Irgendwie gemein…

Datum: 13.12.2007 Uhrzeit: 10:31:16 Thorsten Hofmann ….find ich das vom Herz-Jesu Krankenhaus 🙁 Gestern war ich nochmal dort. Mein Hausarzt hat sich auch keinen Rat mehr gewusst und mir dringend geraten, dort nochmal vorstellig zu werden. Also Termin gemacht und gestern Vormittag dort gewesen. Die haben mich eine halbe Stunde lang per Ultraschall auf eine mö¶gliche Thrombose hin untersucht, aber nix gefunden. In der Kniekehle haben sie große Probleme gehabt, überhaupt eine Vene zu finden, da das Hämatom dort so dick ist… Die handtellergroßen blauen Flecken an der Innenseite des Oberschenkels und an der Wade direkt unterhalb der Kniekehle konnten sie sich (und mir) auch nicht so richtig erklären. Muss wohl ziemlich viel Blut während der OP in den Muskel gelaufen sein…“ Und wegen der Schmerzen an der Aussenseite des Oberschenkels und am Knie entlang: „Das Knie wird halt während der OP so ausgerichtet damit man mit den Instrumenten überhaupt ins Gelenk hinein kommt. Da kann es schon vorkommen dass das Außenband überdehnt wird. Aber gerissen ist nichts machen Sie sich da mal keine Gedanken. Das braucht halt alles noch ein Zeit…. Ein wenig Schmerzmittel und wenn es nicht besser wird kommen Sie nächste Woche nochmal vorbei.“ (Na toll!) Irgendwie machen die es sich ganz schö¶n einfach oder? Die mittlerweile fast zwei Wochen mit heftigen Schmerzen werden einfach so unter den Tisch gekehrt… „Kann schon mal vorkommen…“ Aber direkt nach der OP heisst es noch: „Sie brauchen doch keine Krücken?! Sie kö¶nnen doch gleich belasten! Treten Sie mal auf…“ Ich bin ganz schö¶n sauer und brauche immer noch 3x am Tag 600mg Ibuprofen 2x am Tag Tramadol und eine Trancopal um selbigen halbwegs erträglich zu gestalten. Wenigstens habe ich den Eindruck dass es langsam besser wird und das alleine lässt die Laune schon etwas steigen Vielleicht lauf ich zu Weihnachten doch noch ohne die blö¶den Krücken rum Thorsten //mail:ad:thorsten:minus:hofmann:punkt:de// //www.fotofreunde-goldener-schnitt.de//“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 13.12.2007 Uhrzeit: 10:58:08 Reinhard Wagner Du hast Post… Grüße Reinhard und gute Besserung — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 13.12.2007 Uhrzeit: 12:21:47 Andy Hi Thorsten, ich würde in so einem Fall (nein, nicht würde, ich habe es echt getan…) bei meiner Krankenkasse vorstellig werden und den Verdacht auf Behandlungsfehler äußern. Zumindest die gesetzlichen haben dazu extra (unabhängige) Gutachter, die sich das dann schon mal (für Dich kostenfrei) ansehen. In meinem Fall bin ich dann mit dessen (positivem) Gutachten zu einem darauf spezialisierten Anwalt gepilgert und habe (allerdings erst nach 2 oder 3 Jahren) auch tatsächlich eine Entschädigung von der Ärzteversicherung bekommen. Ging zwar bei mir um einen falsch versorgten Bruch – aber auch bei Dir scheint mir das alles andere als normal abgelaufen zu sein! Und das bei einer Operation die nichts wirklich ausergewö¶hnliches darstellt. Natürlich kann ich es nicht einschätzen, ich bin weder Mediziner noch kann man sowas aus der Ferne beurteilen, aber auch Ärzte sind (leider) nicht unfehlbar – es sind halt auch nur“ Menschen… Andy imbedauermodus“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.12.2007 Uhrzeit: 2:27:16 Christian Joosten Moin Thorsten. Am Thu, 13 Dec 2007 09:31:16 +0100 schrieb Thorsten Hofmann: > Vielleicht lauf ich zu Weihnachten doch noch ohne die blö¶den > Krücken rum, Ist ja schon ’ne Weile her, wie ist denn der aktuelle Status? Und: Haben die Kurpfuscher sich mal wieder zu Ihren Taten geäußert? VG, Christian 7 🙁 —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.12.2007 Uhrzeit: 14:56:40 Thorsten Hofmann Christian Joosten schrieb: > Ist ja schon ’ne Weile her, wie ist denn der aktuelle Status? Und: > Haben die Kurpfuscher sich mal wieder zu Ihren Taten geäußert? Letzten Mittwoch vor einer Woche war ich nochmal im Spital. Auch weil mein Hausarzt meinte, ich solle da noch mal hingehen, einfach schon deswegen, damit die im Krankenhaus selber die Sache dokumentiert haben. Dort wurde ich eine halbe Stunde lang per Ultraschall auf eine mö¶gliche Thrombose hin untersucht, die aber zum Glück ohne den Fund einer solchen blieb. Ansonsten hö¶re ich immer: Sowas hab ich noch nie gesehen…“ Toll 🙁 Das nenn ich mal eine vernünftige Auskunft. Egal ob mein Hausarzt oder die Ärzte im Krankenhaus – immer die o.g. Aussage. Auf meine Frage hin warum mir das Knie und der Oberschenkel an der Aussenseite so weh tut: „Da muss ich meine Kollegen im OP ein wenig in Schutz nehmen. Das Knie muss ja schon ziemlich verbogen werden um mit den Instrumenten da überhaupt rein zu kommen. Sowas kann hinterher schon mal eine Bänderdehnung geben…“ Hab ich also scheinbar eine Bänderdehnung am Aussenband die ich vorher nicht hatte. Und auf meine Schmerzen und die großflächigen Blutergüsse angesprochen: „Da ist wohl bei der OP viel Blut in den Muskel gelaufen. Das braucht einfach noch Zeit. Nehmen sie weiter Schmerzmittel und wenn es nicht besser wird kommen sie nochmal vorbei.“ Nunja inzwischen ist der große blaue Fleck an der Innenseite des Oberschenkels schon viel schwächer geworden an der Außenseite zieht sich über fast die ganze Länge ein leicht grünlicher Streifen. Von den Schmerzen ist es besser geworden ohne ausreichend Ibuprofen geht aber noch nix (3x 800mg am Tag). Nachts ist es manchmal so dass ich alle paar Stunden aufwache und weiss nicht mehr wie ich das Bein am besten legen soll. Der Ischias macht halt auch noch oft heftige Probleme. Manchmal denke ich ich hätte einen Weidezaun im Bein. Das geht vom Steissbein bis in die Fußsohle…. An manchen Tagen hab ich das Gefühl es geht vorwärts und dann kommt der nächste Tag und es ist wieder schlechter 🙁 Mit der Krankenkasse hab ich besprochen dass der Vorgang zum Gutachter geht. Anwalt hab ich auch angerufen aber der war erstmal etwas reserviert. Ich solle mal das Gutachten von der Krankenkasse abwarten. Wenn die Schmerzen auf Dauer nicht besser werden müsste man halt wo anders nochmal eine Untersuchung machen und dann versuchen rechtliche Schritte einzuleiten. Wobei ich mir selber da wenig Hoffnung mache. Vor der OP muss man ja so viele Formulare unterschreiben… Da gibt es bestimmt auch irgendwo eine sehr klein gedruckte Klausel dass ich mit solchen Komplikationen rechnen muss. Kommende Woche ist auch nicht wirklich geeignet um irgendwas großartig zu unternehmen muss wohl auf die erste Januarwoche warten. Ich bin ja immer noch optimistisch (von manchen Tagen mit hängendem Kopf und stark schmerzendem Bein abgesehen) dass sich in den kommenden 14 Tagen alles deutlich verbessert. An der Arbeit erwarten mich die Kollegen auch sehnlichst (vieel Arbeit) aber 8 Stunden stehen kann ich mir im Moment noch nicht so richtig ausmalen. LG Thorsten //mail:ad:thorsten:minus:hofmann:punkt:de// //www.fotofreunde-goldener-schnitt.de//“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 29.12.2007 Uhrzeit: 2:38:24 Christian Joosten ReMoin Thorsten. Am Sun, 23 Dec 2007 13:56:40 +0100 schrieb Thorsten Hofmann: > Letzten Mittwoch vor einer Woche war ich nochmal im Spital. > Auch weil mein Hausarzt meinte, ich solle da noch mal hingehen, > einfach schon deswegen, damit die im Krankenhaus selber die Sache > dokumentiert haben. > Dort wurde ich eine halbe Stunde lang per Ultraschall auf eine > mö¶gliche Thrombose hin untersucht, die aber zum Glück ohne den Fund > einer solchen blieb. Ansonsten hö¶re ich immer: Sowas hab ich noch > nie gesehen…“ Toll 🙁 Das nenn ich mal eine vernünftige > Auskunft. Aber immerhin wirst Du noch nicht von Helmut Wicht untersucht oder? Obwohl vielleicht hätte der sogar ’ne passable Idee parat. > Egal ob mein Hausarzt oder die Ärzte im Krankenhaus – > immer die o.g. Aussage. Auf meine Frage hin warum mir das Knie und > der Oberschenkel an der Aussenseite so weh tut: „Da muss ich meine > Kollegen im OP ein wenig in Schutz nehmen. Das Knie muss ja schon > ziemlich verbogen werden um mit den Instrumenten da überhaupt rein > zu kommen. Sowas kann hinterher schon mal eine Bänderdehnung > geben…“ Hab ich also scheinbar eine Bänderdehnung am Aussenband > die ich vorher nicht hatte. Tolle Wurst ist zwar nicht dramatisch und kann mich als ehemaligen Handballer wahrlich nicht schocken aber sich sowas im OP einzufangen ist schon ein starkes Stück. > Und auf meine Schmerzen und die > großflächigen Blutergüsse angesprochen: „Da ist wohl bei der OP > viel Blut in den Muskel gelaufen. Das braucht einfach noch Zeit. Super das wird ja immer besser jetzt auch noch ’ne Nekrose. > Nehmen sie weiter Schmerzmittel und wenn es nicht besser wird > kommen sie nochmal vorbei.“ Was für ein toller Tipp. ;-/ > Nunja inzwischen ist der große blaue > Fleck an der Innenseite des Oberschenkels schon viel schwächer > geworden an der Außenseite zieht sich über fast die ganze Länge > ein leicht grünlicher Streifen. Von den Schmerzen ist es besser > geworden ohne ausreichend Ibuprofen geht aber noch nix (3x 800mg > am Tag). Das sind ja immer noch recht ansehnliche Dosierungen. > Nachts ist es manchmal so dass ich alle paar Stunden > aufwache und weiss nicht mehr wie ich das Bein am besten legen > soll. Der Ischias macht halt auch noch oft heftige Probleme. Mann mann Du bist ja schon ’n ganz schö¶nes Wrack geworden mein Bester. Und ich dachte schon ich käme jetzt ins „knackige“ Alter aber das ist ja nix dagegen. > Mit der Krankenkasse hab ich besprochen dass der Vorgang zum > Gutachter geht. Anwalt hab ich auch angerufen aber der war erstmal > etwas reserviert. Der golft womö¶glich mit Deinem Chefarzt. > Ich solle mal das Gutachten von der Krankenkasse > abwarten. Wenn die Schmerzen auf Dauer nicht besser werden müsste > man halt wo anders nochmal eine Untersuchung machen und dann > versuchen rechtliche Schritte einzuleiten. Wobei ich mir selber da > wenig Hoffnung mache. Vor der OP muss man ja so viele Formulare > unterschreiben… Da gibt es bestimmt auch irgendwo eine sehr klein > gedruckte Klausel dass ich mit solchen Komplikationen rechnen > muss. Jo mit Sicherheit zu was anderen dienen diese Zettelchen doch gar nicht. > Kommende Woche ist auch nicht wirklich geeignet um irgendwas > großartig zu unternehmen muss wohl auf die erste Januarwoche > warten. Ich bin ja immer noch optimistisch (von manchen Tagen mit > hängendem Kopf und stark schmerzendem Bein abgesehen) dass sich in > den kommenden 14 Tagen alles deutlich verbessert. Ich drück Dir die Daumen. > An der Arbeit > erwarten mich die Kollegen auch sehnlichst (vieel Arbeit) aber 8 > Stunden stehen kann ich mir im Moment noch nicht so richtig Nee überstürz da mal lieber nichts immerhin kannst Du Dir die Zeit ja mit E-330 und E-510 vertreiben und die beiden in Ruhe gegeneinander austesten. Ich wünsche Dir dabei einstweilen viel Spaß und vor allem: Gute Besserung! VG Christian 11 :-)“ ——————————————————————————————————————————————