Langzeitbelichtungen und Zeit/Blende

Datum: 12.01.2003 Uhrzeit: 17:05:02 Rainer Dahnke Liebes Grüppchen, Wie ermittelt ihr eigendlich bei Langzeitbelichtungen Zeit und Blende für ein vernünftiges Ergebnis? Die Automatik kann ja für die langen Belichtungszeiten nichts vorschlagen und mit einem Belichtungsmesser kann man auch nicht viel anfangen (Wenn man den in die Nacht hält wird er behaputen dass es sehr dunkel ist, was ja dann auch stimmt …. *g*). Macht ihr einfach so viele Aufnahmen dass schon irgend was brauchbares dabei ist? Oder hat jemand so eine Art Faustformel” bzw. bestimmte Basiseinstellungen die als Ausgangswert vernünftig sind? Rainer” —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.01.2003 Uhrzeit: 19:37:25 klaus Schraeder Im manuellen Mode ermittelt die e-xx sehr wohl die korrekte Blende/Belichtungszeit. Lediglich bei bulb” kann kein EV-Wert angezeigt werden- ist ja wohl auch klar. Gruss Klaus Schraeder posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 13.01.2003 Uhrzeit: 2:00:06 Rainer Dahnke klaus Schraeder wrote: > Im manuellen Mode ermittelt die e-xx sehr wohl die korrekte > Blende/Belichtungszeit. Lediglich bei bulb” kann kein EV-Wert > angezeigt werden- ist ja wohl auch klar. Hmm wenn Du meinst. Ich glaube ich definiere “korrekt” etwas anders als die Automatik … ;-))).” —————————————————————————————————————————————— Datum: 13.01.2003 Uhrzeit: 20:33:38 Christoph Koegler Hi, Nun ja… > Hmm, wenn Du meinst. Ich glaube ich definiere korrekt” etwas > anders als die Automatik … ;-))). ….im Manuellen Modus hast Du ja keine Automatik. Die Kamera zeigt dir lediglich die von Dir manuell gewählte Blende und die Belichtungszeit an. Dahinter folgt dann noch eine Zahl die von +3.0 bis -3.0 gehen kann. Hier gibt die Kamer an wie sie die EInstellungen in Bezug auf die belichtung einschätzt. + Werte stehen für Überbelichtung – Werte für Unterbelichtung. Also stelle ich Blende und Zeit so ein das der Wert etwa um die Null liegt. Dann mache ich ein Foto und sehe ob die Kamera recht hat oder ob es zu hell oder zu dunkel wird. Dementsprechend kann ich dann sofort nachbessern. Es ist eine Digicam man kann sich doch bequem experimentell and as Ergebniss herantasten. Insgesamt ist die Messung der Kamera recht gut meistebns bekommt man bei +0.00 auch ein ordentlich belichtetes Foto. Nur schnelle Wechsel von hell und Dunkel kö¶nnen da die Kamera verwirren (Feuerwerk Discobeleuctung). Dann muss man experimentieren :O)” —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.01.2003 Uhrzeit: 4:49:28 Rainer Dahnke Christoph Koegler wrote: > Hi, > Nun ja… >> Hmm, wenn Du meinst. Ich glaube ich definiere korrekt” etwas >> anders als die Automatik … ;-))). > Insgesamt ist die Messung der Kamera recht gut meistebns bekommt > man bei +0.00 auch ein ordentlich belichtetes Foto. Nur schnelle > Wechsel von hell und Dunkel kö¶nnen da die Kamera verwirren > (Feuerwerk Discobeleuctung). Dann muss man experimentieren :O) Die Messung ist recht gut wenn das Ziel ein “helles Schö¶nwetterbild” ist aber eigendlich auch nur dann. Die Automatik weiss nicht welche Stimmung ich mit dem Bild ausdrücken will. Bei Regenfotos will die Automatik zu viel Licht in die Szene bringen ebenso wenn auf dem Foto ein zarter Sonnenstrahl in einen dunklen Rauf fällt usw. usf. Irgendwie sage ich mir mehr und mehr “back to the roots” und stelle ö¶fters alles von Hand ein. Ich glaube ich werde mir auch mal einen Belichtungsmesser zulegen … 😉 *g* Rainer” —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.01.2003 Uhrzeit: 12:28:05 Emmerich Eggler Rainer Dahnke wrote: > Christoph Koegler wrote: >> Hi, >> Nun ja… >>> Hmm, wenn Du meinst. Ich glaube ich definiere korrekt” etwas >>> anders als die Automatik … ;-))). >> Insgesamt ist die Messung der Kamera recht gut meistebns bekommt >> man bei +0.00 auch ein ordentlich belichtetes Foto. Nur schnelle >> Wechsel von hell und Dunkel kö¶nnen da die Kamera verwirren >> (Feuerwerk Discobeleuctung). Dann muss man experimentieren :O) > Die Messung ist recht gut wenn das Ziel ein “helles > Schö¶nwetterbild” ist aber eigendlich auch nur dann. Die Automatik > weiss nicht welche Stimmung ich mit dem Bild ausdrücken will. > Bei Regenfotos will die Automatik zu viel Licht in die Szene > bringen ebenso wenn auf dem Foto ein zarter Sonnenstrahl in > einen dunklen Rauf fällt usw. usf. > Irgendwie sage ich mir mehr und mehr “back to the roots” und > stelle ö¶fters alles von Hand ein. Ich glaube ich werde mir auch > mal einen Belichtungsmesser zulegen … 😉 *g* Und was macht ein Belichtungsmesser anders als ein äh…: Belichtungsmesser (der der Kamera)? 😉 Ach so: auch eine Kamera kann so man sie entsprechend einstellt eine Spotmessung jedenfalls die besseren.” —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.01.2003 Uhrzeit: 16:10:11 Rainer Dahnke Emmerich Eggler wrote: > Rainer Dahnke wrote: >> Christoph Koegler wrote: >>> Hi, >>> Nun ja… >>>> Hmm, wenn Du meinst. Ich glaube ich definiere korrekt” etwas >>>> anders als die Automatik … ;-))). >>> Insgesamt ist die Messung der Kamera recht gut meistebns bekommt >>> man bei +0.00 auch ein ordentlich belichtetes Foto. Nur schnelle >>> Wechsel von hell und Dunkel kö¶nnen da die Kamera verwirren >>> (Feuerwerk Discobeleuctung). Dann muss man experimentieren :O) >> Die Messung ist recht gut wenn das Ziel ein “helles >> Schö¶nwetterbild” ist aber eigendlich auch nur dann. Die Automatik >> weiss nicht welche Stimmung ich mit dem Bild ausdrücken will. >> Bei Regenfotos will die Automatik zu viel Licht in die Szene >> bringen ebenso wenn auf dem Foto ein zarter Sonnenstrahl in >> einen dunklen Rauf fällt usw. usf. >> Irgendwie sage ich mir mehr und mehr “back to the roots” und >> stelle ö¶fters alles von Hand ein. Ich glaube ich werde mir auch >> mal einen Belichtungsmesser zulegen … 😉 *g* > Und was macht ein Belichtungsmesser anders als ein äh…: > Belichtungsmesser (der der Kamera)? 😉 Er kann in bestimmten Situationen genauer sein. Man geht mit ihm direkt zu den Objekten und misst dort. Dann guckt man welche Blendwerte zwischen den hellen und den dunklen Objekten liegen und überlegt sich dann wie man mit dem gegebenem Belichtungsumfang umgeht ob man z.b. einen mittleren Blendwert wählt oder wie auch immer … > Ach so: auch eine Kamera kann so man sie entsprechend einstellt > eine Spotmessung jedenfalls die besseren. Naja das mit dem Belichtungsmesser war aber auch nicht sooooo erst gemeint aber dass die Automatik für helle Schö¶nwetterbilder ausgelegt ist stimmt schon. Fotografiere mal an einem Regentag mit Automatik und ohne Automatik so dass die Kamera “Sagt”: zu Dunkel! Und guck Dir dann mal die Bilder an. Die “zu dunkel” Bilder brigen die Stimmung des Regentages viel realistischer rüber als die mit “Automatic” belichteten. Rainer” —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.01.2003 Uhrzeit: 22:06:36 Emmerich Eggler Rainer Dahnke schrieb: > Emmerich Eggler wrote: >> Und was macht ein Belichtungsmesser anders als ein, äh…: >> Belichtungsmesser (der der Kamera)? 😉 > Er kann in bestimmten Situationen genauer sein. Man geht mit ihm > direkt zu den Objekten und misst dort. Dann guckt man welche > Blendwerte zwischen den hellen und den dunklen Objekten liegen und > überlegt sich dann wie man mit dem gegebenem Belichtungsumfang > umgeht, ob man z.b. einen mittleren Blendwert wählt oder wie auch > immer … Geht doch mit der (Kamera-)Spotmessung auch. Vor allem, wenn man dann noch soviel Wissen hat, dass man… >> Ach so: auch eine Kamera kann, so man sie entsprechend einstellt, >> eine Spotmessung, jedenfalls die besseren. > Naja, das mit dem Belichtungsmesser war aber auch nicht sooooo > erst gemeint, aber dass die Automatik für helle Schö¶nwetterbilder > ausgelegt ist stimmt schon. Fotografiere mal an einem Regentag mit > Automatik und ohne Automatik so dass die Kamera Sagt”: zu Dunkel! > Und guck Dir dann mal die Bilder an. Die “zu dunkel” Bilder brigen > die Stimmung des Regentages viel realistischer rüber als die mit > “Automatic” belichteten. …in speziellen Situation die +/- Korrektur des Belichtungsmessers oder der Kamera verwendet. Auch bei Schnee und strahlendem Sonnenschein kann es sinnvoll sein 1 1/2 bis 3 Blenden überzubelichten wenn man per Spotmessung den Schnee anmisst. Braucht aber etwas Erfahrung oder eine Digitalkamera und genügend Zeit um ein zwei Testbilder zu machen. Sinngemäss gilt das natürlich auch für Regenfotos Sonnenuntergänge und ähnliches. Schö¶nen Abend Emmerich posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.01.2003 Uhrzeit: 2:02:55 Hans-Dieter Illing Bei Nachtaufnahmen (mit Langzeitbelichtungen gemeint?) nehme ich den Wert der Belichtungsmessung und korrigiere um -1,0 bis -1,3 . Liefert gute Ergebnisse, wobei man natürlich (wenn man Zeit hat) die Belichtung gleich am Display überprüfen kann. Ansonsten belichte ich generell um -0,3 unter, um den Kontrast zu erhö¶hen, bzw. um eine Ausfransen der Lichter zu vermeiden. Denn in den dunklen Bereichen hat ein digitales Bild noch viel Zeichnung, die man mit der EBV herausholen kann, während in den hellen Bereichen sehr schnell nichts mehr zu erkennen ist. Hans-Dieter ——————————————————————————————————————————————

Über

Ich bin hier der Chef.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*