Was ist noch ein unbearbeitetes” Bild?”

Datum: 01.02.2005 Uhrzeit: 8:51:34 Helge Süß Hi! Nachdem es bei Wettbewerben in den Teilnahmebedingungen immer wieder heisst, dass in den normalen” Kategorien (eben ausser “Künstlerisch verfremdet / Montage”) nur “unbearbeitete” Bilder eingereicht werden dürfen frage ich mich ob man im digitalen Zeitalter “Bearbeitung” nicht anders bzw. neu definieren sollte. Wie allerdings? Wenn nur Dias erlaubt sind ist de Frage schon fast erledigt. DA sind DigiGrafen eigentlich unerwünscht. Dürfen allerdings auch Papierbilder eingereicht werden hat man unter den Mitbewerbern auch die die in der Dunkelkammer stehen und alle Register ziehen die dort zur besseren Umsetzung der Bildwirkung mö¶glich sind. Wo ist aber jetzt die Grenze? Ab wann ist ein Bild “bearbeitet” und wann ist es “eben nur optimal entwickelt”? Mein Versuch einer Definition ist: Solange die EBV dazu dient das was man mit dem Auge sehen kann zu unterstreichen (Kontrast Farbkorrektur …) ist es “entwickeln”. Wie ist das aber mit dem kleinen Detail (da war ein Vogel in der Luft der jetzt auf dem Bild wie ein stö¶render Fleck aussieht ….) das schnell mal weggestempelt wurde? Wie wenn man den kleinen Leberfleck aufhellt? Wenn man ein Detail entfernt das selbst durch Änderung des Kamerastandpunktes nicht aus dem Bild zu kriegen wäre? Wenn ich in der Dunkelkammer eine Solarisation mache bedeutet das Zittern und hoffen zusammen mit einiger Erfahrung. Im PS zwei Klicks in den Kurven — ist das noch fair? Ideen Meinungen …? Helge ;-)=) posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.02.2005 Uhrzeit: 10:06:36 Hermann Brunner Helge Süß wrote: > Hi! > Nachdem es bei Wettbewerben in den Teilnahmebedingungen immer > wieder heisst, dass in den normalen” Kategorien (eben ausser > “Künstlerisch verfremdet / Montage”) nur “unbearbeitete” Bilder > eingereicht werden dürfen frage ich mich ob man im digitalen > Zeitalter “Bearbeitung” nicht anders bzw. neu definieren sollte. (…) Hallo Helge Du zeigst mit Deinen Beispielen doch recht schö¶n auf dass es eben kaum geht eine “vernünftige” Grenze zu ziehen… ….wenn Tonwert- und Farbkorrektur als “Entwicklung” erlaubt ist warum ist dann USM bereits eine “Bearbeitung” ??? Ich hätte einen Vorschlag zur Galerie der in eine ganz andere Richtung geht aber leider für Stefan vermutlich verdammt viel Arbeit bedeuten würde: Es wird wie bisher immer das Originalbild – wie es aus der Cam kommt einzig erlaubte Manipulation ist “drehen” – gezeigt. Falls der Künstler es wünscht – zusätzlich ein “bearbeitetes” Bild das er nach seinem Gutdünken verbessern kann. Ich gehe davon aus dass die meisten das auch etwas kommentieren würden was sie mit dem Bild alles “angestellt” haben…. Wäre auch für Leute wie mich die im Umgang mit Photoshop & Co. nicht so fit sind eine lehrreiche Sache weil man anhand von praktischen Beispielen schö¶n vor Augen geführt bekommt welche Bearbeitungsschritte welche Ergebnisse zu erbringen vermö¶gen. Just My2Cents Hermann” —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.02.2005 Uhrzeit: 10:06:36 Hermann Brunner Helge Süß wrote: > Hi! > Nachdem es bei Wettbewerben in den Teilnahmebedingungen immer > wieder heisst, dass in den normalen” Kategorien (eben ausser > “Künstlerisch verfremdet / Montage”) nur “unbearbeitete” Bilder > eingereicht werden dürfen frage ich mich ob man im digitalen > Zeitalter “Bearbeitung” nicht anders bzw. neu definieren sollte. (…) Hallo Helge Du zeigst mit Deinen Beispielen doch recht schö¶n auf dass es eben kaum geht eine “vernünftige” Grenze zu ziehen… ….wenn Tonwert- und Farbkorrektur als “Entwicklung” erlaubt ist warum ist dann USM bereits eine “Bearbeitung” ??? Ich hätte einen Vorschlag zur Galerie der in eine ganz andere Richtung geht aber leider für Stefan vermutlich verdammt viel Arbeit bedeuten würde: Es wird wie bisher immer das Originalbild – wie es aus der Cam kommt einzig erlaubte Manipulation ist “drehen” – gezeigt. Falls der Künstler es wünscht – zusätzlich ein “bearbeitetes” Bild das er nach seinem Gutdünken verbessern kann. Ich gehe davon aus dass die meisten das auch etwas kommentieren würden was sie mit dem Bild alles “angestellt” haben…. Wäre auch für Leute wie mich die im Umgang mit Photoshop & Co. nicht so fit sind eine lehrreiche Sache weil man anhand von praktischen Beispielen schö¶n vor Augen geführt bekommt welche Bearbeitungsschritte welche Ergebnisse zu erbringen vermö¶gen. Just My2Cents Hermann” —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.02.2005 Uhrzeit: 12:13:35 Hans Wein Helge Süß wrote: > Wo ist aber jetzt die Grenze? Ab wann ist ein Bild bearbeitet” > und wann ist es “eben nur optimal entwickelt”? > Mein Versuch einer Definition ist: Solange die EBV dazu dient > das was man mit dem Auge sehen kann zu unterstreichen (Kontrast > Farbkorrektur …) ist es “entwickeln”. Ich versuche mal eine Präzisierung: So lange die original vorhandenen Bildpixel nur in ihren RGB-Werten verändert werden ist es noch keine Bearbeitung im engeren Sinne sondern ist der Wahl von Papier/Chemie oder dem Drehen am Farbmischkopf in der Dunkelkammer vergleichbar. Etwas grenzwertig: Starkes Nachschärfen. Ebenfalls grenzwertig: Das Herausrechnen von perspektivischen Verzerrungen oder Objektivfehlern. > Wie ist das aber mit dem kleinen Detail (da war ein Vogel in der > Luft der jetzt auf dem Bild wie ein stö¶render Fleck aussieht > …) das schnell mal weggestempelt wurde? Wie wenn man den > kleinen Leberfleck aufhellt? Wenn man ein Detail entfernt das > selbst durch Änderung des Kamerastandpunktes nicht aus dem Bild > zu kriegen wäre? In der “alten” Technik kommt das dem Arbeiten mit Masken oder sogar der klassischen Retusche mit Pinsel und Farbe gleich – IMO ist das eindeutig eine Bearbeitung. > Wenn ich in der Dunkelkammer eine Solarisation mache bedeutet das > Zittern und hoffen zusammen mit einiger Erfahrung. Im PS zwei > Klicks in den Kurven — ist das noch fair? Gute Frage. Im Sport gilt eigentlich alles was im Rahmen der Regeln geschieht als fair und wenn in einem Wettbewerb durch den technischen Fortschritt eine gewisse Ungleichheit der Chancen eintritt reagieren die Verantwortlichen relativ schnell mit Gegenmaßnahmen wie der Schaffung von neuen Klassen. Womö¶glich besteht bei Fotowettbewerben ein vergleichbarer Handlungsbedarf. MfG Hans” —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.02.2005 Uhrzeit: 12:13:35 Hans Wein Helge Süß wrote: > Wo ist aber jetzt die Grenze? Ab wann ist ein Bild bearbeitet” > und wann ist es “eben nur optimal entwickelt”? > Mein Versuch einer Definition ist: Solange die EBV dazu dient > das was man mit dem Auge sehen kann zu unterstreichen (Kontrast > Farbkorrektur …) ist es “entwickeln”. Ich versuche mal eine Präzisierung: So lange die original vorhandenen Bildpixel nur in ihren RGB-Werten verändert werden ist es noch keine Bearbeitung im engeren Sinne sondern ist der Wahl von Papier/Chemie oder dem Drehen am Farbmischkopf in der Dunkelkammer vergleichbar. Etwas grenzwertig: Starkes Nachschärfen. Ebenfalls grenzwertig: Das Herausrechnen von perspektivischen Verzerrungen oder Objektivfehlern. > Wie ist das aber mit dem kleinen Detail (da war ein Vogel in der > Luft der jetzt auf dem Bild wie ein stö¶render Fleck aussieht > …) das schnell mal weggestempelt wurde? Wie wenn man den > kleinen Leberfleck aufhellt? Wenn man ein Detail entfernt das > selbst durch Änderung des Kamerastandpunktes nicht aus dem Bild > zu kriegen wäre? In der “alten” Technik kommt das dem Arbeiten mit Masken oder sogar der klassischen Retusche mit Pinsel und Farbe gleich – IMO ist das eindeutig eine Bearbeitung. > Wenn ich in der Dunkelkammer eine Solarisation mache bedeutet das > Zittern und hoffen zusammen mit einiger Erfahrung. Im PS zwei > Klicks in den Kurven — ist das noch fair? Gute Frage. Im Sport gilt eigentlich alles was im Rahmen der Regeln geschieht als fair und wenn in einem Wettbewerb durch den technischen Fortschritt eine gewisse Ungleichheit der Chancen eintritt reagieren die Verantwortlichen relativ schnell mit Gegenmaßnahmen wie der Schaffung von neuen Klassen. Womö¶glich besteht bei Fotowettbewerben ein vergleichbarer Handlungsbedarf. MfG Hans” —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.02.2005 Uhrzeit: 13:20:16 Herbert Pesendorfer Hallo Hans! > Ich versuche mal eine Präzisierung: So lange die original > vorhandenen Bildpixel nur in ihren RGB-Werten verändert werden, ist > es noch keine Bearbeitung im engeren Sinne, sondern ist der Wahl > von Papier/Chemie oder dem Drehen am Farbmischkopf in der > Dunkelkammer vergleichbar. Etwas grenzwertig: Starkes Nachschärfen. > Ebenfalls grenzwertig: Das Herausrechnen von perspektivischen > Verzerrungen oder Objektivfehlern. Normale perspektivische Verzerrungen (Architektur) konnte ich im Labor doch auch durch Neigen der Bildbühne korrigieren – warum also nicht auch hier? Gruß Herbert —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.02.2005 Uhrzeit: 16:07:58 Hans Wein Herbert Pesendorfer wrote: >> Ich versuche mal eine Präzisierung: So lange die original >> vorhandenen Bildpixel nur in ihren RGB-Werten verändert werden, ist >> es noch keine Bearbeitung im engeren Sinne, sondern ist der Wahl >> von Papier/Chemie oder dem Drehen am Farbmischkopf in der >> Dunkelkammer vergleichbar. Etwas grenzwertig: Starkes Nachschärfen. >> Ebenfalls grenzwertig: Das Herausrechnen von perspektivischen >> Verzerrungen oder Objektivfehlern. > Normale perspektivische Verzerrungen (Architektur) konnte ich im > Labor doch auch durch Neigen der Bildbühne korrigieren – warum also > nicht auch hier? Ich habe es deshalb als grenzwertig bezeichnet, weil es bereits eine Erfassung und Bewertung des Bildinhalts als Bild” und nicht nur als eine Ansammlung von Pixeln erfordert. Auf welche Seite der Grenze man es am Ende packt wäre zu diskutieren 🙂 MfG Hans” —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.02.2005 Uhrzeit: 16:56:10 Helge Süß Hi! Steve Takoukam schrieb: >> Ideen, Meinungen …? > Bei der Umwandlung von Farbbilder in B/W, bin ich unschlüssig. Ach, das habe ich ganz vergessen. Schwarzweiss is fast eine eigene Sache. Das kann man praktisch garnicht ohne” EBV. Ist meiner Meinung nach aber so wie die richtige Filmwahl “entwickeln”. Genauso wie wohl kaum ein S/W Wettbewerbsbild aus dem Massenlabor kommt eher wohl aus dem heimeligen Badezimmer oder der Abstellkammer 😉 Helge ;-)=) posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.02.2005 Uhrzeit: 17:12:32 Helge Süß Hi! Timo Meyer schrieb: >> … Im PS zwei Klicks in den Kurven — ist das noch fair? > warum sollte es nicht fair sein? Die EBV dient, wie viele andere > technische Errungenschaften auch, der Erleichterung und bspw. dem > Fall von Hürden für kreative aber handwerlich/technisch nicht so > geschickte Menschen. Das ist es ja eben. Eine gute Solarisation erfordert z.B. Erfahrung und auch handwerkliches Kö¶nnen. Da hö¶rt man dann die Aussage, dass das is PS jeder Trottel kann. Das stimmt natürlich auch nicht aber je nachdem wie puristisch die Veranstalter eines Bewerbes sind kö¶nnte das z.B. zum K.O. Kriterium werden. > Und BV ohne E” ist gar nicht so jung. Spontan ist mir bspw. > Helmut Herzfelde (besser bekannt als John Heartfield) eigenfallen > der mit seinen politisch motivierten Fotomontagen künstlerische > Erfolge feierte – Anfang des letzten Jahrhunderts. Ja es gibt dafür bei den meisten Wettbewerben auch eine eigene Rubrik. Das ist auch gut so. Nur wenn ich jetzt mit einem Bild in einer “unbearbeiteten” Sparte antreten will dann brauche ich klare Grenzen. Es geht mir darum wie ich im Dialog mit Veranstaltern mö¶glichst eindeutig herausfinde was ok ist und was nicht. Dazu hilft es mir Ideen und Meinungen zu sammeln. > Zum Thema fair: Sofern wesentliche das Bild allgemein oder dessen > Aussage verändernte Eingriffe vorgenommen werden sollten diese > imho auch entsprechend dokumentiert werden bzw. das Foto > entsprechend gekennzeichnet. Da stimme ich voll zu. > Und: zählt nicht auch schon die bewusste Auswahl eines Films in > der analogen Fotrografie zur Bildverarbeitung/-manipulation? Ja sicher. Wenn ich dann aber in der Ausschreibung “nur unbearbeitete Digitalfotos” lese was soll ich dann davon halten? Ist dann ein S/W Bild bearbeitet? Ist USM schon zu viel? Darf ich den “Film” wählen indem ich Korn reinrechne um einen bestimmten Effekt zu erzielen? Die Papierwahl bei S/W ist ja auch ein eigenes Thema das ich nur mit entsprechender Bearbeitung (EBV) in den Griff kriege. > Letzlich sollte doch aber meistens das Ergebnis und nicht unbedingt > der Weg dorthin zählen oder? Ja. Bei einem Wettbewerb sollen aber auch annähernd gleiche Chancen bestehen. Ansonsten ist es witzlos. Helge ;-)=) posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.02.2005 Uhrzeit: 17:22:37 WolfgangScharmer Hermann Brunner schrieb: > Ich hätte einen Vorschlag zur Galerie, der in eine ganz andere > Richtung geht aber leider für Stefan vermutlich verdammt viel > Arbeit bedeuten würde: > Es wird wie bisher immer das Originalbild – wie es aus der > Cam kommt, einzig erlaubte Manipulation ist drehen” – gezeigt. > Falls der Künstler es wünscht – zusätzlich ein “bearbeitetes” > Bild das er nach seinem Gutdünken verbessern kann. Ich gehe davon > aus dass die meisten das auch etwas kommentieren würden > was sie mit dem Bild alles “angestellt” haben…. > Wäre auch für Leute wie mich die im Umgang mit > Photoshop & Co. nicht so fit sind eine lehrreiche Sache > weil man anhand von praktischen Beispielen schö¶n vor Augen > geführt bekommt welche Bearbeitungsschritte welche Ergebnisse > zu erbringen vermö¶gen. Ein interessanter Vorschlag der sicher vielen Usern hier weiterhelfen wuerde um zu sehen welche Optimierungsmoeglichkeit man hat und wie man sie umsetzen kann posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.02.2005 Uhrzeit: 19:30:10 Frank Ledwon Martin Groth wrote: > Hm, wenn ich da noch einen Wunsch äußern dürfte… Ich mache > meist Fotos im RAW-Format. Dieses Format kann man hier in der > Galerie nicht einstellen. Sobald ich aber in ein anderes Format > umgewandelt habe, EXIF hin oder her, gilt es als bearbeitet und > wir nur noch unter Freestyle angenommen. Ob man das etwas > anderes regeln kö¶nnte? Man kann ein Raw-Bild natürlich auch noch später in der Kamera selbst entwickeln. Das ergibt dann wieder ein Original-Jpeg-Bild, IIRC. Entwicklung außerhalb der Kamera führt immer zu Nicht-Originalen im Sinne der Galeria. Ausprobiert habe ich das natürlich noch nicht 😉 Gruß Frank —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.02.2005 Uhrzeit: 20:34:25 Dieter Bethke Hallo Hans Wein, am Tue, 01 Feb 2005 11:13:35 +0100 schriebst Du: > Ebenfalls grenzwertig: Das Herausrechnen von perspektivischen > Verzerrungen oder Objektivfehlern. Wieso? Mit einem Shift/Tilt kann das analog doch auch gemacht werden. — Allzeit gutes Licht und volle Akkus, Dieter Bethke http://oly-e.de/handbuecher.php4 http://www.fotofreaks.de/galerie/db/index.html —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.02.2005 Uhrzeit: 20:36:30 Dieter Bethke Hallo Hans Wein, am Tue, 01 Feb 2005 11:13:35 +0100 schriebst Du: > So lange die original > vorhandenen Bildpixel nur in ihren RGB-Werten verändert werden, ist > es noch keine Bearbeitung im engeren Sinne, Jede Bearbeitung macht nichts anderes. Ich meine die RGB-Werte der Pixel verändern. Es werden ja nicht mehr oder weniger. — Allzeit gutes Licht und volle Akkus, Dieter Bethke http://oly-e.de/handbuecher.php4 http://www.fotofreaks.de/galerie/db/index.html —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.02.2005 Uhrzeit: 20:42:18 Steve Takoukam On Tue, 01 Feb 2005 14:03:49 +0100, Timo Meyer wrote: Hi, > Und: zählt nicht auch schon die > bewusste Auswahl eines Films in der analogen Fotrografie zur > Bildverarbeitung/-manipulation? Nö¶, mit Sicherheit nicht. > Letzlich sollte doch aber meistens das Ergebnis und nicht unbedingt > der Weg dorthin zählen, oder? Kommt drauf an, bei manchen Wettbewerbe muss die Enstehung des Bildes beschrieben werden. Gruss Steve —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.02.2005 Uhrzeit: 21:04:43 Steve Takoukam On Tue, 01 Feb 2005 19:48:38 +0100, Dieter Bethke wrote: > Letzlich gewinnt eh das schö¶nste Bild” egal wie es zustande kam. > Aber das ist nur eine Vermutung von mir. 😉 Genauso wie bei den Misswahlen gewinnt nicht immer das schö¶nste. Ich hab schon Bilder Wettbewerb gewinnen da kamen mir Tränen in die Augen so schlecht waren die Bilder natürlich alles subjektiv. Schwachstelle wie immer bei der Jury. Du hast auf jedenfall recht damit wenn du sagst einfach Bild nach den Richtlinien des Wettbewerbs machen und fertig aber entscheidend für den Sieg eines Bild kann auch sein dass Leute in de Jury in der Lage sind den Aufwand und die eingesetzte Technik am Bild zu erkennen. Steve” —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.02.2005 Uhrzeit: 22:44:04 Timo Meyer Am Tue, 01 Feb 2005 16:12:32 +0100 schrieb Helge Süß: N’Abend Helge, > Da hö¶rt man dann die Aussage, dass das is PS jeder Trottel kann. > Das stimmt natürlich auch nicht aber je nachdem wie puristisch > die Veranstalter eines Bewerbes sind kö¶nnte das z.B. zum K.O. > Kriterium werden. nun, grundsätzlich entscheiden natürlich die Veranstalter über den maximalen Grad der Nachbearbeitung. Das fotoMAGAZIN (ja eher etwas konservativ) setzt bei seiner Lesergalerie” im Fall Digitalfotografie+EBV übrigens keinerlei Grenzen nur ein ordentlicher Papierabzug wird erwartet. Wie Du schon richtig geschrieben hast: selbst Photoshop mit seinen gigantischen Mö¶glichkeiten setzt dennoch adäquate Fähigkeiten und Talent beim Bearbeiter voraus es ist halt wie auch eine Kamera nur ein Werkzeug… >> Letzlich sollte doch aber meistens das Ergebnis und nicht unbedingt >> der Weg dorthin zählen oder? > Ja. Bei einem Wettbewerb sollen aber auch annähernd gleiche > Chancen bestehen. Ansonsten ist es witzlos. Und wie definierst Du Chancengleicheit? Sicher Kleinere Manipulationen und “Verfeinerungen” sind mit digitaler Fotografie erheblich einfacher mö¶glich als zu analogen Zeiten. Aber: das Maß der Verbesserung ist dennoch begrenzt. Selbst mit einer 1DS Mark II inkl. mächtigem Objektivpark Studioblitzanlage etc. und PS-CS (um nur mal eine sündhaft teuere Auswahl nennen 😉 ) wird kein untalentierter Fotograf ein brauchbares Bild erzeugen kö¶nnen wogegen mich persö¶nlich einige Daguerreotypien aus dem 19. Jahrhundert schwer beeindrucken – auch wenn sie in puncto Tonwertumfang und Rauscharmut nicht wirklich mit heutigen Techniken mithalten kö¶nnen… Wie schon gesagt ein gewisses Maß an Vertrauen in die Aufrichtigkeit eines Wettbewerbsteilnehmers muss man wohl heutzutage einfach mitbringen. Grüße Timo PS: Wo heute Pickel aus dem Porträt-Gesicht einfach wegstempelt werden wurde früher eben geschminkt – freilich zeitaufwendiger im Ergebnis aber durchaus vergleichbar… PPS: Alle JPEGs in den OLY-E-Galerien sind nachbearbeitet sei es durch Belichtungs-/Weißabgleichsreihen oder dezente Nachschärfung in der Kamera (die bei einem analogen Foto vielleicht nicht immer notwendig ist).” —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.02.2005 Uhrzeit: 23:02:33 Timo Meyer Am Tue, 01 Feb 2005 19:42:18 +0100 schrieb Steve Takoukam: > On Tue, 01 Feb 2005 14:03:49 +0100, Timo Meyer wrote: > Hi, >> Und: zählt nicht auch schon die >> bewusste Auswahl eines Films in der analogen Fotrografie zur >> Bildverarbeitung/-manipulation? > Nö¶, mit Sicherheit nicht. Warum? Kann nicht die Auswahl eines besonders groben Korns eine ganz andere Stimmung transportieren und die Bildaussage dramatisch verändern oder wenigstens verstärken (Spezialfilme wie Farbinfrarot will ich gar nicht erst erwähnen)? >> Letzlich sollte doch aber meistens das Ergebnis und nicht unbedingt >> der Weg dorthin zählen, oder? > Kommt drauf an, bei manchen Wettbewerbe muss die Enstehung des > Bildes beschrieben werden. Deswegen schrieb ich ja auch meistens”. Sicher ist bei manchen Aufnahmen die Geschichte der Entstehung sehr interessant und hilft das Bild mit anderen Augen zu sehen oder emö¶glicht gar erst das Verständnis der Aufnahme. Die Reportagefotografie fällt mir da spontan ein… Aber ich dachte eher an “gewö¶hnliche” Wettbewerbe bei denen die Fotos eben häufig die Geschichte ihrer Entstehung selbst erzählen. Grüße Timo” —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.02.2005 Uhrzeit: 24:02:56 Dieter Bethke Hallo Hans Wein, am Tue, 01 Feb 2005 22:48:52 +0100 schriebst Du: > Es ging um die Abgrenzung zwischen Entwicklung” und “Bearbeitung” > und da frage ich mich eben in welche Gruppe solche Tätigkeiten wie > die Anwendung von Perspektivfunktionen fallen. Auf jeden Fall > werden dabei Pixel hinzu interpoliert oder womö¶glich sogar > entfernt. Hinzu kommt noch als weiterer Aspekt die “Qualität” der > Arbeit: Um richtig zu entzerren musst du Hand anlegen so etwas > schafft keine Maschine. Was wäre es denn wenn beim Aufnehmen gleich ein Shift/Tilt Objektiv zum Einsatz kommt? Bearbeitung oder Aufnahme? Und perspektivisch Entzerrt wurde auch zu Analogzeiten im Labor/in der Repro und in der Kartographie. Was ist eigentlich wenn jemand ein photorealistisches Bild mit z.B. Airbrush komplett malt und einreicht und alle halten es für ein gutes Foto? Ist es dann ein Foto oder ein Gemälde? Wie würde man wissen dass es ein Gemälde ist wenn der Künstler es nicht sagen würde? Was ist mit gekonntem Ray-Tracing? Ist es nicht entscheidend was der Künstler sich vorstellen und umsetzen konnte oder ist es nur wichtig was “wirklich” vorhanden war und “abgelichtet” wurde? Allzeit gutes Licht und volle Akkus Dieter Bethke http://oly-e.de/handbuecher.php4 http://www.fotofreaks.de/galerie/db/index.html” —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.02.2005 Uhrzeit: 24:02:56 Dieter Bethke Hallo Hans Wein, am Tue, 01 Feb 2005 22:48:52 +0100 schriebst Du: > Es ging um die Abgrenzung zwischen Entwicklung” und “Bearbeitung” > und da frage ich mich eben in welche Gruppe solche Tätigkeiten wie > die Anwendung von Perspektivfunktionen fallen. Auf jeden Fall > werden dabei Pixel hinzu interpoliert oder womö¶glich sogar > entfernt. Hinzu kommt noch als weiterer Aspekt die “Qualität” der > Arbeit: Um richtig zu entzerren musst du Hand anlegen so etwas > schafft keine Maschine. Was wäre es denn wenn beim Aufnehmen gleich ein Shift/Tilt Objektiv zum Einsatz kommt? Bearbeitung oder Aufnahme? Und perspektivisch Entzerrt wurde auch zu Analogzeiten im Labor/in der Repro und in der Kartographie. Was ist eigentlich wenn jemand ein photorealistisches Bild mit z.B. Airbrush komplett malt und einreicht und alle halten es für ein gutes Foto? Ist es dann ein Foto oder ein Gemälde? Wie würde man wissen dass es ein Gemälde ist wenn der Künstler es nicht sagen würde? Was ist mit gekonntem Ray-Tracing? Ist es nicht entscheidend was der Künstler sich vorstellen und umsetzen konnte oder ist es nur wichtig was “wirklich” vorhanden war und “abgelichtet” wurde? Allzeit gutes Licht und volle Akkus Dieter Bethke http://oly-e.de/handbuecher.php4 http://www.fotofreaks.de/galerie/db/index.html” —————————————————————————————————————————————— Datum: 02.02.2005 Uhrzeit: 11:09:37 Helge Süß Hi! Dieter Bethke schrieb: > Hmmm, ich zieh das mal anders herum auf: Wer sagt denn, dass die > analog oder sonstwie fotografierenden Teilnehmer nicht ihre Bilder > eingescannt, bearbeitet und dann wieder auf Papier ausbelichtet > haben oder das zumindest tun dürften? Das ist in den Regeln mittlerweilen meist ganz gut definiert. Die verlangen auch bei einer Wertung das Original-Negativ zur Publikation bzw. als Beleg. Da kann man schon weniger drehen. Natürlich kö¶nnte man das manipulierte Bild wieder auf Film ausbelichten … > Es steht ja jedem frei das Werkzeug seiner Wahl zu nutzen. Oder > darf man nur mit bestimmten Kameras/Objektiven/Filmsorten > teilnehmen? Das eigentliche Problem sind die unscharfen Definitionen der Regeln. Natürlich kann man Regeln kreativ” auslegen. Ganze Berufsgruppen leben davon. Ich mö¶chte eben nur so weit innerhalb der Limits bleiben dass es keine bö¶sen Überraschungen gibt. Deshalb versuche ich immer die Auslegung abzuklopfen und zu sehen ob ich nicht anecke. Eben der Versuch einse fairen Messens. > … wird bei den Wettbewerben doch hoffentlich der Inhalt der Bilder > also die Aussage oder Wirkung beurteilt und nicht das Werkzeug mit > dem sie gemacht wurden oder? Eine Einteilung in bestimmte Kategorien ist aber auch wichtig. Ansonsten werde ich mit einem Gänseblümchen neben einer Orchidee (bei gleich guter Präsentation des Subjekts) sehr wahrscheinlich wenig Chancen haben. Da kommen eben so subjektive Dinge wie Seltenheit Exklusivität etc. ins Spiel. > Ich habe da keine grosse Erfahrung aber ich fürchte die > Entscheidungen bei Fotowettbewerben sind einfach nicht “fair” > sondern subjektiv. Ja. Ich würde aber auch an keinem Wettbewerb teilnehmen bei dem “Knipser” sich mit ihren “Tante Lisa vor dem …” messen. Die Waage zwischen Chance und Herausforderung muss passen. Es gibt auch Bewerbe da staune ich und packe still meine Bilder wieder weg und verspreche zu üben. Ich verfolge einen UW-Wettbewerb im Web bei dem sehr Bilder in sehr unterschiedlicher Qualität eingereicht werden. Manche Wochen sind so dass ich mit einem mittelmässigen Bild gewinnen würde. Manchesmal gebe ich gleich auf wenn ich die bereits eingereichten Bilder sehe und manchmal macht es Spass ein Bild “in den Wettkampf” zu schicken. Lustig sind die Diskussionen im angeschlossenen Forum über die Online-Wertungen (da wird zeitweise bei der Abstimmung betrogen dass die Balken krachen) und warum ein Bild soviele Stimmen verdient oder warum nicht. Die Regeln dort sind klar und unmissverständlich. Trotzdem gibt’s immer wieder Leute de eien Weg daran vorbei suchen. Sowas ist einfach lästig und stö¶rt den Bewerb. Nur ein rigoroses Durchgreifen der Administratoren hat den Wettbewerb bisher am Leben gehalten und dafür gesorgt dass noch seriö¶se Teilnehmer ihre Bilder einsenden. Ein Mindestmass an Fainess muss also schon sein. Das ist auch immer wieder Thema der Diskussionen dort. Welches Bild dann gewinnt und warum ist rein subjektiv. Da ist sicher auch oft die Tagesverfassung der Bewerter im Spiel. Helge ;-)=) posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 02.02.2005 Uhrzeit: 12:02:36 Steve Takoukam On Tue, 01 Feb 2005 22:02:33 +0100, Timo Meyer wrote: Hi, >>> Und: zählt nicht auch schon die >>> bewusste Auswahl eines Films in der analogen Fotrografie zur >>> Bildverarbeitung/-manipulation? >> Nö¶, mit Sicherheit nicht. > Warum? Kann nicht die Auswahl eines besonders groben Korns eine > ganz andere Stimmung transportieren und die Bildaussage dramatisch > verändern oder wenigstens verstärken (Spezialfilme wie Farbinfrarot > will ich gar nicht erst erwähnen)? Ich denke, die Filmauswahl bestimmt nur wie die Bildinformation aufgenommen werden (in welcher Qualität oder genau welche Bildinformationen, Stichwort IR), genauso wie die Wahl des Aufnahmematerial im Audiobereich, und bei der EBV wird eben schon aufgenommenes verändert. >>> Letzlich sollte doch aber meistens das Ergebnis und nicht unbedingt >>> der Weg dorthin zählen, oder? >> Kommt drauf an, bei manchen Wettbewerbe muss die Enstehung des >> Bildes beschrieben werden. > Deswegen schrieb ich ja auch meistens”. Sicher ist bei manchen > Aufnahmen die Geschichte der Entstehung sehr interessant und hilft > das Bild mit anderen Augen zu sehen oder emö¶glicht gar erst das > Verständnis der Aufnahme. Die Reportagefotografie fällt mir da > spontan ein… Aber ich dachte eher an “gewö¶hnliche” Wettbewerbe > bei denen die Fotos eben häufig die Geschichte ihrer Entstehung > selbst erzählen. OK. Das hängt aber immer von der Kompetenz der jeweiligen Jury ab ob Enstehung mit in die Beurteilung geht. Denn wenn ich mir manche Siegerbilder ansehe werde ich nicht das Gefühl los dass die Jury unfähig ist oder parteiisch. Gruss Steve” —————————————————————————————————————————————— Datum: 02.02.2005 Uhrzeit: 12:44:07 Hans Wein Dieter Bethke wrote: > Was ist eigentlich wenn jemand ein photorealistisches Bild mit > z.B. Airbrush komplett malt und einreicht und alle halten es für > ein gutes Foto? Ist es dann ein Foto oder ein Gemälde? Wie würde > man wissen dass es ein Gemälde ist, wenn der Künstler es nicht > sagen würde? Was ist mit gekonntem Ray-Tracing? Ich würde es als Gemälde bezeichnen, denn es wurde nicht vom Licht, sondern vom Künstler gemalt” (meine persö¶nliche Meinung kein Dogma). > Ist es nicht entscheidend was der Künstler sich vorstellen und > umsetzen konnte oder ist es nur wichtig was “wirklich” vorhanden > war und “abgelichtet” wurde? In der Regel legt die Ausschreibung fest was bei einem Wettbewerb gilt und was nicht. Wenn das Thema das Gestalterische betont wären wohl alle Techniken erlaubt da nur das Ergebnis zählt. Wenn aber von einem “Fotowettbewerb” die Rede ist erwarte ich eigentlich ein “Lichtbild” am Anfang des Prozesses. Der Diskussionsbedarf besteht offensichtlich darüber welche Schritte auf dem Weg zwischen dem (latenten) Bild in der Kamera und dem abgabereifen Endprodukt erlaubt sind und welche nicht. MfG Hans” —————————————————————————————————————————————— Datum: 02.02.2005 Uhrzeit: 13:46:45 Dieter Bethke Hallo Hans Wein, am Wed, 02 Feb 2005 11:44:07 +0100 schriebst Du: > Ich würde es als Gemälde bezeichnen, denn es wurde nicht vom > Licht, sondern vom Künstler gemalt” (meine persö¶nliche Meinung > kein Dogma). Hallo Hans und Helge schon klar. Wenn ich es weiss würde ich es auch als Gemälde bezeichnen. Aber meine Frage basiert ja darauf dass es nicht bekannt ist und auch nicht zu erkennen da super gut gemacht. Und ja solche Bilder gibt es durchaus. Ich erinnere mich an ein Bild von einem Glas voller Kaugummis z.B. Also nochmal: Was ist es dann für eine Jury? Ein Foto oder ein Gemälde? Worauf ich hinaus will ist es kommt wohl in erster Linie auf die ehrenhaften und ehrlichen Teilnehmer an. Darauf muss man sich wohl einfach verlassen. Allzeit gutes Licht und volle Akkus Dieter Bethke http://oly-e.de/handbuecher.php4 http://www.fotofreaks.de/galerie/db/index.html” —————————————————————————————————————————————— Datum: 02.02.2005 Uhrzeit: 16:42:16 Martin Groth Stefan Hendricks, oly-e.de schrieb: > Nein. Die kamerspezifischen Galerien sollen ja dokumentieren, was > die Kamera ab Werk” an JPG-Output liefert. Die Idee die > dahintersteckt ist die dass man sich anhand dieser Originale ein > Bild (etwa vor dem Kauf) machen kann was die Kamera so leistet. > Deshalb auch die “strengen Regeln” was die Originalität der > eingesendeten Fotos angeht – so kann uns niemand nachsagen hier > würde irgendetwas geschö¶nt werden o.ä. Ok so macht es Sinn das sehe ich ein. Danke für die Aufklärung! Gruß Martin posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 02.02.2005 Uhrzeit: 19:08:19 Timo Meyer Am Wed, 02 Feb 2005 11:02:36 +0100 schrieb Steve Takoukam: Hallo, > OK. Das hängt aber immer von der Kompetenz der jeweiligen Jury ab, > ob Enstehung mit in die Beurteilung geht. Denn wenn ich mir manche > Siegerbilder ansehe, werde ich nicht das Gefühl los, dass die Jury > unfähig ist oder parteiisch. Diesem Eindruck kann ich mich manchmal auch nicht erwehren. Häufig wird eine breite Palette von zweifelsfrei hochwertiger Hardware, mit der gearbeitet wurde, aufgezählt – das damit entstandene Bild spricht mich aber in keinster Weise an… Damit meine ich übrigens nicht, das ich die Bilder schö¶n” finden will. Das Foto darf (aus meiner Sicht) ästhetisch gut oder genauso meinetwegen auch abstoßend sein. Ich will nur irgendeine innere Regung verspüren … und vielfach kommt die eben nicht. Gewiss wurden bei derlei Fotos alle fotografischen Standards berücksichtigt die Belichtung wie auch der Rest ist perfekt – nur: Wirkung Aussage oder Spannung fehlen. Na ja sicherlich auch müßig darüber zu diskutieren. Grüße Timo” —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.02.2005 Uhrzeit: 15:22:50 Steve Takoukam On Wed, 02 Feb 2005 18:08:19 +0100, Timo Meyer wrote: Hallo Tim > Diesem Eindruck kann ich mich manchmal auch nicht erwehren. Häufig > wird eine breite Palette von zweifelsfrei hochwertiger Hardware, > mit der gearbeitet wurde, aufgezählt – das damit entstandene Bild > spricht mich aber in keinster Weise an… > Damit meine ich übrigens nicht, das ich die Bilder schö¶n” finden > will. Das Foto darf (aus meiner Sicht) ästhetisch gut oder genauso > meinetwegen auch abstoßend sein. Ich will nur irgendeine innere > Regung verspüren … und vielfach kommt die eben nicht. Gewiss > wurden bei derlei Fotos alle fotografischen Standards > berücksichtigt die Belichtung wie auch der Rest ist perfekt – nur: > Wirkung Aussage oder Spannung fehlen. Das liegt wohl daran dass viele Knipser unterwegs sind und keine Künstler. Vielleicht liegt es auch an der modernenTechnik: viele machen sich kaum noch Gedanken nach dem Motto ist ja Digi kann man lö¶schen wenn es einem nicht passt oder EBV und schiessen einfach darauf los. Am Ende hat man wie du festgestellt hast ein technisch perfektes Bild ohne Aussage und Stimmung. Gruss Steve” —————————————————————————————————————————————— Datum: 06.02.2005 Uhrzeit: 25:57:02 Stefan Hendricks, oly-e.de Martin Barann schrieb: >> Nein. Die kamerspezifischen Galerien sollen ja dokumentieren, was >> die Kamera ab Werk” an JPG-Output liefert. > Wenn es sich allerdings um eine Profikamera handeln soll warum > kann die Galerie dann nicht dokumentieren “was die Kamera ab > Werk” an RAW liefert? Weil RAW nicht im Browser dargestellt werden kann. RAW muss ja erst mit irgendeiner Software “entwickelt” werden. > Die Besucher wollen doch die bestmö¶glichen > Ergebnisse sehen und die erhält man in RAW. Letztendlich wird > die Komprimierung ja nur aus der Kamera verlagert. Und im header > sind in meinen “JPG aus RAW Dateien” auch noch die > Informationen. > Ich finde die Regelung auch etwas unrealistisch. Das “Problem” bei den “entwickelten” RAWs ist dass ja noch weitere Bearbeitungen stattgefunden haben kö¶nnten was sich im Nachhinein jedoch nicht kontrollieren lässt. Gruss Stefan Hendricks oly-e.de” ——————————————————————————————————————————————

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Ich bin hier der Chef.

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