Aufloesung von Objektiven

Datum: 13.03.2008 Uhrzeit: 14:14:18 Alexander P. zuiko Objektiv sollen ja für auflö¶sungen bis 20 MP ausgelegt sein wie sieht dies bei Objektiven für C* und Co aus? Hab da bisher nix Besonderes Informationelles im Netz gefunden. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.03.2008 Uhrzeit: 9:04:30 Helge Suess Norbert Erler schrieb: > …. die werden nicht schlechter sein. Das ist nicht unbedingt so. Optik-Berechnung ist immer ein Kompromiss. So war z.B. zu SW-Zeiten der Kontrast deutlich wichtiger als die Farbwidergabe. Optiken wurden daher auf Kontrast optimiert. Die Anforderungen einer Optik für KB-Film decken sich nicht unbedingt mit einer für einen APS oder FT-Sensor. Es ist deshalb durchaus ö¶glich, dass eine Optik an einer Analogen wunderbare Ergebnisse bringt, an einer Digitalen aber nur mittelmässig abschneidet. > canon und nikon wird von den meisten berufsfotografen verwendet. > das hat seine gründe. Die sind auch im Gesamtsystem zu sehen. Wer schon ein kleines Vermö¶gen in bisher recht brauchbare Optiken investiert hat (und an ein betimmtes Bedienmuster geewohnt ist) wechselt nur ungern. > gute objektive kö¶nnen heute ALLE hersteller bauen. Ja, aber dass auch die Hersteller, deren Oktiken uneingeschränkt” für analog und Digital verwendbar sind eine Serie “extra für Digital” aufgelegt haben lässt doch gelegentlich Zweifel aufkommen ob alles so optimal zusammen passt. > im übrigen bietet canon doch schon eine kamera mit über 20 mp an. Das bedeutet aber nur dass man die optischen Fehler besser sieht nicht dass alle bisher hergestellten Optiken eine für diese Auflö¶sung ausreichende Leistung bringen. > alle aussagen von olympus objektiven sind noch an keiner kamera > mit der genannten auflö¶sung bestätigt worden. Auflö¶sung oder besser MTF kann man messen. Die von Olympus publizierten Kurven sagen schon was über die Qualität der Optiken aus und lassen eine Aussage über die Tauglichkeit bei hö¶heren Sensorauflö¶sungen zu. Was ich bei Vergliechen interesant finde (besonders bei Optiken anderer Hersteller die auch für FT aneboten werden) dass dort die MTF Kurven für deutlich geringere Auflö¶sungen angegeben werden als bei Oly. Das hat den Effekt dass die Kurven annähernd gleich hoch liegen allerdings bei deutlich unterschiedlicher Ausgangslage. Daraus kann man schliessen dass die älteren für KB durchaus brauchbaren Rechnungen auf eine geringere Leistung ausgelegt waren als es Oly jetzt für die Zuikos plant. Diese Unterschiede machen aber einen direkten Vergleich wesetlich schwieriger. Helge ;-)=) 5 posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.03.2008 Uhrzeit: 9:51:50 Andy Entschuldige Norbert, aber ich denke Du machst es Dir zu einfach… > … die werden nicht schlechter sein. > canon und nikon wird von den meisten berufsfotografen verwendet. Nun, für ein Foto in einer Tageszeitung brauche ich keine 20 MPix und ob das Objektiv nun diese Auflö¶sung bringt oder nicht, werde ich in der Zeitung nicht mehr sehen. Und ich behaupte mal frech, dass die überwiegende Merheit der Profis (was immer man darunger verstehen mag) mit Auflö¶sungen unter 10 MPix vö¶llig ausreichend bedient sind… (Achtung: das heißt *nicht* das es nicht auch hö¶here Ansprüche gibt!) > das hat seine gründe. Aber natürlich, wie Helge schon sagte, viele dieser Leute haben schon zu analogen Zeiten viel Geld in (gute) Objektive gesteckt und wechseln aus genau diesem Grunde nicht – selbst wenn sie jetzt feststellen müssten, dass diese Objektive die Reserven der Chips gar nicht mehr ausreizen kö¶nnen – aber schließlich haben genau diese Objektive ja bisher auch gereicht – an weniger auflö¶senden Chips …. > ich kann mir beim besten willen nicht > vorstellen, dass sich technisch schlechte bilder verkaufen. was bitte schö¶n ist ein technisch schlechtes Bild? Da wird ja wohl sehr unterschiedlich beurteilt. Nur einfach mehr Megapixel – ich denke da sind wir uns einig – machen noch lange kein technisch gutes Bild aus. Und wenn ich technish Gute Bilder auch schon mit 4..6 MPix gemacht habe, wieso soll dann plö¶tzlich aus einer Kamera mit 20MPix und dem gleichen (vielleicht 10..12MPix auflö¶senden) Objektiv technisch schlechte Bilder rauskommen? Es ist doch einfach nur so, dass die 20 MPix nicht wirklich mit ausreichend Details bedient” werden es hat halt nicht mehr Details als ein 10..12 MPix Bild – das ist doch aber alles andere als gleich “technisch schlecht”. > ebenso kann ich mir nicht vorstellen dass die grö¶ßte gruppe der > berufsfotografen deppen sind und sich murks anschaffen. Murks? Ein Objektiv das vor einem Kleinbildfilm gute Ergebnisse brachte ist ja nicht gleich Murks auch wenn der hochgelobte 20 MPix-Chip sein Potential dahinter nicht ausspielen kann. > gute objektive kö¶nnen heute ALLE hersteller bauen. natürlich! Und mit Sicherheit auch Objektive mit extrem hoher Auflö¶sung. Aber zu welchem Preis…? > im übrigen bietet canon doch schon eine kamera mit über 20 mp an. Das sagt aber überhaupt nichts über die Leistungsfähigkeit der Objektive. Die allermeisten (teuren) Canon-Objektive stammen doch aus der Zeit als wir noch in der Dunkelkammer rumgepanscht haben… > alle aussagen von olympus objektiven sind noch an keiner kamera > mit der genannten auflö¶sung bestätigt worden. was erwartest Du? Zum Testen hat ja Helge schon was gesagt. Ehrlich gesagt ist mir das aber alles vö¶llig wurscht. 20MPix interessieren mich überhaupt nicht mir reichen ja schon deren 5 und wenn wir uns doch mal irgendwann eine Kamera mit mehr zulegen dann nur weil es nicht anders geht… (aber ja doch – natürlich gibt es immer Leute die ein berechtigtes Interesse an hoher Auflö¶sung haben – und seien es die Herren Spione Zur eigentlichen Frage: ich glaube nicht dass sich irgend ein Hersteller zu einer (festen) Zusage über das Auflö¶sungsvermö¶gen seiner Objektive hinreißen läßt. Auch die 20 MPix von Olympus sind ja nie wirklich offiziell (und einklagbar) bestätigt worden. Hintergrund: wenn man sagt die Objektive haben soundsoviel Auflö¶sung wie will man dann die nächste oder übernächste Kamerageneration an den Mann bringen die vielleicht hö¶her auflö¶st? Und so würde ich jetzt schlicht schätzen dass es im Canon-Objektivpark wohl nur sehr wenige (vermutlich Festbrennweiten-) Objektive gibt die die Auflö¶sungsüberhämmer an Kameras überhaupt ordentlich bedienen – ist das so wird auch klar das Canon dazu keine Stellung nehmen will und wird. (Canon ist nur Beispiel – es wird allen Herstellern zumindest mit den Alt-Objektiven so gehen!) Andy imauflö¶sungsmodus” —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.03.2008 Uhrzeit: 10:08:26 Reinhard Wagner Andy schrieb: >> ich kann mir beim besten willen nicht >> vorstellen, dass sich technisch schlechte bilder verkaufen. > > was bitte schö¶n ist ein technisch schlechtes Bild? Da wird ja wohl > sehr unterschiedlich beurteilt. Beispiel für ein technisch wirklich schlechtes Bild (verwackelt, unscharf, verrauscht), das sich verkauft wie geschnitten Brot: http://www.tommy.de/2008/02/09/world-press-photo-of-the-year-2007 – und das zu Recht. Die Website des Fotografen: http://www.timhetherington.com Grüße Reinhard — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.03.2008 Uhrzeit: 10:33:24 mcabato http://asia.olympus-global.com/imsg/dslr/lenses/7-14_40/mtf.html ich meine, daß oly die mtf-charts bei doppelt so hoher auflö¶sung angibt, als canon. d.h. die objektive von canon sind dann denen von oly vergleichbar, wenn die canon-objektive bei einem vollformat-sensor eingesetzt werden und jene von oly bei einem ft-sensor. d.h. wenn canon-objektive nicht bei einem vollformat-sensor, sondern bei APS oder anderen grö¶ßen, dann ist die durch die objektivqualität bestimmte auflö¶sung eines canon-bildes schlechter, als die eines von oly. lg gusti — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.03.2008 Uhrzeit: 13:47:10 Michael Lindner Hallo Alexander, bevor das ganze wieder zur Diskussion mit etlichen MTF-Kurven wird, mö¶chte ich das Ganze mal anders angehen. Mit 20 MP wird’s langsam brenzelig – rechnet man das nämlich mal auf den Speicherplatzbedarf eines RAWs um, kann man erahnen, was da auf den Hobbyisten zukommt (Profis mag das ja egal sein). So eine Bilddatei dann mit mehreren Bearbeitungsebenen wird bei grö¶ßeren EBV-Programmen sehr schnell nach der nächsten PC-Generation rufen – und so wird das Ganze schnell ganz schö¶n (wie ich meine unnö¶tig) teuer. Denn eins sollte klar sein: Ob Firmen das nun kö¶nnen oder nicht (mit Objektiven einen 20MP-Chip ausreizen”) sie werden diese Fähigkeit von Objektiven immer in das hochpreisige Profisegment packen. Und auch wenn der DSLR-Markt zur Zeit boomt die Verkauferlö¶se (mit denen dann die Entwicklung weitergeht) werden von den “kleinen Leuten” erwirtschaftet nicht von denjenigen die den Gegenwert eines Autos in Kamera und Objektive investieren kö¶nnen (die leidige Erfahrung mußte ja auch schon LEICA machen). Ich denke mal dass einige Hersteller (auch Olympus) so klug sein werden um bei der MP-Auflö¶sung irgendwann einen Schlußstrich zu ziehen um dann die Entwicklungs-Ressourcen in das Dynamikproblem zu investieren (so jedenfalls mein Eindruck aus den Firmeninterviews des aktuellen Fotomagazins zum Thema “Zukunft der DSLR”; auch wenn der FM-Reporter es nicht vermochte zu verhindern dass da wieder sehr viele nichtssagende Werbesprüche abgedruckt wurden). Für den “Normalo” bringt der Sprung von 10/12 MP auf 20 MP nämlich mal rein gar nichts (außer er fotografiert so “bescheiden” dass er aus jedem Bild einen Crop herauschneiden muß der nur 1/8 des Bildes umfaßt. Ich mö¶chte z.B. die Fotografen mit ihren 20-MP-Boliden mal an einem heißen Sommertag erleben wenn sich ihr Chip langsam zu erwärmen beginnt. Viel drängender ist hier die Dynamik-Lichter-Poblematik – und das bei allen Firmen. HDRI ist für Kompositionen die man sich dann im Großformat an die Wand hängt ja ganz wunderbar aber für die Alltagsfotografie keine Lö¶sung da durch den Zwang zum Stativ viel zu umständlich. Da liegen meiner Meinung nach die zukünftigen Aufgaben der Kameraindustrie. Grüße Michael Lindner (Bielefeld) posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.03.2008 Uhrzeit: 14:19:11 Kersten Kircher Alexander P. schrieb: > zuiko Objektiv sollen ja für auflö¶sungen bis 20 MP ausgelegt sein > wie sieht dies bei Objektiven für C* und Co aus? Hab da bisher > nix Besonderes Informationelles im Netz gefunden. Hallo Alex Natürlich schaffen nicht alle Linsen von Canon und Co die volle Auflö¶sung. Dies ist aber auch bei Olympus so, hier schaffen es wenn nur die Top Pro Linsen, wofür aber noch der Beweis fehlt. Wer sich eine Kamera jenseits von 6000 Euro leistet, weil er die Leistung von 21 MP braucht, der kann sich auch die entsprechenden Linsen dazu kaufen. Geben tut es sie, nur billig sind sie nicht. Das die ganzen Kitlinsen und Billigteile das nicht schaffen, dürfte klar sein. So sieht es ja auch bei Olympus aus, mein 14-42 ist nicht in der Lage die 10MP zu bedienen, das sehe ich wenn ich mit einem anderen System Bilder mache, bei 11MP ist der Unterschied, um es gelinde auszudrücken, nicht zu übersehen. Aber auf Grund des Preises so OK. Nett finde ich immer wieder wenn wie weiter unten drauf hingewiesen wird, das die alten Linsen es nicht bringen kö¶nnen. Aber auf der anderen Seite die guten alten Leica Linsen immer so hoch gelobt werden, was denn nun, geht es geht es nicht :-))) Ja es geht, ist eben immer eine Frage der Qualität und die haben nicht nur Olympus und Leica. Gruss Kersten — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.03.2008 Uhrzeit: 14:22:12 Ulrich Baumhö¶gger Hallo Norbert, dass die meisten Berufsfotografen mit Canon oder Nikon arbeiten hat historisch-gewachsene Gründe, denn schließlich haben nur diese beiden Anbieter über Jahrzehnte sowohl bei Kameras als auch bei Objektiven eine nachhaltige Qualitäts- und Sortimentspolitik betrieben, die sich dann in einem großen, durch Vertrauen gewachsenen Kundenstamm manifestiert. Dessen ungeachtet halte ich die Olympus-Profi-/Top-Profi-Objektive in ihrer optischen Qualität diesen beiden Marktführern für überlegen. Meine Einschätzung fußt (neben meinem bischen Fotografie) darauf, das ich jahrelang mit Nikon, Zeiss, Leitz, Olympus – Geräten im Labor gearbeitet habe, Olympus ein direkter Mitbewerber aus meiner Medizintechnik-Zeit war und ein ehemaliger Studienkollege Produktspezialist bei Olympus ist,- der andere ist Foto-Redakteur, Naturfotograf und Nikon-Liebhaber 😉 Gerade im Fout-Thirds-System, mit seinem kleinen Sensor-Durchmessen werden hö¶chste Anforderungen bzgl. Auflö¶sung an das Glas gestellt. Man kann sich ja einfach vorstellen, wie sich Mikro-Artefakte im Glas und nicht optimale Grenzflächen auf das hier kleine Sensormaß auswirken würden. Viele Grüße Ulrich — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.03.2008 Uhrzeit: 14:24:07 Helge Suess Hallo Norbert! > bei variolinsen ja. festbrennweiten konnte und kann man doch sehr > gut berechnen Berechnen kann man Variooptiken auch exakt. Besonders seit es recht leistungsfähige Computer gibt ist das alles auch auf einem handelsüblichen PC kein Thema. Problematischer ist da schon die Physik. Alles, was vom achsennahen Strahl abweicht macht Ärger. Je mehr Lichtstärke z.B. umso gewichtiger werden viele Aspekte. Extreme WW sind auch eine Herausforderung wenn man Wert auf geringe Verzeichnung legt. Die Abbildungsleistung über einen weiten Bereich (von der optischen Achse nach aussen gesehen) auf hohem Niveau zu halten sind viele Kompromisse und Klimmzüge notwendig. Neue Gläser und auch Bearbeitungstechniken (Canon verwendet z.B. seit einiger Zeit Beugungseffekte anstelle von Brechung im Glas um zu optimieren). Die Kunst der Konstruktion ist alle Faktoren so abzustimmen, dass der resultierende Kompromiss für den geplanten Einsatz ein (relatives) Maximum an Leistung darstellt. >>> canon und nikon wird von den meisten berufsfotografen verwendet. >>> das hat seine gründe. Die Verfügbarkeit von Zubehö¶r, Ersatzteilen und Service kann dabei auch ausschlaggebend sein. Ich kan mich erinnern, dass die beiden Firmen lange Zeit bei Grossveranstaltungen eigene Service-Teams vor Ort hatten die alles bis zum Totalschaden reparieren konnten und auch Ersatzausrüstung dabei hatten. Sowas kann ein sehr überzeugendes Argument für eine bestimmte Marke sein. > aber auch die, die neu einsteigen greifen zu canon und nikon. und > das nicht ohne grund. Einer der Gründe ist, dass sie bei und von Fotografen lernen, die eben diese Marke verwenden. Das hat Vorbildwirkung. Auch die Mö¶glichkeit sich schnell mal was von einem Kollegen auszuleihen (oder bei einem Händler) verleitet dazu, zu einer der gängigen Marken zu greifen (das war auch bei mir vor vielen Jahren mit ein Grund zu N*** zu wechseln). Wer Wert auf spezielles Zubehö¶r legt oder darauf angewiesen ist findet auch eher bezahlbare Lö¶sungen für C*** oder N***. Hätte ich eine dieser Kameras kö¶nnte ich ein UW-Gehäuse von der Stange” kaufen und zwischen mehreren Anbietern wählen. So konstruiere ich mir selbst was ich für notwendig halte. So nebenbei denke ich dass die Technik in vielen Bereichen wesentlich weniger Bedeutung hat als das Ergebnis an sich. Wenn also das Motiv passt und das Bild von seiner Aussage oder vom Inhalt spektakulär ist darf’s auch mit einem 1Mpix Telefon gemacht sein um sich zu verkaufen. In den Sparten die hohe Ansprüche auf Detail und Auflö¶sung bedacht sind (z.B. Mode Werbung) geschieht viel im Studio und da oft in grö¶sseren Formaten viel auch analog. Die in der üblichen Presse-Berichterstattung notwendigen Faktoren wie Robustheit Schnelligkeit und auch die Mö¶glichkeit bei geringem Licht noch was zustande zu bringen sind eine klare Domäne der KB Klasse (und ähnlicher Formate). Da haben aber die beiden Grossen einige Jahre an Vorsprung was den guten Ruf angeht. Mit einer F2 konnte man Nägel einschlagen und Türen ö¶ffnen. Selbst die nicht direkt für den Profi-Einsatz konzipierten FM-x Modelle waren extrem belastbar. Die obere Klasse bei C** hat sich durch Geschwindigkeit und auch durch Robustheit einen Namen gemacht. Das zu einer Zeit wo die OMs ein stilles und wenig in der ö–ffentlichkeit bekanntes Dasein auf Mikroskopen und in Labors gefritstet haben. Eine OM hat man eher bei einer Vernissage oder in den “Seitenblicken” bei Reportagen beobachten kö¶nnen die beiden anderen überall wo’s hart zu geht. Das E-System so gut es auch konzipiert sein mag hat da gegen locker 20 Jahre an gutem Ruf zu kämpfen um Boden zu gewinnen. Helge ;-)=) 10 posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.03.2008 Uhrzeit: 14:35:08 Helge Suess Hallo Michael! > bevor das ganze wieder zur Diskussion mit etlichen MTF-Kurven > wird, mö¶chte ich das Ganze mal anders angehen. Mit 20 MP wird’s > langsam brenzelig – rechnet man das nämlich mal auf den > Speicherplatzbedarf eines RAWs um, kann man erahnen, was da auf > den Hobbyisten zukommt (Profis mag das ja egal sein). So eine > Bilddatei dann mit mehreren Bearbeitungsebenen wird bei grö¶ßeren > EBV-Programmen sehr schnell nach der nächsten PC-Generation rufen > – und so wird das Ganze schnell ganz schö¶n (wie ich meine > unnö¶tig) teuer. Das ist ein wichtiges Argument. Ich kenne auch Fotografen, die deswegen analog arbeiten weil sie die Kontaktabzüge in der Zwischenzeit vom Assistenten auf den Tisch bekommen und dasdeutlich flotter geht als die 40Mpix Bilder auf die Platte zu bekommen und am Bildschirm zu ö¶ffnen. Wenn man betrachtet, wie gross die meisten Bilder dargestellt werden (auf dem Bildschirm oder in 10x13cm belichtet) dann haben wir schon jetzt noch genug Reserven für ein wenig Ausschnitt. > Ich denke mal, dass einige Hersteller (auch Olympus) so klug sein > werden, um bei der MP-Auflö¶sung irgendwann einen Schlußstrich zu > ziehen, um dann die Entwicklungs-Ressourcen in das Dynamikproblem > zu investieren… Das wäre eine gute Strategie. > Für den Normalo” bringt der Sprung von 10/12 MP auf 20 MP > nämlich mal rein gar nichts … Auch für viele Profis ist das schlicht unnö¶tig. Ein Zeitungsbild per GPRS Telefon in die Redaktion geschickt kommt auch mit 4Mpix gut zur Geltung. Mit 20 Mpix eventuell zu spät in den Druck 🙂 Abgesehen davon dass diese Auflö¶sung nicht sehr viele Bereiche wirklich benö¶tigen begrenzt auch das Sesorformat (das gilt auch für KB) alleine durch die Physik (z.B. Beugung) das Machbare. Die Entwicklung bei den Kompakten hat ja schon die Genzen der Vernunft gesprengt. Die neuesten Modelle haben zwar mehr Mpix aber schlechtere Testwerte in der Abbildungsleistung. Diese Grenze existiert auch für DSLRs nur ist sie etwas hö¶her. Masslos überschreiten kann man sie wohl bald wenn die Sensortechnik noch etwas an der Skalierung arbeitet. Die Sinnhaftigkeit sei dahingestellt. Helge ;-)=) 15 posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.03.2008 Uhrzeit: 15:56:15 Christoph Berndt Helge Suess schrieb: > Die in der üblichen Presse-Berichterstattung notwendigen Faktoren > wie Robustheit, Schnelligkeit und auch die Mö¶glichkeit bei > geringem Licht noch was zustande zu bringen sind eine klare > Domäne der KB Klasse (und ähnlicher Formate). Da haben aber die > beiden Grossen einige Jahre an Vorsprung, was den guten Ruf > angeht. Mit einer F2 konnte man Nägel einschlagen und Türen > ö¶ffnen. Selbst die nicht direkt für den Profi-Einsatz > konzipierten FM-x Modelle waren extrem belastbar. Die obere > Klasse bei C** hat sich durch Geschwindigkeit und au > > Helge ;-)=) > 10 > Einspruch, euer Ehren 😉 von 1984-1988 habe ich hauptberuflich neben zwei CANON-Kollegen [F1 mit allem ZippZapp] im rauhen” Tageszeitungsalltag mit dem OM-System [OM3/4] gearbeitet; anders als man dem Nimbus der CANON nach vermuten sollte war die Zahl der Gehäusedefekte bei den Kollegen hö¶her als bei mir – und dabei gingen wir alle nicht sanft mit unseren Werkzeugen um zahllose kleine Beulen Kratzer und blanke Stellen belegen dies – außerdem warteten die trotz “Profiservice” immer ungefähr doppelt so lange auf Reparaturen die dann meistens auch deutlich hö¶her im Preis ausfielen. Ich habe die Kollegen am meisten um ein 1.4/24er und ein 2.8/14er beneidet. Die Kollegen beneideten mich am meisten um ca 1/3 weniger Schwerkraftgezerre an der Fototasche und um die Leistungen des 24er shift sowie des 18ers. die Geschwindugkeit der Motorantriebe war auf dem Papier verschieden in der Praxis nicht wirklich spürbar. Die Blitzsteuerung und besonders die Spotbelchtungsmessung der OM war ein echter Vorteil – das abnehmbare Prismengehäuse der F1 dagegen eine feine Sache bei Überkopf-Aktionen. Meiner Meinung nach hat OLYMPUS den Erfolg bei den Presse-Profis in der Anfangszeit der OM-1/OM-2 regelrecht “verpennt” – in den 70er Jahren hätte man die passenden hochlichtstarken Objektive in Extrembereichen eher und überhaupt auf den Markt bringen müssen – da waren CANON/Nikon einfach schneller. 21/2 24/2 – alles gut und schö¶n aber das24er shift 2.8/350 2/180 etc. kam einfach zu spät. Und Im WW hö¶rte es bei 18 auf. Wenn das Objektivsortiment der Spätachtziger schon etwa Ende der 70er zur Verfügung gestanden hätte ich glaube die Geschichte wäre ein bißchen anders verlaufen. Und mit der F2 Nägel n die Wand schklagen??!! Vielleicht in eine RiGipsplatte 😉 Die Legende ist schö¶n – entbehrt aber leider der Wirklichkeit – da gebietet allein die Physik Einhalt: viel Masse – und die F2 ist ein Brocken – entwickelt im Falle des Falles auch viel kinetische Energie und die konnte auch eine F2 schneller als gehofft zum Totalschaden werden lassen. Gruß Christoph Berndt posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.03.2008 Uhrzeit: 15:54:08 Michael Lindner Hallo Helge, Helge Suess schrieb: > Die Entwicklung bei den Kompakten hat ja schon die Genzen der > Vernunft gesprengt. Die neuesten Modelle haben zwar mehr Mpix > aber schlechtere Testwerte in der Abbildungsleistung. Diese > Grenze existiert auch für DSLRs, nur ist sie etwas hö¶her. Wohl wahr … Dazu noch meine leidvollen Erfahrungen: Ich fotografiere (neben der E-500/E-3) für immer-dabei-Schüsse-aus-der-Hüfte” mit einer kompakten Canon G7 gut verpackt in einer kleinen Gürteltasche; da wird es z.B. mit dem Rauschen ab ISO 800 kritisch (kein RAW JPGs zeigen beim Entrauschen z.T. Farbkippen etc.). Dann kam die G9 heraus mit mehr MP – Ergebnis: Rauschen schon sichtbar kritisch ab bereits ISO 400 (!) – und das wo man doch mit so einer Kamera gerade dort ö¶fters fotografiert wo die Lichtbedingungen suboptimal sind. Das (500 Euro) war mir dann doch zuviel (obwohl ich sie wegen dem wiedereingeführten RAW-Format gerne gehabt hätte) und ich bin schließlich bei der G7 geblieben. Das ist aber kein Trost für Neukäufer (die G7 gibt es ja nicht mehr) – und ein gutes Beispiel für den verheerenden Einfluß von Marketing-“Spezialisten” die die Techniker überstimmen: Die G6 hatte noch RAW die G7 nicht mehr die G9 (vö¶llig baugleich zur G7 bis auf das Mehr an MP) dann wieder. Der Abstand zwischer der 7er und 9er waren aber noch nicht einmal 12 Monaten: So vergrault man sich die Kunden. Da ist es nicht verkehrt dass Olympus anscheinend intensiv auch dieses Forum auswertet um zu sehen was in der Praxis wirklich wichtig ist (Brieftaube los: wie wäre es zur Fotokina 2008 mit einem Adapterring für analoge Balgengeräte der die Springblendenfunktion überträgt damit man nicht mit Arbeitsblende scharfstellen muss ???). viele Grüße Michael Lindner (Bielefeld) posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.03.2008 Uhrzeit: 18:05:06 Martin Boening Hi Michael, On 2008-03-18, Michael Lindner wrote: […] > > Ich fotografiere (neben der E-500/E-3) für > immer-dabei-Schüsse-aus-der-Hüfte” mit einer kompakten Canon G7 > gut verpackt in einer kleinen Gürteltasche; da wird es z.B. mit > dem Rauschen ab ISO 800 kritisch (kein RAW JPGs zeigen beim > Entrauschen z.T. Farbkippen etc.). OT: fuer die G7 gibts doch auch die CHDK Software – damit laesst sich zumindest aus der A640 (meine persoenlich Schnappschuss- kamera) eine Art RAW-Format rauskitzeln – die Bilder muessen allerdings vor der Weiterverarbeitung ins DNG Format gewandelt werden. (Mit einem Programm namens DNG4PS IIRC) Waer’ doch vielleicht was… http://chdk.wikia.com/wiki/CHDK Nur so ein Gedanke wegen der Anmerkung “kein RAW”. Aber vermutlich zuviel Arbeit wenn man eh eine E-500 und eine E-3 hat. Und jetzt zurueck zum regulaeren Abend-Programm 🙂 Best Regards Martin Martin Boening mboen@t-online.de Linux Registered User #258205″ —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.03.2008 Uhrzeit: 22:18:37 simi wie wäre es zur Fotokina 2008 mit > einem Adapterring für analoge Balgengeräte, der die > Springblendenfunktion überträgt, damit man nicht mit > Arbeitsblende scharfstellen muss ???). > Hallo Michael! Kann Dir die Aussagen bezüglich der Kompaktkameras bestätigen. Bin selber gerade auf der Suche nache einer Kompaktkamera, muss aber leider feststellen, dass so gut wie alle 12 MP Kompaktkameras bei ISO hö¶her als 400 kaum zu gebrauchen sind. Bezüglich des Wunsches nach einer Springblendenfunktion muss ich Dir leider mitteilen, dass dies wahrscheinlich nie von Olympus realisiert wird. Der Aufwand für so ein Teil wäre enorm: beim FT System erfolgt die übertragung elektronisch, bei den analogsystemen erfolgte sie mechanisch. Man müsste praktisch den Adapter mit einem Motor ausstatten, der die Blende bewegt, was technisch nur mit extrem hohem Aufwand realisierbar wäre. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.03.2008 Uhrzeit: 11:30:21 Olaf Schultz Michael Lindner wrote: …. > Da ist es nicht verkehrt, dass Olympus anscheinend intensiv auch > dieses Forum auswertet, um zu sehen, was in der Praxis wirklich > wichtig ist (Brieftaube los: wie wäre es zur Fotokina 2008 mit > einem Adapterring für analoge Balgengeräte, der die > Springblendenfunktion überträgt, damit man nicht mit > Arbeitsblende scharfstellen muss ???). …. Das mit dem Auswerten hoffe ich auch. Hier geistert ‘ne 1N, 2N und 4 rum, ‘ne XA (pre -2:-) und Objketive von 17–1000 mm. Die suchen alle Anschluß an ein digitales Body. Nur war das nach intensivem Studium der OM-Datenblätter vor ca. 2 Jahren (nach Verlust einer C4040) nicht in Sicht. Alles zu voluminö¶s oder USB 1.1 oder andere Mankos, so daß es eine gebrauchte C5050 für die Zwischenzeit geworden und bisher geblieben ist. Auch haptisches Begrabbeln realer Bodys mit Objektiv vorne drann beim $Händler brachte keine Entscheidung. Das Volumen der Bodys ist mir einfach zu groß, wenn die noch ein eine Lenkertasche am Fahrrad mit Objktiven reinsollen. Im Analogen Bereich hab ich da 2 kg (Body, drei Objektive (Lichstarke Festbrennweiten und Zooms), und Filme) untergebrach. Digital ist da wohl nur Body und ein Objektv mö¶glich (gut, dafür aber wohl leichter). Achso, Astro und Makro sollte weiterhin abgedeckt werden kö¶nnen ,also auch auswechselbare Sucherscheibe, damals DER Grund für die 1N! Viele Grüße, Olaf Schultz —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.03.2008 Uhrzeit: 12:17:49 simi Mit einer F2 konnte man Nägel einschlagen und Türen > ö¶ffnen. Selbst die nicht direkt für den Profi-Einsatz > konzipierten FM-x Modelle waren extrem belastbar. Die obere > Klasse bei C** hat sich durch Geschwindigkeit und auch durch > Robustheit einen Namen gemacht. Das zu einer Zeit, wo die OMs ein > stilles und wenig in der ö–ffentlichkeit bekanntes Dasein auf > Mikroskopen und in Labors gefritstet haben. Eine OM hat man eher > bei einer Vernissage oder in den Seitenblicken” bei Reportagen > beobachten kö¶nnen die beiden anderen überall wo’s hart zu geht. > Das E-System so gut es auch konzipiert sein mag hat da gegen > locker 20 Jahre an gutem Ruf zu kämpfen um Boden zu gewinnen. Hallo Helge! Kann dem ganzen zustimmen muss aber trotzdem ein paar Anmerkungen anfügen: Wenn man heute ins Fernsehen guckt hat man den Eindruck dass ein Grossteil der “Berufsfotografen” mit Canon fotografiert. Tatsächlich sieht man nur einen Bruchteil der aktiven berufsfotografen eben gerade mal die die bei Presseterminen und Sportveranstaltungen zusammen mit Fersehteams vor Ort sind. Ich kenne genug Berufsfotografen die weder eine Nikon noch eine Canon besitzen. Für die einen war Kleinbild und demzufolge Digital SLR immer schon “Kleinkram”. Gerade Architekturfotografen Fotografen im Bereich Werbung Stills ….drehen noch immer brav an ihrer Sinar herum haben bestenfalls ein digitales Rückteil hinten dran. Ein Kollege arbeitet mit Arca Swiss daneben benutzt er eine kompakte Ricoh wenn er auf Urlaub fährt. Wenn er sein Studio verlässt ist er als “Fotograf” nicht erkennbar… Speziell Reise- und Expeditionsfotografen sind auch viel mit “kleinen Teilen” unterwegs. Viele aufregende Kletter- und Bergfotos sind mit einer FM2 einer Leica oder einer Olympus OM entstanden. Zudem sind diese Teile robuster als man auf den ersten Blick annimmt. Meine alte F2 steht in der Vitrine. Irgendwann mal stürzte die Kamera von 80cm auf einen Steinboden: Fazit: Totalschaden Aufgrund des hohen Gewichts schlug die Kamera ein wie eine Bombe. Es nützte mir nichts dass die Fliese einen Sprung hatte auch die Kamera überlebte den Aufschlag nicht! jetzt ist sie wirklich nur mehr da um Nägel einzuschlagen. obgleich mir für diesen Zweck ein Hammer besser in der Hand liegt. Eine Nikon EM immer wieder als Plastikbomber belächelt hatte einen wesentlich härteren Einsatz hinter sich und funktioniert immer noch. Ähnlich verhält es sich mit den Olympus Modellen OM-1/2/3/4 Meine OM-1 hatte mehrere harte Schläge hinter sich der Aufzughebel war verbogen und auch das Prisma hatte eine Delle Trotzdem lieferte die Kamera immer noch richtig belichtete und scharfe Aufnahmen. Ich hätte sie gerne neben die f2 in die Vitrine gestellt wenn sie mir vor ein paar Jahren gestohlen worden wäre. Um nochmal auf das Ursprungsthema zurückzukommen: Selbst bei Aufnahmen die mit KB Filmen und mit Hinblick auf hö¶chste Schärfe produziert wurden (Fuji Velvia Festbrennweiten Stativ ….) bezweifle ich dass hier eine Auflö¶sung von mehr als 20MP erreicht werden. Bei Aufnahmen mit Zoomobjektiven und KB Film liegt die Auflö¶sung teils weit darunter. Vor kurzem fotografierte ich einige Motive für ein Buch nach. Die Bilder waren vor Jahren auf KB Film fotografiert worden zeigten aber beim Aufblasen auf Doppelseiten deutliche Schwächen. Eine Neuaufnahme mit E-3 (14-54mm RAW 100 ASA) lieferte deutlich bessere Bilder die sich ohne Probleme auf A3 aufblasen liessen. posted via http://oly-e.de” ——————————————————————————————————————————————

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