RAW Bearbeitung womit?

Datum: 13.09.2009 Uhrzeit: 20:53:45 WolfgangPe Ist LR oder Bridge für die RAW Bearbeitung schlechter als Olympus Master? Ich habe mir darüber nie Gedanken gemacht, weil ich mit Bridge recht zufrieden bin und Olympus Master schlecht in meinen arbeitsablauf passen würde. Nur gibt es scheinbar auch Meinungen, dass Olympus Master bessere Ergebnisse liefert. Stimmt das? Gruß Wolfgang —————————————————————————————————————————————— Datum: 13.09.2009 Uhrzeit: 20:53:45 WolfgangPe Ist LR oder Bridge für die RAW Bearbeitung schlechter als Olympus Master? Ich habe mir darüber nie Gedanken gemacht, weil ich mit Bridge recht zufrieden bin und Olympus Master schlecht in meinen arbeitsablauf passen würde. Nur gibt es scheinbar auch Meinungen, dass Olympus Master bessere Ergebnisse liefert. Stimmt das? Gruß Wolfgang —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.09.2009 Uhrzeit: 9:55:33 Michael S. Servus! In meiner nunmehr 10jährigen (rein digitalen) Erfahrung, habe ich immer die Software des Herstellers als die beste (in bezug auf Bildqualitaet) Loesung empfunden. Gleich ob dies Nikon, Canon oder Olympus war. Natuerlich sind diese nicht immer die komfortabelsten oder die schnellsten, aber was das Ergebnis anbelangt unbestritten numero uno. lg, michael s. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.09.2009 Uhrzeit: 12:48:07 Anne Brunner Subhash schrieb: > Wenn aber jemand > RAWs in Grundeinstellungen” “entwickelt” ist an ihn sowieso > beinahe alles vergeudet und er bliebe besser bei JPG. > ‘tschuldigung. > Subhash > Baden bei Wien > http://www.subhash.at/foto/ Ahhh interessante Einstellung zum Thema “RAW entwickeln”. Vielleicht kannst Du das etwas genauer erläutern? Bisher dachte ich immer es wäre das non plus ultra RAW’s so auf den Bildschirm zu bringen dass die auf dem Chip der Kamera hinterlegten Aufnahmedaten von der Entwicklersoftware so genau wie mö¶glich interpretiert werden…. Oder meintest Du die Bearbeitung der Bilder NACH der Entwicklung der Fotos mit dem RAW-Konverter? lg Anne http://www.reine-ansichtssache.com posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.09.2009 Uhrzeit: 13:24:29 WolfgangPe Es gibt vermutlich zwei Ansätze. 1.) Die Bilder werden automatisch mit dem RAW Konverter entwickelt. 2.) Die Bilder werden manuell mit dem RAW Konverter entwickelt und anschließen in Photoshop weiterverarbeitet. Die erste Methode verwende ich praktisch überhaupt nicht. Ist aber sicher für Leute die auf Volks – Wein und sonstigen Festen fotografieren sicherlich wichtig, weil sie ja viele Bilder Mö¶glichst schnell verkaufen wollen. Bei der Methode 2 werden erst mal alle Bilder in Bridge oder LR durchgesehen und die meisten weggeworfen. Der Rest wird mit manuell im RAW Konverter entwickelt und anschließen in Photoshop weiterverarbeitet. Meine Frage: sind die nach der Methode 2 verarbeiteten Bilder schlechter, wenn ich als RAW Konverter nicht Olympus Master verwende? Gruß Wolfgang Subhash schrieb: > Michael S. wrote: > >> unbestritten numero >> uno. > > Unbestritten” sicher nicht. > Ich meine nämlich dagegen dass jede bessere Software die man > auch bedienen kann sehr gute Ergebnisse liefert. Wenn aber jemand > RAWs in “Grundeinstellungen” “entwickelt” ist an ihn sowieso > beinahe alles vergeudet und er bliebe besser bei JPG. > ‘tschuldigung. > Subhash > Baden bei Wien > http://www.subhash.at/foto/ —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.09.2009 Uhrzeit: 18:56:24 Wolfgang Schmidetzki Anne Brunner schrieb: > Darum würde > ich eventuell gerne auf die Entwicklung der Bilder mit Master > wechseln. Wenn ich nun meine RAW’s mit dieser Software ö¶ffne und > dann später in LR ins dng-Format wandeln mö¶chte, bleibt dann das > Bild so erhalten, wie ich es mit Master entwickelt habe? Ich fürchte nicht. DNG ist selbst auch ein RAW-Format, das entwickelt” werden muß. Ein RAW mit O-Master zu “entwickeln” heißt doch eigentlich nur es in ein anzeigbares/expostierbares Format zu wandeln. Intern (im Speicher) ist das vermutlich TIFF. Die Resultate von O-Master mö¶gen noch so überzeugend sein – aber dieser Software paßt einfach in keinen Workflow. Wolfgang posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.09.2009 Uhrzeit: 19:10:24 Anne Brunner Wolfgang Schmidetzki schrieb: > > Die Resultate von O-Master mö¶gen noch so überzeugend sein – aber > dieser Software paßt einfach in keinen Workflow. > > Wolfgang > *Seufz*…………. LEIDER!!! Danke für die Info! lg Anne ___________________ http://www.reine-ansichtssache.com — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.09.2009 Uhrzeit: 19:51:07 Subhash Anne Brunner wrote: > Bisher dachte > ich immer, es wäre das non plus ultra RAW’s so auf den Bildschirm > zu bringen, dass die auf dem Chip der Kamera hinterlegten > Aufnahmedaten von der Entwicklersoftware so genau wie mö¶glich > interpretiert werden…. Wozu dann überhaupt in RAW aufnehmen? Wenn die Kameraumsetzung das Beste wäre, ja, dann kö¶nnte man doch gleich alles den Olympus-Programmierern überlassen. Die kennen die Stärken und Schwächen der Kamera und für gewö¶hnliche Fotos genügt auch deren gewö¶hnliche (durchschnittliche) Interpretation der Aufnahme. Aber du sitzt meines Erachtens nach dem ewig-gleichen Fehler auf: Es gibt nämlich gar keine mö¶glichst genaue Interpretation”. Jedes Bild ist eine *subjektive* Abbildung des Motives. “Genau” ist für mich was das wiedergibt was *ich* wiedergeben will. Nicht ein Olympus-Programmierer oder gar ein RAW-Konverter. Subhash Baden bei Wien http://www.subhash.at/foto/” —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.09.2009 Uhrzeit: 19:51:09 Subhash WolfgangPe wrote: > Meine Frage: sind die nach der Methode 2 verarbeiteten Bilder > schlechter, wenn ich als RAW Konverter nicht Olympus Master > verwende? Nein, natürlich nicht. Die technische Qualität der Bilder hängt weitgehend von deinen technischen Fähigkeiten als Fotograf und Bildbearbeiter ab, wenn du nicht ganz schlechte Software verwendest. — Subhash Baden bei Wien http://www.subhash.at/foto/ —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.09.2009 Uhrzeit: 19:57:16 Roland Franz Hallo Anne, > Wenn ich nun meine RAW’s mit dieser Software ö¶ffne und > dann später in LR ins dng-Format wandeln mö¶chte, bleibt dann das > Bild so erhalten, wie ich es mit Master entwickelt habe? Eine Verständnisfrage: Du mö¶chtest das Bild _nach_ der Bearbeitung mit Olympus Master ins DNG-Format wandeln? Gruß Roland — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.09.2009 Uhrzeit: 20:16:13 Anne Brunner Roland Franz schrieb: > Hallo Anne, > >> Wenn ich nun meine RAW’s mit dieser Software ö¶ffne und >> dann später in LR ins dng-Format wandeln mö¶chte, bleibt dann das >> Bild so erhalten, wie ich es mit Master entwickelt habe? > > Eine Verständnisfrage: Du mö¶chtest das Bild _nach_ der > Bearbeitung mit Olympus Master ins DNG-Format wandeln? > > Gruß Roland > Jaaa, das wäre der Plan gewesen. Mittlerweile aber weiß ich, dass das Quatsch ist. Nach LR und dng deswegen, weil ich sonst nur sehr mühselig mit CS2 weiterarbeiten kö¶nnte – E-620 und E-P1 werden von dieser Version nicht mehr unterstützt. Meine Archivierung findet ausschließlich in LR statt, das kommt noch erschwerend hinzu. lg Anne ____________________ http://www.reine-ansichtssache.com Puhhh…. 2 — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.09.2009 Uhrzeit: 20:25:14 Anne Brunner Subhash schrieb: > Anne Brunner wrote: > >> Bisher dachte >> ich immer, es wäre das non plus ultra RAW’s so auf den Bildschirm >> zu bringen, dass die auf dem Chip der Kamera hinterlegten >> Aufnahmedaten von der Entwicklersoftware so genau wie mö¶glich >> interpretiert werden…. > > Wozu dann überhaupt in RAW aufnehmen? > > Wenn die Kameraumsetzung das Beste wäre, ja, dann kö¶nnte man doch > gleich alles den Olympus-Programmierern überlassen. Die kennen die > Stärken und Schwächen der Kamera und für gewö¶hnliche Fotos genügt > auch deren gewö¶hnliche (durchschnittliche) Interpretation der > Aufnahme. > > Aber du sitzt meines Erachtens nach dem ewig-gleichen Fehler auf: > Es gibt nämlich gar keine mö¶glichst genaue Interpretation”. Jedes > Bild ist eine *subjektive* Abbildung des Motives. “Genau” ist für > mich was das wiedergibt was *ich* wiedergeben will. Nicht ein > Olympus-Programmierer oder gar ein RAW-Konverter. > Subhash > Baden bei Wien > http://www.subhash.at/foto/ Ich finde das ist eine etwas seltsame Auffassung – sorry. Ich fotografiere z.B. gerade deswegen mit Olympus weil mir die kameraeigene Interpretation der von mir gemachten Bilder gefällt. Außerdem – natürlich ist alles irgendwo subjektiv. Einen chip zu basteln der die Farben eines Motivs SO wiedergibt wie das menschliche Auge es wahrnimmt ist das mö¶glich? Und sicherlich wäre es schö¶n wenn das Bild nach dem Entwickeln dann so wäre wie es vor Ort tatsächlich war. Ich glaube aber nicht dass das überhaupt jemals mö¶glich sein wird. Kannst du dich zwei Tage nach einer Landschaftsaufnahme GENAU daran erinnern wie es wirklich war? Das fängt doch schon mal z.b. beim ROT von Dachziegeln auf. Insofern ist vieles subjektiv! Ich habe in meinem Post Bezug auf einen Thread hier im Forum Bezug nehmen wollen wo ein Bild mit Master und einmal mit LR entwickelt gezeigt wurde. Das mit Master war in den Tiefen wesentlich besser – meiner bescheidenen Meinung nach natürlich nur. lg Anne http://www.reine-ansichtssache.com posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.09.2009 Uhrzeit: 20:37:47 Subhash Anne Brunner wrote: > Ich habe in meinem Post Bezug auf einen Thread hier im Forum > Bezug nehmen wollen, wo ein Bild mit Master und einmal mit LR > entwickelt gezeigt wurde. Das mit Master war in den Tiefen > wesentlich besser – meiner bescheidenen Meinung nach natürlich > nur. Das liegt daran, dass *Grundeinstellungen* verwendet werden, was den Gebrauch des RAW-Formatzes unnö¶tig macht. Wenn ich das Bild aber tatsächlich entwickle, dann gestalte ich es so, wie *ich* mö¶chte und das mag ja durchaus so sein, wie es dir in diesem Fall auch jetzt schon am besten gefällt und es die Kamera sowieso selbst macht. Aber was, wenn ich beispielsweise im Vordergrund eine Silhouette haben mö¶chte ohne Zeichnung und mir die Olympus-Software dauernd mit ihrer Schattenaufhellung in die Quere kommt? Dann muss man eben händisch eingreifen, wie man es seit dem Bestehen der Fotografie bei der Film- und Bildentwicklung gemacht hat. Eine durchschnittliche Ausarbeitung, die eben im Durchschnitt passen muss, kann selten so gut sein wie die händische, jedem einzelnen Bild angepasste, eines Kö¶nners, besser ist sie aber nie. Wobei ich gerne zugebe, dass ich dieses Kö¶nnen oft nicht erreiche. Wenn aber doch, dann …! Dann lohnt sich die ganze Mühe hundertfach. — Subhash Baden bei Wien http://www.subhash.at/foto/ —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.09.2009 Uhrzeit: 21:14:06 U1rich B1eicher Hallo Anne, naja, das ist schon richtig: ich habe die Erfahrung gemacht, dass OM defacto in der Zeichnung, Texturfeinheit, WIedergabe feinster Details UND der Farbwiedergabe wirklich sehr sehr gut. LR ist amerikanisch (verzeiht mir): fettes Brot” (oft dick aufgetragen) aber in der Detailzeichnung und Farbfeinzeichnung gegenüber OM ziemlich unterlegen (zudem auf ganz wenige Farbräume in der Ausgabe limitiert: wenn Du zB mit Gamma 1 8 Gradation auf ECI RGB – weil dem Prepress und INkjetfarbraum sehr verwandt) ausgeben willst dann hast Du keine Option… Nur ist OM hinsichtlich Workfloweinbindung im Vergleich zu LR ganz erheblich schlechter. Ich habe Capture ONE sehr schätzen gelernt da es LR hinsichtlich Color rendition überlegen ist – auch hinsichtlich Detailzeichnung und andererseits deutlich workflowtauglicher als OM ist (bei der E-500 allerdings gibts grö¶bere Unterschiede in der Wiedergabe der Blau-/Violetttö¶ne – da neigt C1 zu rotlastiger Wiedergabe NICHT nur nur in der “Grundeinstellung”. Das lässt sich leider nicht soo einfach korrigieren aber es geht. Was aber Feinheit Texturfiligranität und “Sorgfalt” im Umgang mit den vom Sensor geliferten Daten betrifft ist Capture ONE – meiner Meinung nach – von LR nicht zu schlagen. Ganz schlechte Erfahrungen habe ich leider mit der DNG-Konvertierung von E-500 ORFs gemacht (E-3 bin ich grade am Testen). Da wird offensichtlich beim Demosaicing ein Hund hinein gebastelt: vile Bilder haben in feinen Texturen “technische Muster” drin die es im ORF-Original nicht gibt. Unfassbar. Nun ja ich weiss ja nict ob das nun geholfen hat: ich habe LR für mich ausgeschieden und arbeite für das Katalogisieren mit Expression Media 2 (früher iViewMediaPro) und für RAW-Development mit CaptureONE. Detail IMageEditing mache ich in PS CS – da funktioniert der Workflow sehr gut. Empfehlenswertes Buchg dazu ist “THe DAM-book” von Peter Krogh. Dort wird auch der gesamte Workflow von RAW nis zur Entwicklung/Archivierung/Katalogisierung exzellent aufbereitet. Das deutsche Buch (Band 1!) ist im dpunkt-Verlag erschienen und heisst “Professionelle Bildverwaltung für Fotografen”) Schoene Gruesse Uli posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.09.2009 Uhrzeit: 22:01:59 Anne Brunner Hallo Uli, herzlichen Dank für Deine wirklich ausführlichen Erläuterungen. Ja, es mag sein, dass man mit LR nicht die erste Wahl beim Entwickeln der RAW-Aufnahmen von Oly-Kameras hat. Aber – wie ich hier ja schon mehrfach erklärt hatte – bin ich irgendwo schwer in der Zwickmühle, was meinen allgemeinen Workflow der Bildbearbeitung anbetrifft. Unbestritten sind Adobe’s CS Versionen eine der kompetentesten EBV-Programme auf dem Markt, wenn nicht überhaupt das beste schlechthin – ich jedenfalls mö¶chte es keinesfalls missen. Ich besitze leider” nur die CS2-Version die für meine Bedürfnisse aber mehr als ausreichend ist. Seit ich E-620 D90 und E-P1 besitze sind mir halt Grenzen gesetzt. Das RAW-Format wird nicht mehr erkannt ich müsste auf CS3 bzw. CS4 umsteigen was ich allerdings nicht einsehe. Es ist mir schlichtweg zu teuer. So umgehe ich die Misere indem ich nach dng beim imortieren wechsle. Tja mal sehen wie ich das in Zukunft alles handeln werde 🙂 lg Anne http://www.reine-ansichtssache.com posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.09.2009 Uhrzeit: 22:06:58 Roland Franz Hallo U1rich, > Ich habe Capture ONE sehr schätzen gelernt, da es LR hinsichtlich > Color rendition überlegen ist Nach meiner Erfahrung sogar deutlich. Gruß Roland — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.09.2009 Uhrzeit: 22:12:58 Anne Brunner Subhash schrieb: > Anne Brunner wrote: > >> Ich habe in meinem Post Bezug auf einen Thread hier im Forum >> Bezug nehmen wollen, wo ein Bild mit Master und einmal mit LR >> entwickelt gezeigt wurde. Das mit Master war in den Tiefen >> wesentlich besser – meiner bescheidenen Meinung nach natürlich >> nur. > > Das liegt daran, dass *Grundeinstellungen* verwendet werden, was > den Gebrauch des RAW-Formatzes unnö¶tig macht. > > Wenn ich das Bild aber tatsächlich entwickle, dann gestalte ich es > so, wie *ich* mö¶chte und das mag ja durchaus so sein, wie es dir in > diesem Fall auch jetzt schon am besten gefällt und es die Kamera > sowieso selbst macht. Aber was, wenn ich beispielsweise im > Vordergrund eine Silhouette haben mö¶chte ohne Zeichnung und mir die > Olympus-Software dauernd mit ihrer Schattenaufhellung in die Quere > kommt? Dann muss man eben händisch eingreifen, wie man es seit dem > Bestehen der Fotografie bei der Film- und Bildentwicklung gemacht > hat. Eine durchschnittliche Ausarbeitung, die eben im Durchschnitt > passen muss, kann selten so gut sein wie die händische, jedem > einzelnen Bild angepasste, eines Kö¶nners, besser ist sie aber nie. > Wobei ich gerne zugebe, dass ich dieses Kö¶nnen oft nicht erreiche. > Wenn aber doch, dann …! Dann lohnt sich die ganze Mühe > hundertfach. > > — > Subhash > Baden bei Wien > http://www.subhash.at/foto/ Ich persö¶nlich erwarte mir von einem RAW-Konverter (darum geht es hier in der Diskussion ja), dass er ZUERST die auf dem Chip hinterlegten Daten so genau wie mö¶glich wiedergibt. Es ist – denke ich mal – ziemlich viel von einer Entwicklersoftware verlangt – die Bilder nach Gusto zu bringen. In zweiter Linie forme ich das Bild nach meinen Bedürfnisse – daher fotografiere ich in RAW, da alle Optionen der EBV offen bleiben. Ganz und gar nicht spielt es daher keine Rolle, ob ich in jpg oder RAW fotografiere. Ein Bild nach eigenen Vorstellungen zu gestalten, bleibt doch wohl der nachträglichen Bildbearbeitung diverser Programme überlassen, oder etwa nicht? Nachdem ich immer wieder mal feststellen musste, dass das gezeigte Bild auf dem Display einer Kamera nicht unbedingt dem entspricht, was man tatsächlich aufgenommen hat, muss ich sagen, dass es nicht wunder nimmt, wenn man ab und an beim ö–ffnen der Fotos am Bildschirm nach dem Import überrascht ist. Und das Histogramm finde ich ist zwar eine gute, aber nicht 100% Richtschnur was man wie fotografiert hat. lg Anne _____________________ http://www.reine-ansichtssache.com — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.09.2009 Uhrzeit: 22:47:55 Roland Franz Hallo Subhash, > Aber was, wenn ich beispielsweise im Vordergrund eine > Silhouette haben mö¶chte ohne Zeichnung und mir die > Olympus-Software dauernd mit ihrer Schattenaufhellung in die Quere > kommt? Dann schalte die Schattenaufhellung doch einfach aus! Gruß Roland P.S. Manchmal stelle ich mir in Diskussionen über RAW-Konverter die Frage ob überhaupt verstanden wird was es mit dem RAW-Format auf sich hat. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.09.2009 Uhrzeit: 23:32:53 oliver oppitz Subhash schrieb: > Anne Brunner wrote: > >> Bisher dachte >> ich immer, es wäre das non plus ultra RAW’s so auf den Bildschirm >> zu bringen, dass die auf dem Chip der Kamera hinterlegten >> Aufnahmedaten von der Entwicklersoftware so genau wie mö¶glich >> interpretiert werden…. > > Wozu dann überhaupt in RAW aufnehmen? Um die Reserven zu haben, die im RAW stecken oli — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.09.2009 Uhrzeit: 23:38:49 oliver oppitz Anne Brunner schrieb: > Außerdem – natürlich ist alles irgendwo subjektiv. Einen chip zu > basteln, der die Farben eines Motivs SO wiedergibt wie das > menschliche Auge es wahrnimmt, ist das mö¶glich? Schon deshalb nicht, weil jedes Auge anders sieht. Bei mit guckt das linke Auge heller als das Rechte… oli — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.09.2009 Uhrzeit: 23:47:48 Wolfgang Schmidetzki Subhash schrieb: > Jedes Bild ist eine *subjektive* Abbildung des Motives. Genau” ist für > mich was das wiedergibt was *ich* wiedergeben will. Nicht ein > Olympus-Programmierer oder gar ein RAW-Konverter. Absolut. Das kann man nicht genügend betonen. http://schmidetzki.net/wolfgang/html/default/8a85818e235d699b0123813e544040cb.de.html Wolfgang posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.09.2009 Uhrzeit: 9:07:47 Thomas Klüber U1rich B1eicher schrieb: > Hallo Anne, > > naja, das ist schon richtig: ich habe die Erfahrung gemacht, dass > OM defacto in der Zeichnung, Texturfeinheit, WIedergabe feinster > Details UND der Farbwiedergabe wirklich sehr sehr gut. Hallo Ulrich das OM gute Ergebnissse liefert ist ja gut. Aber der Workflow. WIe ist das eigentlich mit Studio? Sollte ja von den reinen Entwicklungen gleich oder besser sein als OM. WIe sieht es da mit Bildverwaltung aus. Habe OS schon getestet. Aber ich konnte aus Zeitgründen nicht alles probieren. Und jetzt sind die 30 Tage vorbei. Zur Zeit arbeite ich viel mit Silkypix aber das kann zBsp. keine ICTP Daten. Zumindest hab ich das noch nicht gefunden. Grüße Thomas — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.09.2009 Uhrzeit: 10:21:39 Anne Brunner Wolfgang Schmidetzki schrieb: > Subhash schrieb: > >> Jedes Bild ist eine *subjektive* Abbildung des Motives. Genau” ist für >> mich was das wiedergibt was *ich* wiedergeben will. Nicht ein >> Olympus-Programmierer oder gar ein RAW-Konverter. > Absolut. Das kann man nicht genügend betonen. > http://schmidetzki.net/wolfgang/html/default/8a85818e235d699b0123813e544040cb.de.html > Wolfgang Nun nachdem keiner von uns imstand ist die in der Kamera auf dem Chip hinterlegten Daten selbst zu entwickeln und wir somit auf eine “Entwicklersoftware” angewiesen sind (die Firma kann sich ja jeder nach belieben selbst aussuchen) bleibt uns doch nicht anders übrig zu hoffen DIE Software zu benutzen die meiner Kamera am nächsten kommt. Im übrigen – ich weiß nicht was der Einwurf mit dem “subjektive Abbildung des Motivs” soll. Früher zu analogen Zeiten war man als Ottonormalverbraucher auf die “subjektiven” Künste des Fotolabors angewiesen und das Gro der Fotografen nahm die entwickelten Bilder so wie sie eben waren. Bestenfalls konnte man in einem anderen Labor entwickeln lassen wenn einem die Ergebnisse nicht gefielen. Heute hat man die Mö¶glichkeit im Zuge des digitalen Zeitalters direkt auf die “Rohdaten” der Kamera zuzugreifen und nu isses auch wieder nichts. Ich finde dass Fotografen zu keiner Zeit (zumindest bis jetzt) soviel Mö¶glichkeiten hatten das “eigene Bild” so zu konfigurieren wie es selbst beliebt – im Nachhinein wohlgemerkt. Es ist kein Problem bei jeden RAW-Konverter in den Grundeinstellungen alles auf 0 zu setzen genauso wie es mö¶glich ist die Kamera überall (Kontrast Sättigung usw.) auf 0 zu setzen. Alles was darüber hinaus mit den Daten intern gemacht wird liegt nicht in unserer Hand. Auch das sind Gründe warum manche Fotografen vielleicht die Marke wechseln. Es geht hier um RAW-Konverter und deren Mö¶glichkeiten das Optimum an den auf dem Chip hinterlegten Daten im Zuge des Imports herauszuholen ….. nicht mehr und nicht weniger. lg Anne http://www.reine-ansichtssache.com posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.09.2009 Uhrzeit: 12:25:51 Subhash Anne Brunner wrote: > Ich persö¶nlich erwarte mir von einem RAW-Konverter (darum geht es > hier in der Diskussion ja), dass er ZUERST die auf dem Chip > hinterlegten Daten so genau wie mö¶glich wiedergibt. Was soll das bedeuten? Genau” in Bezug worauf? Ich erwarte mir die Simulation bzw. Übernahme von Kameraeinstellungen nicht nur nicht es ist mir vö¶llig gleichgültig. > Ein Bild nach eigenen Vorstellungen > zu gestalten bleibt doch wohl der nachträglichen Bildbearbeitung > diverser Programme überlassen oder etwa nicht? Nein. Das geschieht zu allererst durch die RAW-Entwicklung. Wenn du da nämlich danebenhaust kannst du danach auch nichts mehr in Ordnung bringen. Andrerseits kannst du schon unglaublich starke Ergebnisse nur durch den RAW-Konverter erzielen. > Nachdem ich immer > wieder mal feststellen musste dass das gezeigte Bild auf dem > Display einer Kamera nicht unbedingt dem entspricht was man > tatsächlich aufgenommen hat muss ich sagen dass es nicht wunder > nimmt wenn man ab und an beim ö–ffnen der Fotos am Bildschirm > nach dem Import überrascht ist. Und das Histogramm finde ich ist > zwar eine gute aber nicht 100% Richtschnur was man wie > fotografiert hat. Ich verwende das Histogramm zur Kontrolle nach *jeder* Aufnahme um zu sehen ob ich erst einmal den Tonwertumfang der Kanäle genutzt habe und nicht etwa Tiefen oder Lichter beschnitten oder das Bild dünkler als trechnisch nö¶tig aufgenommen habe und damit das Rauschen unnö¶tig verstärke. Alles andere wie Weißabgleich Kontrast Helligkeit usw. kommt bei mir erst durch die Entwicklung (und vielleicht Weiterverarbeitung in Photoshop). Eben genau so wie früher in der Dunkelkammer. Subhash Baden bei Wien http://www.subhash.at/foto/” —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.09.2009 Uhrzeit: 12:25:53 Subhash Roland Franz wrote: > Manchmal stelle ich mir in Diskussionen über RAW-Konverter > die Frage ob überhaupt verstanden wird was es mit dem RAW-Format > auf sich hat. Ja, ich auch. — Subhash Baden bei Wien http://www.subhash.at/foto/ —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.09.2009 Uhrzeit: 12:25:54 Subhash oliver oppitz wrote: > Um die Reserven zu haben, die im RAW stecken Ja, inzwischen gibt Anne ja zu, dass sie diese manchmal nützt, also nicht ausschließlich will, dass der Konverter die Kameraeinstellungen anwendet. Denn dazu braucht man wirklich keinen RAW-Konverter, da genügt die Kamera. Tests mit Grundeinstellungen eines Konverters muten mich an wie Tests mit Grundeinstellungen von Kameras. Da frage ich mich dann schon, ob man sich nicht bewusst ist, dass man damit Fotografieren auf das Bestimmen des Aufnahmezeitpunktes einschränkt. — Subhash Baden bei Wien http://www.subhash.at/foto/ —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.09.2009 Uhrzeit: 13:39:15 Anne Brunner Subhash schrieb: > Anne Brunner wrote: > >> Ich persö¶nlich erwarte mir von einem RAW-Konverter (darum geht es >> hier in der Diskussion ja), dass er ZUERST die auf dem Chip >> hinterlegten Daten so genau wie mö¶glich wiedergibt. > > Was soll das bedeuten? Genau” in Bezug worauf? Werden nicht in dem Moment der Auslö¶sung auf dem Chip Informationen hinterlegt – ich weiß nicht wie ich es formulieren soll wenn eben ein Bild gemacht wird… sind es Bildinformationen? > Ich erwarte mir die Simulation bzw. Übernahme von > Kameraeinstellungen nicht nur nicht es ist mir vö¶llig > gleichgültig. Ich meinte NICHT die Kameraeinstellungen wie Schärfe Rauschunterdrückung etc. Das ist doch wohl klar dass man deswegen nicht im RAW-Modus fotografiert. Das wäre ja wie Perlen vor die Säue geworfen. >> Ein Bild nach eigenen Vorstellungen >> zu gestalten bleibt doch wohl der nachträglichen Bildbearbeitung >> diverser Programme überlassen oder etwa nicht? > Nein. Das geschieht zu allererst durch die RAW-Entwicklung. Wenn du > da nämlich danebenhaust kannst du danach auch nichts mehr in > Ordnung bringen. Andrerseits kannst du schon unglaublich starke > Ergebnisse nur durch den RAW-Konverter erzielen. Ich glaube dass hier permanent Mißverständnisse entstehen. Meine Standarteinstellung des RAW-Konverters ist in allen Punkten auf neutral – fertig! Ich erwarte von ihm nicht dass er mein Bild schon im Moment des Entwickelns zu einer Vorzeigeaufnahme macht. >> Nachdem ich immer >> wieder mal feststellen musste dass das gezeigte Bild auf dem >> Display einer Kamera nicht unbedingt dem entspricht was man >> tatsächlich aufgenommen hat muss ich sagen dass es nicht wunder >> nimmt wenn man ab und an beim ö–ffnen der Fotos am Bildschirm >> nach dem Import überrascht ist. Und das Histogramm finde ich ist >> zwar eine gute aber nicht 100% Richtschnur was man wie >> fotografiert hat. > Ich verwende das Histogramm zur Kontrolle nach *jeder* Aufnahme um > zu sehen ob ich erst einmal den Tonwertumfang der Kanäle genutzt > habe und nicht etwa Tiefen oder Lichter beschnitten oder das Bild > dünkler als trechnisch nö¶tig aufgenommen habe und damit das > Rauschen unnö¶tig verstärke. Alles andere wie Weißabgleich > Kontrast Helligkeit usw. kommt bei mir erst durch die Entwicklung > (und vielleicht Weiterverarbeitung in Photoshop). Eben genau so wie > früher in der Dunkelkammer. Ich habe doch nirgendwo hier geschrieben dass ich mit dem Histogramm den WB oder Kontrast der Aufnahme kontrollieren würde. Abgesehen davon dass das auch gar nicht mö¶glich ist. Ein Histogramm ist eine Mö¶glichkeit sofort zu erkenne ob die Tiefen eines Bildes abgesoffen oder der Lichterbereich im Nirvana des Nichts verschwunden ist. Und natürlich bringt das Histogramm auch nur dann etwas wenn man es zum Zeitpunkt der Aufnahme aktiviert hat 🙂 > Subhash > Baden bei Wien > http://www.subhash.at/foto/ lg Anne http://www.reine-ansichtssache.com posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.09.2009 Uhrzeit: 15:54:55 Subhash Anne Brunner wrote: > Werden nicht in dem Moment der Auslö¶sung auf dem Chip > Informationen hinterlegt – ich weiß nicht, wie ich es formulieren > soll, wenn eben ein Bild gemacht wird… sind es > Bildinformationen? Ja, und diese müssen interpretiert werden. Durch o) ProgrammiererInnen von Olympus (bei Verwendung der JPG-Erstellung, Gradation Auto” u.a.) o) durch ProgrammiererInnen des RAW-Konverters (“Grundeinstellungen”) oder o) durch mich. > Ich glaube dass hier permanent Mißverständnisse entstehen. Meine > Standarteinstellung des RAW-Konverters ist in allen Punkten auf > neutral – fertig! Ich erwarte von ihm nicht dass er mein Bild > schon im Moment des Entwickelns zu einer Vorzeigeaufnahme macht. Aber der Threadopener erwartet das. Das ist sein Testkriterium für RAW-Konverter! Und dann glaubt er dass die Olympus-Software unschlagbar die beste ist. 🙂 > Ein > Histogramm ist eine Mö¶glichkeit sofort zu erkenne ob die Tiefen > eines Bildes abgesoffen oder der Lichterbereich im Nirvana des > Nichts verschwunden ist. Da sind wir uns einig. Und ich wollte dich da ja auch gar nicht korrigieren. Subhash Baden bei Wien http://www.subhash.at/foto/” —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.09.2009 Uhrzeit: 16:46:53 Thomas Klüber Subhash schrieb: > Anne Brunner wrote: > >> Werden nicht in dem Moment der Auslö¶sung auf dem Chip >> Informationen hinterlegt – ich weiß nicht, wie ich es formulieren >> soll, wenn eben ein Bild gemacht wird… sind es >> Bildinformationen? > > Ja, und diese müssen interpretiert werden. Durch > o) ProgrammiererInnen von Olympus (bei Verwendung der > JPG-Erstellung, Gradation Auto” u.a.) Und man sollte nicht vergessen der User der sinnvolle Einstellungen dieser Parameter vornimmt oder auch nicht. > o) durch ProgrammiererInnen des RAW-Konverters > (“Grundeinstellungen”) oder Grundeinstellungen : Auch hier kann meist der User vorgeben welche Einstellungen er bevorzugt. > o) durch mich. Richtig. Wenn der User der Meinung ist dass die defaults nicht passen. Dann macht er es passend. >> Ich glaube dass hier permanent Mißverständnisse entstehen. Meine >> Standarteinstellung des RAW-Konverters ist in allen Punkten auf >> neutral – fertig! Ich erwarte von ihm nicht dass er mein Bild >> schon im Moment des Entwickelns zu einer Vorzeigeaufnahme macht. Doch das erwarte ich eigentlich schon. Zu mindest dass GRadiation Farbe Kontrast Schatten passen. Am besten wenn das Programm die Einstellungen der Kamera als Parameter hernimmt. Denn der Anwender wird sich doch bei deren Festlegung etwas dabei gedacht haben. Warum soll er dann im RAW Konverter das alles noch mal machen müssen? OM macht das angeblich. Dinge wie Unscharf maskieren oder sowas das macht man dann mit anderen Softwarepakten. > Aber der Threadopener erwartet das. Das ist sein Testkriterium für > RAW-Konverter! Und dann glaubt er dass die Olympus-Software > unschlagbar die beste ist. 🙂 Einspruch! der Threadopener hat diesbezüglich nur die Frage egstellt ob er dazu OM nehmen muss! Er ist also gar nicht so überzeugt von der Software. >> Ein >> Histogramm ist eine Mö¶glichkeit sofort zu erkenne ob die Tiefen >> eines Bildes abgesoffen oder der Lichterbereich im Nirvana des >> Nichts verschwunden ist. > Da sind wir uns einig. Und ich wollte dich da ja auch gar nicht > korrigieren. NA da kö¶nnen wohl alle ihre ACK geben. > Subhash > Baden bei Wien > http://www.subhash.at/foto/ Grüße Thomas WOW 23 das hat was! posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.09.2009 Uhrzeit: 16:50:53 Anne Brunner Subhash schrieb: > Anne Brunner wrote: > >> Werden nicht in dem Moment der Auslö¶sung auf dem Chip >> Informationen hinterlegt – ich weiß nicht, wie ich es formulieren >> soll, wenn eben ein Bild gemacht wird… sind es >> Bildinformationen? > > Ja, und diese müssen interpretiert werden. Durch > o) ProgrammiererInnen von Olympus (bei Verwendung der > JPG-Erstellung, Gradation Auto” u.a.) > o) durch ProgrammiererInnen des RAW-Konverters > (“Grundeinstellungen”) oder eben – und die Oly-Software scheint das ziemlich gut zu machen.. zumindest behaupten das viele. Ich arbeite nur mit LR > o) durch mich. hmmmm versteh ich ja nicht ganz. Durch Dich selbst? Wie machst du das? Du MUSST mit irgendeinem RAW-Konverter zuerst mal die Daten hochladen da bleibt Dir doch gar nichts anders übrig! Oder reden wir wieder mal aneinander vorbei? >> Ich glaube dass hier permanent Mißverständnisse entstehen. Meine >> Standarteinstellung des RAW-Konverters ist in allen Punkten auf >> neutral – fertig! Ich erwarte von ihm nicht dass er mein Bild >> schon im Moment des Entwickelns zu einer Vorzeigeaufnahme macht. > Aber der Threadopener erwartet das. Das ist sein Testkriterium für > RAW-Konverter! Und dann glaubt er dass die Olympus-Software > unschlagbar die beste ist. 🙂 >> Ein >> Histogramm ist eine Mö¶glichkeit sofort zu erkenne ob die Tiefen >> eines Bildes abgesoffen oder der Lichterbereich im Nirvana des >> Nichts verschwunden ist. > Da sind wir uns einig. Und ich wollte dich da ja auch gar nicht > korrigieren. Ok danke! > Subhash > Baden bei Wien Liebe Grüße Anne http://www.reine-ansichtssache.com > http://www.subhash.at/foto/ posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.09.2009 Uhrzeit: 17:10:27 WolfgangPe Das stimmt so nicht. Ich wollte nur wissen, ob ich durch die Verwendung der Olympus Software bessere Ergebnisse erzielen kann. Meine Frage war also, ist die Olympus Software besser als Photoshop? Ich verwende die Olympus Software nicht. Gruß Wolfgang Subhash schrieb: > Anne Brunner wrote: > > Aber der Threadopener erwartet das. Das ist sein Testkriterium für > RAW-Konverter! Und dann glaubt er, dass die Olympus-Software > unschlagbar die beste ist. 🙂 > > — > Subhash > Baden bei Wien > http://www.subhash.at/foto/ > —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.09.2009 Uhrzeit: 17:27:45 Thomas Klüber WolfgangPe schrieb: > Das stimmt so nicht. Ich wollte nur wissen, ob ich durch die > Verwendung der Olympus Software bessere Ergebnisse erzielen kann. > Ich würde sagen Jein! Weil: Was ist besser. Das kannst im ende nur du allein bestimmen. Da es eine subjektive Angelegenheit ist. Was ich so gehö¶rt habe kann die OM und OS einiges mehr als man denkt. Nur leider ist Olympus da etwas spärlich mit den Info. So soll die Software zum Bsp. die Einstellungen in der Kamera interpretieren kö¶nnen. Was doch sehr hilfreich sein kann. Weil dann muss man sich nicht noch mal drüber machen. Die Einstellung der Gradiation soll sehr gut sein. Nachteile. Recht langsam. OM kann viele Dinge nicht die andere und OS kö¶nnen. Dafür kostet es nichts. Die Software ist sehr lamgsam. Auch die OS ist recht langsam kann aber schon einiges mehr. zBsp. Kategorien vergeben zum Bild, IPTC …? > Meine Frage war also, ist die Olympus Software besser als > Photoshop? Das kann so auch nicht gesagt werden. Weil das ganz andere Produkte sind. RAW Konverter machen erst mal die Vorlage für PS und Konsorten. Wobei manche schon dazu übergehen vieles zu integrieren. In OM (OS) gibt es keine Ebenen und Masken mit denen man arbeiten kann und so Bildeffekte erzielen kann. Der Vorteil bei RAW liegt eindeutig in den unverfälschten Daten und hö¶herer Datentiefe. Man kann sehr vieles noch nachträglich verbessern aber verschlechtern. > > Ich verwende die Olympus Software nicht. > > Gruß Wolfgang > > Subhash schrieb: > >> Anne Brunner wrote: >> >> Aber der Threadopener erwartet das. Das ist sein Testkriterium für >> RAW-Konverter! Und dann glaubt er, dass die Olympus-Software >> unschlagbar die beste ist. 🙂 >> >> — >> Subhash >> Baden bei Wien >> http://www.subhash.at/foto/ >> Aber eines liegt mir auch am Herzen, dass ich Herausfinde was kann OM + OS wirklich alles? Das ist aber anscheinend nicht so einfach. Das ist auch der GRund warum ich eingestiegen bin in diesen Thread. Weil mitlesend kam für mich noch kein klares Statement zustande. Grüße Thomas — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.09.2009 Uhrzeit: 18:06:42 WolfgangPe Thomas Klüber schrieb: > WolfgangPe schrieb: > >> Das stimmt so nicht. Ich wollte nur wissen, ob ich durch die >> Verwendung der Olympus Software bessere Ergebnisse erzielen kann. >> > > Ich würde sagen Jein! > Weil: Was ist besser. Das kannst im ende nur du allein bestimmen. > Da es eine subjektive Angelegenheit ist. Was ich so gehö¶rt habe > kann die OM und OS einiges mehr als man denkt. Nur leider ist > Olympus da etwas spärlich mit den Info. So soll die Software zum > Bsp. die Einstellungen in der Kamera interpretieren kö¶nnen. Was > doch sehr hilfreich sein kann. > Weil dann muss man sich nicht noch mal drüber machen. Die > Einstellung der > Gradiation soll sehr gut sein. > Die Gradation mö¶chte ich gerne selbst beeinflussen. Was ich machen mö¶chte, kann kein Konverter wissen. Das klappt mit Bridge (und LR, was ich aber nicht verwende) auch einwandfrei. > RAW Konverter machen erst mal die Vorlage für PS und Konsorten. Ja, damit ich das Bild überhaupt erst einmal sehen kann. Und damit korrigiere ich den Weißabgleich und die Farbstimmung des Bildes. Die Zeichnung in Lichtern, Mitteltö¶nen und Schatten. Die Intensität der Farben. Schärfe, Verzeichnungen und was ich sonst noch brauche. Alles nichts was so richtig automatisch klappen würde. > Wobei manche schon dazu übergehen vieles zu integrieren. In OM > (OS) gibt es keine Ebenen und Masken mit denen man arbeiten kann > und so Bildeffekte erzielen kann. Masken und Ebenen sind für mich Bildbearbeitung und sollten vom RAW Entwickler unabhängig sein. > > Aber eines liegt mir auch am Herzen, dass ich Herausfinde was > kann OM + OS wirklich alles? Das ist aber anscheinend nicht so > einfach. > Das ist auch der GRund warum ich eingestiegen bin in diesen > Thread. Weil mitlesend kam für mich noch kein klares Statement > zustande. > > Grüße Thomas Ja, das ist auch das was ich gerne wissen mö¶chte. Kann die Olympus Software irgendetwas besser als Adobe? Bleiben da Details, oder Farbnuancen erhalten, die bei anderen Programmen verloren gehen? Gruß Wolfgang > —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.09.2009 Uhrzeit: 20:41:23 Thomas Klüber WolfgangPe schrieb: > Thomas Klüber schrieb: > >> WolfgangPe schrieb: >> >>> Das stimmt so nicht. Ich wollte nur wissen, ob ich durch die >>> Verwendung der Olympus Software bessere Ergebnisse erzielen kann. >>> >> >> Ich würde sagen Jein! >> Weil: Was ist besser. Das kannst im ende nur du allein bestimmen. >> Da es eine subjektive Angelegenheit ist. Was ich so gehö¶rt habe >> kann die OM und OS einiges mehr als man denkt. Nur leider ist >> Olympus da etwas spärlich mit den Info. So soll die Software zum >> Bsp. die Einstellungen in der Kamera interpretieren kö¶nnen. Was >> doch sehr hilfreich sein kann. >> Weil dann muss man sich nicht noch mal drüber machen. Die >> Einstellung der >> Gradiation soll sehr gut sein. >> > > Die Gradation mö¶chte ich gerne selbst beeinflussen. Was ich machen > mö¶chte, kann kein Konverter wissen. Das klappt mit Bridge (und LR, > was ich aber nicht verwende) auch einwandfrei. > Das kannst du ja jederzeit wenn du willst. Aber genau das ist der Punkt. Die Software soll mir mal schon zeigen wie meine Kameraeinstellungen geklappt haben. z.Bsp. Ich stelle die GRadiation auf Hy-Key oder Low-Key. Jedenfalls steht diese INfo ind RAW drin und die OM+OS kö¶nnen das rauslesen und als Bearbeitung vorschlagen. Ob ich das dann übernehme oder nicht ist meine Angelegenheit. ABer das ist die Krux sollte es passen bracuhe ich nichts weiter zu tun. >> RAW Konverter machen erst mal die Vorlage für PS und Konsorten. > > Ja, damit ich das Bild überhaupt erst einmal sehen kann. > > Und damit korrigiere ich den Weißabgleich und die Farbstimmung des > Bildes. Die Zeichnung in Lichtern, Mitteltö¶nen und Schatten. Die > Intensität der Farben. Schärfe, Verzeichnungen und was ich sonst > noch brauche. Alles nichts was so richtig automatisch klappen > würde. > Auch hier führe ich das Argument von weiter oben an! Passt oder anpassen. Wenn es acuh nur bei 50% der Bilder passt, hab ich mir viel Arbeit erspart. Darum geht es mir eben auch. UNd das kann keine Adobe oder sonst welche Software. >> Wobei manche schon dazu übergehen vieles zu integrieren. In OM >> (OS) gibt es keine Ebenen und Masken mit denen man arbeiten kann >> und so Bildeffekte erzielen kann. > > Masken und Ebenen sind für mich Bildbearbeitung und sollten vom RAW > Entwickler unabhängig sein. > >> >> Aber eines liegt mir auch am Herzen, dass ich Herausfinde was >> kann OM + OS wirklich alles? Das ist aber anscheinend nicht so >> einfach. >> Das ist auch der GRund warum ich eingestiegen bin in diesen >> Thread. Weil mitlesend kam für mich noch kein klares Statement >> zustande. >> >> Grüße Thomas > > Ja, das ist auch das was ich gerne wissen mö¶chte. Kann die Olympus > Software irgendetwas besser als Adobe? Bleiben da Details, oder > Farbnuancen erhalten, die bei anderen Programmen verloren gehen? Farbliche Nuancen und feine Strukturen macht Oly so hervorragend, dass auch Adobe es schwer hat besser zu sein. So jedenfalls berichten einige User. Nur OS kostet 100EUR Adobe kosten ein Vielfaches davon. Das mag sich für Profis rentieren. Aber für mich als ambitioniertem Hobbyknipser wäre das mit Kanonen nach Spatzen schießen. > > Gruß Wolfgang > >> Grüße Thomas — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.09.2009 Uhrzeit: 21:10:16 Wolfgang Schmidetzki Thomas Klüber schrieb: >>> Ich erwarte von ihm nicht, dass er mein Bild >>> schon im Moment des Entwickelns zu einer Vorzeigeaufnahme macht. > > Doch das erwarte ich eigentlich schon. Zu mindest, dass > GRadiation, Farbe, Kontrast, Schatten, passen. Am besten wenn das > Programm die Einstellungen der Kamera als Parameter hernimmt. > Denn der Anwender wird sich doch bei deren Festlegung etwas dabei > gedacht haben. Vielleicht liegt hier (für mich) der eigentlich Knackpunkt der Diskussion. Tatsächlich nehme ich diese Einstellungen nämlich gar nicht an der Kamera vor. Weil ich nämlich bewußt genau dieser Parameter HINTERHER einstellen mö¶chte. Nicht nur ist es exterm mühsam vor jedem einzelnen Bild(!) diese Einstellungen in der Kamera durchzugehen – zumal sie alle im Menu verborgen sind. Ich WEISS zu diesenm Zeitpunkt auch gar nicht, welche Einstellungen sinnvoll sind. Das sehe ich erst hinterher am Resultat. Auch hängen dieser Einstellungen oft vom Verwendungszweck des Bildes ab (Druck, JPG fürs Web, SW-Konvertierung etc.). Sinn der RAW-Fotografie ist es für mich gerade, daß das Bild NICHT durch irgendwelche (zufälligen) Kameraeinstellungen unabänderlich verändert wurde. Sinn ist es doch gerade, diese Parameter bei der Entwicklung erst festzulegen zu kö¶nnen. Ergo sollte der RAW-Konverter mö¶glichst neutral arbeiten und mö¶glichst NICHTS am Bild korrigieren”. Genau das will nämlich ICH machen weil nur ich weiß was ich mit dem Bild beabsichtigt habe. Wolfgang (nur 9 Punkte für diesen Beittag :-() posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.09.2009 Uhrzeit: 22:25:42 WolfgangPe Nein, keine 9 Punkte für diesen Beitrag, sondern 100 Punkte weil es genau richtig ist. Gruß Wolfgang Wolfgang Schmidetzki schrieb: > Thomas Klüber schrieb: > >>>> Ich erwarte von ihm nicht, dass er mein Bild >>>> schon im Moment des Entwickelns zu einer Vorzeigeaufnahme macht. >> >> Doch das erwarte ich eigentlich schon. Zu mindest, dass >> GRadiation, Farbe, Kontrast, Schatten, passen. Am besten wenn das >> Programm die Einstellungen der Kamera als Parameter hernimmt. >> Denn der Anwender wird sich doch bei deren Festlegung etwas dabei >> gedacht haben. > > Vielleicht liegt hier (für mich) der eigentlich Knackpunkt der > Diskussion. > Tatsächlich nehme ich diese Einstellungen nämlich gar nicht an > der Kamera vor. Weil ich nämlich bewußt genau dieser Parameter > HINTERHER einstellen mö¶chte. > Nicht nur ist es exterm mühsam vor jedem einzelnen Bild(!) diese > Einstellungen in der Kamera durchzugehen – zumal sie alle im Menu > verborgen sind. Ich WEISS zu diesenm Zeitpunkt auch gar nicht, > welche Einstellungen sinnvoll sind. Das sehe ich erst hinterher > am Resultat. Auch hängen dieser Einstellungen oft vom > Verwendungszweck des Bildes ab (Druck, JPG fürs Web, > SW-Konvertierung etc.). > > Sinn der RAW-Fotografie ist es für mich gerade, daß das Bild > NICHT durch irgendwelche (zufälligen) Kameraeinstellungen > unabänderlich verändert wurde. Sinn ist es doch gerade, diese > Parameter bei der Entwicklung erst festzulegen zu kö¶nnen. > > Ergo sollte der RAW-Konverter mö¶glichst neutral arbeiten und > mö¶glichst NICHTS am Bild korrigieren”. Genau das will nämlich > ICH machen weil nur ich weiß was ich mit dem Bild beabsichtigt > habe. > Wolfgang > (nur 9 Punkte für diesen Beittag :-() > posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.09.2009 Uhrzeit: 22:46:07 Thomas Klüber Wolfgang Schmidetzki schrieb: > Thomas Klüber schrieb: > >>>> Ich erwarte von ihm nicht, dass er mein Bild >>>> schon im Moment des Entwickelns zu einer Vorzeigeaufnahme macht. >> >> Doch das erwarte ich eigentlich schon. Zu mindest, dass >> GRadiation, Farbe, Kontrast, Schatten, passen. Am besten wenn das >> Programm die Einstellungen der Kamera als Parameter hernimmt. >> Denn der Anwender wird sich doch bei deren Festlegung etwas dabei >> gedacht haben. > > Vielleicht liegt hier (für mich) der eigentlich Knackpunkt der > Diskussion. > Tatsächlich nehme ich diese Einstellungen nämlich gar nicht an > der Kamera vor. Weil ich nämlich bewußt genau dieser Parameter > HINTERHER einstellen mö¶chte. > Nicht nur ist es exterm mühsam vor jedem einzelnen Bild(!) diese > Einstellungen in der Kamera durchzugehen – zumal sie alle im Menu > verborgen sind. Ich WEISS zu diesenm Zeitpunkt auch gar nicht, > welche Einstellungen sinnvoll sind. Das sehe ich erst hinterher Das ist ga rnicht notwendig. Ein paar kleine Einstellungen machen aber viel her. Der Sinn und Zweck ist doch mir die Arbeit zu erleichtern. Wenn das passt nehme ich das. Wenn nicht kann ich alles anderst einstellen. Die Krux ich habe die Wahl. Das ist das Entscheidende”. > am Resultat. Auch hängen dieser Einstellungen oft vom > Verwendungszweck des Bildes ab (Druck JPG fürs Web > SW-Konvertierung etc.). > Sinn der RAW-Fotografie ist es für mich gerade daß das Bild > NICHT durch irgendwelche (zufälligen) Kameraeinstellungen > unabänderlich verändert wurde. Sinn ist es doch gerade diese > Parameter bei der Entwicklung erst festzulegen zu kö¶nnen. Dagegen spricht ja auch nichts. Selbst wenn die Parameter in der Kamera als Vorschlag (nicht als Absolutum) herangezogen werden bleiben bei RAW doch alle Mö¶glichkeiten offen. Denn egal welchen Konverter ich nehme kann ich doch bestimmen ob die defaults aus der Kamera kommen oder ob ich selbst alles festlege. Es gibt ein paar kleine Einstellung (Schärfe Kontrast..) die kann man für sein Modell auf eine günstige Standardgrö¶ße einstellen. Machen ja alle welche direkt OC machen. Nur habe ich bei RAW die Entscheidungsfreiheit diese defaults zu nehmen oder andere einzustellen. Ganz nach Anwendungsfall oder GEschmack. > Ergo sollte der RAW-Konverter mö¶glichst neutral arbeiten und > mö¶glichst NICHTS am Bild “korrigieren”. Genau das will nämlich Dann mach doch das. Das heißt ja nicht dass du korrigieren musst. Aber in jedem Fall musst du nachschärfen Kontraste anheben wieviel das ist deine Sache. Aber zwingen wird dich nichts. > ICH machen weil nur ich weiß was ich mit dem Bild beabsichtigt > habe. > Wolfgang > (nur 9 Punkte für diesen Beittag :-() Grüße Thomas posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.09.2009 Uhrzeit: 24:23:52 Roland Franz Hallo Wolfgang Schmidetzki schrieb: > Sinn der RAW-Fotografie ist es für mich gerade, daß das Bild > NICHT durch irgendwelche (zufälligen) Kameraeinstellungen > unabänderlich verändert wurde. Dieser Satz zeigt mir das du nicht verstanden hast was die Olympus-Software eigendlich macht: Der RAW-Konverter in Master b.z.w. Studio entspricht in seiner Funktionalität der JPEG-Engine in der Kamera (zusätzlich hat man noch eine Tiff-Engine, aber das ist nicht wichtig). Wenn du also eine RAW-Datei in Master/Studio ö¶ffnest, wandelt die Software die RAW-Daten in ein sichtbares Bild um und verwendet dabei die Kameraeinstellungen bezüglich Weißabgleich, Schärfe u.s.w. Der Witz ist, das du jetzt diese Kameraeinstellungen nachträglich ändern kannst, indem du in das Fenster für die RAW-Entwicklung ö¶ffnest. Du kannst dann zum Beispiel den Parameter Schärfe” von “wie aufgenommen” auf “+2” ändern. Wenn du das Ergebnis jetzt abspeicherst erhälst du ein Bild das dem entspricht das du erhalten hättest wenn die Kamera vor der Aufnahme auf diese Parameter eingestellt gewesen wäre. Sollten diese (zugegebener Maßen etwas groben) Verstellbereiche nicht ausreichen kannst du auch ohne (oder auch zusätzlich) in den RAW-Entwicklermodus zu wechseln mit Hilfe der Werkzeuge unter dem Menuepunkt “Filter” viel weitergehende Änderungen vornehmen die beim Speichern des Bildes als JPEG oder TIFF übernommen werden. Zusätzlich kann die Software auf Wunsch optische Verzerrungen herausrechnen (wenn ich es richtig verstanden habe verwendet sie dazu sogar die individuell im Objektiv hinterlegten Korrekturdaten). Ich kenne keine andere Software die das alles kann und im Fall von Master sogar kostenlos ist. Das Problem bei Master/Studio ist die grottenschlechte sich an keine Standards haltende Bedienoberfläche die unzureichnde Bedienungsanleitung fehlende Einstellmö¶glickeiten und quälende Langsamkeit diverser Bearbeitungsfunktionen. Leider haben diese negativen Eigenschaften dazu geführt das einige “Master nur zum Aufspielen von Updates” benutzen. Gruß Roland posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.09.2009 Uhrzeit: 10:08:40 Thomas Klüber Roland Franz schrieb: > Hallo Wolfgang Schmidetzki schrieb: > >> Sinn der RAW-Fotografie ist es für mich gerade, daß das Bild >> NICHT durch irgendwelche (zufälligen) Kameraeinstellungen >> unabänderlich verändert wurde. > > Dieser Satz zeigt mir das du nicht verstanden hast was die > Olympus-Software eigendlich macht: > Der RAW-Konverter in Master b.z.w. Studio entspricht in seiner > Funktionalität der JPEG-Engine in der Kamera (zusätzlich hat man > noch eine Tiff-Engine, aber das ist nicht wichtig). Da hast du Recht. Aber ich denke das wird ihn nicht überzeugen. Mir ist jedoch ein entscheidender Punkt eingefallen um das vielleicht besser zu verdeutlichen. WÜrde ein RAW Konverter die Informationen nicht interpretieren in irgendeiner Weise hätte wir nur ein Graustufenbild mit sichtbarer Pixelrasterung. Dadurch das Konverter weitere Informationen welche die Kamera in die Datei geschrieben hat interpretiert entsteht erst ein farbiges Bild. Das ist die rein technisch bedingte Seite. Übrigens kannst du mit dcraw ein wirklich vollkommen unbearbeitetes Bild erzeugen lassen. Dann bekommst du genau das Graustufenbild. Also bleibt festzustellen egal mit welchem Konverter man arbeitet, man bekommt selbst in der Vorschau ein bereits mit irgendwelchen Parametern interpretiertes Bild. Der Vorteil bei RAW bleibt dennoch, der User selbst entscheidet letzendlich wie die endgültige INterpretation auszusehen hat. Ich hoffe ein wenig zu Klarheit beigetragen zu haben. Grüße Thomas — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.09.2009 Uhrzeit: 10:24:36 Wolfgang Schmidetzki Roland Franz schrieb: > Dieser Satz zeigt mir das du nicht verstanden hast was die > Olympus-Software eigendlich macht: > Der RAW-Konverter in Master b.z.w. Studio entspricht in seiner > Funktionalität der JPEG-Engine in der Kamera … Doch, genau so habe ich es verstanden. Und genau deshalb habe ich mein Statement geschrieben. Noch einmal: Ich will nicht, daß die Kameraeinstellungen ausgewertet werden, weil ich sie nicht verwende. Die Kamaraeinstellungen stehen bei mir auf irgendwelchen zufälligen Werten. Es macht keinen Sinn, sie auszuwreten. Mal ganz ehrlich gefragt: Du machst ein Portrait. Ein Close-Up-Bild (nur das Gesicht) und einmal 3/4, indem zu die Brennweite änderst. Stellst du zwischen diesen beiden Bildern tatsächlich den Schärfe-Parameter in der Kamera um (bei Close-Ups bevorzuge ich weniger Schärfe als bei kleineren Brennweiten) ? Kontrast: du machst nacheinander ein Bild mit starteken Hell-Dunkel-Unterscheiden und danach ein Detail-Bild mit gleichmäßiger Ausleuchtung. Stellst du dazwischen tatsächlich den Kontrastparameter um? Ich jedenfalls konzentriere mich beim Shooting auf mein Motiv und nicht auf meine Kamera. Deshalb mö¶chte ich am Rechner die Roh-Daten des Bildes sehen. Ohne Manipulationen, die ich erst wieder rückgängig machen muß. Aber warum diskutieren wir eigentlich über solche Details? Ist ja alles Geschmacksache. Die eigentliche Frage war ja, ob der Olympus-Konverter bessere Ergebnisse erzielt, und das glaube ich einfach nicht wirklich. Und daß er ansonsten bzgl. Handhabbarkeit und Performance eher umbrauchbar, darüber sind sich hier ja alle einig. Wolfgang — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.09.2009 Uhrzeit: 11:11:31 oliver oppitz Wolfgang Schmidetzki schrieb: > Die Kamaraeinstellungen stehen bei mir auf irgendwelchen > zufälligen Werten. Es macht keinen Sinn, sie auszuwreten. > Deshalb mö¶chte ich am Rechner die Roh-Daten des Bildes sehen. > Ohne Manipulationen, die ich erst wieder rückgängig machen muß. Aber Deine zufälligen Werte werden eben auch ausgewertet und somit ist das Bild genauso manipuliert! Wenn Du eh alles über den Haufen wirst während der RAW Entwicklung kann es Dir auch (fast) egal sein, ansonsten spart das sorgfältige Fotografieren später enorm Zeit. Ihr habt also beide Recht und redet aneinander vorbei… ABER – RAW kann eben nicht alles nachträglich ins Reine bringen. Die Belichtung muß auch so passen (man hat ein kleines bißchen mehr Reserve, aber wenn man schlampig belichtet ist die sofort ausgereizt). WB – ja, da geht alles. Schärfung auch kein Problem. Hi/Low Key – bin ich mir gar nicht sicher! Bitte hiemit einen Experten zu Wort. > Aber warum diskutieren wir eigentlich über solche Details? Ist ja > alles Geschmacksache. fast alles 😉 oli — posted via http://oly-e.de ——————————————————————————————————————————————

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