Dias von Digitalkameras: wann werden die bezahlbar?

Datum: 06.11.2004 Uhrzeit: 11:33:00 Peter M Hallo Fotofreunde, ein bisschen vermisse ich ja die zwei Abende im Jahr, an denen wir uns unsere Dias angeschaut haben. Weiß jemand, warum Diaabzüge so gnadenlos teuer sind und besteht eine Chance, dass sich das in den nächsten Jahren ändert? Gruß Peter M — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 06.11.2004 Uhrzeit: 22:45:50 Hermann Brunner Peter M wrote: > Hallo Fotofreunde, > ein bisschen vermisse ich ja die zwei Abende im Jahr, an denen > wir uns unsere Dias angeschaut haben. > Weiß jemand, warum Diaabzüge so gnadenlos teuer sind (…) Vermutlich weil der Markt dafür *sehr* klein ist… Ich traue mich wetten, dass es kein einziges Labor gibt, das mit Digital –> Dia Aufträgen eine Maschine auslasten kann… > (…) und besteht eine Chance, dass sich das > in den nächsten Jahren ändert? Vermutlich nein, weil der Markt dafür statt zu wachsen, eher noch weiter schrumpfen wird… JustMy2Cents, Hermann —————————————————————————————————————————————— Datum: 06.11.2004 Uhrzeit: 23:21:24 Hans Kirchmeyr Peter M wrote: > ein bisschen vermisse ich ja die zwei Abende im Jahr, an denen > wir uns unsere Dias angeschaut haben. Die wird’s auch weiterhin geben. Nur wird halt dafür immer ö¶fter die Heimkinoanlage bzw. deren Beamer herhalten. hans —————————————————————————————————————————————— Datum: 07.11.2004 Uhrzeit: 19:32:41 Peter M Hans Kirchmeyr schrieb: > Die wird’s auch weiterhin geben. Nur wird halt dafür immer ö¶fter > die Heimkinoanlage bzw. deren Beamer herhalten. > hans Na ja, aber die Qualität??? Wenn man mal Dias mit einem schö¶nen Leica-Objektiv geschaut hat, weiß man was Schärfe, leuchtende Farben und Auflö¶sung bedeuten. Mit einem Beamer ist das Ergebniss doch Klassen schlechter als mit einem Reflecta-Projektor für 100 Euro. Als ich fänds schon klasse, wenn es Dias für z.B. 10 oder 20 Cent das Stück geben würde. Na ja, ich träume weiter. Gruß Peter — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.11.2004 Uhrzeit: 10:53:15 Andy Hi Peter, da stehtst Du auf verlohrenem Posten. Klar ist ein billig-Dia-Projektor qualitativ besser als ein Beamer, allein das (derzeitige) Auflö¶sungsmanko der Beamer zeigt das deutlich. Aber der Beamer ist bequemer, flexibler. Stell Dir mal vor wieviele Bilder in Beamer-Auflö¶sung auf eine CD passen, von DVD wollen wir gar nicht reden – und da paßt auch noch Sprache, Musik, Animationen drauf – was für ein mutimedialer Diaabend! – Da brauchts schon ein Koffer voller Dias, ein Tonbandgerät und einen Projektor um da analog mithalten zu kö¶nnen…. Achja – früher habe ich hin und wieder den 8mm-Projektor rausgeholt – heutzutage lege auch ich nur die Kassette in den Recorder und glotze in die Rö¶hre oder die CD/DVD in den Computer und glotze auf den TFT – und das obwohl der 8mm-Film deutliche Qualitätsvorzüge gegenüber dem Standart-Fernsehbild (mit dem die Camcorder arbeiten). Ich kö¶nnte natürlich immer noch mit Film arbeiten – aber der Preis ist noch viel abschreckender als Diabelichtung von Digital! Sowas nennt sich Fortschritt – ob wir wollen oder nicht. (der breite Markt will Bequemlichkeit mehr als Qualität – in allen Bereichen!) Andy —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.11.2004 Uhrzeit: 14:56:49 thms Andy schrieb: > … Ich kö¶nnte natürlich immer noch mit Film arbeiten – aber > der Preis ist noch viel abschreckender als Diabelichtung von > Digital! > Sowas nennt sich Fortschritt – ob wir wollen oder nicht. > (der breite Markt will Bequemlichkeit mehr als Qualität – in allen > Bereichen!) Hallo Andy, Wenn Du wirklich Qualität willst, mußt Du mit 70mm Film arbeiten 😉 oder die alte 18×24 Plattenkamera rausholen. Allerdings wußte man Anno Dunemals bei Portraits dann nie so recht, ob die Leute drauf noch leben oder schon tot sind… a bisserl Fortschritt darf also scho sein. lg, thms (stillalive&backagain) — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.11.2004 Uhrzeit: 15:11:37 Andy Hi Thomas, > Wenn Du wirklich Qualität willst, mußt Du mit 70mm Film arbeiten > 😉 oder die alte 18×24 Plattenkamera rausholen. Allerdings > wußte man Anno Dunemals bei Portraits dann nie so recht, ob die > Leute drauf noch leben oder schon tot sind… a bisserl > Fortschritt darf also scho sein. Aber klar doch – ist doch mein Reden….. Aber meine 8mm-Filme stechen, obwohl mauersteinalt und mit aus dem ganzen gefeilter russischer Technik aufgenommen, rein technisch-qualitativ jedes über den Fernseher flimmernte Video aus – gegen einen Spielberg-Film im Kino kann ich natürlich nicht anstinken – technisch nicht einmal ansatzweise, und inhaltlich wollen wir erst gar nicht darüber reden. Und trotzdem: seit 12 Jahren drehe ich via Magnetband – ist halt einfach bequemer…. > (stillalive&backagain) schon gemerkt 😉 Andy —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.11.2004 Uhrzeit: 16:27:15 Thomas Hieronymi Hermann Brunner schrieb: > Vermutlich nein, weil der Markt dafür statt zu wachsen, > eher noch weiter schrumpfen wird… > JustMy2Cents, > Hermann Hallo, ich habe bis vor 4 Wochen diesen Dienst angeboten. Nun ist der Diabelichter defekt und eine Reparatur würde sich vielleicht in 4-5 JAHREN gerechnet haben. Nein der Markt für Diabelichtungen ist vorbei. Gruß Thomas — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.11.2004 Uhrzeit: 17:16:18 Peter M > Hallo, > ich habe bis vor 4 Wochen diesen Dienst angeboten. Nun ist der > Diabelichter defekt und eine Reparatur würde sich vielleicht in > 4-5 JAHREN gerechnet haben. Nein der Markt für Diabelichtungen > ist vorbei. > Gruß Thomas Na, das liegt ja wohl auch an den hohen Preisen, oder? Hätten die Diabelichtungen preislich auf dem Niveau von Papierbildern gelegen, würde das wohl jetzt anders aussehen. Na ja, ist halt nicht. Gruß Peter M — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.11.2004 Uhrzeit: 22:30:37 Peter M Was kostet eigentlich so ein Diabelichter? Gruß Peter M — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 09.11.2004 Uhrzeit: 10:12:00 Peter Fronteddu Andy wrote: > Aber der Beamer ist bequemer, flexibler. Stell Dir > mal vor wieviele Bilder in Beamer-Auflö¶sung auf eine CD passen, von > DVD wollen wir gar nicht reden – und da paßt auch noch Sprache, > Musik, Animationen drauf – was für ein mutimedialer Diaabend! – In 768×576? Klasse! Multimedia für Kurzsichtige. Und auch HDTV ändert da nicht wirklich grundlegendes. > Da brauchts schon ein Koffer voller Dias, ein Tonbandgerät und einen > Projektor um da analog mithalten zu kö¶nnen…. Tja, Qualität gibts nicht für lau, und wenns der Aufwand ist. > Achja – früher habe ich hin und wieder den 8mm-Projektor rausgeholt > – heutzutage lege auch ich nur die Kassette in den Recorder und > glotze in die Rö¶hre oder die CD/DVD in den Computer und glotze auf > den TFT – und das obwohl der 8mm-Film deutliche Qualitätsvorzüge > gegenüber dem Standart-Fernsehbild (mit dem die Camcorder > arbeiten). Ich kö¶nnte natürlich immer noch mit Film arbeiten – aber > der Preis ist noch viel abschreckender als Diabelichtung von > Digital! Jo, wobei 8mm jetzt wirklich nicht soviel besser ist, als DV auf ner DVD. Jaaa, es kann besser aussehen, ich weiss. Aber der Unterschied in der Qualität ist weit geringer, als bei Dia gegen Beamer. Vor allem weils bei Film auch preiswerte MF Kameras samt Projektoren gibt. Nebenbei, irgendwie redet man sich das mit der Bequemlichkeit und der Digitalitis auch nur ein IMO. Ich hab mir vor kurzem nen alten Leitz Universal für 6×6 angeschafft und zeige damit Dias (was ich 20 Jahre lang nicht gemacht habe). Unser Kleiner, 6 Jahre alt, findet das Klasse. Trotz Einzelbild Schieber 🙂 Macht Spass und sieht dezent besser aus, als jpegs auf einer DVD 😉 > Sowas nennt sich Fortschritt – ob wir wollen oder nicht. > (der breite Markt will Bequemlichkeit mehr als Qualität – in allen > Bereichen!) Zu letztem ACK. Zu erstem NACK. Wer ist wir? Meine Freundin ist nach einem kurzen Digitalausflug wieder zu ihrer alten Canon zurückgekehrt. Und steht damit in meinem Bekanntenkreis nicht alleine da. Nein, das ist kein Fortschritt. Das ist Gleichmacherei und der Verlust jeglichen Qualitätsgefühls. Wenn heute mit Handys fotografiert wird, hat das weder was mit Fotografieren noch mit Fortschritt zu tun, sondern damit, dass man den Kunden über Jahre Qualitätsbewusstsein aus, und billich billich simpel simpel eingeredet hat. Und jetzt jammern die Hersteller rum, dass man den Leuten nicht mehr klarmachen kann, dass man für Qualität auch ordentlich Geld auf den Tisch legen muss und vernünftige Kameras kein Mitnahmeartikel sind. Selber schuld. Grüße Peter —————————————————————————————————————————————— Datum: 09.11.2004 Uhrzeit: 10:12:02 Peter Fronteddu thms wrote: > Wenn Du wirklich Qualität willst, mußt Du mit 70mm Film arbeiten > 😉 oder die alte 18×24 Plattenkamera rausholen. Naaaaaajaaaaaaaaa. MF existiert und ist ja nicht so uebel. > allerdings wußte man Anno Dunemals bei Portraits dann nie so recht, > ob die Leute drauf noch leben oder schon tot sind… a bisserl > Fortschritt darf also scho sein. Jo. MF mit AF und Blitz TTL existiert 🙂 Grüße Peter —————————————————————————————————————————————— Datum: 09.11.2004 Uhrzeit: 14:21:23 Andy Hi Peter, > In 768×576? Klasse! Multimedia für Kurzsichtige. Der ist gut 😉 > Tja, Qualität gibts nicht für lau, und wenns der Aufwand ist. klar. Aber mit Bequemlichkeit kann man (z.Zt.) mehr Geld verdienen. > Jo, wobei 8mm jetzt wirklich nicht soviel besser ist, als DV auf > ner DVD. Aber DV auf DVD hat die 8mm nicht abgelö¶st, sondern das VHS-Video auf Band – und dagegen war 8mm wie KB-Dia zu VGA-Auflö¶sung. Davon abgesehen, wer analog-gefilmt wirklich Qualität haben wollte, griff zum 16mm Original und nicht zur halbierten Version – ICH konnte mir das nur nicht leisten…. Aber generell hast Du natürlich recht, man kann Filmer und Fotografen nur sehr bedingt miteinander vergleichen, zu unterschiedlich sind die Anforderungen. Und vor allem, vor dem Camcorder war das arbeiten mit bewegten Bildern sehr viel elitärer, 8mm-Kameras sah man sehr viel seltener als SLR-Fotoapperate. Heute gibt es ja fast mehr Camcorder als Digiknipsen. Aber gewisse Parallelen gibt es ja doch. > Nebenbei, irgendwie redet man sich das mit der Bequemlichkeit und > der Digitalitis auch nur ein IMO. Nicht MAN redet sich das ein, sondern die Werbung redet UNS (dem Konsumenten) das ein, und der Konsument” ist alles andere als einheitlich – manche pfeifen auf die Werbeversprechungen die meisten aber lassen sich davon verzaubern. Und nur mit der Masse wird das Geld gemacht! > Ich hab mir vor kurzem nen alten > Leitz Universal für 6×6 angeschafft und zeige damit Dias (was ich > 20 Jahre lang nicht gemacht habe). Unser Kleiner 6 Jahre alt > findet das Klasse. Trotz Einzelbild Schieber 🙂 Macht Spass und > sieht dezent besser aus als jpegs auf einer DVD 😉 Kein Wiederspruch – auch ein Abend mit dem Filmprojektor mit all dem Gedö¶ns wie Aufbau und Abdunkelung usw. hat etwas das kein Abend vor der Glotze hat – und Kinder sind für alle Rituale empfänglich die nicht alltäglich sind! > Wer ist wir? Wir sind in dem Fall die Konsumenten – siehe oben. Verwechsele das bitte nicht mit der hier im Forum vertretenen Minderheit dieser Konsumenten Minderheiten sind offtmals ganz anders ja sogar konträr zur Masse! So auch diese Minderheit hier wir (und jetzt meine ich Leute hier im Forum und auch die ihnen geistesverwanten) wollen durchaus mehr Qualität und sind dafür auch bereit mehr zu bezahlen. Andere sind unglaublich stolz darauf die mit ihrem Handy geschossenen Bilder zu präsentieren. Und viele stellen nur eine einzige Anforderung an ihre Bilder: das man zeigen kann was man selber gesehen hat – das reine Erkennen reicht dabei vö¶llig aus. Bei Urlaubsfotos sind nur zwei Dinge wichtig: man muß erkennen WER vor WAS gerade possiert also man soll Tante Erna erkennen und den Tower vor dem sie steht – ob der Himmel blau gelb oder weiß ist die Schatten abgesoffen oder alles rotstichig das alles ist zweitrangig. Und das ist die Marktbestimmende Masse. Und damit Du das nicht falsch verstehst: ICH verstehe schon ganz gut was Du willst nur ich bestimme auch nicht wie die Welt funktioniert ich interpretiere nur…. Andy” —————————————————————————————————————————————— Datum: 09.11.2004 Uhrzeit: 16:56:16 thms Peter Fronteddu schrieb: > thms wrote: >> Wenn Du wirklich Qualität willst, mußt Du mit 70mm Film arbeiten >> 😉 oder die alte 18×24 Plattenkamera rausholen. > Naaaaaajaaaaaaaaa. MF existiert und ist ja nicht so uebel. Ich weiß doch. Aber da hätte die Pointe dann nicht funktioniert 😉 Übrigens bin ich der Meinung, dass es seit Erfindung der Fotografie keinerlei Fortschritt in Punkto Bildqualität (technisch und ästhetisch) gab, manchmal sogar eher im Gegenteil. Das einzige, was sich verändert hat, ist die Art und Weise, wie das Bild zustande kommt. Und die Zahl der Leute, die Bilder machen. lg, thomas — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 09.11.2004 Uhrzeit: 18:56:07 thms Peter Fronteddu schrieb: > … Nein, das ist kein Fortschritt. Das ist Gleichmacherei > und der Verlust jeglichen Qualitätsgefühls. Seit ich auf Digital umgestiegen bin hat sich zumindest die technische Qualität meiner Aufnahmen spürbar verbessert. Allerdings waren die Leute, die hö¶chste Bildqualität wollten, bei KB sowieso schon immer auf dem falschen Dampfer. Insofern verstehe ich, was Du meinst. Aber die Gleichmacherei” begann schon lange in der rein analogen Zeit. Z.b. APS: Man hat den Vorteil besseren Filmmaterials sofort durch Verkleinerung des Filmformats kompensiert. Aber das war ja auch der Sinn dieser Sache. > Wenn heute mit Handys > fotografiert wird hat das weder was mit Fotografieren noch mit > Fortschritt zu tun sondern damit dass man den Kunden über Jahre > Qualitätsbewusstsein aus und billich billich simpel simpel > eingeredet hat… Ich denke wer mit einem Handy fotografiert hat etwas anderes damit im Sinn als gute Bilder zu machen. Wer sich eine Pistole für Plastikerbsen kauft will damit schließlich auch keinen Mord begehen. Schon seit der Kodak-Box wird Fotografie von der breiten Masse primär als visuelles Konservierungsmittel denn gestaltendes Medium eingesetzt. Die Leute die bewußt fotografieren sind damals wie heute rar. Zudem gibt es Stilrichtungen der Fotografie für die hö¶chste technische Qualität unwichtig oder sogar hinderlich ist. > Und jetzt jammern die Hersteller rum dass man den > Leuten nicht mehr klarmachen kann dass man für Qualität auch > ordentlich Geld auf den Tisch legen muss und vernünftige Kameras > kein Mitnahmeartikel sind. Selber schuld. Da stimme ich zu. Allerdings muß man auch sehen dass es den Herstellern gelungen ist Kameras an Leute zu verkaufen die gar nicht unbedingt eine brauchen (Manchmal ist es einfach nur hipp sich mit sowas zu behängen). Vorteil: Das ganze Zeug ist plö¶tzlich bezahlbar 🙂 Jetzt sind DSLR’s ein Boom weil Leute sich auf einmal so ein Gerät leisten kö¶nnen obwohl sie es früher auch nicht gebraucht haben. Natürlich macht ein lichtschwaches Bundle-Zoom die meisten Vorteile die eine DSLR hat zunichte – aber wenigstens eine Spiegelreflex eine “richtige” Kamera! Das ist in etwa so als wenn sich ein Zigarrenkenner statt einer handgerollten Brasil eine billige Havana mit gehäckselten Tabakresten drin kaufen würde. Ich denke ihr wißt was ich meine. lg thomas posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.11.2004 Uhrzeit: 9:10:15 Thomas Hieronymi Bin nicht dauertn im Forum deshalb erst heute meine Antwort Peter M schrieb: > Was kostet eigentlich so ein Diabelichter? Kommt wie bei allem auf die Qualität an. Meiner hat 1993 ca 120.000 DM gekostet (die Reparatur kostet ca. 10 % davon 🙁 ). Poalroid hat Geräte die neu ca. 10.000 Euro kosten. Aber die Qualität ist halt nicht so berauschend. Unter Qualität verstehe ich übrigns das was raus kommt an Schärfe, Brillanz, Farbreinheit und für einen Dienstleister wichtig die Geschwindigkeit. Mein Gerät, eine Solitäre 8xp brauchte PRO Dia ca 1,5 min. Das war somit das schnellste was es in diesem Bereich gab. Zu allem kommt noch die entsprechende Software zum ansteuern (ca 1.000- 2.000 Euro) einen Computer mit GPIB oder SCSI. Nicht zu vergessen das Filmmaterial plus Entwicklung. Und da kommt dann ein Kunde und mö¶chte 1 Dia für 29 Cent inkl. Versand usw. Ich glaube hier kann sich jeder selbst ausrechen das der Markt viel zu klein ist um diese Investitionen jemals wieder rein zu bekommen. Vor 10 Jahren war das noch anders: Ohne Beamer hatten Firmen keine andere Wahl ihre PowerPoint Daten zu projizieren. Gruß Thomas P.S.: Schau mal bei www.dia-av.de Herr Strube macht das jetzt auch für mich … — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.11.2004 Uhrzeit: 22:52:06 Peter M Das ist in der Tat viel Geld. Ich würde ja gerne mal den Unterschied zwischen den Polaroid-Dias und Deinen sehen. Lohnt es sich überhaupt, seine schö¶nsten Digifotos auf von Polaroidmaschinen gefertigte Dias zu bringen? Gruß Peter M — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.11.2004 Uhrzeit: 12:11:00 Fritz K. Peter M schrieb: > Wenn man mal Dias mit einem schö¶nen Leica-Objektiv geschaut hat, > weiß man was Schärfe, leuchtende Farben und Auflö¶sung bedeuten. > Mit einem Beamer ist das Ergebniss doch Klassen schlechter als > mit einem Reflecta-Projektor für 100 Euro. > Gruß Peter Hi, nun, ich hatte einen Rollei Twin mit abblendbaren Objektiven… ehrlich gesagt bis auf ein leichtes Raster, das man in monochromen Flächen sieht ist der Unterschied nicht so gravierend wie man immer glaubt…. das Auge lässt sich da recht gut täuschen, ich hatte vor kurzem einen Zweifler zu Gast, der will sich jetzt auch einen Beamer zulegen 😉 Es kommt aber sehr auf das Gerät an, das man kauft, es geht dabei NICHT um mö¶glichst hohe Auflö¶sungen, nein, wichtig sind Kontraste und vor allem die Wiedergabe der Schwärzen…ein für Tageslichtprojektion optimierter Projektor ist nicht geeignet für Diawiedergabe. Besser ist ein AV Projektor (mal Heimkinoforen wälzen) den man noch in ECO betreibt (manchen benutzen auch einen ND2) um bessere Schwärzen zu bekommen. Die meisten Zweifler kennen nur die Projektoren die bei ihnen in der Arbeit stehen..das sind Datenprojektoren. Achja, wie früher auch projeziere ich auf 2mx2m und sitze mit einem Abstand von 3,5 – 4,5 m Gruss Fritz — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.11.2004 Uhrzeit: 12:24:10 Fritz K. Peter M schrieb: >> Hallo, >> ich habe bis vor 4 Wochen diesen Dienst angeboten. Nun ist der >> Diabelichter defekt und eine Reparatur würde sich vielleicht in >> 4-5 JAHREN gerechnet haben. Nein der Markt für Diabelichtungen >> ist vorbei. >> Gruß Thomas > Na, das liegt ja wohl auch an den hohen Preisen, oder? > Hätten die Diabelichtungen preislich auf dem Niveau von > Papierbildern gelegen, würde das wohl jetzt anders aussehen. > Na ja, ist halt nicht. > Gruß Peter M glaub ich nicht, das Interesse an Dias von Digital ist sehr gering, überleg Dir doch mal selber wieviele Dias Du aus Deinen Bilder machen lassen würdest. 100? 1000? Dann überleg Dir mal wieviele alte Dias Du im Keller liegen hast. Gruss Fritz — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 21.11.2004 Uhrzeit: 25:02:49 Martin Ich habe zuhause einen Kindermann-Projektor und Leica Objketiv und habe auch mit einer doch recht passablen Kleinbildausrüstung fotografiert. Ich ahbe auch Diaausbelichtungen von meiner F717 ausprobiert (26 Euro für 36 Stück) und obwohl damit nichtmal annäherend die 5MP auf den Dias angelangten (habs mit dem Mikroskop angeschaut) gefielen mir diese digitalen” Dias von Farbe und Kontrast sehr gut. Mit einem derzeit aktuellen Beamer in DLP Technik oder mit einer smooth screen Technik die den Fliegengitterfefkt bei LCD unterdrückt sind meiner Mening nach bessere Projektionen (für mich) mö¶glcih als mit Kleinbilddia. Kein mensch hat Augen die gut genug sind 5MP auf einem 2m breiten Bild aus 3m Entfernung aufzulö¶sen. Und alles andere wie Kontrast Farbe Schwarzwert usw… ist bei einem richtig eingestellten Beamer für Foto/Video (KEINE Präsentationbeamer!) sowieso besser als beim Dia. Man schaue sich doch nur mal die verwendete Technik bei den Lampen an auf der einen Seite einen Xenon oder Metalldampfhochdrucklampe für 300 Euro mit fast perfektem Sonnelichtähnlichem Spektrum auf der anderen Seite eine 10 Euro Halogen Funzel mit vielleicht 3000K Farbtemperatur. (Die Betriebskosten pro Stunde sind beim Beamer übrigens meist sogar geringer!) Ich kann jedem nur raten sich gut eingestellte und für gute Farbdarstellung optimierte Projketoren z.B. Panasonic PT-AE700 oder wenn das Geld da ist einen JVC mit LCOS chip für 5000 Euro in einem abgedunkelten Raum vorführen zu lassen. Wenn einem die noch zu schlecht sind muss man noch warten… Martin PS: Ich habe keine Ahnung ob und wie das funktioniert aber wäre das Abfotografieren der Bilder von einem guten Flatscreenmonitor bei sehr hoher Auflö¶sung (manche unterstützen 2048*1536 Pixel) auf Diafilm eine Option? posted via http://oly-e.de” ——————————————————————————————————————————————

Über

Ich bin hier der Chef.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*