Präsentation von Digitalbildern

Datum: 24.11.2003 Uhrzeit: 15:19:17 Hans-Peter Prüfer Hallo zusammen, auf Empfehlung des Moderators versuche ich mal, mein Problem an dieser Stelle loszuwerden. Grundsätzlich: Es geht mir um das sichtbare Bild als Endprodukt des fotografischen Prozesses; Dateien interessieren mich an dieser Stelle nicht. Wie schaffe ich es, Digitales so zu präsentieren, das ein jeder, ohne irgendwelche esoterischen Hilfsmittel, unmittelbar die Qualität eines Bildes erkennen und Bilder miteinander vergleichen kann? Das darf im Übrigen durchaus auch ein ästhetischer Vergleich sein; der sollte sogar als nicht unerwünschtes Nebenprodukt dabei abfallen. Anders gefragt: Wie bringe ich Digitalfotos in ansprechender, der Kamera gemäßer Qualität auf Papier oder per Projektion auf die Wand? Beamer bringen es nicht, Monitore sind zu klein, Gedrucktes ist auch meist nicht gut genug. Vielleicht gibt es in der Oly-Gemeinde ja einschlägige Erfahrungen. Erwartungsfrohe Grüße an das Forum, Hans-Peter (aka -hp!-) — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 24.11.2003 Uhrzeit: 15:19:17 Hans-Peter Prüfer Hallo zusammen, auf Empfehlung des Moderators versuche ich mal, mein Problem an dieser Stelle loszuwerden. Grundsätzlich: Es geht mir um das sichtbare Bild als Endprodukt des fotografischen Prozesses; Dateien interessieren mich an dieser Stelle nicht. Wie schaffe ich es, Digitales so zu präsentieren, das ein jeder, ohne irgendwelche esoterischen Hilfsmittel, unmittelbar die Qualität eines Bildes erkennen und Bilder miteinander vergleichen kann? Das darf im Übrigen durchaus auch ein ästhetischer Vergleich sein; der sollte sogar als nicht unerwünschtes Nebenprodukt dabei abfallen. Anders gefragt: Wie bringe ich Digitalfotos in ansprechender, der Kamera gemäßer Qualität auf Papier oder per Projektion auf die Wand? Beamer bringen es nicht, Monitore sind zu klein, Gedrucktes ist auch meist nicht gut genug. Vielleicht gibt es in der Oly-Gemeinde ja einschlägige Erfahrungen. Erwartungsfrohe Grüße an das Forum, Hans-Peter (aka -hp!-) — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 24.11.2003 Uhrzeit: 15:59:21 Hans-Peter Prüfer Karl-Heinz Gebhard (KHG) schrieb: > Hans-Peter Prüfer schrieb: >> Wie schaffe ich es, Digitales so zu präsentieren, das ein jeder, >> ohne irgendwelche esoterischen Hilfsmittel, unmittelbar die >> Qualität eines Bildes erkennen und Bilder miteinander >> vergleichen kann? Das darf im Übrigen durchaus auch ein >> ästhetischer Vergleich sein; der sollte sogar als nicht >> unerwünschtes Nebenprodukt dabei abfallen. Anders gefragt: Wie >> bringe ich Digitalfotos in ansprechender, der Kamera gemäßer >> Qualität auf Papier > bei diversen Ausbelichtungsstudios gibt es prima Qualität. Das ist genau EINES meiner Probleme. Wie lange muss ich probieren, bis ich einen Belichter gefunden habe, der reproduzierbar gute Qualität liefert? Meine Sucherei im Forum hat nur gezeigt, dass KEINE Lö¶sung etwas taugt (ich weiß, ich übertreibe wieder). >> oder per Projektion auf die Wand? Beamer >> bringen es nicht, Monitore sind zu klein, > Es gibt ganz schö¶ne Giganten als Monitore >21” Das ist mir durchaus bekannt (ich habe in meiner Langfassung an Stefan erwähnt, dass ich im EDV-Bereich sitze… wir arbeiten unter Anderem mit CAD; da ist Grö¶ße und Verzeichnungsfreiheit nicht ganz unwichtig), ich kann auch ein 22-Monster mit sehr seriö¶ser Qualität nutzen. Wenn ich mir alle Pixel meiner e-20-Bilder ansehen will geht das auch darauf nur ausschnittweise außer vielleicht auf Monitoren für 3000 bis 5000 EUR. Und was tue ich wenn ich ZWEI Bilder nebeneinander sehen will? > Oder habe ich dich falsch verstanden? Ich fürchte ich bin zu unpräzise – und vielleicht immer noch zu analog. Es ist jedenfalls relativ einfach zwei Bilder 30×40 nebeneinander auf einen Tisch zu legen. Also doch ausbelichten lassen??? Der Vorteil der schnellen Verfügbarkeit von Digitalbildern ist dann jedenfalls dahin und: siehe oben. Herzliche Grüße Hans-Peter posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 24.11.2003 Uhrzeit: 15:59:21 Hans-Peter Prüfer Karl-Heinz Gebhard (KHG) schrieb: > Hans-Peter Prüfer schrieb: >> Wie schaffe ich es, Digitales so zu präsentieren, das ein jeder, >> ohne irgendwelche esoterischen Hilfsmittel, unmittelbar die >> Qualität eines Bildes erkennen und Bilder miteinander >> vergleichen kann? Das darf im Übrigen durchaus auch ein >> ästhetischer Vergleich sein; der sollte sogar als nicht >> unerwünschtes Nebenprodukt dabei abfallen. Anders gefragt: Wie >> bringe ich Digitalfotos in ansprechender, der Kamera gemäßer >> Qualität auf Papier > bei diversen Ausbelichtungsstudios gibt es prima Qualität. Das ist genau EINES meiner Probleme. Wie lange muss ich probieren, bis ich einen Belichter gefunden habe, der reproduzierbar gute Qualität liefert? Meine Sucherei im Forum hat nur gezeigt, dass KEINE Lö¶sung etwas taugt (ich weiß, ich übertreibe wieder). >> oder per Projektion auf die Wand? Beamer >> bringen es nicht, Monitore sind zu klein, > Es gibt ganz schö¶ne Giganten als Monitore >21” Das ist mir durchaus bekannt (ich habe in meiner Langfassung an Stefan erwähnt, dass ich im EDV-Bereich sitze… wir arbeiten unter Anderem mit CAD; da ist Grö¶ße und Verzeichnungsfreiheit nicht ganz unwichtig), ich kann auch ein 22-Monster mit sehr seriö¶ser Qualität nutzen. Wenn ich mir alle Pixel meiner e-20-Bilder ansehen will geht das auch darauf nur ausschnittweise außer vielleicht auf Monitoren für 3000 bis 5000 EUR. Und was tue ich wenn ich ZWEI Bilder nebeneinander sehen will? > Oder habe ich dich falsch verstanden? Ich fürchte ich bin zu unpräzise – und vielleicht immer noch zu analog. Es ist jedenfalls relativ einfach zwei Bilder 30×40 nebeneinander auf einen Tisch zu legen. Also doch ausbelichten lassen??? Der Vorteil der schnellen Verfügbarkeit von Digitalbildern ist dann jedenfalls dahin und: siehe oben. Herzliche Grüße Hans-Peter posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 25.11.2003 Uhrzeit: 15:12:12 Hans-Peter Prüfer Tja, und damit bin ich genau dort gelandet, wo ich es fast schon vermutet habe. Ich wollte ursprünglich nicht so einen langen, womö¶glich missverständlichen Sermon loslassen, und mein EIGENTLICHES Problem ist vielleicht doch nicht richtig rübergekommen. Eines ist klar: Wenn ich beliebigen Aufwand betreibe, kann ich beliebig gute Ergebnisse erhalten. Vielleicht denke ich auch immer noch zu analog. Eine Projektion von Dias ist qualitativ hö¶chstwertig mit einem Aufwand mö¶glich, der entschieden unterhalb von dem liegt, was für einen Beamer (mit eher mäßiger Auflö¶sung) oder zwei Riesenmonitore (meinetwegen auch nur einer, trotzdem auch dort auflö¶sungmäßig begrenzt) erforderlich ist … selbst wenn ich Mittelformatdias mit Gö¶tschmann-Erzeugnissen projiziere. Natürlich ist es auch analog hö¶chst aufwendig, hochwertige Vergrö¶ßerungen im Ausstellungsformat 30×40 zu erzeugen, aber selbst dieser Aufwand ist deutlich geringer als der für eine entsprechende Aufbereitung von Digitaldaten. Ich mö¶chte die Digitalfotografie ganz gerne als gleichberechtigte (vielleicht sogar zukunftssichere) Alternative zur Analogfotografie sehen, zur Zeit aber scheint es mir eher darauf hinauszulaufen, dass man sich über die tolle Technik freut und den Sinn des Fotografierens (DAS BILD!!!) ein wenig aus den Augen verliert. Ich weiß, dieses Forum ist eher technikbezogen … Anders gesagt: Wenn der einzige Mehrwert der Digitalfotografie darin besteht, dass man zur Avantgarde gehö¶rt, ist das zuwenig. Qualitativ besser scheint sie mir nicht unbedingt zu sein. Schneller ist sie nur bei Abstrichen an die Qualität (Sportreportagen für Tageszeitungen – die werden sicher nicht unter dem Aspekt der Ausstellungsreife erstellt), denn die Lieferzeit für Ausbelichtungen (gute!!!) ist genauso lang wie bei herkö¶mmlichem Ausgangsmaterial. Preisvorteile gibt es ebenfalls nicht. Was bleibt denn dann? Wohlgemerkt, ich habe nichts gegen die Digitalfotografie, sonst hätte ich mir keine e-20 zugelegt, und ich würde mir hier auch keine Gedanken machen. Liebe Grüße an das Forum, Hans-Peter (Ich zweifle, also bin ich!) — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 25.11.2003 Uhrzeit: 15:12:12 Hans-Peter Prüfer Tja, und damit bin ich genau dort gelandet, wo ich es fast schon vermutet habe. Ich wollte ursprünglich nicht so einen langen, womö¶glich missverständlichen Sermon loslassen, und mein EIGENTLICHES Problem ist vielleicht doch nicht richtig rübergekommen. Eines ist klar: Wenn ich beliebigen Aufwand betreibe, kann ich beliebig gute Ergebnisse erhalten. Vielleicht denke ich auch immer noch zu analog. Eine Projektion von Dias ist qualitativ hö¶chstwertig mit einem Aufwand mö¶glich, der entschieden unterhalb von dem liegt, was für einen Beamer (mit eher mäßiger Auflö¶sung) oder zwei Riesenmonitore (meinetwegen auch nur einer, trotzdem auch dort auflö¶sungmäßig begrenzt) erforderlich ist … selbst wenn ich Mittelformatdias mit Gö¶tschmann-Erzeugnissen projiziere. Natürlich ist es auch analog hö¶chst aufwendig, hochwertige Vergrö¶ßerungen im Ausstellungsformat 30×40 zu erzeugen, aber selbst dieser Aufwand ist deutlich geringer als der für eine entsprechende Aufbereitung von Digitaldaten. Ich mö¶chte die Digitalfotografie ganz gerne als gleichberechtigte (vielleicht sogar zukunftssichere) Alternative zur Analogfotografie sehen, zur Zeit aber scheint es mir eher darauf hinauszulaufen, dass man sich über die tolle Technik freut und den Sinn des Fotografierens (DAS BILD!!!) ein wenig aus den Augen verliert. Ich weiß, dieses Forum ist eher technikbezogen … Anders gesagt: Wenn der einzige Mehrwert der Digitalfotografie darin besteht, dass man zur Avantgarde gehö¶rt, ist das zuwenig. Qualitativ besser scheint sie mir nicht unbedingt zu sein. Schneller ist sie nur bei Abstrichen an die Qualität (Sportreportagen für Tageszeitungen – die werden sicher nicht unter dem Aspekt der Ausstellungsreife erstellt), denn die Lieferzeit für Ausbelichtungen (gute!!!) ist genauso lang wie bei herkö¶mmlichem Ausgangsmaterial. Preisvorteile gibt es ebenfalls nicht. Was bleibt denn dann? Wohlgemerkt, ich habe nichts gegen die Digitalfotografie, sonst hätte ich mir keine e-20 zugelegt, und ich würde mir hier auch keine Gedanken machen. Liebe Grüße an das Forum, Hans-Peter (Ich zweifle, also bin ich!) — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 25.11.2003 Uhrzeit: 15:33:20 Karl-Heinz Gebhard (KHG) Hans-Peter Prüfer schrieb: > — > [ mal weggesnippt] Hallo Hans-Peter, wenn ich das alles richtig interpretiere, machst Du überwiegend Fotos in Postergrö¶sse also > 30×40 und Sonnenuntergänge im Tapeten- und Litdaßsäulenformat 😉 Diese Spezialanwendung” ist natürlich nicht so leicht abzudecken. Hier stossen die “einfachen digitalen SLR” aufgrund ihrer begrentzen Pixelanzahl an ihr Limit obwohl ich fast behaupten würde dass ein 30×40 Abzug von einen hochwertigen digitalen SLR-System (6-12MPixel) von einem analogen SLR nicht zu unterscheiden ist allerdings habe ich persö¶nlich nur bis 20×30 selbst getestet. Über das Auflö¶sungsvermö¶gen Analogfilm vs Digital gibt es genügend Abhandlungen. Leider bin ich hier ziemlich ungebildet. Vielleicht kann Dir jemand anderes hier mehr Informationen geben. MfG KHG” —————————————————————————————————————————————— Datum: 25.11.2003 Uhrzeit: 16:57:48 Hermann Schmitt Ich verstehe nicht was er will. H(2) — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 25.11.2003 Uhrzeit: 19:22:33 hdm Hermann Schmitt schrieb: > Ich verstehe nicht was er will. H(2) Er will, dass wir unsere Digis” in den Müll werfen weil analoge Fotografie immer noch besser ist sein soll oder so. Das mag ja durchaus so sein aber er kann mit fortgeschrittenen Digitalpionieren nichts anfangen. Evtl. will er uns auch wieder heim ins Analogreich holen. Gruß hdm posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.11.2003 Uhrzeit: 9:16:20 Hans-Peter Prüfer hdm schrieb: > Hermann Schmitt schrieb: >> Ich verstehe nicht was er will. H(2) > Er will, dass wir unsere Digis” in den Müll werfen weil analoge > Fotografie immer noch besser ist sein soll oder so. Das mag ja > durchaus so sein aber er kann mit fortgeschrittenen > Digitalpionieren nichts anfangen. Evtl. will er uns auch wieder > heim ins Analogreich holen. Tolle Bemerkung! Wer lesen kann ist übrigens im Vorteil. Ich habe in diesem Thread mindestens(!!!) zweimal erwähnt dass ich eine e-20 (auch dank Forum nur mal so …) habe mit der ich ausgesprochen glücklich bin. “Heim ins Analogreich” ist daher absolut unangebrachte Polemik. Von mir aus kö¶nnen die Digitalpioniere (ist das “ein Wert an sich”?) ihre “Digis” gerne in den Müll werfen … das müssen sie sowieso jährlich tun wenn sie Pioniere bleiben wollen (DAS ist jetzt Polemik von mir). Darum geht es mir wirklich nicht. Ich mö¶chte mir nur meine Bilder ansehen und sie auch anderen zeigen kö¶nnen und ich mö¶chte dass gelegentlich auch was von der Qualität rüberkommt. Die ist nämlich wirklich nicht schlechter als im KB-Bereich (dafür werde ich dann von den Leica- Nikon- etc-Freaks gelyncht). Für die Ausgabe auf handelsüblichen Bildschirmen und meinetwegen auch 13×18-Prints die wirklich ihre Existenzberechtigung haben braucht man aber kein Pionier zu sein. Dafür reicht im wesentlichen die Billigknipse. Ich finde tolle Technik auch großartig und ich habe Spass daran. Ich sehe so etwas mehr wie einen hochwertigen Sportwagen den ich ja auch nicht gerade zum Rumgurken in der Rush-Hour verwende. Noch was: Ich hätte mir sogar die e-1 zugelegt allerdings ist die mir dann doch zu teuer gewesen und einen so gewaltigen Bedarf habe ich nicht. Trotzdem nach wie vor freundliche unpolemische Grüße Hans-Peter posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 27.11.2003 Uhrzeit: 23:15:51 Werner Gö¶bl Karl-Heinz Gebhard (KHG) schrieb: > obwohl ich fast behaupten würde, dass ein 30×40 Abzug von einen > hochwertigen digitalen > SLR-System (6-12MPixel) von einem analogen SLR nicht zu > unterscheiden ist, allerdings habe ich persö¶nlich nur bis 20×30 > selbst getestet.[…] Ich habe mir bei www.digiposter.de ein paar Printouts anfertigen lassen. 20×30, 30×40 und noch grö¶ßer. Für mich (selbstverständlich rein subjektiv) sind die damit erzielten Abzüge qualitativ gleichbleibend gewesen und von der Auflö¶sung her (Oly E-10 – 4 MP) wirklich schö¶n zu betrachten. bei 60×80 ist die Qualität dann natürlich etwas vermindert, da die einzelnen Pixel dann doch die 1mm-Marke etwas übersteigen. L.G. Werner ——————————————————————————————————————————————

Über

Ich bin hier der Chef.

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