Schaerfeproblem mit E-3 und 70-300 bei fliegenden Voegeln

Datum: 18.03.2008 Uhrzeit: 19:16:44 Axel Jahn Gestern war ich den ganzen Tag Vö¶gel fotografieren. Mit der E-3 und dem herrlich kompakten 70-300, das ich ganz gut finde. Da ich richtig viel Strecke gemacht habe (wie meist) war auch kein Stativ dabei. Ich hatte ein tolles Licht (Sonne, früh morgen warme, weiche Farben) und habe einige meiner Lieblingsvö¶gel (Seeadler, Rauhfußbussard, Kornweihe, Rotmilan, Kolkrabe…) so nah vor die Linse bekommen wie sonst selten. Immer wieder überflogen mich zum Beispiel Milane oder Bussarde in teilweise wirklich so geringer Hö¶he, dass ich sie fast formatfüllend aufnehmen konnte. Um so frustrierender dann die Ergebnisse. Selten so viele unscharfe Bilder gelö¶scht! Verschlusszeiten lagen überwiegend zwischen 1/360 und 1/1000. Einstellungen der Kamera: C-AF, Serienbildfunktion schnell, AF-Empfindlichkeit klein, nur der mittlere AF-Messpunkt aktiv, Auslö¶sepriorität aus. Nun war es gestern teilweise recht windig, die Vö¶gel flogen mitunter ziemlich schnell auf mich zu, manches Bild mag verwackelt sein, aber bei nicht wenigen habe ich auch den Eindruck, dass der AF einfach nicht richtig scharf stellte. Bei ruhigen Motiven (Landschaft, sitzende Vö¶gel) habe ich mit dem AF eigentlich keine Probleme. Eigentlich mag ich meine E-3. Meistens sind die Bilder auch in Ordnung, die ich so fabriziere. Erwarte ich zu viel? Mache ich etwas falsch? Vielen Dank für Eure Tipps. Axel — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.03.2008 Uhrzeit: 20:40:43 Jürgen_B …. hattest Du den IS an oder aus ? lg Jürgen Axel Jahn schrieb: > Gestern war ich den ganzen Tag Vö¶gel fotografieren. Mit der E-3 > und dem herrlich kompakten 70-300, das ich ganz gut finde. Da ich > richtig viel Strecke gemacht habe (wie meist) war auch kein > Stativ dabei. Ich hatte ein tolles Licht (Sonne, früh morgen > warme, weiche Farben) und habe einige meiner Lieblingsvö¶gel > (Seeadler, Rauhfußbussard, Kornweihe, Rotmilan, Kolkrabe…) so > nah vor die Linse bekommen wie sonst selten. Immer wieder > überflogen mich zum Beispiel Milane oder Bussarde in teilweise > wirklich so geringer Hö¶he, dass ich sie fast formatfüllend > aufnehmen konnte. > > Um so frustrierender dann die Ergebnisse. Selten so viele > unscharfe Bilder gelö¶scht! Verschlusszeiten lagen überwiegend > zwischen 1/360 und 1/1000. Einstellungen der Kamera: C-AF, > Serienbildfunktion schnell, AF-Empfindlichkeit klein, nur der > mittlere AF-Messpunkt aktiv, Auslö¶sepriorität aus. > > Nun war es gestern teilweise recht windig, die Vö¶gel flogen > mitunter ziemlich schnell auf mich zu, manches Bild mag > verwackelt sein, aber bei nicht wenigen habe ich auch den > Eindruck, dass der AF einfach nicht richtig scharf stellte. Bei > ruhigen Motiven (Landschaft, sitzende Vö¶gel) habe ich mit dem AF > eigentlich keine Probleme. > > Eigentlich mag ich meine E-3. Meistens sind die Bilder auch in > Ordnung, die ich so fabriziere. Erwarte ich zu viel? Mache ich > etwas falsch? > > Vielen Dank für Eure Tipps. > > Axel > — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.03.2008 Uhrzeit: 20:48:41 Matthias Hallo Axel, ich denke da überforderst Du Dein Werkzeug. Die Belichtungszeiten wären m.E. noch o.k., aber das Objektiv stö¶ßt wohl beim Fokussieren an seine Grenzen. Nicht umsonst kostet ein 50-200 SWD das Vierfache. Das 70-300 ist bestimmt ein gutes Standard-Objektiv, aber für bewegte Objekte wahrscheinlich zu langsam, da nützt auch die E3 wenig (trotz IS). Ansonsten würde ich in so einer Situation sicher den C-AF benutzen und das Messfeld auf dynamisch einstellen, evtl. mit einer fixen Verschlußzeit arbeiten und die Belichtung über ISO und Blende regeln. Gruß Matthias — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.03.2008 Uhrzeit: 22:34:31 Axel Jahn Der IS war an, CAF auch, da mitunter Bäume o.ä. im Hintergrund waren, fand ich den zentralen AF-Punkt besser. Vielleicht leiste ich mir ja bald das 50-200 swd, aber irgendwie hätte ich mir eine wenigstens etwas hö¶here Trefferquote gewünscht. Habe vorher viel mit Lumix FZ 10 bis 50 geknipst, da war ja auch nicht alles prima, aber man hatte doch selbst bei solchen Situationen einzelne Bilder scharf – wenn auch nicht so scharf, also fein aufgelö¶st, wie es Olympus (bei ruhigeren Objekten) kann. Na ja, habe jedenfalls kleine Zweifel… Eigentlich ist Four Thirds der richtige Standard für Tierfotografie wegen des besseren Crop-Faktors, finde ich nach wie vor, aber vielleicht hat es ja doch einen Grund, dass viele Profis was anderes benutzen – wobei mir klar ist, dass deren Objektive in einer anderen Preisklasse (und Gewichtsklasse) liegen. Aber ich finde auch, dass Oly in diesem Bereich (Linsen für Tierfotografie) noch echtes Entwicklungspotenzial hat. Ich fände ein 4,0 300 mm zu einem Preis unter 2000 Euros zum Beispiel eine gute Idee. Die 3,5 kg vom 2,8 300 mm mag man ja nicht mehr auf Wanderungen mitnehmen. Und sparen müsste ich dafür auch noch ein wenig… — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.03.2008 Uhrzeit: 22:37:30 Siegfried Hallo Axel, > Ordnung, die ich so fabriziere. Erwarte ich zu viel? Mache ich > etwas falsch? Gleich vorweg: Mangels an Gelegenheit hatte ich bisher keine Erfahrung wie sie die E-3 mit meinem Teleequipment (ED50-200+EC14) verhält. Dafür habe ich einiges an Erfahrung mit E-300, E-330 und zuletzt E510 gesammelt. Für solche Bilder braucht es einiges an Übung, im Vorübergehen“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.03.2008 Uhrzeit: 22:45:36 Matthias Hallo Axel, ein Teil Deiner Erfahrungen habe ich auch mit dem 40-150 Standard an der E500 gemacht. Wie dem auch sei, nach einigem hin und her, bin ich dann für die (ruhigere) Tierfotografie am Sigma 50-500mm F4-6.3 APO für FT hängengeblieben und hatte – Gott sei Dank – dann damit auch die richtigen Aha-Erlebnisse! Gerade die gute Leistung am langen —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.03.2008 Uhrzeit: 22:50:30 Axel Jahn Hallo Siegfried, ich fotografiere schon ein paar Jahre Vö¶gel, früher analog, jetzt digital und hatte mir vielleicht trotzdem etwas zu viel versprochen – mag sein. Eigentlich dachte ich, ich hatte einen guten Tag – bis ich mir die Bilder ansah… Mich würde interessieren, wie diejenigen, die mit der E-3 fotografieren, die Frage C-AF oder S-Af sehen. Eigentlich ist der C-Af doch genau für solche Situationen gedacht: Motiv ebewegt sich auf mich zu, ich will eine Serie schießen, um dann das beste Bild auszuwählen… Herzlich Axel — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.03.2008 Uhrzeit: 23:05:31 Matthias Axel Jahn schrieb: > Hallo Siegfried, > > Mich würde interessieren, wie diejenigen, die mit der E-3 > fotografieren, die Frage C-AF oder S-Af sehen. Eigentlich > ist der C-Af doch genau für solche Situationen gedacht: Motiv > ebewegt sich auf mich zu, ich will eine Serie schießen, um dann > das beste Bild auszuwählen… > > Herzlich > > Axel Hallo Axel, ich kann Siegfried nur zustimmen, man muß sicher viel Experimentieren und, auch gerade bei neuem Material, Probieren, welchen Weg man geht. Der C-AF mach aus meiner Sicht dann nur mit einem schnell fokussierenden Objektiv Sinn. Ganz grob testen konnte ich das bisher nur mal bei Serienbildern mit C-AF und dem 12-60er mit SWD, da hat es funktioniert, auch wenn der C-AF natürlich die Anzahl der Bilder pro Sek. erheblich ausbremst, was klar ist. 1-2 Bilder pro Sek. waren bei bewegten Objekten aber drin (bei ausgeschalteter Auslö¶ser-Priorität). Mit dem großen Sigma läuft bei mir alles als Single-Shot“-Techik —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.03.2008 Uhrzeit: 23:10:50 Marcel Baer Lieber Axel Axel Jahn schrieb: > > Mich würde interessieren, wie diejenigen, die mit der E-3 > fotografieren, die Frage C-AF oder S-Af sehen. Eigentlich > ist der C-Af doch genau für solche Situationen gedacht: Motiv > ebewegt sich auf mich zu, ich will eine Serie schießen, um dann > das beste Bild auszuwählen… > Ich fotografiere Unihockey (Hallensport) mit C-AF und habe keine Probleme. Ich denke eher, dass der IS dir da einen Streich spielt. Du ziehst ja sicherlich die Kamera mit dem Vogel mit, oder? Da wäre maximal der IS-2 gut oder besser gar nichts. Ist wohl mal ein Versuch wert. Gruss Marcel —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.03.2008 Uhrzeit: 23:54:27 Helmut Bechstein Axel Jahn schrieb: > Der IS war an, CAF auch, da mitunter Bäume o.ä. im Hintergrund > waren, fand ich den zentralen AF-Punkt besser. Vielleicht leiste > ich mir ja bald das 50-200 swd, aber irgendwie hätte ich mir eine > wenigstens etwas hö¶here Trefferquote gewünscht. Hallo Axel, wenn du bewegte Objekte fotografierst, dann mußt du den Bildstabi ausschalten. Sonst bekommst du zwar einen sehr schö¶n scharfen Hintergrund, aber dein sich bewegendes Objekt wird vollkommen verwischt und unscharf abgebildet. Der Bildstabi ist nur dann von Vorteil, wenn du statische oder sich nur ganz langsam bewegende Objekte fotografierst, bei den von dir bevorzugten Vö¶gel dann vielleicht, wenn sie ziemlich ruhig sitzen oder sich in einem relativ langsamen Gleitflug befinden. Besser dürfte aber sein, du läßt ihn dann gleich aus. Wenn du dich dann besser mit der Kamera vertraut gemacht hast, kannst du dann vielleicht auch rasch in die beiden Modi umschalten. Ich weiß nicht, ob der C-AF bei der E3 wesentlich besser geworden ist, bei meiner E410 produziert er im Serienmodus bei sich schnell bewegenden Motiven (bei mir Lokomotiven) viel zu viele unscharfe Bilder. Besser geht es im S-AF Modus. Seit ich damit fotografiere, habe ich bei meinen Serien kaum noch Ausschuß. Mußt du halt mal probieren, ob du damit nicht bessere Ergebnisse erzielst. Gruß Helmut — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.03.2008 Uhrzeit: 24:23:25 Axel Jahn Zunächst einmal Dank für die bisherigen Hinweise. Also das mit dem IS kö¶nnte wirklich die Ursache sein und passt gut zu Situationen mit den missglückten Bildern. Beim Mitziehen ausschalten – das kann man sich schon angewö¶hnen. Von den E-3-Besitzen wüsste ich gern, ob sie in vergleichbaren Situationen C-AF oder S-Af empfehlen? Das 50-200 swd (evtl. mit ec 14) wird wohl meine nächste Anschaffung. Wie wirkt sich der EC 14 eigentlich auf die Geschwindigkeit aus? Das Sigma 50-500 interessiert mich zwar, aber Qualitätsschwankungen in der Fertigung und Gewicht schrecken mich noch ab. Außerdem hoffe ich noch auf weitere swd-Zuiko-Teles und Tele-Zooms. Na ja, jedenfalls habt Ihr mir geholfen. Für weitere Hinweise bin ich dankbar. Herzlich Axel — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.03.2008 Uhrzeit: 24:31:55 Hermann Brunner Helmut Bechstein schrieb: > Ich weiß nicht, ob der C-AF bei der E3 wesentlich besser geworden > ist, (…) wesentlich ! Hermann B. —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.03.2008 Uhrzeit: 24:32:14 WolfgangPe Das 70-300 mm Objektiv ist an der E-3 wirklich Klasse, schö¶n leicht und handlich. Ich habe damit auf Fuerteventura Vö¶gel fotografiert. Die Bilder von Vö¶geln im Wattenmeer beim Fischfang sind prima, aber die Ausbeute bei einer Greifvogel Show waren ernüchternd, trotz hervorragendem Licht. Aber an sich ist es auch klar. Die Vö¶gel sind sehr schnell, so zwischen 200 und 300 km/h. Bei einer Brennweite von 300 mm (was 600 mm KB entspricht) und einer fast rechtwinkligen Flugbahn habe ich fast keine Chance ein scharfes Bild zu bekommen. Bei der nächsten Gelegenheit werde ich es mal mit einem spitzeren Winkel versuchen. Das AF Zuiko 2,8/300 mö¶chte ich mir nicht antun, 3290g sind mir für den Urlaub einfach zu viel und das die Bilder damit besser werden, ist auch nicht gesagt. Axel Jahn schrieb: > Gestern war ich den ganzen Tag Vö¶gel fotografieren. Mit der E-3 > und dem herrlich kompakten 70-300, das ich ganz gut finde. Da ich > richtig viel Strecke gemacht habe (wie meist) war auch kein > Stativ dabei. Ich hatte ein tolles Licht (Sonne, früh morgen > warme, weiche Farben) und habe einige meiner Lieblingsvö¶gel > (Seeadler, Rauhfußbussard, Kornweihe, Rotmilan, Kolkrabe…) so > nah vor die Linse bekommen wie sonst selten. Immer wieder > überflogen mich zum Beispiel Milane oder Bussarde in teilweise > wirklich so geringer Hö¶he, dass ich sie fast formatfüllend > aufnehmen konnte. > > Um so frustrierender dann die Ergebnisse. Selten so viele > unscharfe Bilder gelö¶scht! Verschlusszeiten lagen überwiegend > zwischen 1/360 und 1/1000. Einstellungen der Kamera: C-AF, > Serienbildfunktion schnell, AF-Empfindlichkeit klein, nur der > mittlere AF-Messpunkt aktiv, Auslö¶sepriorität aus. > > Nun war es gestern teilweise recht windig, die Vö¶gel flogen > mitunter ziemlich schnell auf mich zu, manches Bild mag > verwackelt sein, aber bei nicht wenigen habe ich auch den > Eindruck, dass der AF einfach nicht richtig scharf stellte. Bei > ruhigen Motiven (Landschaft, sitzende Vö¶gel) habe ich mit dem AF > eigentlich keine Probleme. > > Eigentlich mag ich meine E-3. Meistens sind die Bilder auch in > Ordnung, die ich so fabriziere. Erwarte ich zu viel? Mache ich > etwas falsch? > > Vielen Dank für Eure Tipps. > > Axel > > — > posted via https://oly-e.de > —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.03.2008 Uhrzeit: 7:25:37 chrissie WolfgangPe schrieb: > > Aber an sich ist es auch klar. Die Vö¶gel sind sehr schnell, so > zwischen 200 und 300 km/h. Bei einer Brennweite von 300 mm (was 600 > mm KB entspricht) und einer fast rechtwinkligen Flugbahn habe ich > fast keine Chance ein scharfes Bild zu bekommen. > Also 200 bis 300 km/h dürften die Ausnahme sein. Noramlerweise kann man da eher von 50 bis 100 Km/h sprechen, insbesondere bei Flug-Shows. Bei mir (nur 510) versagt der AF-C dann auch, bessere Ergebnisse durchweg mit S-AF aber viel ausschuss, ich denke der Oly-AF kommt da an seine Grenzen… — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.03.2008 Uhrzeit: 11:50:53 Rainer Fritzen Axel Jahn schrieb: > Ich hatte ein tolles Licht (Sonne, früh morgen > warme, weiche Farben) und habe einige meiner Lieblingsvö¶gel > (Seeadler, Rauhfußbussard, Kornweihe, Rotmilan, Kolkrabe…) so > nah vor die Linse bekommen wie sonst selten. Immer wieder > überflogen mich zum Beispiel Milane oder Bussarde in teilweise > wirklich so geringer Hö¶he, dass ich sie fast formatfüllend > aufnehmen konnte. > > Axel > Hallo Axel, wo hast du denn solche Mengen an tollen Vö¶geln“ vor/über dir —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.03.2008 Uhrzeit: 12:42:52 Dirk Weber Hallo Axel, der entscheidenste Punkt fiel ja schon – IS aus bzw. auf wenigstens auf 2, das dürfte das Hauptproblem schonmal lö¶sen. Zu meinen Erfahrungen – Vö¶gel habe ich bislang zwar nicht im Flug fotografiert, aber immerhin Snowboarder und Skifahrer bei Rennen und wilder Schanzenakrobatik. Die ersten Bilder fielen damals (wegen eingeschalteten IS‘) auch in die Rubrik Tonne“. Aus das Ding und C-AF mit Schärfeprio. Wie —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.03.2008 Uhrzeit: 16:35:32 Hans Wein chrissie wrote: > Also 200 bis 300 km/h dürften die Ausnahme sein. Noramlerweise > kann man da eher von 50 bis 100 Km/h sprechen, insbesondere bei > Flug-Shows. Ack, normalerweise gelten Wanderfalken im Sturzflug als Rekordhalter, und selbst dann scheinen sie laut Radarmessungen nur Spitzengeschwindigkeiten von 140 km/h zu erreichen (Quelle: Wikipedia) Gruß Hans —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.03.2008 Uhrzeit: 21:28:20 Alexander Kluss Am 19.03.2008 11:42 tippte Dirk Weber dieses: > Zu meinen Erfahrungen – Vö¶gel habe ich bislang zwar nicht im Flug > fotografiert, aber immerhin Snowboarder und Skifahrer bei Rennen > und wilder Schanzenakrobatik. Ich habe es bisher ein paar mal mit Krähen im Flug probiert. Das hat mit dem S-AF und dem 14-54 ganz gut funktioniert. Die Krähen sind zumindest groß genug, das der AF beim Mitschwenken zügig den Fokus findet. Und wenn sie weiter weg sind, dann fällt ein bisschen Unschärfe nicht so auf – finde ich zumindest. Gruß Alex — Signatur entlaufen! Erbitte Hinweise zu ihrer Ergreifung. http://klussis.net http://www.seamonkey.at —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.03.2008 Uhrzeit: 24:13:42 Michael Lindner Hallo Axel, Welche effektive Brennweite hast Du denn gehabt, hast Du die 300mm ausgereizt? Habe vor kurzem Bären (die nun wirklich nicht schnell sind) im Gehege mit Monopod und effektiver (KB)Brennweite bis 5,6/800 mm fotografiert. Trotz IS, hochgeschraubter ISO und zusätzlicher Schulterstütze hatte ich in einer Stunde von 86 gemachten Aufnahmen auch nur etwa 15 wirklich scharfe Fotos. Die Probleme hängen dabei eindeutig mit der ansteigenden Brennweite zusammen. Entscheidend für scharfe Bilder sind nämlich nicht nur Brennweite und Belichtungszeit, sondern die sogenannte Winkelgeschwindigkeit: Ein sehr weit entferntes Flugzeug, das im Vergleich zum Vogel viel schneller fliegt, bekommt man mittels Mitziehen ohne Probleme scharf, bei den Flügelspitzen eines langsameren aber deutlich näheren Vogels geht das aber nur mit Problemen. Dies Problem, wie schnell eine bestimmte Strecke von einem Bildpunkt zurückgelegt wird, wird durch den Crop-Faktor des FT-Sensors noch verstärkt (dann gibt es noch einen rechnerischen Einfluß der Sensorauflö¶sung durch die resultierende Pixelgrö¶ße bzw. -dichte, also einen Unterschied zwischen der E-500 und E-3). Grundsätzlich gilt: Freihandgrenze für 300mm FT (600 mm KB) sind mind. 1/600 sec., effektiv würde ich sogar an der E-3 nur“ 1/800 —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.03.2008 Uhrzeit: 24:26:38 Michael Lindner Nachtrag: Beim 70-300er kommt erschwerend hinzu, dass dem Objektiv eine Stativschelle fehlt und die Offenblend-Lichtstärke am langen —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.03.2008 Uhrzeit: 24:55:37 Axel Jahn Hallo Michael, vielen Dank für Deine Tipps. Ich habe die maximale Brennweite genutzt, und zwar freihand. Die wegen der relativ nahen Vö¶gel erhö¶hte Winkelgeschwindigkeit“ (gutes Wort kannte ich noch —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.03.2008 Uhrzeit: 25:47:34 Michael Lindner Hallo Axel, Hier ein schö¶ner Buchtip: Vogelfotografie von (dem leider kürzlich verstorbenen) Fritz Pö¶lking. Axel Jahn schrieb: > … Eigentlich ist Four > Thirds der richtige Standard für Tierfotografie wegen des > besseren Crop-Faktors, finde ich nach wie vor, aber vielleicht > hat es ja doch einen Grund, dass viele Profis was anderes > benutzen – wobei mir klar ist, dass deren Objektive in einer > anderen Preisklasse (und Gewichtsklasse) liegen. Als Olympus eine Pause machte (um das FT-Format zu entwickeln), sind viele Tierfotografen, die im Telebereich arbeiten, zu Canon gewechselt, da auch Nikon das Thema AF eine zeitlang vernachlässigt hatte. Hat man dann erstmal neue teure Optiken angeschafft, wechselt man so leicht nicht mehr (die neu angekündigten Canon-Teles kosten ja nicht gerade wenig: 11.000 Euro z.B. für das 4,5 Kg schwere 5,6/800; das sagenhafte Olympus 2,8/90-250 mit 2-fach Konverter ist da schon eine leichtere“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 20.03.2008 Uhrzeit: 24:03:38 Axel Jahn Hallo Michael, vielen Dank für die guten Hinweise. Ich kenne und schätze Fritz Pö¶lking, habe viele seiner Artikel gelesen, auch im Netz seine Fototipps schon genutzt (da gibt es so eine Seite) aber nicht das Buch. Werde ich nachholen. Die Sache mit den Augen gilt m. E. nicht nur bei Vö¶geln: Insekten, Amphibien, Säuger (Menschen!), immer sucht der Betrachter den Blick, die Augen des portraitierten Geschö¶pfs. Unscharfe Augen sind das häufigste Lö¶schkriterium bei meinen Tierbildern. Zum Thema Freihand: Natürlich kenne und schätze ich auch die Vorzüge eines Stativs. Ein großer Vorteil der Digitalfotografie ist für mich aber auch, dass man auch in schwierigen fotografischen Situationen einfach mal draufhalten kann und manchmal Glück hat. Auf diese Art ist mir manches geglückt und vieles misslungen. Das hat vielleicht nicht so viel mit Pö¶lkings Bildidee zu tun, macht aber Spaß. Immerhin kann ich meine Bilder vielfältig und auch beruflich einsetzen. Nachdem ich mit den Lumix FZ 10 bis 50-Knipsen ganz Brauchbares hinbekam, wuchsen Ehrgeiz, Anspruch und Leidenschaft. Nach einem halben jahr im Olylager bin ich eigentlich ganz zufrieden. Die Bilder werden weiter besser, aber ich muss auch noch viel lernen. Das Forum und besonders auch Deine Beiträge sind da hilfreich. Meine Bilder entstehen oft by the way: Bei der Arbeit, bei Wanderungen, ich komme beruflich und privat viel raus und rum. Nur selten (für meinen Geschmack viel zu selten) gehe ich gezielt fotografieren. Aber 10 Minuten für ein Bild sind ö¶fter mal drin. Das ist der Grund, warum ich nur selten ein Stativ einsetze (und wenn, dann ist oft schon das Spektiv drauf…). Ein Einbein will ich mir zulegen – kannst Du eins empfehlen? Findest Du das 50-250 besser für die Tier- und Vogelfotografie als das 2,8 300mm? Frohe Ostern Axel — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 20.03.2008 Uhrzeit: 24:22:39 Martin Hess Hallo , ich bin kein Telekenner aber: AF-Empfindlichkeit klein – dafür sehe ich keine Notwendigkeit. Wenn man duch einen Maschenzaun auf etwas scharfstellen will – ja, sonst macht es die AF Performance nicht besser! IS aus ist ja schon genannt.. beste Grüße, Martin Hess — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 22.03.2008 Uhrzeit: 3:35:13 Christian Joosten Moin Axel. Am Tue, 18 Mar 2008 23:23:25 +0100 schrieb Axel Jahn: > Also das mit dem IS kö¶nnte wirklich die Ursache sein und passt > gut zu Situationen mit den missglückten Bildern. Beim Mitziehen > ausschalten – das kann man sich schon angewö¶hnen. > > Von den E-3-Besitzen wüsste ich gern, ob sie in vergleichbaren > Situationen C-AF oder S-Af empfehlen? > > Das 50-200 swd (evtl. mit ec 14) wird wohl meine nächste > Anschaffung. Wie wirkt sich der EC 14 eigentlich auf die > Geschwindigkeit aus? Wie’s der Zufall will, war ich am Dienstag in Flensburg unter anderem auf Mö¶wenjagd, ausgerüstet mit dem alten 50-200 und dem EC-14 an der E-3. Diese auf A bei Offenblende, IS auf 2, C-AF, Auslö¶sepriorität auf aus, Iso auf Auto mit Obergrenze 1000, dynamischer AF um das mittlere Feld, Messfeldgrö¶ße normal. Ich kann Deine Probleme nicht nachvollziehen, meine Ausbeute war ausgesprochen gut, maximal 10% Ausschuß, aber bei den Bildern kann ich nicht ausschließen, aich vertikal mitgezogen zu haben, so dass dem IS keine andere Chance blieb als meinen Fehler auszubügeln“. —————————————————————————————————————————————— Datum: 22.03.2008 Uhrzeit: 13:52:45 Axel Jahn Hallo Christian, danke für die Tipps. Finde ich ja gut, dass der C-AF das grundsätzlich kann. Das mit dem IS ist jetzt auch klar. Da ich (zumindest am Dienstag) auch viel über Kopf“ mitgezogen habe —————————————————————————————————————————————— Datum: 22.03.2008 Uhrzeit: 17:26:16 Andreas Zapp An das Buch dürfte man nur schwer rankommen. Gruß Andreas Michael Lindner schrieb: > Hallo Axel, > > Hier ein schö¶ner Buchtip: Vogelfotografie von (dem leider > kürzlich verstorbenen) Fritz Pö¶lking. > —————————————————————————————————————————————— Datum: 22.03.2008 Uhrzeit: 18:01:40 Joachim Gutknecht Andreas Zapp schrieb: >> Hallo Axel, >> Hier ein schö¶ner Buchtip: Vogelfotografie von (dem leider >> kürzlich verstorbenen) Fritz Pö¶lking. > > An das Buch dürfte man nur schwer rankommen. > Gruß, Andreas Hallo Andreas, hallo zusammen, die Befürchtung, dass das empfohlene Buch von Fritz Pö¶lking nur schwer erhältlich ist, kann ich nur bestätigen. Pö¶lkings Bücher zur Vogelfotografie (Kleinod Eisvogel“ Kilda —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.03.2008 Uhrzeit: 18:08:44 Michael Lindner Hallo Axel, ich finde, wichtig sind Gewicht, Ballance zwischen Packmaß und maximaler Auszugshö¶he (-15 cm zur Augenhö¶he für Kopf und Kamera). Genauso aber auch die Bedienbarkeit der Beinarretierungen; mö¶glichst Manfrotto und Gitzo praktisch vergleichen. Ich finde Hebel schneller als Drehverschlüsse. Bei Manfrotto kann man zur Not mit nur zwei Steckschlüsseln das gesamte Stativ auseinander nehmen und reinigen. Mö¶glichst so wenig Auszüge nehmen wie mö¶glich (weniger Arretierhebel zu betätigen, außerdem werden die Rohrdurchmesser nach unten hin immer dünner). Da ich oft das Stativ für kurze Strecken mit kamera/Objektiv schultere“ ist ein mö¶glichst langer Moosgummibezug am oberen —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.03.2008 Uhrzeit: 18:12:43 Michael Lindner Nachtrag: Beim Monopod kannst Du den IS anlassen (beim Mitziehen auf IS2 umschalten). Im Gegensatz zu Dreibeinstativen hat man hier einen sichtbaren Vorteil gerade bei sehr langen Brennweiten (600 – 800 mm KB; siehe dazu Testbericht mit Beispielbildern hier im Forum). Grüße Michael Lindner (Bielefeld) — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 24.03.2008 Uhrzeit: 24:27:05 Axel Jahn Hallo Michael, kann mir auch keine von den superteuren Linsen leisten, aber will doch wissen, wovon ich träumen soll… Ich bin auch scharf aufs 50-200 swd. das wird wohl nicht mehr lange dauern… Für die Vogelknipserei: Hast Du eine Tarnzelt? Kannst Du eins empfehlen? Vielen Dank für die Monotipps. werde mir demnächst mal im Geschäft noch welche anschauen. Herzlich Axel — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 25.03.2008 Uhrzeit: 15:22:26 Michael Lindner Hallo Alex, habe kein Tarnzelt; im Teutoburger Wald ist mir schneller Standortwechsel wichtiger (Ausnahme: Wassergeflügel, doch auch hier schon Gewö¶hnung“ an die recht hohe Frequenz der —————————————————————————————————————————————— Datum: 27.03.2008 Uhrzeit: 20:11:43 Axel Jahn Hallo Michael, habe mir vor zwei Tagen den EC-14 gekauft und find ihn wirklich erstaunlich gut. Habe ihn mit dem 12-60 und dem 70-300 getestet. Natürlich gibt es mit dem 70-300 viel Ausschuss ohne Stativ, aber einzelne Bilder sind scharf. Und wenn der Vogel schö¶n still hält (und ich auch) ist da bis 250 (und manchmal auch bis 300 mm) was mö¶glich. Das Abschalten des IS bei fliegenden Vö¶geln ist in der Praxis manchmal blö¶d, weil es gerade bei fliegenden Vö¶geln darauf ankommt, sehr schnell zu reagieren – und wenn er eben noch gesessen hat… Werde das 50-200 wohl nächste Woche ordern. Habe mir auch Stative angeschaut und will mir noch die ganz leichten von Gitzo ansehen. Fand aber zwei Manfrotto-Modelle auch schon sehr gut, dennoch suche ich schon etwas wirklich Leichtes… Herzlich Axel — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 06.04.2008 Uhrzeit: 17:04:56 WolfgangPe So ich habe gestern ein Einbeinstativ und einen passenden Kopf gekauft. Als Stativ habe ich ein Velbon RUP-40ausgewählt. Das Stativ ist mit 360g leicht und doch sehr stabil. Als hat mir von NOVOFLEX Der kleine MagicBall gefallen. Heute habe ich mal Tests gemacht. Da ich in der Stadt wohne, war es mit schnellen Vö¶geln nicht machbar. Deshalb habe ich als Ersatzvö¶gel Autos genommen. Ziel war mit dem 70-300mm Objektiv mit Einstellung auf 300mm scharfe Fotos zu bekommen. Focus auf das Nummernschild. 1. Test – Einstellung P und 100 ASA. Praktisch alle Bilder unscharf. Unbrauchbar trotz Stative, 2. Test – Ohne Stative. Zeit fest auf eine 1/1000 Sekunde und ISO auf Automatik. Fast alle Bilder Scharf, aber zum Teil starkes Rauschen, bei ISO über 800. Aber besser als unscharf. 3. Test – Mit Stativ. Zeit fest auf 1/500 und ISO auf Automatik. Fast alle Bilder Scharf. Das Rauschen hält sich in Grenzen. Das dürfte die Einstellung sein um Vö¶gel zu fotografieren. In der nächsten Zeit werde ich noch etwas ausgiebiger Testen, Ersatzvö¶gel habe ich ja genug. ——————————————————————————————————————————————