Ausarbeitung die zweite (E20 Bilder in Wien)

Datum: 13.12.2004 Uhrzeit: 7:17:52 Cai Mosich Also, ich habe jetzt eine Menge Abzüge bei Drogerie Müller machen lassen weil es so billig war (7cent für 10×15). Die Aufnahmen waren alle Jpeg 1/8 normal/normal gemacht. Ergebnis: schlechter als alles was ich je an analogem Film habe entwickeln lassen. Die Fotos sind vö¶llig überschärft worden, d.h. wo es scharf ist hat man einen Scherenschnitteffekt und die unscharfen Stellen sind voll von brö¶seligen Artefakten bis hin zu nie gesehenen erstaunlichen Farbrändern. Farben naja, deutlich besser bei den wenigen 13×18, die ich habe machen lassen. Hautfarben bei Bildern im Innenraum ok, im Freien gespensterhaft blass. Abgesehen davon, dass der Anbieter offensichtlich zu billig war, frage ich mich nun, ob digitale Ausarbeitung generell schwieriger zu handhaben ist als analoge. Ich dache immer meine Filmnegative werden vor dem Ausarbeiten sowieso eingescannt, wird da noch ganz analog/chemisch gearbeitet? Farbfilmentwicklung und Abzügen habe ich jahrelang immer bei dm (drogeriemarkt) machen lassen und war nie wirklich unzufrieden. Kann ich soetwas für digitale Daten auch finden, oder muss man die zuhause bearbeiten – und wie kann das an einem uralt TFT gehen? Danke fürs Lesen, ich weiss gerad nicht, wo ich mich sonst beklagen kö¶nnte. Cai — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 13.12.2004 Uhrzeit: 8:58:10 Robert Schroeder Hallo Cai, Cai Mosich schrieb: > Also, ich habe jetzt eine Menge Abzüge bei Drogerie Müller machen > lassen weil es so billig war (7cent für 10×15). Die Aufnahmen > waren alle Jpeg 1/8 normal/normal gemacht. > Ergebnis: schlechter als alles was ich je an analogem Film habe > entwickeln lassen. > Die Fotos sind vö¶llig überschärft worden, d.h. wo es scharf ist […] hö¶rt sich ja grauenhaft an. Ich habe bisher bei mehreren Online-Services vergrö¶ßern lassen und hatte solche Ergebnisse bisher noch nicht. Der letzte Auftrag ist allerdings schon ein Weilchen her, so daß man auch nihct ausschließen kann, dass da was verändert wurde. Schlechte Erfahrungen hatte ich gar keine, bis auf eine Serie, bei der die Oberfläche minimale Beschädigungen vermutlich durch einen Transportmechanismus bekommen hatte. Gute Erfahrungen habe ich mit Orwo/Pixelnet gemacht, und mit Schlecker, von dem es bei mir gleich um die Ecke einen Laden gibt (obwohl man den Schlecker aufgrund der dort praktizierten, zum Teil menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen, ähnlich wie Lidl, man hat’s ja neulich wieder in den Nachrichten gehabt, boykottieren müsste). Bei Schlecker erschrak ich allerdings vor einiger Zeit, als dort optional auch ein normaler Abzug vom Negativ angeboten wurde, der mit dem Stichwort automatische digitale Nachbearbeitung” o. ä. angepriesen wurde. Ob dabei solche Verfahren wie du sie beobachtet hast auf die Abzüge vom Film angewandt werden? Ich werde das jedenfalls nicht ausprobieren… Cheers Robert” —————————————————————————————————————————————— Datum: 13.12.2004 Uhrzeit: 9:32:31 Helge Keller Hallo Cai, Cai Mosich schrieb: > Also, ich habe jetzt eine Menge Abzüge bei Drogerie Müller machen > lassen weil es so billig war (7cent für 10×15). Die Aufnahmen > waren alle Jpeg 1/8 normal/normal gemacht. > Ergebnis: schlechter als alles was ich je an analogem Film habe > entwickeln lassen. vor einiger Zeit habe ich hier in Deutschland auch über die Drogerie Müller Bilder einer E100RS auf 10×15 ausbelichten lassen und war mit der Qualität wirklich zufrieden. Sicherlich sind hier mehrere Labore involviert, evtl. wäre ja auch denkbar, dass je nach Auslastung die Bilder von Bestellung zu Bestellung bei einem anderen Labor landen kö¶nnen. Daher ist es bei solchen großen Ketten (dm, Schlecker, Müller, Photo Porst etc.) schwer, pauschale Aussagen über die Bildqualität zu treffen, wenn man nur eine oder zwei Bestellungen heranzieht. Viele Grüße, Helge —————————————————————————————————————————————— Datum: 13.12.2004 Uhrzeit: 9:48:08 Helge Süß Hi! Cai Mosich schrieb: > Also, ich habe jetzt eine Menge Abzüge bei Drogerie Müller machen > lassen weil es so billig war (7cent für 10×15). Die Aufnahmen > waren alle Jpeg 1/8 normal/normal gemacht. > Ergebnis: schlechter als alles was ich je an analogem Film habe > entwickeln lassen. Ich habe ähnliche, wenn auch nicht soo schreckliche Erfahrungen gemacht. Bei manchen Labors ist eine automatische” Nachbearbeitung mit Kontrast Tonwertkorrektur und Schärfung die Regel. Auch bei digitalen Daten. Abhilfe schafft hier nur dies ausdrücklich zu untersagen. Dann wird alles so ausgegeben wie Du es eingestellt hast. Das ist selbst bei schlecht oder nicht kalibriertem Monitor besser als das was Du da beschreibst. > Die Fotos sind vö¶llig überschärft worden d.h. wo es scharf ist > hat man einen Scherenschnitteffekt und die unscharfen Stellen > sind voll von brö¶seligen Artefakten bis hin zu nie gesehenen > erstaunlichen Farbrändern. Das wäre für mich ein Grund zur Reklamation. Bei Farben kann man schlecht argumentieren weil man denen ja nicht so leicht zeigen kann wie’s korrekt aussehen soll. Beim Schärfen reicht sicherlich ein Ausdruck auf einem beliebigen halbwegs guten Farbdrucker. > Abgesehen davon dass der Anbieter offensichtlich zu billig war > frage ich mich nun ob digitale Ausarbeitung generell > schwieriger zu handhaben ist als analoge. Ich dache immer meine > Filmnegative werden vor dem Ausarbeiten sowieso eingescannt > wird da noch ganz analog/chemisch gearbeitet? Mittlerweile machen fast alle einen Scan und bearbeiten nach. In der Regel aber mit eher konservativen Einstellungen. Ich finde dass billig keine Ausrede für falsche Einstellungen sein darf. Wenn die Nachbearbeitung des Labors die Bilder unbrauchbar macht ist das für mich ein Fall von “Nochmals machen” oder “Geld zurück”. > Farbfilmentwicklung und Abzügen habe ich jahrelang immer bei dm > (drogeriemarkt) machen lassen und war nie wirklich unzufrieden. > Kann ich soetwas für digitale Daten auch finden oder muss man > die zuhause bearbeiten – und wie kann das an einem uralt TFT > gehen? Also Bildermacher tut nichts wenn man das ausdrücklich verlangt. Bei DM bin ich mir nicht ganz sicher ob die wissen was sie tun. Das Wort “Farbmanagement” haben sie sicherlich von mir zum ersten Mal gehö¶rt. Laut Aussage einer Angestellten wird nichts nachbearbeitet. Bei meinem letzten Auftrag bei DM war ausser heftiger Kratzer (scharfe Teile im Transportmechanismus) und damit > 50% Ausschuss auch keine farbliche Veränderung festzustellen. Das immerhin bei einigen kritischen (UW) Bildern. Sicherheitshalber würde ich überall wo es geht angeben dass keine Nachbearbeitung gewünscht wird. DM bietet 4:3 und 3:2 Formate in allen Grö¶ssen an. Bei Bildermacher kann man zwischen “Abschneiden” und “weissem Rand” auf 3:2 wählen. Die haben’s noch nciht geschafft auch die kleineren Formate in 4:3 anzubieten. Obwohl ich ihnen vorgerechnet habe wieviel sie an Fotopapier sparen 😉 Helge ;-)=) posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 13.12.2004 Uhrzeit: 12:28:41 Cai Mosich Danke für den schnellen Beistand. Cai — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 13.12.2004 Uhrzeit: 14:22:01 Timo Leider dürfte die heftige Nachbearbeitung” wohl allgemeinen Kundenwünschen entsprechen um z.B. mäßige Vorlage “zu optimieren”. Wie schon erwähnt sollte man dem vor Auftragsvergabe optimalerweise schriftlich widersprechen um notfalls bessere Karten bei Reklamationen zu haben. Grundsätzlich sollte allerdings auch von Anbieterseite in Vorfeld darauf hingewiesen werden… Auch wenn’s teils deutlich teurer ist sehr gute Erfahrungen habe ich mit einem hiesigen Anbieter welcher ein Fuji-Minilab sein eigen nennt gemacht. Neben der grundsätzlich sehr guten Qualität der Ausbelichtungen hat man den Vorteil dass die Daten im Haus bleiben die Entwicklungsdauer ca. 1-2 Stunden nicht überschreitet und bei speziellen Vorlagen (duplexartige bewusste Unter-/Überbelichtungen etc.) und entsprechendem Hinweis an den Bearbeiter keine Fehlbelichtungen passieren. Und falls sich doch Reklamationen ergeben werden die Bilder problemlos ein zweites Mal entwickelt. Da ich relativ wenig ausarbeiten lasse sind die Preise unter Berücksichtigung der gebotenen Leistung durchaus erträglich. Hab mal auf die Schnelle herold.at befrtagt in Wien gibt es auch den ein oder anderen Anbieter… Grüße Timo posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 13.12.2004 Uhrzeit: 18:31:36 Cai Mosich danke, so etwas schwebt mir jetzt auch vor … — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 13.12.2004 Uhrzeit: 22:13:58 Thomas Buchberger Hi @ll, ich habe auch schon bei Müller in D entwickeln lassen war aber auch nur bedingt bei manchen Bildern zufrieden, da wie meine Vorredner schon sagten, die automatische Optimierung nicht auszuschalten ist… ich habe mich damals durch mehrere Dienste getestet und bin dann beim fast günstigsten hängen geblieben: bilderplanet.de (oha ich sehe gerade die haben auch die Preise angezogen… aber immer noch OK!) da kann man auch, wenn’s mal mehr wird, per ftp uploaden 🙂 und vor allem man kann individuell jedes Bild so entwickeln lassen wie man es will (matt / glänzend – optimierung an / aus – …) Grüße Tom PS.: Ich bekomme leider keine Provision 🙁 —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.12.2004 Uhrzeit: 3:15:54 Karl Grabherr Cai Mosich schrieb: > Also, ich habe jetzt eine Menge Abzüge bei Drogerie Müller machen > lassen weil es so billig war (7cent für 10×15). Die Aufnahmen > waren alle Jpeg 1/8 normal/normal gemacht. > Ergebnis: schlechter als alles was ich je an analogem Film habe > entwickeln lassen. > Die Fotos sind vö¶llig überschärft worden, d.h. wo es scharf ist > hat man einen Scherenschnitteffekt und die unscharfen Stellen > sind voll von brö¶seligen Artefakten bis hin zu nie gesehenen > erstaunlichen Farbrändern. Farben naja, deutlich besser bei den > wenigen 13×18, die ich habe machen lassen. Hautfarben bei > Bildern im Innenraum ok, im Freien gespensterhaft blass. > Abgesehen davon, dass der Anbieter offensichtlich zu billig war, > frage ich mich nun, ob digitale Ausarbeitung generell > schwieriger zu handhaben ist als analoge. Ich dache immer meine > Filmnegative werden vor dem Ausarbeiten sowieso eingescannt, > wird da noch ganz analog/chemisch gearbeitet? > Farbfilmentwicklung und Abzügen habe ich jahrelang immer bei dm > (drogeriemarkt) machen lassen und war nie wirklich unzufrieden. > Kann ich soetwas für digitale Daten auch finden, oder muss man > die zuhause bearbeiten – und wie kann das an einem uralt TFT > gehen? > Danke fürs Lesen, ich weiss gerad nicht, wo ich mich sonst > beklagen kö¶nnte. > Cai hallo cai, in wien gibt es super fachlabor (www.cyberlab.at), mit dem ich seit einigen jahren sehr erfolgreich zusammenarbeite. im e-trend ist es kürzlich zum besten labor wiens gekürt worden. lg, karl http://www.grabherr-photodesign.com — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.12.2004 Uhrzeit: 23:00:27 Michael Seltsam. Da kaufen sich manche Leute um tausende Euros feine E-Kameras und klappern dann die Billigst-Anbieter in punkto Ausbelichtung ab. Verstehe ich nicht, der Widerspruch liegt doch auf der Hand. Ich halte es jedenfalls so: Will ich Qualität, dann muss ich auch bereit sein, entsprechende Preise dafür zu bezahlen. Persö¶nlich habe ich beste Erfahrungen mit einem Fuji-Digilab beim Fachhändler hier in Graz. Klar, der Händler macht keine 10×15 für sieben Cent. Aber wenn ich mir anschaue, wieviel Qualität ich dort bekomme, und wie gut der Service ist -von Kulanz, Gratiswiderholung und Entgegenkommen bei Sonderwünschen ganz zu schweigen- dann pfeife ich auf die ganzen Billigsdorfer. Ansonsten sei gesagt: Rennt ruhig zu DM, Schlecker usw. aber bitte kauft Euch auch die dazu passende Jenoptik-, Aldi-/Hofer- Digiknipse. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.12.2004 Uhrzeit: 23:27:52 Manfred Paul Michael schrieb: > Seltsam. Da kaufen sich manche Leute um tausende Euros feine > E-Kameras und klappern dann die Billigst-Anbieter in punkto > Ausbelichtung ab. > Verstehe ich nicht, der Widerspruch liegt doch auf der Hand. > Ich halte es jedenfalls so: Will ich Qualität, dann muss ich auch > bereit sein, entsprechende Preise dafür zu bezahlen. > Persö¶nlich habe ich beste Erfahrungen mit einem Fuji-Digilab beim > Fachhändler hier in Graz. > Klar, der Händler macht keine 10×15 für sieben Cent. > Aber wenn ich mir anschaue, wieviel Qualität ich dort bekomme, > und wie gut der Service ist -von Kulanz, Gratiswiderholung und > Entgegenkommen bei Sonderwünschen ganz zu schweigen- dann pfeife > ich auf die ganzen Billigsdorfer. > Ansonsten sei gesagt: Rennt ruhig zu DM, Schlecker usw. aber > bitte kauft Euch auch die dazu passende Jenoptik-, Aldi-/Hofer- > Digiknipse. Wow … das musste mal gesagt werden – Starke Worte. Und ich stimme Dir da gern zu 🙂 Gruß Manfred —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.12.2004 Uhrzeit: 3:28:55 Cai Mosich Michael schrieb: > Seltsam. Da kaufen sich manche Leute um tausende Euros feine > E-Kameras und klappern dann die Billigst-Anbieter in punkto > Ausbelichtung ab. > Verstehe ich nicht, der Widerspruch liegt doch auf der Hand. > Ich halte es jedenfalls so: Will ich Qualität, dann muss ich auch > bereit sein, entsprechende Preise dafür zu bezahlen. > Persö¶nlich habe ich beste Erfahrungen mit einem Fuji-Digilab beim > Fachhändler hier in Graz. > Klar, der Händler macht keine 10×15 für sieben Cent. > Aber wenn ich mir anschaue, wieviel Qualität ich dort bekomme, > und wie gut der Service ist -von Kulanz, Gratiswiderholung und > Entgegenkommen bei Sonderwünschen ganz zu schweigen- dann pfeife > ich auf die ganzen Billigsdorfer. > Ansonsten sei gesagt: Rennt ruhig zu DM, Schlecker usw. aber > bitte kauft Euch auch die dazu passende Jenoptik-, Aldi-/Hofer- > Digiknipse. Tja, nun habe ich blö¶derweise schon die E20. Teilweise hast Du natürlich recht, aber ich war in meinem analogen Fotoleben mit den dm-Abzügen fast immer zufrieden und Preisunterschiede mit dem Faktor 10 kommen mir recht abstrus vor. Im Übrigen: Nimm das Teuerste, dann hast Du das Beste ist auch kein besserer Ratschlag als Billiger billiger billiger” zu rufen. Cai posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.12.2004 Uhrzeit: 8:47:42 Helge Süß Hi! Also, ich sehe das anders. Wenn zwei Anbieter z.B. auf den gleichen Geräten ausbelichten, warum soll ich nicht den billigeren wählen. Der Preis alleine macht’s noch nicht aus. Auch ein billiger Anbieter *kann* sauber arbeiten (und den günstigen Preis z.B. über die Menge halten). Ausserdem muss auch ein Billiganbieter einen gewissen Standard einhalten. Verkratzte Bilder z.B. sind für mich ein Reklamationsgrund, egal ob ich 7 Cent oder 50 Cent gezahlt habe. Das mit dem übertriebenen Nachschärfen (oder automatischer Nachbearbeitung überhaupt) ist schwieriger. Da muss man sich vorher informieren (das ist oft garnicht so leicht) und herausfinden, ob und wie man das abstellen kann. Aus Sicht des Konsumentenschutzes wäre natürlich interessant, ob übertriebenes Schärfen bei einer Reklamation als Begründung reicht. Andere Fehleinstellungen des Labors (z.B. bei Belichtung, Kontrast, Farbfilterung) sind ja auch in der analogen Welt Gründe für eine Reklamation gewesen, mit der man meist gute Chancen auf Nachbesserung hatte. Ich behaupte einmal, dass die wenigsten Labors (ausser ein paar Fachlabors) schon was von Farbmanagement gehö¶rt haben bzw. damit richtig umgehen kö¶nnen. Der wesentliche Unterschied liegt meiner Meinung nach in der Regel nur im verwendeten Papier und wieviele Leute dran verdienen. Gerade in ö–sterreich gibt es nur wenige Betriebe, die Ausbelichtungen in grossen Stückzahlen erledigen. Bedeutet, der Händler hat entweder einen Fuji Frontier im Hinterzimmer oder sendet alles an eins der grossen Labore. Wenn das dann unterschiedlich viel kostet, muss ich auch was an Mehrwert dafür bekommen. Ich glaube nicht, dass es eigenen Profile für Grosskunden gibt (DM = Scharf bis zum Abwinken, Bipa = Farbkorrektur in die Sättigung etc.) und dass wahrscheinlich alle Aufträge gleich bearbeitet werden. Der Unterschied mag sein, dass bei den Drogeriemärkten die Labore nach Auslastung gewählt werden und man nie weiss, wer den Auftrag bearbeitet. Helge ;-)=) — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.12.2004 Uhrzeit: 9:38:30 Robert Schroeder Michael schrieb: > Seltsam. Da kaufen sich manche Leute um tausende Euros feine > E-Kameras und klappern dann die Billigst-Anbieter in punkto > Ausbelichtung ab. > Verstehe ich nicht, der Widerspruch liegt doch auf der Hand. > Ich halte es jedenfalls so: Will ich Qualität, dann muss ich auch > bereit sein, entsprechende Preise dafür zu bezahlen. […] Sehr gute und konstante Ergebnisse bei Pixelnet, und auch zwei, drei Tests bei Schlecker positiv. Über Schlecker hatte ich auch aus anderen Foren, in denen Berufsfotografen unterwegs sind, sehr positive Erfahrungsberichte (immer zugestanden, dass sich die Ergebnisse regional unterscheiden kö¶nnen). Ich bezweifle bei den meisten Einzelbildern, die ich bisher auf diese Weise habe ausbelichten lassen, dass es überhaupt signifikant sichtbar besser geht. Wozu soll ich da wohl mehr Geld ausgeben? Um irgendwie neben den guten Bildern auch noch irgendein gutes Gefühl zu haben? Ich persö¶nlich hätte stattdessen das schlechte Gefühl, mit meinen trotz der Mö¶glichkeit zum Kauf einer brauchbaren Kamera begrenzten Ressourcen fahrlässig umzugehen. Gruß, Robert —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.12.2004 Uhrzeit: 21:34:02 Hans-Dieter Müller Cai Mosich schrieb: > Also, ich habe jetzt eine Menge Abzüge bei Drogerie Müller machen > lassen weil es so billig war (7cent für 10×15). Die Aufnahmen > waren alle Jpeg 1/8 normal/normal gemacht. > Ergebnis: schlechter als alles was ich je an analogem Film habe > entwickeln lassen. > Die Fotos sind vö¶llig überschärft worden, d.h. wo es scharf ist > hat man einen Scherenschnitteffekt und die unscharfen Stellen > sind voll von brö¶seligen Artefakten bis hin zu nie gesehenen > erstaunlichen Farbrändern. Farben naja, deutlich besser bei den > wenigen 13×18, die ich habe machen lassen. Hautfarben bei > Bildern im Innenraum ok, im Freien gespensterhaft blass. > Abgesehen davon, dass der Anbieter offensichtlich zu billig war, > frage ich mich nun, ob digitale Ausarbeitung generell > schwieriger zu handhaben ist als analoge. Ich dache immer meine > Filmnegative werden vor dem Ausarbeiten sowieso eingescannt, > wird da noch ganz analog/chemisch gearbeitet? > Farbfilmentwicklung und Abzügen habe ich jahrelang immer bei dm > (drogeriemarkt) machen lassen und war nie wirklich unzufrieden. > Kann ich soetwas für digitale Daten auch finden, oder muss man > die zuhause bearbeiten – und wie kann das an einem uralt TFT > gehen? > Danke fürs Lesen, ich weiss gerad nicht, wo ich mich sonst > beklagen kö¶nnte. Hallo Cai, Schau mal hier, mit der Print-Quali hatten wir es schon. http://oly-e.de/news/?10736,e.allgemeines#0 Gruß hdm — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.12.2004 Uhrzeit: 21:40:35 Hans-Dieter Müller Bevor ich es vergesse, dieser Ausbelichter http://www.farbglanz.de/ ist mich die Top Adresse. Zwar kein Schlecker Preisniveau” dafür aber super Ausbelichtungen. Die ersten 10 Bilder gibts für lau zum ausprobieren. Gruß hdm posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.12.2004 Uhrzeit: 22:55:49 willi unger also mich nervt schö¶n langsam die sch… argunentation teuer ist gut und billig ist ramsch.ist die e100rs schlechter geworden als sie billig wurde ??? aber bitte zahl nur brav und bild dir dann ein es ist das beste. grüße willi — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.12.2004 Uhrzeit: 23:16:28 Karl Grabherr Helge Süß schrieb: > Ich behaupte einmal, dass die wenigsten Labors (ausser ein paar > Fachlabors) schon was von Farbmanagement gehö¶rt haben bzw. damit > richtig umgehen kö¶nnen. hallo helge, das cyberlab in wien arbeitet voll kalibriert und ist immer auf dem technischen letztstand. (www.cyberlab.at) ich lasse alle vergrö¶ßerungen von digitalfotos ohne jegliche korrekturen ausarbeiten und die ergebnisse passen in diesem labor immer!!! wenn etwas schiefgeht, kann ich mich eigentlich nur noch selbst an der nase nehmen. das labor bekommt die dateien pixelgenau auf das jeweilige ausgabeformat vorbereitet, formatbezogen geschärft und mit farbprofil versehen (fuji frontier = srgb / durst lambda = colormatch rgb) von mir übergeben. die ausbelichtung beschränkt sich dadurch nur noch aufs verrechnen mit dem maschinenprofil, knö¶pfchendrücken und warten bis der fertige print herauskommt. ist schon super zu sehen, dass colormanagement tatsächlich funktioniert. lg, karl http://www.grabherr-photodesign.com — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.12.2004 Uhrzeit: 23:19:39 Karl Grabherr Cai Mosich schrieb: > Im Übrigen: Nimm das Teuerste, dann hast Du das Beste ist auch > kein besserer Ratschlag als Billiger billiger billiger” zu > rufen. > Cai ja da hast du schon recht. man muß eben für sich selbst einen guten kompromiß zwischen preis und qualität finden. ungeprüft nur das teuerste zu nehmen bringts auch nicht. lg karl posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.12.2004 Uhrzeit: 24:10:34 Michael > also mich nervt schö¶n langsam die sch… argunentation teuer ist > gut und billig ist ramsch.ist die e100rs schlechter geworden als > sie billig wurde ??? > aber bitte zahl nur brav und bild dir dann ein es ist das beste. Also erstmal: es geht hier nicht um die Frage, ob neue Kameramodelle, wenn sie noch mehr kosten, besser sind als zu dem Zeitpunkt, wo sie um einen niedrigeren Preis angeboten werden. Wir sind beim thema Bild-Ausarbeitung! Bitte zuerst lesen, dann denken, und dann posten! Ich behaupte auch nicht, das alles was teuer ist, auch gleichzeitig das beste ist. Allerdings ist billig meistens eher mit mieser als mit hoher Qualität verbunden. Vor allem dann, wenn man das auf Dienstleistungen wie z.B. Fotoentwicklung bezieht. Ausserdem will ich hier verdeutlichen, dass die Qualität die ich bei meinem Fachhändler bekomme NICHT die allerteuerste Preisklasse ist. Das Gesamtpaket (Qualität, Service, Entgegenkommen etc.) muss stimmen! DAS bezeichne ich als Qualität! Der goldene Mittelweg muss gefunden werden – aber das kapieren leider nicht alle… Du hast vermutlich noch nie den Vergleich zwischen Biliganbieter und Fachlabor gemacht – klar bist Du mit den Bildern vom Drogeriemarkt zufrieden – Du weisst es halt einfach nicht besser. Zweitens: Es macht sehr wohl einen Unterschied, ob eine Kamera mit der Zeit einfach im Preis fällt, weil ihre Zeit vorbei ist, oder dass Ausarbeitungspreise deswegen ins bodenlose fallen, weil an der Ausführung gespart wird. Kein Kamerahersteller wird auf einmal gewisse Funktionen weglassen, oder schlechtere Objektive einbauen, um das Kameramodell billiger werden zu lassen. Wenn man allerdings schaut, wie Labors gewisser Billig-Ketten am Material und Service sparen, und was dann an Qualität” rauskommt weiss ich dass ich trotz Dumping-Preise letzten Endes zuviel bezahlt habe. In punkto Ausarbeitung bleibe ich jedenfalls dabei: Wer BILLIG kauft kauft TEUER! posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.12.2004 Uhrzeit: 25:00:56 willi unger na ja wenn du wirklich glaubst was du da schreibst is es schon ok — für dich. noch nen schö¶nen abend willi — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.12.2004 Uhrzeit: 10:11:30 Helge Süß Hi Karl, klingt ja extrem gut, was dort steht. Helge ;-)=) — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.12.2004 Uhrzeit: 16:44:30 karl grabherr Helge Süß schrieb: > Hi Karl, > klingt ja extrem gut, was dort steht. > Helge ;-)=) die sind wirklich super! diese labor wurde heuer in der zeitschrift e-trend zum besten labor wiens gekürt. meinen erfahrungen nach haben sie sich das lob wirklich verdient. lg, karl — posted via http://oly-e.de ——————————————————————————————————————————————

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