Welche Software zur Bildbearbeitung/-verwaltung

Datum: 16.05.2007 Uhrzeit: 11:47:04 Nicolaus Hallo erstmal: ich besitze das E500-Doppellinsenkit, dazu noch eine alte Sony Schnellschußkamera. Nun mö¶chte ich endlich die Datenflut in den Griff bekommen (JPEGs von Sony) und RAW-Dateien der E500 bearbeiten und als JPEGS integrieren (sinnvoll?). Momentan arbeite ich mit Picassa und Oly Master 2.0, ohne aber beide wirklich systematisch einzusetzen. Diese Lö¶sung ist nur vorübergehend, bis ich mehr Zeit und die richtigen Programme gefunden habe. Welche Empfehlungen kö¶nnt Ihr mir bezüglich optimaler Bildverwaltung und -verarbeitung geben? Ich habe mir Lightroom mal angesehen. Nachdem ich evtl. auch auf MAC umsteigen kö¶nnte, wäre Aperture eine Alternative. Ich suche mö¶glichst etwas aus einem Guß, ohne zwischen verschiedenen Programmen hin un her switchen zu müssen. Sind diese Programme overkill für meine Bedürfnisse? Vielen Dank, Nicolaus — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.05.2007 Uhrzeit: 12:08:51 Frank Hallo Nicolaus! 🙂 Schau dir Adobe PSE (Photoshop Elements) ab Version 3.0 bis aktuell 5.0 an. Nicolaus“ schrieb: > Welche Empfehlungen kö¶nnt Ihr mir bezüglich optimaler > Bildverwaltung und -verarbeitung geben? Optimal ist relativ. Es kommt darauf an was du machen willst. PSE ist für mich z.Z. voll ausreichend. > Ich habe mir Lightroom mal angesehen. Nachdem ich evtl. auch auf > MAC umsteigen kö¶nnte wäre Aperture eine Alternative. Ich suche > mö¶glichst etwas aus einem Guß ohne zwischen verschiedenen > Programmen hin un her switchen zu müssen. Sind diese Programme > overkill für meine Bedürfnisse? PSE gibt es für Windows und Mac. Es ist eine eierlegende Wollmilchsau. Es hat eine umfangreiche Bildverwaltung und die Bildverarbeitung steigert sich von der Ebene einfachster Grundlagen bis zum mächtigen Standardeditor der schon viele Elemente des großen Adobe Photoshop aufweist. So kannst du z.B. verschiedenste Photoshop-Plugins auch hier verwenden. Standardmassig z.B. die Raw-Konverter. PSE gibts auch als Trialversion also einfach mal ausprobieren. Achtung: Nicht mit Adobe Photoshop Albums verwechseln. Da bekommst du nur die Bildverwaltung. 🙂 LG Frank > Vielen Dank > Nicolaus > posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.05.2007 Uhrzeit: 12:15:04 Reinhard Wagner Nicolaus schrieb: > Momentan arbeite ich mit Picassa und Oly Master 2.0, ohne aber > beide wirklich systematisch einzusetzen. Diese Lö¶sung ist nur > vorübergehend, bis ich mehr Zeit und die richtigen Programme > gefunden habe. > > Welche Empfehlungen kö¶nnt Ihr mir bezüglich optimaler > Bildverwaltung und -verarbeitung geben? Kommt drauf an, was Du damit machen willst. Ich verwalte mit Picasa nun schon knapp 35.000 Bilder, habe auch einiges andere ausprobiert und komme mit Picasa immer noch hin. Der Trick bei Picasa ist, daß man sich eine vernünftige Ordnerstruktur auf der Festplatte ausdenkt und diese einhält. (Da ich meine Bilder im chronologischen Zugriff brauche, habe ich halt entsprechende Ordner Jahr (2007) Monat (200705) Tag (20070516) angelegt. Was bei Picasa halt nicht überragend ist, ist die Verschlagwortung. Da muß man sich mit dem einen IPTC-Feld behelfen. (Aber ich habe eh keine Zeit, 35000 Bilder zu verschlagworten. Ich finde meine Bilder über die Artikel wieder, die ich über das Event schreibe. Dort steht das Datum drin, und im Picasa ist ja alles nach Datum sortiert.) > > Ich habe mir Lightroom mal angesehen. Nachdem ich evtl. auch auf > MAC umsteigen kö¶nnte, wäre Aperture eine Alternative. Ich suche > mö¶glichst etwas aus einem Guß, ohne zwischen verschiedenen > Programmen hin un her switchen zu müssen. Sind diese Programme > overkill für meine Bedürfnisse? Was sind Deine Bedürfnisse? Grüße Reinhard — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.05.2007 Uhrzeit: 13:13:06 Holger Krinke Nicolaus schrieb: > > Welche Empfehlungen kö¶nnt Ihr mir bezüglich optimaler > Bildverwaltung und -verarbeitung geben? > Meine Empfehlung würde auch Richtung PSE gehen. Über die Bildverarbeitung brauch ich wohl nichts sagen. Die Bildverwaltung setze ich sei kurzem ein (rund 12.000 Bilder) und bin begeistert. Sehr gut gefällt mir, dass die Verschlagwortung auch eine Struktur aufweist. Ich weiß nicht, ob das bei anderen Programmen auch so ist, aber trotzdem kurz erklärt: Die Kategorie Personen“ hat bei mir die Unterkategorien „Familie“ „Verwandte“ „Freunde“ (usw). die Unterkat. Familie enthält z.B. die Einzelpersonen (Mami Papi Sohn Tochter). Wenn ich ein Bild mit „Tochter“ verschlagworte erscheint es logischerweise bei der Suche nach „Tochter“. Aber es lässt sich auch die Unterkat. „Familie“ als Suchbegriff angeben und da Tochter eine Untermenge von Familie ist erscheinen diese Bilder dann auch. Desweiteren ist es mö¶glich Schlagwortstruktur nachträglich zu erweiten bzw. umzubauen wodurch die Bilder der neuen Struktur folgen ohne dass dabei die Schlagworte oder dessen Zuordnung verloren gehen. Nicht unerwähnt bleiben sollte dass – da alles aus einem Guss ist – die Zusammenarbeit Verwaltung/Bearbeitung ziemlich optimal ist; so lassen sich z.B. im Editor bearbeitete Bilder in der Verwaltung als Versionssätze organisieren. Beste Grüße holger Holger Krinke http://www.d-photo.de aktualisiert am 08.05.07″ —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.05.2007 Uhrzeit: 13:43:04 Reinhard Wagner Holger Krinke schrieb: > Die Kategorie Personen“ hat bei mir die Unterkategorien „Familie“ > „Verwandte“ „Freunde“ (usw). die Unterkat. Familie enthält z.B. > die Einzelpersonen (Mami Papi Sohn Tochter). Wenn ich ein Bild > mit „Tochter“ verschlagworte erscheint es logischerweise bei der > Suche nach „Tochter“. Aber es lässt sich auch die Unterkat. > „Familie“ als Suchbegriff angeben und da Tochter eine Untermenge > von Familie ist erscheinen diese Bilder dann auch. > Desweiteren ist es mö¶glich Schlagwortstruktur nachträglich zu > erweiten bzw. umzubauen wodurch die Bilder der neuen Struktur > folgen ohne dass dabei die Schlagworte oder dessen Zuordnung > verloren gehen. Das klingt sehr gut eventuell steige ich ja doch um….. (Gerade hat mir der Postbote PSE 5 gebracht also steht dem nichts im Wege…) Grüße Reinhard posted via https://oly-e.de“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.05.2007 Uhrzeit: 14:33:57 Burkhard K. Hallo, ich verwende nun seit etwa 2004 die Software Studioline (http://www.studioline.net) mit Begeisterung. Das Preis Leistungs-/Verhältnis ist sehr gut. Bilderdatenbank mit nicht-destruktiver Bearbeitung auch für JPEG!!! Das war die Kaufentscheidung für mich, nachdem ich einiges ausprobiert habe. Damit mache ich heute aus meinem 4:3 Format ein 1:1 und übermorgen ein 3:2 ohne am Original irgendwas zu verändern. Jeder Filter (Scharfzeichner, Tonwertkorrektur usw.) wird als Filterkette in der Datenbank hinterlegt. Beschneiden, drehen, Filter usw. werden erst in das Bild gerechnet wenn ich es Exportiere, z.B. um Abzüge zu bestellen oder in I-Net hoch zu laden. Somit gibt es nur 1 Speichervorgang, was vorallem der JPEG Qualität zur Gute kommt, wo ja jede einzelne Speicherung eine Verschlechterung der Qualität bedeutet. Um Sicherungskopien, z.B. vor einer Bearbeitung, brauche ich mich also gar nicht zu kümmern. Gekauft hatte ich mir es damals, als mich RAW noch nicht wirklich interessiert hat. Das vorhandene RAW Modul ist verbesserungswürdig, ist aber genau deshalb auch in Arbeit. Da kommt demnächst was neues. Da ich aber nach wie vor überwiegend JPEG fotografiere (die sind nämlich , wenn ich die mit JPEG aus RAW entwickelten Bildern vergleiche, gar nicht so schlecht) stö¶rt mich das bisher nicht so sehr. Die Bildverarbeitung hat alle üblichen Filter zur Bildaufbesserung, wenn das denn für Olys überhaupt notwendig ist 😉 Die Bildbearbeitung ist aber keine Bildretusche mit Ebenentechnik, doch dafür kann man z.B. PSE oder andere integrieren. Um die Sicherungskopie kümmert sich dann auch Studioline wenn ich das mö¶chte, dann wird nämlich z.B. eine 1:1 Kopie erstellt und diese in PSE geö¶ffnet. Also das Original bleibt auch hier erhalten. Es gibt sogar eine kostenlose Version, die würde ich sogar jederzeit Picasa vorziehen. Die Kaufversion, hat noch ein paar mehr Filter, z.B. Gradationsfilter, und kann RAW Formate. Die Kaufversion kann man auch als 30Tage Demo Version testen. Gruss Burkhard — posted via https://oly-e.de http://fotos.kl1online.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.05.2007 Uhrzeit: 14:53:56 Nicolaus Zu meinen Bedürfnissen: – nicht-destruktive Bearbeitung (auch für JPEG) ist schon sehr attraktiv – RAW-Bearbeitung (Qualität von PSE5 bei Oly E500?) – gute Strukturierung der Fotos/ Verschlagwortung (PSE klingt da schon recht interessant) Vielen Dank für Eure Tipps, beide Programme werde ich mir mal genauer Ansehen (Studioline, PSE). Habt Ihr Erfahrung mit Aperture/ Lightroom? Danke NICOLAUS — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 17.05.2007 Uhrzeit: 10:49:58 Reinhard Wagner Nicolaus schrieb: > Zu meinen Bedürfnissen: > > – nicht-destruktive Bearbeitung (auch für JPEG) ist schon sehr > attraktiv > – RAW-Bearbeitung (Qualität von PSE5 bei Oly E500?) > – gute Strukturierung der Fotos/ Verschlagwortung (PSE klingt da > schon recht interessant) > > Vielen Dank für Eure Tipps, beide Programme werde ich mir mal > genauer Ansehen (Studioline, PSE). Das habe ich jetzt die letzten drei Tage auch mal gemacht und beide Programme mal auf meine 37k Bilder losgelassen. Studioline scheiterte schon daran, die Bilder überhaupt zu importieren, da es anscheinend nicht mit Netzwerklaufwerken zurechtkommt (einzelne Unterverzeichnisse geht schon, aber nicht ein komplettes Laufwerk, auf dem auch noch die Datenbankdateien von Studioline abgelegt werden sollen.) Da kam dann Sucht nach doppelten Dateien“ und das war’s dann. Photoshop hat immerhin nach mehreren Stunden(!) die Bilder eingelesen die Verzeichnisstruktur (in der die Daten auch für digitalisierte Dias hinterlegt waren) ignoriert und einen wilden Haufen Bilder hinterlassen die datumsmäßig im Jahre 1904 begonnen haben… (abgebildet waren Bilder von der Frankfurter Buchmesse 2000). Das mit den Tags ist zwar sehr nett und sicher auch brauchbar. Aber das ist in meinem „Geschäft“ ein Nice-to-have. Wichtiger ist daß ich schnell ein Bild geraderichten optimieren ausschneiden und an die Redaktion schicken kann. Und bis da PSE gestartet und der Editor geladen ist bin ich mit Picasa schon fertig. Auch die Anzeige der einzelnen Bilder ist fürchterlich lahm (bei mir werden alle Bilder vom Netzwerk geladen und das kriegt Picasa wesentlich schneller hin. (Etwa Faktor 10) Na soweit meine persö¶nlichen Erfahrungen. Grüße Reinhard 1 2 3 posted via https://oly-e.de“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.05.2007 Uhrzeit: 15:05:54 Wolfram-Asmund Sattler Hallo! Ich halte DigiKam für sehr gut. Das ist eine freie Foto-Management-Software mit allen Schikanen. Der Umstieg auf Linux (oder ein BSD) ist allerdings Pflicht. -> http://www.digikam.org Ansonsten hat mir von aller Windows-Software bisher Lightroom am besten gefallen. Selbst verwende ich derzeit f-spot (Foto-Verwaltung) sowie Gimp 2.3.x (Bildbearbeitung ö  la Photoshop) und ufraw (RAW-Konverter) unter Ubuntu. Alles Super-Software und alles kostenlos! -> http://www.f-spot.org/Main_Page -> http://www.gimp.org/ -> http://ufraw.sourceforge.net/ sowie -> http://www.ubuntu.com/ Viele Grüße Wolfram — posted via https://oly-e.de ——————————————————————————————————————————————