[BK] Lampionblume Teil 2

Datum: 14.10.2011 Uhrzeit: 19:10:53 Oliver Musch Am 14.10.2011 13:16, schrieb Subhash: > BINGO!!! Das ist klasse! Oliver —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.10.2011 Uhrzeit: 19:29:19 Subhash Am 14.10.2011 13:16, schrieb Subhash: >> Oliver Musch wrote: > BINGO!!! Das ist klasse! Danke! — Subhash Baden bei Wien http://portfolio.subhash.at/ —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.10.2011 Uhrzeit: 12:20:43 Timo Meyer Das ist es! Der (fast) symmetrische Bildaufbau, kein ablenkender Hintergrund und schon recht abstrakt. Hier kommt die Skelett-“Struktur des Motivs am Besten rüber. Das erste Motiv (201) steht eher für Emotionales also Vergänglichkeit Altern Herbst… posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.10.2011 Uhrzeit: 24:27:18 Helge Suess Hallo Subhash! Du überrascht mich aufs Neue. Das Bild ist in Hochformat und knackscharf 😉 > … Um nicht ganz gewö¶hnlich zu werden, habe ich versucht, > ein paar natürliche Unvollkommenheiten” zu nutzen und eine > dominante Schatteneinbindung vorzunehmen. Außerdem – für mich recht > ungewö¶hnlich – wurde es diesmal eine Hochformataufnahme: > Du hast es geschafft die Darstellung auf das absolute Minimum zu reduzieren. Die zart durchbrochene Gitterstruktur wirkt kompakt. Das macht einerseits die runde geschlossene Form aus. Auch die Schärfe in den Linien trägt dazu bei. Ebenso der Kontrast zwischen hellem Hintergrund und Netzgitter. Die keinen “Stö¶rungen” geben der Form was Lebendiges lö¶sen es aus der starren symmetrischen Struktur des Todes. Der Schatten hält der klaren Struktur entgegen. Einmal in der lang gestreckten offenen Form dann auch in der zarten Unschärfe und Sanftheit des Kontrastes. In der offenen Spitze tritt die Verletzlichkeit ebenso hervor wie das “gezeichnet” sein des Lebendigen. Ich hoffe du hast noch genug Wand übrig. Das Bild gehö¶rt passend gerahmt aufgehängt. Ich beuge mein Haupt in Ehrfurcht. Helge ;-)=) 11 posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.10.2011 Uhrzeit: 14:36:57 Subhash Subhash wrote: >> Helge Suess wrote: > Ich hoffe, du hast noch genug Wand übrig. Das Bild gehö¶rt passend > gerahmt aufgehängt. Ich beuge mein Haupt in Ehrfurcht. Für dieses hohe Lob danke ich sehr, aber sogleich wende ich mich doch anderem zu: Ich sehe für mich in dieser Richtung kein Potential meine Sehweise zu erweitern. Es sind schon hunderttausende perfekte, grafische, reduzierte Nah- und Makroaufnahmen von sorgfältigeren und besser ausgerüsteten Fotograf_innen geschossen worden. Ich erinnere nur an Karl Blossfeld , der mit seinen Fotografien auf den überreichen Formenschatz in der Natur hinzuweisen” versuchte. So sehr ich diese bewundere haben sie für mich etwas Totes Morbides Kaltes. Kein Wunder wenn man die technische Umsetzung bedenkt. Für mich geht’s ganz offensichtlich weiter in Richtung “Impressionistische Fotografie”. Damit bin ich kein Pionier aber das ist es was mich begeistert und mir tatsächlich die Sicht – auch im Alltag – erweitert. Und darum geht’s mir schließlich in meiner Fotografie: neu frisch unbelastet wahrnehmen zu lernen; das zu fotografieren “was ich nicht kann nicht das was ich kann” (frei nach Miles Davis). Von heute Mittag: “Latido de corazö³n”: Subhash Baden bei Wien http://portfolio.subhash.at/” —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.10.2011 Uhrzeit: 21:51:15 Tpunkt Klueber Subhash schrieb: > jetzt noch ein Bild einer Physalis alkekengi. Diesmal ohne > Hintergrund. Um nicht ganz gewö¶hnlich zu werden, habe ich versucht, > ein paar natürliche Unvollkommenheiten” zu nutzen und eine > dominante Schatteneinbindung vorzunehmen. Außerdem – für mich recht > ungewö¶hnlich – wurde es diesmal eine Hochformataufnahme: > Na da hast aber was geleistet. Bildidee und Umsetzung Klasse. Die Schatten schö¶n ausgearbeitet. Düften aber für meinen Geschmack etwas weicher umgesetzt sein. LG Thomas posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.10.2011 Uhrzeit: 22:41:15 Tpunkt Klueber Subhash schrieb: > Subhash wrote: > >>> > > Helge Suess wrote: > >> Ich hoffe, du hast noch genug Wand übrig. Das Bild gehö¶rt passend >> gerahmt aufgehängt. Ich beuge mein Haupt in Ehrfurcht. > > Für dieses hohe Lob danke ich sehr, aber sogleich wende ich mich > doch anderem zu: Ich sehe für mich in dieser Richtung kein > Potential meine Sehweise zu erweitern. Sehr schade. > > Es sind schon hunderttausende perfekte, grafische, reduzierte Nah- > und Makroaufnahmen von sorgfältigeren und besser ausgerüsteten > Fotograf_innen geschossen worden. Ich erinnere nur an Karl > Blossfeld , der mit > seinen Fotografien auf den überreichen Formenschatz in der Natur > hinzuweisen” versuchte. So sehr ich diese bewundere haben sie für > mich etwas Totes Morbides Kaltes. Kein Wunder wenn man die > technische Umsetzung bedenkt. Dann mach es besser. Da gibts doch Potential deinen eigenen Stil zu suchen und zu finden. DIe Ausrüstung macht aber keine guten Bilder aus. Also versteck dich nicht dahinter. Reduktion auf Formen kann man machen es gibt aber andere Mö¶glichkeiten. Makro bietet auch ohne große Technik faszinierende Mö¶glichkeiten. Bit billiger Kitlinse und Retroadapter lassen sich DInge entdecken was sich so dem normalen Blick entzieht. Schauderhafte Wirkungen oder futuristische anmutende Landschaften erö¶ffnen sich. > Für mich geht’s ganz offensichtlich weiter in Richtung > “Impressionistische Fotografie”. Damit bin ich kein Pionier aber > das ist es was mich begeistert und mir tatsächlich die Sicht – > auch im Alltag – erweitert. Und darum geht’s mir schließlich in > meiner Fotografie: neu frisch unbelastet wahrnehmen zu lernen; > das zu fotografieren “was ich nicht kann nicht das was ich kann” > (frei nach Miles Davis). > Von heute Mittag: “Latido de corazö³n”: > Was ist da bitte kö¶nnen? Ach ja da kommt dann wieder das Wort “Kunst” ins SPiel wo man nur in der BEschreibung des Autors seine Gedankenwelt erfahren kann. Der Weg der sog. Erkenntnis? Lieber schau ich mir ein unperfektes vollkommen unsensationelles Blumenbild an das mir wenigsten eine schö¶ne Blume zeigt. Ist sie doch vorzüglicher gekleidet als manch Edler. > Subhash > Baden bei Wien > http://portfolio.subhash.at/ LG Thomas posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 17.10.2011 Uhrzeit: 10:09:54 Subhash Tpunkt Klueber wrote: > Da gibts doch Potential deinen eigenen Stil > zu suchen und zu finden. Kein Bedarf. Ich weiß, wo es für mich weiter geht und was ich zu tun habe. (Stil überlasse ich Geschäftsleuten.) > DIe Ausrüstung macht aber keine guten Bilder aus. > Also versteck dich nicht dahinter. Ausrüstung ermö¶glicht es überhaupt Bilder zu machen. Wenn ich beispielsweise auf einen Abbildungsmaßstab von 2:1 komme, dann kann ich nicht 1:2 fotografieren. Hat man die entsprechende Ausrüstung, hat man dadurch noch keine guten Bilder, aber sie rücken in den Bereich des Mö¶glichen. Meine Bilder sind für mich gut, da brauche ich mich nicht zu verstecken. Was ich gesagt habe ist, dass ich mich über Helges Lob freue, aber eine andere Richtung der Fotografie einschlage, die mir vielversprechend und wundervoll erscheint. > Makro bietet auch ohne große Technik faszinierende Mö¶glichkeiten. > Bit billiger Kitlinse und Retroadapter lassen sich DInge > entdecken was sich so dem normalen Blick entzieht. Schauderhafte > Wirkungen oder futuristische anmutende Landschaften erö¶ffnen > sich. Weder bestreite ich das, noch ist es so, dass ich nicht gerne ab und zu Entsprechendes sehe. Subhash schrieb: >> Von heute Mittag: Latido de corazö³n”: >> > Was ist da bitte kö¶nnen? Mie geht es nicht darum ob man etwas kö¶nnen muss um dieses Bild zu machen oder nicht sondern darum ob es imstande ist die vertraute routinierte Sicht auf die Welt zu erweitern oder gar zu erschüttern oder nicht. Ohne Bereitschaft des bzw. der Rezipient_in passiert das freilich nicht; allerdings kann sie überlistet werden. > Ach ja da kommt dann wieder das Wort > “Kunst” ins SPiel … Genau! > … wo man nur in der BEschreibung des Autors > seine Gedankenwelt erfahren kann. Wirklich? Du kannst das Bild *nicht sehen* wenn ich es dir nicht erkläre? Das glaube ich nicht. Auch wenn du mein Bild nicht siehst d.h. nicht das selbe was ich sehe; du siehst doch *dein* Bild die Wechselwirkung zwischen dir und “Latido de corazö³n”. Auf die Gedankenwelt ziele ich nur sekundär die Empfindungswelt ist das Feld der Auseinandersetzung. > Der Weg der sog. Erkenntnis? Natürlich! Was sonst? Das ganze Leben ist ein Weg der Erkenntnis die ich selbstverständlich nicht auf den Intellekt beschränken mö¶chte. > Lieber schau ich mir ein unperfektes vollkommen unsensationelles > Blumenbild an das mir wenigsten eine schö¶ne Blume zeigt. Ist sie > doch vorzüglicher gekleidet als manch Edler. Das steht dir frei. – Ich interessiere mich wenig für das Kö¶nnen wie du es verstehst. Im erwähnten Miles-Davis-Zitat war gemeint dass Unvertrautes dem Vertrauten vorzuziehen sei. Es war eine Empfehlung einem Mitmusiker gegenüber in einer sehr revolutionären Phase seines Schaffens. Ob da Kunst ins Spiel kommt ist eine Frage deren Beantwortung ebenfalls keine Bedeutung in Bezug auf Kö¶nnen hat. Ich wiederhole mich: Kunst ist gerade das Gegenteil von vertrautem Kö¶nnen. Kö¶nnen lässt mich kalt lö¶st hö¶chstens kurzfristige Bewunderung aus; Kunst inspiriert mich belebt und stärkt mich sie liebe ich. Subhash Baden bei Wien http://portfolio.subhash.at/” ——————————————————————————————————————————————

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