Andere fotografieren immer das gleiche Gebirge

Datum: 21.08.2008 Uhrzeit: 8:44:41 Falk Hallo Olys, ein Punkt fehlt in dem Test: mein Freund kam mit seiner neuen Pentax aus dem Urlaub. Fazit: Er hatte auf allen Bildern immer das selbe Gebirge. Egal wo er war (auf eine Rundreise durch Frankreich) immer der selbe, dicke, hässliche Berg. Ursache: Ein dicker Fussel auf dem Sensor. Und das kenne ich auch von vielen anderen Kameras. Auch mit den aktuellen Staubrüttlern. Nur mit meinen Olympen, mit denen hatte ich noch nie einen Fussel oder Dreck auf dem Sensor. Und ich habe bei meiner E3 schon sehr oft das Objektiv gewechselt. Und bei meiner 510 hatte ich mir den Spiegel vollgeschmaddert und versucht, ihm mit einem weichen Tuch zu säubern. Fazit, es ging alles schief, ich lö¶ste ein staubiges Inferno aus, Staub im Sucher, überall in der Kamera – nur nicht auf dem Sensor. Ich hatte die Kamera zu Olympus geschickt, zum Säubern, das haben sie auch gemacht. Auf Kulanz. Sowas war auch nicht bei dpreview im Test. Viele Grüße Falk — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 21.08.2008 Uhrzeit: 8:58:32 Peter Eckel Hallo Falk, vielen Dank für Deinen Bericht – bei allen, teils durchaus berechtigten, Negativmeinungen und -meldungen verliert man immer wieder mal die positiven Seiten nicht nur einer Kamera oder eines Herstellerservice aus dem Blickfeld. Wir waren im Juni/Juli knapp über zwei Wochen in Namibia. Staubpisten, Sand, das ganze Programm. Ich habe bei meinen Kameras nicht eine Sekunde darüber nachgedacht, ob ich in dieser oder jener Situation nun das Objektiv wechsle oder nicht. Klar, im Sandsturm muß es nicht unbedingt sein, aber ansonsten wird nach Bedarf gewechselt, Punkt. Das Resultat: Ein ziemlich übel eingesauter Spiegel und Sucher, überall in Kamerataschen und auf den Kameras selbst weißer Staub und roter Sand, der teils jetzt noch nicht weg ist, einige Ausrüstungsgegenstände knirschen nach vier Wochen immer noch. Aber keine Staubflecken. Klar, es gibt bessere Systeme für Available Light. Und auch für schnelle Sportaufnahmen. Gar keine Frage, und auch daß Olympus da noch einen Weg vor sich hat, der die eine oder andere Herausforderung bietet, die die anderen Hersteller schon besser gemeistert haben. Aber für das, was *ich* mit *meinen* Kameras machen will, gibt es kein tauglicheres System. Und das ist das einzige Entscheidungskriterium, das ich gelten lasse. Viele Grüße, Peter. —————————————————————————————————————————————— Datum: 21.08.2008 Uhrzeit: 10:33:41 Falk Hallo Peter, ich gehe sogar noch weiter… es gibt für mich keine besseren Systeme für Available Light. Klar, eine D3 mit fettem Objektiv macht bessere Bilder. Aber will ich das mit mir rumschleppen? Und wenn ich bei Oly schleppen will, dann das 300 F2.8. Was der Chip weniger kann, das kann das Objektiv mehr. Ich war drei Wochen auf einer Rundtour durch Frankreich, 30 Kathedralen und Schlö¶sser, mit E3, Fisheye, 11-22, 12-60, 50-200 und EC14. Was hätte ich für mehr an Available Light-Fähigkeit mehr tragen und auch Geld ausgeben müssen? Kann ich den dicken Canaon oder Nikon Hunken von Objektiv (600´er an einer D3, das wiegt) so ruhig halten wie die doch vergleichsweise zarte-Oly Combo? Meine Kameraerfahrung lässt nur noch einen Wunsch offen. Ein Fässchen, ein 150´er F2.0, vielleicht ergänzt mit dem EC20. Edlef, irgendwann… Viele Grüße Falk — posted via https://oly-e.de ——————————————————————————————————————————————