die hö¶here Schärfentiefe von kleinen Kameras. > Deine Aufstellung verwirrt mich leider ein wenig, evtl. kannst nochmal > einfach erklären was Du uns sagen willst? Das Thema ist ziemlich kompliziert, man muss sich damit beschäftigen. Aber wenn man es mal kapiert hat, ist es ziemlich einfach, denn der wirksame Blendendurchmesser ist sehr einfach zu berechnen und dann kann man vergleichen. d=f/k Grüsse, Peter 0 —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.12.2003 Uhrzeit: 22:54:44 F.K. Peter Heckert schrieb: > Hallo F.K. > F.K. wrote: >> Also das von Heinz ist schon richtig, daraus kann man auch beweisen, dass >> die Digis wegen ihrer kurzen Brennweite eine grö¶ssere Schärfentiefe >> haben als die KBs.. > Die Digis haben wegen der kleinen Chips kurze Brennweiten. > Z.B. hätte eine Blende 2 bei einer E20 denselben wirksamen > Durchmesser wie eine Blende 4 bei einer E1 mit der doppelten > Brennweite. > Freistellungswirkung und Schärfentiefe beider Kameras wären dann > gleich, wenn der Bildausschnitt und die Entfernung gleich wären. > Weil Linsen eine gekrümmte Oberfläche haben, kann man sie nicht > beliebig gross herstellen. Eine E20 mit Blende 1 hätte denselben > wirksamen Blendendurchmesser, dieselbe Schärfentiefe und dieselbe > Freistellungswirkung wie eine E1 mit Blende 2. (Bei gleichem > Bildwinkel, bzw. gleicher Äquivalenzbrennweite) Leider kann man > solche Linsen nicht herstellen. > Das ist der Grund für die hö¶here Schärfentiefe von kleinen > Kameras. ist mir klar, das kommt daher, weil die Brennweite aus der Formel rausfällt….. >> Deine Aufstellung verwirrt mich leider ein wenig, evtl. kannst nochmal >> einfach erklären was Du uns sagen willst? > Das Thema ist ziemlich kompliziert, man muss sich damit > beschäftigen. Aber wenn man es mal kapiert hat, ist es ziemlich > einfach, denn der wirksame Blendendurchmesser ist sehr einfach zu > berechnen und dann kann man vergleichen. > d=f/k > Grüsse, > Peter es ging mir eigentlich nur darum zu verstehen was Du uns sagen wolltest 😉 überschlägig kannst Du auch einfach den verlängerungsfaktor” auf die Blende anwenden das gibt Ergebnisse bei denen der zulässige Zerstreuungskreis nicht berücksichtigt ist aber die Abweichung ist (abhängig vom “Verlängerungsfaktor”) genauer als das Schätzvermö¶gen des durchschnittlichen Fotografen 🙂 Wenn man also zB eine E-20 mit Blende 2 f=20 und Faktor ~4 mit einer KB gleichsetzt dann entspricht die Schärfentiefe ungefähr Blende 8 auf der KB bei f= 80 ….. aufgrund der verschiedenen Vergö¶sserung die nö¶tig ist um die Bilder gleich gross auszubelichten ergibt sich dann eine Abweichung die aber wie gesagt relativ gering ist. Gruss Fritz posted via http://oly-e.de” 0 —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.12.2003 Uhrzeit: 24:45:54 Peter Heckert Hallo Fritz, F.K. wrote: > es ging mir eigentlich nur darum zu verstehen was Du uns sagen wolltest > 😉 Ich wollte sagen, dass man mit dem effektiven Blendendurchmesser sehr einfach den Freistellungsgrad abschätzen und auch verschiedene Kameras vergleichen kann. > überschlägig kannst Du auch einfach den verlängerungsfaktor” auf die > Blende anwenden das gibt Ergebnisse bei denen der zulässige > Zerstreuungskreis nicht berücksichtigt ist aber die Abweichung ist > (abhängig vom “Verlängerungsfaktor”) genauer als das Schätzvermö¶gen > des durchschnittlichen Fotografen 🙂 > Wenn man also zB eine E-20 mit Blende 2 f=20 und Faktor ~4 mit einer KB > gleichsetzt dann entspricht die Schärfentiefe ungefähr Blende 8 auf > der KB bei f= 80 ….. aufgrund der verschiedenen Vergö¶sserung die > nö¶tig ist um die Bilder gleich gross auszubelichten ergibt sich dann > eine Abweichung die aber wie gesagt relativ gering ist. Ich rechne z.B. so: Das menschliche Auge ist ungefähr 3cm lang. Wenn ich Zerstreuungskreise im Bild will die im Bild grö¶sser gleich dem Auge sein sollen dann muss der effektive Durchmesser der Blende also mindestens 30 mm sein. Der maximale Zerstreuungskreis im Hintergrund hat _immer_ genau den Durchmesser der Blende wenn man ihn mit einem Objekt oder Massstab in der Fokusebene vergleicht. Das gilt unabhängig von der Entfernung vom Bildformat und von der Brennweite. d=f/k f=d*k Bei Blende 2 8 bräuchte ich also ca. 30*2.8 = 84 mm Brennweite also 10-Fach Zoom den meine Sony 717 aber nicht hat. Also bräuchte ich einen 2-fach Telekonverter der Blende 8 erlaubt. Keine Ahnung ob es das gibt… Umgekehrt brauchen kleinbilderfahrene Fotografen nur den aktiven Blendendurchmesser auszurechnen den sie mit einer Kleinbildkamera benutzt hätten um dann zu ermitteln welches Objektiv sie z.B. mit der E1 brauchen würden. Ich finde das unheimlich praktisch. Man kann auf diese Weise von den physischen Daten der Kamera zunächst abstrahieren und kann von der Real-world Auflö¶sung eines Bildes ausgehen. Ich muss allerdings gestehen: In der Praxis nehme ich mit meiner Sony 717 fast immer Blende 2 weil sonst das Licht nicht reicht. (Ich fotografiere während der Arbeit Platinen und Geräte zwecks Dokumentation viel Zeit um mit Stativ usw. rumzufummeln habe ich nicht und Blitz geht auch nicht) Mir fehlt halt immer noch die richtige Kamera um meine Theorie richtig umzusetzen 😉 Grüsse peter” 0 —————————————————————————————————————————————— Datum: 17.12.2003 Uhrzeit: 14:02:42 Klaus Schraeder Natürlich ist die Schärfentiefe von der Brennweite abhängig, weil auch Dein Abbildungsmassstab von der Brennweite abhängt! Die genaue Formel für den Nahpunkt gn lautet: gn= (fxfxg)/(fxf+kxz(g-f)) und für den Fernpunkt gf: gf= (fxfxg)/(fxf-kxz(g-f)) mit g= Gegenstandsweite (Entfernung) f= Brennweite k= Blendenzahl z= Zerstreunungskreisdurchmesser (bei e-20: 0,029mm, bei e1=0,0147 mm) Man erkennt, dass die Schärfentiefe nur abhängt von diesen 4 Grö¶ssen. Die Herleitung ergibt sich aus den simplen Linsengleichungen, siehe auch meinen entsprechenden Artikel in den FAQs. Klar, man kann dies auch über den Abbildungsmassstab definieren, und in diesen gehen Gegenstandsweite und Brennweite natürlich ein. Kleiner Hinweis am Rande: für Entfernungen im Makrobereich gilt diese Formel auch, jedoch muss dann exakt mit der Gegenstandsweite gerechnet werden, nicht mit der Entfernung. Gruss Klaus Schraeder — posted via http://oly-e.de 0 —————————————————————————————————————————————— Datum: 17.12.2003 Uhrzeit: 20:17:15 Peter Heckert Hallo Klaus, Klaus Schraeder wrote: > Natürlich ist die Schärfentiefe von der Brennweite abhängig, weil auch > Dein Abbildungsmassstab von der Brennweite abhängt! Die genaue Formel > für den Nahpunkt gn lautet: > gn= (fxfxg)/(fxf+kxz(g-f)) Wenn man die rechte Seite über und unter dem Bruchstrich durch f² dividiert (f² herauskürzen) ergibt sich: gn= g/(1+k*z*(g-f)/f²) = g/(1+(k/f)*z*(g/(f-1)) g/(f-1) ist aber der Kehrwert des Abbildungsmassstabes. z*g/(f-1) ist die Grö¶sse des Zerstreungskreises, wenn man ihn in die Gegenstandsebene zurückprojizieren würde. Das ist die Bildauflö¶sung im Real-World-Masstab! Und k/f ist der Kehrwert des wirksamen Blendendurchmessers. Wenn ich nun die reale Bildauflö¶sung mit a” bezeichne und den wirksamen Blendendurchmesser mit “d” kann ich schreiben: gn = g / (1+a/d) > und für den Fernpunkt gf: > gf= (fxfxg)/(fxf-kxz(g-f)) gf = g / (1-a/d) Rechnerisch ist diese Darstellung natürlich vö¶llig gleichwertig aber ich finde sie wesentlich praktischer da mir die Bildauflö¶sung ungefähr bekannt und wichtig ist der Zerstreuungskreis jedoch nicht. Ausserdem kann ich die Brennweite zunächst vernachlässigen sie erhält erst dann Bedeutung wenn ich Kamera und Objektiv auswähle. Ich will das Thema aber hier nicht vertiefen mag jeder so rechnen wie er will. Die ganze Rechnung und auch die obigen Formeln finden sich in http://home.arcor.de/peter.heckert/unscharf.pdf Allerdings habe ich dort statt “a” das Zeichen “z_subscript_g” benutzt was “gegenstandsseitiger Zerstreungskreis” bedeutet. Rein mathematisch stimmen meine Resultate mit Deinen Angaben vö¶llig überein nur die Denkweise ist eine andere. Grüsse Peter” 0 —————————————————————————————————————————————— Datum: 17.12.2003 Uhrzeit: 23:32:48 Andreas Berdan Peter Heckert schrieb: > Hallo Klaus, > Klaus Schraeder wrote: >> Natürlich ist die Schärfentiefe von der Brennweite abhängig, weil auch >> Dein Abbildungsmassstab von der Brennweite abhängt! Die genaue Formel >> für den Nahpunkt gn lautet: >> gn= (fxfxg)/(fxf+kxz(g-f)) > Wenn man die rechte Seite über und unter dem Bruchstrich durch f² > dividiert (f² herauskürzen) ergibt sich: > gn= g/(1+k*z*(g-f)/f²) = g/(1+(k/f)*z*(g/(f-1)) > g/(f-1) ist aber der Kehrwert des Abbildungsmassstabes. > z*g/(f-1) ist die Grö¶sse des Zerstreungskreises, wenn man ihn in > die Gegenstandsebene zurückprojizieren würde. Das ist die > Bildauflö¶sung im Real-World-Masstab! > Und k/f ist der Kehrwert des wirksamen Blendendurchmessers. > Wenn ich nun die reale Bildauflö¶sung mit a” bezeichne und den > wirksamen Blendendurchmesser mit “d” kann ich > schreiben: > gn = g / (1+a/d) >> und für den Fernpunkt gf: >> gf= (fxfxg)/(fxf-kxz(g-f)) > gf = g / (1-a/d) > Rechnerisch ist diese Darstellung natürlich vö¶llig gleichwertig > aber ich finde sie wesentlich praktischer da mir die Bildauflö¶sung > ungefähr bekannt und wichtig ist der Zerstreuungskreis jedoch > nicht. > Ausserdem kann ich die Brennweite zunächst vernachlässigen sie > erhält erst dann Bedeutung wenn ich Kamera und Objektiv auswähle. > Ich will das Thema aber hier nicht vertiefen mag jeder so rechnen > wie er will. > Die ganze Rechnung und auch die obigen Formeln finden sich in > http://home.arcor.de/peter.heckert/unscharf.pdf > Allerdings habe ich dort statt “a” das Zeichen “z_subscript_g” > benutzt was “gegenstandsseitiger Zerstreungskreis” bedeutet. > Rein mathematisch stimmen meine Resultate mit Deinen Angaben > vö¶llig überein nur die Denkweise ist eine andere. > Grüsse > Peter Hallo Peter! Also mit Verlaub ich bin restlos beeindruckt. Ich patscherter mit mäßigem Erfolg aber trotzdem ambitionierter Hobbyfotograf habe immer geglaubt es ginge immer nur um das Drücken des Auslö¶sers im rechten Moment. So kann man sich irren! Werde in Zukunft den “Blechtrottel” zur Fotosession mitnehmen müssen wegen des “gegenstandsseitigen Zerstreungskreises” – was immer das ist. Sorry aber mir ist das zu hoch. Ich kann und will mich mit derartiger Wissenschaftlichkeit der Sache nicht widmen. Seid Ihr alle solche Fachleute? Also ich bin noch immer ganz weg! Äh wie war das mit der Formel….. Wie geht es denn zu wenn Du Dich in die Materie vertiefst? Kann man mit diesem background auch Bilder machen oder ist das alles nur Theorie? Fragen über fragen…. Na dann ich geh jetzt “mützeln”! gn = g / (1+a/d) und für den Fernpunkt gf: gf= (fxfxg)/(fxf-kxz(g-f)) f = g / (1-a/d) uah gähn…… chr chrrrrrrrr Gruß Andreas “ggg” posted via http://oly-e.de” 0 —————————————————————————————————————————————— Datum: 17.12.2003 Uhrzeit: 24:09:56 Peter Heckert Hallo Andreas, Andreas Berdan wrote: > Peter Heckert schrieb: > Na dann, ich geh jetzt mützeln”! > gn = g / (1+a/d) > und für den Fernpunkt gf: > gf= (fxfxg)/(fxf-kxz(g-f)) > f = g / (1-a/d) > uah gähn…… chr chrrrrrrrr Noe es geht mir nur darum die Zusammenhänge durchsichtig zu machen. Normalerweise will ich 2 Dinge: Maximale Schärfentiefe oder minimale Schärfentiefe je nach Motiv. Beispiel maximale Schärfentiefe (bei Nahaufnahmen) dann nehme ich Blende 8 denn mehr kann meine Kamera nicht. Normalerweise reicht aber auch das Licht für Blende 8 nicht… *g* und oft lande ich bei Blende 2. Kö¶nnte eine lichtstärkere Kamera mir da helfen? Rechnen wir mal nach: Bei meiner Kamera (f=9 7mm) ist der wirksame Blendendurchmesser ca. 4 8 mm. Bei einer Kleinbildkamera mit der Brennweite 38mm bekäme ich denselben Blendendurchmesser und damit dieselbe Schärfentiefe bei k=38/4 8 = Blende 8. Bei Blende 8 bräuchte ich aber ISO 1600 statt ISO 100 wenn ich das Bild aus der Hand halten will. Bei ISO 1600 wäre eine EOS1D aber kaum besser im Rauschabstand als meine Sony717 bei ISO 100. Daher brauche ich keine EOS1D oder wenn doch dann mit IS-Objektiv das ich eh nicht bezahlen kann. Also brauche ich keine EOS1D. Uff wieder mal durch Kopfrechnen ein paar 1000 Teuro gespart …. Es lohnt sich also wenn man ein bisschen durchblickt und wenn man teure Objektive oder so kaufen will kann man auch mal nachrechnen (grob abschätzen genügt) was man damit erreichen kann und was nicht. Dazu muss man aber den Zusammenhang verstehen auf die eigentliche Rechnerei kommt es garnicht so an die sollte nur zum Nachweis dienen. Übrigens habe ich mich mit den Klammern etwas vertan falls Du es nicht gemerkt hast das Resultat stimmt aber trotzdem denn ich wusste es schon vorher. Wers nicht glaubt soll selber nachrechnen. peter” 0 —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.12.2003 Uhrzeit: 11:09:25 Klaus Schraeder Deine Ausführungen sind richtig, und letztlich ist es vö¶llig wurscht, ob man über den Abbildungsmasstab oder über die Brennweite geht. Nur stelle ich halt an meiner Kamera die Brennweite ein, und nicht den Abbildungsmasstab…. Gruss Klaus Schraeder — posted via http://oly-e.de 0 ——————————————————————————————————————————————

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