Fremdtest – wie Zahlen das Hirn vernebeln… Pen3 gegen Nex 5N

Datum: 13.10.2011 Uhrzeit: 13:15:06 Ocean Zahlen vernebeln einem das Hirn. Wie schon bei der reinen Auflö¶sung des Sensors – wo immer noch viele glauben, je mehr desto besser und unter 24 MP braucht man heute keine Kamera mehr zu kaufen – dienen jetzt die ISO-Zahlen zur Vernebelungstaktik. Bei der Auflö¶sung haben selbst anspruchsvolle Fotografen erkannt, dass auch von MicroFourthirds-Kameras starke Vergrö¶ßerungen bei 10 und 12 MP für vergleichbare Bildqualität genutzt werden kö¶nnen. Jetzt werden die ISO-Zahlen ausgereizt. Online Tests wie die DXO-Werte und zahlreiche andere Seiten gaukeln riesige Unterschiede vor und verfälschen nicht zu letzt das tatsächliche Bild, das in der Praxis bei hoher Emmpfindlichkeit erreichbar ist. Nikon hält den Rekord bis 100.000 ISO (Nikon D3s Vollformat) bei 12 MP – wirklich gut sind die Nikon-Dateien bis 12.800 ISO. Ich brauche oft hö¶here Empfindlichkeiten, nicht so sehr für Konzerte und nächtliche Straßenscenen, sondern auch um kurze Verschlußzeiten bei Tageslicht zu bekommen.Sonys neuester Sensor mit 16 MP (APS-C) in der Sony Nex 5N stellt derzeit neben der Pentax K5 und Nikon D7000 (ebenfalls 16 MP Sensoren von Sony) den rauschärmsten Sensor. Die 24 MP Sensoren von Sony, auch die der neuesten Kameragenerationen Nex 7 und Alpha 77, so wie die Alpha 900, rauschen bereits ab 1600 ISO sehr deutlich und kö¶nnen sich mit dem 16 MP Sensor allenfalls noch bei 400 ISO messen. Hier büßt der Käufer durch die extreme Auflö¶sung also deutlich an Belichtungskomfort ein, ganz gleich ob APS-C oder Vollformat. Ich habe die neueste Olympus E-P3 mit 12 MP gegen die Sony Nex 5N 16MP antreten lassen. Die Ergebnisse waren überraschend, denn ich dachte ich müsste mir so langsam eine Sony Nex 5N zulegen, weil sie sicherlich deutlich weniger Bildrauschen zeigt als die Olympus/Panasonic Kameras. Nach vielen verschiedenen Situationen und immer bei unterschiedlichem Licht, habe ich mich entschieden, die Olympus Pen3 bis maximal 3200 ISO zu verwenden und 6400 ISO nur als absolute Notlö¶sung einzusetzen. Bis 1600 ISO ist die Pen 3 richtig gut und verliert nicht wirklich gegen die Nex 5N und wenn ich Tiere in Bewegung am dunklen Wald festhalten will, kann ich die Kamera bis 1600 ISO nutzen. Denn ab 3200 ISO steigt das Farbrauschen stark an, die Farbwö¶lkchen treten auf und die Farben werden allgemein reduziert. Anders die Sony Nex 5N – sie liefert vergleichbar gute Fotos bis 3200 ISO und beginnt mit deutlichem Farbrauschen und Farbschmieren erst bei 6400 ISO und bei 12.800 ISO liefert sie praktisch keine ausreichend gute Bildqualität mehr. Im wenig beleuchteten Raum fällt allerdings auf, das Sony im Vergleich um 1 Blende zu dunkel belichtet, bei Außenfotos relativiert sich das und fällt kaum noch ins Gewicht. Bei Innenaufnahmen kö¶nnte man die Nex 5N um gut ½ Blende über belichten und gewinnt dann 1,5 Stufen vor der Pen 3. Für alle – die Drittelwerte lieben (ich halte sie meist für entbehrlich) sei gesagt, die Pen rauscht auch bei 5000 ISO vergleichbar stark wie bei 6400 ISO. 6400 ISO sehen bei beiden Kamerasystemen nicht mehr wirklich gut aus und bei Olympus wirken die Bilder etwas schärfer und Sony zeigt dafür weniger Farbschmieren. Bei praktisch allen Modellen sollte man auf die beiden hö¶chsten ISO-Empfindlichkeiten verzichten – Werte wie 12.800 ISO und 25.600 ISO sind daher nur als vollmundiges Werbeversprechen zu sehen (Ausnahme Canon Eos 5D MKII und Nikon D700 und vor allem Nikon D3s – die auch bis 25.600 ISO einsetzbar sind!). Bei 1600 bis 3200 ISO ist für anspruchsvolle Fotografen bei fast jedem Sensor das Limit erreicht! Sony hat nur 1 bis 1 ½ Stufen Vorteil – zu wenig um ein so dünnes System einzusteigen. Bei 2-3 Stufen, die ich mir erhofft hatte, wäre das etwas anderes gewesen – aber Sony kann auch nicht zaubern. Ich habe auch den Bildstabilisator verglichen: Olympus Pen 3 mit eingebautem kameraseitigem Bildstabilisator gegen Sony Nex mit objektivseitigem Bildstabilisator. Den Stabilisatoren in den Objektiven wird gerne eine hö¶here Wirksamkeit attestiert. In der Praxis konnte ich das nur selten und bei extremen Brennweiten feststellen. Beim Vergleichen spielen viele Faktoren eine Rolle aber selbst bei 1/8 Sekunde und 80 mm Brennweite stabilisiert die Pen nicht schwächer als die Nex. Und das obwohl beide Kameras sehr leicht sind und man daher zu verwacklungen neigt bieten beide Systeme bei 1/15 Sekunde immer verwacklungsfreie Fotos und oft auch bei 1/8 Sekunde. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 13.10.2011 Uhrzeit: 16:25:37 jürgen es gibt ein ganz einfaches Mittel gegen die Zahlenakrobatik der diversen Tests und das heißt dpreview.com. Hier kann man die verschiedenen Kameras bei einem standardisierten Vergleichsbild in Jpeg und in raw bei unterschiedlichen Empfindlichkeitswerten nebeneinander vergleichen. Das ist wesentlich aussagekräftiger als alle Messwerte zusammen. In der 100 % Ansicht des Auswahlfensters sieht man dann, dass die meisten Kameras von Oly und Pana, sowie die APS-c Fraktion bereits über 800 ISO an Qualität verlieren. Der beste Sensor der bei Ft und mFt z. Z. vorhanden ist, ist der der Pana GH2, der hat den Anschluss an APS-C hergestellt. Es dürfte wohl kein Zufall sein, dass Oly den nicht verbaut. Ich besitze diese Kamera und in Verbindung mit FT Objektiven macht diese Kombination hervorragende Fotos. Allerdings sehe ich mit 16 MPX das Ende der Fahnenstange bei FT und mFT. Bei APS-C sind es dann wohl 24 MPX, beide Kameras haben ja etwa gleich große Fotodioden und daher ist die Bildqualität bezüglich des Rauschens auch ähnlich. Also ich empfinde das eher als Vorteil, denn wie es scheint, ist demnächst Schluss mit dem Megapixelwettrennen. Oly hat also noch etwas Luft gegenüber Pana, denn die sind ja erst bei 12 MPX und haben noch einen dünneren AA-Filter. Falls die Kamerahersteller, wie bei Kompaktkameras die Megapixelanzahl weiter steigern wollen, wird sich nur die Bildqualität verschlechtern, es macht dann eben keinen Sinn mehr solche Kameras zu kaufen. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 13.10.2011 Uhrzeit: 16:53:08 Reinhard Wagner Am Thu, 13 Oct 2011 16:25:37 +0200 schrieb jürgen: > es gibt ein ganz einfaches Mittel gegen die Zahlenakrobatik der > diversen Tests und das heißt dpreview.com. Nein, leider nicht. Das war mal. dpreview hat mittlerweile so viele Fehler und so viele Mogeleien in seinen Tests drin, dass diese scheinbar objektiven Tests leider nichts mehr wert sind. Das Problem ist: wahrscheinlich sind 85% der Testergebnisse korrekt – nur, welche? grüße Reinhard Wagner —————————————————————————————————————————————— Datum: 13.10.2011 Uhrzeit: 17:03:37 Roland Franz Hallo Jürgen; > es gibt ein ganz einfaches Mittel gegen die Zahlenakrobatik der > diversen Tests und das heißt dpreview.com. Hier kann man die > verschiedenen Kameras bei einem standardisierten Vergleichsbild > in Jpeg und in raw bei unterschiedlichen Empfindlichkeitswerten > nebeneinander vergleichen. Das ist wesentlich aussagekräftiger > als alle Messwerte zusammen. Ich kann dir nur zustimmen, allerdings kann man aus diesen Vergleichsbildern noch andere Erkenntnisse gewinnen: Vorgestern hat dpreview.com Testbilder der Leica M9 verö¶ffentlicht und mit den entsprechenden Aufnahmen anderen KB-Kameras verglichen (Canon 5D MKII, Nikon D3S und Sony A900). Ich habe mir mal die Aufnahmen angesehen und bin irgend wann auf die Idee gekommen mal die Olympus E5 in diesen Vergleich mit einzubeziehen. Im Punkt Rauschen war das Ergebnis wie erwartet, gegenüber den KB-Kameras von Canon, Nikon und Sony verliert die E5 ca 2-3 Blenden. Überraschender war da schon das die Leica für meinen Begriff um keinen Deut besser als die Olympus abschneidet. Richtig interessant wird es aber wenn mal sich mal die Bildqualität im Randbereich ansieht. Es gibt da oben rechts und links im Bild zwei 5×5 Schachbretter”. Beim Vergleich dieser Bereiche schneidet die Olympus zumindest für mich mit Abstand am besten ab. Und im Verhältnis zum Anspruch und sie umgebenden Mythos schneidet die Leica richtig schlecht ab. Mir sind solche Dinge schon früher mal bei verö¶ffentlichten Testbildern aufgefallen aber erst jetzt kann man es im direkten Vergleich sehen. Gruß Roland posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 13.10.2011 Uhrzeit: 17:13:41 Roland Franz Hallo Reinhard, > dpreview hat mittlerweile so viele Fehler und so viele > Mogeleien in seinen Tests drin, dass diese scheinbar > objektiven Tests leider nichts mehr wert sind. Hast du da mal ein Beispiel? Gruß Roland — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 13.10.2011 Uhrzeit: 17:46:44 Ocean Also ich habe das hier einmal rein subjektiv beschrieben – gerade weil, das was ich in dpreview und bei dxo und bei den meisten anderen sehe – mit der Praxis rein gar nichts zu tun hat… vergleicht mal die Nex5N und die Pen3 – das sieht aus wie drei Stufen Vorteil für die Nex – und was ich sehen kann (und Kollegen) ist es nur eine. Und den Vorteil GH2 hab ich auch nicht gesehen, die rauscht mir immer noch zu sehr uznd ab 800 ISO wird die Geschwindigkeit im Serienmodus sehr gedrosselt – die GH2 ist für mich nur eine Alternative zum Filmen, sonst nicht. Und nie vergessen – dpreview gehö¶rt AMAZON – es ist alles nur unterhaltung und keinesfalls Wissenschaft! Ich suche mir immer die Limits und weiß dann wie ich mit den Kameras und Objektiven arbeiten muß – dazu brauche ich keine Internet-Schö¶nfärberei oder Gleichmacherei. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 13.10.2011 Uhrzeit: 18:10:53 Ein Bekannter ich weiß ja nicht wie die anderen Testen, aber wenn ich mir das hier anschaue http://foto-podcast.de/ipod/blende8-45/ man achte gleich auf das Stativ und die Auslö¶sung, weiß ich was ich von Test, unscharfen Ecken, geringer Auflö¶sung etc. zu halten habe — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 13.10.2011 Uhrzeit: 18:13:31 Reinhard Wagner Am Thu, 13 Oct 2011 17:13:41 +0200 schrieb Roland Franz: >> dpreview hat mittlerweile so viele Fehler und so viele >> Mogeleien in seinen Tests drin, dass diese scheinbar >> objektiven Tests leider nichts mehr wert sind. > > Hast du da mal ein Beispiel? vergleiche einfach mal die Daten der PENs mit den Daten in Datenblättern von Olympus. Dann wird als Objektiv das 50mm makro genommen, aber unterschiedlich abgeblendet, so dass die Vergleichsdaten schlicht nicht mehr zu vergleichen sind. In den Besprechungen sind teilweise krasse HNREs drin. Eine Zeitlang habe ich, wenn ich irgendwas definitives nachsehen wollte, immer bei dpreview nachgekuckt, mittlerweile lohnt sich’s nicht mehr. Da enthalten die Herstellerseiten mittlerweile weniger Fehler. Grüße Reinhard Wagner —————————————————————————————————————————————— Datum: 13.10.2011 Uhrzeit: 19:01:56 Reinhard Wagner Am Thu, 13 Oct 2011 18:10:53 +0200 schrieb Ein Bekannter: > ich weiß ja nicht wie die anderen Testen, aber wenn ich mir das > hier anschaue > > http://foto-podcast.de/ipod/blende8-45/ > > man achte gleich auf das Stativ und die Auslö¶sung, weiß ich was > ich von Test, unscharfen Ecken, geringer Auflö¶sung etc. zu halten > habe Danke. Das erklärt einiges. Grüße Reinhard Wagner PS: Ich stelle im LiveView per Autofokus scharf.” Vielleicht sollte dem mal jemand erklären wie der Kontrast-AF funktioniert wenn er eine lichtschwache Kitoptik im Weitwinkel dran hat die nicht auf Kontrast-AF optimiert ist. Von reproduzierbaren Ergebnissen ist das auf jeden Fall Lichtjahre weg….” —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.10.2011 Uhrzeit: 9:23:20 jürgen was sind denn HNREs ?? Jetzt gibt es bei Imaging resource Vergleichsbilder der Nex 7, die hat ja den selben Sensor wie die A 77. Da sieht man schon bei 200 ISO Artefakte in der Textur der Tücher, z. B. beim grünen Tuch. Auch ist das rote Tuch mit den braun-roten Blättern schon leicht vom Entrauscher platt gebügelt. Das Tuch ist überhaupt der ultimative Gau der Kamerahersteller, man sehe sich nur mal die Fotos der Olympuse diesbezüglich an. Da hat der Entrauscher alles plattgebügelt. Daher benutze ich bei meiner E 5 und GH2 gar keinen Entrauscher und gehe nur bis 800 ISO. Bis 800 Iso rauschen die Fotos kaum. Gerade die E 5 ist sehr anfällig bei der Entrauschung, schon bei der niedrigsten Einstellung werden feine Details weggebügelt. Daher lasse ich es lieber etwas rauschen, als die Details durch den Rauschfilter verschwinden. Sicher sind die unterschiedlichen Fotos nicht zu 100 % vergleichbar, denn schließlich benutzen sie alle unterschiedliche Objektive. Aber als Anhaltspunkt sind diese Vergleichsbilder gut geeignet die Bildquali zu beurteilen. Die Tests der verschiedenen Zeitschriften und Internetseiten unterscheiden untereinander ( bei einem und demselben Kameramodell) z. T. recht kräftig. Das muss auch so sein, denn alle haben unterschiedliche Methoden um eine Aussage über die Bildquali machen zu kö¶nnen. Ein objektiver Vergleich ist hier, wie auch sonst in der Wissenschaft, nur INNERHALB eines Versuchsablaufs mö¶glich. Verschiedene Methoden bringen unterschiedliche Ergebnisse hervor. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.10.2011 Uhrzeit: 10:04:57 Reinhard Wagner Am Fri, 14 Oct 2011 09:23:20 +0200 schrieb jürgen: > was sind denn HNREs ?? Handbook-Not-Read-Error. > > Jetzt gibt es bei Imaging resource Vergleichsbilder der Nex 7, > die hat ja den selben Sensor wie die A 77. Da sieht man schon bei > 200 ISO Artefakte in der Textur der Tücher, z. B. beim grünen > Tuch. Auch ist das rote Tuch mit den braun-roten Blättern schon > leicht vom Entrauscher platt gebügelt. > Das Tuch ist überhaupt der ultimative Gau der Kamerahersteller, > man sehe sich nur mal die Fotos der Olympuse diesbezüglich an. Da > hat der Entrauscher alles plattgebügelt. Genau hier wieder: was will ich mit einem Testchart, das meine Anwendung gar nicht abbildet? Wenn ich Tücher fotografieren will, dann verwende ich einen seitlichen Blitz, der mir die Strukturen ‘rausbringt, Niedrige ISO und einen RAW-Konverter, der das macht, was ich will. Wenn ich nur 15×18 ausbelichte ist das dagegen pillepalle, weil das eh keiner sieht. > > Sicher sind die unterschiedlichen Fotos nicht zu 100 % > vergleichbar, denn schließlich benutzen sie alle unterschiedliche > Objektive. Aber als Anhaltspunkt sind diese Vergleichsbilder gut > geeignet die Bildquali zu beurteilen. genau das ist eben die Frage. Du erhältst ein Bild, das eine Kombination aus folgenden Faktoren ist: – Kamera – Objektiv – Tester – Einstellung der Kamera – Einstellung des RAW-Konverters(ob in der Kamera oder extern) Viele testlabore machen sich’s jetzt einfach: sie nehmen wegen der Objektivität” die Standardeinstellungen. Das wissen natürlich auch die Kamerahersteller und deshalb optimieren einige ihre Standardeinstellungen auf Testbedingungen. Die Canon 600D liefert im “Real Live” einen JPG-Output der einfach nur noch für die Tonne ist. Das Ding ist eine absolute Katastrophe – hat aber klasse Bewertungen. Ei wie kommt das denn? Also hast du noch eine sechste Komponeten: – Optimierungen der Hersteller auf Kameratests. Noch ein kleines Beispiel: Das m.Zuiko 12 f/2 0 ist eine sagenhaft hoch auflö¶sende Linse. Sie hat nur einen Nachteil: sie hat eine Tonne. Schaut man sich das JPG an merkt man von der Tonne nichts die wird von der Kamera ausgebügelt. Nur verliert das Bild am Rand durch die Korrektur Schärfe. Wie sollte also das Testurteil lauten? Welches Bild willst Du mit was vergleichen? Nein diese ganze Vergleicherei bringt nichts. Man muss zeigen was geht und was nicht. Und dann muss jeder entscheiden ob er mit den jeweils schlechten Seiten leben kann. Um zur Canon zurückzukommen: für einen Journalisten der die JPGs im Extremfall per Smartphone in die Redaktion schicken muss ist es vö¶llig pillepalle welch Werte eine 600D hat – unbrauchbare JPGs bedeutet für ihn weniger Geld weil die Bilder nur b/w gedruckt werden. Also ist die Kamera eine Fehlinvestition vö¶llig egal wieviel Megapixel sie hat und ob sie bie ISO 12800 rauschfrei liefert (was sie nicht tut). Wenn einer vom Kunden 21MP vorgegeben kriegt dann kann eine E-5 oder ein D700 noch so toll sein sie fällt einfach unter den Tisch. Grüße Reinhard Wagner” —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.10.2011 Uhrzeit: 13:11:39 jürgen tja, was nun sprach Zeus ? Wie ich schon sagte, gibt es keine Objektivität. Es gibt nur so etwas wie einen stringenten Versuchsaufbau (Test). Ich lese z. Z. das Fotomagazin, die unter den gegebenen Versuchsaufbau getesteten Kameras sind halbwegs vergleichbar. Leider ist es wohl meist so, dass der Versuchsaufbau nicht viel mit der Praxis zu tun hat. Das ist es ja worauf Ocean hinweist. Also bleibt das Vergleichsfoto. Aber auch das Vergleichsfoto hat die selben Probleme wie die Messwerte. Wenn man natürliche Vergleichsfotos herstellen würde, wie z. B. Häuserwände, Blätter und dergl. sind noch zusätzliche Variablen (wie z. B. Wetter, Licht) im Spiel, d. h. geht auch nicht. Von den ganzen geschilderten Methoden scheinen mir die Vergleichsfotos im Studio noch die brauchbarsten. Man darf hier nur nicht generalisieren und muss im Hinterkopf behalten, dass auch hier bei verschiedenen Methoden unterschiedliche Ergebnisse zu erwarten sind. Schon die Benutzung verschiedener Raw Konverter verändert ein und dasselbe Foto wie ich im Urlaub gesehen habe. Da hatte ich ein Foto von einer Wiese im Abendrot gemacht. Die Wiese war im Nebel und die Baumspitzen noch rot von der Abendsonne. Mit dem Oly Konverter (Viewer 2) habe ich den Himmel nicht blau bekommen, der war immer grau, egal was ich gemacht habe. Der Himmel in Silkypix in der Einstellung Sonnenuntergang, war aber blau, wie in der Natur. Um nochmal auf die Vergleichsfotos zurück zu kommen. Hier scheinen mir die raw Fotos von Dpreview sehr brauchbar, denn die haben den Rauschfilter abgeschaltet und man hat eher das nackte” Foto vor Augen als wenn noch die Jpeg Komprimierung darüber läuft. Die Jpeg Komprimierung ist dann schö¶n für diejenigen die sehen wollen was die Kamera aus dem raw Foto macht. posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.10.2011 Uhrzeit: 20:07:21 wolfgang_r Ocean schrieb: > > Jetzt werden die ISO-Zahlen ausgereizt. > Online Tests wie die DXO-Werte und zahlreiche andere Seiten > gaukeln riesige Unterschiede vor und verfälschen nicht zu letzt > das tatsächliche Bild, das in der Praxis bei hoher > Emmpfindlichkeit erreichbar ist. > Nikon hält den Rekord bis 100.000 ISO (Nikon D3s Vollformat) bei > 12 MP – wirklich gut sind die Nikon-Dateien bis 12.800 ISO. > DxO = ‘D’igital e’x’tended ‘o’afishness. — posted via http://oly-e.de ——————————————————————————————————————————————

Über

Ich bin hier der Chef.

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