Power

Datum: 25.01.2001 Uhrzeit: 12:22:05 Fozzy C. Dressel http://digital-camera.de/Info/News/07/32-de.htm Quelle: siehe oben: Das Äquivalent von satten 5.000 mAh verspricht der englische Zubehö¶rspezialist EagleEye – bekannt durch den 5-fach-Telekonverter OpticZoom – mit dem Zigarettenschachtel-großen Digitalkamera-Powerpack Dual-Force Pro in die Hosentasche unterzubringen. Seitdem EagleEye den von uns vorgestellten 5-fach-Telekonverter OpticZoom herausgebracht hat, hat der englische Zubehö¶rspezialist sein Sortiment ständig erweitert und immer neue Lö¶sungen rund um das OpticZoom und generell für Digitalkameras vorgestellt. Jetzt präsentiert EagleEye ein winziges, leistungsfähiges Akkupack, das die Bildausbeute vieler Digitalkameras drastisch erhö¶hen soll. Das uns vorliegende Vorserienexemplar des Dual-Force Pro getauften Akkupacks misst gerade mal 8,7 x 5,5 x 3,3 cm und wiegt rund 300 Gramm. In dem mit rundlichen Kanten versehenen Kunststoffgehäuse sind 10 in Reihe geschaltete NiMH-Akkus der Marke GP enthalten. Der Akku-Hersteller aus Singapur gibt deren Kapazität mit jeweils 1.800 mAh an, was einen neuen Rekord bei Typ AA-Zellen darstellen würde. Allerdings munkelt man in der Branche, dass der Hersteller generell überaus optimistisch bei der Angabe der Kapazität seiner Akkus ist. Im Vergleich zu direkt in der Kamera eingelegten Akkus derselben Kapazität hat der Dual-Force Pro allerdings den Vorteil, dass durch die Reihenschaltung von jeweils fünf statt vier Zellen (wie in einer Digitalkamera) eine hö¶here Nennspannung von echten“ 6 V erreicht wird (gegenüber 4 8 V bei vier Stück). Damit kann sichergestellt werden das die Akku-Kapazität auch wirklich voll ausgenutzt wird und nicht wie bei der Nutzung von vier 1 2-V-Akkus in einer Digitalkamera eine Restkapazität von 10 bis 30 % ungenutzt im Akku verbleibt weil die Kamera bereits wegen zu niedriger Betriebsspannung abschaltet. Da der Dual-Force Pro über zwei Anschlussbuchen verfügt kö¶nnen entweder bis zu zwei 6-V-Geräte oder ein 12-V-Gerät an das Akku-Pack angeschlossen werden. So kö¶nnen zum Beispiel zwei Digitalkameras oder eine Digitalkamera und ein Blitzgerät parallel mit Strom versorgt werden. In letzterem Fall wäre aber einige Bastelei erforderlich da spezifische Versorgungskabel für Blitzgeräte noch nicht existieren. Zur Zeit hat EagleEye zwei Universal-Verbindungskabel im Programm: eines für die meisten Nikon- Olympus- und Vivitar-Digitalkameras und ein zweites für Casio Ricoh Fujifilm/Leica JVC und Minolta. Eines von beiden ist im Lieferumfang enthalten man braucht bei der Bestellung nur anzugeben welches der beiden Kabel man benö¶tigt. Verbindungskabel für weitere Kameramodelle will der Hersteller noch ergänzen. Ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist das Ladegerät das in 12 Stunden ein vollständig entleerter Dual-Force Pro wieder auflädt. Leider verfügt weder das Akkupack noch das Ladegerät über eine Abschaltautomatik bzw. eine Ladekontrolle so dass man nach Ablauf der Ladezeit das Akkupack selbst vom Netz trennen muss um eine Überladung zu verhindern. Eine Entladefunktion zur Vermeidung des bei NiMH-Akkus (wenn auch gering) vorhandenen Memory Effekts besitzt der Dual-Force Pro nicht es ist also ratsam das Akkupack nicht allzu oft vorschnell wieder aufzuladen. Ärgerlich ist auch daß der Dual-Force Pro über keine Ladezustands-Anzeige verfügt jedenfalls nicht serienmäßig. Nur als Sonderzubehö¶r bietet EagleEye ein sehr einfaches Kontrollgerät an das anstelle des Verbindungskabels in das Akkupack eingesteckt wird und dann über vier Leuchtdioden den aktuellen Ladezustand anzeigt. Ein Betrieb der Kamera ist währenddessen an dem Anschluss nicht mö¶glich. Weiteres Zubehö¶r für den Dual-Force Pro bietet EagleEye in Form eines 12-V-Kfz-Adapters (nicht zum Laden des Akkupacks sondern zum Anschließen von Geräten mit entsprechendem 12-V-Anschluss) und einer Nylon-Tragetasche die über eine Gürtelschlaufe an einer Hose getragen werden kann. In der Praxis soll der Dual-Force Pro Akkupack z. B. mit einer Casio QV-3000 EX/Ir (LCD-Farbbildschirm und Blitz permanent zugeschaltet Blitzkorrektur auf Maximum Zoomposition zwischen jeder Aufnahme gewechselt) und eingelegtem 340-MB-Microdrive im Dauerbetrieb laut EagleEye etwa 800 Bilder bzw. eine Laufzeit von 4 Stunden erreichen. Am Ende soll das Akkupack dennoch nicht vollständig erschö¶pft gewesen sein. Der Dual-Force Pro ist übrigens keine EagleEye Eigenanfertigung sondern die Frucht der Zusammenarbeit zwischen EagleEye und dem englischen Studioblitz-Spezialisten Zenon. Das Dual-Force Pro Akkupack kostet gut 80 Britische Pfund (= rund 250 DM inkl. Steuern) die Versandkosten sind im Preis nicht inbegriffen. Nähere Informationen zu dem Dual-Force Pro sowie eine direkte Bezugsmö¶glichkeit gibt es auf der Homepage von Eagle Eye. posted via http://oly-e10.de“ e10.german 464 ——————————————————————————————————————————————

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*