JPG – Dia – Diascan

Datum: 07.03.2008 Uhrzeit: 11:07:15 Alexander P. Mal ne Blö¶de frage ob man damit die momentane Beschränkung der Auflö¶sung auf 10 MP ausweiten kann wenn man ein JPG bild zum guten alten Dia umwandelt und das denn mit nem Scanner wieder scannt in ner hohen auflö¶sung und / oder mit hoher DPI zahl. wenn man mal ein riesenposter braucht wo die 10 MP normalerweise zu wenig währen. Oder klappt des denn doch nicht so wie ich mir gerade vorstelle. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 07.03.2008 Uhrzeit: 11:17:40 Ernst Parth Das bringt nichts. Auf dem Dia vervielfacht sich die Auflö¶sung ja nicht irgendwie magisch. Der Scan macht es auch nicht besser. Ganz abgesehen davon, dass z.B: ein KB Dia keine 10Mpixel schafft. Am Besten ist in so Fällen gleich am PC hochrechnen. Da gibt es verschiedene Softwarepakete die sich auf so was spezialisiert haben. SizeFixer (http://www.fixerlabs.com) fällt mir da z.B ein. Diese Spezialsoftware versucht Kanten/Details durch intelligentes Nachschärfen zu verbessern und damit eine hö¶here Auflö¶sung vorzutäuschen. Mit Photoshop kann man das auch machen, halt mit einfacheren Algorithmen – ja nach Bild kann es aber genau so gut sein wie die Spezialprogramme. lG ernst Alexander P. schrieb: > Mal ne Blö¶de frage ob man damit die momentane Beschränkung der > Auflö¶sung auf 10 MP ausweiten kann wenn man ein JPG bild zum > guten alten Dia umwandelt und das denn mit nem Scanner wieder > scannt in ner hohen auflö¶sung und / oder mit hoher DPI zahl. wenn > man mal ein riesenposter braucht wo die 10 MP normalerweise zu > wenig währen. Oder klappt des denn doch nicht so wie ich mir > gerade vorstelle. > > — > posted via http://oly-e.de > —————————————————————————————————————————————— Datum: 07.03.2008 Uhrzeit: 11:20:14 Reinhard Wagner Alexander P. schrieb: > Mal ne Blö¶de frage ob man damit die momentane Beschränkung der > Auflö¶sung auf 10 MP ausweiten kann wenn man ein JPG bild zum > guten alten Dia umwandelt und das denn mit nem Scanner wieder > scannt in ner hohen auflö¶sung und / oder mit hoher DPI zahl. wenn > man mal ein riesenposter braucht wo die 10 MP normalerweise zu > wenig währen. Oder klappt des denn doch nicht so wie ich mir > gerade vorstelle. Nicht ganz. Die Methode ist nur eine extrem ungünstige Methode zur Interpolation. Ein Detail, das im ursprünglichen Bild nicht drin war, wirst Du auch in der Dia-Ausbelichtung nicht finden. Du hast jedoch jede Chance, durch die mehrfache Weiterverarbeitung: Raw->JPG->Belichter->analoges Dia->Diascanner->JPG->Großbelichter Details und Farbtreue zu verlieren. 10MP reichen auch für ein Riesenposter aus. Warum? Weil Du, um zum Beispiel ein Poster von 10*10Meter überhaupt überblicken zu kö¶nnen, 15 Meter Abstand haben musst. Und aus der Entfernung lö¶st Dein Auge auch nicht mehr als 10 Megapixel auf. Grüße Reinhard — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 07.03.2008 Uhrzeit: 11:24:13 Reinhard Wagner Ernst Parth schrieb: > Das bringt nichts. Auf dem Dia vervielfacht sich die Auflö¶sung ja > nicht irgendwie magisch. Der Scan macht es auch nicht besser. Ganz > abgesehen davon, dass z.B: ein KB Dia keine 10Mpixel schafft. Dat kommt auf den Film an. Wirklich guter Film mit wirklich gutem Objektiv schafft bis zu 20 Mpixel. (Dat is dann aba schon richtig teuer….) > Am Besten ist in so Fällen gleich am PC hochrechnen. Da gibt es > verschiedene Softwarepakete die sich auf so was spezialisiert > haben. SizeFixer (http://www.fixerlabs.com) fällt mir da z.B ein. > Diese Spezialsoftware versucht Kanten/Details durch intelligentes > Nachschärfen zu verbessern und damit eine hö¶here Auflö¶sung > vorzutäuschen. Einspruch. Das Beste in solche Fällen ist, die Interpolation dem (guten) Labor zu überlassen. Die haben nämlich an ihre Belichter angepasste Interpolationssoftware. Grüße Reinhard — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 07.03.2008 Uhrzeit: 11:24:29 Peter Eckel Hallo Alexander, > Mal ne Blö¶de frage ob man damit die momentane Beschränkung der > Auflö¶sung auf 10 MP ausweiten kann wenn man ein JPG bild zum > guten alten Dia umwandelt und das denn mit nem Scanner wieder > scannt in ner hohen auflö¶sung und / oder mit hoher DPI zahl. wenn > man mal ein riesenposter braucht wo die 10 MP normalerweise zu > wenig währen. Oder klappt des denn doch nicht so wie ich mir > gerade vorstelle. Das ist leider vollkommen unsinnig. Wer soll denn die neuen Informationen erfinden” – die JPEG-Engine der Diabelichter oder der Scanner? Im Gegenteil gehen bei allen diesen Schritten Informationen verloren und das neue Bild mag dann zwar mit 20 40 80 Megapixel gescannt sein enthält aber nur die Information die vorher auch da war (nämlich 10 Megapixel) abzüglich der Verluste bei den drei Wandlungen. Effizienter ist es da schon das 10 Megapixel-RAW-Bild (nicht JPEG!) per Software hochzuinterpolieren. Dabei entstehen zwar auch keine neuen Pixel an Information aus dem Nichts aber es geht zumindest nicht so viel verloren. Insgesamt aber geht an der Erkenntnis kein Weg vorbei daß von nichts nichts kommt – was in der Aufnahme nicht drin ist kann man auch nicht nachträglich hineinbekommen. Viele Grüße Peter.” —————————————————————————————————————————————— Datum: 07.03.2008 Uhrzeit: 16:40:56 Alexander P. THX an die antworten dachte mir schon das die idee doof iss. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 07.03.2008 Uhrzeit: 17:06:52 Erwin Ernst Parth schrieb: > Das bringt nichts. Auf dem Dia vervielfacht sich die Auflö¶sung ja > nicht irgendwie magisch. Der Scan macht es auch nicht besser. Ganz > abgesehen davon, dass z.B: ein KB Dia keine 10Mpixel schafft. > Mal unabhängig von der ursprünglichen (Schnapps)Idee, den Umweg über Optik und Chemie zum Hochskalieren zu verwenden, ist das eine interessante Aussage. Darf ich fragen , wie du zu dieser Auffassung kommst? Hintergrund ist, daß ich bei meiner ganzen Scannerei immer wieder feststellen konnte, daß bei einem gängigen” Diamaterial (Agfa CT18 CT21 und auch vergleichbare Kodak und Fuji Filme)ich bei 10 Mpixel längst das Korn “detailgetreu” mitgescannt hatte also nicht mal eine hochwertige Optik der Analogkamera etwas dagegen hätte machen kö¶nnen. (Der 25ASA Diafilm von Kodak war schon besser den hatte ich jedoch nur in Spezialfällen verwendet). So vom Gefühl heraus kommt mit ein normaler Diafilm auf nicht viel mehr als 5-7 “nutzbare” Megapixel. Oder lieg ich da komplett falsch? VG Erwin posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 07.03.2008 Uhrzeit: 17:34:49 Reinhard Wagner Erwin schrieb: > Ernst Parth schrieb: > Hintergrund ist, daß ich bei meiner ganzen Scannerei immer wieder > feststellen konnte, daß bei einem gängigen” Diamaterial (Agfa > CT18 CT21 und auch vergleichbare Kodak und Fuji Filme)ich bei > 10 Mpixel längst das Korn “detailgetreu” mitgescannt hatte also > nicht mal eine hochwertige Optik der Analogkamera etwas dagegen > hätte machen kö¶nnen. (Der 25ASA Diafilm von Kodak war schon > besser den hatte ich jedoch nur in Spezialfällen verwendet). So > vom Gefühl heraus kommt mit ein normaler Diafilm auf nicht viel > mehr als 5-7 “nutzbare” Megapixel. Oder lieg ich da komplett > falsch? Ich scanne Dias mit 12 5 Mpixel – und das ist bei hochwertigem Diafilm und guter Optik ganz OK. Im Augenblick scanne ich Dias aus den 50ern da wären auch 1 5MPixel vö¶llig ausreichend. Gängige 21er Diafilme aus den 80ern kommen etwa auf 5 Mpixel. Das sind so meine Erfahrungen. posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.03.2008 Uhrzeit: 16:27:44 Michael Lindner Hallo Alexander, ich mö¶chte Dir lieber Folgendes empfehlen: – in RAW oder zur Not in JPEG bei hö¶chsten Einstellungen (Bildgrö¶ße, Kompression) fotografieren – dann in einer EBV-SW skallieren je nach Motiv mit anderen Interpolationsverfahren Sieh Dir dazu bitte den Artikel Skallieren in sechzehn Varianten” von DOC Baumann im DOCMA-Magazin Heft 17 (April 2007) an. Zusammen mit dem entsprechenden Kapitel bei Steinmüller’s “Digitale Dunkelkammer 2. Aufl.” solltest Du dann Deine Wünsche umsetzen kö¶nnen. viele Grüße Michael Lindner (Bielefeld) posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.03.2008 Uhrzeit: 25:51:43 Ralf Brück Hi, habe ich auch mal probiert, aber wo nix ist, kann auch nichts hinzuaddiert werden. Wenn die Datei als Dia oder Negativ ausbelichtet wird und man diese scannt, hat man außerdem auch noch Zeilen der Filmbelichtung im Scan. Ich würde ein RAW-Bild machen, es in PS ö¶ffnen und hochskalieren. Dann schärfen (moderat) und eine Ebene darüberlegen. In dieser Ebene Stö¶rungen hinzuaddieren (ca. 3,5, simuliert Filmkorn) und diese Ebene mit Gausschem Weichzeichner (0,5) bearbeiten. Danach sollte das Bild auch interpoliert einen guten (scharfen) Eindruck machen. Gruss Ralf — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 10.03.2008 Uhrzeit: 19:57:35 Ernst Parth > Darf ich fragen , wie du zu dieser Auffassung kommst? Eben, mit 10Mpix gescannt wird das Korn deutlich sichtbar. Grob gerechnet: Ein KB hat 864mm2 Fläche. Bei 10Mpix entspricht das einer Pixelfläche von 0,0000864mm2. Also einem Korndurchmesser von 0,01mm. Vielleicht gibt es ja Filme mit so kleinem Korn. Ich habe in Erinnerung, dass Filme so 0,020mm Korn haben. Das heisst ab ca. 4 bis 5 MPixel ist das Korn (bei 1:1 Betrachtung) zu erkennen. > vom Gefühl heraus kommt mit ein normaler Diafilm auf nicht viel > mehr als 5-7 nutzbare” Megapixel. Oder lieg ich da komplett > falsch? Nein würde ich auch so sehen. Ich denke mehr 10Mpix und mehr wäre eher was für Mittelformat oder grö¶sser. lG ernst Erwin schrieb: > Ernst Parth schrieb: >> Das bringt nichts. Auf dem Dia vervielfacht sich die Auflö¶sung ja >> nicht irgendwie magisch. Der Scan macht es auch nicht besser. Ganz >> abgesehen davon dass z.B: ein KB Dia keine 10Mpixel schafft. > Mal unabhängig von der ursprünglichen (Schnapps)Idee den Umweg > über Optik und Chemie zum Hochskalieren zu verwenden ist das > eine interessante Aussage. > Darf ich fragen wie du zu dieser Auffassung kommst? > Hintergrund ist daß ich bei meiner ganzen Scannerei immer wieder > feststellen konnte daß bei einem “gängigen” Diamaterial (Agfa > CT18 CT21 und auch vergleichbare Kodak und Fuji Filme)ich bei > 10 Mpixel längst das Korn “detailgetreu” mitgescannt hatte also > nicht mal eine hochwertige Optik der Analogkamera etwas dagegen > hätte machen kö¶nnen. (Der 25ASA Diafilm von Kodak war schon > besser den hatte ich jedoch nur in Spezialfällen verwendet). So > vom Gefühl heraus kommt mit ein normaler Diafilm auf nicht viel > mehr als 5-7 “nutzbare” Megapixel. Oder lieg ich da komplett > falsch? > VG > Erwin > posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 10.03.2008 Uhrzeit: 21:27:44 Reinhard Wagner Ernst Parth schrieb: >> Darf ich fragen , wie du zu dieser Auffassung kommst? > > Eben, mit 10Mpix gescannt wird das Korn deutlich sichtbar. > Grob gerechnet: Ein KB hat 864mm2 Fläche. Bei 10Mpix entspricht > das einer Pixelfläche von 0,0000864mm2. Also einem Korndurchmesser > von 0,01mm. Vielleicht gibt es ja Filme mit so kleinem Korn. Die Silberhalogenidkristalle haben unter 0,001mm Grö¶ße. Ich zitiere: Verschiedene Abhandlungen besagen, dass Kleinbildnegative ein Potenzial besitzen, das einer digitalen Auflö¶sung von circa 6 bis 7 Megapixel entspricht, andere gehen sogar noch weiter und vergleichen 35-mm-Negative mit Digitalfotos, die über 11 Megapixel verfügen. Die Firma Agfa spricht gar von einem Equivalent von 20 Millionen Pixel bei feinkö¶rnigen Filmen. Zitat Ende. http://www.handelswissen.de/data/branchen/Fotobranche/Foto-Spezialwissen/Fotolexikon-Grundlagen/Grundlagen_analogen_Bildes/Filmkorn.php Grüße Reinhard — posted via http://oly-e.de ——————————————————————————————————————————————

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