Schö¶ne Analogzeiten ?

Datum: 29.08.2004 Uhrzeit: 9:05:06 Sebastian Agerer Hallo, diese nette Geschichte hab in der Zeitschrift Die Zeit” gefunden: http://zeus.zeit.de/text/2004/36/Foto_36 Servus Sebastian Fotos: www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/801 Fotografie: www.landshut.org/members/sagerer/fototest.htm” —————————————————————————————————————————————— Datum: 30.08.2004 Uhrzeit: 17:47:06 Andy Hi Karl, tja, so ist das mit einer Glosse, manche kö¶nnen gar nicht darüber lachen. Ich fühle mit Dir. Die erste SLR-Kamera habe ich von meinem alten Herren bekommen (als er sich eine neue kaufte), das war für mich keineswegs ein Erwachsenwerdenritus” (wenn dann hätte ich das bestenfalls von der 8mm-Schmalfilmkamera behaupten kö¶nnen) und die spannungsvolle Erwartung bis die Bilder da waren gab es bei mir auch nicht – ich bin in die Dunkelkammer gestürmt und habe wie wild losentwickelt insofern kann ich auch nicht nachvollziehen was so schlimm an der EBV ist (ist halt eine Dunkelkammer ohne Chemie) Und ich gehö¶re auch nicht zu den “ich habe jetzt auch eine Digi-Knipse”-Typen – mein Digital-Zeitalter fing erst mit der E20 an. Und bei der ist durchaus auch eine Art Besinnung angeraten nicht weil nur 36 (bei mir waren es allerdings dank Meterware immer so 44..48!) Bilder auf den Film passen sondern weil nur 4 Bilder in den Zwischenspeicher passen! Und unsere Urlaubsbilder habe ich immer noch nicht richtig gesichtet – der Urlaub ist schon 2 Wochen her. Und ich gehö¶re auch nicht zu den “ich lö¶sche mal schnell 2 Dutzend Bilder” Typen weil ich schon viel zu oft festgestellt habe daß manches auf dem Monitor schlecht anzusehende Bild sich mit etwas Nachbearbeitung als echter Hingucker erwiesen hat – es ist eben schon ein Unterschied ob man die Bilder auf einem Winzmonitor oder zu Hause auf groß ansieht. Aber so ist das eben – mit einer Glosse. Sie kolportiert den Mainstream – und damit habe ich eh immer meine Probleme der Meinstream mag mich nicht besonders (oder ist das umgedreht?) Ich kann mit einer Glosse selten was anfangen fühle mich weder der einen noch der anderen Seite zugehö¶rig fühle mich schlicht nicht angesprochen hier konkret: weder als Pixelpaparazzi noch als analog-SLR-Nachtrauerer. Andy andy@stresspress.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 30.08.2004 Uhrzeit: 18:35:02 Hermann Brunner Karl Grabherr wrote: > ich würde fast wetten, dass in ca. 3 jahren keiner mehr von > analoger fotografie spricht (…..) Hallo Karl, wenn Du mit keiner” etwa die Hälfte der Bevö¶lkerung meinst kann ich Dir vielleicht zustimmen 😉 Unterschätze mal nicht wie viele Leute mit Begriffen wie Chip-Karten JPG-Dateien etc… absolut *nichts* anfangen kö¶nnen !!! Die kennen nur “den Film” der vom Händler in die Compact-Cam eingelegt wird wenn er endlich voll ist vom Händler wieder rausgenommen wird und durch einen neuen ersetzt wird. Ein paar Tage später gibts die Papiertasche mit den Bildern. Solange denen niemand plausibel beibringt dass das mit den Chips in den “digitalen” ähnlich funktioniert wird es da keinen Umstieg geben – weil auf einen PC werden *diese* Fotos ihren Weg so schnell nicht finden…. …. und … Hand aufs Herz: Wo wäre der große Vorteil der digitalen Knippsen wenn damit identisch verfahren wird als ob ein Film drinnen wäre – mal abgesehen von den geringen “Filmkosten” – denen aber deutlich hö¶here Anschaffungskosten entgegen stehen… die sich bei “ein-bis-zwei-Filme-pro-Jahr-Benutzern” aber auch nicht gerade schnell rechnen 😉 Du meinst solche Leute gibt es nicht ? Ich sehe solche Kunden regelmäßig beim “Händler meines Vertrauens”. Just my2cents Hermann” —————————————————————————————————————————————— Datum: 30.08.2004 Uhrzeit: 23:40:47 Karl Grabherr Hermann Brunner schrieb: Die kennen nur den Film” der vom Händler in > die Compact-Cam eingelegt wird wenn er endlich voll ist vom > Händler wieder rausgenommen wird und durch einen neuen > ersetzt wird. Ein paar Tage später gibts die Papiertasche mit > den Bildern. > Solange denen niemand plausibel beibringt dass das mit den > Chips in den “digitalen” ähnlich funktioniert wird es da keinen > Umstieg geben – weil auf einen PC werden *diese* Fotos ihren > Weg so schnell nicht finden…. hallo hermann also ich sehe absolut keinen unterschied. denn auch unter den “pixel”-knipsern gibt es welche die gleich mit dem chip zum händler wandern an bestellautomaten ihr abzüge ordern und ein paar tage später abholen. wo liegt da der unterschied zum film. was die knipser unter den fotografen betrifft hat sich meiner meinung nach überhaupt nichts geändert auch nicht in sachen bildqualität. P(anik)-Taste gedrückt und drauflos….vielleicht wird’s ja was und wenn nicht kann man’s ja lö¶schen. gottseidank verpestet diese spezies unseren planeten dank der digitalfotografie jetzt weit weniger denn drucken geht mächtig ins geld und ausbelichten tut man ja auch nicht jeden schrott so wie früher wo man keine wahl hatte. sehr wohl tun sich aber für die ernsthaften unter uns neue mö¶glichkeiten auf an die man vor einigen jahren nicht gewagt hätte zu denken. man denke nur einmal an die mö¶glichkeit des weißabgleichs. durch die digitalfotografie ist es erst mö¶glich geworden dass werbefotografen produkte “farbrichtig” abbilden kö¶nnen. kratzer auf originalen gehö¶ren der vergangenheit an und wenn man im raw-format fotografiert tun sich in jeder hinsicht reserven auf die in der analogen welt schlichtweg unmö¶glich waren. ich war bis vor 3 jahren absoluter verfechter der analogfotografie und arbeitete damals ausschließlich auf niedrigempfindlichem diamaterial (aus qualitätsgründen) habe aber damals bereits mit meiner canon powershot g1 und danach mit der oly c5050 die vorteile der digitalfotografie zu schätzen gelernt. seit ich die e-1 habe stellt sich die frage analog oder digital für mich nicht mehr. als berufsfotograf kann ich außerdem nur noch digital arbeiten da die produktionszeiten immer kürzer werden und wenn man da nicht mitkann hat man bereits verloren und ein anderer bekommt die aufträge. so einfach ist’s. lg karl posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 31.08.2004 Uhrzeit: 8:59:40 Andy Hi Karl, > also ich sehe absolut keinen unterschied. doch, doch – wie Hermann schon sagte: der Preis macht den Unterschied! Nicht jeder ist bereit gleich 500 stadt 50 GEURld für eine Kamera auszugeben. Oder um es mal ganz konkret zu machen: ich bin ganz sicher ein glühender Digital-Verehrer (zumindest seit der E20 😉 ) – aber meiner Schwiegermutter habe ich doch zu einem analogen Knipsling verholfen. Warum? Sie macht 2 Filme im Jahr voll, wenn sie mal vö¶llig in Fotografierlaune ist auch mal 3, läßt immer ALLE Bilder entwickeln, hat keinen Computer, von Fotografie auch nicht viel Ahnung (will sie auch nicht) und würde nie auf die Idee kommen irgendwelche Nachbearbeitungen zu starten – wozu also soll sie den 10fachen Preis für eine Kamera ausgeben? (ich glaube sie hat ein Sonderangebot gekauft – 29 oder 39 PinkEUR, mit 3fach Zoom, inkl. Film, Batterien, Tasche…) Vom Geld abgesehen, hast Du natürlich recht, es gibt sie schon lange, die mit der Digi-Knipse in den Laden rennen, und dort die Bilder vom Personal runterladen und lö¶schen lassen….. Ich bezweifele trotzdem, daß das (bereits klar eingeläutete) Ende der Analogen so schnell kommt, wie beim Film (Video war klar billiger als 8mm und darüber hinaus weit weniger verbreitet als Knips-Fotos, weil trotz allem sehr aufwändig!) oder auch nur der LP (hier war die Verbreitung sehr hoch, aber die Atraktivität schon lange durch den Kassettenmarkt, vor allem wegen der Nutzbarkeit im Auto, gebrochen) Noch kö¶nnen die Analogen Knipslinge im Preis trumpfen und die Wegwerf-Digi-Knipse” gibt es zwar schon aber setzt sich wohl nicht durch – ganz im Gegensatz zum analogen Gegenstück (schau mal genau hin wenn Du die nächste Touristengruppe knipsen siehst!) So wird das analoge Sterben noch ein wenig hingezogen werden bis dann nur noch die absoluten analog-Freaks übrigbleiben (wie auf dem Plattenmarkt – aber ich kaufe mir trotzdem nicht alles was ich auf Platte habe als CD neu – meine Gelddruckmaschine ist nämlich gerade defekt…) Andy andy@stresspress.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 02.09.2004 Uhrzeit: 20:31:29 Alexander Krause Na so ein bisschen muss ich da wiedersprechen. Es gibt noch keinen wirklichen digitalen Ersatz für großformatige Fachkameras. Was Mobilität (und Auflö¶sung) angeht haben die vollmechanischen Dinger immernoch die Nase vorn. Wenns um Verschwenkungen von Objektiv und Film/Chip geht gibt es grade mal Studiolö¶sungen mit recht kleinen Sensoren (damit meine ich alles unter Mittelformatgrö¶ße). Ob Sinar oder Rollei, alles nicht wirklich flexibel, jede Menge Kabel und immer Probleme mit der Stromversorgung. Ich gebe Dir in dem Punkt Recht, dass die analoge Kleinbildfotografie ausgedient hat. Alex — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.09.2004 Uhrzeit: 9:23:25 Hans-Peter Prüfer Alexander Krause schrieb: > Na so ein bisschen muss ich da wiedersprechen. Es gibt noch > keinen wirklichen digitalen Ersatz für großformatige > Fachkameras. Was Mobilität (und Auflö¶sung) angeht haben die > vollmechanischen Dinger immernoch die Nase vorn. Siehe meinen Beitrag weiter unten – zumindest hinsichtlich der (wahrgenommenen!) Auflö¶sung habe ich da inzwischen heftige Zweifel. > Wenns um Verschwenkungen von Objektiv und Film/Chip geht gibt es > grade mal Studiolö¶sungen mit recht kleinen Sensoren (damit meine > ich alles unter Mittelformatgrö¶ße). Das ist genau mein Lieblingsproblem (ebenfalls s.u.). Verstellungen erfordern ein großes Bild zur Kontrolle. Davon ab: Wie sieht es denn mit telezentrischen Optiken im MF/GF-Bereich aus? Da habe ich bisher noch nichts gesehen. Und was machen die mehr oder weniger konventionellen Optiken mit den Digitalrückteilen, wenn man verstellt? > Ob Sinar oder Rollei, alles nicht wirklich flexibel, jede Menge > Kabel und immer Probleme mit der Stromversorgung. Full ACK! > Ich gebe Dir in dem Punkt Recht, dass die analoge > Kleinbildfotografie ausgedient hat. Im Amateurbereich ganz sicher. Wobei es mö¶glicherweise noch härter kommt. Wenn die ältere Generation sich auf die Schnellbetrachtung auf dem Display reduziert (weil das so schö¶n geht, siehe Beitrag weiter oben), dann genügt tendenziell auch ein Fotohandy. Das hat man sowieso immer dabei. Das Ende der Kamerawelt??? Im Profibereich ist es wahrscheinlich ähnlich. Wenns um Schnelligkeit geht, ist digital unschlagbar. Und die Frage nach der Qualität ist sekundär (sorry), die meisten Menschen werden nicht mit einer Lupe vor einem Poster stehen und nach den einzelnen Pixeln suchen. Wenn ich einen sinnvollen Betrachtungsabstand habe, reichen ca 5MP allemal (siehe dazu Dieter Bethges Megaposter auf dem UT). Analog scheint wirklich ein Minderheitenprogramm zu werden. Im Übrigen ist mir das Ganze relativ egal. Das Einzige, was sich wirklich ändert, ist das Speichermedium, der Film: Statt Chemie nun Physik. Aber das hat mit dem Fotografieren als solchem herzlich wenig zu tun. Der einzige wirklich herbe Verlust ist die miserable Projizierbarkeit von Digitalbildern und die ausgesprochen mühsame Suche nach Bildern. Diamappen plus Leuchtkasten (plus Lupe) sind viel schneller und einfacher als ein mehr oder weniger dämlicher Viewer auf dem Rechner. Und noch ein Aspekt: Ich glaube, die digitale Fotografierei ist zumindest bei der Herstellung von Printouts etwas umweltfreundlicher als die Chemie klassischer Machart. Wir müssen schließlich auch nicht mehr an Quecksilbervergiftungen eingehen wie die Väter der Photographie … So viel für heute, digitale Grüße ans Forum, Hans-Peter Macht Bilder, nicht Dateien! — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.09.2004 Uhrzeit: 10:03:31 Andy Hi HP, > Im Amateurbereich ganz sicher. Wobei es mö¶glicherweise noch > härter kommt. Wenn die ältere Generation sich auf die > Schnellbetrachtung auf dem Display reduziert (weil das so schö¶n > geht, siehe Beitrag weiter oben), dann genügt tendenziell auch > ein Fotohandy. Das hat man sowieso immer dabei. Das Ende der > Kamerawelt??? Die Kamerawelt, so wie wir sie noch kennen (und von unseren Vätern übernommen haben) ist tatsächlich am Ende. Es wird noch eine beträchtliche Zeit diese Kameras für Profis und engagierte Amateure geben – die Knipsografen werden aber von der klassischen” Fotokamera abwandern – und auch die Camcorder wird das gleiche Schicksal ereilen. Wir sind ja auch solche Dinosaurier die noch mit Fotokamera UND Camcorder in Urlaub fahren – bei vielen reicht EIN Gerät für beides – natürlich auf entsprechend niedrigem – aber für den jeweiligen Nutzer durchaus ausreichendem – Niveau. > Wenn ich einen sinnvollen > Betrachtungsabstand habe reichen ca 5MP allemal (siehe dazu > Dieter Bethges Megaposter auf dem UT). aha – hat sich der Aufwand also gelohnt – wird Dieter gerne hö¶ren > Analog scheint wirklich ein Minderheitenprogramm zu werden. Ja für “unverbesserliche” Amateure und “hochkreative Profis” (andere sagen spinnerte Fotokünstler dazu) – Und so wie die (technische) Qualität der “kleinen” Digikameras steigt wird auch MF und GF noch weiter in seine Ecken zurückgedrängt werden. (Stichwort: die Welt wird schneller nicht qualitativ besser) > Der einzige wirklich herbe Verlust ist > die miserable Projizierbarkeit von Digitalbildern NOCH! – das wird sich in nächster Zeit ändern Projektoren werden kleiner leichter billiger und und das alles bei hö¶heren Auflö¶sungen. BTW: LCD-Fernseher haben bereits die 80 cm Diagonale überschritten und sind mit 1280×768 Pixeln auch schon der reinen TV-Auflö¶sung entwachsen wer weiß vielleicht wird die Diashow mit Projektor ja von der Foto-Fernsehshow abgelö¶st…. (jaja – noch reicht das nicht) > ausgesprochen mühsame Suche nach Bildern. Diamappen plus > Leuchtkasten (plus Lupe) sind viel schneller und einfacher als > ein mehr oder weniger dämlicher Viewer auf dem Rechner. Ohoh – wenn Du Dich da nicht mal irrst! Das man mit Karteikasten schneller ist als mit dem Computer haben schon viele behauptet – beweisen konnte mir das noch nie einer ganz im Gegenteil…. (hatte ich Dir nicht das Beispiel erzählt…?) Das Problem ist eher daß mit dem Umstieg auf Computer die Datenmenge (hier: die Anzahl der Bilder) deutlich bis extrem ansteigt – das scheint ein allgemeingültiges Gesetz zu sein. Man verwaltet also mehr Bilder als früher und nutzt dabei die neuen Mö¶glichkeiten nicht einmal aus weil man versucht im Computer sein altes Karteikastensystem einzubauen – der mensch ist ein Gewohnheitstier – und DAS geht dann regelmäßig schief. (ich nehme mich da gar nicht aus….) Wer die Bilderflut wirklich intelligent im Computer verwaltet (Stichworte Katalog Bildbeschreibungen…) wird in der durchschnittlichen Zugriffszeit WESENTLICH schneller sein als früher. Stell Dir vor Du hast zu jedem Bild Stichworte erfaßt u.a. alle auf dem Bild zu sehenden Personen. Nun suchst Du alle Bilder der letzten 2 Jahre auf denen eine bestimmte Person zu sehen ist (und von der Du weißt das es da “einige” Bilder geben muß). Das mach mal mit einem Viewer am Computer (der muß das natürlich kö¶nnen – also eigentlich eine Bilderdatenbank) und dann mit Deinen Diamappen….. Viel Spaß! Andy andy@stresspress.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.09.2004 Uhrzeit: 10:45:40 Hans-Peter Prüfer Hi Andy, schö¶n, von Dir zu hö¶ren. Aber irgendwie kann ich ja doch meine Klappe nicht halten (und ich muss natürlich das letzte – wirklich? – Wort haben). Andy schrieb: > Wir sind ja auch solche Dinosaurier, die noch > mit Fotokamera UND Camcorder in Urlaub fahren – bei vielen reicht > EIN Gerät für beides – natürlich auf entsprechend niedrigem – aber > für den jeweiligen Nutzer durchaus ausreichendem – Niveau. Camcorder habe ich mir bisher erfolgreich verkneifen kö¶nnen. Ich war aber auch nie Schmalfilmer. Wenigstens DAS habe ich mir erspart (*doppelgrins*). >> Wenn ich einen sinnvollen >> Betrachtungsabstand habe, reichen ca 5MP allemal (siehe dazu >> Dieter Bethges Megaposter auf dem UT). > aha – hat sich der Aufwand also gelohnt – wird Dieter gerne hö¶ren > ;-))) Das war mir wirklich ernst. Im Übrigen ist da auch kein wirklicher Unterschied von 4 bis 6 MP. Also null Problemo. >> Analog scheint wirklich ein Minderheitenprogramm zu werden. > Ja, für unverbesserliche” Amateure und “hochkreative Profis” > (andere sagen spinnerte Fotokünstler dazu) Das würde ich nicht ganz so sehen. Jeder benutzt die Mittel und das Medium das ihm zusagt. Nochmals zu den Bechers: Bernd Becher hat seine ersten Bilder (ich meine die professionellen) mit Kleinbild und dann Mittelformat (ich glaube irgend so ne Technika) gemacht. Aber wirklich funktioniert hat das alles erst mit 13×18. Klar Sonderfall. Aber “spinnert” mö¶chte ich es nicht nennen und deine Gänsefüsse passen mir hier ausnahmsweise auch nicht. > – Und so wie die > (technische) Qualität der “kleinen” Digikameras steigt wird auch > MF und GF noch weiter in seine Ecken zurückgedrängt werden. > (Stichwort: die Welt wird schneller nicht qualitativ besser) Das ist das Wort zum Sonntag. Die Definition von Qualität ist aber auch sehr subjektiv. Man kann zwar alle Mö¶gliche messen aber entscheidend ist die Bewertung!!!! Und die ist Geschmackssache … >> Der einzige wirklich herbe Verlust ist >> die miserable Projizierbarkeit von Digitalbildern > NOCH! – das wird sich in nächster Zeit ändern Projektoren werden > kleiner leichter billiger und und das alles bei hö¶heren > Auflö¶sungen. BTW: LCD-Fernseher haben bereits die 80 cm Diagonale > überschritten und sind mit 1280×768 Pixeln auch schon der reinen > TV-Auflö¶sung entwachsen wer weiß vielleicht wird die Diashow mit > Projektor ja von der Foto-Fernsehshow abgelö¶st…. > (jaja – noch reicht das nicht) Kann sein kann sein. Im Moment bin ich allerdings wieder soweit dass mir für die rechnerseitige Bildbetrachtung ein Rö¶hrenmonitor lieber ist als ein TFT (und ich spreche hier in beiden Fällen über hochwertige Geräte). >> ausgesprochen mühsame Suche nach Bildern. Diamappen plus >> Leuchtkasten (plus Lupe) sind viel schneller und einfacher als >> ein mehr oder weniger dämlicher Viewer auf dem Rechner. > Ohoh – wenn Du Dich da nicht mal irrst! > Das man mit Karteikasten schneller ist als mit dem Computer haben > schon viele behauptet – beweisen konnte mir das noch nie einer > ganz im Gegenteil…. > (hatte ich Dir nicht das Beispiel erzählt…?) Softwaremäßige Ähnlichkeits-/Stichwortsuche ist ne heiße Kiste. Ich war vor ein paar Jahren an der Digital Library Initiative beteiligt da waren derartige Themen ziemlich zentral. Was ich meine: Das Auge ist schneller als die Maschine. Und auf einem Bildschirm blättern hat auch noch keiner so richtig geschafft – das Dauemenkino geht nur mit Büchern aber da ist es viel schneller als jedes Computerchen! > Das Problem ist eher daß mit dem Umstieg auf Computer die > Datenmenge (hier: die Anzahl der Bilder) deutlich bis extrem > ansteigt – das scheint ein allgemeingültiges Gesetz zu sein. > Man verwaltet also mehr Bilder als früher und nutzt dabei die > neuen Mö¶glichkeiten nicht einmal aus weil man versucht im Computer > sein altes Karteikastensystem einzubauen – der mensch ist ein > Gewohnheitstier – und DAS geht dann regelmäßig schief. > (ich nehme mich da gar nicht aus….) Die Datenflut ist grausam. Und die Sicherung ist noch viel grausamer. > Wer die Bilderflut wirklich intelligent im Computer verwaltet > (Stichworte Katalog Bildbeschreibungen…) wird in der > durchschnittlichen Zugriffszeit WESENTLICH schneller sein als > früher. Stell Dir vor Du hast zu jedem Bild Stichworte erfaßt > u.a. alle auf dem Bild zu sehenden Personen. Das ist schon wieder so ein Problem. Wer klebt seine Bilder in ein Album und beschriftet sie und zwar so dass alle zukünftig (*grins*) gebrauchten Informationen dabei sind? Macht in der Datenbank auch niemand weil der Aufwand zur Erfassung riesig ist. Ich weiß das weil ich vor mehr als 35 Jahren als Werkstudent die beschreibenden Daten von Patenten in eine “Datenbank” (via Fernschreiber und Lochstreifen) eingedaddelt habe. Das wirklich Zeitaufwendige war die Festlegung der beschreibenden Daten durch die Fachleute. Beschreibst Du alle Deine Bilder so vollständig dass Du alles wiederfindest? Per Stichwortsuche?? > Nun suchst Du alle > Bilder der letzten 2 Jahre auf denen eine bestimmte Person zu > sehen ist (und von der Du weißt das es da “einige” Bilder geben > muß). Das mach mal mit einem Viewer am Computer (der muß das > natürlich kö¶nnen – also eigentlich eine Bilderdatenbank) und dann > mit Deinen Diamappen….. Viel Spaß! Werde ich auch haben weil die visuelle Abmusterung immer noch unglaublich schnell ist. Im übrigen haben die meisten Menschen ein visuelles Gedächtnis (ich etwas weniger). “Da war doch irgendwo dieses Bild wo Oma im karierten Kleid …” Genau das geht auf der Maschine nicht besonders gut. Die Zuverlässigkeit derartiger Ähnlichkeitssuchen wird ja momentan sehr schö¶n durch die recht erbärmliche Gesichtserkennung (bei den Überwachungskameras) demonstriert. 30% Fehlversuche. Naja. Oder Gottseidank?! Liebe Grüße auch an Mary von einem fortschrittsfreudigen (nicht -gläubigen!) und technikbegeisterten (nicht -verliebten!) teildigitalisierten Amateur. Hans-Peter posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.09.2004 Uhrzeit: 11:20:04 Andy Hi HP, > (und ich muss natürlich das letzte – > wirklich? – Wort haben). Ach? > und deine Gänsefüsse passen mir hier ausnahmsweise auch > nicht. die waren allerdings nicht ironisierend gemeint. hochkreative Profis” sollte eine Gruppe bezeichnen die eben ganz andere Anforderungen stellt als der 99%ige “Rest” (von dem die Hälfte solche Leute eben als “spinnert” bezeichnet) > Die Definition von Qualität ist > aber auch sehr subjektiv. Na logisch: was macht die Qualität von Fotos aus? Frag 20 Leute und Du bekommst 25 Antworten! Allein schon weil ein Teil Dir etwas über Rauschen und Korn und Artefakte und Schärfe erzählt und ein anderer Teil von “goldenem Schnitt” und Bildauschnitt und die nächsten reden von Stimmung und dann wieder welche nur von “schö¶n”…… > Kann sein kann sein. Im Moment bin ich allerdings wieder soweit > dass mir für die rechnerseitige Bildbetrachtung ein > Rö¶hrenmonitor lieber ist als ein TFT (und ich spreche hier in > beiden Fällen über hochwertige Geräte). ich sagte ja: noch. Denk daran Rö¶hrenmonitore fingen am Computer mit dieser geilen grünen Schrift an…. (mensch sind wir alt!) > Softwaremäßige Ähnlichkeits-/Stichwortsuche ist ne heiße Kiste. unbestritten. > Was ich meine: Das Auge ist schneller als die Maschine. Das Auge schon – Deine Hand auch? > das Dauemenkino geht nur mit Büchern aber da ist es > viel schneller als jedes Computerchen! Hmmm es ging aber um Dias…. > Die Datenflut ist grausam. Und die Sicherung ist noch viel > grausamer. DAS meinte ich. > Das ist schon wieder so ein Problem. Wer klebt seine Bilder in > ein Album und beschriftet sie und zwar so dass alle zukünftig > (*grins*) gebrauchten Informationen dabei sind? ICH natürlich nicht – ich bin ein Datenmuffel (ich habe damit auf Arbeit genug zu tun…) Nur ich bin mir auch sicher daß ich kein passendes Dia finden würde (dochdochdoch wir haben Dias nicht wenige!) Aber Digi-Bilder kann ich halt in der Übersicht betrachten das geht chon relativ schnell. Außerdem kann ich die schnell neu ordnen (z.B. nach Datum – DAS muß ich am Digi-Bild nicht erfassen aber am Dia fehlt es ganz…) > Werde ich auch haben weil die visuelle Abmusterung immer noch > unglaublich schnell ist. Im übrigen haben die meisten Menschen > ein visuelles Gedächtnis (ich etwas weniger). “Da war doch > irgendwo dieses Bild wo Oma im karierten Kleid …” Genau das > geht auf der Maschine nicht besonders gut. Aber besser als mit meterlangen S/W-Negativ-Filmen…. (DA liegen bei mir die meisten analog-Originale vor….) Und auch das durchsuchen ist nicht so leicht – wann war das hab ich das unter “Familie” oder unter einer Feier welcher abgelegt…? Wenn ich mich daran erinnere daß es im Herbst 2003 eine geblitzte Aufnahme war kann ich die digitale Suche schon gewaltig einschränken – unabhängig unter welchem Ordner das Bild abgelegt ist. Das kann ich beim Dia/Papierbild nicht. Wenn ich natürlich die Gelegenheit nutze um mit Vergnügen alte Bilder anzusehen geht der Punkt an Dich! 😉 Aber egal. Zurück will ich nicht mehr! Und wenn es nur um das Suchen geht kann ich mir ja Übersichtsblätter mit Foto und Dateinamen ausdrucken/ausbelichten und dann darin suchen (Daumenkino) habe ich einmal den Dateinamen ist der Computer im finden des Originals natürlich blitzschnell! Und mit der Projektion – glaub mir das wird noch so oder so…. Andy andy@stresspress.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 05.09.2004 Uhrzeit: 22:21:04 Hans-Peter Prüfer Hallo Karl, ganz unironischen herzlichen Dank für den Hinweis auf cumulus. Diese Datenbank ist mir durchaus bekannt – nur: Ich sehe das Problem weniger in den Werkzeugen als in den Inhalten. Bibliothekarisch gesprochen müssen die Bilder erschlossen” werden das heißt man braucht eine Kategorisierung und eine Katalogisierung oder noch papierdeutscher eine Verschlagwortung (auweia!). Das leidige Problem ist dass eben diese Schlagwortinformationen für ein Bild gar nicht so einfach zu erzeugen sind wenn man eine wiederfindbare Beschreibung braucht. Aber vielleicht übertreibe ich nur mal wieder … jedenfalls ist mir mit rein technischen Informationen entsprechend EXIF nicht sonderlich gedient. Nix für ungut vielleicht ist es auch nur meine Faulheit. Liebe Grüße Hans-Peter posted via http://oly-e.de” ——————————————————————————————————————————————

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