Schärfe und Kontrast

Datum: 23.02.2002 Uhrzeit: 16:31:36 Rüdiger Bergner Hallo E20-Freunde, Wie stellt Ihr Schärfe und Kontrast bei Euren Aufnahmen ein? Ich meine, ob auf hart,normal oder weich.Bzw.Hoher, normaler oder niedriger Kontrast. Und was sind die Beweggründe für Eure jeweiligen Einstellungen? Würde mich freuen, etwas über Eure Erfahrungen mit den Einstellungen zu lesen. Danke für Eure Mühe. Schö¶n Grüße, Rüdiger. — posted via http://oly-e.de e20.german 1789 —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.02.2002 Uhrzeit: 16:40:33 Wolfgang Hö¶hne Hallo, mache alles mit soft bzw. low (gemäß Bedienungsanleitung ). Da geht am wenigsten verloren an Bildinformation. Den Rest mache ich dann am Rechner. Wer mit der Kamera über die speziellen Drucker ausdruckt muß natürlich anders herangehen. Gruß Wolfgang — posted via http://oly-e.de e20.german 1790 —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.02.2002 Uhrzeit: 16:55:58 Jens Flachmann Hallo Rüdiger, ich stelle die automatische Nachschärfung grundsätzlich auf soft”. Die meisten Bildbearbeitungsprogramme lassen eine feinfühligere Nachschärfung zu als die Elektronik einer Digitalkamera. Da ich alle Bilder mit Photoshop weiterbearbeite greife ich lieber auf relativ unbehandeltes Ausgangsmaterial zurück. Übrigens ist die spätere Bearbeitung (z. B. mit dem Filter “Unscharf Maskieren”) bei bereits vorgeschärften Bildern gelegentlich problematisch. Jeder weitere Schärfungsvorgang reduziert die Detailzeichnung an Hell-Dunkel-Übergängen. Je ö¶fter man schärft desto deutlicher geht die tatsächliche Auflö¶sung (nicht die Pixel-Zahl) zurück. Am besten man bearbeitet das Bild erst vollständig nach seinen Vorstellungen und schärften ganz am Schluss nur ein Mal nach. Die Kontrasteinstellung ist da weniger problematisch. Meiner Erfahrung nach kann man die Einstellung ruhig auf dem voreingestellten Mittelwert belassen. Wenn man seine Bilder direkt von der Kamera oder der Speicherkarte aus drucken will mag eine andere Vorgehensweise sinvoll sein. Mache ich aber nicht vielleicht hat jemand anderes hier im Forum da Erfahrungen… Gruss Jens posted via http://oly-e.de” e20.german 1791 —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.02.2002 Uhrzeit: 17:28:46 Rüdiger Bergner Hallo, Danke für Eure Erläuterungen. Es wäre schö¶n, wenn sich noch mehr Teilnehmer zu Wort melden würden. Hoffentlich bin ich jetzt nicht zu unverschämt. Herzlichen Dank. Gruß, Rüdiger. — posted via http://oly-e.de e20.german 1793 —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.02.2002 Uhrzeit: 17:44:08 Wilfried Danner Hallo Rüdiger, was die Schärfeeinstellung angeht, kann ich meinen Vorrednern” nur beipflichten. Eine generelle Verwendung von “Contrast=Low” halte ich – obwohl ich sie selbst auch ö¶fters verwenden – für fragwürdig. Du wirst normalerweise JPEG/SHQ bei maximaler Auflö¶sung verwenden das sind dann 8 Bit-Daten. Meine Erfahrung ist die dass bei einer Einstellung von “Contrast=Low” meistens hinterher per Tonwertkorrektur gespreizt werden muss. Damit gehen unwiederbringlich Tonwerte verloren. Deshalb würde ich diese Einstellung nur wählen wenn der Motivkontrast sehr hoch ist und im vollen Umfang wiedergegeben werden soll. Mö¶glicherweise ist es in diesem Fall aber ohnehin besser im RAW-Modus zu speichern! Viele Grüße Wilfried. posted via http://oly-e.de” e20.german 1794 —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.02.2002 Uhrzeit: 17:49:47 Bernd Kempf hallo Rüdiger, meist verwende ich die Einstellung normal bei der Schärfe und stark beim Kontrast. Dadurch sind die Bilder meiner Meinung nach nicht so flau und kö¶nnen direkt ausgedruckt werden. Da dies aber oft auch von der persö¶nlichen Einstellung” abhängt hilft dir nur: probieren probieren prob………… Bis demnächst? Bernd posted via http://oly-e.de” e20.german 1795 —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.02.2002 Uhrzeit: 18:28:40 Wolfgang Hö¶hne Hallo Wilfried, ich glaube das mit der Spreizung bei Kontrast low ist genau umgekehrt, also wenn du von normal auf low gehst – oder? MfG Wolfgang — posted via http://oly-e.de e20.german 1796 —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.02.2002 Uhrzeit: 18:55:56 Rüdiger Bergner Hallo, Danke an alle, die sich hier zu Wort gemeldet haben. Grob gesagt habe ich die Meinung von zwei Fraktionen ‘rausgelesen. Die einen benutzen die Einstellungen low” und “soft” für Kontrast und Schärfe. Das sind die die die Bilder mit einem Bildbearbeitungsprogramm nachbearbeiten. Die zweite Gruppe benutzt lieber “normal” und hart für Kontrast und Schärfe. Diese Freunde drucken in der Regel die Bilder gleich aus. Habe ich das so richtig verstanden? Nochmal thx für Eure Mühe. Gruß Rüdiger. posted via http://oly-e.de” e20.german 1797 —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.02.2002 Uhrzeit: 19:15:17 wilfried danner Hallo Wolfgang, vielleicht habe ö­ch den falschen Begriff gewählt. Was ich meinte ist folgendes: Wenn bei nur mäßigem Motivkontrast die Einstellung Low” verwendet wird dann verteilen sich die Tonwerte im 8-Bit Raum auf beispielsweise die Helligkeitswerte 50-180. Das Foto sieht dann entsprechend flau aus und wird dann im Photoshop über die Tonwertkorrektur manipuliert. Üblicherweise wird dann der frühere Grauwert 50 zu 0 gerechnet der Wert 180 zu 255 das bedeutet daß ein Graustufenumfang von 130 Werten (180-30) auf 255 Werte umgerechnet wird. Das habe ich mit “Spreizung” bezeichnet. Viele Grüße Wilfried posted via http://oly-e.de” e20.german 1798 —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.02.2002 Uhrzeit: 19:29:55 Wolfgang Hö¶hne Hallo Wilfried, das mit der Spreizung verstehe ich jetzt. Die Frage ist nur für mich, wo gehen auf dem wege low”(und bearbeitet) im Verhältnis zu einer Aufnahme die ich mit “normal” gemacht hätte Informationen verloren? Tschuldige die Frage eines Amateurs aber da ich begeisterter Amateur bin finde ich diese Fragen spannend da natürlich dann immer zu entscheiden ist ob je nach Motiv das alles bei jeder Aufnahme neu eingestellt werden sollte. Beste Grüße Wolfgang posted via http://oly-e.de” e20.german 1799 —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.02.2002 Uhrzeit: 19:45:29 Heinz Schumacher Hallo Wolfgang > Hallo Wilfried, > das mit der Spreizung verstehe ich jetzt. Die Frage ist nur > für mich, wo gehen auf dem wege low”(und bearbeitet) im > Verhältnis zu einer Aufnahme die ich mit “normal” gemacht > hätte Informationen verloren? bei der Spreizung des Kontrastes sagen wir mal um 100% fehlen Zwischenwerte. Die RGB-Werte sind durch die Spreizung nur noch gerade Zahlen. Der RGB-Wert Null bleibt Null und aus dem Wert 1 wird 2. D.H. den Wert 1 Wird es in Deinem Foto nicht mehr geben. Die feinen Helligkeitsabstufungen gehen verloren. Gruss Heinz posted via http://oly-e.de” e20.german 1800 —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.02.2002 Uhrzeit: 19:56:32 Wilfried Daner @Heiz Nomen est omen”… Du warst schneller 😉 Viele Grüße Wilfried posted via http://oly-e.de” e20.german 1801 —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.02.2002 Uhrzeit: 19:58:08 Stefan Hendricks, oly-e.de > Die einen benutzen die Einstellungen low” und “soft” für > Kontrast und Schärfe. Das sind die die die Bilder mit einem > Bildbearbeitungsprogramm nachbearbeiten. > Die zweite Gruppe benutzt lieber “normal” und hart für > Kontrast und Schärfe. Diese Freunde drucken in der Regel > die Bilder gleich aus. > Habe ich das so richtig verstanden? Ich hab’s schon mehrfach geschrieben und vertrete immer noch diese Meinung: LOW/SOFT entspricht dem was der CCD tatsächlich liefert deshalb die ideale Einstellung für Nachbearbietung per EBV. Alles darüber ist “EBV ab Werk” und für diejenigen gedacht die die Bilder ohne Umwege direkt betrachten / drucken mö¶chten. Hier werden jedoch die Rohdaten sofort verändert es gehen also Daten unwiederruflich verloren. Insofern stimmt das mit dem 2 Fraktionen … Gruss Stefan Hendricks oly-e.de” e20.german 1802 —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.02.2002 Uhrzeit: 20:18:48 Heinz Schumacher Hallo Stefan, > LOW/SOFT entspricht dem, was der CCD tatsächlich liefert, > deshalb die ideale Einstellung für Nachbearbietung per EBV. > Alles darüber ist EBV ab Werk” und für diejenigen gedacht > die die Bilder ohne Umwege direkt betrachten / drucken > mö¶chten. Hier werden jedoch die Rohdaten sofort verändert > es gehen also Daten unwiederruflich verloren. was die Schärfe anbelangt hast Du sicher recht. Wenn meine Theorie stimmt dass bei der Festlegung des Kontrastes lediglich die Kennlinie des Leseverstärkers geändert wird wird beim Kontrast nichts verloren gehen. Darüber haben wir schon mal gefachsimpelt – sind aber mangels konkreter Angaben leider nicht zu einem Ergebnis gekommen. Ganz sicher ist aber wenn man einen konkreten Kontrast haben mö¶chte und diesen per EBV einstellt geht spätestens hier die Information kaput die sonst schon in der Kamera weg ist. Gruss Heinz P.S. Die fehlende Schärfe- und Kontrastberechnung sollte sich bei LOW/SOFT durch kürzere Speicherzeiten nachweisen lassen… posted via http://oly-e.de” e20.german 1803 —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.02.2002 Uhrzeit: 20:41:40 Wolfgang Hö¶hne Hallo alle, wenn ich das also für mich auswerte, dann interpretiere ich: im low”-Format wird die Original-Information gespeichert. Bei “normal” wird der Kontrast kamera-intern bearbeitet!? Das hieße es ist jetzt nur eine Frage welche Software beim anpassen des Kontrastes besser (flexibler)arbeitet. Also die Firmware von Olympus oder beispielsweise die breiten Mö¶glichkeiten von Photoshop. Insofern ist es wahrscheinlich letzendlich nur eine Frage welcher Fraktion man sich anschließt (im guten amateurhaften Glauben);-) Gruß Wolfgang posted via http://oly-e.de” e20.german 1805 —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.02.2002 Uhrzeit: 20:53:43 Stefan Hendricks, oly-e.de > wenn ich das also für mich auswerte, dann interpretiere ich: > im low”-Format wird die Original-Information gespeichert. > Bei “normal” wird der Kontrast kamera-intern bearbeitet!? Ja m.W. nach ist das genau so. > Das hieße es ist jetzt nur eine Frage welche Software beim > anpassen des Kontrastes besser (flexibler)arbeitet. Also die > Firmware von Olympus oder beispielsweise die breiten > Mö¶glichkeiten von Photoshop. Da wird so gut wie jede EBV-Software überlegen sein da Du ja viel gezielter (da stufenlos einstellbar) eingreifen kannst. Gruss Stefan Hendricks oly-e.de” e20.german 1806 —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.02.2002 Uhrzeit: 22:47:29 Daniel Schnyder Es es nicht so, dass der Camera EBV 10Bit Werte zur Verfügung stehen, der PC-EBV (ausgenommen beim RAW – Format) nur 8-Bit Werte? Da müsste die Kamera EBV ja unter besseren Verhältnissen arbeiten kö¶nnen. Gruss Daniel — posted via http://oly-e.de e20.german 1807 —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.02.2002 Uhrzeit: 23:06:30 Heinz Schumacher Daniel Schnyder schrieb: > Es es nicht so, dass der Camera EBV 10Bit Werte zur Verfügung > stehen, der PC-EBV (ausgenommen beim RAW – Format) nur 8-Bit > Werte? Da müsste die Kamera EBV ja unter besseren > Verhältnissen arbeiten kö¶nnen. Hallo Daniel, ein interessanter Aspekt! Gruss Heinz — posted via http://oly-e.de e20.german 1808 —————————————————————————————————————————————— Datum: 24.02.2002 Uhrzeit: 12:10:04 Jürgen Regul Hallo! also ich lasse bei der E-20P die Einstellungen auf Normal und importiere dann die Bilder über das Scanprogramm Silverfast DC AI in Photoshop, dabei kann ich über eine gute Unscharfmasierung dezent nachswchärfen ohne zuviel Rauschen mitzuverstärken und kann die Tonwerte gut korrigieren. Es scheint mir einfacher zu gehen als wenn ich Schärfe und Kontrast auf LOW stelle. Gruß aus Oyle, 1 Grad, Glatteis, ein roter BMW liegt in meinem Garten und hat 8m Zaun demoliert (keine Verletzten)… — posted via http://oly-e.de e20.german 1811 —————————————————————————————————————————————— Datum: 24.02.2002 Uhrzeit: 13:56:08 Hermann Brunner Jürgen Regul” schrieb: > Gruß aus Oyle 1 Grad Glatteis ein roter BMW liegt in > meinem Garten und hat 8m Zaun demoliert (keine Verletzten)… Ist doch auch ein interessantes Motiv – oder ??? Gruß Hermann Brunner” e20.german 1812 —————————————————————————————————————————————— Datum: 24.02.2002 Uhrzeit: 16:58:00 Jürgen Regul …. schö¶nes Motiv schon, leider ist der Unfallwagen schon weg, die demolierten Zaunstücke geben ein Motiv ab, das allenfalls für Sachverständige der Versicherungen taugt (-; ( Gruß JR — posted via http://oly-e.de e20.german 1814 —————————————————————————————————————————————— Datum: 25.02.2002 Uhrzeit: 13:20:08 Jürg Lüthi Da trennt sich nun die Spreu vom Weizen, ein Künstler macht auch aus einem kaputten Zaun ein Kunstwerk …… — posted via http://oly-e.de e20.german 1830 —————————————————————————————————————————————— Datum: 25.02.2002 Uhrzeit: 15:16:31 Jürgen Regul Hallo! So isses. In diesem Sinne: Schö¶nen Gruß vom Spreu aus Oyle (-;) JR — posted via http://oly-e.de e20.german 1833 ——————————————————————————————————————————————

Über

Ich bin hier der Chef.

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