Fototipps Namibia

Datum: 23.07.2010 Uhrzeit: 8:00:26 friedhelm mollet Guten Morgen, nachdem unter Fotopraxis” nichts läuft stelle ich meinen Beitrag hier ein. ich hätte gerne ein paar Fototipps die mir – vielleicht – in einem Wüstenland wie Namibia zu guten Fotos verhelfen. Gruppenreise ! Geräte-Mindestausstattung? Wie geht man fotografisch mit Dunst und grellem Licht um? Danke im voraus für die Tipps. Gruß friedhelm posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.07.2010 Uhrzeit: 8:48:48 Martin Groth Moin Friedhelm, friedhelm mollet schrieb: > ich hätte gerne ein paar Fototipps, die mir – vielleicht – in > einem Wüstenland wie Namibia zu guten Fotos verhelfen. > Gruppenreise ! Geräte-Mindestausstattung? Wie geht man > fotografisch mit Dunst und grellem Licht um? Erste Gegenfrage: Wann willst Du dort hin? Solltest Du im Namibischen Winter, also etwa jetzt dort unterwegs sein, so hast Du wenig mit Dunst und grellem Licht zu tun. Aber im Grundsatz gehst Du mit grellem Licht und Dunst dort genauso um, wie Du es hier tun würdest. Wir sind vor zwei Jahren mit einer Gruppe unterwegs gewesen. (Fast) alles Olyaner aus diesem Forum. Das hatte natürlich den unbestreitbaren Vorteil, dass sich die meisten Teilnehmer schon kannten. Weiterhin haben wir trotz Gruppe alle eigene Autos gehabt, die mit 1 bis 4 Persoonen besetzt waren. Das bringt die nö¶tige Flexibilität dort anzuhalten, wo man mö¶chte. Außerdem kann die gesamte Zeitgestaltung tagsüber weitgehend selber bestimmt werden. Mit einem Bus würde ich (ich betone: ICH) nie unterwegs sein wollen. Wann fotografiert wird, bestimmt irgendjemand, im Zweifel der Fahrer, selten Du selber. Nee, nix für mich. Gruppenreise ist mMn ok, aber nur mit eigenen Autos! Allerdings kann man in Namibia auch gut in sehr kleiner Gruppe, also z.B. mit zwei Autos und vier Personen fahren. Alles kein Problem, ich würde persö¶nlich nur nicht alleine reisen wollen. Wenn da unterwegs mal was passiert, kann es länger dauern, bis mal jemand vorbei kommt, je nachdem, wo man gerade ist. Ausrüstung? Lang dürfen die Brennweiten sein, sehr lang! Tiere sind zwar in den Nationalparks teilweise sehr dicht zu sehen, aber eben nicht immer. Die 300mm + Konverter habe ich doch häufig genutzt. Ich persö¶nlich werde auf ein extremes WW verzichten. Das braucht man einfach zu selten. Das ist aber mein persö¶nliches Empfinden, meine Mitstreiter werden das ev. anders sehen. Mein Tipp: Wenn mö¶glich zwei Bodys. Nicht auszudenken, wenn die Kamera im Angesicht eines Geparden kaputt geht! Standard-Zoom, mittleres Zoom, wenn mö¶glich lange Brennweite (70-300 oder 50-200 mit Konverter, o.ä.) Der Rest ist dann persö¶nlicher Geschmack. Das 150er geht z.B. bei mir mit. Stativ ist wichtig! An einigen Wasserlö¶chern kann man bis spät abends wunderschö¶ne Bilder in der blauen Stunden machen. Landschaft gibt es massenhaft und die ist auch noch ein Traum! Für meinen Geschmack reicht dafür aber das Standard-Zoom s(12-60, 14-54, o.ä.). Auch hier Stativ wichtig, gerade abends. Unbedingt an den Polfilter denken! Damit kann man auch den von Dir erwähnten Dunst teilweise ausgleichen. Sonst noch was? An genügend Akkus denken. Es gibt nicht überall Steckdosen. Im ersten Supermarkt einen Adapterstecker kaufen. In vielen Unterkünften gibt es zwar min. eine Schuko-Dose auf dem Zimmer, aber darauf würde ich mich nicht verlassen. Adapter gibt es übrigens auch z.B. bei Conrad. Die Steckernorm ist die gleiche wie in Südafrika. Leider ist die bei den meisten Univerals-Reiseadaptern nicht dabei, also explizit darauf achten! Speicher für Bilder? Geschmacksache! Du kannst massenhaft Karten mitnehmen und Deine Bilder nur darauf speichern. Oder Du schleppst ein Notebook mit Dir rum. Das mache ich so. Dazu zwei externe Festplatten für die Bilder. Eine hat meine Frau dabei, eine ich. Verteiltes Risiko, gewissermaßen. Wie man das handhabt ist Geschmacksache. Es gibt ja auch noch ImageTanks, die aber auch nicht billig sind. Wahrscheinlich fällt mir noch mehr ein, aber ich lasse es erstmal dabei. HTH Herzliche Grüße Martin — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.07.2010 Uhrzeit: 17:44:53 friedhelm mollet Hallo Martin, vielen, vielen Dank für die Infos: mehr als ich geglaubt habe, erwarten zu dürfen. Das ist eine fotografische Rundumsicht, sozusagen alles was man braucht. Schreibe mir doch mal privat Deine Telefon-Nummer, damit ich mit Dir bei Bedarf reden kann. Meine Ausrüstung ist die E-3 mit 14-54 u 50-200 SWD + Konverter 1.4; ich mö¶chte auch das 11-22er mitnehmen: es lebe die Landschaft !! Stativ: vielleicht nehme ich das Einbein mit. Auch ausreichend? Das 70-300er bringt zwar mehr Brennweite, aber das 50-200er mehr Lichtstärke….. Wir kö¶nnen ja noch mal telefonieren…. Danke bis bald. Gruß friedhelm — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.07.2010 Uhrzeit: 21:25:06 R.Wagner Am Fri, 23 Jul 2010 08:48:48 +0200 schrieb Martin Groth: > Wahrscheinlich fällt mir noch mehr ein, aber ich lasse es > erstmal dabei. Danke! Klasse Übersicht! Grüße Reinhard Wagner —————————————————————————————————————————————— Datum: 25.07.2010 Uhrzeit: 17:01:16 Martin Groth Hallo Friedhelm, einen wichtigen Punkt habe ich noch unterschlagen! Egal womit Ihr in Namibia unterwegs seid, es wird staubig werden. Asphaltierte Straßen sind doch seltener und man bewegt sich zu einem hohen Prozentsatz auf gravel road”. Das bedeutet dass Du viel mit Staub auch auf der Kamera rechnen musst. Wenn Du ein gedichtetes Modell hast – gut! Wenn nicht würde ich die Kameratasche unbedingt während der Fahrt in einem großen Plastikbeutel sichern. Das kann auch bei einer gedichteten Kamera nichts schaden. > Schreibe mir doch mal privat Deine Telefon-Nummer damit ich mit > Dir bei Bedarf reden kann. Hab Dir eine Mail geschickt! Herzliche Grüße Martin” ——————————————————————————————————————————————

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Ich bin hier der Chef.

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