Diascanner vs. Diaduplikator

Datum: 30.09.2004 Uhrzeit: 6:13:46 Peter M Hallo Fotofreunde! Auf Geschwindigkeit kommt es mir nicht an, da ich nicht viele Dias zu scannen hätte. Ich überlege derzeit, mir einen gebrauchten Nikon LS 30 zu kaufen. Ist schon ein älteres Modell, aber mit automaitscher Staubentfernung. Dagegen gibt es noch z.B. von Soligor den Diaduplikator für um die 100 Euro. Welcher liefert die besseren Ergebnisse? Gruß Peter M — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 30.09.2004 Uhrzeit: 20:53:31 Robert Schroeder Hallo Peter! On Thu, 30 Sep 2004 04:13:46, Peter M wrote: > Auf Geschwindigkeit kommt es mir nicht an, da ich nicht viele > Dias zu scannen hätte. > Ich überlege derzeit, mir einen gebrauchten Nikon LS 30 zu > kaufen. Ist schon ein älteres Modell, aber mit automaitscher > Staubentfernung. Dagegen gibt es noch z.B. von Soligor den > Diaduplikator für um die 100 Euro. > Welcher liefert die besseren Ergebnisse? Das würde mich auch interessieren. Ich hatte vor einiger Zeit die glückliche Gelegenheit, einen LS-2000 (von dem sich der LS-30 anscheinend nicht nennenswert unterscheidet, auch in der Ergebnisqualität nicht; vgl. z.B. http://www.imaging-resource.com/PRODS/LS30/LS30A.HTM) günstig von einem Freund zu erstehen, der als Berufsfotograf schon seit langem nur noch digital arbeitet. Viel habe ich mit dem Gerät nun noch nicht gemacht – es soll mir vor allem dazu dienen, irgendwann einmal wenigstens einige meiner Dias und Negative in digitale Form zu überführen, und aktuell immer nur mal ein paar Aufnahmen des gelegentlichen Negativstreifens, der auch heute immer noch hin und wieder durch eine der alten Manualfokus-Analog-SLRs läuft. Vom Diaduplikator, obwohl ich für die Analog-SLR auch noch eine recht rustikale Inkarnation eines solchen im Regal liegen habe, kann ich mangels Einsatz gar nichts berichten, und vom Scanner kann ich auch nur soviel sagen – so voll des Lobes viele Berichte gerade über die Nikon-Scanner sind, und so exzellent ein Ergebnis werden kann, wenn es denn farblich und kontrastmäßig stimmig zu bekommen ist, so schwierig war’s in Einzelfällen immer wieder, es dann auch wirklich stimmig zu bekommen. Es ist nicht nur so, dass ein Scan an sich schon lange dauert – 30, 40 Sekunden für einen nichtoptimierten Scan bei voller Auflö¶sung (ergibt dann 9 Megapixel vom Kleinbild), bis hin zu zehn, fünfzehn Minuten, wenn man diverse wohl durchaus auch sinnvolle Optimierungen zuschaltet – sondern dass man dann auch noch allzuoft pro Original mehrere Versuche braucht, bis man die Einstellungen und Optimierungen gefunden hat, dass man mit dem Ergebnis zufrieden sein kann. Nach meinem ersten Eindruck klappt es vom Negativ besser als vom Dia, und beim Dia gibt es dann auch noch Unterschiede von Film zu Film; besonders schwer tut sich der Scanner anscheinend mit Kodachrome, besonders wenn er knapp belichtet ist. Bei einzelnen Dias, die auf der Leinwand noch halbwegs brauchbar aussiehen, habe ich das Scannen nach mehreren unbefriedigenden Versuchen fürs erste bis auf weiteres zurückgestellt. Bei all dem ist natürlich zu sagen, dass mir Erfahrung und Routine beim Filmscan fehlen, und dass es gut sein kann, dass ich mich auch einfach blö¶d angestellt habe 😉 Einen Vorteil hat der Scanner in jedem Fall gegenüber dem Duplikator, und das ist Nikon-spezifisch: die einzigartige, zuschaltbare, optisch mit Infrarotlicht arbeitende, hardwareseitige Milderung von Kratzern und Staub, die alles übertrifft, was Software allein da zu leisten vermag. Sehr beeindruckend. Und einen Duplikator würde ich ja auch gerne mal testen, und wenn’s nur fürs schnelle Digitalisieren zwischendurch wäre. Nur wüsste ich schon mal nicht, wie ich sowas an meine C-8080 bekäme 😉 Schö¶ne Grüße, Robert —————————————————————————————————————————————— Datum: 02.10.2004 Uhrzeit: 17:21:04 Lothar Harz Lieber Peter, kopieren hat mich nicht befriedigt. Da habe ich denn Minolta F2900-Dimage-Scanner für über 2000 DM erworben. Der hat auch die Fehlererkennung mit der Ausmerzung von Staub, Fingerprints etc. Er ist nicht sehr schnell,aber gut in der Qualität. Hat aber leider eine SCSI-Schnittstelle.Von Pollin gibts um die 30EUR einen Adapter.Ich habe jetzt den EPSON 4870 und brauche wegen meiner bescheidenen Ansprüche den Minolta nicht mehr. Der EPSON braucht genauso lange, macht aber in der Zeit einige Dias gleichzeitig. Bevor der Minolta im Regal verstaubt, kannst Du ihn auch zum Preis von dem LS-40 (100 EUR) haben. Das Gerät hat sicher keine längere Laufzeit als 30 Stunden gehabt. Grüße aus Niederbayern sendet Lothar — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 02.10.2004 Uhrzeit: 20:16:10 Toni B. Lothar Harz schrieb: > Lieber Peter, > kopieren hat mich nicht befriedigt. Da habe ich denn Minolta > F2900-Dimage-Scanner für über 2000 DM erworben. Der hat auch die > Fehlererkennung mit der Ausmerzung von Staub, Fingerprints etc. > Er ist nicht sehr schnell,aber gut in der Qualität. Hat aber > leider eine SCSI-Schnittstelle.Von Pollin gibts um die 30EUR einen > Adapter.Ich habe jetzt den EPSON 4870 und brauche wegen meiner Hallo, Was ist das für ein Adapter, kannst das mal erklären? Mein Scanner hat auch SCSI. Meinst du damit, das man ihn adaptieren kann auf USB-2 ? Gruss Toni — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 02.10.2004 Uhrzeit: 23:56:54 Lothar Harz Toni B. schrieb: > Lothar Harz schrieb: >> Lieber Peter, >> kopieren hat mich nicht befriedigt. Da habe ich denn Minolta >> F2900-Dimage-Scanner für über 2000 DM erworben. Der hat auch die >> Fehlererkennung mit der Ausmerzung von Staub, Fingerprints etc. >> Er ist nicht sehr schnell,aber gut in der Qualität. Hat aber >> leider eine SCSI-Schnittstelle.Von Pollin gibts um die 30EUR einen >> Adapter.Ich habe jetzt den EPSON 4870 und brauche wegen meiner > Hallo, > Was ist das für ein Adapter, kannst das mal erklären? > Mein Scanner hat auch SCSI. Meinst du damit, das man ihn > adaptieren kann auf USB-2 ? > Gruss Toni Lieber Toni, bei Pollin gibt es unter der Bestellnummer 720 684 einen Adapter – Externes SCSI-Gerät auf USB-Port für EUR 39.95. Ob USB 2.0 oder 1.1 steht nicht dabei. Für eine Anfrage: Pollin hat Tel. 08403/920-920 oder Fax 08403/920-123 bzw. im Internet die Adresse Pollin.de. Dort gibt es oft sagenhafte Angebote, vor allem für Elektronik-Fans(Restposten). Ich grüße Dich, Lothar aus Niederbayern — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.10.2004 Uhrzeit: 10:41:48 Peter M Hallo Lothar, vielen Dank für Dein Angebot. Da ich zwischenzeitlich eine C-8080 bestellt habe, wird der Diadupliktor vermutlich eh nicht mehr passen? Die alten (wie auch die neuen) Minoltascanner waren (sind) qualitativ nicht so auf der Hö¶he. Nachgefragt habe ich bei Filmscanner.de. Die haben dort viele Scanner getestet und bieten auch einen Digitalisierungsservice an. Jedenfalls habe ich von dort die Antwort bekommen, dass der Reflecta Crystalscan mit ICE (automatische Staubentfernung) besser sei als der Nikon LS 30. Der Reflecta kostet so um die 320 Euro. Ich weiß aber noch nicht, ob ich ihn mir kaufen werde, da ich ja nur die gelungensten Portraits digitalisieren mö¶chte und wenn es nicht so viele werden, kann ich das auch machen lassen = wenig Arbeit + gute Ergebnisse. Gruß Peter M — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 07.10.2004 Uhrzeit: 20:51:28 Peter Fronteddu Guten Abend, Du hattest geschrieben: > Bevor der Minolta im Regal verstaubt, kannst Du ihn auch zum > Preis von dem LS-40 (100 EUR) haben. Das Gerät hat sicher keine > längere Laufzeit als 30 Stunden gehabt. Hast Du den Scanner noch, ist er immer noch zu verkaufen? Ich hadere auch schon länger mit der Anschaffung eines Scanners. Diw wirklich guten sind zu teuer, neue/billige sind zu schlecht. Der Minolta wäre evtl ein guter Einstieg. Wäre nett, wenn Du dich melden würdest. Viele Grüße aus Franken Peter Fronteddu ——————————————————————————————————————————————

Über

Ich bin hier der Chef.

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