Dias digitalisieren

Datum: 25.02.2008 Uhrzeit: 23:30:39 Gerd Ruhland Hallo Zusammen, ich habe aus meiner analogen Vergangenheit noch einige tausend Dias herumliegen, das eine oder andere würde ich schon gern digitalisieren, aber wirklich nur ausgewählte Aufnahmen, nicht generell alle. Die ersten digitalen Versuche mit E300 und Macroobjektiv waren ernüchternd, ebenso das Scannen mit Aldi- Technik (Medion- Scanner mit Durchlichtaufsatz)! http://www.pic-upload.de/view-431085/P2229214OMff.jpg.html Für das verlinkte Bild -Dia aus 1995- habe ich nun einen neuen Versuchsaufbau gemacht (ärgere mich gerade darüber, das ich den nicht fotografiert habe): Multiblitz-Lichtwanne mit Halogenlicht als “Leuchttisch“, die Belichtung habe ich mit einem Braun-Blitz manuell erledigt. Lange Rede- kurzer Sinn, ich habe alles mit schwarzer Pappe abgedeckt und sogar die ca. 30 cm “Luftlinie“ zwischen Frontlinse und Dia mit einer Papprolle vor eventuellem Streulicht geschützt. Zum Einsatz kamen wieder die E300 und das Tokina ATX 2,5/90 Macroobjektiv. RAW- Aufnahme, mit Olympus Master 2 entwickelt und mit FixFoto nachgearbeitet, mehr geht meiner Ansicht nach nicht mit meinem Equpipment. Was kö¶nnte da noch mit einem professionellen Scan mö¶glich sein, und zu welchen Kosten?? Gruss Gerd — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 25.02.2008 Uhrzeit: 24:03:02 Christoph B. Gerd Ruhland schrieb: > Was kö¶nnte da noch mit einem professionellen Scan mö¶glich sein, Tja, das zu beurteilen dürfte schwerfallen, da wir ja das Original-Dia nicht genau kennen. allerdings fehlt der Kopie – finde ich – die Schärfe, kö¶nnte an deiner Kopiervorgehensweise liegen. Wenn es tausende Dias sind, dann empfiehlt sich wohl eher ein professioneller Diascanner – etwa NIKON 5000 + Feeder – da bist Du zwar inklusive professioneller Software ca 1900EUR los, aber das halte ich für gut angelegtes Geld, denn du wirst das Gerät nachher für wenigstens die Hälfte – eher mehr – wieder gut verkaufen kö¶nnen. Gruß, Christoph B. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.02.2008 Uhrzeit: 9:46:08 Simi Flachbettscanner sind bei KB meist nicht zu gebrauchen. Wie schon das Dia zeigt, mangelt es an Schärfe, Farbsättigung und Brillanz. Ich kenne die Misere, da ich selbst schon mit Flachbettscannern gescannt habe. Ein Flachbettscanner unter 1000,- Euro hinkt einem Diascanner oder Trommelscanner immer hinterher. Gute Scanner kosten Geld und sind die Anschaffung wert. Allerdings ist auch die Manipulationszeit hö¶her. Bei einem Trommelscanner kann man schon mal 20 Minuten mit einem Scan verbringen, dafür zahlt es sich dann auch aus. Wie schon erwähnt, wäre ein Diascanner mit Feeder eine Alternative, allerdings hat man hier wieder nur Stapelscans, die man von den Einstellungen über einen Kamm geschoren werden. Kein Vergleich zu einem wirklichen individuellen Scan, der schon von Grund auf korrigiert ist. Für Massenscans würde ich einen Scandienst wie http://www.diascans.com/ aufsuchen. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.02.2008 Uhrzeit: 12:31:54 Jürgen von Esenwein Hallo Gerd, ab September 08 bin ich in Rente und will dann ebenfalls damit beginnen, einen Großteil meiner Dias zu scannen. Das will ich dann mit dem 5000 Nikon machen. Allerdings habe ich keine Lust, mir das Ding zu kaufen. Mir schwebt eine Kaufgemeinschaft vor. Alle, die (zB) in den nächsten zwei Jahren so etwas planen, kaufen das Gerät gemeinsam und schicken es dann nach einem festgelegten Zeitplan reihum. Wenn es nicht mehr gebraucht wird, stellen wir es in die FUNDGRUBE bzw. in die Bucht und teilen den Erlö¶s. Was meist Du dazu? Wenn Du das grundsätzlich positiv fändest, kö¶nnte man ja ein Posting einstellen und zur Gründung” einer solchen Erwerbergemeinschaft aufrufen. Viele Grüße Jürgen posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.02.2008 Uhrzeit: 16:13:46 Erwin Hallo Gerd, Da hast Du ja was vor Dir, das muß Dir klar sein… Wenn Du es dann anpackts, dann kanns auch ganz interessant sein, zumindest ist es mir so gegangen. Die unmittelbare Präsenz der JEPGs meiner vergangenen Jahre war schon was anderes, als die Dia-Kästen im Keller, also bin ich auch auf den Trichter gekommen, 25 Jahre Erinnerungen einzuscannen, auf daß alles auf einer Festplatte platzfindet. Den Zeitaufwand hatte ich etwas unterschätzt, aber letztlich ist es ein Zwischendurch-Hobby für Schlechtwettertage geworden, das die Zeitreise in die Vergangenheit erlaubt, und dabei jede Menge Erinnerungen weckt. Der Archivierungsauftrag” wird da manchmal zum Nebenzweck und bei allzuviel am Stück kanns auch etwas nerven… Fertig bin ich bis heute noch nicht weil es viel zu viele Tage gibt an denen ich lieber was “Neues” knipse. Meine Erfahrungen: – Nimm einen richtigen Filmscanner und keinen Flachbrett oder Kameravorsatz mit Hardware-Korrektur von Kratzern und Staub. – bei den Mengen schaff Dir einen eigenen Scanner an der allzeit bereit am Rechner steht. Dann bist du jeden Zeitstress los. – Spar nicht am Bildachirm kalibrier ihn auf alle Fälle vorher mit einem entsprechenden Hardware-Sensor (Spyder etc.)und vergewisser dich wie denn das Farbmanagement so läuft auf deinem Betriebssystem… – …und führ ein sicheres Backup-verfahren für deine Festplatte(n) ein. ok ist für manchen selbstverständlich aber verhindert daß die ganze Arbeit systematsich farbverfälscht wird oder verloren geht. Ich bin dann schließlich bei einem Nikon Coolscan IV gelandet zusammen mit einem EIZO L985EX und komm damit ganz gut zurecht. Inzwischen gibt es etwas schnellere Scanner mit USB2.0. Serienscans mit einheitlicher Einstellung kann problematisch sein weil die verschiedenen Filme sichtbar abweichen und auch innerhalb eines Films häufig Korrekturen notwendig sind. Zur Qualität deines Scans kann ich nicht so viel sagen weil ich das Dia nicht kenne aber meine Erfahrung war zumindest zu Beginn ebenfalls etwas enttäuschend: Ein unbearbeiteter Scan ist nie so “geschärft” wie die JEPGs der meisten Kameras (die damals verwendeten Objektive waren übrigens ausnahmslos gute Festbrennweiten von Minolta) und das Filmkorn (bei mir waren es CT18 und CT21) ist bei 10MP-Scans schon gut sichtbar. So gesehen ist mancher “Auswuchs” der häufig geführten “Rausch”- und “Pixel”-Diskussion ein Witz… Ich hab ein Beispiel mal ins Netz gestellt: http://www.georgenstein.de/Bilder Das Dia ist knapp 20 Jahre alt gewesen beim Scan von einer SRT-303 mit 24mm WW mit Polfilter glaub ich mich zu erinnern daher die leichte Vignettierung. Viele Grüße Erwin posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.02.2008 Uhrzeit: 16:45:44 Martin Groth Hallo Gerd, ich bin aktuell mit der gleichen Problematik beschäftigt. Ich habe schon vor Monaten versucht, mit den unterschiedlichsten Mö¶glichkeiten Dias zu digitalisieren. Unterschiedliche Lampen, sogar mit einem Olympus-Diavorsatz (paßt gut auf das 40-150 alt), etc. pp. Die Erfolge waren grundsätzlich passabel, aber insgesamt bei meinem normalen Tagesablauf unpraktikabel. Vor Allem, wenn man noch die Arbeit für das Nacharbeiten betrachtet. Ich habe mich für einen Diascanner entschieden, der auch Magazine aufnehmen kann. Egal ob CS-Rähmchen, oder die ganz alten, dickeren, klappt alles recht ordendlich. (Typ reiche ich bei bei Interesse gerne nach, weiß ich jetzt hier nicht auswendig). Es hat allerdings auch mit diesem Scanner und der mitgelieferten Software (Silverfast) einige Zeit gedauert, bis ich mit den Ergebnissen einigermaßen zufrieden war. Ich muß allerdings dazu sagen, dass ich keine allzugroßen Ansprüche mehr an meine Dias habe. Die sind meist vor 20, 30 Jahren entstanden und sind meist echte Knipsbilder”. Naja aber zum kommentarlosen Wegschmeißen sind sie dann doch zu schade. Was auch Ärger bereitet ist dass Scanner oder Software auf unterschiedliche Filme unterschiedlich reagiert. Da muß man ev. nacharbeiten. Insgesamt bin ich mit dieser Lö¶sung ganz zufrieden da sie einen mMn gesunden Kompromiss zwischen Qualität und Arbeitsaufwand darstellt. Ein Magazin setze ich ein und lasse die Kiste durcharbeiten. Und wenn ich mit dem Thema durch bin wird der Scanner wieder verkauft. Viel Spaß weiterhin beim Scannen! Viele Grüße Martin posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.02.2008 Uhrzeit: 16:48:43 Martin Groth ….noch ein Nachtrag: Ich habe mich natürlich auch um externe Diensleister gekümmtert, wenn auch nicht getestet. Die Preise beginnen bei ca. 50 Cent und enden bei 40 Euro(!). Und ob die Ergebnisse für 50 Cent brauchbar sind, bleibt fraglich. Grüße Martin — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.02.2008 Uhrzeit: 17:18:44 Michael Lindner Hallo Gerd, habe nun nicht das Geld und die Zeit, da viele Vergleichstests zu machen. Habe selber vorher (vor der E-500/E-3) nur” mit OM-4 und Diafilm fotografiert. Mußte mal für einen großen Familiengeburtstag eine digitale Show “Das war ihr Leben …” zusammenstellen allerdings aus alten Dias der Nachkriegszeit hinter Glas gerahmt. Waren nicht mehr zu ö¶ffnen da durch Feuchtigkeit die Emulsion am Glas festklebte und sich schon schwarze “Pünktchen” gebildet hatten. Habe dann kurzentschlossen nach Test (FM) einen Nikon Coolscan V ED gekauft; bin damit seeehr zufrieden besonders die automatische “Kratzerentfernung” und “Farbauffrischung” ist wohl einzigartig und hat mir viel Nachbearbeitung erspart. Dennoch war es viel Arbeit da der kleine Coolscan Dias immer nur einzeln verarbeitet (oder aber im 4er-Halter) man also kein ganzes 36er-Magazin einsetzen kann (der große war mir dann aber doch zu teuer). Ist eben was für regnerische Herbsttage. Grüße Michael Lindner (Bielefeld) posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.02.2008 Uhrzeit: 17:19:42 Reinhard Wagner Martin Groth schrieb: > ….noch ein Nachtrag: > Ich habe mich natürlich auch um externe Diensleister gekümmtert, > wenn auch nicht getestet. Die Preise beginnen bei ca. 50 Cent > und enden bei 40 Euro(!). Und ob die Ergebnisse für 50 Cent > brauchbar sind, bleibt fraglich. Ich habe mal Dias in einem Fachlabor für 10 Euro per Stück digitalisieren lassen und war nicht soooo super zufrieden. Nach diversen Versuchen mit Flachbett und billigen Diascannern habe ich einen uralten AGFA Vision35 geschenkt bekommen, mit dem ich dann festgestellt habe, daß ich seinerzeit entschieden zu wenig Geld in Filmmaterial und Objektive investiert habe. Der Scanner braucht zwar ewig, aber mittlerweile habe ich über 5000 Dias durch und nachdem ich jetzt hier ein Ergebnis von einem Nikon gesehen habe, muß ich sagen, der Dinosaurier hat sich wacker geschlagen. (Ist ja eigentlich auch ein NIKON, steht nur Agfa drauf…) Grüße Reinhard — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.02.2008 Uhrzeit: 22:02:58 Gerd Ruhland Hallo nochmal, ich habe gerade erst reingeschaut und sage schon mal vielen Dank für Eure Antworten. @Jürgen, keine schlechte Idee, für mich kommt das aber wahrscheinlich nicht in Frage. Meine alte Hütte soll dieses Jahr ein neues Dach bekommen, da muß ich viel Zeit und vor allem Geld investieren (hat noch alte Eternitplatten mit Asbest drauf!!). Wenn Du aber ab September Deine Idee in Angriff nehmen mö¶chtest, dann laß es mich wissen, vieleicht geht ja doch noch was. Gruss Gerd — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.02.2008 Uhrzeit: 25:59:14 Michael Lindner Hallo Reinhard, grundsätzlich gebe ich Dir ja recht. Aber man muß bei Altgeräten auch an die Alterung der Lampenzeile denken (= evt. hö¶herer Nachbearbeitungsaufwand, Weißabgleich) und das ältere Gerät hat natürlich nicht die automatische Kratzerentfernung, die man bei alten Dias unbedingt braucht. Es kommt eben darauf an, was man damit machen will. Grüße Michael Lindner (Bielefeld) — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 27.02.2008 Uhrzeit: 11:45:42 Fabian Hallo Gerd, ich scanne mit einem Nikon Coolscan 5000 inkl. Diafeeder und bin mit den Ergebnissen selbst bei kleiner Auflö¶sung sehr zufrieden. Von extrem ausgeblichenen Dias oder Fehlbelichtungen bei der Aufnahme einmal abgesehen, bedarf es keine bis kaum Nacharbeit. Grüße Fabian ————————— http://www.rheingau-foto.de — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 27.02.2008 Uhrzeit: 15:40:31 Wolfgang Stadbauer Martin Groth schrieb: > Ich habe mich für einen Diascanner entschieden, der auch Magazine > aufnehmen kann. Egal ob CS-Rähmchen, oder die ganz alten, > dickeren, klappt alles recht ordendlich. (Typ reiche ich bei bei > Interesse gerne nach, weiß ich jetzt hier nicht auswendig). > > Es hat allerdings auch mit diesem Scanner und der mitgelieferten > Software (Silverfast) einige Zeit gedauert, bis ich mit den > Ergebnissen einigermaßen zufrieden war. > > Ich muß allerdings dazu sagen, dass ich keine allzugroßen > Ansprüche mehr an meine Dias habe. Die sind meist vor 20, 30 > Jahren entstanden und sind meist echte Knipsbilder”. Naja aber > zum kommentarlosen Wegschmeißen sind sie dann doch zu schade. > Was auch Ärger bereitet ist dass Scanner oder Software auf > unterschiedliche Filme unterschiedlich reagiert. Da muß man ev. > nacharbeiten. > Insgesamt bin ich mit dieser Lö¶sung ganz zufrieden da sie einen > mMn gesunden Kompromiss zwischen Qualität und Arbeitsaufwand > darstellt. Ein Magazin setze ich ein und lasse die Kiste > durcharbeiten. > Und wenn ich mit dem Thema durch bin wird der Scanner wieder > verkauft. Ich habe ähnliche Erfahrungen mit einem Magazinscanner (Reflecta Digitdia 3600 vor ca. 4 Jahren begonnen vor kurzem fertig geworden). Der Nachfolger (4000?) soll besser sein (Dynamik Kratzer-Entfernung). Grüsse Wolfgang posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 27.02.2008 Uhrzeit: 18:39:23 Erwin Hallo Fabian, kannst du mal ein Beispiel ins Netz stellen? Sieht man bei dir das Filmkorn ebenso, oder hatte ich damals nur ein mieses Filmmaterial? Ich bin für mich mit der Scannerei zum Schluß gekommen, daß jede DSLR mit 5MP und aufwärts besser ist als KB-Dias. Vg Erwin — posted via http://oly-e.de ——————————————————————————————————————————————

Über

Ich bin hier der Chef.

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