[NMZ] Oldtimer und andere Autos

Datum: 02.10.2008 Uhrzeit: 19:37:06 Walter Faber Hallo Oly-Gemeinde, die letzten Regentage habe ich mal genutzt, um ein für mich neues fotografisches Thema auszuprobieren: Autos Hierzu war ich im Auto- und Technikmuseum in Sinsheim. Die Ergebnisse habe ich nach folgenden Kategorien eingeteilt: -> American Dream Cars der 50er und 60er Jahre, -> Classic Sports Cars, -> Oldtimer der 30er und 40er Jahre http://faber.zenfolio.com/f833345418 Es handelt sich hierbei um Detailaufnahmen. Totale habe ich bewußt vermieden. Da ich momentan die HP noch aktualisiere, werden Motorräder etwas später kommen. Zum Einsatz kamen meine gute alte E-500, ZD 14-54, ZD 40-150 (alt) sowie der FL-36 mit umwickelten Papiertaschentuch bei Bedarf. Ich habe diese Bilder zwar mit [NMZ] ausgeschrieben da mir klar ist, dass eine Einzelbildkritik aufgrund der Vielzahl der Bilder nicht machbar ist, dennoch würde ich mich über Feedback freuen. Ich wünsche allen eine schö¶nes verlängertes WE. Viele liebe Grüße Walter Faber — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 02.10.2008 Uhrzeit: 21:05:09 Reinhard Wagner Walter Faber schrieb: > http://faber.zenfolio.com/f833345418 > > Es handelt sich hierbei um Detailaufnahmen. Totale habe ich > bewußt vermieden. Ich war letzthin auch in Sinsheim, auch fotografiert, aber in der Autohalle nur zwengs der Gaudi – und zu dokumentarischen Zwecken. Das Problem: diese Halle ist so ziemlich das Unfotogenste, was man sich vorstellen kann. Und auf den Oldtimern spiegelt sich alles – von den ätzenden Lampen bis zum eigenen Bierbauch. Du hast Dir also erstmal die übelste Umgebung ausgesucht, für den Einstieg. Autos zu fotografieren ist nicht ganz einfach – wenn es mehr sein soll als eine dokumentarische Aufnahme. Man ist – vor allem bei Oldtimern – gerne versucht, den Zierat abzulichten, aber das ist halt nur die Ablichtung eines fremden Werkes. Da helfen auch Spielereien mit der Schärfeebene nicht. Ich würde Dir empfehlen, kuck Dir mal ein Bild nach dem anderen an, und überlege, was Du zeigen willst. Wenn Du einen Kühlergrill zeigen willst, dann hast Du ein tolles Foto gemacht – für Kühlergrillfans. Oder für Fans des Autos. Aber wenn sich Leute für genau dieses Auto nicht die Bohne interessieren – was willst Du denen zeigen? Soweit meine Anregung. (Von ein paar hundert Bildern, die ich in Sinsheim gemacht habe, sind genau zwei zum Herzeigen – und keines davon von einem Auto…) Grüße Reinhard — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 02.10.2008 Uhrzeit: 22:29:11 Thomas Klüber Hy als erstes sind mir auch die teilweis heftigen Spiegelungen aufgefallen. Da sollte man sicher mit Polfilter arbeiten. Den Reifen mit dem weißen Ring hätte ich nie und nimmer abgeschnitten. Ich finde der wirkt erst richtig schö¶n als ganzes. Dann die Autos von vorne mit zwei angeschnittenen Scheinwerfern, schauder. Das halbe Auto mit einem Scheinwerfer ok. Es ist schwer zu allen Bildern etwas zu sagen, weil der Autoprofi bin ich auch nicht. Grüße Thomas — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.10.2008 Uhrzeit: 6:54:37 Walter Faber Hallo Reinhard, vielen Dank für Deine Anmerkungen zu den Fotos. > > Das Problem: diese Halle ist so ziemlich das Unfotogenste, was > man sich vorstellen kann. Und auf den Oldtimern spiegelt sich > alles – von den ätzenden Lampen bis zum eigenen Bierbauch. da hast Du allerdings recht. Trotzdem habe ich es versucht und mich eben auf Details beschränkt. Das sehr eigene Flair der Hallen läßt keinen Raum für besonders künstlerische Gestaltung. Eine Messehalle ist halt kein Fotostudio oder -Bühne. > Du hast Dir also erstmal die übelste Umgebung ausgesucht, für den > Einstieg. das war übrigens einer der Gründe warum der Weißwandreifen angeschnitten ist, was dein Nachredner heftig kritisiert hat. > Man ist – vor allem bei > Oldtimern – gerne versucht, den Zierat abzulichten, aber das ist > halt nur die Ablichtung eines fremden Werkes. Da helfen auch > Spielereien mit der Schärfeebene nicht. …. was als solches wohl nicht besonders schlimm ist. Im übrigen ist auch ein künstlerisches & ge-photoshop-tes KFZ-Foto eben auch eine Abbildung eines fremden Werkes, auch wenn man es anders in Szene setzt. > Ich würde Dir empfehlen, kuck Dir mal ein Bild nach dem anderen > an, und überlege, was Du zeigen willst. Das ist nicht schwer: geschwungene Linien, Zweifarbenlackierungen, die Liebe zum Detail, natürlich auch Anbauten und Zierrat oder ganz einfach techn. Notwendigkeiten der damaligen Zeit. Ein monströ¶ser Kühlergrill gehö¶rt für mich genauso dazu wie ein riesiges Holzlenkrad oder die obligatorische Kühlerfigur. Aus diesen Gründen wollte ich keine aktuellen KFZ’S dokumentieren. Aprospos nur” dokumentieren: ich kann damit leben. Gruß Walter posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.10.2008 Uhrzeit: 8:53:40 Walter Faber Reinhard Wagner schrieb: > Walter Faber schrieb: > >> …. was als solches wohl nicht besonders schlimm ist. Im übrigen >> ist auch ein künstlerisches & ge-photoshop-tes KFZ-Foto eben auch >> eine Abbildung eines fremden Werkes, auch wenn man es anders in >> Szene setzt. > > Die künstlerische Leistung, einen Haufen Blech so zu > fotografieren, daß mehr als ein Haufen Blech ‘rüberkommt, ist > erheblich. Genau das macht den Unterschied zwischen einem > Fotografen und jemandem, der nur die Wirklichkeit abbildet. Wenn Du meine Antwort genau liest, wirst Du feststellen, dass ich das auch nicht in Abrede gestellt habe. >> Zweifarbenlackierungen, die Liebe zum Detail, > > zum Thema Liebe zum Detail” fällt mir ein alter Uhrmacher ein > der hingebungsvoll an einem Regulator herumpoliert. Das ist schö¶n für Dich. Der Grund meines Posts war jedoch ein anderer. >> Aprospos “nur” dokumentieren: ich kann damit leben. > Dann ist das absolut OK. Und dann ist das mit dem NMZ auch vö¶llig > in Ordnung. Da bin ich aber froh dass es deine Zustimmung findet. > Kritik ist halt was anderes… Genau Reinhard: Kritk berücksichtigt die Umstände unter denen die Bilder gemacht worden sind und sollte mich in die Lage versetzen unter gegebenen Umständen bessere Bilder zu machen. Die Wahrscheinlichkeit einen MB Baujahr 1934 woanders als in einem schlecht beleuchteten Museum mit grottenschlechten Hintergründen zu treffen ist relativ gering. Dein Ausflug zum Uhrmacher ist für mich daher nicht besonders hilfreich. Für Dich ist es millionenfach gepresstes Ami-Blech für die anderen das Design der 50er und 60er. So what. Ich habe deine Meinung zur Kenntnis genommen. Wir kö¶nnen uns gerne weiter via PN über “was ist Kritik” unterhalten da das hier nicht die passende Plattform dafür ist. Gruß Walter posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.10.2008 Uhrzeit: 9:45:43 Reinhard Wagner Walter Faber schrieb: >> Kritik ist halt was anderes… > > Genau Reinhard: Kritk berücksichtigt die Umstände unter denen die > Bilder gemacht worden sind und sollte mich in die Lage versetzen > unter gegebenen Umständen bessere Bilder zu machen. Genau deshalb habe ich geschrieben, daß Du Dir Gedanken über Bildaufbau und Bildaussage machen sollst. Man kann bei miesem Licht und miesem Umfeld nur über diese beiden Punkte Boden gut machen. Ich war dort und ich kann deshalb beurteilen, daß man Autos dort besser nicht fotografiert. Wenn man bei McDonalds isst, hat man immer eine Bulette im Pappkarton – selbst wenn man Silberbesteck und Teller mitnimmt. Es gehö¶rt auch dazu, zu erkennen, wenn etwas einfach kein lohnendes Motiv ist. (Natürlich gibt es vermutlich Fotografen, die auch in Sinsheim gute Fotos zustandebringen – ich habe nur noch keine wirklich guten Fotos aus Sinsheim gesehen….) > So what. Ich habe deine Meinung zur Kenntnis genommen. Wir kö¶nnen > uns gerne weiter via PN über was ist Kritik” unterhalten da das > hier nicht die passende Plattform dafür ist. Sorry wenn ich Dir widerspreche. Genau dies ist die passende Plattform. Wenn Du Beleuchtungstips haben willst gibt’s das Forum “Fotopraxis”. Aber ich verstehe auch daß Du angefressen reagierst. Ist nicht jedermanns Sache so ein “War wohl nix.” Aber nur aus harter Kritik lernt man – wenn man lernen will. Grüße Reinhard posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.10.2008 Uhrzeit: 12:58:05 Thomas Klüber >> Kritik ist halt was anderes… > > Genau Reinhard: Kritk berücksichtigt die Umstände unter denen die > Bilder gemacht worden sind und sollte mich in die Lage versetzen > unter gegebenen Umständen bessere Bilder zu machen. Die > Wahrscheinlichkeit einen MB Baujahr 1934 woanders als in einem > schlecht beleuchteten Museum mit grottenschlechten Hintergründen > zu treffen ist relativ gering. Dein Ausflug zum Uhrmacher ist für > mich daher nicht besonders hilfreich. > Gruß, Walter Hallo da fängt meines erachtens aber schon das Problem an. Nicht jeder kennt die Umstände vor Ort und kann sich ein Bild davon machen. Woher soll er wissen, dass bestimmte Ansichten aus Platzgründen gar nicht mö¶glich waren. Zumal mein Subjektiver Geschmack ja nicht ausschlaggebend ist. Objektivität ist schwer auch wenn gewünscht, denn bei jedem fliesen nun mal die eigenen Vorstellungen mit ein. Technische Fehler sofern man sie den als solche richtig erkennt kann man sehr wohl Konstruktiv bewerten. Dazu ist es dann aber sehr schwer, wenn der Autor dem Bild nicht seine Intention mitgibt. Warum habe ich das so und so gemacht. Denn was unter Umständen als Fehler Kritisiert wird kö¶nnte ja gewollt sein und kommt nur nicht so an wie der Autor sich gedacht hat. Dann braucht es zur KOnstruktiven Kritik also mehr. So eines ist sicher, beleidigen will ich nicht. Auch wenn es vielleicht so aufgefasst wird. Dennoch sieht natürlich der Autor Seine Arbeit” kritisiert und vielleicht eben nicht Objektiv oder Konstruktiv. Diese Einschätzung wiederum ist ja auch wieder Subjektiv. Es gehö¶rt schon etwas dazu das wegzustecken ohne zurück zu hauen. Aber es ist nun mal so. Je mehr Leute man frägt um so mehr unteschiedliche Auffassungen bekommt man. Die nicht unbedingt die Arbeit des Autors würdigen. Damit muss man aber leben. Grüße Thomas posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.10.2008 Uhrzeit: 12:58:05 Thomas Klüber >> Kritik ist halt was anderes… > > Genau Reinhard: Kritk berücksichtigt die Umstände unter denen die > Bilder gemacht worden sind und sollte mich in die Lage versetzen > unter gegebenen Umständen bessere Bilder zu machen. Die > Wahrscheinlichkeit einen MB Baujahr 1934 woanders als in einem > schlecht beleuchteten Museum mit grottenschlechten Hintergründen > zu treffen ist relativ gering. Dein Ausflug zum Uhrmacher ist für > mich daher nicht besonders hilfreich. > Gruß, Walter Hallo da fängt meines erachtens aber schon das Problem an. Nicht jeder kennt die Umstände vor Ort und kann sich ein Bild davon machen. Woher soll er wissen, dass bestimmte Ansichten aus Platzgründen gar nicht mö¶glich waren. Zumal mein Subjektiver Geschmack ja nicht ausschlaggebend ist. Objektivität ist schwer auch wenn gewünscht, denn bei jedem fliesen nun mal die eigenen Vorstellungen mit ein. Technische Fehler sofern man sie den als solche richtig erkennt kann man sehr wohl Konstruktiv bewerten. Dazu ist es dann aber sehr schwer, wenn der Autor dem Bild nicht seine Intention mitgibt. Warum habe ich das so und so gemacht. Denn was unter Umständen als Fehler Kritisiert wird kö¶nnte ja gewollt sein und kommt nur nicht so an wie der Autor sich gedacht hat. Dann braucht es zur KOnstruktiven Kritik also mehr. So eines ist sicher, beleidigen will ich nicht. Auch wenn es vielleicht so aufgefasst wird. Dennoch sieht natürlich der Autor Seine Arbeit” kritisiert und vielleicht eben nicht Objektiv oder Konstruktiv. Diese Einschätzung wiederum ist ja auch wieder Subjektiv. Es gehö¶rt schon etwas dazu das wegzustecken ohne zurück zu hauen. Aber es ist nun mal so. Je mehr Leute man frägt um so mehr unteschiedliche Auffassungen bekommt man. Die nicht unbedingt die Arbeit des Autors würdigen. Damit muss man aber leben. Grüße Thomas posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.10.2008 Uhrzeit: 19:36:29 Manfred Paul Am Thu, 02 Oct 2008 19:37:06 +0200 schrieb Walter Faber: […] > http://faber.zenfolio.com/f833345418 […] > Ich habe diese Bilder zwar mit [NMZ] ausgeschrieben da mir klar > ist, dass eine Einzelbildkritik aufgrund der Vielzahl der Bilder > nicht machbar ist, dennoch würde ich mich über Feedback freuen. Hallo Walter, gerne gebe ich Dir ein feedback 🙂 Zunächst mal – ich habe mich auch schon mit solchen Situationen abgeplagt und kenne daher die fotografischen Probleme bei der Ablichtung wie auch immer ausgestellter Autos… Ich stimme Dir zu, dass Ganzkö¶rperfotos der Autos bei etwas Anspruch an die Bilder nicht mö¶glich sind – also geht’s ins Detail. Hier setzt meine Kritik an: Du hast m.E. zu wenig selektiert, wenn Du ein etwa gleiche Detail aus verschiedenen Blickwinkeln zeigst. Das kann interessant sein – aber wohl eher selten. Da hilft nur Eines: Galerie abspecken und das Deiner Meinung nach beste Bild stehen lassen. Auf vielen Deiner Bilder ist zu viel drauf (frei nach Feininger). Oftmals hilft ein radikaler Beschnitt zur Konzentration auf das Wesentliche, was dann in der Regel auch ein interessanteres Bild ergibt. Die in andereren Beiträgen angesprochenen Spiegelungen stö¶ren mich dagegen in der Regel nicht. Im Gegenteil, sie kö¶nnen interessante Effekte setzen. Danke fürs Zeigen:-) — Viele Grüsse Manfred http://manfred-paul.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.10.2008 Uhrzeit: 19:47:45 Manfred Paul Am Thu, 02 Oct 2008 21:05:09 +0200 schrieb Reinhard Wagner: > Walter Faber schrieb: > >> http://faber.zenfolio.com/f833345418 > …aber das ist > halt nur die Ablichtung eines fremden Werkes. Da helfen auch > Spielereien mit der Schärfeebene nicht. Hallo Reinhard, was tun wir denn mit den meisten unserer Bilder anderes als fremde Werke abzulichten? Dem Argument kann ich nun so gar nicht folgen. > > Wenn Du einen Kühlergrill > zeigen willst, dann hast Du ein tolles Foto gemacht – für > Kühlergrillfans. Oder für Fans des Autos. Aber wenn sich Leute > für genau dieses Auto nicht die Bohne interessieren – was willst > Du denen zeigen? Du siehst die Fotografie von Technik wohl eher als Dokumentation denn als *eigenes* Bild. Um bei Deinem Beispiel zu bleiben: Kühlergrill. Für mich ist das Bild entscheidend und nicht die Automarke zum Grill. Ein gutes Bild schaue ich mir an, ein für mich uninteressantes wird weggeklickt. Ich stelle in dem Zusammenhang mal dieses zur Diskussion: http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/498519/display/13681871 > > Soweit meine Anregung. (Von ein paar hundert Bildern, die ich in > Sinsheim gemacht habe, sind genau zwei zum Herzeigen – und keines > davon von einem Auto…) Dann zeig diese mal 😉 — Viele Grüsse Manfred http://manfred-paul.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.10.2008 Uhrzeit: 20:10:59 Walter Faber Manfred Paul schrieb: Hallo Manfred, > Ein gutes Bild schaue ich mir an, ein für mich > uninteressantes wird weggeklickt. > Ich stelle in dem Zusammenhang mal dieses zur Diskussion: > > http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/498519/display/13681871 vielen Dank für das Zeigen dieses positiven Beispieles. Ich kann Dir sagen, dass ich fast den identischen Ausschnitt bei dem gleichen Fahrzeug gewählt habe, jedoch ohne Blumen und in der Halle. Der Unterschied ist für mich deutlich zugunsten deines Bildes. Es befindet sich jedoch nicht auf der HP. Wenn jemand dies aus Vergleichszwecken wünscht, lade ich es gerne hoch. Gruß, Walter — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.10.2008 Uhrzeit: 22:47:09 Engelberger Hallo Walter, ich bin der Ansicht, dass die Motive durchaus etwas hergeben. Sie zeugen vom Lebensgefühl der Menschen dieser Zeit. Dort sind es gerade die dekorativen Elemente die ich bewußt herausarbeiten würde. Lufthutzen – Haifischflossen etc. Man sollte sich aber in Punkto Schärfeebene entscheiden und dann das was man haben mö¶chte rausarbeiten. Bei der Präsentation nie mehrere Bilder des Motivs nebeneinander plazieren. Ausser du willst etwas damit sagen. Auch mehrere Bilder des ein und selben weißen Autos (auch aus verschiedenen Blickwinkeln)erzeugen schon beim Betrachter Langeweile. Bei solchen Motiven ist ein Stativ angebracht um die Zeiten verlängern zu kö¶nnen. Blitzen würde ich nie. Die Halle vom Technikmuseum in Speyer ist übrigens den Motiven angemessener (alte Flugzeughalle). Aber Respekt, du hast erkannt dass der Kontrast von Chrom zum Lack mit den Wö¶lbungen und Spiegelungen interessante Motive darstellen. Auch Nutzspuren und Rostnarben von alten Maschinen haben ihren Reiz. Weiter!! Gruß Ralf — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.10.2008 Uhrzeit: 23:53:12 Reinhard Wagner Manfred Paul schrieb: > Am Thu, 02 Oct 2008 21:05:09 +0200 schrieb Reinhard Wagner: > >> Walter Faber schrieb: >> >>> http://faber.zenfolio.com/f833345418 >> …aber das ist >> halt nur die Ablichtung eines fremden Werkes. Da helfen auch >> Spielereien mit der Schärfeebene nicht. > > Hallo Reinhard, > > was tun wir denn mit den meisten unserer Bilder anderes als fremde > Werke abzulichten? Dem Argument kann ich nun so gar nicht folgen. Tja, das ist halt das Problem: Fotografieren sollte neue Werke schaffen. Und zwar Werke, die eine Aussage haben und für sich selbst bestehen kö¶nnen. Ob sie das aufgrund von Lichtstimmung tun, oder weil sie einen emotionalen Moment einfangen, oder weil sie dem Werk eines anderen durch einen neuen Zusammenhang eine neue Bedeutung geben – all dies ist für mich gute Fotografie – Kunst. Dann gibt es noch gute, handwerkliche Fotografie. Da ist es vö¶llig schnuppe ob die Wurst eine Aussage hat oder der Wasserhahn eine Bedeutung oder ob der portraitierte Krawattenträger gerade einen emotionalen Moment hat. Für diese Fotografie gibt es Regeln: Spiegelungen sind zu steuern und der Fotograf ist nicht auf dem Bild. Das Fotografieren eines Autos, wie hier geschehen, ist keine Kunst” und eben auch handwerklich nicht gelungen – eben weil es in dem Ambiente mit vertretbarem Aufwand nicht geht. Durch die Häufung von Fotos stellt sich auch eine Beliebigkeit ein. Man hat das Gefühl da hat jemand einfach mal draufgedrückt mal kucken was rauskommt ohne sich vorher eben zu überlegen “Was will ich zeigen”. Polierter Lack mit wilden Spiegelungen (so daß die Linien des Fahrzeugs gründlich verhunzt sind) jeder zweite Scheinwerfer ist angeschnitten oder zu nah am Rand Herstellerlogos sind ins Eck geklatscht usw. Ich sage nicht daß ich’s besser kö¶nnte – ich kann’s dort auch nicht besser – (deswegen habe ich mich in Sinsheim auf Dokumentation beschränkt und ganz bö¶se Totalen geknipst) aber wenn ich um Kritik gebeten werde erlaube ich mir diese auch zu üben. >> Wenn Du einen Kühlergrill >> zeigen willst dann hast Du ein tolles Foto gemacht – für >> Kühlergrillfans. Oder für Fans des Autos. Aber wenn sich Leute >> für genau dieses Auto nicht die Bohne interessieren – was willst >> Du denen zeigen? > Du siehst die Fotografie von Technik wohl eher als Dokumentation > denn als *eigenes* Bild. Durchaus nicht. Es gibt viele Technikaufnahmen die “Drive” haben die spannend sind – im Extrem sogar eine Geschichte erzählen. Man kann auch einen Blinker so fotografieren daß er spannend ist – aber man kann ihn auch so fotografieren wie er eben im Werbeprospekt eines Blinkerherstllers abgebildet wäre – nur dann eben ohne die Spiegelungen an der falschen Stelle. Bei den gezeigten Fotos handelt es sich für mich um Produktfotografie. Das ist nichts schlechtes und auch verdammt anspruchsvoll – aber für gute ansprechende Produktfotos sind einfach zu viele Fehler drin. > Ich stelle in dem Zusammenhang mal dieses zur Diskussion: > http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/498519/display/13681871 Wenn die Rosen nicht wären hätte ich gesagt: Tonne. So kö¶nnen wir drüber diskutieren: 1. Auf den Gag mit der Spiegelung im Stoßstangenhorn kann ich verzichten. Plastikblumen an einem Rolls finde ich ausreichend Bildinhalt. 2. Die Chromumrandung des Scheinwerfers hat rechts zuwenig Luft. 3. Das Rolls-Royce-Logo ist ins linke obere Eck geklatscht – da bitte auch mehr Luft. 4. Der Kühlergrill steht schief – irritiert mich sehr. Abgesehen von diesen Punkten – die man mit etwas EBV hinkriegt – finde ich das Bild gut. >> Soweit meine Anregung. (Von ein paar hundert Bildern die ich in >> Sinsheim gemacht habe sind genau zwei zum Herzeigen – und keines >> davon von einem Auto…) > Dann zeig diese mal 😉 Tue ich sind auf meiner Homepage zu bewundern leider gibt’s da keine Deeplinks hin (alles CMS im Iframe) dehalb extrich für Dich: http://www.emilule.de/pic/concorde.jpg leider habe ich erst hinterher erfahren daß dieses Motiv ausgelutscht bis zum geht nicht mehr ist. (Bietet sich ja auch an…) Grüße Reinhard Wagner posted via http://oly-e.de” ——————————————————————————————————————————————

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