Oly entlaesst im Kamerabereich 4.000 Mitarbeiter

Datum: 10.05.2005 Uhrzeit: 23:48:11 Peter Pauthner Hallo zusammen, Olympus reagiert auf die Verluste im Kamerageschäft mit harten Maßnahmen. In der Imaging Division (hauptsächlich Digitalkameras) werden ca. 30% der Mitarbeiter, das sind 4.000 Leute, entlassen. Das kann eigentlich nur bedeuten, dass man mehr künftig mehr durch Fremdfirmen fertigen lässt. Quelle ist der aktuelle Geschäftsbericht von Olympus. Hier der Link (Achtung, die pdf-Datei ist 2 MB groß): http://www.olympus.co.jp/en/corc/ir/financial/pdf/n050510aE.pdf Gruß Peter — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 10.05.2005 Uhrzeit: 23:49:58 Markus Probst Peter Pauthner schrieb: > Hallo zusammen, > Olympus reagiert auf die Verluste im Kamerageschäft mit harten > Maßnahmen. In der Imaging Division (hauptsächlich > Digitalkameras) werden ca. 30% der Mitarbeiter, das sind 4.000 > Leute, entlassen. Das kann eigentlich nur bedeuten, dass man > mehr künftig mehr durch Fremdfirmen fertigen lässt. Quelle ist > der aktuelle Geschäftsbericht von Olympus. Hier der Link > (Achtung, die pdf-Datei ist 2 MB groß): Hallo Peter, muß nicht unbedingt so sein. Aber für die unteren Consumer-Modelle durchaus mö¶glich. Für die E-Modelle schließe ich das jedoch aus. Für die Objektive sowieso. MfG Markus —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.05.2005 Uhrzeit: 8:24:29 Karl Grabherr Markus Probst schrieb: > Hallo Peter, > muß nicht unbedingt so sein. > Aber für die unteren Consumer-Modelle durchaus mö¶glich. > Für die E-Modelle schließe ich das jedoch aus. > Für die Objektive sowieso. > MfG > Markus ich sehe das eigentlich genauso! am beispiel minolta weiß ich, dass comsumerkameras schon lange nicht mehr in japan produziert werden, sondern aus kostengründen in china oder malysia. auch manche leica objektive wurden schon vor vielen jahren bei minolta (!) produziert und waren bis auf das gehäuse mit dem entsprechenden minolta-zoom identisch! es gab sogar einen vergleichstests dieser obektive in color-foto, bei dem jeweils beide objektive identisch bewertet wurden. also ist outsourcing (neudeutsch) absolut in in der industrie und nicht außergewö¶hnliches. wußted ihr, dass der vw golf in der slowakei (bratislawa) gefertigt wird? trotzdem wird er aber als deutsche wertarbeit” vermarktet. oder der audi tt der aus ungarn kommt ……… liebe grüße und kühlen kopf bewahren! karl posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.05.2005 Uhrzeit: 10:25:09 Peter Pauthner Hallo zusammen, hier noch ergänzend ein Artikel (mit pessimistischen Unterton) aus der heutigen Ausgabe der Financial Times Deutschland: http://www.ftd.de/tm/tk/6432.html Gruß Peter — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.05.2005 Uhrzeit: 11:30:24 Harald-Lodan Peter Pauthner” schrieb > hier noch ergänzend ein Artikel (mit pessimistischen Unterton) > aus der heutigen Ausgabe der Financial Times Deutschland: Dieser Pessimismus betrifft die ganze Branche. Für 2006 wird weltweit eine Stagnation vorhergesagt weil den Markt eine gewisse Sättigung erwartet. Interessant finde ich an dem Artikel daß Nikon nicht mal erwähnt wird. Gruß Harry” —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.05.2005 Uhrzeit: 11:30:24 Harald-Lodan Peter Pauthner” schrieb > hier noch ergänzend ein Artikel (mit pessimistischen Unterton) > aus der heutigen Ausgabe der Financial Times Deutschland: Dieser Pessimismus betrifft die ganze Branche. Für 2006 wird weltweit eine Stagnation vorhergesagt weil den Markt eine gewisse Sättigung erwartet. Interessant finde ich an dem Artikel daß Nikon nicht mal erwähnt wird. Gruß Harry” —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.05.2005 Uhrzeit: 14:16:11 Rainer Maertin Hallo zusammen laut Branchenkreise soll Nikon noch viel schlechter dastehen. Es soll allein Nikon Deutschland schon ein dickes Mio Minus verursacht haben. Rainer Maertin Harald-Lodan schrieb: > Harald-Lodan” > Interessant finde >> ich an dem Artikel daß Nikon nicht mal erwähnt wird. > Korrektur: Im 3.letzten Satz doch erwähnt 😉 > Harry posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.05.2005 Uhrzeit: 11:20:20 Arno Kasberger Helmut Wolfgang Schneider schrieb: > … aber Stückzahlen alleine ( Canon ) heißt ja noch lange nicht, > dass das Unternehmen auch wirtschaftlich gesund sein muß. > Denn wie heißt es doch so schö¶n: Ein volles Retaurant muß nicht > unbedingt ein gutgehendes Restaurant sein und dieser Satz läßt > sich auf vieles ableiten. > Beste Grüsse > Helmut Wolfgang Schneider Tja Helmut, aber ein Restaurant, das zwar exquisite Küche bietet, aber fast leer ist, geht garantiert über kurz oder lang pleite, oder nicht? Schüne Grüße Arno Kasberger — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.05.2005 Uhrzeit: 11:20:20 Arno Kasberger Helmut Wolfgang Schneider schrieb: > … aber Stückzahlen alleine ( Canon ) heißt ja noch lange nicht, > dass das Unternehmen auch wirtschaftlich gesund sein muß. > Denn wie heißt es doch so schö¶n: Ein volles Retaurant muß nicht > unbedingt ein gutgehendes Restaurant sein und dieser Satz läßt > sich auf vieles ableiten. > Beste Grüsse > Helmut Wolfgang Schneider Tja Helmut, aber ein Restaurant, das zwar exquisite Küche bietet, aber fast leer ist, geht garantiert über kurz oder lang pleite, oder nicht? Schüne Grüße Arno Kasberger — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.05.2005 Uhrzeit: 12:09:05 Heiko Kanzler Peter Fronteddu wrote: > Dieser Pessimismus betrifft die ganze Wirtschaft, weil permanent > nur rumgejammert wird. 100% Ack! Ich darf mal ein Zitat anbringen: Wir leiden auf hohem Niveua” > Minolta krankt an fehlenden Umsätzen und hat gerade mal einen Body Man darf übrigens nicht vergessen das Minolta als eigenständige Marke nicht mehr existiert. Liebe Grüße aus Berlin Heiko Kanzler http://www.heikokanzler.de “Ich produziere mit viel zu hohem finanziellen Aufwand miserable Fotos habe aber enorm viel Spass an meinen schlechten Bildern!” (Heiko Kanzler Olympus E-300)” —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.05.2005 Uhrzeit: 17:19:54 Herbert Pesendorfer Hallo Peter! >> Dieser Pessimismus betrifft die ganze Branche. > Dieser Pessimismus betrifft die ganze Wirtschaft, weil permanent > nur rumgejammert wird. Keiner weiss genau – auch die Journalisten > nicht – welche Kameras wie, wo von Olympus produziert werden, > welche Kosten welchen Renditen gegenüberstehen. Und keiner – ausser > der Personalabteilung und dem Management – weiss genau, wer wo und > warum entlassen wird. Da stimme ich dir voll zu. Optimismus wäre in allen Bereichen angesagt. > Der Klotz am Bein ist IMO der Consumerbereich. Und wenns keinen > Sinn macht, Umsätze zu steigern und trotzdem Verlust zu machen, > dann muss man halt was tun. Warten hilft ganz sicher nicht 😉 > Schon Sommerloch? Meist wegen der Berichterstattung”? Liebe Grüße Herbert Pesendorfer http://www.pesendorfer.com” —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.05.2005 Uhrzeit: 19:29:59 Rolf-Christian Müller Herbert Pesendorfer schrieb: >> Dieser Pessimismus betrifft die ganze Wirtschaft, weil permanent >> nur rumgejammert wird. Keiner weiss genau – auch die Journalisten >> nicht – welche Kameras wie, wo von Olympus produziert werden, >> welche Kosten welchen Renditen gegenüberstehen. Und keiner – ausser >> der Personalabteilung und dem Management – weiss genau, wer wo und >> warum entlassen wird. > Da stimme ich dir voll zu. Optimismus wäre in allen Bereichen > angesagt. Optimismus? Vorher kommt Realismus! Und aus diesen Realitäten läßt sich halt nicht viel optimistisches ableiten. Unser Wirtschaftssystem stö¶ßt nun mal an seine Grenzen, nicht das erste mal übrigens. Unser wirschaftlichen und politischen Führer(innen) kennen keine Alternativen, oder wollen keine kennen. Angesichts der exponentiell steigenden Verschuldung und des daraus resultierenden exponentillen Wachstums des Zinsanteils in jedem Produkt, in jedem Haushalt werden wir einem Crash nicht entgehen kö¶nnen. Hier jammern Einzelne um IHR Kamerasystem, um IHR dies und um IHR das. Fakt ist aber, daß die beteiligten Unternehmen in diesem Wirtschaftssystem nach dem Monopol streben, was andererseits aber nicht mit dem Witschaftssystem vereinbar ist. Ein unlö¶sbarer Widerspruch! Kapitalvernichtung und Kapitalakkumulation sind in diesem Wirtschaftssystem aber Grundbestandteile. Rolf — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.05.2005 Uhrzeit: 19:51:36 Rolf-Christian Müller Harald-Lodan schrieb: > Wer jammert, sind die Bosse. Die Wirtschaft hat sich (nicht nur > a.G. der Globalisierung) grundlegend gewandelt. Es geht heute > nur noch um das schnelle Geld (manche nennen es Abzocke), ich glaube nicht, daß sich gegenüber früher” was grundsätzliches geändert hat. Es geht nur alles schneller. > während es *früher* eben noch zum guten Ton gehö¶rte ein > (Familien-) Unternehmen auch durch schlechte Zeiten zu jonglieren. > Diese Abzocke verhindert bei allen Belegschaften ein “Wir”-Gefühl > eine Identifikation des Arbeiters mit seiner Arbeit. Wir leben in > einer Zeit in der die Angst (um den Arbeitsplatz vor > Terroranschlägen) der dominierende Faktor ist. Diese Angst wird > permanent wach gehalten mit dem Resultat daß es den mündigen > Bürger nicht mehr gibt oder nur als Figur über die man sich > lächerlich macht. Liesmal Orwell “1984” da wird das sehr gut beschrieben. Ich muß dabei immer an meine Ausbildung zum Bankkaufmann denken da haben die Unternehmerverbände Fortbildungen für uns Lehrlinge angeboten. Dabei wurde auch 1984 eingesetzt um uns gegen den Kommunismus zu feien. Heute nützen SIE das Schüren von Ängsten selber. > Naja Peter das überdenke lieber nochmal. Zu sagen die > Verantwort- lichen in den oberen Etagen wissen besser was gut ist > stimmt natürlich. Sie wissen selbstverständlich was gut für ihren > Geldbeutel ist – denn um nichts anderes geht es heute. Wenn Du > denkst da sitzen Leute die Nachts nicht schlafen kö¶nnen weil sie > 4000 Menschen die Existenz vernichtet zu haben dann irrst Du. > Wenn Du denkst denen ist es nicht piepegal ob Olympus morgen von > Nikon oder Lidl geschluckt wird dann irrst Du erneut. Solange > Menschen nicht für Fehler zur Verantwortung gezogen werden haben > sie auch keinerlei Grund anders zu denken oder zu handlen. > Abfindungen in Millionenhö¶he für massive Fehlentscheidungen heben > die Moral eben nicht. Aber daß man Falsches nicht mehr als falsch > bezeichnen darf oder seine Sicht der Dinge zu Gehö¶r bringen – das > lieber Peter kann es wohl nicht sein. Ruhe ist eben nicht die > erste Bürgerpflicht *g*. So oder so ähnlich sehe ich das auch! Gruß Rolf posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.05.2005 Uhrzeit: 20:08:01 Peter Fronteddu Harald-Lodan schrieb: > Wer jammert, sind die Bosse. Und die Medien. Und die Bevö¶lkerung. Überhaupt jeder 😉 > während es *früher* eben noch zum guten Ton gehö¶rte, ein > (Familien-) Unternehmen auch durch schlechte Zeiten zu jonglieren. Solche Unternehmen existieren noch. Es gibt – und ich *kenne* die auch persö¶nlich – noch einen Mittelstand, der sich seiner sozialen Verantwortung bewsusst ist. Jenseits aller parteipolitischen Unterschiede übrigens 😉 Bei Grosskonzernen – sprich den aktiennotierten Unternehmen – mag das anders aussehen. Weils nur noch um den Shareholder Value geht, weil die Verantwortlichen die Firma nicht aufgebaut haben und ihnen jeglicher Bezug dazu fehlt. Kann alles sein, wenn ich mir die Deutsche Bank Stories anhö¶re bekomme ich das grosse Übergeben. Aaaaaaaaber! ;)…. > Diese Abzocke verhindert bei allen Belegschaften ein Wir”-Gefühl > eine Identifikation des Arbeiters mit seiner Arbeit. Wir leben in > einer Zeit in der die Angst (um den Arbeitsplatz vor > Terroranschlägen) der dominierende Faktor ist. Diese Angst wird > permanent wach gehalten mit dem Resultat daß es den mündigen > Bürger nicht mehr gibt oder nur als Figur über die man sich > lächerlich macht. ….Es gibt eben auch andere. Was ich von Oly D/EU weiss *ist* anders. > Produktionen kann man sozialverträglich zurückfahren. Oder gehen > die Verantwortlichen tatsächlich davon aus daß die 4000 > Entlassenen sich nun alle Kameras kaufen damit sie die neu > gewonnene Freizeit sinnvoll nutzen?. Nein man entlässt die 4000 in Huchiwuchiirgendwo die man vor ein paar Jahren eingestellt hat. Und das wird noch eifrig so weitergehen bis sich das Niveau weltweit stabilisiert hat. >> Hobbyanalysten und professionelle Klugscheisser sicher nicht >> besser als die die Verantwortlichen bei Olympus. > Naja Peter das überdenke lieber nochmal. Zu sagen die > Verantwort- lichen in den oberen Etagen wissen besser was gut ist > stimmt natürlich. Sie wissen selbstverständlich was gut für ihren > Geldbeutel ist – denn um nichts anderes geht es heute. Das mag im Spiegel Sprech so sein. Wenn ich das nicht weiss stelle ich keine solchen Vermutungen an. Bis jetzt gibts viel zu wenig Fakten um sich ein Urteil bilden zu kö¶nnen. Pauschalisierungen und Rumraten langweilt mich. > denkst da sitzen Leute die Nachts nicht schlafen kö¶nnen weil sie > 4000 Menschen die Existenz vernichtet zu haben dann irrst Du. Woher weisst Du welche Entscheidungsprozesse aus welchen Gründen gelaufen sind und welche Gedanken die Verantwortlichen haben. Es kann sein wie Du es sagst es kann nicht so sein. Ich weiss dass sich zumindest Oly D/EU sehr wohl Gedanken um ihre Mitarbeiter machen. Ob das jetzt aus sozialer Verantwortung passiert oder ob man einfach schlau genug ist und ein gutes Betriebsklima als Investition sieht weiss ich nicht. Fakt ist es ist so. Sozialpolitisches Larifari nach ner halben Buddel Lambrusco war zu meiner Jugendgruppenzeit in war nett aber das ist halt locker 20 Jahre und fünf Arbeitgeber her. > Aber daß man Falsches nicht mehr als falsch > bezeichnen darf oder seine Sicht der Dinge zu Gehö¶r bringen – das > lieber Peter kann es wohl nicht sein. Ruhe ist eben nicht die > erste Bürgerpflicht *g*. Sorry ich finds nicht lustig sondern fad. Es geht nicht um Ruhe oder nicht oder um die Darstellung der eigenen Sicht. Es geht einfach darum ob man genug Fakten und Informationen hat um sich daraus ein hinreichend umfangreiches Bild zu machen. *Ich* hab die nicht also halt ich die Klappe und enthalte mich einer Bewertung. Alles andere ist überflüssig. Grüße Peter” —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.05.2005 Uhrzeit: 21:12:07 Rolf-Christian Müller Jö¶rg schrieb: >> Es geht einfach darum, ob man genug Fakten und Informationen hat, um sich >> daraus ein hinreichend umfangreiches Bild zu machen. *Ich* hab die >> nicht, also halt ich die Klappe und enthalte mich einer Bewertung. Alles >> andere ist überflüssig. >> Grüße Peter > ENDLICH mal ein WAHRES WORT. > Grüße > Jö¶rg > P.S. Sorry für diese spontane aber nichtsdestotrotz bedenkenswerte > Meinung (keine Angst, ich ziehe mich jetzt wieder zurück *ggg*) Hallo Peter, hallo Jö¶rg, auch wenn ihr sie nicht habt, es gibt genügend Fakten und man kann sie kennen! Wenn man will! Man muß aber nicht wollen, das steht jedem frei! Rolf — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.05.2005 Uhrzeit: 22:35:54 Robert Schroeder Hallo Rolf, Rolf-Christian Müller schrieb: > Harald-Lodan schrieb: >> Wer jammert, sind die Bosse. Die Wirtschaft hat sich (nicht nur >> a.G. der Globalisierung) grundlegend gewandelt. Es geht heute >> nur noch um das schnelle Geld (manche nennen es Abzocke), > ich glaube nicht, daß sich gegenüber früher” was grundsätzliches > geändert hat. Es geht nur alles schneller. […] du hast Recht etwas Grundsätzliches hat sich nicht geändert. Das Spiel heißt Gewinnerzielung und Gewinnmaximierung und die immer weiter fortschreitende globale Perfektionierung und Effizienzsteigerung von Markt und Produktion beschleunigt das Ganze zusehends. Was sich “früher” anders war so in den Siebzigern des vergangenen Jahrhunderts war die Tatsache dass mehr Arbeit verrichtet werden musste als Arbeiter da waren. Die Achtziger brachten die Wende dahingehend dass es Arbeit nicht mehr für alle gab und weder der unerwartete Boom des Personal Computer in den Achtzigern noch der ebenso unerwartete Internet-Boom in den späten Neunzigern vermochte das trotz eines positiven Schubs wirklich auszugleichen. Der PC-Boom ist längst abgeflaut und der Internet-Boom flaut jetzt auch ab die New-Economy-Finanzblasen sind geplatzt der technologisch-ö¶konomische Fortschritt jedoch geht ganz normal weiter – gleichbleibende bis steigende Produktion mit immer weniger menschlicher Arbeit. Und eigentlich sollte jedem klar sein dass es für die Zahl bzw. den Anteil derjenigen die erst gar keine Gelegenheit mehr bekommen mit Arbeit für ihren Lebensunterhalt zu sorgen eine kritische Obergrenze gibt ab der das Gesamtsystem nicht mehr funktionieren kann. Grüße Robert” ——————————————————————————————————————————————

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