Mit Fotos Geld verdienen

Datum: 08.03.2004 Uhrzeit: 16:55:33 Monika B. Hallo Peter, darüber bin ich gerade gestolpert, kurz nachdem ich dein Posting gelesen hatte. Vielleicht hilft es dir weiter ? http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3804351468/ref=ase_olympucamedie10f/302-0220949-2261652 Liebe Grüße Monika — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.03.2004 Uhrzeit: 17:32:48 Hans Eder Peter Knappek schrieb: > Hallo liebe Oly-Freunde, > sicherlich kennen sich hier einige von Euch besser mit den Gesetzen > aus. > In absehbarer Zeit gehe ich in Rente, wodurch das Familieneinkommen > weniger wird. Darf ich in Zeitungsanzeigen als Hobbyfotograf > anbieten, dass ich Fotos mache von Familienmitgliedern, Kindern > und Haustieren? Ferner Fotos von Wertgegenstaenden fuer die > Versicherung? Fotos von Feiern und Hochzeiten? Oder bekomme ich > dann Probleme mit der Fotografeninnung? Diese Art von Fotos werden > ja auch von den Profi-Fotografen am Ort angeboten. > Ich habe eine nahezu komplette Oly-E-20 Ausruestung und wuerde mir > zur Rente gern etwas zuverdienen. Was liegt da naeher, als mit der > Fotografie, um auch dort die Kosten ein wenig aufzufangen? Hinzu > kommt, dass ich mir die E-1 wuensche, sie mir aber noch nicht > leisten kann. Ich hoffe, dadurch auch diesen Wunsch leichter > erfuellen zu koennen. > Auf welchen Gebieten duerfte ich denn fotografisch taetig werden > und diese Dienste auch in der Zeitung anbieten? > Vielen Dank fuer Eure Ratschlaege. > Herzliche Gruesse > Euer > Peter Knappek Also in ö–sterreich ist das so geregelt dass du vom Finanzamt her im Jahr 730 Euro Gewinn machen darfst …dem Finanzamt ist es egal ob du ein Gewerbe angemeldet hast oder nicht. Du bleibst steuerfrei wenn du die 730 nicht überschreitest! Bei einem hö¶heren Gewinn mußt du ohne Aufforderung eine Steuererklärung abgeben und Steuer bezahlen! Du darfst nach dem Gewerberecht i. Osterr. keine Fotoaufträge annehmen, das ist unerlaubte Gewerbeausübung und jeder Fotograf kann dich anzeigen! Ich umgehe diese Thematik indem ich ein freies Gewerbe (Werbegrafiker- Designer) angemeldet habe. Das berechtigt mich Fotoaufträge anzunehmen und meine Arbeit in Rechnung zu stellen! Ich habe angesucht um Befreiung von der gew. Sozialversicherung weil ich ja noch ein Arbeitsverhältnis habe und da einzahle! Die gesetzlich vorgeschriebene Unfallversicherung sind im Jahr 80 Euro und als Kammerumlage sind 150 Euro zu zahlen. Hans — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.03.2004 Uhrzeit: 18:14:46 Michael Austermeier Das erinnert mich doch an meinen regen Schriftverkehr mit der Handwerkskammer: Ich habe FotoDesign/WebDesign als Hauptgewerbe angemeldet. Aber weder gelernt noch studiert. Somit darf ich auch Portrait- oder Hochzeitsfotografie anbieten, solange es nicht regelmäßig ist. Eine Voraussetzung des Handwerks ist die Regelmässigkeit. Findet die nicht statt, ist das ok. Auch kann ich mich so auf das Nebenbetriebsprivileg” berufen. Das bedeutet: Wenn die Arbeitszeiten und Einnahmen bezüglich FotoDesign die vom WebDesign nicht übersteigen ist Fotografie ein Nebenbetrieb;-) Fotografierst du für Zeitungen oder sonstige Verlage kannst du auch ohne Probleme der Tätigkeit nachgehen. Denn da verkaufst du ja nicht die Fotos sondern die Verö¶ffentlichungsrechte:-)) Und das kannst du uneingeschränkt tun. Ist schon komisch ne? Deutschland ist da ein bisschen zum Schmunzeln. Es gibt gerade im Bereich der Fotografie dermassen viele Mö¶glichkeiten die Tätigkeit auszuüben ohne Fotograf gelernt oder Fotodesign studiert zu haben. Du kannst auch das Gewerbe als Reisefotograf beantragen. Dann bekommst du eine Reisegewerbekarte und kannst somit die Leute ansprechen ob du für sie fotografieren darfst. Dafür brauchst du auch keine Ausbildung oder sonstigen Schnick-Schnack. Mit der Anmeldung in Steuersachen oder sonstigen informierst du dich besser vor Ort. Grüße Michael posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.03.2004 Uhrzeit: 18:21:36 Hermann Brunner Peter Knappek wrote: > Hallo liebe Oly-Freunde, > sicherlich kennen sich hier einige von Euch besser mit den Gesetzen > aus. (…) > Auf welchen Gebieten duerfte ich denn fotografisch taetig werden > und diese Dienste auch in der Zeitung anbieten? Weil Hans Eder jetzt für ö–sterreich geantwortet hat, bin ich mir nicht sicher, ob Du ö– oder D meinst. Da Deine eMail Adresse aber …. t-online.de ist vermute ich mal eher Deutschland: Nach der Handwerksordnung darfst du dich auf keinen Fall Fotograf” nennen und auch keine derartigen Leistungen anbieten und verkaufen. Das ist alles geschützt und ohne Fotografen-Meister geht gar nix mit eigenem Geschäft aufmachen – auf was es ja hinausläuft… Ein Ausweg ist der “Foto-Designer”. Der ist freiberuflich anerkannt. Die Abgrenzung ist ziemlich abstrus – Suche doch einfach mal hier mit der Suchmaschine nach “Fotodesigner” aber auch “Saalfotograf” – Du bekommst einige interessante Beiträge die es dazu schon gab. Wenn auch nicht ganz präzise aber die Unterschied liegt in der Art und Weise wie der Auftrag zustande kommt und in der Natur desselben: Der Fotograf macht die Bilder “im Auftrag” wie eben auch ein Handwerker ein Haus baut oder ein Badezimmer verfliest. Der Auftrag wird also meist erteilt *bevor* die Bilder entstehen. Die beiden schließen einen Werkvertrag ab. Der Foto-Designer schafft ein Werk und bietet es meist erst *hinterher* am Markt an etwa vergleichbar einem Maler… (Das ist auch argumentativ das Bindeglied zum “Saalfotografen” der auch freiberuftlich anerkannt ist… der fotografiert ja auch auf den Bällen erstmals wild um sich und versucht hinterher seine “Kunstwerke” zu verkaufen…) *Nur für Eingeweihte*: Aus der Gilde der Saalfotografen haben sich in einem späteren Entwicklungsstadium dann die allseits bekannten und beliebten “Turnhallenknippser” entwickelt… ;-))) Im Zweifelsfall gilt aber immer noch: Wo kein Kläger da kein Richter. Deswegen würde ich die Finger von Hochzeiten Firmungen etc… lassen weil das ist ein Feld wo die ortsansässigen Fotografen jeden Termin kennen damit viel Geld verdienen und ziemlich sicher *sehr* sauer drauf reagieren wenn da in “Ihrem Revier” gewildert wird. Bei anderen Dingen wird es den Fotografen wiederum ziemlich wurscht sein wenn Du z.B. bei Deinem Nachbarn gegen ein kleines Taschengeld die 90. Geburtstatsfeier von Oma fotografierst… … weil da hätten sie ohnehin kein Geschäft damit gemacht. Eine freiberuftliche Tätigkeit als Foto-Designer meldet man einfach beim Finanzamt (!!!) – nicht dem Gewerbeamt der Stadt (!!!)- an und das war’s so ziemlich… danach mußt Du nur noch dem FA Deine Umsätze erklären und mit denen über so Themen wie Umsatzsteuer-pflichtig oder – befreit einig werden aber das ist alles eher eine Frage für Deinen Steuerberater… Gruß Hermann” —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.03.2004 Uhrzeit: 19:06:19 Peter Knappek Hermann Brunner schrieb: > Peter Knappek wrote: >> Hallo liebe Oly-Freunde, >> sicherlich kennen sich hier einige von Euch besser mit den Gesetzen >> aus. (…) >> Auf welchen Gebieten duerfte ich denn fotografisch taetig werden >> und diese Dienste auch in der Zeitung anbieten? > Weil Hans Eder jetzt für ö–sterreich geantwortet hat, bin ich mir > nicht sicher, ob Du ö– oder D meinst. Da Deine eMail Adresse > aber …. t-online.de ist vermute ich mal eher Deutschland: > Nach der Handwerksordnung darfst du dich auf keinen Fall > Fotograf” nennen und auch keine derartigen Leistungen anbieten und > verkaufen. Das ist alles geschützt und ohne Fotografen-Meister geht > gar nix mit eigenem Geschäft aufmachen – auf was es ja > hinausläuft… > Gruß > Hermann Hallo Hermann ich wohne in Deutschland (Niedersachsen) solche aehnlichen Probleme habe ich mir fast gedacht. Ich darf also nicht damit in der Zeitung werben dass ich als Hobbyfotograf Hochzeiten und Familie fotografiere. Deswegen auch meine Fragen. Betr.: “Saalfotograf” oder “Turnhallenknipser” vielleicht waere ja anzuraten wenn ich mich hier am Ort mal mit den Sportvereinen in Verbindung setze? Ein Handballverein z.B. trainiert in einer grossen Turnhalle und zieht dort auch seine Wettkaempfe durch. Habt Ihr noch Tipps wie ich am besten starte um ein wenig ins Geschaeft zu kommen? Uebrigens da ich noch keine 65 bin darf ich als Rentner nur bis EURO 340 00 hinzuverdienen. Erst ab 65 gibt es keine Begrenzung. Gruss Peter Knappek” —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.03.2004 Uhrzeit: 20:01:36 Hermann Brunner Peter Knappek wrote: > solche aehnlichen Probleme habe ich mir fast gedacht. Ich darf also > nicht damit in der Zeitung werben, dass ich als Hobbyfotograf > Hochzeiten und Familie fotografiere. Deswegen auch meine Fragen. > Betr.: Saalfotograf” oder “Turnhallenknipser” vielleicht waere ja > anzuraten wenn ich mich hier am Ort mal mit den Sportvereinen in > Verbindung setze? Ein Handballverein z.B. trainiert in einer > grossen Turnhalle und zieht dort auch seine Wettkaempfe durch. Ich würde zwei Dinge tun: 1.) Mich als Foto-Designer anmelden. 2.) Mir meine Auftraggeber eher “still und leise” suchen zumindest was Hochzeiten Taufen Firmungen etc. angeht anstelle ö¶ffentlicher Werbung – damit ziehst Du nur den Groll der “verbrieften Meister” auf Dich. Bei den Sportlern ist das so eine Sache: Selbst wenn bei einem Handballturnier mehrere Mannschaften da sind die insgesamt zwanzig Spiele austragen: Wer braucht denn die Bilder ? Wem sind sie was wert daß auch richtig bezahlt wird dafür ? Die einzelnen Spieler die Mannschaften die Pressesprecher ??? Es hat inzwischen jeder Verein ein paar “digitale Knippser” die das nö¶tigste für die Presse etc… abliefern kö¶nnen. Alles andere muß so gut sein daß einzelne Leute sagen: “Boahhh eeyhh – super Bild – muß ich unbedingt haben !” Ich betreibe ja genau diese Form des “Foto Designs” – bei Tanzturnieren. Da habe ich sogar noch den Vorteil daß so ein Turnier nicht von Mannschaften sondern von vielen “Einzelkämpfern” – auch wenn es Paare sind – ausgetragen werden. D.h. die Anzahl der Interessenten relativ hoch ist und die Tänzer schon aufgrund des Gehabes der Sportart der Kleidung etc… einen recht ausgeprägten “Selbstdarstellungstrieb” und damit auch einen Drang zur fotografischen Dokumentation desselben haben. Trotzdem werde ich damit wohl kaum jemals reich werden. Da kommt es schon mal vor daß Du einen ganzen Tag Arbeit in letztlich einen Umsatz (nicht Gewinn!!!) von 100 oder 200 Euro steckst. Das Problem ist ganz einfach: Deine Konkurrenz macht es für ein “Dankeschö¶n”. Ein Effekt gegen den man regelmäßig kämpft: Viele Leute glauben Bild-Daten (Bits und Bytes) sind nichts wert. Ich bekomme z.B. regelmäßig die Frage ob ich nicht einfach “ein paar” Bilder auf ‘ne CD brennen kö¶nnte und man nimmt implizit an daß das (fast) nichts kosten darf im Vergleich zum Papierbild. Kostet mich dann immer viel Überzeugungsarbeit daß *das Bild* eben seinen Preis hat *das Medium* hingegen ( Papier eMail CD…) nur einen sehr geringen Teil davon darstellt. Um einen Eindruck zu bekommen was ich da so treibe: www.brunners.de Ich will Dir da nicht die Illusionen nehmen aber der Sport ist – im nicht-Profi-Bereich – da meiner Einschätzung nach eine ziemliche brotlose Kunst… Da sind Hochzeiten etc… schon deutlich lukrativer… Gruß Hermann” —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.03.2004 Uhrzeit: 21:00:23 Peter Knappek Hermann Brunner schrieb: > Peter Knappek wrote: >> Betr.: Saalfotograf” oder “Turnhallenknipser” vielleicht waere ja >> anzuraten wenn ich mich hier am Ort mal mit den Sportvereinen in >> Verbindung setze? Ein Handballverein z.B. trainiert in einer >> grossen Turnhalle und zieht dort auch seine Wettkaempfe durch. > Ich würde zwei Dinge tun: > 1.) Mich als Foto-Designer anmelden. > 2.) Mir meine Auftraggeber eher “still und leise” suchen > zumindest was Hochzeiten Taufen Firmungen etc. angeht > anstelle ö¶ffentlicher Werbung – damit ziehst Du nur den > Groll der “verbrieften Meister” auf Dich. > Bei den Sportlern ist das so eine Sache: > Selbst wenn bei einem Handballturnier mehrere Mannschaften > da sind die insgesamt zwanzig Spiele austragen: > Wer braucht denn die Bilder ? Wem sind sie was wert > daß auch richtig bezahlt wird dafür ? Die einzelnen > Spieler die Mannschaften die Pressesprecher ??? > Es hat inzwischen jeder Verein ein paar “digitale Knippser” > die das nö¶tigste für die Presse etc… abliefern kö¶nnen. > Alles andere muß so gut sein daß einzelne Leute sagen: > “Boahhh eeyhh – super Bild – muß ich unbedingt haben !” > Ich will Dir da nicht die Illusionen nehmen aber der Sport > ist – im nicht-Profi-Bereich – da meiner Einschätzung nach > eine ziemliche brotlose Kunst… Da sind Hochzeiten etc… > schon deutlich lukrativer… > Gruß > Hermann Hallo Hermann vielen Dank fuer Deine Ratschlaege die mir sehr viel wert sind und mir auch helfen. Immerhin kommen sie ja aus der Praxis. In der Suchmaschine habe ich inzwischen auch schon unter Saalfotograf und Foto-Designer die Meinungen studiert. Deutschland ist ja in der Beziehung wirklich ein verruecktes Land kein Wunder dass es so viele Arbeitslose gibt. Hier zaehlt wohl nicht die Leistung und das Koennen sondern nur ein lumpiges Stueck Papier dass so ein “Handwerker” mit Muehe und Not bekommen hat. Auch Deine Homepage habe ich mir angesehen insbesondere die Bilder aelteren Datums als Du noch keine E-1 hattest und auch mit der E-10 oder E-20 klarkommen musstest. OK dann werde ich mich mal beim Finanzamt als “Foto-Designer” anmelden. Dass ich damit keine Reichtuemer erwerben kann ist mir schon klar mehr als EURO 340 00 im Monat darf ich als Rentner sowieso nicht zuverdienen sonst wird die Rente gekuerzt. Aber ein wenig Taschengeld wuerde schon helfen. Hochzeitstermine haengen ja beim Standesamt aus. Keiner wird mir verbieten koennen wenn ich mich dort erkundige. Mal sehen was daraus wird. Vielen Dank auch den anderen die mir mit Ihren Tipps und Meinungen geholfen haben. So wurde ich doch vor Dummheiten bewahrt die mir ganz schoen Aerger bereitet haetten. Herzliche Gruesse Euer Peter Knappek” —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.03.2004 Uhrzeit: 24:38:19 Klaus Schraeder Hermann, Dein Einwand war bis vor kurzem richtig, stimmt aber so nicht mehr. Den Meistertitel zum Führen eines Fotografengeschäfts hat unsere Regierung vor kurzem abgeschafft, den braucht man nur noch in bestimmten (Sicherheitsrelevanten) Handwerksbetrieben (Elektro…) Fotograf darf sich jeder nennen, die notwendigen Voraussetzungen zum Betrieb eines entsprechenden Geschäftes nennen die IHKs. Gruss Klaus Schraeder — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 09.03.2004 Uhrzeit: 12:03:21 Hans-Peter Prüfer Und wieder mal etwas Senf von mir zu diesem Themenkreis. Zur Handwerksordnung habe ich ein durchaus nicht ungetrübtes Verhältnis. Ich komme aus einer handwerklich belasteten Familie, und ich weiß, was da alles für schauderhafte Probleme auftauchen kö¶nnen (Meisterprivileg etc). Eine kleine boshafte Anmerkung am Rande: Die bis zum zaghaften Refö¶rmchen geltende Handwerksordnung mit all ihren Vorschriften ist eine Hinterlassenschaft aus dem Dritten Reich! Vorher war es liberaler!! Die Verbindung zwischen Fotografie und Handwerk ist ganz stark vom Ermessen(sspielraum) der Beteiligten, vor allem der Amtlichen, abhängig. Etwas Anderes ist mir aber wichtiger. Vor ziemlich vielen Jahren habe ich in den damals noch existierenden SINAR-Informationen einen hübschen Artikel erhalten: Die Photographie aus Beruf”. Darin wurde sehr schö¶n geschildert warum Berufsphotographie eine elende (Knochen-)Arbeit ohne allzu viele Freiheiten ist. Selbstständig zu sein heißt eben nicht sein eigener Herr zu sein: Man ist der Knecht/Sklave seiner Kunden. Sowas geht nur dann halbwegs gut wenn man nicht davon leben MUSS. Der Aspekt mit Fotos Geld zu verdienen mag seinen Reiz haben; als nicht unerwünschter Nebeneffekt gerne. Aber wenn man aus seinen Hobby eine Art Beruf macht ist Schluss mit lustig. Bei ernsthafter Tätigkeit verliert man schnell die Freude; schließlich macht man die Bilder nicht für sich selbst sondern für Andere. Tut mir Leid wenn das jetzt sehr pessimistisch klingt. Mittlerweile bin ich recht froh dass ich nicht in meinem erlernten Beruf als Mathematiker sondern auf einem verwandten Gebiet nämlich als Maschinenbauer in der Informationstechnik arbeite. So ist mir der Spass an der Mathematik erhalten geblieben (ok das ist ein bisschen pervers) … Trotzdem: Wenn es jemand schafft mit seinen Bildern etwas zu erwirtschaften – schö¶n. Wenn nicht naja dann sollte das auch kein Beinbruch sein. Liebe Grüße an das Forum Hans-Peter posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 09.03.2004 Uhrzeit: 13:20:55 Sö¶ren Ahrens Ich hatte mir auch überlegt mir mit nen paar Bildern was dazu zu verdienen. Allerdings wollte ich mich nicht als Gewerbe anmelden und auch nicht das große Geld damit verdienen. Ich hab mir das so gedacht: Ich mache mir mit einem Freund (der schon dabei ist) eine Internetseite auf der ich Bilder die ich mal gemacht habe vorstelle und den Leuten zeige für was ich zu haben bin. Dann stelle ich absolut klar das ich Hobbyfotograf bin und man mir ruhig schreiben kann wenn man meine Dienste benö¶tigt. Dann stell ich aber auch auf jeden Fall klar das ich dafür kein Gehalt nehme sondern nur das Geld nehme das ich selber auch investiere (CDs,Entwicklung, etc.). Wenn ich jetzt keine Rechnung ausstelle da ich ja Gehaltlos arbeite, aber eine Art Spenden” kassiere kann mir dann irgendeiner an den Latz gehen? Spenden von den keiner ausser mir und der Spender weiß muß man ja nicht irgendwo melden und laufende Kosten habe ich auch nicht so das ich da was falsch machen kann… Was meint ihr zu dieser Variante? posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 09.03.2004 Uhrzeit: 13:27:26 Hans Eder Sö¶ren Ahrens schrieb: > Ich hatte mir auch überlegt mir mit nen paar Bildern was dazu zu > verdienen. Allerdings wollte ich mich nicht als Gewerbe anmelden > und auch nicht das große Geld damit verdienen. > Ich hab mir das so gedacht: > Ich mache mir mit einem Freund (der schon dabei ist) eine > Internetseite auf der ich Bilder die ich mal gemacht habe > vorstelle und den Leuten zeige für was ich zu haben bin. Dann > stelle ich absolut klar das ich Hobbyfotograf bin und man mir > ruhig schreiben kann wenn man meine Dienste benö¶tigt. Dann stell > ich aber auch auf jeden Fall klar das ich dafür kein Gehalt > nehme sondern nur das Geld nehme das ich selber auch investiere > (CDs,Entwicklung, etc.). > Wenn ich jetzt keine Rechnung ausstelle da ich ja Gehaltlos > arbeite, aber eine Art Spenden” kassiere kann mir dann > irgendeiner an den Latz gehen? Spenden von den keiner ausser mir > und der Spender weiß muß man ja nicht irgendwo melden und > laufende Kosten habe ich auch nicht so das ich da was falsch > machen kann… Dem Fotografen ist das egal ob du hobbyfotograf bist oder nicht! wenn du ihm scheinbar aufträge wegnimmst was du tust indem du deine dienste anpreist kann er dich anzeigen! du darfst zumindest in ö¶sterreich keine aufträge annehmen. egal ob du was verlangst oder nicht! pfusch bleibt pfusch! mit dem geld ist nur fürs finanzamt interessant oder nicht gewerbe ist gewerbe! lg hans > Was meint ihr zu dieser Variante? posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 09.03.2004 Uhrzeit: 24:12:03 Sö¶ren Ahrens Aber wenn ich keine Aufträge annehme sondern die Veranstalter” nur frage ob ich Bilder machen darf kann mir doch keiner was. Ich will die Bilder ja nicht verkaufen und auch nicht verschenken sondern nur auf meiner Seite präsentieren… Wenn die dann nachträglich fragen ob sie einzelne Bilder haben kö¶nnen und mir sogar freiwillig Geld dafür geben bin ich ja eigentlich aus dem Schneider… Und mal ganz ehrlich wer prüft ob ich nen Gesellenbrief hab bzw. das ich das so praktiziere? posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 09.03.2004 Uhrzeit: 24:54:16 Peter Fronteddu Sö¶ren Ahrens wrote: > Wenn ich jetzt keine Rechnung ausstelle da ich ja Gehaltlos > arbeite, aber eine Art Spenden” kassiere kann mir dann > irgendeiner an den Latz gehen? Spenden von den keiner ausser mir > und der Spender weiß muß man ja nicht irgendwo melden und > laufende Kosten habe ich auch nicht so das ich da was falsch > machen kann… > Was meint ihr zu dieser Variante? Nennt sich Schwarzarbeit und ist u.a. Steuerhinterziehung. Mit allen “Vorteilen” und Risiken. Gruesse Peter” —————————————————————————————————————————————— Datum: 09.03.2004 Uhrzeit: 25:13:00 Hermann Brunner Sö¶ren Ahrens wrote: > Ich hatte mir auch überlegt mir mit nen paar Bildern was dazu zu > verdienen. Allerdings wollte ich mich nicht als Gewerbe anmelden > und auch nicht das große Geld damit verdienen. > Ich hab mir das so gedacht: > Ich mache mir mit einem Freund (der schon dabei ist) eine > Internetseite auf der ich Bilder die ich mal gemacht habe > vorstelle und den Leuten zeige für was ich zu haben bin. Dann > stelle ich absolut klar das ich Hobbyfotograf bin und man mir > ruhig schreiben kann wenn man meine Dienste benö¶tigt. Dann stell > ich aber auch auf jeden Fall klar das ich dafür kein Gehalt > nehme sondern nur das Geld nehme das ich selber auch investiere > (CDs,Entwicklung, etc.). > Wenn ich jetzt keine Rechnung ausstelle da ich ja Gehaltlos > arbeite, aber eine Art Spenden” kassiere kann mir dann > irgendeiner an den Latz gehen? Spenden von den keiner ausser mir > und der Spender weiß muß man ja nicht irgendwo melden und > laufende Kosten habe ich auch nicht so das ich da was falsch > machen kann… > Was meint ihr zu dieser Variante? Klingt nicht verkehrt – Dein einziger (taktischer) Fehler: Über *diesen* Weg würde ich nicht gerade in einem ö¶ffentlichen Forum lamertieren… Gruß Hermann” —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.03.2004 Uhrzeit: 11:00:12 Michael Austermeier Das ist sowieso der Hammer. Hier sind einige Fotografen und FotoDesigner im Forum, die ihr tägliches Brot mit der Fotografie verdienen müssen (ich auch) und du postest hier offen rum, dass du schwarz” arbeiten willst. Irgendwo hö¶rt das Weggucken auf. Es ist schon so schwer genug an Aufträge ranzukommen und dann noch so was. *kopfschüttel* Michael posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.03.2004 Uhrzeit: 13:51:12 Sö¶ren Ahrens Sorry, ich wußte nicht das hier Profis sind. Das ganze ist von meiner Seite aus sowieso gegessen weil ich mich mal rechtlich etwas schlau gemacht hab und gemerkt hab das es für mich zu viel Aufwand wäre und nebenbei wirklich illegal. Bitte keine Aufregung, ich wollte nicht das große Geld damit verdienen, ich wollte einzig nur Infos ob es mö¶glich wäre da ünerhaupt einen Pfennig zu verdienen. Ich würde nie das Risiko eingehen und schwarz arbeiten, wozu hab ich denn einen geregelten Job? 🙂 — posted via http://oly-e.de ——————————————————————————————————————————————

Über

Ich bin hier der Chef.

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