Ausgefressene Lichter bei grauem oder trueberen Himmel, Abhilfe?

Datum: 22.05.2007 Uhrzeit: 9:31:20 Helge Suess Hallo Gerd! > jeweils Messmodus Esp Ich würde das mit Spot anmessen. ESP sit das japanische Belichtungsroulette. Das verwendet den gesamten Bildbereich (aufgeteilt in unterschiedlich gewichtete Bereiche) und denkt sich was dazu. ESP ist daher nicht zum Ausmessen einzelner Bildteile geiegnet. > Wie gehe ich am besten vor? Ich messe in so einem Fall mit Spot die unterschiedlichen Bereiche und überlege mir was mir im Bild wichtig ist. Danach stelle ich Zeit und Blende ein. Der Kontrastunterschied ist aber bei solchen Situatuionen verhältnismässig hoch. Da läufst du immer in einen Kompromiss. > Anderer Messmodus? Ja. Ich verwende in der Regel Mittenbetont, in solchen Fällen Spot. Was ich dann aber einstelle ist eine Mischung aus der Messung und Erfahrung. Die Kontrolle über Histogramm und das Zebra zeigt mir was alles ausreisst. Damit kann ich ermitteln wie weit die mir wichtigen Bereiche brauchbar belichtet sind. > Macht es eher Sinn RAW zu nehmen und später in Lightroom > korrigieren? Bedingt ja. RAW kann aber auch nicht alles ausgleichen. Mehr als im JPEG ist es schon. Für noch mehr Kontrastumfangmusst du eine Belichtungsreihe (2 LW Stufen) machen und dann als HDR zusammenfügen. Helge ;-)=) 10 — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 22.05.2007 Uhrzeit: 9:51:15 Peter Fronteddu Gerd Bott schrieb: > jeweils Messmodus Esp > bei Messmodus ESP+ AF sind die Sprünge bis auf ca. +/- 1/3 EV > gleich. ESP heisst, die Kamera rät mehr oder weniger geschickt und zutreffend. Was die gerade misst und wie das gewichtet wird, bleibt ein Geheimnis 😉 Manchmal stimmts halt, manchmal nicht. > Wie gehe ich am besten vor? > Anderer Messmodus? Oder einen mittleren Wert mittels AE-Lock > speichern? Welchen? Der Punkt ist, Du musst auf den Lichtwert treffen, der stimmt“. Und „stimmen“ ist einerseits Geschmacksache eine Frage wie die Wirkung sein soll. Andererseits sollten die Lichter eben nicht ausbleichen lieber saufen die Schatten ab. Da nimmt Dir kein anderer Messmodus oder ne andere Kameraeinstellung die Entscheidug ab. Entweder Du misst mehrfach (Himmel Umgebung Graukarte/Hand als Ersatzmessung) und korrigierst nach Erfahrung (Messwerte sind zu interpretierende Werte kein Dogma). Und/oder Du machst ein Testbild und schaust aufs Histogramm. > Macht es eher Sinn RAW zu nehmen und später in Lightroom > korrigieren? Ist schon sinnvoll. Hilft Dir aber auch nichts wenn die Lichter keinen Tonwert mehr haben. Deswegen eben lieber knapper und die Schatten bei Bedarf aufziehen. Grüße Peter“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 22.05.2007 Uhrzeit: 10:21:44 Yvonne Hallo Gerd > Wenn jetzt aber der Himmel nur graublau oder gar trübgrau ist > kommt der auf Bildern viel zu hell rüber an den Rändern zu > Bäumen regelrecht ausgerissen. das ist nach meinem Bauchgefühl logisch: die Belichtungsmessung will ‚gleich viel hell‘ wie auf einem Bild mit Sonne, die Landschaft ist hier einiges dunkler unter der Wolkendecke, die ist aber im Verhältnis sehr hell. Das nehmen wir von Auge nicht so wahr, die Kamera ist da unbestechlich… > > Zu analogen Diatagen hab ich einfach -0,3 bis -1 EV belichtet und > gut war, Provokative Frage: was ist daran im Digi-Zeitalter falsch? > die Olympus scheint mir da sensibeler zu sein. > Bei einer Testserie hatte hatte ich folgende Belichtungswerte bei > 100 Iso: > Himmel alleine f 5.6 1/800, > Horinzont Mitte: f5,6 1/400 > nur Motiv ohne Himmel f 5.6 1/125 > jeweils Messmodus Esp > bei Messmodus ESP+ AF sind die Sprünge bis auf ca. +/- 1/3 EV > gleich. Meine Kameras (E-330, E-1) sind ‚von Haus aus‘ auf – 0,3 EV eingestellt. Ich verwende meist mittelbetonte Messung (bin nicht so gründlich wie Helge), reguliere – EV nach Bauchgefühl und mache einen Probeschuss. Dann sehe ich mir das Histogramm an, aufgrund dessen ich dann wenn nö¶tig nachregle und weiter fotografiere. Grad bei Landschaften geht das gut, denn die rennt nicht weg… Manchmal richte ich die Kamera so aus, dass ich den hellsten Bereich meines Motives in der Mitte habe und messe, um zu sehen, was die Kamera wohl für Werte ermittelt und ziehe daraus meine Schlüsse. Ich fotografiere meist in P, wenn ich mit den Einstellungen (Blende/Zeit Kombo) der Kamera nicht glücklich bin, schalte ich auf A (Blendenvorwahl) oder gaaanz selten auf M (Manuell) um. Den Rest mache ich über die + oder – EV-Einstellung. Ein Profi hier hat mal so ungefähr gesagt: die Kameraelektronik kann die Belichtung in den meisten Situationen besser messen als der Mensch, und erst noch schneller. Für alle anderen Fälle gibt’s die verschiedenen Eingriffsmö¶glichkeiten und die Delete-Taste… 😉 Ich fotografiere ausschliesslich in RAW – dieses Format ist sowas von praktisch, grad in Bezug auf Kontrastumfang. Was man da herausholen kann, gefällt mir ausnehmend, ausserdem gibt es mir die Gelegenheit, mit dem Foto *nach* dem Auslö¶sen zu arbeiten, ein bisschen wie in der Dunkelkammer, nur bequemer, ein bisschen schneller und ohne Chemie ;-). Ich meine übrigens festgestellt zu haben, dass die E-330 auch bei ESP-Messung irgendwie ausgewogener belichtet als die E-1, bei dieser ist ESP in der Regel schlechter als mittelbetont. Aber auch dies habe ich nicht mit Testreihen ermittelt, sondern in der Praxis und kann deswegen auch ein ungenauer Eindruck sein. Nur so mein Senf – Fotografiermethoden sind so individuell wie der Mensch; nach einiger Zeit wirst Du die für Dich passende raushaben. weiterhin frohe Fotopirsch Yvonne — www.yvonnesteinmann.ch —————————————————————————————————————————————— Datum: 22.05.2007 Uhrzeit: 10:30:10 Peter Schöler Hallo Gerd, meine Methode (E-1, geht auch mit anderen E-Kameras): – RAW-Modus – Mittenbetonte Messung – Im Sucher auf den helleren Teil zielen und AEL“ drücken – dann im Sucher den Ausschnitt bestimmen – Auslö¶sen Zu Hause am PC RAW entwickeln und im EBV im 16bit-Modus bearbeiten. Manchmal im RAW-Konverter zwei Bilder mit zwei Belichtungen (+2 EV-Stufen) entwickeln und als TIFF abspeichern und mit Photomatix Pro als HDR zusammenfügen. Dann habe ich am Ende ein Bild das die Wolken noch strukturiert zeigt und die Landschaften/Bäume noch ausreichend belichtet sind. Gruß Peter“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 22.05.2007 Uhrzeit: 10:53:13 Gerd Bott Hallo zusammen @all, da der Himmel jetzt wieder die selbe gräue zeigt wie auf den Bildern mit dem ausgerissenen Himmel werde ich die Gunst der Stunde nutzen und Eure Ratschläge in Ruhe durchprobieren. Was mir allerdings nicht so ganz klar ist wie ich das Histogramm deuten soll bzw. was ich daraus ableiten soll. Bei der C**** S3 hatte man auf dem Display so eine Warnanzeige für Über/Unterbelichtung die Bildteile waren da rot angemarkert. Das vermisse an der E 330, vielleicht hab ich auch nur die Option noch nicht gefunden. bis denn Gerd — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 22.05.2007 Uhrzeit: 11:02:11 Andy Hi Gerd, es hat ja schon eine Menge Tips gegeben. Nur kurz mein Senf: in solchen Situationen unterbelichten ist schon mal nicht falsch, in den Schatten steckt viel mehr Zeichnung als in den hellen Bereichen. Da kann man auch aus einem Jpeg noch einiges rausholen, mache ich so. Aus RAW kann man das natürlich noch feiner herausarbeiten, aber, ganz wichtig: mehr Belichtungsumfang hat auch RAW nicht! Es ist nur feiner abgestuft (und somit besser und ohne grö¶bere Tonwertabrisse herausholbar). RAW ist kein Allheilmittel. In kritischen Situationen mache ich (wenn Zeit ist) auch schnell mal eine Belichtungsreihe, meist aber manuell und so mit mindestens 1 EV Abstand mit Betonung auf weniger belichtet. Spot-Messung alleine hilft in solchen Fällen auch nicht, da dann garantiert irgendwas vö¶llig daneben liegt, Spot ist in den Fällen nur zum anmessen (wie Helge beschrieben) gut – um dann am Ende alles manuel einzustellen. Mittenbetont ist auch nicht ohne Probleme, wenn mein (dunkles) Motiv in der Mitte liegt, werden die Lichter wieder ausfressen – hier hilft nur unterbelichten. Andy imbelichtungsmodus —————————————————————————————————————————————— Datum: 22.05.2007 Uhrzeit: 11:25:13 karl grabherr Gerd Bott schrieb: > Hallo, > > nachdem ich jetzt einiges mit meiner neuen E 330 fotografiert > habe, fällt mir auf etlichen Bildern folgendes auf: > > Wenn ich eine Landschaft bei sonnigem Wetter mit blauem Himmel > und Wolken aufnehme erhalte ich durchwegs Bilder die von der > Belichtung okay sind. > > Wenn jetzt aber der Himmel nur graublau oder gar trübgrau ist > kommt der auf Bildern viel zu hell rüber an den Rändern zu > Bäumen regelrecht ausgerissen. > > Zu analogen Diatagen hab ich einfach -0,3 bis -1 EV belichtet und > gut war, die Olympus scheint mir da sensibeler zu sein. > Bei einer Testserie hatte hatte ich folgende Belichtungswerte bei > 100 Iso: > Himmel alleine f 5.6 1/800, > Horinzont Mitte: f5,6 1/400 > nur Motiv ohne Himmel f 5.6 1/125 > jeweils Messmodus Esp > bei Messmodus ESP+ AF sind die Sprünge bis auf ca. +/- 1/3 EV > gleich. > > Wie gehe ich am besten vor? > Anderer Messmodus? Oder einen mittleren Wert mittels AE-Lock > speichern? > Macht es eher Sinn RAW zu nehmen und später in Lightroom > korrigieren? > > bis denn > > Gerd > hallo gerd, mit einem externen belichtungsmesser und lichtmessung hast du zu 80% alles im griff ohne herumraten. die letzten 20% erledigt man am besten mit 2-punkt kontrastmessung, spotmessung mit lichter oder schattenkorrektur oder belichtungsreihen. lg karl — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 22.05.2007 Uhrzeit: 12:09:11 bernd fischer Helge Suess schrieb: > Hallo Gerd! > >> jeweils Messmodus Esp > > Ich würde das mit Spot anmessen. ESP sit das japanische > Belichtungsroulette. Das verwendet den gesamten Bildbereich > (aufgeteilt in unterschiedlich gewichtete Bereiche) und denkt > sich was dazu. ESP ist daher nicht zum Ausmessen einzelner > Bildteile geiegnet. > >> Wie gehe ich am besten vor? > > Ich messe in so einem Fall mit Spot die unterschiedlichen > Bereiche und überlege mir was mir im Bild wichtig ist. Danach > stelle ich Zeit und Blende ein. Der Kontrastunterschied ist aber > bei solchen Situatuionen verhältnismässig hoch. Da läufst du > immer in einen Kompromiss. > >> Anderer Messmodus? > > Ja. Ich verwende in der Regel Mittenbetont, in solchen Fällen > Spot. Was ich dann aber einstelle ist eine Mischung aus der > Messung und Erfahrung. > Die Kontrolle über Histogramm und das Zebra zeigt mir was alles > ausreisst. Damit kann ich ermitteln wie weit die mir wichtigen > Bereiche brauchbar belichtet sind. Bei der E1 : Nicht vergessen sollte man in dem ganzen Zusammenhang die Bracketing – Funktion, kann man da doch das gefundene ‚Optimum'(?) sicherheitshalber noch automatisch mit 5 Aufnahmen (Abstufung 0,3EV) überlagern. Allerdings sollte man da die Blende fixieren (Blendenvorwahl) wegen der Tiefenschärfe. Gruß, Bernd > >> Macht es eher Sinn RAW zu nehmen und später in Lightroom >> korrigieren? > > Bedingt ja. RAW kann aber auch nicht alles ausgleichen. Mehr als > im JPEG ist es schon. Für noch mehr Kontrastumfangmusst du eine > Belichtungsreihe (2 LW Stufen) machen und dann als HDR > zusammenfügen. > > Helge ;-)=) > 10 > — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 22.05.2007 Uhrzeit: 13:08:07 bernd fischer karl grabherr schrieb: > Gerd Bott schrieb: > >> Hallo, >> >> nachdem ich jetzt einiges mit meiner neuen E 330 fotografiert >> habe, fällt mir auf etlichen Bildern folgendes auf: >> >> Wenn ich eine Landschaft bei sonnigem Wetter mit blauem Himmel >> und Wolken aufnehme erhalte ich durchwegs Bilder die von der >> Belichtung okay sind. >> >> Wenn jetzt aber der Himmel nur graublau oder gar trübgrau ist >> kommt der auf Bildern viel zu hell rüber an den Rändern zu >> Bäumen regelrecht ausgerissen. >> >> Zu analogen Diatagen hab ich einfach -0,3 bis -1 EV belichtet und >> gut war, die Olympus scheint mir da sensibeler zu sein. >> Bei einer Testserie hatte hatte ich folgende Belichtungswerte bei >> 100 Iso: >> Himmel alleine f 5.6 1/800, >> Horinzont Mitte: f5,6 1/400 >> nur Motiv ohne Himmel f 5.6 1/125 >> jeweils Messmodus Esp >> bei Messmodus ESP+ AF sind die Sprünge bis auf ca. +/- 1/3 EV >> gleich. >> >> Wie gehe ich am besten vor? >> Anderer Messmodus? Oder einen mittleren Wert mittels AE-Lock >> speichern? >> Macht es eher Sinn RAW zu nehmen und später in Lightroom >> korrigieren? >> >> bis denn >> >> Gerd >> > > hallo gerd, > > mit einem externen belichtungsmesser und lichtmessung hast du zu > 80% alles im griff ohne herumraten. Das ist ja im Studio vielleicht noch praktikabel. Aber die armen Wanderer, Bergsteiger , Skitouristen, die eine Halbtagestour vor sich haben, um den Gipfel ihrer Begierde zu erreichen, um dort das Licht zu messen, und nach einem weiteren halben Tag den Aufnahmestandpunkt nicht mehr finden weil es stockduster ist,…ich weiss nicht ? Fazit : Nur das Licht das durch das Objektiv einfällt zählt, und das kann man ja mittels Spotmessung genauestens analysieren. (Spot = 2% des Sucherbilds). PS. Ein externer Belichtungsmesser ist ’so unnö¶tig wie ein Kropf‘ bzw. für jemand der schon alle Oly Objektive/Griffe hat. Gruß, Bernd (1+1) (na wenn das keine Signalwirkung hat) die letzten 20% erledigt man > am besten mit 2-punkt kontrastmessung, spotmessung mit lichter > oder schattenkorrektur oder belichtungsreihen. > > lg > karl > — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 22.05.2007 Uhrzeit: 14:32:02 Yvonne Gerd Bott schrieb: > > Was mir allerdings nicht so ganz klar ist wie ich das Histogramm > deuten soll bzw. was ich daraus ableiten soll. > Bei der C**** S3 hatte man auf dem Display so eine Warnanzeige > für Über/Unterbelichtung die Bildteile waren da rot angemarkert. > Das vermisse an der E 330, vielleicht hab ich auch nur die Option > noch nicht gefunden. Die Funktion gibt’s bei der E-330 auch, warte mal *kamerahervorkram*, hier die Schritt-für-Schritt-Anleitung ;-): – Kamera ein – Foto machen – Wiedergabeknopf drücken – Infoknopf drücken, so viele Male, bis am unteren rechten Rand ‚Highlight‘ erscheint, dann hast Du den Bildschirm, der Dir die ausgefressenen Lichter blinkenderweise darstellt. Beim nächsten Mal Drücken blinken die abgesoffenen Dunkelpartien; der nächste Druck führt zu Datei-Numerierung, der nächste zu mehr Info zum Bild (Auflö¶sung, Datum/Uhrzeit..), der nächste zu einer Übersicht mit 4 kleinen Histogrämmen, Aufnahmeeinstellungen (Blende, Zeit, ISO, Messmethode) und eine Mini-Ansicht des aufgenommenen Bildes, beim nächsten kommt das RGB-Histogramm in Gross über das Bild gelegt. Zum Histogramm: lies bitte hier: http://olypedia.de/Histogramm Wenn das Bergli rechts in der unteren Ecke anstö¶sst, hast Du weisse Stellen im Bild. Das ist in Ordnung, wenn Du ein Motiv hast, in dem weiss tatsächlich vorkommt. Ansonsten ist Dein Bild vermutlich bereits überbelichtet. Wenn das Bergli am rechten Rand hochsteigt, ist das Foto definitiv überbelichtet, bzw. hat überbelichtete Stellen, die verloren sind (keine Bildinformation mehr). So, und jetzt gehe ich offline – muss noch fertig packen.. schliesslich muss / darf ich in ein paar Stunden los nach Zürich, um den Nachtzug nach Berlin zu erwischen – juhuuuui! Weiterhin frohe Fotopirsch Yvonne — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 22.05.2007 Uhrzeit: 14:40:39 Frank Hallo Gerd! 🙂 Gerd Bott“ schrieb: > Bei der C**** S3 hatte man auf dem Display so eine Warnanzeige > für Über/Unterbelichtung die Bildteile waren da rot angemarkert. > Das vermisse an der E 330 vielleicht hab ich auch nur die Option > noch nicht gefunden. Das hat die 330 auch allerdings nicht im Live-View. Bei der Wiedergabe der Bilder den Info-Knopf drücken. Da werden einmal Überbelichtungen einmal unterbelichtete Bereiche blinkend dargestellt. Sorry dass ich es nicht genau beschreiben kann habe hier auf der Arbeit die Kamera nicht mit. LG Frank“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.05.2007 Uhrzeit: 24:52:11 Carsten Blees ‚lo Andy, Andy schrieb: > in solchen Situationen unterbelichten ist schon mal nicht falsch, > in den Schatten steckt viel mehr Zeichnung als in den hellen > Bereichen. Was meinst Du damit genau? Das bei solchen Motiven der interessante Bildinhalt eher in den dunkleren Bereichen der Tonwerte liegt? Technisch gesehen ist es ja leider wohl so, das bei der Überführung der Sensordaten in ein digitales Aufzeichungsformat die tieferen Tonwertbereiche mit weniger Bits aufgelö¶st werden als die Helleren… (evtl. an das menschliche Sehvermö¶gen angepasst?) Das fiel mir schmerzlich auf, als ich vor meinem Kauf im April diesen Jahres ein paar Kameras bzw. deren RAWs verglichen habe. Teilweise war in den dunklen Bereichen so eine Art Dithering bis hin zum Posterizing (sorry für das Denglisch) in den dunklen Bereichen zu sehen. Dann habe ich ein bisschen recherchiert, und bin u.a. auf folgendes gestossen: http://www.phaseone.com/upload/raw-part1.pdf Hier wird hervorragend erklärt, warum das so ist (siehe Seite 7 fff, English only) Gedanken dazu: – Wie ist die ‚Strategie‘, dass man das Histogramm bei der Wahl der Aufnahmeparameter so zuverlässig wie mö¶glich nach ‚rechts schiebt‘ – Kann weiter verarbeitende Software eine ‚kurz vor überbelichtete‘ Aufnahme derart ‚runterziehen‘, dass die Schatten dann eine bessere Auflö¶sung aufweisen? Ciao, Carsten ——————————————————————————————————————————————