eher Japan…

Datum: 04.11.2013 Uhrzeit: 16:08:09 Peter Wenn überhaupt dann in Japan. Da kannst Du nochmal 100 Euro sparen und Zoll sowie Umsatzsteuer sind identisch. Ich habe nur leider noch keinen Shop dort gefunden wo man das gute Stück auch an eine deutsche Adresse liefern lassen kann… Den EU Preis für die Kamera halte ich einfach für indiskutabel und suche wie Du nach Alternativen. — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.11.2013 Uhrzeit: 9:52:42 alouette ich war vergangene Woche ich Japan, genauer gesagt in Tokyo. Hätte ich im September gewusst, dass ich hingehe, ich hätte mit dem Kauf der E-M1 noch gewartet. Einerseits, wegen den Märchenpreise (schwacher Yen, starker Schweizer Franken), andererseits*, weil man bei diversen Gross-Läden wie z.B Bigcamera, Yodobashi, jedes beliebige System befingern und ausprobieren kann. Eine grosse Online-Plattform mit diversen Shops und Englischer Führung und einstellbaren Wechselkursen gibts hier: http://www.rakuten.com/ Darunter sind diverse Shops wie z.B Mitsuba. Hier der Link zum Kit 12-40 http://global.rakuten.com/en/store/mitsuba/item/e-m1_12-40lk/ Interessenten müssen selber schauen, wer nach Deutschland liefert und ob es sich angesichts der hohen Deutschen MwSt lohnt. vg alouette *Selbst 600er stehen dort auf Stative gestellt zur freien“ Nutzung und es scheint sich keiner Sorgen zu machen dass der Kunde einen Schaden anrichten kö¶nnte. ich konnte meinen Augen nicht trauen als ich erstmals überhaupt in meinem Leben den AF der langen Tüten von Canon und Nikon testen konnte. Selbst an Einsteiger Bodies wie der 6D oder der D600 sind diese superschnell (meine damit das Durchlaufen des AF-Bereichs) und dabei extrem zielsicher wie ich es nicht für mö¶glich gehalten hätte. Das Zuiko 300/2.8 wirkt da an der E-M1 eher wie der AF einer Consumer-Knipse um die Jahrtausendwende :-). Der Unterschied ist wirklich gewaltig. Ob es für die Praxis ein Unterschied macht weiss ich damit natürlich noch nicht… posted via https://oly-e.de“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 13.02.2009 Uhrzeit: 18:16:57 Erwin Matthias G.ratias schrieb: > Ein tolles Bild! Und wir waren dicht dran, denn es passt zu > unserem letzten WT Armut“: Na ja wenn man bedenkt daß im Schnitt jeder US-Amerikaner 2 Hypotheken und 5 Kreditkarten hat und im Zuges des verantwortungslosen Wahnsinns Hypotheken selbst an Menschen ohne Einkommen Arbeit und Vermö¶gen vergeben wurden fällt das Bild eher in die Kategorie „maßlosige Gier und seine Folgen“ Erwin posted via https://oly-e.de“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 13.02.2009 Uhrzeit: 18:31:15 Manfred Paul Am Fri, 13 Feb 2009 17:16:57 +0100 schrieb Erwin: > Matthias G.ratias schrieb: > >> Ein tolles Bild! Und wir waren dicht dran, denn es passt zu >> unserem letzten WT Armut“: > […] fällt das Bild > eher in die Kategorie „maßlosige Gier und seine Folgen“ womit wir wieder bei Armut wären… aber es gibt noch mehr (eigentlich alle ) sehenswerte Bilder in dem Link.. Viele Grüsse Manfred http://manfred-paul.de“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.02.2009 Uhrzeit: 12:36:13 Gerd Ruhland Erwin schrieb: > Na ja, wenn man bedenkt daß im Schnitt jeder US-Amerikaner 2 > Hypotheken und 5 Kreditkarten hat, und im Zuges des > verantwortungslosen Wahnsinns Hypotheken selbst an Menschen ohne > Einkommen, Arbeit und Vermö¶gen vergeben wurden, fällt das Bild > eher in die Kategorie maßlosige Gier und seine Folgen“ Volle Zustimmung! Gruss Gerd posted via https://oly-e.de“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.02.2009 Uhrzeit: 17:35:25 Subhash Erwin wrote: > Na ja, wenn man bedenkt daß im Schnitt jeder US-Amerikaner 2 > Hypotheken und 5 Kreditkarten hat, und im Zuges des > verantwortungslosen Wahnsinns Hypotheken selbst an Menschen ohne > Einkommen, Arbeit und Vermö¶gen vergeben wurden, fällt das Bild > eher in die Kategorie maßlosige Gier und seine Folgen“ Dietmar Dath schreibt dazu in „Maschinenwinter“ (das ich ja sonst nicht sehr schätze): Ja da haben wir jetzt den Salat: Ich bin kein Journalist; das ist keine wissenschaftliche Publikation also darf ich nach deutschem Recht angeblich nicht zitieren wenn ich alles richtig verstanden habe. Und weil ich den Forumsbetreiber nicht in Schwierigkeiten bringen will beuge ich mich dieser Bestimmung die *ich* als Unrecht empfinde zähneknirschend. Was D. D. über amerikanische Hypotheken sagt kann man aber hier trotzdem nachlesen. Man suche auf dieser Seite nach „Eigenheim“. Denen die Schuld zu geben die auch was vom Kuchen wollen halte ich jedenfalls für eher kurzsichtig. Subhash Baden bei Wien http://www.subhash.at/foto/“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.02.2009 Uhrzeit: 18:26:46 R.Wagner Subhash schrieb: > Erwin wrote: > >> Na ja, wenn man bedenkt daß im Schnitt jeder US-Amerikaner 2 >> Hypotheken und 5 Kreditkarten hat, und im Zuges des >> verantwortungslosen Wahnsinns Hypotheken selbst an Menschen ohne >> Einkommen, Arbeit und Vermö¶gen vergeben wurden, fällt das Bild >> eher in die Kategorie maßlosige Gier und seine Folgen“ > Denen die Schuld zu geben die auch was vom Kuchen wollen halte > ich jedenfalls für eher kurzsichtig. Das Problem ist aber dass ziemlich viele was vom Kuchen haben wollten – das Backen des Kuchens sollten aber andere übernehmen. Und jetzt kriegen die die Rechnung präsentiert die schon bisher immer zum Kuchenbacken abgestellt waren und selber immer nur die übriggebliebenen Brö¶sel von den Platten lecken durften. Es ist eine Grundwahrheit dass Vermö¶gen durch Produktion geschaffen wird. Nicht durch Wertzuwachs verknappter Güter. Wer durch das Abschö¶pfen von Wertzuwachsgewinnen reich wird ist ein Spekulant und volkswirtschaftlich so überflüssig wie ein Kropf. Ob das nun ein kleiner Zigarettenschmuggler ist ein Hausbesitzer der von der Wertsteigerung seines Hauses lebt oder ein ö–lspekulant ist nur ein quantitativer kein qualitativer Unterschied. Grüße Reinhard posted via https://oly-e.de“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.02.2009 Uhrzeit: 19:17:59 Subhash R.Wagner wrote: > Und jetzt kriegen die die Rechnung präsentiert, die schon bisher > immer zum Kuchenbacken abgestellt waren und selber immer nur die > übriggebliebenen Brö¶sel von den Platten lecken durften. Ich gebe dir da ganz Recht. Hier ein Spot, der das unterhaltsam, aber doch scharf thematisiert: > Es ist eine Grundwahrheit, dass Vermö¶gen durch Produktion > geschaffen wird. Nicht durch Wertzuwachs verknappter Güter. Wer > durch das Abschö¶pfen von Wertzuwachsgewinnen reich wird, ist ein > Spekulant und volkswirtschaftlich so überflüssig wie ein Kropf. Ja. Und doch: Die Reichen werden immer reicher und machen es vor. Da mö¶chte doch ein kleiner Häuslbauer nicht nachstehen und ebenfalls von der freien Marktwirtschaft profitieren. Wie das aber so ist bei Pyramidenspielen: Die Letzten zahlen die Zeche. — Subhash Baden bei Wien http://www.subhash.at/foto/ —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.02.2009 Uhrzeit: 23:30:39 christian wieso darfst du das nicht zitieren? — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.02.2009 Uhrzeit: 24:08:16 Subhash christian wrote: > wieso darfst du das nicht zitieren? Mir wurde berichtet – ich weiß allerdings nicht, ob das wirklich wahr ist – dass das Zitieren in Deutschland ausschließlich Presse und Wissenschaft gestattet ist. Ein Zitat mit Namen ohne Einwilligung des Autors zu verö¶ffentlichen sei ein Verstoß gegen das Urheberrecht und das Persö¶nlichkeitsrecht. (Was ich für absurd halte. Ich will sagen: Wenn das tatsächlich deutsches Recht sein sollte, dann halte ich das deutsche Recht in diesem Punkt für absurd.) — Subhash Baden bei Wien http://www.subhash.at/foto/ —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.02.2009 Uhrzeit: 10:45:31 R.Wagner, oly-e.de Subhash schrieb: > christian wrote: > >> wieso darfst du das nicht zitieren? > > Mir wurde berichtet – ich weiß allerdings nicht, ob das wirklich > wahr ist – dass das Zitieren in > Deutschland ausschließlich Presse und Wissenschaft gestattet ist. > Ein Zitat mit Namen ohne Einwilligung des Autors zu verö¶ffentlichen > sei ein Verstoß gegen das > Urheberrecht und das Persö¶nlichkeitsrecht. > > (Was ich für absurd halte. Ich will sagen: Wenn das tatsächlich > deutsches Recht sein sollte, dann halte ich das deutsche Recht in > diesem Punkt für absurd.) http://www.rettet-das-internet.de/zitate.htm Hierbei geht es um Zitate auf *privaten* Internetseiten. Grüße Reinhard Wagner PS: Nachdem dieses Forum von einem Verlag betrieben wird, ist es keine private Homepage. Für die redaktionellen Teile von oly-e.de gilt die Einschränkung der Zitierfreiheit deshalb nicht. Wie das im Forumsteil von oly-e.de ist, wage ich nicht zu beurteilen. Wenn jemand dazu ein Musterurteil kennt, wäre ich für Verweis / Aktenzeichen dankbar. — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.02.2009 Uhrzeit: 12:31:40 Georg Klein Subhash wrote: > Mir wurde berichtet – ich weiß allerdings nicht, ob das wirklich > wahr ist – dass das Zitieren in > Deutschland ausschließlich Presse und Wissenschaft gestattet ist. > Ein Zitat mit Namen ohne Einwilligung des Autors zu verö¶ffentlichen > sei ein Verstoß gegen das Urheberrecht und das Persö¶nlichkeitsrecht. > > (Was ich für absurd halte. Ich will sagen: Wenn das tatsächlich > deutsches Recht sein sollte, dann halte ich das deutsche Recht in > diesem Punkt für absurd.) Obwohl mich das ja kaum betrifft, da ich sehr wenig in diesem Forum bzw. in anderen Foren schreibe, kann ich (als ö–sterreicher und Nichtjurist) die Absurdität dieser Regelung nicht begreifen. Wäre also nach deutschem Recht das Zitieren illegal, dann wäre auch mein obiges Zitieren der Aussage von Subhash illegal. Dann wären auch alle Zitate innerhalb dieses Forums illegal, oder nicht? Damit wäre ja die einzig sinnvolle Mö¶glichkeit in Newsgroups oder Foren zu kommunizieren unterbunden. Ich kann das einfach nicht glauben. Komplizierter wirds noch durch die unterschiedlichen Ländergesetze. Ein ö–sterreicher darf auf Grund der hiesigen Gesetzeslage zitieren, soweit ich informiert bin. Ein ö–sterreicher, der sich in ö–sterreich aufhält, schreibt mit seinem an einem ö¶sterreichischen Internetprovider angeschlossenen Computer einen Text, der zufällig auf einem deutschen Server landet. Jetzt darf er nicht mehr zitieren? Oder darf er zitieren und der Betreiber des Servers macht sich strafbar, wenn er das nicht lö¶scht? Und was ist wenn der deutsche Serverbetreiber den Server in ö–sterreich oder in USA aufstellt? Welche Gesetze gelten dann? Absurd, absurder, am absurdesten . . . Ich kann es nicht glauben, dass das so ist. LG gk —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.02.2009 Uhrzeit: 13:08:32 Hans Wein Subhash wrote: > Mir wurde berichtet – ich weiß allerdings nicht, ob das wirklich > wahr ist – dass das Zitieren in > Deutschland ausschließlich Presse und Wissenschaft gestattet ist. Es ist nicht wahr, sondern ein Gerücht. > Ein Zitat mit Namen ohne Einwilligung des Autors zu verö¶ffentlichen > sei ein Verstoß gegen das > Urheberrecht und das Persö¶nlichkeitsrecht. Ein Zitierverbot mit dem Persö¶nlichkeitsrecht begründen zu wollen, ist in der Regel Blö¶dsinn, denn es kann nur etwas zitiert werden, was zuvor schon verö¶ffentlicht wurde. Das Urheberrecht käme wohl dann in Betracht, wenn a) das Zitierte und b) das, was der Zitierer dazu schreibt, nicht in einem angemessen Verhältnis zueinander steht. In so einem Fall ist es kein Zitat mehr, sondern eine Wiedergabe. > (Was ich für absurd halte. Ich will sagen: Wenn das tatsächlich > deutsches Recht sein sollte, dann halte ich das deutsche Recht in > diesem Punkt für absurd.) Das Problem ist nicht das deutsche Recht an sich, sondern die in diesem unseren Land ausgeübte Rechtspraxis. Ein Verfahren, das eigentlich als Maßnahme gedacht war, um Bagatellfälle von den Gerichten fernzuhalten (abmahnen statt klagen), hat sich aufgrund der advokatenfeundlichen Gebührenregelungen schnell in eine sprudelnde Geldquelle für dieselben entwickelt. Die Folgen sind bekannt: Es bedarf dreier Dinge, nämlich eines Rechtsverstoßes, eines Geschädigten bzw. eines Konkurrenten, und eines Anwalts. Letzterer braucht jetzt nur noch denjenigen ausfindig zu machen, der den Verstoß begangen hat, und schickt ihm die Abmahnung. Dass hier sehr oft mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird, spielt keine Rolle, da immer die Kanonen bezahlt werden (müssen), jedenfalls bisher. Gruß Hans —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.02.2009 Uhrzeit: 13:08:34 Hans Wein R.Wagner, oly-e.de wrote: > http://www.rettet-das-internet.de/zitate.htm > Hierbei geht es um Zitate auf *privaten* Internetseiten. Offensichtlich handelt es sich hier um die Geschichte, wo ein Lehrer von einem Erben Kästners belangt wurde. Allerdings hatte der Betroffene wohl ganze Gedichte bzw. Kapitel aus Prosatexten in seine Homepage eingebaut, und ob so etwas noch als Zitat durchgehen kann, ist in der Tat eher zweifelhaft. Ich für meinen Teil werde jetzt jedenfalls auch zitieren, und zwar von Wikipedia hö¶chstpersö¶nlich: …Ist der Zweck eines Zitates eine eigene Aussage zu untermauern so ist das Zitat zulässig. Natürlich sollte die Länge des Zitates in einem vernünftigen Verhältnis zum restlichen Text stehen und – noch entscheidender – die eigene geistige Leistung sollte in einem angemessenen Verhältnis zum zitierten Text stehen…“ Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Zitate Obige Sätze bringen es IMHO hervorragend auf den Punkt. Darüber hinaus sollte aber auch nicht vergessen werden dass das UrhG bei Geschreibsel nur für Werke gilt die eine gewisse Schö¶pfungshö¶he aufweisen. Wer also meint sein Forumsgesülze steht unter dem Schutz des Gesetzes wird sich in den meisten Fällen sicherlich irren. > PS: Nachdem dieses Forum von einem Verlag betrieben wird ist es > keine private Homepage. Für die redaktionellen Teile von oly-e.de > gilt die Einschränkung der Zitierfreiheit deshalb nicht. Wie das > im Forumsteil von oly-e.de ist wage ich nicht zu beurteilen. > Wenn jemand dazu ein Musterurteil kennt wäre ich für Verweis / > Aktenzeichen dankbar. Es sieht so aus als ob der Kästner-Fall niemals echt die Justiz beschäftigt hat – die Betroffenen haben anscheinend den Weg des geringsten Widerstands gewählt und gezahlt (oder der Fall war doch eindeutiger als behauptet wurde). Gruß Hans“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.02.2009 Uhrzeit: 18:14:04 R.Wagner Hans Wein schrieb: > R.Wagner, oly-e.de wrote: > >> http://www.rettet-das-internet.de/zitate.htm >> Hierbei geht es um Zitate auf *privaten* Internetseiten. > > Offensichtlich handelt es sich hier um die Geschichte, wo ein > Lehrer von einem Erben Kästners belangt wurde. Allerdings hatte der > Betroffene wohl ganze Gedichte bzw. Kapitel aus Prosatexten in > seine Homepage eingebaut, und ob so etwas noch als Zitat durchgehen > kann, ist in der Tat eher zweifelhaft. Das Kästner-Problem betraf seinerzeit nicht nur den Lehrer, sondern nach dem Giesskannenprinzip (oder auch Google-Prinzip) mehrere hundert Webmaster. Nur die wenigsten sind an die ö–ffentlichkeit gegangen. > Ich für meinen Teil werde jetzt jedenfalls auch zitieren, und zwar > von Wikipedia hö¶chstpersö¶nlich: Das ist auch erlaubt, da Wikipedia-Inhalte unter GNU sind. > > …Ist der Zweck eines Zitates eine eigene Aussage zu > untermauern so ist das Zitat zulässig. Natürlich sollte die Länge > des Zitates in einem vernünftigen Verhältnis zum restlichen Text > stehen und – noch entscheidender – die eigene geistige Leistung > sollte in einem angemessenen Verhältnis zum zitierten Text > stehen…“ > Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Zitate > Obige Sätze bringen es IMHO hervorragend auf den Punkt. Darüber > hinaus sollte aber auch nicht vergessen werden dass das UrhG bei > Geschreibsel nur für Werke gilt die eine gewisse Schö¶pfungshö¶he > aufweisen. Wer also meint sein Forumsgesülze steht unter dem > Schutz des Gesetzes wird sich in den meisten Fällen sicherlich > irren. Es ging hier um Zitate aus einem Buch mithin steht die Schö¶pfungshö¶he außer Frage. Ob die Schö¶pfungshö¶he bei Forenbeiträgen ausreicht vermag ich nicht zu beurteilen ich würde aber unabhängig von der Schö¶pfungshö¶he vermuten dass jemand der in einem Forum in dem das Quoten zum guten Ton gehö¶rt postet implizit sein Einverständnis damit erklärt im Rahmen des Forums zitiert zu werden. Dieses Einverständnis dürfte sich jedoch ausschließlich auf dieses Forum erstrecken nicht auf andere Webseiten. >> PS: Nachdem dieses Forum von einem Verlag betrieben wird ist es >> keine private Homepage. Für die redaktionellen Teile von oly-e.de >> gilt die Einschränkung der Zitierfreiheit deshalb nicht. Wie das >> im Forumsteil von oly-e.de ist wage ich nicht zu beurteilen. >> Wenn jemand dazu ein Musterurteil kennt wäre ich für Verweis / >> Aktenzeichen dankbar. > Es sieht so aus als ob der Kästner-Fall niemals echt die Justiz > beschäftigt hat – die Betroffenen haben anscheinend den Weg des > geringsten Widerstands gewählt und gezahlt (oder der Fall war doch > eindeutiger als behauptet wurde). Siehe oben: es gab nicht nur „einen“ Kästner-Fall sondern eine ganze Latte. Bekannt wurde nur der Lehrer – und der war wirklich eindeutig. Der hat ziemlich viel verö¶ffentlicht. Aber in anderen Fällen ging es wirklich nur um ein einziges Zitat auf einer privaten Homepage. Als die Sache dann ruchbar wurde hat der Kästner-Erbe den Anwalt zurückgepfiffen. (Vermutlich hat er einen bö¶sen Anruf vom Verlag bekommen….) Grüße Reinhard Wagner posted via https://oly-e.de“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.02.2009 Uhrzeit: 18:16:38 Subhash Hans Wein wrote: > Ich für meinen Teil werde jetzt jedenfalls auch zitieren, und zwar > von Wikipedia hö¶chstpersö¶nlich: … Wikipedia Artikel unterliegen der GFDL (GNU Free Documentation Licence) die ähnlich wie GPL bei Software sicherstellt, dass die Artikel kein Privateigentum der AutorInnen mehr sind. — Subhash Baden bei Wien http://www.subhash.at/foto/ —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.02.2009 Uhrzeit: 18:23:05 Erwin Nachdem Subhash schrieb: > Denen die Schuld zu geben, die auch was vom Kuchen wollen, halte > ich jedenfalls für eher kurzsichtig. Den Maschinenwinter muß ich mir mal durchlesen, den kenn ich noch nicht. Daher ist mir auch dein angedeutetes Zitat vollkommen unklar. Vielleicht kannst du es ja noch besser rechtsverträglich“ andeuten. Witzig im übrigen die dadurch losgetretene „tangentiale“ Diskussion über den rechtlichen Hintergrund von Zitaten in Foren. Hoffentlich fühlt sich jetzt keiner persö¶nlich auf den Schlips getreten aber Rechtsanwälte kommen mir manchmal vor wie eine der 10 Biblischen Plagen (oder waren es 7 so ganz sattelfest bin ich bei diesem Thema nicht). Ein Freund klärte mich kürzlich dazu auf als er mir weißmachen wollte daß die Biblischen ursprünglich von Priestern also später Rechtsanwälten Politikern und Bankern erfunden wurden um von den Folgen ihres Wirkens abzulenken… Wie gesagt nur manchmal 😉 Zurück zum eigentlichen Thema: Das prämierte Bild finde ich irre. Im ersten Moment denkt man an die zahllosen Dokumente des Kampfes gegen den Terrorismus dabei zeigt es aber einen Blick auf die ganz andere „Homefront“. Ob es nun wirklich kurzsichtig ist zu behaupten eine der Ursachen wäre Maßlosigkeit und Gier (und zwar nicht nur von Investmentbankern sondern einer breiten Masse von Konsumenten) wage ich zu bezweifeln. Hier wurde und wird immer noch im großen Stil die Verantwortung ausgeblendet. Als Schüler und Student wäre ich nie im Leben auf die Idee gekommen mir eine Hypothek zu nehmen oder Kreditkarten durchzuwechseln. Das gehö¶rte zur Erziehung zur Selbstverantwortung auch wenn ich damals auch gerne in einem Penthouse in Citylage gewohnt hätte. Und wir sind uns hoffentlich alle klar darüber daß diese Krise diesmal nicht durch die Spekulation von Investoren in virtuelle Firmenwerte ausgelö¶st wurde wie zu Zeiten der Internet-Blase sondern durch jahrelanges Leben über den mö¶glichen Verhältnissen durch eine breite Masse angefeuert durch eine zügellose Kreditvergabe. Das war irgenwie leicht kriminell von allen Seiten da hält sich mein Mitleid in Grenzen. Im übrigen trägt bei der Immobilienblase keiner der verschuldeten Hauskäufer das Risiko des derzeitigen Preisverfalls sondern ausschließlich die Banken (und was dahinter kommt) denn im Gegensatz zu Deutschland haftet er nur mit seinem Haus für die Hypothekschulden nicht mit seinem Sach- Bar- und Anlagevermö¶gen sollte er eines haben. Und viele der zweiten und driiten Hypotheken die im Zuge der Wertsteigerung der Häuser durch die Blase von den Eigentümern aufgenommen wurden sind direkt in den Konsum gefossen (und damit hat auch Exportweltmeister Deutschland gut gelebt). Die Krise hat diesbezüglich für manche eine Art Umverteilung bedeutet in der sonst eher nicht üblichen Richtung vom Kapital in seine Richtung. Der spezielle Fall der gezeigten Aufnahme ist für nicht typisch sondern ein offenbar zwangsläufiges Extrem. posted via https://oly-e.de“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.02.2009 Uhrzeit: 19:42:48 Subhash Erwin wrote: > Daher ist mir auch dein angedeutetes Zitat vollkommen > unklar. Vielleicht kannst du es ja noch besser > rechtsverträglich“ andeuten. Sinngemäß sagt Dietmar Dath im verlinkten Interview in Teil 2 dass eine Gesellschaft widerwärtig sei in der es zu Finanzkrisen kommt weil sich herausstellt dass Kredite die man (relativ) armen Amerikanern aufgeschwatzt hat um Eigenheime zu kaufen die sie sich nicht leisten kö¶nnen tatsächlich nicht leistbar sind und daher auch tatsächlich nicht zurückgezahlt werden. Im übrigen danke für deine Überlegungen. Was ich sagen wollte war dass man nun wieder einmal den armen Schluckern die Schuld gibt weil sie sich auch ein bisschen so verhalten wollten wie die großen Raubtiere der Wirtschaft. So ein Verhalten ist auch nicht ehrenwert da gebe ich dir natürlich recht. Aber anzugreifen wären nicht ein paar hunderttausend dumme Häuslbauer die wirklich glaubten das Geld würde für sie arbeiten sondern die Doktrin des Neoliberalismus und die so genannte freie Marktwirtschaft die den selben Prinzipien aber in gigantischen Ausmaß anhängt: Beispielsweise dem andere für sich schuften lassen um ein bequemes Leben zu haben auf Kosten derer die (noch) nicht so rücksichtslos sind bzw. es gar nicht sein kö¶nnen. Subhash Baden bei Wien http://www.subhash.at/foto/“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.02.2009 Uhrzeit: 20:07:38 Hans Wein R.Wagner wrote: > Das ist auch erlaubt, da Wikipedia-Inhalte unter GNU sind. Selbst wenn dem nicht so wäre, würde ich zitieren 🙂 > Es ging hier um Zitate aus einem Buch, mithin steht die > Schö¶pfungshö¶he außer Frage. Ähem – Telefon- und Kursbücher sind auch Bücher 😉 > Ob die Schö¶pfungshö¶he bei Forenbeiträgen ausreicht, vermag ich > nicht zu beurteilen, ich würde aber unabhängig von der > Schö¶pfungshö¶he vermuten, dass jemand, der in einem Forum, in dem > das Quoten zum guten Ton gehö¶rt, postet, implizit sein > Einverständnis damit erklärt, im Rahmen des Forums zitiert zu > werden. Ich vermute das gleiche wie du – wer diskutierend an die ö–ffentlichkeit geht, muss auf jeden Fall davon ausgehen, dass seine Äußerungen nicht mehr vollständig unter seiner Hoheit stehen. > Dieses Einverständnis dürfte sich jedoch ausschließlich > auf dieses Forum erstrecken, nicht auf andere Webseiten. Da habe ich allerdings meine Zweifel, und zwar wegen dem Urahn aller Diskussionsforen im Internet: Wer im Usenet postet, hat keinen unmittelbaren Einfluss darauf, in welchen Gruppen sein Erguss erscheint, denn jeder, der quotet, kann einen Fup setzen. Momentan wüsste ich nicht, warum diese Praxis bei Webforen unzulässig sein sollte. > Siehe oben: es gab nicht nur einen“ Kästner-Fall sondern eine > ganze Latte. Bekannt wurde nur der Lehrer – und der war wirklich > eindeutig. Der hat ziemlich viel verö¶ffentlicht. Aber in anderen > Fällen ging es wirklich nur um ein einziges Zitat auf einer > privaten Homepage. Als die Sache dann ruchbar wurde hat der > Kästner-Erbe den Anwalt zurückgepfiffen. (Vermutlich hat er einen > bö¶sen Anruf vom Verlag bekommen….) Das mit dem Verlag klingt plausibel. BTW: Wäre ich Dichter und du mein Verleger müsste ich dich u.U. um Erlaubnis fragen wenn ich in einem Forum eines meiner Werke posten wollte 😉 Gruß Hans“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.02.2009 Uhrzeit: 20:22:01 R.Wagner Hans Wein schrieb: >> Dieses Einverständnis dürfte sich jedoch ausschließlich >> auf dieses Forum erstrecken, nicht auf andere Webseiten. > > Da habe ich allerdings meine Zweifel, und zwar wegen dem Urahn > aller Diskussionsforen im Internet: Wer im Usenet postet, hat > keinen unmittelbaren Einfluss darauf, in welchen Gruppen sein > Erguss erscheint, denn jeder, der quotet, kann einen Fup setzen. > Momentan wüsste ich nicht, warum diese Praxis bei Webforen > unzulässig sein sollte. Da hast Du technisch recht – aber mach das mal einem Richter klar. Zudem werden Newsserver aus dem Usenet gespiegelt, der oly-e.de-Server aber nicht – zumindest kenne ich keinen Spiegelserver. Es gibt also tatsächlich einen“ Verantwortlichen und das freut den Anwalt. >> Siehe oben: es gab nicht nur „einen“ Kästner-Fall sondern eine >> ganze Latte. Bekannt wurde nur der Lehrer – und der war wirklich >> eindeutig. Der hat ziemlich viel verö¶ffentlicht. Aber in anderen >> Fällen ging es wirklich nur um ein einziges Zitat auf einer >> privaten Homepage. Als die Sache dann ruchbar wurde hat der >> Kästner-Erbe den Anwalt zurückgepfiffen. (Vermutlich hat er einen >> bö¶sen Anruf vom Verlag bekommen….) > Das mit dem Verlag klingt plausibel. BTW: Wäre ich Dichter und du > mein Verleger müsste ich dich u.U. um Erlaubnis fragen wenn ich > in einem Forum eines meiner Werke posten wollte 😉 Kommt auf den Autorenvertrag an. Meistens ist das aber wirklich so. Wenn ich ein Werk schreibe und in einem Verlag verö¶ffentliche dann unterschreibe ich für die Dauer von x Jahren dass ich das Werk nicht anderswo publiziere egal ob gegen Cash oder ummasunst. Grüße Reinhard Wagner posted via https://oly-e.de“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.02.2009 Uhrzeit: 11:42:10 Karl H. Beckers R.Wagner schrieb: …. >> Da habe ich allerdings meine Zweifel, und zwar wegen dem Urahn >> aller Diskussionsforen im Internet: Wer im Usenet postet, hat >> keinen unmittelbaren Einfluss darauf, in welchen Gruppen sein >> Erguss erscheint, denn jeder, der quotet, kann einen Fup setzen. >> Momentan wüsste ich nicht, warum diese Praxis bei Webforen >> unzulässig sein sollte. > > Da hast Du technisch recht – aber mach das mal einem Richter > klar. Zudem werden Newsserver aus dem Usenet gespiegelt, der > oly-e.de-Server aber nicht – zumindest kenne ich keinen > Spiegelserver. Es gibt also tatsächlich einen“ Verantwortlichen > und das freut den Anwalt. Ich finde es auch etwas gewagt aus der Tatsache dass irgendetwas in den Anfängen des Internets getan wurde darauf zu schließen dass es heute legal sei. Ich hab mal einen hö¶chst amüsanten Vortrag vom CCC anhö¶ren dürfen in dem berichtet wurde wie sie sich irgendwann entscheiden mußten ob sie ein gemeinnütziger Verein oder eine kriminelle Vereinigung werden wollten … einfach weil zwischenzeitlich Gesetze verabschiedet wurden die es zu Anfang des Internets noch nicht gab. (Womit ich nicht sagen wollte dass der eine oder andere Recht hat weil IANAL … sondern nur dass Gesetz und gesunder (oder gar technischer) Menschenverstand nicht immer konform gehen.) KHB. posted via https://oly-e.de“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.02.2009 Uhrzeit: 16:24:43 Hans Wein Karl H. Beckers wrote: > Ich finde es auch etwas gewagt, aus der Tatsache, dass > irgendetwas in den Anfängen des Internets getan wurde, darauf zu > schließen, dass es heute legal sei. Ähem – das Usenet ist zwar ein Fossil, aber ein lebendes, und mir ist nicht bekannt, dass es heute nicht mehr legal wäre 🙂 Gruß Hans —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.02.2009 Uhrzeit: 18:50:59 Karl H. Beckers Hans Wein schrieb: …. >> Ich finde es auch etwas gewagt, aus der Tatsache, dass >> irgendetwas in den Anfängen des Internets getan wurde, darauf zu >> schließen, dass es heute legal sei. > > Ähem – das Usenet ist zwar ein Fossil, aber ein lebendes, und mir > ist nicht bekannt, dass es heute nicht mehr legal wäre 🙂 Lebende Fossile sind garantiert illegal! 😉 — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 24.02.2009 Uhrzeit: 13:07:02 Ralf Engelberger Hallo, ich bin in der Bauindustrie tätig, und der Sachverhalt wurde in den Medien nicht ganz richtig wiedergegeben. Richtig ist das mit der Kreditvergabe, aber Grund ist ein ganz anderer. Er liegt in erster und historischer Linie an der Bauweise in den USA und der Laufzeit der Kredite. Die Eigenheime in USA und Kanada werden in dre Regel aufs primitivste zusammengetackert. Das was man bei uns als Fertighaus bezeichnen würde wird dort vor Ort aus MDF und Holzrahmen gebaut. Haltbarkeit der Häuser 20 – 30 Jahre. Die Preise aber liegen auf unserem Niveau. Die Erstbesitzer kaufen nun das Haus mit einem Darlehen über 40 Jahre Laufzeit. Nach max 10 Jahren verkauft dieser Dann im Schnitt das Haus. Die ganze Zeit mit einem recht guten Schnitt und Lö¶st seinen Kredit ab, da das Haus mehr wert wurde (war halt so). In Wirklichkeit wurde der Wertverlust durch Zeit und Gebrauch einfach negiert. Der Zweitbesitzer kauf nun das Haus und zahlt theoretisch 50 Jahre ab (ist ja teurer geworden). Obwohl das Haus eventuell nur noch 20 Jahre hält. Das System ging ne Weile, aber halt nur eine Weile. Irgendwann wurde dann Geld für Eigenheime an Leute gegeben wurden, die wirlich sich das nicht leiten konnten. Und dann war der Tag da an dem das System halt zusammenklappte. Gruß Ralf — posted via https://oly-e.de ——————————————————————————————————————————————

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