Buchtipp Das Antlitz der Erinnerung””

Datum: 14.01.2005 Uhrzeit: 22:43:43 Timo Meyer Hallo zusammen, hab mir letztens im Zweitausendeins einenen sehr empfehlenswerten Bildband geleistet, welchen ich an dieser Stelle gern vorstellen mö¶chte: Pam Roberts – Das Antlitz der Erinnerung Meilensteine der Fotogeschichte aus einer der berühmtesten fotografischen Sammlungen der Welt. Die Royal Photographic Society hat alles zusammengetragen was in der Fotografie Rang Namen und Bedeutung hat. Jetzt hat sie ihre Schatzkammern geö¶ffnet und aus dem Bestand von über 270.000 Einzelbildern 320 Meisterwerke ausgewählt und in einem eindrucksvollen Bildband vereint…” (Zitat Zweitausendeins) Das Werk beginnt mit einem kleinen Abriss zur Entwicklung der Fotografie und schwenkt dann über zu diversen Themengebieten so z.B. Porträt Dokumentation Kunst Akt Landschaft Reise u.a. die recht umfassend abgehandelt und mit eindrucksvollen Fotos präsentiert werden. Weiterhin gefällt mir dass auch das Wort nicht zu kurz kommt und Details zu vielen wichtigen Persö¶nlichkeiten präsentiert werden. Abgerundet wird das Werk mit einer Auswahl an Kurzbiografien und einem kleinen Überblick forografischer Verfahren. Das großformatige Buch (27x32cm) ist natürlich gebunden und wird zu einem Preis von gerade einmal knapp 15 Euro angeboten.” —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.01.2005 Uhrzeit: 13:54:20 Hermann Schmitt Ohne das Buch gesehen zu haben (uebrigens eine typische franzoesische Einstellung zu einer Buch-Besprechung), moechte ich mal vermuten, dass die (wahrscheinlich) britische RPS wieder einmal (wie soviele britische Herausgeber zuvor) den Schwerpunkt auf die englischen Meisterleistungen auf diesem Gebiet gelegt hat. Ist zwar polemisch, entspricht aber meinen Erfahrungen. Gruss, Hermann(2) — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.01.2005 Uhrzeit: 14:43:29 Timo Meyer Am Sat, 15 Jan 2005 12:54:20 +0100 schrieb Hermann Schmitt: > Ist zwar polemisch, entspricht aber meinen Erfahrungen. Hallo Hermann, wie garstig 😉 Nun, der Royal Photographic Society (GB, woher sollten sie auch sonst kommen) als auch den britischen Fotografen wird natürlich ein entsprechender Platz eingeräumt. Nichtsdestotrotz finden auch z.B. Niepce und natürlich Daguerre weit mehr als nur eine Erwähnung, genauso wie viele deutsche oder US-Fotografen. Letztlich ist eine gewisse Ausrichtung, vor allem unter Berücksichtigung der Unterzeile des Titels Fotografische Schätze aus der Sammlung der Royal Photographic Society” durchaus naheliegend und für mich nicht so dramatisch. Dass z.B. im Buch “Geschichte der Photographie” aus dem Taschen-Verlag die Sammlung des “George Eastman House” äußerst häufig genannt wird ist auch nicht wirklich verwunderlich. Dennoch halte erstgenanntes Buch für absolut kaufens- und lesenswert nicht nur aufgrund des sehr günstigen Preises… Btw hättest Du nicht auch eine Buchempfehlung zur (evtl. auch jüngeren) Geschichte der Fotografie? Würde mich sehr interessieren… Grüße Timo” —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.01.2005 Uhrzeit: 13:08:17 Hermann Schmitt Hallo Timo, Du hast recht: Der Preis ist wirklich guenstig, und ich schaue es mir an. Ich bin eigentlich kein Photographica/Historiker und kann Dir keine diesbzgl. Buecher (die ich vielleicht sogar haette) empfehlen. Ich bin mehr der Pragmatiker/Praktiker, der ein gutes Sachbuch liebt. Ich habe daher nur das Manual von Wildi zur Hasselblad (u.a. auch wegen der englischen Sprache/Fachausdruecke) und 2 Leica Buecher. Trotzdem: Vor dem Schlafen blaettere/lese ich gerne in solchen Buechern. Man bekommt dabei irgendwie die Schoenheit und Funktionalitaet von guten Kameras mit in den Schlaf vielleicht sogar ins Unterbewusstsein gelegt. Das beruhigt und macht gluecklich 😉 Gruss, Hermann(2) — posted via http://oly-e.de ——————————————————————————————————————————————

Über

Ich bin hier der Chef.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*