Woodford gibt Comeback-Versuch auf

Datum: 06.01.2012 Uhrzeit: 12:11:26 Eckhard laut http://nachrichten.finanztreff.de/news_news.htn?sektion=topthemen&id=7930762 gibt Woodford weitere Reinthronisationsversuche auf. Keiner der großen institutionellen Anteilseigner in Japan habe auch nur ein Wort der Unterstützung für ihn geäußert, stattdessen ermö¶glichten sie dem verdorbenen und belasteten Vorstand” im Amt zu bleiben. Hoffen wir au die kommenden tollen Kameras und kö¶stliche Objektive und darauf daß auch außerjapanische Erwartungen der User berücksichtigt werden (HDR …). Gruß Eckhard posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 06.01.2012 Uhrzeit: 12:11:26 Eckhard laut http://nachrichten.finanztreff.de/news_news.htn?sektion=topthemen&id=7930762 gibt Woodford weitere Reinthronisationsversuche auf. Keiner der großen institutionellen Anteilseigner in Japan habe auch nur ein Wort der Unterstützung für ihn geäußert, stattdessen ermö¶glichten sie dem verdorbenen und belasteten Vorstand” im Amt zu bleiben. Hoffen wir au die kommenden tollen Kameras und kö¶stliche Objektive und darauf daß auch außerjapanische Erwartungen der User berücksichtigt werden (HDR …). Gruß Eckhard posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 06.01.2012 Uhrzeit: 12:11:26 Eckhard laut http://nachrichten.finanztreff.de/news_news.htn?sektion=topthemen&id=7930762 gibt Woodford weitere Reinthronisationsversuche auf. Keiner der großen institutionellen Anteilseigner in Japan habe auch nur ein Wort der Unterstützung für ihn geäußert, stattdessen ermö¶glichten sie dem verdorbenen und belasteten Vorstand” im Amt zu bleiben. Hoffen wir au die kommenden tollen Kameras und kö¶stliche Objektive und darauf daß auch außerjapanische Erwartungen der User berücksichtigt werden (HDR …). Gruß Eckhard posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 07.01.2012 Uhrzeit: 10:16:29 Nicolaus C. Koretzky Okko ten Broek schrieb: > Außerdem gilt auch bei uns, daß man bei einem sauberen” > Politiker oder Manager nur noch nicht genau genug geforscht hat. > Jeder hat wohl seine Leiche im Keller 🙂 > Ein schö¶nes Wochenende euch allen! > Gruß Okko Das gilt wohl kaum nur für Politiker Manager und andere Bosse. ‘Wir hier unten’ sollten nicht immer so tun als sei unsere Moral und Ethik besser als die von ‘denen da oben’. posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 07.01.2012 Uhrzeit: 12:05:02 R. Wagner Am Sat, 07 Jan 2012 09:16:29 +0100 schrieb Nicolaus C. Koretzky: >> Außerdem gilt auch bei uns, daß man bei einem sauberen” >> Politiker oder Manager nur noch nicht genau genug geforscht hat. >> Jeder hat wohl seine Leiche im Keller 🙂 >> Ein schö¶nes Wochenende euch allen! >> Gruß Okko > Das gilt wohl kaum nur für Politiker Manager und andere Bosse. > ‘Wir hier unten’ sollten nicht immer so tun als sei unsere Moral > und Ethik besser als die von ‘denen da oben’. Grübel…. ich denke man sollte bei der Beurteilung von Moral immer nur seine eigenen Erfahrungen hernehmen und nicht Leuten über die man nichts weiß und die man nicht kennt mal pauschal Bestechlichkeit und moralische Flexibilität unterstellen. Es gibt überall Vorteilsannahme. Da kriegt die Krankenschwester ‘ne Tafel Schokolade für die Station und der Journalist wird vom Kamerahersteller zu einem geilen Fotoevent eingeladen. Ich habe selbst erlebt wie Vertriebsbeauftragte eines Computerherstellers die DVD-Player per Kofferraum zu den Einkäufern transportiert haben. TANSTAAFL. Für manche ist eine Tasse Kaffee schon Bestechung für andere fängt es erst bei ‘ner halben Mio an. Ich bekomme von Olympus vorab das 12-50. Ich habe die Mö¶glichkeit das als erster Journalist auf der Welt zu testen und die Ergebnisse ins Netz zu stellen. Ist das Bestechung? Ich MUSS mit diesem Objektiv fotografieren ich muss es testen ich muss Artikel schreiben ich muss es auf meine Kosten per Express zurückschicken (wenn ich so ansehe was ich an Porto im Jahr an Versand für Leihstellungen ausgebe dann kö¶nnte ich mir da jedes Jahr ‘ne E-P3 drum kaufen…) Vorteilsannahme oder nicht? Ich werde von Olympus auf eine Kameravorstellung eingeladen. gezahlt wird alles (wobei ich mittlerweile zumindest meinen Zug selber zahle) aber ich wohne in einem Hotel das ich mir sonst nicht leisten kö¶nnte kriege ein tolles Essen kriege brandneue Kameras in die Hand und lerne interessante Leute kennen und tolle Motive vor die Linse. Dafür wird erwartet dass ich über die Kameravorstellung berichte. Und was ist: ich habe die ganze Zeit die Kamera vor der Nase muss anderen Journalisten das Ding erklären komme früh um 2 ins Hotelzimmer weil ich natürlich bis zum Aufräumen dabei bin und früh um 7 muss der Artikel hier bei oly-e in den News stehen. Also ist meine Nacht spätestens um halb 6 zu Ende. Während der Rückfahrt dann im Zug mit den Notebook vor der Nase Anfragen in den Foren beantworten. Bin ich jetzt von Olympus bestochen worden? Natürlich beeinflusst die Tatsache dass ich Leute bei Olympus persö¶nlich kenne meine “Berichterstattung”. Wenn ich Leute sehr mag ist die Versuchung sie in die Pfanne zu hauen sehr viel kleiner als wenn es Typen sind wo man schon am Telefon Ausschlag kriegt. Ich denke jeder muss sich selbst in den Spiegel schauen kö¶nnen und entscheiden ob er sich vom netten Produktmanager zum Bier einladen lässt und ihn dafür zu Weihnachten mit leckeren Lebkuchen versorgt oder ob er vom Millardärskumpel ‘ne Rolex kriegt. Es ist nicht die Hö¶he von Geschenken und Vorteilen die die Korruption ausmachen. Es ist ein Abhängigkeitsverhältnis. Wer sich von Geschenken und Vorteilen abhängig macht der ist korrupt. Korruption ist nichts anderes als ein unerklärtes Arbeitsverhältnis. Grüße Reinhard Wagner” —————————————————————————————————————————————— Datum: 07.01.2012 Uhrzeit: 12:38:26 Hans-Joachim Engell R. Wagner schrieb: > … jeder muss sich selbst in den Spiegel schauen kö¶nnen …” Hallo Reinhard mit diesem Satz hast Du mir aus der Seele gesprochen – danke! Dem sollte jeder – im Rahmen seiner Mö¶glichkeiten – nacheifern. Und dann hätten wir – denke ich – ein ziemlich großes Stück Lebensqualität zurückgewonnen. Als jahrelanger Inspekteur und Revisor weiß ich wovon ich da spreche. Immer wenn ich mit dem Finger auf andere zeige zeigen drei Finger auf mich zurück… Die Frage ist nun ob und wenn ja wann die Hauptakteure mit welcher Erkenntnis in den Spiegel schauen oder auf den vorgehaltenen Spiegel reagieren… Viele Grüße aus einem schon wieder stürmischen Harz Hans-Joachim posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 07.01.2012 Uhrzeit: 13:30:30 Nicolaus C. Koretzky R. Wagner schrieb: > Am Sat, 07 Jan 2012 09:16:29 +0100 schrieb Nicolaus C. Koretzky: > >>> Außerdem gilt auch bei uns, daß man bei einem sauberen” >>> Politiker oder Manager nur noch nicht genau genug geforscht hat. >>> Jeder hat wohl seine Leiche im Keller 🙂 >>> Ein schö¶nes Wochenende euch allen! >>> Gruß Okko >> Das gilt wohl kaum nur für Politiker Manager und andere Bosse. >> ‘Wir hier unten’ sollten nicht immer so tun als sei unsere Moral >> und Ethik besser als die von ‘denen da oben’. > Grübel…. ich denke man sollte bei der Beurteilung von Moral > immer nur seine eigenen Erfahrungen hernehmen und nicht Leuten > über die man nichts weiß und die man nicht kennt mal pauschal > Bestechlichkeit und moralische Flexibilität unterstellen. > Es gibt überall Vorteilsannahme. Da kriegt die Krankenschwester ‘ne > Tafel Schokolade für die Station und der Journalist wird vom > Kamerahersteller zu einem geilen Fotoevent eingeladen. Ich habe > selbst erlebt wie Vertriebsbeauftragte eines Computerherstellers > die DVD-Player per Kofferraum zu den Einkäufern transportiert > haben. TANSTAAFL. Für manche ist eine Tasse Kaffee schon > Bestechung für andere fängt es erst bei ‘ner halben Mio an. > Ich bekomme von Olympus vorab das 12-50. Ich habe die Mö¶glichkeit > das als erster Journalist auf der Welt zu testen und die Ergebnisse > ins Netz zu stellen. Ist das Bestechung? Ich MUSS mit diesem > Objektiv fotografieren ich muss es testen ich muss Artikel > schreiben ich muss es auf meine Kosten per Express zurückschicken > (wenn ich so ansehe was ich an Porto im Jahr an Versand für > Leihstellungen ausgebe dann kö¶nnte ich mir da jedes Jahr ‘ne E-P3 > drum kaufen…) Vorteilsannahme oder nicht? Ich werde von Olympus > auf eine Kameravorstellung eingeladen. gezahlt wird alles (wobei > ich mittlerweile zumindest meinen Zug selber zahle) aber ich wohne > in einem Hotel das ich mir sonst nicht leisten kö¶nnte kriege ein > tolles Essen kriege brandneue Kameras in die Hand und lerne > interessante Leute kennen und tolle Motive vor die Linse. Dafür > wird erwartet dass ich über die Kameravorstellung berichte. Und > was ist: ich habe die ganze Zeit die Kamera vor der Nase muss > anderen Journalisten das Ding erklären komme früh um 2 ins > Hotelzimmer weil ich natürlich bis zum Aufräumen dabei bin und > früh um 7 muss der Artikel hier bei oly-e in den News stehen. Also > ist meine Nacht spätestens um halb 6 zu Ende. Während der Rückfahrt > dann im Zug mit den Notebook vor der Nase Anfragen in den Foren > beantworten. Bin ich jetzt von Olympus bestochen worden? Natürlich > beeinflusst die Tatsache dass ich Leute bei Olympus persö¶nlich > kenne meine “Berichterstattung”. Wenn ich Leute sehr mag ist die > Versuchung sie in die Pfanne zu hauen sehr viel kleiner als wenn > es Typen sind wo man schon am Telefon Ausschlag kriegt. > Ich denke jeder muss sich selbst in den Spiegel schauen kö¶nnen > und entscheiden ob er sich vom netten Produktmanager zum Bier > einladen lässt und ihn dafür zu Weihnachten mit leckeren Lebkuchen > versorgt oder ob er vom Millardärskumpel ‘ne Rolex kriegt. Es ist > nicht die Hö¶he von Geschenken und Vorteilen die die Korruption > ausmachen. Es ist ein Abhängigkeitsverhältnis. Wer sich von > Geschenken und Vorteilen abhängig macht der ist korrupt. > Korruption ist nichts anderes als ein unerklärtes > Arbeitsverhältnis. Sehr gut auf den Punkt gebracht Reinhard! posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 07.01.2012 Uhrzeit: 19:45:29 Dieter W. Am 07.01.2012 11:20, schrieb Okko ten Broek: > Kern meiner Meinung war und ist es, dass ich die Entscheidung des > japanischen Olympus-Managements, Woodford nicht wieder in die > Führungsetagen zu holen, verstehen kann. Ich würde es auch nicht > machen. Ich schon, denn nur wenn ich Fehler kenne, kann ich sie beheben, auch wenn es weh tut auf Fehler hingewiesen zu werden. — Schö¶ne Grüße aus dem Chiemgau Dieter —————————————————————————————————————————————— Datum: 07.01.2012 Uhrzeit: 20:37:11 Subhash Eckhard wrote: > Keiner der großen institutionellen Anteilseigner in Japan habe > auch nur ein Wort der Unterstützung für ihn geäußert, stattdessen > ermö¶glichten sie dem verdorbenen und belasteten Vorstand” im > Amt zu bleiben. Geld stinkt. Subhash Baden bei Wien http://fotoblog.subhash.at/” —————————————————————————————————————————————— Datum: 07.01.2012 Uhrzeit: 22:55:18 Nicolaus C. Koretzky Subhash schrieb: > Nicolaus C. Koretzky wrote: > >> ‘Wir hier unten’ sollten nicht immer so tun, als sei unsere Moral >> und Ethik besser als die von ‘denen da oben’. > > Und ob die besser ist. Um Häuser! > > Wir hier unten sollten nicht immer so tun, als ob sowieso alles > das selbe wäre. Nivellierung beruhigt uns vielleicht, aber nur um > den Preis gesteigerter Verwirrung: Da wird dann bald die > Essenseinladung vergeichbar mit Millionenschmiergeldern. Für mich > ist so eine Sichtweise unverständlich, denn sie negiert die > Machtübertragung in den beiden miteinander verglichenen Fällen. Dem muss ich leider energischst widersprechen, lieber Subash. Die Mehrheit von uns hat in Schule und Uni geschummelt wie Guttenberg & Co, wir arbeiten schwarz oder lassen schwarz arbeiten, versuchen, den einen oder anderen Euro am Finanzamt vorbeizuschleusen, wir betrügen unsere Männer/Frauen, mobben Kollegen, versuchen uns, auf deren Kosten Vorteile zu verschaffen, ziehen Geschäftspartner über den Tisch – und und und… Dass es bei ‘Denen da Oben’ um Millionen geht und bei ‘Uns hier Unten’ eventuell nur um ‘ne Handvoll Dollar liegt einzig und allein daran, dass wir an einem ganz anderen Spieltisch sitzen – aber nicht etwa daran, dass wir bessere Menschen wären. DAS kannst Du Dir schö¶n abschminken. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.01.2012 Uhrzeit: 3:21:45 Roland Franz Hallo Nicolaus, > Mich nervt es nur, wenn so getan wird, als seien wir Otto > Normalbverbraucher bessere Menschen. Und mich nervt wenn ich unter Anderen mit Leuten verglichen werde, die in _unserem_ Auftrag _unseren_ Staat organisieren aber in erster Linie ihre eigenen Interessen verfolgen und sich aufführen wie Feudalherren vergangener Jahrhunderte. Da ist es schon ein Lichtblick wenn, wie in Baden-Würtenberg, selbstgerechte Parteibonzen sicher geglaubte Wählerpfründe verliere. Andererseits kö¶nnte ich brechen, wenn ich sehe wie aus reiner Angst vor Gesichtsverlust ein Mann wie Herr Wulff unterstützt wird, dem offensichtlich die vermeintliche Macht seines Amt zu Kopf gestiegen ist und der sich benimmt wie ein unerzogener, pubertierender Flegel. Gruß Roland — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.01.2012 Uhrzeit: 12:44:52 Yvonne Am 08.01.12 02:36, schrieb Nicolaus C. Koretzky: > Hi Roland, wenn Du wirklich moralischer und ethischer bist als > dieser Herrschaften – Chapeau. Ich behaupte aber, dass das auf, > na sagen wir mal 98 Prozent unserer Bevö¶lkerung nicht zutrifft. > Und trotzdem tun sie immer alle so, als hätten sie selbst keinen > Dreck am Stecken. Diese Heuchelei finde ich mindestens ebenso zum > Kotzen. > Hallo Nicolaus ich finde diese Aussage eher fragwürdig – ich bin überzeugt, dass die Menschen, die Machtpositionen erreichen, Ethik eher weniger bei ihren Entscheidungen mitberücksichtigen als wir ‘normale’ Menschen, denn sie müssen dickere Ellenbogenhaut entwickelt haben, um überhaupt in ihre Positionen zu kommen. In unserem System schaffen es Leute mit normalem Skrupelpegel nicht bis nach oben – vermutlich leider… Ich habe den Eindruck, dass Ethik bei den Leuten genau dann eine Rolle spielt (manchmal nicht einmal dann), wenn sie einen Gesichts- oder Ansehensverlust befürchten müssen, der dann mit einem Machtverlust einhergehen kö¶nnte. Die Frage ist dann allerdings, sind die ‘ethischen’ Menschen die besseren? Wir handeln oft ethisch, weil wir beobachtet werden… Wir alle profitieren von diesem aus ethischer Sicht im Prinzip verdorbenen System, indem wir komfortabel und eher denkfaul leben kö¶nnen und recht wenig Entscheidungen selber treffen müssen; sonst hätten wir ein anderes. Bin ich zu zynisch? Ich bin aber auch optimistisch, dass durch die Tatsache, dass sich Taten notorischer Menschen immer weniger verheimlichen lassen, diese Menschen in zunehmendem Masse ethisch handeln müssen, um an der Macht bleiben zu kö¶nnen, immer vorausgesetzt, die Menschen, über die sie Macht ausüben wollen, bestehen auf ethische Werte in ihrem Gesellschaftssystem. Siehe Wulff, siehe Hildebrand (in der Schweiz zurzeit ein Thema) oder aus meiner Sicht eines der krassesten Beispiele: Berlusconi… Soviel Philosphophisches, und das noch auf nüchternen Magen (Kaffee steht allerdings schon vor der Nase 🙂 ) Schö¶nen Sonntag und weiterhin frohe Fotopirsch Yvonne — www.yvonnesteinmann.ch —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.01.2012 Uhrzeit: 13:57:07 Yvonne Am 08.01.12 11:54, schrieb R. Wagner: > Am Sun, 08 Jan 2012 11:44:52 +0100 schrieb Yvonne: > >> ich bin überzeugt, dass >> die Menschen, die Machtpositionen erreichen, Ethik eher weniger bei >> ihren Entscheidungen mitberücksichtigen als wir ‘normale’ Menschen, >> denn sie müssen dickere Ellenbogenhaut entwickelt haben, um >> überhaupt in ihre Positionen zu kommen. > > Douglas Adams: Wer skrupellos genug ist, sich bis zur Spitze einer > Machpyramide durchzukämpfen, sollte eigentlich um jeden Preis > daran gehindert werden. > > Grüße > Reinhard Wagner > Hallo Reinhard ich sehe, ich bin verstanden worden 😉 Herzliche Grüsse Yvonne — www.yvonnesteinmann.ch —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.01.2012 Uhrzeit: 13:58:43 Yvonne Am 08.01.12 11:57, schrieb Rainer Fritzen: > Hallo Yvonne, > > einiges von dem, was du hier schreibst, das überrascht mich > schon;-)) > Gerne spreche ich dich bei treffender” Gelegenheit darauf an. > Liebe Grüße an dich und deine Lieben > sowie ein gutes Neues Jahr > für dich und alle hier > wünscht Rainer Hallo Rainer ich freue mich drauf! Wir kö¶nnen ergänzend dazu allerdings schon mal auf e.smalltalk umziehen und weiterdiskutieren – dann kannst Du mir erklären was Dich überrascht sonst zerfrisst mich die Neugierde vielleicht zu sehr bis zum Wiedersehen… Herzliche Grüsse Yvonne www.yvonnesteinmann.ch” —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.01.2012 Uhrzeit: 14:50:58 Roland Franz Hallo Nicolaus, > Ich behaupte aber, dass das auf, na sagen wir mal 98 Prozent unserer > Bevö¶lkerung nicht zutrifft. Ich weiß nicht ob deine Zahl zutrifft, aber eigentlich spielt das für mich auch keine Rolle. In meinem Beispiel bezog ich mich auf eine Person, die von uns allen dafür eingestellt wurde souverän, ehrlich und unabhängig zu sein. Die ersten 2 Punkte erfüllt diese Person definitiv nicht, beim dritten Punkt habe ich unter Betrachtung des Freundeskreise der Person stärkste Zweifel. Und genau aus diesen Gründen nehme ich mir das Recht heraus diese Person zu kritisieren. Macht man sich deine Argumentation zu eigen, kann sich jeder mit einer Vorbildfunktion in einem ö¶ffentlichen Amt alles erlauben mit dem Hinweis darauf für sich genau das in Anspruch zu nehmen was auch für alle Anderen gilt. Genau das sehe ich aber in diesem Fall nicht so, da diese Person als unabhängige, überparteiliche, moralische Instanz fungieren soll und deshalb hö¶heren moralischen Ansprüchen genügen _muss_. Im anderen Fall muss man die Frage stellen ob ein solches Amt überhaupt noch zeitgemäß ist oder vielleicht einfach ersatzlos wegfallen sollte. Würde es sich bei der Person dagegen um einen Manager eines profitorientieren Unternehmes aus z.B. der Finanzbranche handeln, würde kein anderes Verhalten erwarten und würde dir in Großen und Ganzen zustimmen. Gruß Roland — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.01.2012 Uhrzeit: 14:57:04 Yvonne Am 08.01.12 13:43, schrieb Nicolaus C. Koretzky: > > Ich verstehe, was Ihr meint, halte es aber eher mit denen, die > schon seit Jahrhunderten sagen: Macht korrumpiert. Menschen wie > Gorbatschov sind halt die große Ausnahme. > Hallo Nicolaus wenn ich die beiden Standpunkte so gegeneinander abwäge (und auch über meine persö¶nliche Erfahrung mit Machtpersonen nachdenke), komme ich zum Schluss, dass mal der eine, mal der andere stimmt, je nach Person und Umstände. Weiterhin frohe Fotopirsch Yvonne — www.yvonnesteinmann.ch —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.01.2012 Uhrzeit: 15:26:03 Nicolaus C. Koretzky Roland Franz schrieb: > Hallo Nicolaus, > >> Ich behaupte aber, dass das auf, na sagen wir mal 98 Prozent unserer >> Bevö¶lkerung nicht zutrifft. > > Ich weiß nicht ob deine Zahl zutrifft, aber eigentlich spielt das > für mich auch keine Rolle. In meinem Beispiel bezog ich mich auf > eine Person, die von uns allen dafür eingestellt wurde souverän, > ehrlich und unabhängig zu sein. Die ersten 2 Punkte erfüllt diese > Person definitiv nicht, beim dritten Punkt habe ich unter > Betrachtung des Freundeskreise der Person stärkste Zweifel. Und > genau aus diesen Gründen nehme ich mir das Recht heraus diese > Person zu kritisieren. > Macht man sich deine Argumentation zu eigen, kann sich jeder mit > einer Vorbildfunktion in einem ö¶ffentlichen Amt alles erlauben > mit dem Hinweis darauf für sich genau das in Anspruch zu nehmen > was auch für alle Anderen gilt. Genau das sehe ich aber in diesem > Fall nicht so, da diese Person als unabhängige, überparteiliche, > moralische Instanz fungieren soll und deshalb hö¶heren moralischen > Ansprüchen genügen _muss_. Im anderen Fall muss man die Frage > stellen ob ein solches Amt überhaupt noch zeitgemäß ist oder > vielleicht einfach ersatzlos wegfallen sollte. > > Würde es sich bei der Person dagegen um einen Manager eines > profitorientieren Unternehmes aus z.B. der Finanzbranche handeln, > würde kein anderes Verhalten erwarten und würde dir in Großen und > Ganzen zustimmen. > > Gruß Roland Hallö¶chen Roland, ich glaube, ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Natürlich sollte das Verhalten von Herrschaften wie Wulff und Co keinesfalls toleriert werden. Kritik ist durchaus angebracht. Und zwwar laut und deutlich. Nur sollten Diejenigen, die diese Kritik üben, das nicht so tun, als seien sie selbst Franz von Assissi und hätten in ihrem Leben noch nie irgendetwas Unrechtes getan. Aber genau das reißt zunehmend ein. Und das finde ich ziemlich erbärmlich. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.01.2012 Uhrzeit: 16:35:18 Michael Lindner …. eigentlich ist das Thema ja irgendwann mal durch. Dennoch: Es muss nicht heißen, dass jemand, der sich von ganz Unten” in einer Firma hochgearbeitet hat dammit schlechter in seinem Beruf sein muss als andere Studierte und von außen gekommene Leute (die sich bei der gesamten Vorgeschichte auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert zumindest aber kein Rückgrat gezeigt haben – da hat das Mehr an Intelligenz (die hier einfach unterstellt wird – “Grüßaugust”) also auch nicht besonders weitergeholfen). Es scheint ja hier als wäre es so manchem hier lieber gewesen man hätte immer so weiter gewurschtelt. Vielleicht spielen dabei (und bei der Bewertung eines Menschen) ja auch ganz andere Beweggründe mit (Ärger über den gefallenen Kurs als Aktieninhaber; Angst dass sich Bücher nicht mehr so Verkaufen; Bedenken dass das eigene Kamerasystem eingestampft wird – also alles nicht gerade uneigennützige Motive die auch nicht das Wohl der Firma an sich im Auge zu haben scheinen. Es dürfte doch wohl kar sein dass das wenn man erstmal so ein System der Vertuschung aufgebaut hat in vielen Fällen erst kriminelle Machenschaften in Folge anzieht wie der Misthaufen die Fliegen nur weil so mancher denkt nun das macht ja alles nichts da kann ich ruhig noch ‘ne Schippe drauflegen; und am Ende (was nicht heißen soll dass es jetzt schon soweit war) ist man dann bei Kö¶nig Kunde’s Lieblingsthema der Korruption die noch nie Vorteile für das Endprodukt gebracht hat. Oder es lähmt das Engagement der Mitarbeiter weil jeder nur noch an seinen eigenen Vorteil nach diesen Vorbildern denkt oder … Beispiele dafür gibt es ja genug. Ist es das was hier manche wollen dass sich eine Firma vö¶llig in den Morast reitet? Vielleicht war das also alles ganz heilsam und letztendlich für die Firma als solches (und damit auch für ihre Kunden) doch ein heilsamer Schock. Grüße Michael Lindner posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.01.2012 Uhrzeit: 16:35:18 Michael Lindner …. eigentlich ist das Thema ja irgendwann mal durch. Dennoch: Es muss nicht heißen, dass jemand, der sich von ganz Unten” in einer Firma hochgearbeitet hat dammit schlechter in seinem Beruf sein muss als andere Studierte und von außen gekommene Leute (die sich bei der gesamten Vorgeschichte auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert zumindest aber kein Rückgrat gezeigt haben – da hat das Mehr an Intelligenz (die hier einfach unterstellt wird – “Grüßaugust”) also auch nicht besonders weitergeholfen). Es scheint ja hier als wäre es so manchem hier lieber gewesen man hätte immer so weiter gewurschtelt. Vielleicht spielen dabei (und bei der Bewertung eines Menschen) ja auch ganz andere Beweggründe mit (Ärger über den gefallenen Kurs als Aktieninhaber; Angst dass sich Bücher nicht mehr so Verkaufen; Bedenken dass das eigene Kamerasystem eingestampft wird – also alles nicht gerade uneigennützige Motive die auch nicht das Wohl der Firma an sich im Auge zu haben scheinen. Es dürfte doch wohl kar sein dass das wenn man erstmal so ein System der Vertuschung aufgebaut hat in vielen Fällen erst kriminelle Machenschaften in Folge anzieht wie der Misthaufen die Fliegen nur weil so mancher denkt nun das macht ja alles nichts da kann ich ruhig noch ‘ne Schippe drauflegen; und am Ende (was nicht heißen soll dass es jetzt schon soweit war) ist man dann bei Kö¶nig Kunde’s Lieblingsthema der Korruption die noch nie Vorteile für das Endprodukt gebracht hat. Oder es lähmt das Engagement der Mitarbeiter weil jeder nur noch an seinen eigenen Vorteil nach diesen Vorbildern denkt oder … Beispiele dafür gibt es ja genug. Ist es das was hier manche wollen dass sich eine Firma vö¶llig in den Morast reitet? Vielleicht war das also alles ganz heilsam und letztendlich für die Firma als solches (und damit auch für ihre Kunden) doch ein heilsamer Schock. Grüße Michael Lindner posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.01.2012 Uhrzeit: 18:09:58 R. Wagner Am Sun, 08 Jan 2012 16:44:27 +0100 schrieb Roland Franz: > Ich würde mir wünschen das in der Zukunft nur noch Leute wichtige > Posten in der Politik besetzen, die vorher mindestens 10 Jahre > einer vö¶llig anderen Tätigkeit nachgegangen sind. Hab ich mir auch mal überlegt. Aber da gibt’s ein paar blö¶de Probleme: Um gewählt zu werden, muss man Wahlkampf machen. Das ist ein Full-Time-Job. Ein unbezahlter. Ist man gewählt, muss man darum bangen, dass einen die Partei wieder auf die Liste setzt und dass man auch wieder gewählt wird. Also: dauernd weiterkämpfen. Wird man nämlich nicht gewählt, ist man aus dem Business wieder draußen – und wer bitte stellt einen Politiker ein? Ich meine, keinen Spitzenpolitiker” sondern irgendsoeinen Landtagshinterbänkler? Die Abgeordneten kämpfen also ununterbrochen um ihre eigene Zukunftsplanung. Eine verlorene Wahl bedeutet ja nicht nur ein paar Prozentpunkte weniger und weniger “Macht” sondern dass schlicht einen Haufen Leute ihren Broterwerb verlieren. Deshalb kämpft ja auch die FDP so verbissen – wenn es jetzt Neuwahlen gäbe wäre die FDP pleite und die ganzen Leute arbeitslos. Der unmittelbare Effekt ist dass die ganzen Berufspolitiker nur an sich und ihr eigenes Marketing denken. Alles andere wäre auch unverantwortlich gegenüber der eigenen Familie. Die Alternative: Abschaffung der Berufsabgeordeten und Übernahme des ehrenamtlichen Modells der Gemeinderäte. Ob das aber wirklich was hilft…. Grüße Reinhard Wagner” —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.01.2012 Uhrzeit: 18:29:26 Nicolaus C. Koretzky Roland Franz schrieb: > Ich würde mir wünschen das in der Zukunft nur noch Leute wichtige > Posten in der Politik besetzen, die vorher mindestens 10 Jahre > einer vö¶llig anderen Tätigkeit nachgegangen sind. > Gruß Roland Das unterschreibe ich sofort. Wobei das Beispiel der US-Präsidenten beweist, dass das auch nicht in jedem Fall hilfreich ist. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 09.01.2012 Uhrzeit: 9:01:39 Frank Hallo Yvonne! 🙂 Yvonne” schrieb: > ich finde diese Aussage eher fragwürdig – ich bin überzeugt dass > die Menschen die Machtpositionen erreichen Ethik eher weniger bei > ihren Entscheidungen mitberücksichtigen als wir ‘normale’ Menschen > denn sie müssen dickere Ellenbogenhaut entwickelt haben um > überhaupt in ihre Positionen zu kommen. In unserem System schaffen > es Leute mit normalem Skrupelpegel nicht bis nach oben – vermutlich > leider… Ich habe den Eindruck dass Ethik bei den Leuten genau > dann eine Rolle spielt (manchmal nicht einmal dann) wenn sie einen > Gesichts- oder Ansehensverlust befürchten müssen der dann mit > einem Machtverlust einhergehen kö¶nnte. Die Frage ist dann > allerdings sind die ‘ethischen’ Menschen die besseren? Wir handeln > oft ethisch weil wir beobachtet werden… Wir alle profitieren von > diesem aus ethischer Sicht im Prinzip verdorbenen System indem wir > komfortabel und eher denkfaul leben kö¶nnen und recht wenig > Entscheidungen selber treffen müssen; sonst hätten wir ein anderes. > Bin ich zu zynisch? Nein! Ich bin über die Jahre selber zum Zyniker geworden. Und kann dir nur zustimmen. Je skrupelloser und zielgerichteter um so erfogreicher. Ich erlebe gerade (genauer gesagt inzwischen über 3 Jahre) im direkten Umfeld was Geld Gier und System aus Menschen machen kann und wie sie sich trotz verlorener Gerichtsprozesse nicht stoppen lassen. > Ich bin aber auch optimistisch dass durch die Tatsache dass sich > Taten notorischer Menschen immer weniger verheimlichen lassen > diese Menschen in zunehmendem Masse ethisch handeln müssen um an > der Macht bleiben zu kö¶nnen immer vorausgesetzt die Menschen > über die sie Macht ausüben wollen bestehen auf ethische Werte in > ihrem Gesellschaftssystem. Siehe Wulff siehe Hildebrand (in der > Schweiz zurzeit ein Thema) oder aus meiner Sicht eines der > krassesten Beispiele: Berlusconi… Da bin ich dann nicht mehr bei dir weil es kein wirklicher Grund zur Hoffnung ist. Es werden lediglich einige wenige “zu Fall gebracht” die es zu toll getrieben haben. Mit letztlich wenig echten Konsequenzen. Und was nachkommt ist meist nicht wirklich besser versteht es vielleicht auch nur geschickter zu agieren. Die Taten selber werden immer mehr als Standard angesehen. Man erwartet schon nichts anderes mehr und bricht diesen Standard auch entsprechend runter auf die “Ottonormal”-Ebene. Ich persö¶nlich verzweifele daran. Ich kann andere Menschen einfach nicht wirtschaftlich ruinieren erpressen bekämpfen auch dann nicht wenn sie selbst diese Mittel anwenden. LG und ein frohes neues Jahr Frank” —————————————————————————————————————————————— Datum: 10.01.2012 Uhrzeit: 20:20:23 HelmutS b — posted via http://oly-e.de ——————————————————————————————————————————————

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