Format 4:3 ??

Datum: 01.10.2008 Uhrzeit: 23:36:32 martin Gibt es eine Statistik über die Bildformate der Maler? 4:3, 3:2, 16:9, … Vielleicht sind wir den Meistern näher, als die Teilnehmer anderer Foren. Martin (3:3) — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.10.2008 Uhrzeit: 24:34:10 Ulf Schneider martin schrieb: > Gibt es eine Statistik über die Bildformate der Maler? 4:3, 3:2, > 16:9, … > Vielleicht sind wir den Meistern näher, als die Teilnehmer > anderer Foren. Ich wollte grad schreiben:Kann nicht sein goldener Schnitt Da Vinci usw. bla bla” aber…Zitat Wikipedia: “(Gustav Theodor) Fechner fand ferner bei Vermessungen von Bildern in verschiedenen Museen Europas dass die Seitenverhältnisse im Hochformat im Mittel etwa 4:5 und im Querformat etwa 4:3 betragen und sich damit deutlich vom Goldenen Schnitt unterscheiden.” Hätte ich nicht gedacht. U.L.F.” —————————————————————————————————————————————— Datum: 02.10.2008 Uhrzeit: 10:13:44 Dieter Bethke Ulf Schneider schrieb: > (Gustav Theodor) Fechner fand ferner bei Vermessungen von Bildern > in verschiedenen Museen Europas dass die Seitenverhältnisse im > Hochformat im Mittel etwa 4:5 und im Querformat etwa 4:3 betragen > und sich damit deutlich vom Goldenen Schnitt unterscheiden.” > Hätte ich nicht gedacht. Gerade im Hochformat finde ich 4:3 intuitiv wesentlich harmonischer als längere Formate (wie z.B. 3:2). …. und bei 360°-Panos spare ich mir jeweils eine Aufnahme pro voller Umdrehung im Gegensatz zum schmaleren 3:2-Format. 🙂 Allzeit gutes Licht und volle Akkus Dieter http://hdrfoto.de | http://oly-e.de/handbuecher.php4″ —————————————————————————————————————————————— Datum: 02.10.2008 Uhrzeit: 11:40:56 Subhash Den Goldenen Schnitt auf die Seitenverhältnisse umzulegen oder gar zu beschränken ist auch nicht der Sinn des Ganzen … Goldener Schnitt 1.0: http://www.subhash.at/downloads/ — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 02.10.2008 Uhrzeit: 19:37:40 Manfred Paul Am Wed, 01 Oct 2008 23:36:32 +0200 schrieb martin: > Gibt es eine Statistik über die Bildformate der Maler? 4:3, 3:2, > 16:9, … > > Vielleicht sind wir den Meistern näher, als die Teilnehmer > anderer Foren. Hallo Martin, ich verfüge leider nicht über *die* Statistik, habe aber bereits vor einiger Zeit aus Eigeninteresse aus einem Kunstbuch die dort enthaltenen Bilder von ca. 100 Malern vermessen”. Im Durchschnitt komme ich auf ein Seitenverhältnis von 1.356. Das liegt also wesentlich näher an 1 3 (4:3) als an 1 5 (3:2). 🙂 Viele Grüsse Manfred http://manfred-paul.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 02.10.2008 Uhrzeit: 19:57:56 Ulf Schneider Manfred Paul schrieb: > ich verfüge leider nicht über *die* Statistik, habe aber bereits > vor einiger Zeit aus Eigeninteresse aus einem Kunstbuch die dort > enthaltenen Bilder von ca. 100 Malern vermessen”. > Im Durchschnitt komme ich auf ein Seitenverhältnis von 1.356. > Das liegt also wesentlich näher an 1 3 (4:3) als an 1 5 (3:2). 🙂 Das kann natürlich auch ganz natürliche Gründe haben. Ich kann mir nicht vorstellen daß ein Künstler ein eigenes Papierformat erfindet. Da teilt sich die Welt ja in 2 Lager. Im Wesentlichen das Letter-Fromat (1 3) oder das DIN A-Format (1 41) Da liegt der Durchschnitt ziemlich nah an den von dir ermittelten 1 356. Da hättste dir die Arbeit glatt sparen kö¶nnen. U.L.F.” —————————————————————————————————————————————— Datum: 02.10.2008 Uhrzeit: 20:03:37 Ulf Schneider Subhash schrieb: > Den Goldenen Schnitt auf die Seitenverhältnisse umzulegen oder > gar zu beschränken ist auch nicht der Sinn des Ganzen … Ist klar, aber es gab halt früher zahlreiche Papierformate, die dieser goldenen Zahl entsprachen. U.L.F. —————————————————————————————————————————————— Datum: 02.10.2008 Uhrzeit: 21:21:09 martin Ulf Schneider schrieb: > martin schrieb: > >> Gibt es eine Statistik über die Bildformate der Maler? 4:3, 3:2, >> 16:9, … >> Vielleicht sind wir den Meistern näher, als die Teilnehmer >> anderer Foren. > > Ich wollte grad schreiben:Kann nicht sein goldener Schnitt Da > Vinci usw. bla bla” aber…Zitat Wikipedia: > “(Gustav Theodor) Fechner fand ferner bei Vermessungen von Bildern > in verschiedenen Museen Europas dass die Seitenverhältnisse im > Hochformat im Mittel etwa 4:5 und im Querformat etwa 4:3 betragen > und sich damit deutlich vom Goldenen Schnitt unterscheiden.” > Hätte ich nicht gedacht. Das ist interessant aber noch steigerungsfähig. Wir brauchen einen Zusammenhang zwischen Auktionspreisen (Sotheby’s und andere) und Bildformat. Dann kö¶nnen wir unser Fotoformat optimieren. Denn desto teurer desto mehr Meister. Martin posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 02.10.2008 Uhrzeit: 21:51:10 Manfred Paul Am Thu, 02 Oct 2008 19:57:56 +0200 schrieb Ulf Schneider: > Das kann natürlich auch ganz natürliche Gründe haben. Ich kann mir > nicht vorstellen, daß ein Künstler ein eigenes Papierformat > erfindet. > > Da teilt sich die Welt ja in 2 Lager. Im Wesentlichen das > Letter-Fromat (1,3) oder das DIN A-Format (1,41) > > Da liegt der Durchschnitt ziemlich nah an den von dir ermittelten > 1,356. Da hättste dir die Arbeit glatt sparen kö¶nnen. nee Ulf, die haben sich in ihrer Formatwahl in keiner Weise an irgendwelche genormten Formate gehalten. Das sind Künstler und keine Beamte 😉 — Viele Grüsse Manfred http://manfred-paul.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 02.10.2008 Uhrzeit: 22:11:12 Ulf Schneider Manfred Paul schrieb: >> Da liegt der Durchschnitt ziemlich nah an den von dir ermittelten >> 1,356. Da hättste dir die Arbeit glatt sparen kö¶nnen. > > nee Ulf, die haben sich in ihrer Formatwahl in keiner Weise an > irgendwelche genormten Formate gehalten. > Das sind Künstler und keine Beamte 😉 Du meinst, der wahre Künstler fällt den Baum noch selber, aus dem er sein Papier herstellt? Ich denke mal die tun nur so und gehen dann klammheimlich in der Abenddämmerung zu Staples und holen sich nen Block Papier vom Grabbeltisch. Das Weltformat” DIN A gibts immerhin schon seit 150 Jahren oder so. Nur die Amis weigern sich beharrlich und damit einer großer Teil vom Rest der Welt. U.L.F.” —————————————————————————————————————————————— Datum: 02.10.2008 Uhrzeit: 22:17:11 Manfred Paul Am Thu, 02 Oct 2008 22:11:12 +0200 schrieb Ulf Schneider: > Du meinst, der wahre Künstler fällt den Baum noch selber, aus dem > er sein Papier herstellt? ich sehe gerade, dass ich mich in meinem ersten Posting vielleicht nicht klar genug ausgedrückt hatte. Ich meinte Maler, die normalerweise eine Staffelei benutzen und das Format Ihres Bildes nach dem Motiv wählen. Das geht vom schmalen Handtuch bis zum Quadrat und mündet im beschriebenen Durchschnitt von 1,3… — Viele Grüsse Manfred http://manfred-paul.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.10.2008 Uhrzeit: 16:55:48 Ralf Engelberger Hallo, nein die alten Künstler haben auf Leinwand, Pergament, oder Holz gemalt. Man hat sehr viel mehr Wert auf den Untergrund gelegt, als man das heute macht. Aber auf Papier sollte man in erster Linie zeichnen. Malen – hm – Aqarell ja. Aber Papier ist nicht sonderlich haltbar. Aber billig. Wir machen uns beim Abzug auch zu wenig Gedanken auf welches Papier wie belichten lassen. Was gab es da zu Dunkelkammerzeiten für eine Vielfalt. Baryt – Cromsilber (war immer mein Liebling) dann kam das bescheidene PE-Papier. Meine Presse hab ich noch – kam – natürlich kalt – wieder beim Blätterpressen meiner Kinder zum Einsatz. Meine Bilder habe ich immer zuerst im Kopf dann mache ich mein Foto – kommt sicher von der Grafikerrei. Bevor man da einen Farbtopf Schere oder Computer anfassen darf muss man erst scribbeln. Ich scrbbel halt im Kopf. Mein Favorit ist Francis Bacon http://de.encarta.msn.com/encyclopedia_761563973/Francis_Bacon.html Dazu sollte man sich in die kunsthalle in Mannheim begeben, dort hängt sein schreiender Pabst”. http://www.wdr.de/themen/kultur/ausstellungen_2/bacon_duesseldorf_2006/_mo/fotos.jhtml?bseite=4 Das kann man nur mit Malerei darstellen. Wir Fotografen kö¶nnen natürlich auch mit Abstraktionen arbeiten – siehe aktuelles Wochenthema. Aber unser Hauptanliegen ist es doch das Auge zu sein und Dinge zu zeigen die man sich sonst so nicht ansieht oder Augenblicke zu erhalten die sonst unwiederbringlich verweht sind. Nicht umsonst haben sich die Maler nach Erfindung der Fotografie anders orientiert. Auch nur so eine Meinung Gruß Ralf posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.10.2008 Uhrzeit: 18:17:20 Hermann Brunner Ulf Schneider schrieb: > Das Weltformat” DIN A gibts immerhin schon seit 150 Jahren oder > so. Nur die Amis weigern sich beharrlich und damit einer großer > Teil vom Rest der Welt. Warum soll das DIN-A Format ein “Weltformat” sein wenn (geschätzte) 75% vom Rest der Welt anderen Formate nutzt ? Das DIN Format hat sich meines Wissens eigentlich nur in (Kontinental-) Europa durchgesetzt. LG Hermann” —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.10.2008 Uhrzeit: 18:18:35 Ulf Schneider Ralf Engelberger schrieb: > nein die alten Künstler haben auf Leinwand, Pergament, oder Holz > gemalt. > > Man hat sehr viel mehr Wert auf den Untergrund gelegt, als man > das heute macht. Vielen dank für den kleinen Ausflug in die Kunst. Sehr informativ. Hast du denn eine Erklärung, weshalb sich ein Küstler für ein bestimmtes Seitenverhältnis bei einem Bild entscheidet und warum dann im Mittel eben etwa 3:4 oder 1,35 dabei herauskommt? U.L.F. —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.10.2008 Uhrzeit: 18:28:08 Ulf Schneider Hermann Brunner schrieb: >> Das Weltformat” DIN A gibts immerhin schon seit 150 Jahren oder >> so. Nur die Amis weigern sich beharrlich und damit einer großer >> Teil vom Rest der Welt. > Warum soll das DIN-A Format ein “Weltformat” sein wenn > (geschätzte) 75% vom Rest der Welt anderen Formate nutzt ? > Das DIN Format hat sich meines Wissens eigentlich nur in > (Kontinental-) Europa durchgesetzt. Deshalb hatte ich das auch in Anführungszeichen gesetzt. Irgendwann gabs mal einen Vorschlag ein einheitliches Papierformat einzuführen mit einem Seitenverhältnis Wurzel 2. Das wurde als “Weltformat” bezeichnet aber der Vorschlag eben nicht umgesetzt. U.L.F.” —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.10.2008 Uhrzeit: 20:00:59 Subhash Ralf Engelberger schrieb: > Bevor man da einen Farbtopf Schere oder Computer anfassen darf > muss man erst scribbeln. Da gibt es verschiedene Herangehensweisen. Ich sehe mein Bild oft spontan; es überfällt mich sozusagen bei irgendeiner Tätigkeit. Dieses Bild dann aber wirklich befriedigend fotografisch umzusetzen: Ja, das ist mir leider nicht oft mö¶glich. Welcher Künstler aber kämpft nicht mit seiner Kunst? Die wenigstens nehmen’s leicht und erreichen Großes dadurch. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.10.2008 Uhrzeit: 22:06:09 Engelberger Hallo, ich denke es ist ein Problem der Einteilung gewesen. Das quadratische Format (jeder der schon mal 6×6 fotografiert hat kann ein Lied davon singen) ist sehr schwer einzuteilen. Mit einem Quadrat ist es einfacher. Ausserdem: Wenn man zum Beispiel einen sitzenden Menschen malt (früher eine der häufigsten Auftragsarbeiten), so schaut dieser z.B. von links nach rechts am imaginären Maler vorbei. Das Bild wäre einfach nicht ausbananciert, also läßt man den Menschen z.B. neben einem Fenster sitzen dessen Licht dann noch die linke Seite des seitlich verwinkelten Kopfes beleuchtet. Man kann also mit dem Licht eine räumliche Tiefe simulieren und so die Pysiognomie des Gesichtes herausarbeiten. Das ist ein Erklärungsversuch. Der goldene Schnitt in der Kunst ist eine Erfindung des 19. Jahrhunderts. Wahr ist, dass mit dem Herausrücken des Bildgewichtes vom Mittelpunkt weg eine Spannung erzeugt wird. Man kann am ehesten die Drittelregel anwenden das ist meiner Ansicht bei 4/3 einfacher als bei einem längeren Quadrat. Man hat mehr Platz in der Hö¶he. Alles nicht so einfach. Gruß Ralf — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.10.2008 Uhrzeit: 23:32:16 Oliver Musch Engelberger schrieb: > Das quadratische Format (jeder der schon mal 6×6 fotografiert hat > kann ein Lied davon singen) ist sehr schwer einzuteilen. Mit > einem Quadrat ist es einfacher. Ralf, irgendwie verstehe ich in diesem Absatz nicht… Oliver —————————————————————————————————————————————— Datum: 04.10.2008 Uhrzeit: 8:20:23 Ralf Engelberger Hallo, das liegt daran dass statt Quadrat dort Rechteck stehen sollte. Sorry :o) Gruß Ralf — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 04.10.2008 Uhrzeit: 11:00:21 Yvonne Ulf Schneider schrieb: > Subhash schrieb: > >> Den Goldenen Schnitt auf die Seitenverhältnisse umzulegen oder >> gar zu beschränken ist auch nicht der Sinn des Ganzen … > > Ist klar, aber es gab halt früher zahlreiche Papierformate, die > dieser goldenen Zahl entsprachen. > > U.L.F. hallo Ulf for argument’s sake: das übersteigt mein verständnis.. man kann doch jede distanz dritteln oder fünfteln (je nach angewandter regel)? zumindest optisch, obs dann noch eine praktikable zahl ergibt, ist unwesentlich, wichtig ist, dass das bild ansprechend komponiert ist. oder habe ich jetzt etwas wichtiges verpasst? 😉 eigentlich ist’s mir egal; wenn mir das bild wegen des seitenverhältnisses nicht gefällt, schneide ich es auf ein seitenverhältnis, das mich anspricht… (oft weiss ich das bereits bei der aufnahme und komponiere das bild entsprechend; z.b wenn ich das 8 mm fisheye einsetze). ausserdem: man gewö¶hnt sich an fast alles – wenn das verwendete fotoformat 4:3 ist, lernt man für seine fotos so sehen, so es einem wichtig ist. nur so mein senf zum thema… weiterhin frohe fotopirsch Yvonne — www.yvonnesteinmann.ch — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 04.10.2008 Uhrzeit: 11:32:31 Ulf Schneider Yvonne schrieb: >> Ist klar, aber es gab halt früher zahlreiche Papierformate, die >> dieser goldenen Zahl entsprachen. >> > for argument’s sake: das übersteigt mein verständnis.. man kann > doch jede distanz dritteln oder fünfteln (je nach angewandter > regel)? zumindest optisch, obs dann noch eine praktikable zahl > ergibt, ist unwesentlich, wichtig ist, dass das bild ansprechend > komponiert ist. oder habe ich jetzt etwas wichtiges verpasst? 😉 Ob der goldene Schnitt” nun wichtig ist sei mal dahingestellt. Er gilt eben gemeinhin als Inbegriff für Ästhetik in der Kunst. Es ist eben nicht ein Drittel. Das ist nur eine Näherung. > eigentlich ist’s mir egal; wenn mir das bild wegen des > seitenverhältnisses nicht gefällt schneide ich es auf ein > seitenverhältnis das mich anspricht… Ja mache ich auch so. Man hat aber rausgefunden daß Bilder die dem goldenen Schnitt enstprechen auf quasi alle Menschen ansprechend wirken. Wenn man das weiss dann kann man sich das rumprobieren sparen oder gezielt dagegen verstoßen 🙂 U.L.F.” —————————————————————————————————————————————— Datum: 04.10.2008 Uhrzeit: 11:57:42 Peter Eckel Hallo Ulf, ich denke, Yvonnes Frage lief eher darauf hinaus, was der goldene Schnitt nun mit dem Seitenverhältnis des Bildes zu tun hat – das erschließt sich mir allerdings auch nicht. Da es sich um ein Längenverhältnis handelt, kann man ihn natürlich bei allen denkbaren Bildformaten zur Anwendung bringen. Viele Grüße, Peter. —————————————————————————————————————————————— Datum: 04.10.2008 Uhrzeit: 12:14:52 Dieter Bethke Hermann Brunner schrieb: > > Warum soll das DIN-A Format ein Weltformat” sein wenn > (geschätzte) 75% vom Rest der Welt anderen Formate nutzt ? > Das DIN Format hat sich meines Wissens eigentlich nur in > (Kontinental-) Europa durchgesetzt. Aber es ist immerhin in der ISO 216 aufgegangen. Der Rest der Welt kö¶nnte also beherzt zugreifen … 🙂 http://de.wikipedia.org/wiki/DIN_A4#Internationale_Papierformate_.28ISO.2FDIN.29 Am Rande auch interessant: Was die Druckindurstrie unter “Kleinformat” “Mittelformat” und “Großformat” so versteht (s. Abschnitt Maschinenformate). ;-)) Allzeit gutes Licht und volle Akkus Dieter http://hdrfoto.de | http://oly-e.de/handbuecher.php4″ —————————————————————————————————————————————— Datum: 04.10.2008 Uhrzeit: 12:50:25 Ulf Schneider Peter Eckel schrieb: > ich denke, Yvonnes Frage lief eher darauf hinaus, was der goldene > Schnitt nun mit dem Seitenverhältnis des Bildes zu tun hat – das > erschließt sich mir allerdings auch nicht. Da es sich um ein > Längenverhältnis handelt, kann man ihn natürlich bei allen > denkbaren Bildformaten zur Anwendung bringen. Ja natürlich. Ich denke, wir sind ein wenig abgedriftet. Ursprünglich gings ja um das Seitenverhältnis eines Rechtecks. Woraufhin festgestellt wurde, daß am häufigsten tatsächlich irgendwas im Bereich ~4:3 verwendet wird. http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4c/Goldener_Schnitt_Rechtecke_Aspect_ratio_compare6.png Ich hätte vermutet, daß sich Künstler eher dem Verhältnis 1,618 zugetan fühlen. Unter Malern ist es aber offensichtlich nicht so, obwohl das Format historisch gesehen sehr häufig verwendet wurde und allgemein als Seitenverhälnis bzw. aufteilungsverhältnis hö¶chster Vollendung gilt. Ums kurz zu sagen: Die Aufteilung entspricht zwar oft dem goldenen Schnitt, aber eben nicht das Seitenverhältnis der Bilder. U.L.F. —————————————————————————————————————————————— Datum: 04.10.2008 Uhrzeit: 13:41:20 Peter Eckel Hallo Ulf, > Ums kurz zu sagen: Die Aufteilung entspricht zwar oft dem goldenen > Schnitt, aber eben nicht das Seitenverhältnis der Bilder. korrekt. Ich hätte es auch nicht erwartet, da ja das Seitenverhältnis des Bildformats nichts ist, was sich unabhängig vom Motiv sehen ließe, wenn man gleichzeitig auch noch auf den goldenen Schnitt bei der Bildaufteilung achten will. Viele Grüße, Peter. —————————————————————————————————————————————— Datum: 04.10.2008 Uhrzeit: 18:40:27 Yvonne Hallo Ulf Ulf Schneider schrieb: > Peter Eckel schrieb: > >> ich denke, Yvonnes Frage lief eher darauf hinaus, was der goldene >> Schnitt nun mit dem Seitenverhältnis des Bildes zu tun hat – das >> erschließt sich mir allerdings auch nicht. Da es sich um ein >> Längenverhältnis handelt, kann man ihn natürlich bei allen >> denkbaren Bildformaten zur Anwendung bringen. > genau – da habe ich mich doch nicht ganz so steinzeitlich ausgedrückt, wie ich zuerst ob deiner antwort befürchtet hatte ;-)… > Ja natürlich. Ich denke, wir sind ein wenig abgedriftet. > Ursprünglich gings ja um das Seitenverhältnis eines Rechtecks. ähm, es geht immer noch um das seitenverhältnis des rechtecks… > Woraufhin festgestellt wurde, daß am häufigsten tatsächlich > irgendwas im Bereich ~4:3 verwendet wird. > http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4c/Goldener_Schnitt_Rechtecke_Aspect_ratio_compare6.png > > Ich hätte vermutet, daß sich Künstler eher dem Verhältnis 1,618 > zugetan fühlen. Unter Malern ist es aber offensichtlich nicht so, > obwohl das Format historisch gesehen sehr häufig verwendet wurde > und allgemein als Seitenverhälnis bzw. aufteilungsverhältnis > hö¶chster Vollendung gilt. das weiss ich nicht, glaube dir das aber gerne. > > Ums kurz zu sagen: Die Aufteilung entspricht zwar oft dem goldenen > Schnitt, aber eben nicht das Seitenverhältnis der Bilder. auch die wiederholung macht deine aussage nicht logischer. die drittel-regel oder den goldenen schnitt wendet man auf ein bestimmtes bildformat an – die regeln sind relativ zum bildformat, d. h. für mich, zuerst ist das bildformat (mit seinem spezifischen seitenverhältnis) und dem entsprechend komponiert man das bild gemäss welcher auch immer gearteten gestaltungsregel. man kann auch, wenn man sich bei der gestaltung verhauen hat, im nachhinein das bild so zuschneiden, dass die gestaltungsregel ersichtlich wird… und ich gehe mit dir einig, dass bilder, die gemäss der genannten gestaltungsregeln komponiert sind, in der regel ausdrucksstärker sind als solche, die ihnen nicht entsprechen. aber all das ist eine diskussion um kaisers bart – nicht ein wort des (von mir) geschriebenen macht unsere bilder besser… 😉 weiterhin frohe fotopirsch Yvonne — www.yvonnesteinmann.ch — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 04.10.2008 Uhrzeit: 18:48:27 Subhash Peter Eckel schrieb: > ich denke, Yvonnes Frage lief eher darauf hinaus, was der goldene > Schnitt nun mit dem Seitenverhältnis des Bildes zu tun hat Ganz einfach: Man kann nicht nur jede Strecke im Goldenen Schnitt a : b = b : (a+b) aufteilen, sondern auch zwei Strecken in dieses Verhältnis setzen, was bei einem Rechteck bedeuten würde, dass sich die Breite zur Länge wie die Länge zur Summe beider Strecken verhält. Aber dieses Format wurde kaum verwendet, obwohl Strecken im Bild gerne im Goldenen Schnitt *geteilt* wurden und werden. Übrigens ist das Dritteln viel zu weit vom Goldenen Schnitt entfernt (Verhältnis 1:2 = 0,5), eine sinnvolle Näherung ist 3:5 (Verhältnis 0,6). Das tatsächliche Verhältnis des Goldenen Schnitts ist 0,61803…. Würde man nur dritteln, ergäbe das bei einer Strecke von nur 30 cm eine Abweichung vom Goldenen Schnitt von fast 1,5 cm. Das sieht (und spürt) man natürlich. Also Strecke (wenigstens) achteln und dann am 3. oder 5. Teilungspunkt den Akzent setzen. Übrigens finde ich es bezeichnend, dass jetzt über Mathematik geredet wird, wo der Anstoß doch die Kunst war und Mathematik ist ja nun wirklich keine Kunst; hö¶chstens im allerweitesten Sinn … — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 05.10.2008 Uhrzeit: 3:16:29 Peter Eckel Hallo, > Übrigens finde ich es bezeichnend, dass jetzt über Mathematik > geredet wird, wo der Anstoß doch die Kunst war und Mathematik ist > ja nun wirklich keine Kunst; hö¶chstens im allerweitesten Sinn … Deinen Ausführungen mag ich ja nun wirklich in mancherlei Hinsicht folgen, aber die von Dir hier postulierte Gegensätzlichkeit von Mathematik und Kunst bestreite ich auf das energischste. Und zum Inhaltlichen: Man kann selbstverständlich die Seiten eines Rechtecks im Verhältnis des goldenen Schnitts teilen. Nur hat dies wenig mit der Teilung einer Strecke in dem gleichen Verhältnis zu tun, und es ist meines Erachtens nicht sinnvoll, dies ohne Einbeziehung des Inhalts des Bildes zu versuchen. Viele Grüße, Peter. —————————————————————————————————————————————— Datum: 05.10.2008 Uhrzeit: 3:22:36 Peter Eckel Hallo Subhash, > Übrigens ist das Dritteln viel zu weit vom Goldenen Schnitt > entfernt (Verhältnis 1:2 = 0,5), …. das hat nichts mit Dritteln zu tun, einige der mö¶glichen Näherungen sind 2:3, 3:5, 5:8 … Eine der Eigenschaften des goldenen Schnitts ist übrigens, daß er sich gerade nicht vernünftig mit derart einfachen Zahlenverhältnissen ausdrücken läßt. Für die Photographie reichen sie in der Regel dennoch. Viele Grüße, Peter. —————————————————————————————————————————————— Datum: 05.10.2008 Uhrzeit: 8:31:00 bernd fischer Peter Eckel schrieb: > Hallo Subhash, > >> Übrigens ist das Dritteln viel zu weit vom Goldenen Schnitt >> entfernt (Verhältnis 1:2 = 0,5), > > …. das hat nichts mit Dritteln zu tun, einige der mö¶glichen > Näherungen sind 2:3, 3:5, 5:8 … > > Eine der Eigenschaften des goldenen Schnitts ist übrigens, daß er > sich gerade nicht vernünftig mit derart einfachen > Zahlenverhältnissen ausdrücken läßt. Für die Photographie reichen > sie in der Regel dennoch. Die genaue Lö¶sung (für die kürzere Strecke) ist: ( -3 + Quadratwurzel(5))/-2 = 0,382……. und die längere Strecke wird dann : 1 – 0,382……. = 0,618…. damit kann das jeder so genau rechnen wie er will. Gruß, Bernd > Viele Grüße, > > Peter. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 05.10.2008 Uhrzeit: 16:48:56 Peter Eckel Hallo Bernd, > damit kann das jeder so genau rechnen wie er will. sicherlich, nur hilft einem der genaue Wert bei der Bildkomposition in der Regel nicht viel weiter – zumal man für eine exakte Aufteilung erst einmal den genauen optischen Schwerpunkt” des Bildes feststellen müßte was das grö¶ßere Problem sein dürfte. Für den “Hausgebrauch” dürften die genannten Näherungen hinreichend sein (1:3 ist es weil falsch nicht). Ansonten hat der goldene Schnitt mathematisch noch ein paar andere schö¶ne Eigenschaften 🙂 Viele Grüße Peter.” —————————————————————————————————————————————— Datum: 05.10.2008 Uhrzeit: 17:04:49 Subhash Peter Eckel schrieb: > Deinen Ausführungen mag ich ja nun wirklich in mancherlei Hinsicht > folgen, aber die von Dir hier postulierte Gegensätzlichkeit von > Mathematik und Kunst bestreite ich auf das energischste. Das hat mit verschiedenen Kunstauffassungen zu tun, und steht jedem natürlich frei. > Und zum Inhaltlichen: Man kann selbstverständlich die Seiten eines > Rechtecks im Verhältnis des goldenen Schnitts teilen. Nur hat dies > wenig mit der Teilung einer Strecke in dem gleichen Verhältnis zu > tun, und es ist meines Erachtens nicht sinnvoll, dies ohne > Einbeziehung des Inhalts des Bildes zu versuchen. Ganz meine Meinung. ich wollte nur erklären, wie es zu Yvonnes Fragen kam …. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 06.10.2008 Uhrzeit: 7:29:10 bernd fischer Peter Eckel schrieb: > Hallo Bernd, > >> damit kann das jeder so genau rechnen wie er will. > > sicherlich, nur hilft einem der genaue Wert bei der Bildkomposition > in der Regel nicht viel weiter – zumal man für eine exakte > Aufteilung erst einmal den genauen optischen Schwerpunkt” des > Bildes feststellen müßte was das grö¶ßere Problem sein dürfte. das habe ich ja genau so schon in ‘Fotopraxis’ geschrieben nur habe ich den Begriff ‘Motivschwerpunkt’ verwendet. Der genaue Wert ist insofern interessant als man bei all diesen Näherungen beurteilen kann wie weit man daneben liegt. Gruß Bernd > Für den “Hausgebrauch” dürften die genannten Näherungen hinreichend > sein (1:3 ist es weil falsch nicht). Ansonten hat der goldene > Schnitt mathematisch noch ein paar andere schö¶ne Eigenschaften 🙂 > Viele Grüße > Peter. posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 06.10.2008 Uhrzeit: 13:22:23 oliver oppitz Engelberger schrieb: > ich denke es ist ein Problem der Einteilung gewesen. > > Das quadratische Format (jeder der schon mal 6×6 fotografiert hat > kann ein Lied davon singen) ist sehr schwer einzuteilen. Mit > einem Rechteck ist es einfacher. Es ist anders… ich liebe das Quadrat oli — posted via http://oly-e.de ——————————————————————————————————————————————

Über

Ich bin hier der Chef.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*