Neue PHOTOGRAPHIE und Berichterstattung ueber Olympus

Datum: 16.08.2006 Uhrzeit: 23:44:34 Steffen Zamhö¶fer Guten Tag Hat jemand von Euch vielleicht auch schon in der Ausgabe 9/06 von Photographie gestö¶bert? Mir sind da zwei Dinge aufgefallen, die mir ein bißchen rätselhaft sind bzw. sogar für ein gewisses Maß an Verärgerung gesorgt haben. 1) Der Objektivtest von 5 Zoom-Linsen (S.25 ff.). Der Artikel für´s Auge nett aufbereitet, aber was die Verfasser bei der Auswahl der Linsen bewogen haben mag, ausgerechnet das 50-200er, was in meinen Augen mit zum preislich und qualitativ sinnvollsten und konkurrenzfähigsten gehö¶rt, was Olympus für FT produziert hat, mit keinem Bild / Word zu würdigen, kann ich nicht nachvollziehen. Klar, Journalisten sind frei, aber wenn schon so viele Zoomobjektive eines Herstellers auf einen Haufen getestet und beschrieben werden (es fehlen nur das 17,5-45er, das 7 – 14er und eben das von mir vermisste Objektiv), und dann ausgerechnet das jenige fehlt, welches auch für den Amateur mit begrenztem Budget ein wichtiges Argument für eine Entscheidung pro Olympus darstellen kö¶nnte, finde ich das ungluecklich. Gute Artikel sollen doch so etwas wie eine gute Übersicht vermitteln. Vielleicht war es ja einfach nur Zufall. Wie seht Ihr das? 2)Das Makro-Spezial (S. 30 ff.) Hier werden in einem separaten Kästchen (Ausrüstung für ALLE) Sets aufgelistet, die Einsteigerklientel bedient hier Olympus, mit dem Makro-Kit für läppische 2 225 Euro Straßenpreis. Meine subjektive Meinung dazu ist: Das ist ein Preis, der Einsteiger eher abschreckt denn lockt. Dies und die Tatsache, dass kein Wort darüber verloren wird, dass Olympus mit dem 3,5 35er eines der günstigsten und kompaktesten Macroobjektive für Einsteiger in petto hat und somit ein viel günstigerer Einstieg in die Makrowelt mö¶glich wäre (auch mit ´ner E500 und nem 35er lassen sich Macros bewerkstelligen), ist mir übel aufgestoßen. Wenn man in einem Infokasten den Eindruck erweckt, das passende Gerät für Einsteiger, Semiprofis (Nikon D200) und Profis (Canon Eos 1-D Mark II N) nennen zu kö¶nnen, dann gehö¶rt m.E. eine große Sorgfalt, v.a. hinsichtlich Abwägung mö¶glicher Alternativen, bei der Recherche dazu. Genau das habe ich vermisst. Ich finde beide Artikel journalistisch nicht sehr geglückt. Das ist natürlich meine subjektive Meinung. Natürlich hege ich auch gewisse Sympathien für Olympus Produkte, aber allzu parteiisch bin ich hoffentlich nicht ;-). Wollte hier nur mein Unmütchen kühlen ;-). viele Grüße Steffen — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 17.08.2006 Uhrzeit: 12:04:24 Alexander Krause Photozeitungen sind keine unabhängigen und journalistisch hochwertige Druckerzeugnisse… Vielmehr handelt es sich um ansprechend aufbereitete Hochglanzprospekte, für die der Leser eine entsprechende Schutzgebühr zu zahlen hat. Unabhängigen Journalismus findet man in dieser Branche nicht, ehrlicher sind da Fachzeitschriften” wie z.B. die Photopresse (http://www.photopresse.de/) die tun garnicht erst so selbständig sondern schreiben bei Produktvorstellungen offensichtlich die Herstellerangaben ab und rühmen sich nicht mit irgendwelchen Pseudo-Test und Hitlisten. Alex posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 17.08.2006 Uhrzeit: 12:49:51 Peter Eckel Hallo Steffen, > Hat jemand von Euch vielleicht auch schon in der Ausgabe 9/06 von > Photographie gestö¶bert? Mir sind da zwei Dinge aufgefallen, die > mir ein bißchen rätselhaft sind bzw. sogar für ein gewisses Maß > an Verärgerung gesorgt haben. zuviel des emotionalen Engagements. Das sind die Testberichte in solchen Zeitschriften wirklich nicht wert. Ich habe mir den besagten Bericht auch angetan … ganz amüsant zu lesen, was dem Tester” da so alles in den Sinn kommt. Zum Beispiel mokiert er sich bei verschiedenen Objektiven über ein “knirschendes Geräusch” beim Fokussieren. Bei weiterer Lektüre geht einem dann auch auf was er meint: Die leichten hö¶r- und spürbaren Vibrationen des AF-Motors beim Drehen des Fokussierrings. Er führt es auf die Kopplung zwischen Ring und AF-Motor zurück – womit er mir eine mechanische Kopplung vorauszusetzen scheint. Na man kann ja nicht alles wissen und im Grunde ist das Haar in der Suppe ja auch eher ein kleines. Irgendwas muß man ja schreiben. > Vielleicht war es ja einfach nur Zufall. Wie seht Ihr das? Vielleicht waren das die einzigen Objektive die Olympus gerade zum Test frei hatte 🙂 > 2)Das Makro-Spezial (S. 30 ff.) > Hier werden in einem separaten Kästchen (Ausrüstung für ALLE) > Sets aufgelistet die Einsteigerklientel bedient hier Olympus > mit dem Makro-Kit für läppische 2 225 Euro Straßenpreis. Meine > subjektive Meinung dazu ist: Das ist ein Preis der Einsteiger > eher abschreckt denn lockt. Daran trägt dann aber wenn man eine solche sehen mö¶chte Olympus die “Schuld” und nicht die Zeitschrift – und in Relation zu den anderen “Sets” ist das von Olympus in der Tat das günstigste. Wenn ich mich unbedingt über etwas ärgern wollte dann vielleicht über einen Satz wie “Für optimale Ergebnisse nicht nur im Makrobereich empfiehlt sich die Canon EOS-1D Mark II N”. Was sowas soll ist mir schleierhaft zumal ich davon ausgehe daß es auch bei Canon noch makrotauglichere Kameras als die 1D gibt – wenn man denn unbedingt eine Marke über alle anderen erheben will. > Ich finde beide Artikel journalistisch nicht sehr geglückt. Das > ist natürlich meine subjektive Meinung. Natürlich hege ich auch > gewisse Sympathien für Olympus Produkte aber allzu parteiisch > bin ich hoffentlich nicht ;-). Wollte hier nur mein Unmütchen > kühlen ;-). Nimm die Zeitschrift schau Dir die durchaus sehr sehenswerten Portfolios an lies die interessanten Grundlagenartikel von Marchesi erfreue Dich an dem abgedruckten Leserbild von Oriwo auf S. 46 unten (Glückwunsch solltest Du mitlesen!) und sonne Dich in dem wärmenden Bewußtsein daß Du mit Deiner Kamera und Deinen Objektiven zufrieden bist. Ärgern bringt nichts – der Autor fühlt sich deswegen nicht schlechter und Dir geht es aufs Gemüt. Geht also nach hinten los. Daß es aus der Mode ist gründlich zu arbeiten und wirkliche Qualität abzuliefern ist nicht nur eine im Journalismus zu beobachtende Erscheinung. Ausnnahmen bestätigen die Regel. Viele Grüße Peter.” —————————————————————————————————————————————— Datum: 17.08.2006 Uhrzeit: 13:30:13 Steffen Zamhö¶fer Danke für deinen Kommentar. Ich glaub, ich habe mich auch nur geärgert, da mit die Zeitschrift an sich im Vergleich zu BunteBilder und dem Magazinchen immer noch sehr lieb ist, bei den anderen habe ich´s längst aufgegeben, mich zu ärgern. Klar, das sogenannte Macro Kit ist sicher auch ein Problem von Olympus – ich weiss aber nicht, ob die´s offiziell auch als Einsteigerset vermarkten (fänd´s blö¶de), aber ein aufmerksamer Journalist hat ja durchaus die Mö¶glichkeit, da was gerade zu rücken. Es gibt ja z.B. auch noch Macro-Blitze von anderen Firmen. Der preisliche Vergleich mit den anderen Kandidaten hinkt m.E. auch dadurch, dass bei Olympus das 14-54er kostentechnisch mit zu Buche schlägt, bei den anderen genannten Kombis Linsen dieser Art aber gar nicht auftreten. Vergleichbarkeit muss schon gegeben sein. Na ja, egal, ärgern bringt wohl nix 😉 Gruß Steffen — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 20.08.2006 Uhrzeit: 12:25:35 Helmut P. Fleischhauer > Hat jemand von Euch vielleicht auch schon in der Ausgabe 9/06 von > Photographie gestö¶bert? Mir sind da zwei Dinge aufgefallen, die > mir ein bißchen rätselhaft sind bzw. sogar für ein gewisses Maß > an Verärgerung gesorgt haben. > ********** Hallo, denke, es lohnt nicht, sich über Tests oder Pseudotests aufzuregen. Habe Kaufentscheidungen noch nie von Tests in ‘Fachzeitschriften’ abhängig gemacht. Grüsse Helmut — posted via http://oly-e.de ——————————————————————————————————————————————

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