Monitor, Kalibrierung, usw.

Datum: 09.11.2012 Uhrzeit: 14:51:40 PaulH Hallo, irgendwann innerhalb der nächsten Monate mö¶chte ich mir einen neuen Monitor zulegen. Im Moment habe ich zwei Monitore mit 1280 auf 1024 Pixeln. Daher hätte ich gerne einen Monitor mit mindestens 2560 auf 1440 Pixeln. Außerdem wäre es mir am liebsten, wenn ich mit dem Monitor Qualität/Farben von Fotos beurteilen kann, ohne etwas einstellen zu müssen. Derzeit würde meine Wahl auf den Fujitsu P27T-6 fallen, hier gibt es einen Test: http://www.prad.de/new/monitore/test/2011/test-fujitsu-p27t-6-ips.html Der P27T-6 wurde wohl inzwischen durch den P27T-6P ersetzt, der eine LED-Beleuchtung hat. Von Kalibirerung usw. habe ich null Ahnung, daher meine Frage: Kommt man in keinem Fall um eine Kalibrierung herum? Braucht man dafür Windows (ich benutze Linux)? Oder reichen die Einstellmö¶glichkeiten am Monitor? Ohne ein Kalibriergerät wird es wahrscheinlich nicht gehen. Oder kann man auch Glück haben und der Monitor ist werksseitig so gut eingestellt, daß sich der Aufwand einer Kalibrierung nicht lohnt, wenn man nicht beruflich damit arbeiten muß? Ist das halbwegs schnell erklärt, oder gibt es im Internet etwas, wo man sich in das Thema einlesen kann? — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 09.11.2012 Uhrzeit: 19:07:51 Rainer Hallo Paul, das ist ein sehr komplexes Thema. Ich kann Dir www.prad.de sehr empfehlen, stelle Deine Frage mal dort im Forum, da wird Dir sicher geholfen falls Du hier nicht weiter kommen solltest. Da kann man Tage lesen und vor allem mußt Du in Erfahrung bringen ob deine Grafikkarte die 2560 x 1440 Pixel überhaupt ansteuern kann. Sehr viele Grakas kö¶nnen nämlich nur bis max. 1920 x 1200. Hier benö¶tigst Du falls Du den Monitor über DVI ansteuerst einen DVI-Duallink port oder haltden Displayport. Gruß Rainer Am 09.11.2012 13:51, schrieb PaulH: > Hallo, > > irgendwann innerhalb der nächsten Monate mö¶chte ich mir einen > neuen Monitor zulegen. Im Moment habe ich zwei Monitore mit 1280 > auf 1024 Pixeln. Daher hätte ich gerne einen Monitor mit > mindestens 2560 auf 1440 Pixeln. Außerdem wäre es mir am > liebsten, wenn ich mit dem Monitor Qualität/Farben von Fotos > beurteilen kann, ohne etwas einstellen zu müssen. Derzeit würde > meine Wahl auf den Fujitsu P27T-6 fallen, hier gibt es einen > Test: > > http://www.prad.de/new/monitore/test/2011/test-fujitsu-p27t-6-ips.html > > Der P27T-6 wurde wohl inzwischen durch den P27T-6P ersetzt, der > eine LED-Beleuchtung hat. > > Von Kalibirerung usw. habe ich null Ahnung, daher meine Frage: > Kommt man in keinem Fall um eine Kalibrierung herum? Braucht man > dafür Windows (ich benutze Linux)? Oder reichen die > Einstellmö¶glichkeiten am Monitor? Ohne ein Kalibriergerät wird es > wahrscheinlich nicht gehen. Oder kann man auch Glück haben und > der Monitor ist werksseitig so gut eingestellt, daß sich der > Aufwand einer Kalibrierung nicht lohnt, wenn man nicht beruflich > damit arbeiten muß? > > Ist das halbwegs schnell erklärt, oder gibt es im Internet etwas, > wo man sich in das Thema einlesen kann? > —————————————————————————————————————————————— Datum: 10.11.2012 Uhrzeit: 11:33:26 Martin Wieprecht PaulH schrieb: > Hallo, > > … > > Von Kalibirerung usw. habe ich null Ahnung, daher meine Frage: > Kommt man in keinem Fall um eine Kalibrierung herum? Braucht man > dafür Windows (ich benutze Linux)? Oder reichen die > Einstellmö¶glichkeiten am Monitor? Ohne ein Kalibriergerät wird es > wahrscheinlich nicht gehen. > > … Eine einfache Mö¶glichkeit sind die Testbilder der Belichter. Z. Bsp. fc-prints (machen andere bestimmt auch) schicken dir auf Anfrage ein Testbild zu. Dieses kannst du parallel von der Webseite downloaden. Betrachtest du dann das ausbelichtete Bild und die Software-Version in deinem Bildbearbeitungsprogramm gleichzeitig kannst du nach Auge den Monitor einstellen. Bei mir haben dafür die Mö¶glichkeiten der Schirme (Sonys) ausgereicht. Schwarzwert und Kontrast machst du über Graustufen-Bilder, die du samt Anleitung ebenfalls herunterladen kannst. Nach meiner Erfahrung machen ganz viele Leute einen riesen Affentanz um das Kalibrieren ihrer Monitore und denken überhaupt nicht an das Umgebungslicht. Es ist nämlich ein gewaltiger Unterschied, ob du bei Tages-, Glühlampen-, Halogen-, …, oder gar Mischlicht vor deinem Schirm sitzt. Ja selbst ob du ein gelbes oder ein blaues Hemd anhast kann unter Umständen mehr Unterschied machen als das letzte Fitzelchen an Monitorkalibrierung aus der Software zu quetschen… lg Martin — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 10.11.2012 Uhrzeit: 13:01:34 *dp LG liefert zu Beginn des nächsten Jahres den EA83 aus. Es ist ein 17 Zö¶ller, der preislich sehr interessant ist. Die Daten versprechen ein sehr gutes Gerät für Fotografen. HzG *dp — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 10.11.2012 Uhrzeit: 19:24:55 Peter J. Müller Hallo Paul, ich habe mich auch sehr lange mit diesem Thema beschäftigt und bin nie zu einem Ergebnis gekommen. Um 2000 Euro auszugeben war ich zu geizig. Lange dachte ich, ich kaufe mir einen Monitor für max. 500 Euro und kalibriere den. Daraufhin habe ich bei Prad die Testberichte studiert. Das Thema schwierig. Nach Tagen der Unentschlossenheit habe ich mich für einen LG ips234 (hat ein ips panel) entschieden. Der Monitor deckt 99,8 % den sRGB Farbraum ab. Einen entsprechenden Test gibt es bei Prad (http://www.prad.de/new/monitore/test/2012/test-lg-ips234v-pn.html). Das Gerät kostet 150 Euro. Im Standardbetrieb kannst du dir eine Kalibrierung sparen, dh. ich konnte das Geld für Kalibrierungswerkzeuge (Spider und Co.) sparen (kam mir bei der Anschaffung des 60er Makros sehr entgegen). Auch die Zeit fürs kalibrieren kann ich fürs fotografieren verwenden. Schlussendlich musst du das für dich entscheiden. Derzeit reicht mir die preisgünstige Lö¶sung. Sollte ich einmal mehr wollen wird es wahrscheinlich deutlich teurer und aufwändiger. Beste Grüße Peter — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 10.11.2012 Uhrzeit: 25:10:18 Wolfgang Ruth PaulH schrieb: > Hallo, > > irgendwann innerhalb der nächsten Monate mö¶chte ich mir einen > neuen Monitor zulegen. > > Von Kalibirerung usw. habe ich null Ahnung, daher meine Frage: > Kommt man in keinem Fall um eine Kalibrierung herum? Braucht man > dafür Windows (ich benutze Linux)? Oder reichen die > Einstellmö¶glichkeiten am Monitor? Ohne ein Kalibriergerät wird es > wahrscheinlich nicht gehen. Oder kann man auch Glück haben und > der Monitor ist werksseitig so gut eingestellt, daß sich der > Aufwand einer Kalibrierung nicht lohnt, wenn man nicht beruflich > damit arbeiten muß? > Ich nutze ebenfalls Linux und Windows und habe mich etwas mit dem Thema Farbmanagement beschäftigt – das ist leider etwas mehr als nur den Monitor zu kalibrieren. Guter Einstieg ist bspw. http://foto.beitinger.de/farbmanagement/index.html . Aber nun zum Monitorthema: Bei den Monitoren gibt es teure Exemplare (zB aus der Eizo ColorGraphics Serie), die vom Werk aus schon kalibriert sind (z.B. auf sRGB). Der kalibrierte Farbraum ist direkt am Monitor umschaltbar und du brauchst dich nicht selbst drum zu kümmern. Das ist die Karo-Einfach-Lö¶sung, aber nicht billig. Außerdem bist du auf die Farbprofile festgelegt, für die der Hersteller Profile erstellt und Monitor gespeichert hat. Wenn man selbst kalibriert, werden mittels eines Messgerätes die Bildschirmfarben gemessen (es werden Farbtäfelchen eingeblendet) und dein Rechner berechnet daraus die nö¶tigen Korrekturen (bspw. etwas weniger blau, etwas mehr rot) und legt diese in einem Farbprofil ab. Dieses Farbprofil kann man nun in die Grafikkarte laden und der angeschlossene Bildschirm bekommt damit das farbkorrigierte Signal zugespielt. Das funktioniert mit allen Bildschirmen, allen Betriebssystemen und allen heute (und gestern) gängigen Grafikkarten. Unter Linux ist das bspw. mit dem gnome-color-manager leicht zu erledigen. Es gibt aber auch Monitore (leider wieder eher die ganz teuren), die dieses Farbprofil selbst auswerten kö¶nnen – sie bekommen das über den USB-Anschluss mitgeteilt. Das funktioniert mit Apple und WindowsBetriebssystemen, für Linux ist mir bisher kein Programm bekannt, das diesen Übertragung unterstützt. Workaround: man kann das Farbprofil aber auch mit einem Windowsprogramm in den Monitor übertragen und dann mit Linux arbeiten. Die Lö¶sung mit dem Farbprofil in der Grafikkarte hat den leichten Nachteil, dass die Anzahl der mö¶glichen Farben leicht reduziert werden kann – du nutzt den 24bit Farbraum nicht ganz aus. Dafür spart man beim Monitorkauf deutlich. Ich selbst nutze einen dieser teuren Eizos (und bin sehr zufrieden damit) und habe auch ein Messgerät (DTP94B) und habe damit schon einige Notebooks von ihrem Farbstich befreit. Das Farbmessgerät muss man eigentlich auch nicht selbst besitzen, es reicht m.E. (für Hobbyzwecke) vö¶llig aus, diesen Vorgang alle drei Monate zu wiederholen. Falls du da ganz tief einsteigen willst, ohne viel Geld zu investieren: Es gibt auf der Burg Fürsteneck nächstes Jahr einen Wochenendkurs zu diesem Thema, zu dem du dein eigenes Geraffel mitbringen kannst und mit dort zur Verfügung gestellten Geräten eine Kalibrierung durchführen kannst. Nur mit den Einstellmö¶glichkeiten am Bildschirm kommt man meiner Meinung nach nicht wirklich hin. Das ginge eventuell nur, wenn nebendran ein zweiter, kalibrierter Bildschirm (mit gleicher Grundhelligkeit) steht. Der Vergleich eines selbstleuchten Bildschirms mit gedruckten Farbtafeln ist u.a. wegen der Umgebungslichtabhängigkeit nicht gangbar. Beim Monitorkauf sollte man nicht nur den Farbraum als Kriterium beachten (97% sRGB, 94% AdobeRGB), sondern auch die Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung des Bildschirmes. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 10.11.2012 Uhrzeit: 25:33:53 WolfgangPe Gerade bei der Beurteilung von Farben gibt es einen breiten Spielraum. Von der 100% Lö¶sung mit einem speziellem Raum mit Normlicht bis zur preiswerten Amateurlö¶sung ist die Spanne sehr groß. Am einfachstem ist die 100% Lö¶sung. Da wird eine Firma beauftragt und die erledigt alles. Bei allen Billiglö¶sungen müssen mehr oder weniger Krö¶ten geschluckt werden. Ein weniger geeignetes Betriebssystem dürfte dabei die geringste Hürde sein. Ansonsten bieten eine Fotogeschäfte und auch Fotoclubs Kalibriergeräte auch leihweise an. Und für einfache Ansprüche reicht es die Monitore alle 3 Monate zu kalibrieren. Grüße Wolfgang —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2012 Uhrzeit: 10:41:57 Reinhard Wagner Martin Wieprecht schrieb: > Nach meiner Erfahrung machen ganz viele Leute einen riesen > Affentanz um das Kalibrieren ihrer Monitore und denken überhaupt > nicht an das Umgebungslicht. Das kann ich nur unterschreiben. Die ganze Kalibriererei ist nämlich vö¶llig für den A* wenn Du Tageslicht im Arbeitsraum hast. Natürlich ist ein hochwertiger, kalibrierter Monitor besser als ein schlechter. Aber für echtes Farbmanagement geben Leute schnell mal mehr Geld aus, als für die Kamera…. 1. Monitor: fang unter 100% sRGB gar nicht erst an. Ein Monitor, der nicht mal sRGB komplett darstellen kann, ist unbrauchbar. Du wirst wahnsinnig, wenn Du bestimmte Farben einfach nicht auf den Monitor bringst. (Glaub’s mir – ich saß jahrelang vor einem solchen Monitor und habe mich, weil ich’s nicht geglaubt habe, unsterblich blamiert) Achte auf einen weiten Betrachtungswinkel. Gerade bei großen, billigen Monitoren kann es passieren, das der Winkel nicht mal dafür ausreicht, dass Du eine einzige Farbe auf dem ganzen Monitor auch überall identisch siehst. 2. Umgebungslicht. Sorg dafür, dass Du entweder Glühlampenlicht oder hochwertige Neonrö¶hren hast. (CRI>95!!!) Keine unterschiedlichen Rö¶hrenhersteller, keine unterschiedlichen Lichttechnologien. Hast Du einen dichten Rolladen am Fenster? Nein? Dann papp das Fenster zu. Tageslicht ist tö¶dlich. Dein Raum ist rot gstrichen? Schlechte Idee. Schau, dass Dein Raum mö¶glichst naturweiß oder grau ist. Du liebst Naturholzmö¶bel? Wenn’s geht nicht dort, wo Du Bildbearbeitung machst. 3. Kalibrierung. Nimm ein Gerät, das das Umgebungslicht berücksichtigt. 4. Klamotten: kauf Dir schwarze T-shirts und Pullis. Ein Fotograf rennt sowieso immer in schwarz ‘rum. Grüße Reinhard Wagner — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2012 Uhrzeit: 11:09:58 Wolfgang Ruth Reinhard Wagner schrieb: > Natürlich ist ein hochwertiger, kalibrierter Monitor besser als > ein schlechter. Aber für echtes Farbmanagement geben Leute > schnell mal mehr Geld aus, als für die Kamera…. Ein guter Monitor kostet, das ist richtig und auch nichts Neues. Erfahrungsgemäß veraltet ein wirklich guter Monitor langsamer als die übliche Computer-HW und wird lange Zeit benutzt – zumindest wenn man ihn nicht 24h am Tag eingeschaltet hat. Erst bei einem signifikanten Wechesel der Technik (Bildrö¶hre -> Flachbildschirm) sind dann viele Nutzer bereit, Geld für einen anderen Monitor auszugeben. > Achte auf einen weiten Betrachtungswinkel. > Gerade bei großen, billigen Monitoren kann es passieren, das der > Winkel nicht mal dafür ausreicht, dass Du eine einzige Farbe auf > dem ganzen Monitor auch überall identisch siehst. Das ist ein Riesenproblem bei billigen Flachbildschirmen. Ich habe im Büro einen, den man hochkant drehen kann. Wenn man das tut, sieht das blau oben anders aus als unten, und das aus 1m Entfernung genau mittig auf den Bildschirm geblickt. Im Querformat fällt es nicht ganz so auf, weil im Raum sowieso ein von links nach rechts abnehmende Beleuchtung vorhanden ist. Bei solchen Modellen nützt die ganze Farbkalibrierung gar nichts, da sie die realen Betrachtungsbedingungen nicht einbezieht. > > 2. Umgebungslicht. Sorg dafür, dass Du entweder Glühlampenlicht > oder hochwertige Neonrö¶hren hast. (CRI>95!!!) Keine > unterschiedlichen Rö¶hrenhersteller, keine unterschiedlichen > Lichttechnologien. Hast Du einen dichten Rolladen am Fenster? Wir Hobbyisten arbeiten doch eh bis spät in die Nacht an unseren Bildern, da braucht man keinen Rolladen am Fenster 😉 Grüße, Wolfgang — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2012 Uhrzeit: 13:06:47 Dieter Bethke > Es ist ein 17 Zö¶ller, Bisschen lütt. Viele Grüße, Dieter — http://lichtfeldstudio.de – Fotografieren ist mehr als nur den Auslö¶ser zu drücken —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2012 Uhrzeit: 13:15:54 Dieter Bethke Wolfgang Ruth wrote: … > > Beim Monitorkauf sollte man nicht nur den Farbraum als Kriterium > beachten (97% sRGB, 94% AdobeRGB), sondern auch die > Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung des Bildschirmes. Das hast Du sehr gut zusammengefasst. Viele Grüße, Dieter — http://lichtfeldstudio.de – Fotografieren ist mehr als nur den Auslö¶ser zu drücken —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2012 Uhrzeit: 15:58:16 PaulH Das mit dem Umgebungslicht habe ich inzwischen auch gemerkt. Ich schau mir Fotos inzwischen erst nach Sonnenuntergang an, vorher hol ich die Karte gar nicht mehr aus der Kamera. Im Zimmer habe ich eine Niedervolt-Halogenlampe, eine Hochvolt-Halogenlampe und eine normale Glühlampe. Der Tisch ist hell furniert. Am Tischeck links neben mir steht ein großer grüner Ficus, auf die Farbe meiner Klamotten habe ich noch nie geachtet. Mir sind da noch nie Unterschiede am Monitor aufgefallen. Der taugt aber auch nichts. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2012 Uhrzeit: 16:13:17 PaulH Vielen Dank für die bisherigen Antworten. Zwischenstand: 1. Aufs Umgebungslicht achten, am besten nur Temperaturstrahler, einheitlich, kein Tageslicht. War eh schon klar, allein schon, weil bei meinen jetzigen Monitoren sonst die dunklen Bildbereiche absaufen. 2. Gleichmäßige Helligkeit des Bildschirms ist wichtig, soweit auch klar. 3. Kalibrieren geht auf verschiedenen Wegen. Entweder man lädt ein Profil in die GraKa oder in den Monitor. Sollte man vierteljährlich wiederholen. Fragen: 1. Warum sollte man das wiederholen? Driftet die Farbabstimmung eines Monitors im Kreis? Oder nur in eine Richtung? Wenn sie nur in eine Richtung driftet, ist sie dann irgendwann nicht mehr zu retten? 2. Mir ist wichtig, daß ich bei der Beurteilung von Bildern mitreden” kann bzw. einigermaßen nah an einer Referenz liege. Im Moment ist das ein reiner Blindflug weil ich nicht weiß wie mein Monitor eingestellt ist und was daran falsch ist. Was die Kameras an Farben abliefern gefällt mir aber auf anderen Monitoren sieht das ganz anders aus. Nicht schlechter aber eben anders daher kann ich nicht “mitreden” bzw. rede nicht über die gleiche Darstellung wenn sich mehrere Leute im Internet ein Bild ansehen. Der Eine findet es toll für den Anderen hat es einen Farbstich. Ich will Farbstiche nur sehen wenn vorhanden. Wenn vorhanden will ich sie aber auch sehen. Ich muß aber meine Bilder nicht verkaufen und auch nicht zwingend farbecht drucken/ausbelichten (lassen). Bekommt man das mit einem Monitor der nicht zuviel kostet (also etwa 600 Euro) ab Werk oder muß man Hand anlegen wenn man keinen vierstelligen Betrag ausgeben kann? 3. Ich benutze den Monitor auch für andere Dinge. Daher: Um 90° ins Hochformat drehbar wäre ganz nett 1:1-Pixelmapping auch. Ab und zu (aber nur sehr selten) zocke ich Need For Speed Shift. Vielleicht hänge ich irgendwann auch mal einen Gamecube dran. Und ich will wie gesagt eine Auflö¶sung von mindestens 2560 mal 1440 sonst lohnt sich das nicht. Wenn ich jetzt schon zwei Monitore mit je 1280 auf 1024 betreibe müßte die Grafik-Karte mit einem Monitor hoher Auflö¶sung doch zurechtkommen oder? posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2012 Uhrzeit: 17:09:23 *dp Dieter Bethke schrieb: >> Es ist ein 17 Zö¶ller, > > Bisschen lütt. > > Viele Grüße, > Dieter > Sorry … 27 Zö¶ller 🙂 — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2012 Uhrzeit: 17:13:24 *dp Reinhard Wagner schrieb: > 4. Klamotten: kauf Dir schwarze T-shirts und Pullis. Ein Fotograf > rennt sowieso immer in schwarz ‘rum. > …. aber nur, wenn Opa gestorben ist 🙂 HzG *dp — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2012 Uhrzeit: 17:28:23 *dp Also: Jeder Aufnahemort, (auch Studios) hat seine” Farben. Daher ist es wichtig für einen Job an einem bestimmten Ort ein Kameraprofil zu erstellen. Die Kleidung des Fotografen spielt keine Rolle denn er steht eh NICHT im Licht bzw vor einem Reflektor. Wenn ja dann sollte er einmal in sich gehen und über Licht nachdenken. Wenn man mit erstellten Kameraprofilen arbeitet dann ist ein kalibrierter Monitor absolut wichtig. Kalibrierung mit Messung des Umgenbungslichtes Aber man darf nicht vergessen seinen Drucker ebenso zu profilieren. Für viele Belange reichen die vom Hersteller gelieferten Papierprofile aus. Wenn jetzt das Bild entwickelt wird spielt z.B. bei Hauttö¶nen Gevatter Geschmack eine nicht zu unterschätzende Rolle. Bei Reproduktionen wo es auf genaue Farbwiedergabe ankommt sieht es etwas anders aus. Kommt das alles nun zum AUSDRUCK ist eine Betrachtung unter Normlicht nach 30 Minuten Trockenzeit nur Aussagekräftig. Alles andere ist mit “Kaffeesatzleserei” gleichzusetzen. Ich weiß jetzt nicht wer von den Schreibern hier DIESEN Anspruch verfolgen muss. Für viele Bereiche (vor allem im privaten) ist ein Arbeiten mit einem kalibrierbaren (Software) Monitor und fertigen Druckprofilen mehr als ausreichend. Nicht jeder benö¶tigt einen Quito oder Eizo der 3000 EUR Klasse. Bilder werden in Räumen präsentiert die selten genormtes Licht haben sondern Tageslicht in den unterschiedlichsten Situationen beleuchtet werden. kleinste Abweichungen vom “Original” fallen dabei nicht so sehr ins Gewicht. HzG *dp posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2012 Uhrzeit: 17:46:21 Rainer Wie ich ja schon schrieb, es ist ein komplexes Thema und von dem hast Du Dir bisher noch keine 10% erarbeitet. Lies bei Prad im Forum, wälze Testberichte. Mach Dich genauestens über deine Grafikkarte schlau. Am Ende wirst Du einen Kompromiss eingehen müssen. Es gibt da noch so viel mehr zu bedenken. Schau Dir den Eizo EV-2333 (reiner sRGB-Monitor) an, den gab es vor Monaten im Ausverkauf für ca. 200 EUR. Das wäre ein Gerät bei dem man nicht unbedingt kalibrieren muß, da die Werkskalibrierung schon sehr gut ist. Vereinzelt bekommt man den noch, nur leider wieder viel teurer. Ich weiss, Du willst eine hö¶here Auflö¶sung, aber das kostet dann auch gleich ne Stange mehr. Ein 27 Zö¶ller wie z.b. ein NEC PA271W wäre schon eine recht gute Lö¶sung dazu ein vernünftiges Kalorimeter wie z.b. ein i1-Display Pro und Du bist deinem Wunschziel ein Stück näher und hast ca. 1300 EUR ausgegeben. Der Nec ist mit Trick 17 sogar hardwarekalibrierbar. 😉 Sprich die Korrekturwerte werden in die Monitor LUT geschrieben und nicht auf Deine Grafikkarte die daraufhin nicht mehr den vollen Farbumfang anzeigen kann. Leider ist es grade bei vernünftigen EBV-Monitoren so daß es die nicht für ein paar Euros gibt aber man sollte auch bedenken dass man da halt jeden Tag draufschaut und er sollte ja auch mal 5 Jahre halten. Wenn man dann mal 1 EUR pro Tag rechnet hat man schon ne Hausnummer was der Spaß kostet. In welchem Farbraum willst Du Deine Aufnahmen entwickeln / betrachten? Wenn Du einen Monitor der den Adobe RGB Farbraum (erweiterter Farbraum) abdeckt anschaffst und dann darauf spielen willst und evtl. mal Videos gucken wird es recht bunt werden wenn Du den nicht in einen sRGB Emulationsmodus schalten kannst. Alles Kleinigkeiten die einem das Leben hinterher schwer machen kö¶nnen. Am 11.11.2012 15:13 schrieb PaulH: > Vielen Dank für die bisherigen Antworten. Zwischenstand: > 1. Aufs Umgebungslicht achten am besten nur Temperaturstrahler > einheitlich kein Tageslicht. War eh schon klar allein schon > weil bei meinen jetzigen Monitoren sonst die dunklen Bildbereiche > absaufen. > 2. Gleichmäßige Helligkeit des Bildschirms ist wichtig soweit > auch klar. > 3. Kalibrieren geht auf verschiedenen Wegen. Entweder man lädt > ein Profil in die GraKa oder in den Monitor. Sollte man > vierteljährlich wiederholen. > Fragen: > 1. Warum sollte man das wiederholen? Driftet die Farbabstimmung > eines Monitors im Kreis? Oder nur in eine Richtung? Wenn sie nur > in eine Richtung driftet ist sie dann irgendwann nicht mehr zu > retten? > 2. Mir ist wichtig daß ich bei der Beurteilung von Bildern > “mitreden” kann bzw. einigermaßen nah an einer Referenz liege. Im > Moment ist das ein reiner Blindflug weil ich nicht weiß wie > mein Monitor eingestellt ist und was daran falsch ist. Was die > Kameras an Farben abliefern gefällt mir aber auf anderen > Monitoren sieht das ganz anders aus. Nicht schlechter aber eben > anders daher kann ich nicht “mitreden” bzw. rede nicht über die > gleiche Darstellung wenn sich mehrere Leute im Internet ein Bild > ansehen. Der Eine findet es toll für den Anderen hat es einen > Farbstich. Ich will Farbstiche nur sehen wenn vorhanden. Wenn > vorhanden will ich sie aber auch sehen. Ich muß aber meine > Bilder nicht verkaufen und auch nicht zwingend farbecht > drucken/ausbelichten (lassen). Bekommt man das mit einem Monitor > der nicht zuviel kostet (also etwa 600 Euro) ab Werk oder muß > man Hand anlegen wenn man keinen vierstelligen Betrag ausgeben > kann? > 3. Ich benutze den Monitor auch für andere Dinge. Daher: Um 90° > ins Hochformat drehbar wäre ganz nett 1:1-Pixelmapping auch. Ab > und zu (aber nur sehr selten) zocke ich Need For Speed Shift. > Vielleicht hänge ich irgendwann auch mal einen Gamecube dran. Und > ich will wie gesagt eine Auflö¶sung von mindestens 2560 mal 1440 > sonst lohnt sich das nicht. Wenn ich jetzt schon zwei Monitore > mit je 1280 auf 1024 betreibe müßte die Grafik-Karte mit einem > Monitor hoher Auflö¶sung doch zurechtkommen oder? —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2012 Uhrzeit: 17:48:15 Nicolaus C. Koretzky Wenn ich darf, klinke ich mich hier auch mal kurz ein: Ich habe ja seit ein paar Monaten einen ASUS PA246Q, den man in diversen Modi betreiben kann – wobei ich standardmäßig den sRGB-Modus nutze. Für die Monitor-Kalibrierung nutze ich nuin schon seit zwei oder drei Jahren spyder 3. Nun meine Frage: in welchem Modus soll ich meinen monitor denn nun kalibrireren? in dem von mir genutzten sRGB-Modus oder in einen der zahlreichen anderen Modi: Adobe-RGB Landschaftsmodus Theatermodus Anwendermodus Standardmodus. Oder muss ich den Monitor in jedem Modus kalibrieren? Wäre schö¶n, wenn mir jemand dazu was sagen kö¶nnte. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2012 Uhrzeit: 17:56:55 Rainer Hier gibt es einige Tests mit denen man mal schauen kann was der eigene Monitor so kann. Besonders die beiden Testseiten Blacklevel” und “White saturation” sind hier zu empfehlen. Evtl. kann man seinen eigenen Monitor damit auch ein wenig besser einstellen. Der “Contrast”-Test ist auch sehr gut nachzuvollziehen hier sollten alle Farben zu sehen und zu jeder Farbe 32 Abstufungen wahrgenommen werden kö¶nnen. http://www.lagom.nl/lcd-test/” —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2012 Uhrzeit: 18:02:49 Rainer Kalibrieren würde ich den in seinem nativen Farbraum, also Adobe RGB. Dort wird er dann genau vermessen und im Profil seine Werte abgelegt. Alle Programme die Farbmanagement beherrschen zeigen dann korrekt an, wenn Deine Aufnahmen ein ICC-Profil beinhalten. Den eingebauten sRGB-Modus sollte man für Spiele oder Filme verwenden wenn die zu quietschigen Farben dort stö¶ren. Eine Kalibrierung wird hier meistens nicht durchgeführt. Am 11.11.2012 16:48, schrieb Nicolaus C. Koretzky: > Wenn ich darf, klinke ich mich hier auch mal kurz ein: > > Ich habe ja seit ein paar Monaten einen ASUS PA246Q, den man in > diversen Modi betreiben kann – wobei ich standardmäßig den > sRGB-Modus nutze. Für die Monitor-Kalibrierung nutze ich nuin > schon seit zwei oder drei Jahren spyder 3. > Nun meine Frage: in welchem Modus soll ich meinen monitor denn > nun kalibrireren? in dem von mir genutzten sRGB-Modus oder in > einen der zahlreichen anderen Modi: > Adobe-RGB > Landschaftsmodus > Theatermodus > Anwendermodus > Standardmodus. > > Oder muss ich den Monitor in jedem Modus kalibrieren? > Wäre schö¶n, wenn mir jemand dazu was sagen kö¶nnte. > —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2012 Uhrzeit: 18:07:53 Rainer Achso, da fällt mir grad noch was ein. Wer farbverbindliche Bilder im Web anschauen mö¶chte sollte sich tunlichst den Firefox installieren und das Farbmanagement über config:about einschalten. Alle Bilder die ICC-Farbprofile enthalten werden dann auch vom Firefox korrekt angezeigt. Der IE beherrscht leider kein vernünftiges Farbmanagement und Google Chrome auch nicht. Einfach mal hier aufmerksam lesen, dann ist man hinterher um einiges schlauer. http://foto.beitinger.de/ —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2012 Uhrzeit: 18:24:16 Wolfgang Ruth PaulH schrieb: > > 1. Warum sollte man das wiederholen? Driftet die Farbabstimmung > eines Monitors im Kreis? Oder nur in eine Richtung? Wenn sie nur > in eine Richtung driftet, ist sie dann irgendwann nicht mehr zu > retten? Das ist wahrscheinlich eine Glaubensfrage. Früher hatten die Rö¶hrenmonitore eine Leuchtschicht für die Farberzeugung, die mit der Zeit ausbleichte oder in die sich sogar ein Muster einbrennen ließ. Heutige Bildschirme haben eine andere Beleuchtungstechnik mit anderen Eigenschaften und Problemchen. Die ersten TFT-Monitore hatten ö¶fters Probleme mit der Langlebigkeit der verwendeten Beleuchtung, die wurde einfach dunkler mit der Zeit, was wiederum den Farbeindruck ändert da unser Sehorgan nicht-linear arbeitet. Ich kann jetzt nur von meinem eigenen Monitor sagen, dass die Wiederholungsmessungen nach jeweils 250 Betriebsstunden bisher keine systematische Drift erkennen ließen. Keine Ahnung, ob das für andere Geräte anderer Hersteller auch gilt. In meinem Fall haben sich die gut 200 Euro für das Farbmessgerät bezüglich des Eizo-Monitors nicht gelohnt. Für die Kalibrierung einiger blaustichiger Notebooks sehr wohl. Manche Empfehlungen, die du dazu findest, stammen vielleicht aus der alten Rö¶hrenzeit und sind im Umfeld der professionellen Grafikverarbeitung entstanden. Da wurde (und wird) halt aus Vorsicht jede Woche kalibriert, nur um ganz sicher auf der sicheren Seite zu sein und nicht zig Stunden Farbfeintuning wiederholen zu müssen. > > 2. … Bekommt man das mit einem Monitor, > der nicht zuviel kostet (also etwa 600 Euro), ab Werk, oder muß > man Hand anlegen, wenn man keinen vierstelligen Betrag ausgeben > kann? Bei einem Monitor der von dir angestrebten Grö¶ße ist m.E. eine geringe Blickwinkelabhängigkeit die entscheidende Frage, ob das Ding im Alltagsgebrauch was taugt. Von der Farbwiedergabe her gab es vor 2 Jahren, als ich nach einem Monitor suchte, in diesem Preisbereich bei 23-24 Zoll schon gute Qualität. > 3. Wenn ich jetzt schon zwei Monitore > mit je 1280 auf 1024 betreibe, müßte die Grafik-Karte mit einem > Monitor hoher Auflö¶sung doch zurechtkommen, oder? > Nicht unbedingt. Das ist auch eine Frage der verwendeten Schnittstelle. Meines Wissens nach kannst du bspw. über eine einzelne DVI-Schnittstelle nicht mher als 1920×1200 Pixel übertragen. Andere Schnittstellen (Display-Port etc) haben andere Grenzen. Ein Blick in die Spezifikation der Grafikkarte hilft dir da weiter. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2012 Uhrzeit: 19:01:17 Nicolaus C. Koretzky Rainer schrieb: > Kalibrieren würde ich den in seinem nativen Farbraum, also Adobe > RGB. Dort wird er dann genau vermessen und im Profil seine Werte > abgelegt. > > Alle Programme die Farbmanagement beherrschen zeigen dann korrekt > an, wenn Deine Aufnahmen ein ICC-Profil beinhalten. > > Den eingebauten sRGB-Modus sollte man für Spiele oder Filme > verwenden wenn die zu quietschigen Farben dort stö¶ren. Eine > Kalibrierung wird hier meistens nicht durchgeführt. Danke für Deine Infos, Rainer. Allerdings mö¶chte ich meine Bilder – wenn überhaupt – im sRGB-Modus bearbeiten, da ich die beispielsweise in vielen Hundeforen zeige, und da dürften die Wenigsten einen Adobe-RGB-fähigen Monitor gescjhweige denn ein durchgängiges Farbmanagement haben, wodurch in Adobe RGB bearbeitete Bilder bei denen dann vermutlich recht merkwürdig aussehen dürften. Trotzdem in Adobe RGB kalibrieren? Sprich: wirkt sich die Kalibrierung in Adibe RGB auch auf die anderen Modi aus? Ach so: Spiele und Filme finden bei mir auf dem Rechner eh nicht statt. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2012 Uhrzeit: 19:04:17 PaulH Rainer schrieb: > Schau Dir den Eizo EV-2333 (reiner sRGB-Monitor) an, den gab es vor > Monaten im Ausverkauf für ca. 200 EUR. Das wäre ein Gerät bei dem > man nicht unbedingt kalibrieren muß, da die Werkskalibrierung schon > sehr gut ist. Vereinzelt bekommt man den noch, nur leider wieder > viel teurer. Ich weiss, Du willst eine hö¶here Auflö¶sung, aber das > kostet dann auch gleich ne Stange mehr. Das ist mir klar, aber mit der geringeren Auflö¶sung (Full-HD ist ja kaum grö¶ßer als meine jetzige Auflö¶sung) brauche ich zwei Monitore, und die nehmen wieder mehr Platz weg als einer. 😉 Außerdem habe ich dann vertikal kaum mehr Platz und kann die ganze Breite nicht für ein einzelnes Bild nutzen, weil es sich über zwei Monitore erstreckt. > Ein 27 Zö¶ller wie z.b. ein NEC PA271W wäre schon eine recht gute > Lö¶sung dazu ein vernünftiges Kalorimeter wie z.b. ein i1-Display > Pro und Du bist deinem Wunschziel ein Stück näher und hast ca. 1300 > EUR ausgegeben. Der Nec ist mit Trick 17 sogar > hardwarekalibrierbar. 😉 Sprich die Korrekturwerte werden in die > Monitor LUT geschrieben und nicht auf Deine Grafikkarte die > daraufhin nicht mehr den vollen Farbumfang anzeigen kann. Wenn ich auf Hardware-Kalibrierung verzichte muß ich in jedem Fall Einbußen beim Farbumfang hinnehmen? Also widerspricht Software-Kalibrierung einer 100%igen sRGB-Abdeckung? Wenn nicht dann reicht doch auch ein Monitor wieder Fujitsu plus Kalorimeter oder? > In welchem Farbraum willst Du Deine Aufnahmen entwickeln / > betrachten? Ich weiß nicht. Bis jetzt waren meine Kameras immer auf sRGB eingestellt. Hat AdobeRGB gewichtige Vorteile? Braucht man das zum Fotografieren unbedingt? posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2012 Uhrzeit: 19:07:17 Nicolaus C. Koretzky Rainer schrieb: > Achso, da fällt mir grad noch was ein. > > Wer farbverbindliche Bilder im Web anschauen mö¶chte sollte sich > tunlichst den Firefox installieren und das Farbmanagement über > config:about einschalten. Alle Bilder die ICC-Farbprofile enthalten > werden dann auch vom Firefox korrekt angezeigt. > > Der IE beherrscht leider kein vernünftiges Farbmanagement und > Google Chrome auch nicht. > > Einfach mal hier aufmerksam lesen, dann ist man hinterher um > einiges schlauer. Hi Rainer, ich hab das Farbmanagement wenn ich mich nicht irre schon vor einem halben Jahr oder so aktiviert – über ein entsprechendes Add on (? – kann mich nicht mehr erinnern), aber da mein Firefox auf deutsch eingestellt ist hätte ich gern gewusst, wo ich denn den Punkt config:about finde. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2012 Uhrzeit: 19:31:20 PaulH Wolfgang Ruth schrieb: > PaulH schrieb: >> >> 3. Wenn ich jetzt schon zwei Monitore >> mit je 1280 auf 1024 betreibe, müßte die Grafik-Karte mit einem >> Monitor hoher Auflö¶sung doch zurechtkommen, oder? >> > Nicht unbedingt. Das ist auch eine Frage der verwendeten > Schnittstelle. Meines Wissens nach kannst du bspw. über eine > einzelne DVI-Schnittstelle nicht mher als 1920×1200 Pixel > übertragen. Andere Schnittstellen (Display-Port etc) haben andere > Grenzen. > Ein Blick in die Spezifikation der Grafikkarte hilft dir da > weiter. Ich habe eine Gainward Nvidia GeForce 8600 GTS GS (256MB, schon etwas älter …). Laut diverser Preisvergleichsseiten hat die zwei Dual-Link-Ausgänge, mehr habe ich nicht gefunden. Auf Computerbase gibt es einen Roundup mit dieser Karte, da habe ich aber auch keine Info über die maximale Auflö¶sung gesehen. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2012 Uhrzeit: 20:32:59 Rainer Hö¶rt sich gut an, die wird wohl bis 2560 x 1600 gehen. Am 11.11.2012 18:31, schrieb PaulH: > Nvidia GeForce 8600 GTS GS —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2012 Uhrzeit: 20:37:17 Rainer Dann schau im Firefox unter Add-on nach, das Add-on heisst Color Management 0.5.3″ ansonsten einfach nach dem Namen suchen und es dann installieren. Wer das Add-on nicht installieren mö¶chte kann das ganze auch händisch einschalten dann einfach mal im Google nach config:about und Farbmanagement googlen. Am 11.11.2012 18:07 schrieb Nicolaus C. Koretzky: > Rainer schrieb: >> Achso da fällt mir grad noch was ein. >> Wer farbverbindliche Bilder im Web anschauen mö¶chte sollte sich >> tunlichst den Firefox installieren und das Farbmanagement über >> config:about einschalten. Alle Bilder die ICC-Farbprofile enthalten >> werden dann auch vom Firefox korrekt angezeigt. >> Der IE beherrscht leider kein vernünftiges Farbmanagement und >> Google Chrome auch nicht. >> Einfach mal hier aufmerksam lesen dann ist man hinterher um >> einiges schlauer. > Hi Rainer > ich hab das Farbmanagement wenn ich mich nicht irre schon vor > einem halben Jahr oder so aktiviert – über ein entsprechendes Add > on (? – kann mich nicht mehr erinnern) aber da mein Firefox auf > deutsch eingestellt ist hätte ich gern gewusst wo ich denn den > Punkt config:about finde. —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2012 Uhrzeit: 20:37:22 Rolf Nicolaus C. Koretzky schrieb: > Hi Rainer, > ich hab das Farbmanagement wenn ich mich nicht irre schon vor > einem halben Jahr oder so aktiviert – über ein entsprechendes Add > on (? – kann mich nicht mehr erinnern), aber da mein Firefox auf > deutsch eingestellt ist hätte ich gern gewusst, wo ich denn den > Punkt config:about finde. > > — > posted via http://oly-e.de Richtig: about:config Das gibt man einfach in der Adresszeile ein und bestätigt dann den Warnhinweis (dass man vorsichtig ist usw.) Der Pfad unter Win 7 zum Profil lautet: c:WindowsSystem32spooldriverscolorDateiname”.icc Viele Grüße Rolf www.rolfs-fotoalbum.de posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2012 Uhrzeit: 20:44:09 Rainer Ja, im nativen Farbraum kalibrieren, der Monitor soll zeigen was er maximal leisten kann. Das Profil beschreibt dann ja nur den Farbraum den der Monitor abdeckt. Wenn Du dann z.b. in Photoshop arbeitest und ein sRGB Bild dort aufrufst wird es auch NUR im sRGB Farbraum angezeigt, da kümmert sich Photoshop drum. Wenn Du Deinen Aufnahmen für das Hundeforum dann noch ein ICC-Farbprofil welches sRGB ausweist mitgiebst hast Du das optimum erreicht. Und jeder der Farbmanagement auf seinem Rechner korrekt betreibt sieht Deine Aufnahme so wie von Dir gewollt. Am 11.11.2012 18:01, schrieb Nicolaus C. Koretzky: > Rainer schrieb: > >> Kalibrieren würde ich den in seinem nativen Farbraum, also Adobe >> RGB. Dort wird er dann genau vermessen und im Profil seine Werte >> abgelegt. >> >> Alle Programme die Farbmanagement beherrschen zeigen dann korrekt >> an, wenn Deine Aufnahmen ein ICC-Profil beinhalten. >> >> Den eingebauten sRGB-Modus sollte man für Spiele oder Filme >> verwenden wenn die zu quietschigen Farben dort stö¶ren. Eine >> Kalibrierung wird hier meistens nicht durchgeführt. > > Danke für Deine Infos, Rainer. > > Allerdings mö¶chte ich meine Bilder – wenn überhaupt – im > sRGB-Modus bearbeiten, da ich die beispielsweise in vielen > Hundeforen zeige, und da dürften die Wenigsten einen > Adobe-RGB-fähigen Monitor gescjhweige denn ein durchgängiges > Farbmanagement haben, wodurch in Adobe RGB bearbeitete Bilder bei > denen dann vermutlich recht merkwürdig aussehen dürften. > Trotzdem in Adobe RGB kalibrieren? Sprich: wirkt sich die > Kalibrierung in Adibe RGB auch auf die anderen Modi aus? > > Ach so: Spiele und Filme finden bei mir auf dem Rechner eh nicht > statt. > —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2012 Uhrzeit: 20:46:48 Rainer Wer bei dem about:config auch nur den geringsten Zweifel hat was er da tut sollte lieber das Add-on für Firefox verwenden, da kann kein Fehler passieren. Am 11.11.2012 19:37, schrieb Rolf: > Nicolaus C. Koretzky schrieb: > >> Hi Rainer, >> ich hab das Farbmanagement wenn ich mich nicht irre schon vor >> einem halben Jahr oder so aktiviert – über ein entsprechendes Add >> on (? – kann mich nicht mehr erinnern), aber da mein Firefox auf >> deutsch eingestellt ist hätte ich gern gewusst, wo ich denn den >> Punkt config:about finde. >> >> — >> posted via http://oly-e.de > > Richtig: about:config > Das gibt man einfach in der Adresszeile ein und bestätigt dann > den Warnhinweis (dass man vorsichtig ist usw.) > > Der Pfad unter Win 7 zum Profil lautet: > c:WindowsSystem32spooldriverscolorDateiname”.icc > Viele Grüße > Rolf > www.rolfs-fotoalbum.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2012 Uhrzeit: 20:59:17 WolfgangPe Rainer” schrieb im Newsbeitrag news:k7om19.5l8.1@henmedia.de… > Achso da fällt mir grad noch was ein. > Wer farbverbindliche Bilder im Web anschauen mö¶chte sollte sich > tunlichst den Firefox installieren und das Farbmanagement über > config:about einschalten. Alle Bilder die ICC-Farbprofile enthalten > werden dann auch vom Firefox korrekt angezeigt. > Der IE beherrscht leider kein vernünftiges Farbmanagement und > Google Chrome auch nicht. Die Browser brauchen auch kein Farbmanagemt weil sich das Betriebssystem darum kümmert. Grüße Wolfgang” —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2012 Uhrzeit: 21:10:27 Rainer Am 11.11.2012 18:04, schrieb PaulH: > Rainer schrieb: > >> Schau Dir den Eizo EV-2333 (reiner sRGB-Monitor) an, den gab es vor >> Monaten im Ausverkauf für ca. 200 EUR. Das wäre ein Gerät bei dem >> man nicht unbedingt kalibrieren muß, da die Werkskalibrierung schon >> sehr gut ist. Vereinzelt bekommt man den noch, nur leider wieder >> viel teurer. Ich weiss, Du willst eine hö¶here Auflö¶sung, aber das >> kostet dann auch gleich ne Stange mehr. > > Das ist mir klar, aber mit der geringeren Auflö¶sung (Full-HD ist > ja kaum grö¶ßer als meine jetzige Auflö¶sung) brauche ich zwei > Monitore, und die nehmen wieder mehr Platz weg als einer. 😉 > > Außerdem habe ich dann vertikal kaum mehr Platz und kann die > ganze Breite nicht für ein einzelnes Bild nutzen, weil es sich > über zwei Monitore erstreckt. > >> Ein 27 Zö¶ller wie z.b. ein NEC PA271W wäre schon eine recht gute >> Lö¶sung dazu ein vernünftiges Kalorimeter wie z.b. ein i1-Display >> Pro und Du bist deinem Wunschziel ein Stück näher und hast ca. 1300 >> EUR ausgegeben. Der Nec ist mit Trick 17 sogar >> hardwarekalibrierbar. 😉 Sprich die Korrekturwerte werden in die >> Monitor LUT geschrieben und nicht auf Deine Grafikkarte die >> daraufhin nicht mehr den vollen Farbumfang anzeigen kann. > Wenn ich auf Hardware-Kalibrierung verzichte muß ich in jedem > Fall Einbußen beim Farbumfang hinnehmen? Also widerspricht > Software-Kalibrierung einer 100%igen sRGB-Abdeckung? Wenn der Monitor den Farbraum gut genug abdeckt und die Kalibrierung nur sehr geringe Änderungen an den Farbwerten vornimmt hält sich der Verlust in Grenzen. Ich habe z.b. mein Notebookdisplay kalibriert da die Farben viel zu kalt waren von Haus aus dadurch komme ich nun ca. nur auf eine ca. 70 %ige Abdeckung des sRGB Farbraumes aber auch die ist besser als es vorher war. 🙂 Wenn ich mein Notebook neben meinem hardwarekalibrierten NEC stelle will man damit nicht mehr arbeiten aber lieber so als unkalibriert. > Wenn nicht dann reicht doch auch ein Monitor wieder Fujitsu plus > Kalorimeter oder? Der Fujitsu ist sicher nicht schlecht und auch preislich durchaus interessant. Für die private Nutzung wird er Dir sicher gute Dienste leisten. >> In welchem Farbraum willst Du Deine Aufnahmen entwickeln / >> betrachten? > Ich weiß nicht. Bis jetzt waren meine Kameras immer auf sRGB > eingestellt. Hat AdobeRGB gewichtige Vorteile? Braucht man das > zum Fotografieren unbedingt? Die Einstellung wirkt sich nur auf JPGs aus wer in RAW aufnimmt kann sich bei der Entwicklung den Farbraum aussuchen in den er exportiert. http://foto.beitinger.de/adobe_rgb/” —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2012 Uhrzeit: 21:13:23 Rainer Am 11.11.2012 19:59, schrieb WolfgangPe: > Rainer” schrieb im Newsbeitrag news:k7om19.5l8.1@henmedia.de… >> Achso da fällt mir grad noch was ein. >> Wer farbverbindliche Bilder im Web anschauen mö¶chte sollte sich >> tunlichst den Firefox installieren und das Farbmanagement über >> config:about einschalten. Alle Bilder die ICC-Farbprofile enthalten >> werden dann auch vom Firefox korrekt angezeigt. >> Der IE beherrscht leider kein vernünftiges Farbmanagement und >> Google Chrome auch nicht. > Die Browser brauchen auch kein Farbmanagemt weil sich das > Betriebssystem darum kümmert. Dachte ich auch immer bis ich mich in die Materie eingearbeitet hatte und noch immer damit beschäftige da es doch sehr umfangreich ist und man schnell mal Fehler machen kann. http://foto.beitinger.de/browser_farbmanagement/index.html > Grüße > Wolfgang —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2012 Uhrzeit: 22:34:28 Nicolaus C. Koretzky Rainer schrieb: > Dann schau im Firefox unter Add-on nach, das Add-on heisst Color > Management 0.5.3″ ansonsten einfach nach dem Namen suchen und es > dann installieren. > Wer das Add-on nicht installieren mö¶chte kann das ganze auch > händisch einschalten dann einfach mal im Google nach config:about > und Farbmanagement googlen. Danke – hab ich just erledigt. Sehr hilfreich für einen ITT-Banausen wie mich. posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2012 Uhrzeit: 22:37:28 Nicolaus C. Koretzky Rolf schrieb: > Richtig: about:config > Das gibt man einfach in der Adresszeile ein und bestätigt dann > den Warnhinweis (dass man vorsichtig ist usw.) > > Der Pfad unter Win 7 zum Profil lautet: > c:WindowsSystem32spooldriverscolorDateiname”.icc > Viele Grüße > Rolf Auch Dur schö¶nen Dank Rolf. auch wenn der Hinweis zum Profil mich schon wieder verwirrt. Naja – hab jetzt das Firefox-Farbmanagement erstmal anhand der Feininger-Anleitung eingestellt. Das ist ja schon mal ein Schritt. 😉 posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.11.2012 Uhrzeit: 22:39:28 Nicolaus C. Koretzky Rainer schrieb: > Ja, im nativen Farbraum kalibrieren, der Monitor soll zeigen was er > maximal leisten kann. Das Profil beschreibt dann ja nur den > Farbraum den der Monitor abdeckt. Wenn Du dann z.b. in Photoshop > arbeitest und ein sRGB Bild dort aufrufst wird es auch NUR im sRGB > Farbraum angezeigt, da kümmert sich Photoshop drum. > > Wenn Du Deinen Aufnahmen für das Hundeforum dann noch ein > ICC-Farbprofil welches sRGB ausweist mitgiebst hast Du das optimum > erreicht. Und jeder der Farbmanagement auf seinem Rechner korrekt > betreibt sieht Deine Aufnahme so wie von Dir gewollt. Nochmals herzlichen Dank. So langsam komme ich der Sache näher. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.11.2012 Uhrzeit: 2:56:35 PaulH Rainer schrieb: > Wenn der Monitor den Farbraum gut genug abdeckt und die > Kalibrierung nur sehr geringe Änderungen an den Farbwerten vornimmt > hält sich der Verlust in Grenzen. Ich habe z.b. mein > Notebookdisplay kalibriert, da die Farben viel zu kalt waren von > Haus aus, dadurch komme ich nun ca. nur auf eine ca. 70 %ige > Abdeckung des sRGB Farbraumes, aber auch die ist besser als es > vorher war. 🙂 Wenn ich mein Notebook neben meinem > hardwarekalibrierten NEC stelle will man damit nicht mehr arbeiten, > aber lieber so als unkalibriert. Hm. Dann muß ich mich also noch etwas mehr einlesen. Klingt so, als wäre Software-Kalibrierung im allgemeinen eher mit Vorsicht zu genießen. >>> In welchem Farbraum willst Du Deine Aufnahmen entwickeln / >>> betrachten? >> >> Ich weiß nicht. Bis jetzt waren meine Kameras immer auf sRGB >> eingestellt. Hat AdobeRGB gewichtige Vorteile? Braucht man das >> zum Fotografieren unbedingt? >> > > Die Einstellung wirkt sich nur auf JPGs aus, wer in RAW aufnimmt > kann sich bei der Entwicklung den Farbraum aussuchen in den er > exportiert. http://foto.beitinger.de/adobe_rgb/ Vielen Dank für den Link, das hab ich mir durchgelesen. Ich denke, was Farbräume angeht, habe ich genug verstanden, um zu entscheiden, welchen ich benö¶tige. Ich weiß zwar nicht, wie die verschiedenen Interpretationen der Farbräume erreicht werden, aber soviel ist wohl sicher: AdobeRGB bringt mir grob gesagt nur dann etwas, wenn ich einen Drucker benutze, der AdobeRGB kann, oder wenn ich ö¶fter anderen Leuten Bilder auf AdobeRGB-fähigen Monitoren zeige. Und das auch jeweils nur dann, wenn das Bild Farben enthält, die in sRGB nicht enthalten sind. Einen solchen Drucker will ich mir nicht kaufen (kein Geld und kaum Bedarf), Bilder großartig rumzeigen tue ich auch eher selten. Andererseits ist es egal, weil ein Monitor von dem Kaliber, das ich anstrebe, sowieso mehr oder weniger nah an 100% AdobeRGB heranreicht (wahrscheinlich mehr als 95%). Arbeiten werde ich weiterhin nur mit sRGB, soviel Zeit stecke ich nicht in EBV. Damit habe ich zwar noch nicht viel Ahnung von Farbmanangement, aber wenn der Monitor mal auf sRGB kalibriert ist, brauche ich wahrscheinlich kaum noch Arbeit ins Management zu investieren. Wobei, vielleicht sollte ich meine Maschinerie auf AdobeRGB einstellen und so konfigurieren, daß auch sRGB korrekt angezeigt werden. Manche Leute benutzen wohl auch im Web AdobeRGB. Aber das kann ich mir auch überlegen, wenn ich mal mehr Zeit dafür habe. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.11.2012 Uhrzeit: 3:12:36 PaulH Da war ich wohl etwas voreilig: http://foto.beitinger.de/kalibrierung/kalibrierung_profilierung_unterschied.html — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.11.2012 Uhrzeit: 24:10:28 Wolfgang Ruth PaulH schrieb: > > Hm. Dann muß ich mich also noch etwas mehr einlesen. Klingt so, > als wäre Software-Kalibrierung im allgemeinen eher mit Vorsicht > zu genießen. > Sehe ich nicht so. SW-Kalibrierung ist besser als gar keine Kalibrierung. Ich würde jedes, wirklich jedes Notebook, das ich bisher kalibriert habe, wieder kalibrieren auch wenn die Anzahl der Farben dadurch sinkt. Das ist das kleiner Übel als dauernd blaustichigen Schnee zu ertragen. Der Unterschied zwischen der HW-Lö¶sung under SW-Lö¶sung ist insbesondere dann gering, wenn dein Monitor schon selbst eine gute Farbwiedergabe hat und gut eingestellt ist. Falls dein Monitor aber grottenschlecht wäre, dann würde die SW-Kalibrierung den Farbstich des Monitors beseitigen, dies aber auf Kosten der Anzahl der verschiedenen darstellbaren Farben. > Damit habe ich zwar noch nicht viel Ahnung von Farbmanangement, > aber wenn der Monitor mal auf sRGB kalibriert ist, brauche ich > wahrscheinlich kaum noch Arbeit ins Management zu investieren. > Wobei, vielleicht sollte ich meine Maschinerie auf AdobeRGB > einstellen und so konfigurieren, daß auch sRGB korrekt angezeigt > werden. Manche Leute benutzen wohl auch im Web AdobeRGB. Aber das > kann ich mir auch überlegen, wenn ich mal mehr Zeit dafür habe. > Von AdobeRGB (oder anderen Farbräumen) würde ich dir zu Anfang abraten. Das Internet (insb. Browser) und die üblichen Druckdienstleister gehen explizit oder implizit von sRGB aus. Lerne erst mal die sichere Beherrschung dieses einen Farbraumes (inkl. Browser, Bildbetrachter, Bildbearbeitung, Einbetten des korrekten Profils beim Export, Bildschirmkalibrierung, …) bevor du über AdobeRGB o.ä. nachdenkst. — posted via http://oly-e.de ——————————————————————————————————————————————

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