Bildbeurteilung am Monitor

Datum: 18.11.2005 Uhrzeit: 12:09:35 helmut hallo gemeinde in den letzten tagen wird ja eifrig über die bildqualität diverser cameras diskutiert, meist unter bezugnahme von bildern aus dem internet, nun würde mich mal interessieren wie ihr die diversen vergleiche anstellt. hintergrund: ein bild wird doch generell in der 100% ansicht betrachtet, wenn ja, dann ist es doch ein unterschied zw. 5 oder 8 mio pixel, was doch vö¶llig verschiedene bildgrö¶ssen ergibt und je nach monitor einen entsprechend kleinen ausschnitt. (die grö¶ssere auflö¶sung ergibt dann aber keinen vorteil, auch in bezug auf rauschen ??) betrachte ich an bildschirm angepasst” wird doch jedes bild mit einem anderen faktor skaliert wodurch dann so ungünstige faktoren wie z.b. 33 33% entstehen was die bilder schlechter erscheinen lässt als sie sind. was ist mit dem unterschied crt/lcd bez. der auflö¶sung helligkeit kontrast farben ? ich habe den verdacht dass derart differenzierte aussagen zu den selben bildern in abhängigkeit der individuellen betrachtung zustandekommen ich freue mich auf eure meinungen gruss helmut posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.11.2005 Uhrzeit: 13:07:00 Matthias Fahsold also du hast schon recht mit deiner behaupttung… aber ich würde schon sagen, dass mein Bild objektiv am Bildschirm begutachten kann wenn man: -ein passendes Monitorprofil erzeugt -dazu auch einen guten Monitor hat -in 50% oder 100% sich die wichtigen partien anschaut gruß matthias — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.11.2005 Uhrzeit: 13:19:15 Peter Eckel Hallo Helmut, > hintergrund: > ein bild wird doch generell in der 100% ansicht betrachtet, da mö¶chte ich Dir schon energisch widersprechen. Ich habe, beruflich bedingt, einen wirklich sehr, sehr großen Monitor. Und die Auflö¶sung dieses sehr, sehr großen Monitors reicht nicht einmal für die 5 Megapixel der E-1. In der Breite ja, in der Hö¶he nicht. Die meisten von euch werden sicherlich kleinere Monitore haben, und das, obwohl die Zielgruppe hier schon überdurchschnittlich an Photographie und Bildbearbeitung interessiert ist und demzufolge vermutlich eher überdurchschnitlich viel in derlei investiert. Otto Normalverbraucher” hat irgendetwas zwischen 1024×768 und 1280×1024 wenn es hoch kommt. 100%-Bilddarstellung ist da nicht nicht mal näherungsweise. Es sei denn die Leute schauen sich ihre Bilder ausschnittweise an. Was haben die dann früher gemacht die Fotos per Lupe betrachtet? Wohl eher nicht. > betrachte ich “an bildschirm angepasst” wird doch jedes bild mit > einem anderen faktor skaliert wodurch dann so ungünstige > faktoren wie z.b. 33 33% entstehen was die bilder schlechter > erscheinen lässt als sie sind. Dafür siehst Du es aber komplett. Alles andere ist meines Erachtens großer Unsinn. Ich hö¶re mir meine Platten ja auch nicht in 10% Geschwindigkeit an um die Einsätze der Musiker besser zu erkennen. > was ist mit dem unterschied crt/lcd bez. der auflö¶sung > helligkeit kontrast farben ? Bei modernen LCDs ist der Unterschied mit bloßem Auge kaum noch wahrnehmbar. Mittlerweile geben alle besseren Displays Adobe RGB komplett wieder viel kann man da mit einem Rö¶hrenmonitor auch nicht mehr reißen. Letztere sind in der Ausleuchtung allerdings in der Regel gleichmäßiger nicht so blickwinkelabhängig und lassen sich auch noch besser kalibrieren. Dafür altern sie aber schneller verlangen also häufigeres Nachkalibrieren. > ich habe den verdacht dass derart differenzierte aussagen zu den > selben bildern in abhängigkeit der individuellen betrachtung > zustandekommen Der Unterschied zwischen einem kalibrierten und einem nichtkalibrierten Monitor gleich welcher Bauart ist immer noch viel grö¶ßer als der zwischen einem kalibrierten TFT und einem kalibierten CRT. Insofern würde ich die Frage eher dahingehend stellen wer mit einem Kalibrierungstool arbeitet und wer nicht – im leztzteren Fall kann meines Erachtens von einer Beurteilung der Farben Helligkeit und Kontraste eines Bildes gar nicht die Rede sein. Viele Grüße Peter.” —————————————————————————————————————————————— Datum: 21.11.2005 Uhrzeit: 3:32:02 Dieter Bethke Hallo helmut, am Fri, 18 Nov 2005 11:09:35 +0100 schriebst Du: > ich habe den verdacht dass derart differenzierte aussagen zu den > selben bildern in abhängigkeit der individuellen betrachtung > zustandekommen Zum Vergeich von verschiedenen Kamerasystemen empfiehlt es sich Ausbelichtungen auf DIN A4 anzuschauen. Am besten immer von dem selben Dienstleister erstellt, der eine gleichbleibende Qualität seiner Ausgabe gewährleistet. — Allzeit gutes Licht und volle Akkus, Dieter Bethke http://oly-e.de/handbuecher.php4 http://fotofreaks.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 21.11.2005 Uhrzeit: 3:32:04 Dieter Bethke Hallo Peter Eckel, am Fri, 18 Nov 2005 12:19:15 +0100 schriebst Du: > Mittlerweile geben alle besseren Displays Adobe RGB > komplett wieder, Huch? Ich kenne genau zwei TFTs die das kö¶nnen, beide ab 3K Euro aufwärts. Oder meintest Du CRTs? — Allzeit gutes Licht und volle Akkus, Dieter Bethke http://oly-e.de/handbuecher.php4 http://fotofreaks.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 21.11.2005 Uhrzeit: 12:30:33 Peter Eckel Hallo Dieter, Du hast natürlich recht, eine Verwechslung meinerseits. Allerdings nicht zwischen TFT und CRT, sondern zwischen Adobe RGB und CMYK. Kennst Du diesen Artikel? Ich fand ihn ziemlich interessant, was hältst Du davon (jetzt mal unabhängig vom Hersteller, ich denke, es kann davon ausgegangen werden, daß Apple die gleichen Panels verbaut wie andere Hersteller auch)? > Huch? Ich kenne genau zwei TFTs die das kö¶nnen, beide ab 3K Euro > aufwärts. Oder meintest Du CRTs? Die sehen auch interessant aus … wenn ich geschäftlich in dem Gebiet arbeitete, wäre das durchaus eine reizvolle Idee. Bei mir zählt aber immer aufgrund ganz anderer Anforderungen noch bigger is better” 🙂 Viele Grüße Peter.” —————————————————————————————————————————————— Datum: 21.11.2005 Uhrzeit: 20:44:59 Dieter Bethke Hallo Peter Eckel, am Mon, 21 Nov 2005 11:30:33 +0100 schriebst Du: > Kennst Du diesen Artikel? Ich fand ihn ziemlich interessant, was > hältst Du davon (jetzt mal unabhängig vom Hersteller, ich denke, es > kann davon ausgegangen werden, daß Apple die gleichen Panels > verbaut wie andere Hersteller auch)? > > Nein, kannte ich bis eben noch nicht. Das 23 wär so mein Favorit spart man sich unter Umständen doch einen zweiten Schirm und dann kommt der Preis auch gut hin. Bei den anderen Beiden wär mir die Aufwärmzeit zu lang (90 Minuten bis zum farbstabilen Bild). Der Vergleich wird “nur” gegen den recht kleinen Farbraum des kommerziellen Offsetdrucks nach ISO 12647-2:2004 (Medienstandard Druck) gemacht. Entgegen aller landläufigen Erwartungen ist dieser Farbraum recht klein. Wer hauptsächlich in diesem Bereich arbeitet und Softproofs machen will/muss ist mit dem Bericht und den angesprochenen Displays also schon gut bedient. Ich orientiere mich lieber Richtung sRGB oder sogar AdobeRGB. Schliesslich will ich meine Fotos nach Mö¶glichkeit auch in der vollen Pracht sehen in der sie aufgezeichnet wurden. Und da sticht der EIZO CG220 und der NEC SpectraView Referenze klar hervor. Letzterer sogar mit tatsächlich über die Lichtquelle anpassbarem Weisspunkt leider suuuuper teuer. Mein zweites Ziel ist es den Farbraum meines jeweils aktuellen Desktop-Druckers am Monitor sehen (Softproofen) zu kö¶nnen. Und der ist je nach verwendetem Papier erheblich anders geformt (und auch umfangreicher) als der des Offsetdrucks. Schade dass die Autoren die gemessenen ICC Profile scheinbar nicht zugäng machen dann kö¶nnte ich selbst mal einen Vergleich und eine Abschätzung anstellen. Ist so ein CinemaDisplay eigentlich überhaupt sinnvoll am PC anschliessbar? dank DVI müsste das doch kein Problem sein oder hat Apple da wieder so proprietäre “vergoldete” Stecker dran? Allzeit gutes Licht und volle Akkus Dieter Bethke http://oly-e.de/handbuecher.php4 http://fotofreaks.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 21.11.2005 Uhrzeit: 21:01:42 Peter Eckel Hallo Dieter, > Nein, kannte ich bis eben noch nicht. Das 23 wär so mein Favorit > spart man sich unter Umständen doch einen zweiten Schirm und dann > kommt der Preis auch gut hin. Bei den anderen Beiden wär mir die > Aufwärmzeit zu lang (90 Minuten bis zum farbstabilen Bild). Das ist in der Tat ein Problem wenn man das Gerät nicht per Schaltuhr einschalten oder durchlaufenlassen will 🙂 > Der Vergleich wird “nur” gegen den recht kleinen Farbraum des > kommerziellen Offsetdrucks nach ISO 12647-2:2004 (Medienstandard > Druck) gemacht. Entgegen aller landläufigen Erwartungen ist dieser > Farbraum recht klein. Interessant. Das wußte ich auch nicht ich hätte eher angenommen er sei grö¶ßer als bei landläufigen Tintenstrahlern. > Und da sticht der EIZO CG220 und der > NEC SpectraView Referenze klar hervor. Letzterer sogar mit > tatsächlich über die Lichtquelle anpassbarem Weisspunkt leider > suuuuper teuer. Ich hatte den Bericht in der letzten iX gelesen … nicht uninteressant. Wenn man noch ein paar Jahre ins Land gehen läßt dürfte derlei dann eher Standard bzw. zumindest erschwinglich werden. > Schade dass die Autoren die gemessenen ICC Profile scheinbar nicht > zugäng machen dann kö¶nnte ich selbst mal einen Vergleich und eine > Abschätzung anstellen. Ein gemessenes Profil meines des 30ers kann ich Dir zukommen lassen das 23 kann ich auch vermessen sobald ich meinen EyeOne wiederhabe was in ca. einer bis zwei Wochen der Fall sein sollte. Aktuell habe ich da nur ein auf die Schnelle gemachtes Profil bei dem das Display vermutlich noch nicht ganz warm war anzubieten. 90 Minuten hatte ich das 30er allerdings vermutlich auch noch nicht an als ich das vermessen habe. Ich denke aber als grobe Anhaltspunkte sollten sie es tun. > Ist so ein CinemaDisplay eigentlich überhaupt sinnvoll am PC > anschliessbar? dank DVI müsste das doch kein Problem sein oder hat > Apple da wieder so proprietäre “vergoldete” Stecker dran? Sollte gehen. Die Zeiten zu denen Apple mit extrem und sinnfrei proprietären Lö¶sungen gearbeitet hat sind spätestens seit dem Ableben der “ADC”-Stecker erfreulicherweise vorbei. Die aktuellen Displays haben alle DVI-Stecker. Auf den Verpackungen kleben auch diese häßlichen Windows-Logos. Ich kann es zum Glück nicht testen 🙂 Viele Grüße Peter.” —————————————————————————————————————————————— Datum: 22.11.2005 Uhrzeit: 2:17:56 Dieter Bethke Hallo Peter Eckel, am Mon, 21 Nov 2005 20:01:42 +0100 schriebst Du: > Auf den Verpackungen kleben auch diese häßlichen Windows-Logos. Ich > kann es zum Glück nicht testen 🙂 :-)) — Allzeit gutes Licht und volle Akkus, Dieter Bethke http://oly-e.de/handbuecher.php4 http://fotofreaks.de ——————————————————————————————————————————————

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