[NMZ] Nidersee – Panorama

Datum: 18.07.2006 Uhrzeit: 16:58:54 Marcel Baer Liebe Olyaner Mal wieder ein Panorama aus den sonnigen, hochsommerlich heissen Schweizer Alpen: http://www.pbase.com/edlibaer/image/63704851/original Das Bild entstand mit der E-330 und dem 14-54 (ohne Stativ). Manuelle Belichtung mit einem ermittelten, mittleren Wert von F8 und 1/200 wobei ich wahrscheinlich noch eine Spur knapper belichten hätte kö¶nnen. Bildmodus war VIVID und alle andern Parameter auf neutral resp. 0. Den Weissabgleich habe ich auf 5300 eingestellt – und ich muss sagen dass die Farbwiedergabe des Sees absolut der Realität entspricht. Unglaublich aber er sieht so aus. Das Original-Bild besteht aus 5 Einzelbilder ist 10863*2933 Pixel gross und wurde mit MGI-Photosuite 4.0 zusammen gesetzt. Alle weiteren Bearbeitungen erfolgten in CS2. Gruss Marcel http://www.edlibaer.ch http://www.pbase.com/edlibaer” —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.07.2006 Uhrzeit: 19:18:28 Karl Schuessel Hallo, Am Tue, 18 Jul 2006 16:58:54 +0200 schrieb Marcel Baer: > Mal wieder ein Panorama aus den sonnigen, hochsommerlich heissen > Schweizer Alpen: > http://www.pbase.com/edlibaer/image/63704851/original Man kann zwar eine der Nahtstellen erkennen (dort, wo der See am schmalsten ist) und die Wolken sind überbelichtet, dennoch handelt es sich um ein cooles Bild, das Lust darauf macht, mal wieder die Trekkingstiefel anzulegen und durch die Berge zu springen. Viele Grüße Karl —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.07.2006 Uhrzeit: 19:53:36 Marcel Baer Lieber Karl Karl Schuessel schrieb: > Hallo, > > Am Tue, 18 Jul 2006 16:58:54 +0200 schrieb Marcel Baer: > >> Mal wieder ein Panorama aus den sonnigen, hochsommerlich heissen >> Schweizer Alpen: >> http://www.pbase.com/edlibaer/image/63704851/original > > Man kann zwar eine der Nahtstellen erkennen (dort, wo der See am > schmalsten ist) und die Wolken sind überbelichtet, dennoch handelt > es sich um ein cooles Bild, das Lust darauf macht, mal wieder die > Trekkingstiefel anzulegen und durch die Berge zu springen. > Danke für deinen Kommentar. Die Nahtstelle kann ich gerade nicht finden – vielleicht kannst du sie mir näher beschreiben. Die Wolken waren echt das Problem, vor allem, weil auch gerade noch die Sonne in dieser Ecke” stand. Optimal wäre da wohl HDR. Aber ein Pano mit HDR – da ist mir dann doch der Aufwand zu gross und ich gehe lieber auf einen andern Hügel ;-)) Gruss Marcel” —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.07.2006 Uhrzeit: 24:02:34 Karl Schuessel Hallo, Am Tue, 18 Jul 2006 19:53:36 +0200 schrieb Marcel Baer: >>> Mal wieder ein Panorama aus den sonnigen, hochsommerlich heissen >>> Schweizer Alpen: >>> http://www.pbase.com/edlibaer/image/63704851/original >> >> Man kann zwar eine der Nahtstellen erkennen (dort, wo der See am >> schmalsten ist) und die Wolken sind überbelichtet, dennoch handelt >> es sich um ein cooles Bild, das Lust darauf macht, mal wieder die >> Trekkingstiefel anzulegen und durch die Berge zu springen. > Die Nahtstelle kann ich gerade nicht finden – vielleicht kannst du > sie mir näher beschreiben. Die Nahtstelle liegt etwa dort, wo der See am schmalsten ist und wo auf dem grünen Bergrücken das Gebäude mit dem Fahnenmasten (?) steht. Etwas rechts von diesem Gebäude (dort, wo auch das Grün bis zum Wasser hinunter reicht) ändert sich der Blauton des Himmels bzw. der Himmel wirkt schlierig”. Der Effekt ist allerdings recht unauffällig. > Die Wolken waren echt das Problem vor allem weil auch gerade noch > die Sonne in dieser “Ecke” stand. Das Problem kenne ich zur Genüge. Es ist echt nicht einfach den hohen Kontrast bei Panos unter Kontrolle zu bringen. Viele Grüße Karl” —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.07.2006 Uhrzeit: 8:04:29 Rolf-Christian Müller Lieber Marcel, ich bin immer wieder schwer beeindruckt von Deinen Panos. Besaonders natürlich, weil ich ein großer Schweiz-Fan bin. Danke. Rolf — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.07.2006 Uhrzeit: 9:51:21 Karl Grabherr Marcel Baer schrieb: > Liebe Olyaner > > Mal wieder ein Panorama aus den sonnigen, hochsommerlich heissen > Schweizer Alpen: > http://www.pbase.com/edlibaer/image/63704851/original > > Das Bild entstand mit der E-330 und dem 14-54 (ohne Stativ). > Manuelle Belichtung mit einem ermittelten, mittleren Wert von F8 > und 1/200 wobei ich wahrscheinlich noch eine Spur knapper > belichten hätte kö¶nnen. Bildmodus war VIVID und alle andern > Parameter auf neutral resp. 0. Den Weissabgleich habe ich auf 5300 > eingestellt – und ich muss sagen dass die Farbwiedergabe des Sees > absolut der Realität entspricht. Unglaublich aber er sieht so aus. > Das Original-Bild besteht aus 5 Einzelbilder ist 10863*2933 Pixel > gross und wurde mit MGI-Photosuite 4.0 zusammen gesetzt. Alle > weiteren Bearbeitungen erfolgten in CS2. > Gruss > Marcel > http://www.edlibaer.ch > http://www.pbase.com/edlibaer hallo marcel bis auf die überbelichtung von ca. 0 5 bis 1 blende gefällt mir das foto sehr gut. die farben wirken etwas unnatürlich besonders im grün aber das kö¶nnte ebensogut an der überbelichtung liegen. lg karl posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.07.2006 Uhrzeit: 17:03:35 Marcel Baer Lieber Karl Karl Grabherr schrieb: >> wobei ich wahrscheinlich noch eine Spur knapper >> belichten hätte kö¶nnen. > > bis auf die überbelichtung von ca. 0,5 bis 1 blende gefällt mir > das foto sehr gut. die farben wirken etwas unnatürlich, > besonders im grün, aber das kö¶nnte ebensogut an der > überbelichtung liegen. > Mit der Belichtung habe ich mich wirklich schwer getan – habe bis zu einer Blende unterbelichtet und hat trotzdem nicht ganz gereicht. Mit EVB fand ich dann das dunkler machen” resp. “Tiefen und Lichter” nicht den absoluten Hit denn das Bild wurde eher düster. Darum hab ich es so gelassen. Leider entstand das Bild – sträflicherweise – in der Mittagssonne und ich kann es nicht so einfach nochmals neu fotografieren gehen 😉 Aber vielleicht hast du ja noch einen heissen Tip zur Verbesserung? Die Weiden auf über 2000 müM waren wirklich so grün (ein richtiges Sony-Grün) auch wenn es unnatürlich erscheint. Der Schnee war erst kurz weg die Kräuter sind noch extrem saftig und jung die Kühe sind noch nicht dort oben und sie sind von der Hitze überhaupt noch nicht verbrannt. Ist mir dieses Jahr aber speziell aufgefallen auch die Vielfalt der vorgefundenen Kräuter und Alpenblumen. Gruss Marcel” —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.07.2006 Uhrzeit: 20:35:17 Helge Süß Hallo Marcel! > Mal wieder ein Panorama aus den sonnigen, hochsommerlich heissen > Schweizer Alpen: > http://www.pbase.com/edlibaer/image/63704851/original Autsch, der See juckt gewaltig. Ungefähr 2000m, sagst du? Wie sieht’s in der Gegend mit Fluggenehmigungen aus? Ein so klarer See wirkt auf mich ungemein anziehend. Warm anziehend, um genau zu sein 🙂 Helge ;-)=) — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 20.07.2006 Uhrzeit: 15:35:15 Karl Grabherr Marcel Baer schrieb: > Lieber Karl > Karl Grabherr schrieb: > >>> wobei ich wahrscheinlich noch eine Spur knapper >>> belichten hätte kö¶nnen. > >> >> bis auf die überbelichtung von ca. 0,5 bis 1 blende gefällt mir >> das foto sehr gut. die farben wirken etwas unnatürlich, >> besonders im grün, aber das kö¶nnte ebensogut an der >> überbelichtung liegen. >> > > Mit der Belichtung habe ich mich wirklich schwer getan – habe bis > zu einer Blende unterbelichtet und hat trotzdem nicht ganz > gereicht. Mit EVB fand ich dann das dunkler machen” resp. “Tiefen > und Lichter” nicht den absoluten Hit denn das Bild wurde eher > düster. Darum hab ich es so gelassen. Leider entstand das Bild – > sträflicherweise – in der Mittagssonne und ich kann es nicht so > einfach nochmals neu fotografieren gehen 😉 Aber vielleicht hast > du ja noch einen heissen Tip zur Verbesserung? ja ich habe natürlich einen tipp zur verbesserung. erstens solltest du in solchen situationen immer im raw format fotografieren. das bringt bei der nachbearbeitung enorme reserven. ein tipp zur belichtung solcher fotos. digicams reagieren auf überbelichtung mit ausgerissenen lichtern die nicht mehr zu retten sind. du solltest daher dein hauptaugenmerk auf die lichter legen damit diese nicht überbelichtet werden. wenn die schatten zulaufen kann man aufgrund des sehr hohen dynamikumfangs in der nachbearbeitung noch sehr viel herausholen. am besten verwendest du für solche situationen die spotmessung. richte das spotmessfeld auf einen bereich in den wolken in denen du auf jeden fall noch “zeichnung” haben willst sprich einen bereich der auf keinen fall ausfressen soll. stelle zuvor eine belichtungskorrektur von ca. +2 3 bis +2 5 blenden ein. wenn du jetzt die belichtung in den wolken speicherst wird automatisch eine belichtungskorrektur von +2 3 oer +2 5 blenden angewendet die die lichter an das obere ende der tonwertkurve verschieben. mit dieser vorgehensweise sind die hellsten bereiche optimal belichtet ohne auszufressen. probiers mal. wichtig ist einzig und alleine dass du einzuschätzen lernst wo in den lichtern noch zeichnung vorhanden sein soll. die wahl des richtigen messpunktes bedarf einiger erfahrung. aber im digitalkamerazeitalter mit der sofortigen kontrolle via histogramm nach der aufnahme ist das auch kein problem mehr. habe früher ausschließlich auf diamaterial fotografiert….ca. 5 blenden dynamikumfang gegenüber ca. 9-10 bei den heutigen oly’s. da konnte schon eine halbe blende unterschied über gelingen oder mißlingen einer aufnahme entscheiden. allerdings konnte man perfekt lernen die belichtung exakt zu bestimmen. lg karl grabherr > Die Weiden auf über 2000 müM waren wirklich so grün (ein richtiges > Sony-Grün) auch wenn es unnatürlich erscheint. Der Schnee war erst > kurz weg die Kräuter sind noch extrem saftig und jung die Kühe > sind noch nicht dort oben und sie sind von der Hitze überhaupt noch > nicht verbrannt. Ist mir dieses Jahr aber speziell aufgefallen > auch die Vielfalt der vorgefundenen Kräuter und Alpenblumen. > Gruss > Marcel posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 20.07.2006 Uhrzeit: 15:35:15 Karl Grabherr Marcel Baer schrieb: > Lieber Karl > Karl Grabherr schrieb: > >>> wobei ich wahrscheinlich noch eine Spur knapper >>> belichten hätte kö¶nnen. > >> >> bis auf die überbelichtung von ca. 0,5 bis 1 blende gefällt mir >> das foto sehr gut. die farben wirken etwas unnatürlich, >> besonders im grün, aber das kö¶nnte ebensogut an der >> überbelichtung liegen. >> > > Mit der Belichtung habe ich mich wirklich schwer getan – habe bis > zu einer Blende unterbelichtet und hat trotzdem nicht ganz > gereicht. Mit EVB fand ich dann das dunkler machen” resp. “Tiefen > und Lichter” nicht den absoluten Hit denn das Bild wurde eher > düster. Darum hab ich es so gelassen. Leider entstand das Bild – > sträflicherweise – in der Mittagssonne und ich kann es nicht so > einfach nochmals neu fotografieren gehen 😉 Aber vielleicht hast > du ja noch einen heissen Tip zur Verbesserung? ja ich habe natürlich einen tipp zur verbesserung. erstens solltest du in solchen situationen immer im raw format fotografieren. das bringt bei der nachbearbeitung enorme reserven. ein tipp zur belichtung solcher fotos. digicams reagieren auf überbelichtung mit ausgerissenen lichtern die nicht mehr zu retten sind. du solltest daher dein hauptaugenmerk auf die lichter legen damit diese nicht überbelichtet werden. wenn die schatten zulaufen kann man aufgrund des sehr hohen dynamikumfangs in der nachbearbeitung noch sehr viel herausholen. am besten verwendest du für solche situationen die spotmessung. richte das spotmessfeld auf einen bereich in den wolken in denen du auf jeden fall noch “zeichnung” haben willst sprich einen bereich der auf keinen fall ausfressen soll. stelle zuvor eine belichtungskorrektur von ca. +2 3 bis +2 5 blenden ein. wenn du jetzt die belichtung in den wolken speicherst wird automatisch eine belichtungskorrektur von +2 3 oer +2 5 blenden angewendet die die lichter an das obere ende der tonwertkurve verschieben. mit dieser vorgehensweise sind die hellsten bereiche optimal belichtet ohne auszufressen. probiers mal. wichtig ist einzig und alleine dass du einzuschätzen lernst wo in den lichtern noch zeichnung vorhanden sein soll. die wahl des richtigen messpunktes bedarf einiger erfahrung. aber im digitalkamerazeitalter mit der sofortigen kontrolle via histogramm nach der aufnahme ist das auch kein problem mehr. habe früher ausschließlich auf diamaterial fotografiert….ca. 5 blenden dynamikumfang gegenüber ca. 9-10 bei den heutigen oly’s. da konnte schon eine halbe blende unterschied über gelingen oder mißlingen einer aufnahme entscheiden. allerdings konnte man perfekt lernen die belichtung exakt zu bestimmen. lg karl grabherr > Die Weiden auf über 2000 müM waren wirklich so grün (ein richtiges > Sony-Grün) auch wenn es unnatürlich erscheint. Der Schnee war erst > kurz weg die Kräuter sind noch extrem saftig und jung die Kühe > sind noch nicht dort oben und sie sind von der Hitze überhaupt noch > nicht verbrannt. Ist mir dieses Jahr aber speziell aufgefallen > auch die Vielfalt der vorgefundenen Kräuter und Alpenblumen. > Gruss > Marcel posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 20.07.2006 Uhrzeit: 16:56:48 Marcel Baer Lieber Helge Helge Süß schrieb: > Hallo Marcel! > >> Mal wieder ein Panorama aus den sonnigen, hochsommerlich heissen >> Schweizer Alpen: >> http://www.pbase.com/edlibaer/image/63704851/original > > Autsch, der See juckt gewaltig. Ungefähr 2000m, sagst du? Wie > sieht’s in der Gegend mit Fluggenehmigungen aus? Es kommt wohl einwenig auf dein Fluggerät an. Ansonsten kö¶nnte dich schon ein kleines Begrüssungkomitee empfangen (hier in friedlicher Mission): http://www.armee.vbs.admin.ch/internet/armee/de/home/lvbfl/links/ps.Par.0003.DownloadFile.tmp/patrouille_suisse_prosp_06_de.pdf Gruss Marcel —————————————————————————————————————————————— Datum: 20.07.2006 Uhrzeit: 17:38:40 Karl Grabherr Marcel Baer schrieb: > Lieber Karl > Karl Grabherr schrieb: > >> > > Danke für die Tipps. > >> ja, ich habe natürlich einen tipp zur verbesserung. erstens >> solltest du in solchen situationen immer im raw format >> fotografieren. das bringt bei der nachbearbeitung enorme >> reserven. >> > > Klar, handhabe ich bereits so. Allerdings nie für ein Panorama… > >> ein tipp zur belichtung solcher fotos. digicams reagieren auf >> überbelichtung mit ausgerissenen lichtern, die nicht mehr zu >> retten sind. du solltest daher dein hauptaugenmerk auf die >> lichter legen, damit diese nicht überbelichtet werden. wenn die >> schatten zulaufen kann man aufgrund des sehr hohen >> dynamikumfangs in der nachbearbeitung noch sehr viel >> herausholen. >> >> am besten verwendest du für solche situationen die spotmessung. >> richte das spotmessfeld auf einen bereich in den wolken, in >> denen du auf jeden fall noch zeichnung” haben willst sprich >> einen bereich der auf keinen fall ausfressen soll. stelle zuvor >> eine belichtungskorrektur von ca. +2 3 bis +2 5 blenden ein. wenn >> du jetzt die belichtung in den wolken speicherst wird automatisch >> eine belichtungskorrektur von +2 3 oer +2 5 blenden angewendet >> die die lichter an das obere ende der tonwertkurve verschieben. > Du meinst doch sicherlich MINUS 2 3 bis 2 5 oder? hallo marcel ich meinte schon PLUS 2 3 oder 2 5…ist schon richtig. jeder belichtungsmesser macht aus allem was er “sieht” mittleres grau darauf ist er nämlich geeicht. wenn du also die weiße wolke mit der spotmessung anmißt und die werte unkorrigiert übernimmst wird die wolke bestenfalls schmutziggrau aber nie weiß. um sie weiß zu machen verschiebt die belichtungskorrektur in richtung plus die belichtung an den oberen rand (richtung weiß) der tonwertkurve. alle anderen helligkeiten gehen natürlich mit. bei der szene mit dem see hast du nach unten hin ausreichend reserven…sollte überhaupt kein problem sein. >> mit dieser vorgehensweise sind die hellsten bereiche optimal >> belichtet ohne auszufressen. probiers mal. wichtig ist einzig >> und alleine dass du einzuschätzen lernst wo in den lichtern >> noch zeichnung vorhanden sein soll. die wahl des richtigen >> messpunktes bedarf einiger erfahrung. aber im >> digitalkamerazeitalter mit der sofortigen kontrolle via >> histogramm nach der aufnahme ist das auch kein problem mehr. > Das ist alles richtig – für Einzelaufnahmen nur kommt jetzt noch > die Schwierigkeit der Panoramafotografie dazu. Darum wählte ich > eine mittlere Belichtung wobei gerade die 2 Einzelbilder mit dem > Grünen Teil (Panoramamitte) ein absolut ausgewogenes Histogramm > aufweisen. Dasjenige Bild mit der ausgefressenen Wolke hat > logischerweise ein extrem flaches Histogramm mit einem extremen > Peak im rechten äusseren Teil. > Ich habe es noch nie geschafft unterschiedlich belichtete Bilder > zusammenzusetzen ohne dass man dies sehen würde (Vielleicht habe > ich auch die falsche Stichingsoftware). Vor allem der wolkenlose > Himmel ist da extrem anfällig darauf. Will sagen dass wohl die > Helligkeitsunterschiede in meinem Fall der Art gross waren (mache > seit 1999 digitale Panos und hatte noch nie solche > Schwierigkeiten) dass es immer irgendwo ausgefressene Lichter > geben wird oder dann irgendwo einfach ein Teil total unterbelicht > sein wird. Auch wird dann die Funktion von “Tiefen und Lichter” aus > CS2 nicht mehr helfen denn auch das sieht man resp. es wirkt dann > einfach unnatürlich. ich fotografiere auch meine panoramen ausschließlich im raw-modus und belichte manuell wobei ich die belichtung je nach motiv entweder mittels lichtmessung (sekonic L358) oder mit dem spotmeter (minolta spotmeter f) nach der 2-punkt kontrast meßmethode ermittle. auch unterschiedlich helle fotos lassen sich in maßen stitchen ohne dass man etwas bemerkt. sieh dir doch das panorama vom sö¶lktalbach auf meiner panorama-portfolio seite an. da betrug der unterschied sage und schreibe 3 blenden zwischen den dunklen waldanteilen und der hellen lichtung. das geht natürlich nicht mit jeder software. ich verwende seit einigen jahren die produkte von realviz und hier im speziellen den realviz stitcher seit version 3.0. die software ist zwar nicht gerade billig wenn du aber professionelle panoramen hinbekommen willst führt kein weg daran vorbei. die abgespeckte version stitcher express kann für zylindrische panoramen wie deines mit sehr guten ergebnissen verwendet werden. meine panoramen findest du unter http://qtvr.karlgrabherr.com wenn du fragen hast kannst du mich auch gerne anrufen. vielleicht kann man manches am telefon besser und schneller erklären. ich schicke dir ein mail mit meiner telefonnummer. liebe grüße karl > Gruss > Marcel posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 22.07.2006 Uhrzeit: 18:12:43 Dieter Bethke Hallo Marcel Baer, am Tue, 18 Jul 2006 19:53:36 +0200 schriebst Du: > Optimal wäre da wohl HDR. In der Tat, sofern die Wolken nicht zu schnell ziehen. > Aber > ein Pano mit HDR – da ist mir dann doch der Aufwand zu gross und Na, so riesig ist der Aufwand doch gar nicht. Das Ergebnis rechtfertigt meist den in Relation zum Gesamtaufwand recht niedrigen Zusatzaufwand für eine HDR-Aufzeichnung. Einfach die automatische Belichtungsreihe mit 5 Bildern und +-1EV benutzen. Ob Du die eingesammelten Daten dann später zu Hause auch nutzt, kannst Du ja dann immer noch entscheiden. Zusätzlicher Zeitaufwand vor Ort liegt bei ca. 1 Minute (Belichtungsreihe + Serienbildschaltung einstellen, längere Speicherzeiten für zusätzliche Bilder). Der Rest ist wie gehabt. Wenn ich schon mit Kameraausrüstung auf einen Berg wandere, dann würde ich auch versuchen das optimale Bildergebnis herauszuholen. Womit ich nicht gesagt haben will, dass Dein Bild nicht so auch sehr schö¶n anzuschauen ist. Es ging mir hier nur um den Zusatzaufwand für HDR. > ich gehe lieber auf einen andern Hügel ;-)) Das ist sehr verständlich. Aber wie oben beschrieben, würdest Du mit HDR-Aufzeichung ca. nur 1 Minute später auf den weiteren Hügel aufbrechen kö¶nnen. Wer sich weiter für HDR und die damit in der Landschafts- und Panoramafotografie zu erzielenden Qualitätssteigerungen interessiert, dem kann ich folgenden (englischen) Artikel nur wärmstens ans Herz legen: http://www.naturescapes.net/072006/rh0706_1.htm Die darin angesprochene Software gibt es auch auf Deutsch unter http://hdrsoft.com/de/ Und wer sich einfach gerne ein paar HDR-Bilder ansehen mö¶chte kann dies ghier tun. Allzeit gutes Licht und volle Akkus Dieter Bethke http://fotofreaks.de | http://oly-e.de/handbuecher.php4″ ——————————————————————————————————————————————

Über

Ich bin hier der Chef.

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