DVD-Brenner fuer Mac

Datum: 04.10.2005 Uhrzeit: 12:55:30 N. Galler Weiter unten wurden die besten DVD-Brenner für die Fotosicherung diskutiert. Die Sprache kam dabei auf die LG-Electronics-Modelle, die auch RAM brennen… Nun habe ich (auf deren Website) gesehen, dass die das Windows-Betriebssystem benö¶tigen. Gibt es jemanden hier, der sich einen DVD-Brenner für den Mac gekauft hat? Gibt es einen, der auch RAM-DVD´s brennt? Schö¶nen Dank. Nathanael — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 04.10.2005 Uhrzeit: 19:35:57 Thomas Ecke Moin Nathanael, N. Galler wrote: > [LG DVD-RAM Brenner]… Nun habe ich (auf deren Website) > gesehen, dass die das Windows-Betriebssystem benö¶tigen. nö¶, stümmt doch nicht. Zumindest nicht so pauschal und zwingend. Dem Brenner ist es eigentlich egal, unter welchem OS er angesprochen wird. Die Kommunikation übernimmt doch die Brennsoftware. Also suchst Du beim Hersteller der Brennsoftware nach den unterstützten Geräten. Selbst wenn er da nicht gelistet ist, bestehen gute Chancen, das es trotzdem funktioniert. Einfach mal verschiedene Treiber ausprobieren. Generic MMC funktioniert bei vielen in den Grundfunktionen. Kann dann aber sein, daß CD-Text, überbrennen, burnproof oder smartburn nicht funktioniert. Besser wäre schon, die Software würde den Brenner direkt unterstützen. Ach ja: Dein Mac hat auch einen IDE-Controler? Wenn nicht, geht es ohne einen IDE-SCSI-Wandler nicht. Dafür legst Du dann, so Pi mal Daumen, genau so viel auf den Tresen, wie für den Brenner :o) cu Thomas —————————————————————————————————————————————— Datum: 04.10.2005 Uhrzeit: 22:10:42 Hans Wein Thomas Ecke schrieb: >> [LG DVD-RAM Brenner]… Nun habe ich (auf deren Website) >> gesehen, dass die das Windows-Betriebssystem benö¶tigen. > > nö¶, stümmt doch nicht. Zumindest nicht so pauschal und zwingend. > Dem Brenner ist es eigentlich egal, unter welchem OS er > angesprochen wird. Die Kommunikation übernimmt doch die > Brennsoftware. Bei normalen” CDs/DVDs ist das korrekt aber so wie ich es verstanden habe geht es hier um DVD-RAM und da wird es ein wenig verzwickter weil es mehrere Datenformate gibt: CDFS ist das Format der Kauf-CDs dieses beherrschen alle Brennprogramme und die Scheiben kö¶nnen von allen modernen Betriebssystemen von Haus aus gelesen werden. Mit dem UDF-Format lassen sich CDs/DVDs praktisch wie eine Festplatte ansprechen es sind aber spezielle Treiber erforderlich die in der Regel den Brennprogrammen beiliegen. Ob es auch entsprechende Treiber für den Mac gibt weiß ich nicht mit Sicherheit aber ich nehme es an. Seit Windows XP lassen sich DVD-RAMs auch mit FAT32 formatieren lesen und beschreiben und damit verhalten sie sich in der Handhabung wie die guten alten Disketten. Die Beantwortung der Frage ob so etwas auch beim Mac und bei bei allen Brennern funktioniert hängt womö¶glich an der Kommunikation zwischen OS und Brenner – evtl. klappt es hier nur mit SCSI. IMHO macht die Verwendung von DVD-RAM nur dann Sinn wenn FAT32 unterstützt wird. Bei den anderen Formaten kann man vemutlich genau so gut normale wiederbeschreibbare DVDs verwenden die a) schneller beschrieben werden kö¶nnen und b) preiswerter sind. MfG Hans” —————————————————————————————————————————————— Datum: 05.10.2005 Uhrzeit: 18:56:21 Thomas Ecke Moin Hans, Hans Wein wrote: > Bei normalen” CDs/DVDs ist das korrekt aber so wie ich es > verstanden habe geht es hier um DVD-RAM und da wird es ein wenig > verzwickter weil es mehrere Datenformate gibt: ja das stümmt es ging um DVD-RAM. Das habe ich in der Tat etwas aus den Augen verlohren das. Für WinXP gibt es einen DVD-RAM-Treiber von Panasonic. Dieser wird als Dienst gestartet und kümmert sich dann um die Verwaltung der DVD-RAM (formatieren schreiben lö¶schen verify Defektmanagement). Ohne diesen Treiber geht wohl nur lesen. Ich kann es jetzt auf die Schnelle leider nicht ausprobieren. Unter MacOS war es wohl nicht mö¶glich UDF zu formatieren wenn ich mich recht erinnere und HFS war wohl ähnlich FAT32 schnarchlahm. Ob sich da in der Zwischenzeit was getan hat sollte sich leicht klären lassen. Für konkrete Fragen kann sich der OP ja an die entsprechende Group wenden (dchlb). Kann mich erinnern das dies dort schon mal abgehandelt worden ist aber Mangels eigenem Interesse hab ich es schon wieder vergessen 🙁 > Seit Windows XP lassen sich DVD-RAMs auch mit FAT32 formatieren > lesen und beschreiben und damit verhalten sie sich in der > Handhabung wie die guten alten Disketten. Ja aber wer vergewaltigt eine DVD-RAM mit FAT32? Damit handelt man sich nur Nachteile ein. Die langsame Geschwindigkeit ist dabei noch das kleinste übel. So weit ich weiß ist UDF extra für optische Medien entwickelt worden warum soll man dann die Krücke FAT32 verwenden? > IMHO macht die Verwendung von DVD-RAM nur dann Sinn wenn FAT32 > unterstützt wird. Da bleibe ich dabei: DVD-RAM gehö¶rt mit UDF formatiert. > Bei den anderen Formaten kann man vemutlich genau > so gut normale wiederbeschreibbare DVDs verwenden die a) > schneller beschrieben werden kö¶nnen und b) preiswerter sind. Nö¶ Äpfel und Birnen. DVD+/-R/RW ist peiswerter und schneller ja aber das war es auch schon. Eine DVD-RAM ist ansonsten ein vollkommen anderes Speichermedium. Im Gegensatz zu den DVD-/+ R/RW ist diese nämlich hartsektoriert. Sie wird wie ein echtes Wechselplattenlaufwerk angesprochen muß vor Benutzung formatiert werden bietet eine Verify-Funktion hat ein Defekt-Management … und was weiß ich noch alles 😉 Bitte komm mir jetzt nicht mit InCD oder wie dieser Softwareschrott heißt. Das ist was anderes. DVD-RAM ist sicherlich die bessere Lö¶sung gerade der Datensicherheit wegen und das sollte einem schon die paar Euros für das Medium Wert sein. cu Thomas” —————————————————————————————————————————————— Datum: 05.10.2005 Uhrzeit: 22:29:19 Hans Wein Thomas Ecke schrieb: > Ja aber wer vergewaltigt eine DVD-RAM mit FAT32? Damit handelt man > sich nur Nachteile ein. Die langsame Geschwindigkeit ist dabei noch > das kleinste übel. > So weit ich weiß, ist UDF extra für optische Medien entwickelt > worden, warum soll man dann die Krücke FAT32 verwenden? Anscheinend gibt es hierzu unterschiedliche Meinungen. Das Geschwindigkeitsargument kannst du vergessen, das Nadelö¶hr sind der Brenner und die Medien, und welches Dateisystem dabei zum Tragen kommt, ist praktisch unerheblich. >> IMHO macht die Verwendung von DVD-RAM nur dann Sinn, wenn FAT32 >> unterstützt wird. > > Da bleibe ich dabei: DVD-RAM gehö¶rt mit UDF formatiert. Warum soll ich mein System mit zusätzlicher Software belasten, wenn ich mit den Mitteln des Betriebssystems den gleichen Zweck erfülle? Außerdem sind meine Erfahrungen mit UDF nicht unbedingt positiv – es war immer ein gewisser Bananenanteil vorhanden, und meine Leidensfähigkeit ist auch begrenzt. >> Bei den anderen Formaten kann man vemutlich genau >> so gut normale, wiederbeschreibbare DVDs verwenden, die a) >> schneller beschrieben werden kö¶nnen und b) preiswerter sind. > > Nö¶, Äpfel und Birnen. DVD+/-R/RW ist peiswerter und schneller ja, > aber das war es auch schon. Eine DVD-RAM ist ansonsten ein > vollkommen anderes Speichermedium. Im Gegensatz zu den DVD-/+ R/RW > ist diese nämlich hartsektoriert. Sie wird wie ein echtes > Wechselplattenlaufwerk angesprochen, muß vor Benutzung formatiert > werden, bietet eine Verify-Funktion, hat ein Defekt-Management, … > und was weiß ich noch alles 😉 Ich weiß… Jetzt stellt sich nur die Frage, ob man diese Funktionalität bei Langzeitarchivierung auch wirklich braucht, denn bei dieser Anwendung werden in der Regel die Scheiben nur einmal beschrieben und anschließend im Schrank verstaut. In diesem Fall kann ich auch ein normales Verify mit dem Brennprogramm machen. Wo ich mir mangels Informationen nicht sicher bin, ist wie die chemische Stabiltät derDVD+/-RW im Vergleich zur DVD-RAM abschneidet. MfG Hans —————————————————————————————————————————————— Datum: 06.10.2005 Uhrzeit: 21:45:09 Thomas Ecke Moin Hans, Hans Wein wrote: > [DVD-RAM – FAT32 vs. UDF] > Anscheinend gibt es hierzu unterschiedliche Meinungen. wäre ja noch schö¶ner, wenn alle das selbe labern würden 😉 > Das Geschwindigkeitsargument kannst du vergessen, Ohne je selber nachgemessen zu haben, bleibe ich dabei: nein, glaube ich nicht, daß ich das vergessen kann. Es gab damals genug Tests, in denen das nachgemessen worden ist. Eine DVD-RAM mit FAT32 ist nur halb so schnell beim Schreiben, wie eine, die mit UDF formatiert ist. Die Rede war also von 50% Performancverlust gegenüber UDF. > das Nadelö¶hr sind der Brenner und die Medien, Wieso das denn? Meinst Du, weil es die DVD+/-R/RW zur Zeit für schnelleres Schreiben gibt, als DVD-RAM? Da sind wir wieder bei Äpfel und Birnen. Ansonsten gilt, wenn ich ein 3x-Medium habe, so geht eben nur 3x, wenn dies der Brenner unterstützt. Vor ein paar Wochen habe ich übrigens gelesen, das es nun auch DVD-RAM mit 16x geben soll. Für mich eher uninteressant, mein Brenner ist schon etwas älter und kann nur 4x. Wem es wichtig ist, dem bleibt dann ja der Neukauf. > welches Dateisystem dabei zum Tragen kommt, ist praktisch unerheblich. Wenn es mir wichtig wäre, kö¶nnte ich es ausprobieren und nachmessen. Aber ich bezweifle, daß mein Test hier wichtig ist. Wie gesagt, andere haben es belegt: FAT32 auf DVD-RAM ist um die Hälfte langsamer. An der Stelle mö¶chte ich dann auch noch den anderen Nachteil von FAT32 hinweisen. Während bei UDF die Adressierungsinformationen mit dem Datenstrom geschrieben werden, stehen diese Infos bei FAT32 latürnich in der FAT und diese befindet sich physikalisch immer an der gleichen Stelle, direkt hinterm Bootsektor am Anfang der Disk. Bei jedem Schreibvorgang wird nun die FAT aktualisiert und damit immer an der gleichen Stelle geschrieben. Es besteht also die Mö¶glichkeit, das die DVD-RAM in diesem Bereich einen irreparabelen Schaden nimmt, währen hinten dran der Datenbereich noch gut” ist. Hinzu kommt dann noch die maximale Dateigrö¶ße von 4GB unter FAT32. Eine solche Beschränkung gibt es unter UDF nicht. OK für uns Fotografen sind Dateien mit mehr als 4GB noch in weiter Ferne 😉 > Warum soll ich mein System mit zusätzlicher Software belasten wenn > ich mit den Mitteln des Betriebssystems den gleichen Zweck erfülle? Na so schlümm ist es mit der Software ja nun auch nicht es genügt der DVD-RAM-Treiber :o) Der wird beim Systemstart geladen und danach kann man neben FAT32 auch UDF1.5 und UDF2.0 zum formatieren auswählen. Ansonsten ist es doch ein alter Hut das die Bormittel von Windows nicht die Besten sind. > Außerdem sind meine Erfahrungen mit UDF nicht unbedingt positiv – > es war immer ein gewisser Bananenanteil vorhanden und meine > Leidensfähigkeit ist auch begrenzt. Was genau meinst Du damit? Meine DVD-RAMs funktionierten so wie ich es mir vorgestellt habe. Ich wünschte mir allerdings solche Scheiben mit hö¶herer Geschwindigkeit und deutlich hö¶herer Kapazität. > Ich weiß… Jetzt stellt sich nur die Frage ob man diese > Funktionalität bei Langzeitarchivierung auch wirklich braucht denn > bei dieser Anwendung werden in der Regel die Scheiben nur einmal > beschrieben und anschließend im Schrank verstaut. Das muß letztendlich jeder für sich entscheiden. Für Datenjunkies sind eh nur die DVD-RAMs in Caddies die “richtigen”. Sicher sind die Daten darin noch besser verwahrt aber das kostet auch etwas mehr. > […] kann ich auch ein normales Verify mit dem Brennprogramm machen. Warum das nicht das gleiche ist kannst Du im Netz nachlesen. > ich mir mangels Informationen nicht sicher bin ist wie die > chemische Stabiltät derDVD+/-RW im Vergleich zur DVD-RAM > abschneidet. Die Lebenserwartung soll bei DVD-RAM grö¶ßer sein. Aber da ich auf dem Gebiet auch nur angelesenes wiedergebe ist das eben nur eine Aussage. In dchlb findet man Experten die das sicher besser beantworten kö¶nnen. mit Langzeiterfahrungen wird wohl kaum jemand dienen kö¶nnen. cu Thomas” —————————————————————————————————————————————— Datum: 07.10.2005 Uhrzeit: 13:43:37 Hans Wein Thomas Ecke schrieb: > Ohne je selber nachgemessen zu haben, bleibe ich dabei: nein, > glaube ich nicht, daß ich das vergessen kann. Es gab damals genug > Tests, in denen das nachgemessen worden ist. Eine DVD-RAM mit FAT32 > ist nur halb so schnell beim Schreiben, wie eine, die mit UDF > formatiert ist. Die Rede war also von 50% Performancverlust > gegenüber UDF. Also… eine schnelle Messung beim Kopieren mittels Stoppuhr liefert bei meinem System (WinXP SP2, Brenner GSA-4082B) keine Bestätigung dieser Aussage. Das Kopieren einer Riesen-Tiff mit 500 MB dauert jeweils ca. 4,5 min, und auch beim Hinüberschaufeln eines ganzen Ordners mit lauter kleinen Dateien fallen die zusätzlichen Kopfbewegungen des FAT32-Formats nicht so stark ins Gewicht, wie man vielleicht vermutet. Da wir eh schon mehr als OT sind, lasse ich es für heute bei dieser Information bewenden. MfG Hans ——————————————————————————————————————————————

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