!!!! RAW-Vergleich Nikon D600 vs. E-5 !!!!

Datum: 25.09.2012 Uhrzeit: 21:32:46 Karl Grabherr Ein neuer Versuch mit den RAWs!! Dieses Mal habe ich das Nikon RAW-File mit NikonView entwickelt und anschließend in Photoshop mit USM 100/0,8/1 nachgeschärft. Das E-5 RAW habe ich in Lightroom 4 entwickelt und anschließend mit PhotoZoom4Pro auf die gleiche Bildhö¶er (4016px) wie das D600 Foto hochscaliert. Ich bin echt hin und weg, was in den Daten der E-5 drinsteckt. Alle Achtung. Noch dazu ist das Bild mit dem 9 Jahre alten 14-54er aufgenommen. Bei der D600 war das ebenfalls neue 24-85er von Nikon dran. Hier wieder der link zum Bildvergleich: http://karlgrabherr.zenfolio.com/p552031762/e447a8f24 LG Karl – www.karlgrabherr.at — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.09.2012 Uhrzeit: 19:10:47 Reinhard Wagner Am Tue, 25 Sep 2012 21:32:46 +0200 schrieb Karl Grabherr: > Hier wieder der link zum Bildvergleich: Weia – das ist ja peinlich…. Und wenn man jetzt noch ein 60er Makro vor eine E-M5 schnallt dann verstehe ich, dass Olympus am PK-Stand gesagt hat, wir treten gegen jede beliebige DSLR an – der Vergleichsmaßstab ist eine A0-Print. Und sie haben es auch gleich drauf ankommen lassen. Grüße Reinhard Wagner —————————————————————————————————————————————— Datum: 27.09.2012 Uhrzeit: 24:27:28 Karl Grabherr Schade, das ich dieses Mal nicht zur PK fahren konnte. Das hätte ich gerne gesehen. LG Karl Reinhard Wagner schrieb: > Am Tue, 25 Sep 2012 21:32:46 +0200 schrieb Karl Grabherr: > >> Hier wieder der link zum Bildvergleich: > > Weia – das ist ja peinlich…. Und wenn man jetzt noch ein 60er > Makro vor eine E-M5 schnallt dann verstehe ich, dass Olympus am > PK-Stand gesagt hat, wir treten gegen jede beliebige DSLR an – der > Vergleichsmaßstab ist eine A0-Print. Und sie haben es auch gleich > drauf ankommen lassen. > > Grüße > Reinhard Wagner — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 27.09.2012 Uhrzeit: 25:07:44 Reinhard Wagner Am Fri, 28 Sep 2012 00:27:28 +0200 schrieb Karl Grabherr: > Schade, das ich dieses Mal nicht zur PK fahren konnte. Das hätte > ich gerne gesehen. Da gab’s nichts zu sehen. An den ersten zwei Tagen hat sich genau einer getraut mit einer 5DIII anzutreten. Gegen eine E-M5 mit 75er. Leider hat er keinen Stich gemacht und war dann doch recht nachdenklich…. Allerdings war das Model dauernd von gelben und roten Fotografen umlagert, die geknipst haben, was das Zeug hielt – aber auf einen echten Vergleich wollten sie es lieber nicht ankommen lassen….. Hätte ja was ‘rauskommen kö¶nnen, was ihnen nicht gefallen hätte….. 😉 grüße Reinhard Wagner —————————————————————————————————————————————— Datum: 28.09.2012 Uhrzeit: 9:37:56 Karl Grabherr Jetzt wird halt klar, dass Olympus den richtigen Weg eingeschlagen hat, indem man sich für einen gänzlich neuen Weg entschieden hat. Lange Zeit hat man Oly nicht ernstgenommen und jetzt kann es doch nicht sein, dass die, die den kleinsten, verrauschtesten Sensor haben, zunehmend die anderen in Bedrängnis bringen, noch dazu mit einer Spiegellosen! Das gibt’s doch einfach nicht, oder! Frechheit 🙂 Ich habe zugegebenermaßen hin und wieder in Richtung Vollformat geäugt und wollte mit meinem Test eigentlich nur für mich einen Vergleich starten, damit ich mich selbst orientieren kann, ob ein Umstieg bzw. eine parallele Verwendung beider Systeme lohnen würde oder nicht. Nachdem ich vom Ergebnis überrascht war, habe ich den Test hier gepostet, was ich normalerweise nicht machen würde. Ist eigentlich nicht meine Art. Aber ich habe mir gedacht, dass sich viele Olyaner darüber freuen werden und sich entspannt zurücklehnen werden, sich feine Prime-Objektive kaufen werden und schlussendlich keine Gedanken über einen Wechsel mehr machen werden. Ich denke das ist gelungen. Ich habe mich 2003 aus verschiedenen Gründen, die wir hier alle kennen, und nach einem langen Gespräch mit einem Werbefotografen, den ich persö¶nlich kenne und der damals schon die E-1 verwendete für Olympus entschieden. Es war keine leichte Entscheidung und ich habe lange darüber nachgedacht. Ursprünglich hatte ich zu Analogzeiten Minolta und zum Zeitpunkt meines Umstieges auf Digital gab’s einfach nix Gescheites von denen. Vielleicht hätte ich sonst auch anders entschieden und hätte jetzt ein ähnliches Problem wie unsere roten und gelben Freunde und hätte auf Olympus hingehackt. Für mich jedenfalls ist der Weg klar. Für alles Normale” komme ich ohne Probleme mit Olympus durch für Aufträge wo ich wirklich eine merkbar hö¶here Auflö¶sung brauche leihe ich mir eine MF-Kamera da eine Anschaffung einer solchen aus wirtschaftlichen Gründen und aufgrund der ständigen Neuerungen in der Digitaltechnik einfach irre wäre. Außer man fotografiert täglich 16-Bogen Plakate Messestandfotos für die Autoindustrie etc. was ich aber (noch) nicht tue. Eine Vollformatkamera kommt für mich ab sofort nicht mehr in Frage die sollen ruhig die Amateure kaufen die meinen sowas zu brauchen. Die Objektive dazu sind einfach nicht in der Lage die hohe Auflö¶sung der Sensoren zu bedienen. Konstruktionsbedingt wird es hö¶chstwahrscheinlich auch dabei bleiben außer man entscheidet sich für ein anderes Auflagenmaß und Objektive mit einem geschätzen Bajonettdurchmesser von 9-10cm. Dann kö¶nnten sie die Dinger auch telezentrisch bauen hätten aber spätestens dann ein Problem mit der Lichtstärke. Der Preis wäre jenseits von Gut und Bö¶se und keiner würde das Zeug dann noch schleppen wollen bzw. kö¶nnen. Auch Canon und Nikon haben eingesehen dass es im wirklichen Profisegment sinnvoller ist die Auflö¶sung eher zurückzuschrauben (siehe 1Dx und D4) und dafür weiter an anderen Qualitätsverbesserungen zu arbeiten. Das finde ich sehr vernünftig und zeigt auf dass auch die Hersteller ihre Grenzen ganz offensichtlich erkannt haben. Schließlich will man den Profis ja keine Mogelpackungen verkaufen das würde ganz sicherlich auffliegen und die Profis würden zu Hasselblad oder PhaseOne abwandern. Das ist gaaaanz schlecht für’s Geschäft udn so schraubt man ganz still und leise die Auflö¶sung wieder zurück wo man doch vor ein paar Jahren nicht genug davon haben konnte. Wenn man das beobachtet ist es schon interessant. Für den Amateurmarkt darf es ruhig mehr Auflö¶sung sein den mehr kostet mehr die Leute sind g..l drauf haben jetzt noch mehr Auflö¶sung als die Profis (!) und so bringt es auch den Herstellern von Speicherkarten Computerhardware und in weiterer Folge natürlich auch Microsoft Apple Adobe und Konsorten eine ganze Menge Geld. Die Industrie will leben und bei dem ständigen Wachstums-Irrsinn bleibt ihnen auch nichts anderes übrig als sich ständig irgendetwas neues einfallen zu lassen. Ich bin schon gespannt was nach dem Auflö¶sungshype folgen wird. Wahrscheinlich gehts dann in Richtung Touchpanel drehbare Displays (!) 20 Bilder/sec. und vielleicht werden die Kameras dann sogar spritzwasserresistent. Seien wir uns ehrlich das meiste Geld wird im Amateursegment verdient das war und ist doch immer so. Profis haben vö¶llig andere Kriterien und laufen nicht jedem neuen Produkt hinterher. Schließlich muss das ausgegebene Geld ja auch wieder verdient werden. In diesem Sinne liebe Grüße aus Wien Karl posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 28.09.2012 Uhrzeit: 11:20:58 Roland Franz Hallo Karl, > …die sollen ruhig die Amateure kaufen, die meinen sowas zu > brauchen. Das sehe ich ein wenig anders. Unbestritten haben Kameras mit Kleinbildsensor gerade in Bereichen Vorteile, in denen ein kleiner Schärfentiefebereich oder eine hohe ISO-Empfindlichkeiten benö¶tigt wird. Gerade bei der letzteren Anforderung scheint mir der Abstand gegenüber FT oder APS-C auch nicht kleiner zu werden. Allerdings verschiebt er sich mehr und mehr in Bereiche, die für praktische Anwendung immer uninteressanter werden. Trotzdem kann also durchaus gute Gründe geben eine digitale Kleinbildkamera zu kaufen. > Die Objektive dazu sind einfach nicht in der Lage, die > hohe Auflö¶sung der Sensoren zu bedienen. Tja, das scheint das eigentliche Problem zu sein. Die Hersteller von digitalen Kleinbildkameras stecken da in einer Zwickmühle: einerseits kann man das Marktsegment nur noch vergrö¶ßern, wenn man mit preiswerteren und gegenüber den hochwertigeren Modellen mehr oder weniger abgespeckten Gehäusen neue Käufer gewinnt. Andererseits sind diese Käufer aber auch nicht unbedingt bereit in die für bestmö¶gliche Qualität notwendigen (und damit im Verhältnis zum Gehäuse) extrem teuren Objektive zu investieren. Und deshalb werden dann preislich passend zum Gehäuse Objektive angeboten, die die theoretisch mö¶gliche Leistung auf ein Maß reduzieren, das 2 Jahre ältere Kameras mit der Hälfte der Pixelanzahl und Objektiven, die auf 9 Jahre Rechnungen basieren nur unwesentlich schlechtere Ergebnisse erzielen. Dumm gelaufen, kann ich da nur sagen. > Auch Canon und Nikon haben eingesehen, dass es im wirklichen > Profisegment sinnvoller ist, die Auflö¶sung eher > zurückzuschrauben… Das kann ich bei aber Nikon mit der D800 gerade nicht sehen. Gruß Roland — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 28.09.2012 Uhrzeit: 12:21:07 Rainer Fritzen Hallo Karl, hier hast du aus deiner Sicht deine Begründung für dein System geliefert. Dazu einige Blicke über das Subjektive (deiner Wahl) hinaus. Ich teile diese Einschätzungen. Die Art, wie Michael S. seine Einwände formuliert, finde ich nicht ok. Aber wie schrieb schon Thomas: Seine Meinung darf man hier äußern. Gruß nach Wien Rainer — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 28.09.2012 Uhrzeit: 12:52:55 Reinhard Wagner Am Fri, 28 Sep 2012 11:20:58 +0200 schrieb Roland Franz: >> Auch Canon und Nikon haben eingesehen, dass es im wirklichen >> Profisegment sinnvoller ist, die Auflö¶sung eher >> zurückzuschrauben… > > Das kann ich bei aber Nikon mit der D800 gerade nicht sehen. Genau das ist das Problem: die Pro-Kameras haben reduzierte Auflö¶sung, aber die Idioten von Nikon haben für den Amateurmarkt die 800er ‘rausgebracht und einige Großkunden haben 36MP gelesen und beschlossen, alles unterhalb von 36MP abzulehnen. (Siemens z.B.) Nun sitzen die ganzen Profis mit ihren Ultrateueren Pro-Geräten da und müssen eine Kamera kaufen, die nichts als Probleme macht(Staub, Schärfe) – nur weil Nikon bei den Amateuren punkten will. Da knirscht es derzeit gewaltig in der Szene. Da ist der Hals ziemlich dick… Grüße Reinhard Wagner —————————————————————————————————————————————— Datum: 28.09.2012 Uhrzeit: 13:46:54 Subhash Reinhard Wagner wrote: > und einige Großkunden haben 36MP gelesen > und beschlossen, alles unterhalb von 36MP abzulehnen. > (Siemens z.B.) Mir tut jeder leid, der solche Kunden hat. Es ist aber immer ärgerlich, wenn inkompetente Leute über einen entscheiden. — Subhash Baden bei Wien Anschauungen photosophisch”: http://fotoblog.subhash.at/” —————————————————————————————————————————————— Datum: 28.09.2012 Uhrzeit: 15:18:17 Roland Franz Hallo Subhash, > Es ist aber immer ärgerlich, wenn inkompetente Leute über > einen entscheiden. Das ist doch mittlerweile der Normalfall. Gruß Roland — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 28.09.2012 Uhrzeit: 16:54:01 Subhash Roland Franz wrote: > Das ist doch mittlerweile der Normalfall. Sagen wir: sehr oft der Fall. Es ist eben leider nur ein Gerücht, dass die Tüchtigeren in der Hackordnung weiter oben zu finden sind. — Subhash Baden bei Wien Anschauungen photosophisch”: http://fotoblog.subhash.at/” —————————————————————————————————————————————— Datum: 28.09.2012 Uhrzeit: 20:45:32 karl grabherr ja, jeder soll seine meinung äußern wir er/sie will, aber dann muss er auch andere meinungen gelten lassen. wer a” sagt muss auch “rsch” sagen. lg karl Rainer Fritzen schrieb: > Hallo Karl > hier hast du aus deiner Sicht deine Begründung für dein System > geliefert. > Dazu einige Blicke über das Subjektive (deiner Wahl) hinaus. > Ich teile diese Einschätzungen. > Die Art wie Michael S. seine Einwände formuliert finde ich > nicht ok. > Aber wie schrieb schon Thomas: > Seine Meinung darf man hier äußern. > Gruß nach Wien > Rainer > posted via http://oly-e.de posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 28.09.2012 Uhrzeit: 20:53:32 karl grabherr Na ja, man kann sich ja helfen. hatte vor kurzem auch einen kunden, der mir bilder als vorlage für eine neue produktion vorgelegt hat und auf meine frage hin, wie groß das endformat werden soll, gemeint hat: wenn die auflö¶sung die gleiche ist wie bei den vorlagen past es schon”. die aufnahmen waren von einer 5d mkII und ich habe einfach meine e-5 fotos auf 3:2 beschnitten und hochinterpoliert 🙂 der kunde war hö¶chst zufrieden und hat sich noch dazu über die schö¶neren farben gefreut 🙂 mich hat bei keinem meiner aufträge jemals einer gefragt womit ich fotografiere. das wäre so wie wenn man den koch im restaurant fragen würde mit welchen kochlö¶ffeln und tö¶pfen er arbeitet. aber was enorm wichtig ist ist die frage nach der späteren verwendung der aufnahmen und dementsprechend entscheide ich dann ob ich den job mit der e-5 erledigen kann ober ob die dicke berta ausgeliehen werden muss. ich wünsche dir einen schö¶nen abend und ein noch schö¶neres wochenende! vielleicht schaffen wir jetzt endlich einmal ein treffen! lg karl ps: in den letzten 3 tagen bin ich mit dem kopfrechnen eindeutig besser geworden. danke rainhard :-)) Subhash schrieb: > Reinhard Wagner wrote: >> und einige Großkunden haben 36MP gelesen >> und beschlossen alles unterhalb von 36MP abzulehnen. >> (Siemens z.B.) > Mir tut jeder leid der solche Kunden hat. Es ist aber immer > ärgerlich wenn inkompetente Leute über einen entscheiden. > Subhash > Baden bei Wien > “Anschauungen photosophisch”: > http://fotoblog.subhash.at/ posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 28.09.2012 Uhrzeit: 21:28:11 Subhash karl grabherr wrote: > aber was enorm wichtig ist, ist die frage nach der späteren > verwendung der aufnahmen und dementsprechend entscheide ich dann, > ob ich den job mit der e-5 erledigen kann, ober ob die dicke > berta ausgeliehen werden muss. Ich bin seit mehr als einem Dutzend Jahren selbständiger Grafiker, mir ist das vö¶llig klar. Das ist das Allererste was man bei einem Auftrag wissen muss. > ich wünsche dir einen schö¶nen abend und ein noch schö¶neres > wochenende! 🙂 > vielleicht schaffen wir jetzt endlich einmal ein treffen! Ja, ich bin noch immer interesiert … — Subhash Baden bei Wien Anschauungen photosophisch”: http://fotoblog.subhash.at/” —————————————————————————————————————————————— Datum: 27.04.2014 Uhrzeit: 23:54:05 Thomas Wild Karl Grabherr schrieb: > Jetzt wird halt klar, dass Olympus den richtigen Weg > eingeschlagen hat, indem man sich für einen gänzlich neuen Weg > entschieden hat. > > Lange Zeit hat man Oly nicht ernstgenommen und jetzt kann es doch > nicht sein, dass die, die den kleinsten, verrauschtesten Sensor > haben, zunehmend die anderen in Bedrängnis bringen, noch dazu mit > einer Spiegellosen! Das gibt’s doch einfach nicht, oder! > Frechheit 🙂 > > Ich habe zugegebenermaßen hin und wieder in Richtung Vollformat > geäugt und wollte mit meinem Test eigentlich nur für mich einen > Vergleich starten, damit ich mich selbst orientieren kann, ob ein > Umstieg bzw. eine parallele Verwendung beider Systeme lohnen > würde oder nicht. Nachdem ich vom Ergebnis überrascht war, habe > ich den Test hier gepostet, was ich normalerweise nicht machen > würde. Ist eigentlich nicht meine Art. Aber ich habe mir gedacht, > dass sich viele Olyaner darüber freuen werden und sich entspannt > zurücklehnen werden, sich feine Prime-Objektive kaufen werden und > schlussendlich keine Gedanken über einen Wechsel mehr machen > werden. > > Ich denke das ist gelungen. Ich habe mich 2003 aus verschiedenen > Gründen, die wir hier alle kennen, und nach einem langen Gespräch > mit einem Werbefotografen, den ich persö¶nlich kenne und der > damals schon die E-1 verwendete für Olympus entschieden. Es war > keine leichte Entscheidung und ich habe lange darüber > nachgedacht. > > Ursprünglich hatte ich zu Analogzeiten Minolta und zum Zeitpunkt > meines Umstieges auf Digital gab’s einfach nix Gescheites von > denen. Vielleicht hätte ich sonst auch anders entschieden und > hätte jetzt ein ähnliches Problem wie unsere roten und gelben > Freunde und hätte auf Olympus hingehackt. > > Für mich jedenfalls ist der Weg klar. Für alles Normale” komme > ich ohne Probleme mit Olympus durch für Aufträge wo ich > wirklich eine merkbar hö¶here Auflö¶sung brauche leihe ich mir > eine MF-Kamera da eine Anschaffung einer solchen aus > wirtschaftlichen Gründen und aufgrund der ständigen Neuerungen in > der Digitaltechnik einfach irre wäre. Außer man fotografiert > täglich 16-Bogen Plakate Messestandfotos für die Autoindustrie > etc. was ich aber (noch) nicht tue. > Eine Vollformatkamera kommt für mich ab sofort nicht mehr in > Frage die sollen ruhig die Amateure kaufen die meinen sowas zu > brauchen. Die Objektive dazu sind einfach nicht in der Lage die > hohe Auflö¶sung der Sensoren zu bedienen. Konstruktionsbedingt > wird es hö¶chstwahrscheinlich auch dabei bleiben außer man > entscheidet sich für ein anderes Auflagenmaß und Objektive mit > einem geschätzen Bajonettdurchmesser von 9-10cm. Dann kö¶nnten sie > die Dinger auch telezentrisch bauen hätten aber spätestens dann > ein Problem mit der Lichtstärke. Der Preis wäre jenseits von Gut > und Bö¶se und keiner würde das Zeug dann noch schleppen wollen > bzw. kö¶nnen. > Auch Canon und Nikon haben eingesehen dass es im wirklichen > Profisegment sinnvoller ist die Auflö¶sung eher zurückzuschrauben > (siehe 1Dx und D4) und dafür weiter an anderen > Qualitätsverbesserungen zu arbeiten. Das finde ich sehr > vernünftig und zeigt auf dass auch die Hersteller ihre Grenzen > ganz offensichtlich erkannt haben. Schließlich will man den > Profis ja keine Mogelpackungen verkaufen das würde ganz > sicherlich auffliegen und die Profis würden zu Hasselblad oder > PhaseOne abwandern. Das ist gaaaanz schlecht für’s Geschäft udn > so schraubt man ganz still und leise die Auflö¶sung wieder zurück > wo man doch vor ein paar Jahren nicht genug davon haben konnte. > Wenn man das beobachtet ist es schon interessant. > Für den Amateurmarkt darf es ruhig mehr Auflö¶sung sein den mehr > kostet mehr die Leute sind g..l drauf haben jetzt noch mehr > Auflö¶sung als die Profis (!) und so bringt es auch den > Herstellern von Speicherkarten Computerhardware und in weiterer > Folge natürlich auch Microsoft Apple Adobe und Konsorten eine > ganze Menge Geld. Die Industrie will leben und bei dem ständigen > Wachstums-Irrsinn bleibt ihnen auch nichts anderes übrig als > sich ständig irgendetwas neues einfallen zu lassen. Ich bin schon > gespannt was nach dem Auflö¶sungshype folgen wird. Wahrscheinlich > gehts dann in Richtung Touchpanel drehbare Displays (!) 20 > Bilder/sec. und vielleicht werden die Kameras dann sogar > spritzwasserresistent. > Seien wir uns ehrlich das meiste Geld wird im Amateursegment > verdient das war und ist doch immer so. Profis haben vö¶llig > andere Kriterien und laufen nicht jedem neuen Produkt hinterher. > Schließlich muss das ausgegebene Geld ja auch wieder verdient > werden. > In diesem Sinne liebe Grüße aus Wien > Karl > posted via http://oly-e.de Hallo Karl genau Deinen Beitrag und die Reaktionen darauf habe ich gebraucht. Ich danke Dir dafür recht herzlich. Hatte am WE ein shooting und machte mir zuvor wieder einmal Gedanken darüber ob nicht doch Vollformat diese Aufgabe besser erfüllt als meine Oly E-3 oder Leica M 8.2 (beide NUR 10 MP). Ich bwnutze die Top-Pro´s 14-35 u. 35-100 mm sowie ein 1 4/50 Summilux an Oly und Summarite an der Leica müsste also vollkommen zufreiden sein. Aber aus irgendwelchen Gründen schleicht sich immer wieder ein Verlangen ein das nach mehr Pixeln schielt und gerade für solche Momente ist das hier zu Lesende eine Wohltat. Somit war Dein Erfahrungsbericht äußerst aufschlussreich. Mit besten Grüßen Tom posted via http://oly-e.de” ——————————————————————————————————————————————

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